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Aktuelle Gehaltsverhandlung/-vorstellung


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Hallo zusammen,

ich bin seit dem 01.11. Arbeitslos gemeldet, nachdem ich ich zuvor innerhalb der Probezeit nach 4 Monaten entlassen wurde. Ich habe zu dem Zeitpunkt in einem Krankenhausverbund gearbeitet, welcher aus 9 Krankenhäusern und noch diversen Pfelgestellen besteht.

Ich wurde entlassen, weil mir die Enterprisekentnisse fehlten und man mich nicht voll einsetzen konnte. Man gab zu, dass ich eine Fehleinstellung des damals noch komissarischen IT Leiters war; der neue hat mich dann gekündigt.

So, nun habe ich ein Jobangebot was mir sehr zusagt. Ich habe in diesem Unternehmen zwei Tage zur Probe gearbeitet, die Leute da sind super und auch der Arbeitsweg ist mehr als nur bequem.

Einzig und allein der Vertrag stört mich vor allem aber deren Gehaltsumrechnung:

Ich habe ein Bruttomonatseinkommen von 2700 Euro gefordert, was ich auch bekommen soll. Allerdings hat das Unternehmen dies nun in 13 Gehälter inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld umgerechnet, sodass ich am Ende mit etwas über 2400€ Brutto da stehe.

Das ist genau das Gehalt, was ich direkt nach der Ausbildung bekommen habe. Im Krankenhausverbund waren es noch 2600€ Brutto monatlich.

Ich habe nun die letzten Tage mit zwei Ex-Azubi Kollegen gesprochen. Der eine ist Systemintegrator mit einem Jahr weniger Berufserfahrung als ich, besitzt den CCNA und 3 MS Zertifikate. Er bezieht 3000€ Brutto monatlich und bekommt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Der Andere ist Anwendungsentwickler, hat die gleiche Berufserfahrung wie ich und 4 MS Zertifikate in Sharepointentwicklung und bezieht 3400€ Brutto monatlich.

Meine erste Frage nun: Verkaufe ich mich unter Wert?!

Also die 2700€ muss ich definitiv haben um meinen Lebensstandard behalten zu können und auch noch zu steigern -> möchte gerne kommendes Jahr ausziehen etc.

Anbei noch meine Basics:

Alter: 23

Wohnort: NRW - Neuss/Düsseldorf

letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): Fachinformatiker FR Systemintegration 2009 um ein ganzes Jahr verkürzt + MS Zertifikate siehe meine Signatur

Berufserfahrung: 2,5 Jahre

Vorbildung: Fachoberschulreife

Arbeitsort: Neuss

Grösse der Firma: International ca. 1500 MAs

Tarif: Manteltarifvertrag Groß- & Außenhandel

Branche der Firma: Vertrieb von Speziallacken

Arbeitsstunden pro Woche: 38,5

Gesamtjahresbrutto: 32.400€

Anzahl der Monatsgehälter: 13

Anzahl der Urlaubstage: 30

Sonder- / Sozialleistungen: Uralubs- & Weihnachtsgeld (inklusive im Gesamtjahresbrutto), Überstunden werden gezahlt

Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich):

System- und Netzwerkadministration, Support aller Level hauptsächlich auf Englisch, Telefonanlage, Citrix, Sharepoint, Exchange, Firewall & VPN etc.

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Ich habe ein Bruttomonatseinkommen von 2700 Euro gefordert, was ich auch bekommen soll. Allerdings hat das Unternehmen dies nun in 13 Gehälter inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld umgerechnet, sodass ich am Ende mit etwas über 2400€ Brutto da stehe.

Daher verhandelt man immer mit Bruttojahrelöhnen, da beim Monatslöhnen solche Unklarheiten enstehen. Das als Tipp für die Zukunft.

Gesamtjahresbrutto: 32.400€

Anzahl der Monatsgehälter: 13

13 x 2400 = 31200. Wie kommst du auf 32400?

Meine erste Frage nun: Verkaufe ich mich unter Wert?!

Also wenn dir der Job zusagt und du keine Alternativen hast (ausser arbeitssuchend sein), dann würde ich wegen ein paar Euro mehr oder weniger jetzt den Job nicht sausen lassen. Ab 30k p.a. würde ich nicht von "unter Wert" sprechen - eher vom normalen Einstiegsgehalt für Berufseinsteiger.

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Also die 2700€ muss ich definitiv haben um meinen Lebensstandard behalten zu können und auch noch zu steigern -> möchte gerne kommendes Jahr ausziehen etc.

denke selbst mit 2400 brutto in 13 gehältern solltest du in der lage sein auszuziehen, ne eigene bude leisten zu können inkl. auto.

und du hast ja doch effektiv deine 2700 brutto . nur eben in 13 gehältern umgerechnet. ist doch eh geiler im november nen dickes gehalt einmalig von über 2,5 k netto zu haben, als jeden monat dann eben 150 € netto mehr.

find ejetzt nicht das prob ob nun 13 x 2400 oder 12 x 2700. und wie schon erwähnt, wenn kollegen, arbeitweg, arbeitsklima passt. job annehmen und freuen. wirst mit der zeit auch mehr verdienen.

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Es gibt Grafiken, nach denen "Einstiegshälter in schlechten Zeiten" sich auch nach 20 Jahren nicht an "vorherige Gehälter" angleichen.

Und: Handel gehört branchenbedingt nicht zu den Top-zahlern, eher unteres Drittel.

> 13 x 2400 = 31200. Wie kommst du auf 32400?

2700*12?

PS: Hast Du deinen Avatar gewechselt?

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Hallo zusammen,

also das Problem ist auch, wie ich gestern noch einmal nachgesehen habe, dass es das schlechteste Nettoeinkommen wäre, was ich bisher hatte. Natürlich nur auf das monatliche Netto gerechnet, exklusive der anderen Leistungen.

denke selbst mit 2400 brutto in 13 gehältern solltest du in der lage sein auszuziehen, ne eigene bude leisten zu können inkl. auto.

und du hast ja doch effektiv deine 2700 brutto . nur eben in 13 gehältern umgerechnet. ist doch eh geiler im november nen dickes gehalt einmalig von über 2,5 k netto zu haben, als jeden monat dann eben 150 € netto mehr.

find ejetzt nicht das prob ob nun 13 x 2400 oder 12 x 2700. und wie schon erwähnt, wenn kollegen, arbeitweg, arbeitsklima passt. job annehmen und freuen. wirst mit der zeit auch mehr verdienen.

Leider bin ich mit 2400 Brutto nicht in der Lage auszuziehen zumindest nicht "vernünftig". Die Wohnpreise hier bei uns sind echt enorm. Ich habe letztes Jahr versucht auszuziehen mit einem Gehalt von 2400 Brutto aber die Miete und die Nebenkosten hätten mir das Genick gebrochen.

Anbei noch die Gehaltsrechnung der Firma:

gehalt735m2.jpg

PS: Hast Du deinen Avatar gewechselt?

Nein?^^

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Du kannst mit 2400brutto nicht ausziehen und leben?? Ich muss als Azubi mit 700€ NETTO alleine in meiner Wohnung leben!!! Ihr habt alle merkwürdige Ansichten...

Wie gesagt kommt es auch auf den Wohnort an, nicht?

Zudem muss ich nun nicht so agressiv ausziehen, dass ich mir irgend eine "Bude" nehme nur um von zuhause weg zu sein. Ich muss keinen Palast oder dergleichen haben aber auch keine Kellerwohnung etc.

Und wie ich bereits geschrieben habe, konnte ich vergangenes Jahr mit 2400€ nicht ausziehen und ich habe mir mehr als nur eine Wohnung angesehen.

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Ich lebe auch nicht in einer Kellerwohnung oder in der übelsten Absteige... Und ich würde mal sagen eine große Hansestadt im Norden ist auch nicht gerade sehr günstig. Aber davon mal abgesehen ist es meiner Meinung nach völliger Unsinn zu sagen, mit 2400 brutto kann man nicht ausziehen und "gut" leben. Das sind 28.800€ im Jahr...

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Ich lebe auch nicht in einer Kellerwohnung oder in der übelsten Absteige... Und ich würde mal sagen eine große Hansestadt im Norden ist auch nicht gerade sehr günstig. Aber davon mal abgesehen ist es meiner Meinung nach völliger Unsinn zu sagen, mit 2400 brutto kann man nicht ausziehen und "gut" leben. Das sind 28.800€ im Jahr...

Wie gesagt, kann ich dir nur meine Erfahrung mitteilen, welche ich bei der Wohnungssuche hatte. Ich hab nun auch keinen gehobenen Lebensstandard aber bei meinen anderen Ausgaben wie KFZ etc. passt das einfach vorne und hinten nicht.

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Du kannst mit 2400brutto nicht ausziehen und leben?? Ich muss als Azubi mit 700€ NETTO alleine in meiner Wohnung leben!!! Ihr habt alle merkwürdige Ansichten...

Manche kommen mit einer normalen 2 Zimmer Wohnung (als Singlehaushalt) am Stadtrand klar. Für manche ist alles unter einem 120qm Loft im Stadtzenrum nicht vorstellbar. Da hat jeder andere Vorstellungen - zum Glück.

Alte Daumenwert ist: 1/3 des Monatsnettolohns ist für die Miete in Ordnung. Und wenn man dafür nichts findet, dass einem zusagt, dann muss man etwas an der Einnahmensituation ändern um das Budget zu erhöhen.

@Hunduster

Du hast ja jetzt dein Wunschjahresgehalt bekommen, daher verstehe ich nicht ganz, warum du unzufrieden bist?

Nur wegen der Stückelung?!?

Bearbeitet von bigvic
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Wie gesagt, kann ich dir nur meine Erfahrung mitteilen, welche ich bei der Wohnungssuche hatte. Ich hab nun auch keinen gehobenen Lebensstandard aber bei meinen anderen Ausgaben wie KFZ etc. passt das einfach vorne und hinten nicht.

Bei euch leben Bäcker und Frisösen also unter der Brücke?

Nein ich will jetzt keine Diskussion zur Verallgemeinerung der Berufsgruppen lostreten....

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Beinhaltet deine Definition von "alle" mich? Falls ja: wo sind Beweise für deine Behauptung? Ich habe schon mit weniger als 700 EUR netto in München gelebt.

Sofern du dich angesprochen fühlst, schon :) Andererseits lese ich hier nur all zu oft: "Ich kann mit viel Kohle nicht richtig Leben..."

EDIT: Aber wie man ja sieht, geht es sogar mit weniger als 700€ in München... :rolleyes:

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@Hunduster

Du hast ja jetzt dein Wunschjahresgehalt bekommen, daher verstehe ich nicht ganz, warum du unzufrieden bist?

Nur wegen der Stückelung?!?

Ach was heißt unzufrieden... Klar habe ich mein Wunschgehalt bekommen nur eben wegen dieser Stückelung ist es halt schon was schwierig. Aber das Ende vom Lied ist nun, dass ich das Angebot angenommen habe. Die Rahmenbedinungen sind für mich nun ausschlaggebend gewesen eben weil die Leute da echt super drauf sind, alle total locker und nicht stock/steif sind und weil der Arbeitsweg mehr als nur bequem ist. Zudem bekomme ich noch eine Englisch-Schulung gezahlt (hat sich gerade herausgestellt) wodurch ich zum geprüften Fremdsprachenkorrespondenten werde. Ich nehme nun mit was ich kriegen kann und hoffe halt, dass alles klappt und der Vertrag nach der einjährigen Befristung verlängert wird.

Bei euch leben Bäcker und Frisösen also unter der Brücke?

Nein ich will jetzt keine Diskussion zur Verallgemeinerung der Berufsgruppen lostreten....

Nein, natürlich nicht :D

Ich sehe es nur bei meinen eigenen Freunden, in welchen Wohnungen diese leben. Und ich möchte nicht umbedingt die Toilette in der Küche haben (ja, da gibt es wirklich jemanden).

Es mag sein, dass hier nun einige denken ich hab nen Schuss und suche nach einer Wohnung wo ich mit dem Mofa vom Wohnzimmer ins Bad, am Wasserfall vorbei fahre aber dem ist nicht so. Die Preise hier sind echt der Wahnsinn. Dabei ist es weniger die Miete als die Nebenkosten.

EDIT: Aber wie man ja sieht, geht es sogar mit weniger als 700€ in München... :rolleyes:

Wie mein Vorredner schon sagte muss man dann aber an allen Ecken und Enden Abstriche machen. Und ich möchte nicht nur arbeiten gehen um meine Wohnung zu finanzieren. Ich hätte auch gerne eine Internetleitung, mein Handy würd ich auch gern behalten, Nahrung und ab und an was zum Anziehen wäre auch nicht verkehrt und mindestens einmal im Monat mit meinen Freunden was trinken gehen.

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Nein, natürlich nicht :D

Ich sehe es nur bei meinen eigenen Freunden, in welchen Wohnungen diese leben. Und ich möchte nicht umbedingt die Toilette in der Küche haben (ja, da gibt es wirklich jemanden).

Nur weil einige deiner Freund anscheinend ins Klo gegriffen haben, bedeutet das nicht gleich, dass es keine bezahlbaren Wohnungen gibt. Nach guten Wohnungen mit dem passendem Preis-/Leistungsverhältnis sucht man ggf. auch mal etwas länger.

Als Fachinformatiker hat man im Normalfall immerhin ein Nettogehalt zur Verfügung, was viele andere Berufsgruppen gerade mal Brutto bekommen.

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Das halte ich ja mal für ein Gerücht. Oder mit welchen Berufsgruppen vergleichst du gerade?

Ich gehe von Ausbildungsberufen aus und da liegt man als Fachinformatiker nun mal eher im oberen als unteren Bereich. Gut, gibt auch Fachinformatiker die mit 1.500/1.800 Euro Brutto einsteigen, aber die Regel ist das wohl nicht (bezogen auf die alten Bundesländer).

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