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Einstiegsgehalt Wirtschaftsinformatik


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Hallo zusammen,

ich werde bald mein Studium zum Wirtschaftsinformatiker (B.Sc) mit "sehr gut" abschließen und würde vorab gerne wissen, mit was ich als Berufseinsteiger so pi mal Daumen rechnen darf.

Arbeitgeber gibt es noch keinen konkreten.

Kurz zu meiner Person:

Alter: 23

Wohnort: Berlin (bin aber flexibel!)

Berufserfahrung: insg. 4 Jahre "IT-Erfahrung" durch versch. Praktika / Studentenjobs im Bereich: soziale Medien, Hardware, Knowledge-Management

relevante Berufserfahrung: 6Monate Praktikum im BI-Umfeld

Vertiefungen: Business Intelligence, IT-Governance, Prozessmanagement

IT-Skills: Datenbanken, Programmierung (inkl. OOAD ..) in div. Sprachen

Ich würde grundsätzlich schon gerne in die Richtung meiner Vertiefungen gehen. Auch Consulting wäre eine Option.

Reichen euch diese Angaben oder macht das kein Sinn, wenn noch kein pot. Arbeitgeber vorhanden ist?

Besten Dank

Alex

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Top-Benutzer in diesem Thema

Reichen euch diese Angaben oder macht das kein Sinn, wenn noch kein pot. Arbeitgeber vorhanden ist?

Es wäre schon deutlich realistischer, denn eine grosser Finanzdiensleister in FFM zahlt nunmal ganz anders als eine 3-Mann-Bude in Cottbus.

Ausserdem ist eine reale Stellenbeschreibung/Aufgabengebiet auch elementar.

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Hallo Alex,

im Moment scheint es mit den Gehältern für BSc problematisch zu sein. Die Pendeln sich, meinen Mitstudenten nach, zwischen 30 und 36k ein. Würde Dir daher eher emfpehlen einen Master draufzusetzen. Entweder sofort oder berufsbegleitend. Bei letzterem empfehle ich Dir einen Job im ÖD, auch wenn das Gehalt dort noch schlechter ist. Die honorieren zumindest die Weiterbildungsbemühungen im Gegensatz zu den meisten Unternehmen in der Wirtschaft.

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Hi,

fraglich ist erstmal, ob du wirklich 4 Jahre Berufserfahrung hast.

Recht hast du! Daher habe ich versucht, durch die Abgrenzung zu "relevante Berufserfahrung" klar zu machen, dass ich zwar seit 4 Jahren arbeite, es aber nicht zwingend hilfreich für zukünftige Perpesktiven ist.

Ich habe mir hier spaßeshalber mal 2 Stellenausschreibungen herausgepickt, die ich interessant finde, sowohl von Thema, wie von der Firmengröße und vom arbeitstech. Umfeld:

-> IT Berater / Architekt - Lufthansa

-> Junior Consultant ITSM - Materna

Ein Master ist erstmal (!) nicht geplant, da ich endlich mal arbeiten will ;)

Wenn nichts passendes bei rum kommt, würde ich zwar auch den Master "machen", aber aktuell hab ich noch keine Ahnung, wie ich mich spezialisieren will. Ein MBA wäre nach 2-5 Jahren auch denkbar.

Vielen Dank für das bisherige Feedback!

A.

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Also zu den 30 - 35k kann ich nur sagen das ich so ein Angebot nicht annehmen würde.

Ich studiere im Moment auch Wirtschaftsinformatik und habe davor eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gemacht. Wurde danach auch direkt übernommen und arbeite auch jetzt noch bei der Firma parallel zum Studium.

33k war mein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung...

Aber wie von meinen Vorschreibern schon erwähnt kann man dazu nichts sagen da die Firma fehlt... meine Firma war z.B. die Siemens AG

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Hi,

Recht hast du! Daher habe ich versucht, durch die Abgrenzung zu "relevante Berufserfahrung" klar zu machen, dass ich zwar seit 4 Jahren arbeite, es aber nicht zwingend hilfreich für zukünftige Perpesktiven ist.

allerdings würde ich ein Praktikum auch nicht als Berufserfahrung ansehen, selbst dann nicht, wenn es der Tätigkeit entspricht. Genausowenig zählen Ausbildungsjahre dazu.

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also unter 40k würde ich nicht gehen. Klar kommt es auch auf den Bereich und die Firma an.

im Moment scheint es mit den Gehältern für BSc problematisch zu sein. Die Pendeln sich, meinen Mitstudenten nach, zwischen 30 und 36k ein.

Diese endlosen Diskussionen Bachelor/Master halte ich für sehr fragwürdig.

Fakt ist:

Bachelor = Diplom FH. Und da der TE ja mehrere Praktika/Studentenjobs gemacht hat, halte ich 30-36k für zu gering.

Ich möchte mal einen Dipl-Inf. (FH) sehen, der für 30k arbeitet....dafür braucht man kein Studium

Bearbeitet von DarkMaster
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Da könnte ich dir z.B. hier in Berlin einige zeigen. Und ja, viele der Absolventen realisieren dann auch, das sie wahrscheinlich nicht hätten studieren müssen, denn es ist nun mal die Realität, daß die Ausgebildeten FI und die Hochschulabsolventen auch durchaus um die gleichen Stellen konkurrieren.

Ich find ja gut, das du die endlose Diskussion für fragwürdig hälst, sie aber dennoch anheizt indem du sinngemäß sagst: unter 40k steht kein Akademiker morgens auf...

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Fakt ist einfach, dass sich viele unter Wert verkaufen und die AGs derzeit sehr viel Auswahl haben. Habe erst vor kurzem eine Adminstelle für Linux-Umgebungen gesehen. Nichts weltbewegendes, DRBD, MySQL Cluster, Apache/Lighthttpd und Typo3. Hochschulstudium gefordert. Auch wenn die Anforderungen meist zu hoch gegriffen sind und FIs durchaus Chancen haben, die Marschrichtung der AGs ist spürbar. Und da selbst Akademiker dann für unter 40k arbeiten gehen, haben es Fachinformatiker doppelt schwer und dürfen sich dann Frechheiten von 19k pa anhören.

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Ich find ja gut, das du die endlose Diskussion für fragwürdig hälst, sie aber dennoch anheizt indem du sinngemäß sagst: unter 40k steht kein Akademiker morgens auf...

wo heize ich die Diskussion an? Wenn er unter 40k arbeitet, macht ein studierter WI irgendwas falsch. Unabhängig von Bachelor/Master/Diplom. Meine Meinung.

Und das die Firmen ihre Stellen viel zu hoch gegriffen formulieren ist nix Neues.

Die Unternehmen freuen sich doch auf die "Marschrichtung" wie Kwaiken schreibt.

Wenn ich die Wahl hätte zwischen FI und studierten WI (ceteris paribus), fürs gleiche Geld.....

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Ja, aber das ist eine andere Marschrichtung. Ist ungefähr die Diskussion, wie sie aktuell in den USA geführt wird, wo selbst einfache Bürotätigkeiten inzwischen mit Bachelor - Absolventen gefüllt werden. Der (allseitige) Fehlschluss ist doch, daß man ein Studium bräuchte um bestimmte Positionen auszufüllen. Und dann gibt es durchaus die von dir skizzierten Verwerfungen.

Aber Pauschalaussagen wie ein "Studierter XYZ der weniger verdient als X..." sind es doch, die zu dem entsprechenden Überangebot überqualifizierter Kräfte führen (weil die wirtschaftlichen Aussichten der akademischen Ausbildung übertrieben dargestellt werden), und so dann das allgemeine Niveau drücken.

Das führt jetzt allerdings zu weit. Eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, daß du einerseits die Diskussion an sich als sinnlos darstellst, um im nächsten Satz wieder eine absolute und - natürlich - pauschale Aussage über Hochschulabsolventen zu treffen.

Bearbeitet von sxs
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Die Frage ist hier immer, wie die Firma den "Junior - Malus" bewertet. IdR bedeutet das meist nichts Gutes, weil das häufig heißt: wir brauchen einen arbeitswilligen Anfänger der die normale (um mal im Beratersprech zu bleiben) Professional - Arbeit als Junior bezahlt erledigt. Die Leute werden ja oft als Junior eingestellt um dann nach sehr kurzer Zeit als Professional verkauft zu werden...

Die Stelle ohne "Junior" - da stimme ich zu - gibt sicherlich jenseits von 40k her.

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Dann kann es sein das du beim Berufseinstieg lange Arbeitslos bleibst. Ich kenne so viele Beispiele, wo das nicht passiert bzw. passiert ist, das ich die von Dir immer wieder geäußerte Erfahrungswirklicht nicht nachvollziehen kann.

Es geht hier regelmäßig - wie auch im vorliegenden Fall - um den Berufseinstieg. Ich denke das der allgemeine Trend durchaus zeigt, das der Einstieg auch für Akademiker nicht mehr mit diesem Gehältern verbunden ist. Spziell was IT und artverwandte Berufe betrifft.

Ich gebe dir ja recht das es regulär sicherlich (für Akademiker speziell wenn sie ihre Karriere richtig vorantreiben) ein Gehalt > 40k drin sein sollte. Ich selbst müsste schon arg verzweifelt sein, um wieder 40k zu akzeptieren. ich würde mich mit 60k schon schwertun, aber ich habe auch 10+ Jahre Erfahrung auf dem Buckel. Aber der Einstieg - Akademiker oder nicht - jenseits von 40k kann man heutztage schwerlich als Regel betrachten.

Ich habe 2 Beispiele im Freundeskreis die nach der Promotion im ersten Job 36k bzw. 38k bekommen haben. Sie sind jetzt inzwischen weit jenseits davon, aber beide hätten sich doch sehr schwer getan, wenn sie gesagt hätten das sie weniger als 40k leider nicht akzeptieren können... Das sind übrigens 2 von 2. Wenn ich meine Erfahrungen nun einfach so auf alles übertragen würde, könnte ich mit Fug und Recht behaupten: Ein Einstiegsgehalt für Akademiker jenseits der 40k? Niemals!

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Ich glaube ein gutes Beispiel ist IG Metall, Chemie und das TVÖD. Eingruppierung erfolgt nach Tabelle. Die Stelle wird bewertet, dein Abschluss wird bewertet: Entgeldgruppe steht. Nehmen wir mal TVÖD, E14 (Master Abschluss): sind bei 13 Gehältern 45500 EUR im ersten Jahr Nach 3 Jahren bist Du schon bei 52k.

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Nicht jeder arbeitet bei BASF, Bayer etc... Nicht jeder Laden bezahlt nach Tarif. Viele Läden bezahlen AT - mit allen Vor- und Nachteilen.

Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass das jeder Betrieb zahlt, sondern dass Jahresgehälter sind, die nicht unüblich sind und die man erhalten kann, wenn man sich den richtigen Arbeitgeber heraussucht.

GG

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