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Was meine Firma auch häufiger macht: Einfach mal für die 9. Klassen der Realschulen und für die 11. Klassen der Gymnasien/FOS einen Vortrag über die Firma und den Ausbildungsberuf halten. Danach bieten wir für diese Schüler ein Betriebspraktikum an.

Da dann meist die ganzen Ferienzeit mit Praktikas besetzt ist, gibt es immer genug Bewerber, denen der Beruf Spaß macht und welche sich danach anschließend bei uns bewerben.

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Hallo spix,

Ich kann Dich beruhigen, die IT'ler (Führungskräfte aus den Fachabteilungen) sind bei den Vorstellungsgesprächen mit dabei. Meine Erfahrung ist, dass eher diese IT'ler sich durch eine Realitätsferne auszeichnen. Denn gesucht werden tatsächlich "nur" junge Menschen, die gerne was mit IT machen wollen und bestimmte Fähigkeiten mitbringen, zu denen noch nicht Programmieren in diversen Sprachen o.ä. gehört. Noch nicht, denn das bekommen sie bei uns beigebracht. Im Auswahlverfahren geht es darum, zu schauen, ob die Mindestanforderungen erfüllt sind und ob gewisse Schlüsselkompetenzen da sind. Unsere geschätzten Führungskräfte hätten aber (nachvollziehbarerweise) oft lieber Nachwuchs in ihren Abteilungen, der schon direkt einen Teil der Workload stemmt. Wenn wir BWL'ler nicht immer wieder sachte einwenden würden, dass wir doch noch keine Fachkenntnisse erwarten und die Azubis die bei uns erlernen, dann würden wir im August gerade mal die Hälfte der Ausbildungsplätze besetzt haben und dann wäre das Geschrei groß. So schaut die Realität aus.

Grüße!

Die Sternschnuppe

Wie wäre es dann mal mit einem „älteren“ Auszubildeten. Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz kam schon das eine oder andere mal „Wie bitte, sie sind 32 Jahre und wollen "neu" einsteigen, nicht bei uns. Danke“.

Gut, „ältere“ Azubis sind nicht mehr so formbar, bringen aber auch Vorteile mit, was einige Firmen zum Glück erkannt haben. Was ist wohl besser, ein EX-Schüler der sich mit IT größtenteils in Form der X-Box beschäftigt hat, auf LANpartys beim CS abhängt oder einer der schon seit dem kc85/c64-Zeiten programmiert? ;)

Gruß

bearbeitet von Emploi

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Hallo Sternschnuppe.

Mal ein paar Fragen.

Was genau macht denn deine Firma? In welchem Bereich agiert ihr?

Wie sieht die allgemeine Arbeitszeit aus? Urlaubstage? Gibt es sowas wie Weihnachtsgeld (Bei uns ist es so das die Azubis Weihnachtsgeld bekommen, aber auch nur die Azubis). Wie sieht es mit möglichen Weiterbildungsmaßnahmen aus? Begleitetes Studium? Oder den Azubi dann als studentische Hilfskraft einstellen. Gibt da ja mehrere Mittel und Wege.

Wie schaut es bei euch nach der Ausbildung aus? Bildet ihr nur für euch selbst aus? Bietet bzw übernehmt ihr etwaige Schulungskosten ( die liegen ja auch eher im 4 stelligem Bereich).

Und ganz wichtig, zahlt der Arbeitgeber den Kaffee oder muss der Arbeitnehmer den selbst zahlen?

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In welchem Bereich ist denn das Unternehmen tätig? Vielleicht liegt es einfach daran.

Wir haben hier in der Gegend "Die Nacht der Ausbildung" - dort stellen sich Unternehmen vor und geben Infos zu ihrer Ausbildung raus. Getränke & Essen (Bionade + Burger King) waren für Besucher, sofern sie sich bei einem Unternehmen informiert haben und eine "Eat&Drink Free" Karte bekamen kostenlos. Alles organisiert von einem Gremium aus Auszubildenen von allen teilnehmden Unternehmen. Das Ganze kostet die Unternehmen natürlich einiges und es brauch angagierte Azubis.

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In welchem Bereich ist denn das Unternehmen tätig? Vielleicht liegt es einfach daran.

Wir haben hier in der Gegend "Die Nacht der Ausbildung" - dort stellen sich Unternehmen vor und geben Infos zu ihrer Ausbildung raus. Getränke & Essen (Bionade + Burger King) waren für Besucher, sofern sie sich bei einem Unternehmen informiert haben und eine "Eat&Drink Free" Karte bekamen kostenlos. Alles organisiert von einem Gremium aus Auszubildenen von allen teilnehmden Unternehmen. Das Ganze kostet die Unternehmen natürlich einiges und es brauch angagierte Azubis.

Das finde ich ja mal genial. Von sowas hab ich noch nie was gehört. Sehr gute Idee!!

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[...]Gut, „ältere“ Azubis sind nicht mehr so formbar, bringen aber auch Vorteile mit, was einige Firmen zum Glück erkannt haben. Was ist wohl besser, ein EX-Schüler der sich mit IT größtenteils in Form der X-Box beschäftigt hat, auf LANpartys beim CS abhängt oder einer der schon seit dem kc85/c64-Zeiten programmiert?[...]

Wenn derjenige Programmieren wirklich gelernt hat, spricht da nichts gegen. Nur viele Leute, die von sich selber behaupten, programmieren zu können, haben es einfach nicht von der Pieke auf gelernt und haben sich oftmals Anfängerfehler angewöhnt, die sehr schwer wieder rauszubekommen sind aus dem Programmierstil (z.B. gibt es in vielen Firmen einen Standard, wie Variablen benamt werden sollen, wie dokumentiert wird, etc. wenn man einen anderen Stil gewöhnt ist, muss man sich erst einmal komplett umgewöhnen.). Oder ein anderer Fall: Was bringt mir z.B. jemand, der 10 Jahre Programmierkenntnis hat, jedoch mit OOP nichts anfangen kann? Wer 10 Jahre ohne OOP programmiert hat, dem bekommt man das vielleicht einiges schwerer vermittelt als jemandem, der mit Programmierung noch nichts zu tun hatte und für den jede Programmierung mehr oder weniger Neuland ist.

Und nur weil jemand CS spielt, heißt das nicht, dass er nicht durchaus dennoch dazu in der Lage sein kann, ein guter Programmierer zu sein. ;)

P.S.:

Ich bin kein Zocker, aber auch auf LANs laufen nicht nur Freaks rum, sondern oftmals auch wirklich kompetente ITler.

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Welche grundlegenden Kenntnisse sind das denn? Ich würde mal auf einen Schulabschluss mit entsprechenden Noten plus interesse am Berufsbild tippen, also genau das selbe wie in jedem anderem Ausbildungsberuf auch.

Gute Noten im Informatik-Unterricht zum Bleistift?!

Mindestanforderungen erfüllt sind und ob gewisse Schlüsselkompetenzen da sind.

Dazu müssten die Kids erstmal wissen bzw lernen was Schlüsselkompetenzen überhaupt sind, und wie man die sich erarbeitet.

Wie bitte, sie sind 32 Jahre und wollen "neu" einsteigen, nicht bei uns. Danke“.

Und dann jammern sie über (angeblichen) Fachkräftemangel. Bin 39 - Umgeschult auf FIAE.

btw

Schlüsselkompetenzen der heutigen Jugend:

Playstation vs Xbox

Abhängen mit Kumpels

Bloß kein Sport -> zu anstrengend (wenn dann nur mit Playstation oder vorm TV)

Wie krieg ich die alte bloß rum?

Iphone, Ipod

filesharing

Ich brauche keine guten Noten ich werde Hilfsarbeiter / Hartz IV

Hab ich was vergessen? :P:floet:

Achtung Ironie!

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Schlüsselkompetenzen der heutigen Jugend:

Playstation vs Xbox

Abhängen mit Kumpels

Bloß kein Sport -> zu anstrengend (wenn dann nur mit Playstation oder vorm TV)

Wie krieg ich die alte bloß rum?

Iphone, Ipod

filesharing

Ich brauche keine guten Noten ich werde Hilfsarbeiter / Hartz IV

leider mehr als wahr. Brauchste die Ironie gar nicht reinbringen...

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Also ich halte Deutschlandweite Ausschreibungen für sinnvoll, denn es gibt sicher auch qualifizierte Azubianwärter die in Strukturschwachen Regionen wohnen und für eine Ausbildung auch umziehen würden. Grundsätzlich wäre mein Fokus auf folgenden Anforderungen

Ausbildungsplatz:

Anforderungen:

FORQ

Mathe 1-3

Naturwissenschaften 1-3

Deutsch 1-3

Englisch 1-3

Affinität zur Technik

alternativ: Praktikumszeugnisse im Ausbildungsbereich die aussagekräftig sind.

Basics wie Pünktlichkeit, wenig Fehlzeiten etc. würde ich grundsätzlich erwarten.

Ab Abitur halte ich ein Duales Studium aktuell für interessanter als eine reine Ausbildung. Denke das viele qualifizierte diesen Weg dann gehen. Jedenfalls sehe ich viele Angebote dieser Art.

Wenn ich an meine Ausbildung zurückdenke sind Studienabbrecher auch potenielle Kandidaten. Informatik / Wirtschaftsinformatik Studenten die merken das der Bereich zu heftig ist und dann abbrechen und die Abbrecherquote ist recht hoch. Ein Studium ist eben nicht für jeden was. Die meisten dieser Abbrecher haben dann auch die Möglichkeit zu verkürzen, Affinität zur IT wird wohl vorhanden sein, also vielleicht mal nit einer Uni sprechen die im Einzugsgebiet ist. Hatte so einen in der Berufschule, der richtig was auf dem Kasten hatte und mittlerweile seit ein paar Jahren als AE arbeitet.

bearbeitet von disarstar

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oftmals Anfängerfehler angewöhnt, die sehr schwer wieder rauszubekommen sind aus dem Programmierstil (z.B. gibt es in vielen Firmen einen Standard, wie Variablen benamt werden sollen, wie dokumentiert wird, etc. wenn man einen anderen Stil gewöhnt ist, muss man sich erst einmal komplett umgewöhnen.).

Das Problem habe ich in meiner Firma mit den meisten kollegen und auch den Chefs... Dokumentationen gibt es grundsätzlich nicht, die Zeit kann ja sinnvoll und kosteneffizienter ins nächste Projekt gesteckt werden - was den, der den Mist ausbaden darf, Zeit und Nerven kostet.

Oder ein anderer Fall: Was bringt mir z.B. jemand, der 10 Jahre Programmierkenntnis hat, jedoch mit OOP nichts anfangen kann? Wer 10 Jahre ohne OOP programmiert hat, dem bekommt man das vielleicht einiges schwerer vermittelt als jemandem, der mit Programmierung noch nichts zu tun hatte und für den jede Programmierung mehr oder weniger Neuland ist.

Ich denke mal, eine grundlegende Eigenschaft, die man fürs Programmieren mitbringen MUSS, ist Aufgeschlossenheit gegenüber neuem und anderem und die Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen und sich neues anzueignen. Wer vor 30 Jahren ein Ass mit den Lochstreifen war, sieht heute recht alt aus, wenn er sich nicht mitentwickelt hat.

Den Punkt sehe ich auch häufig: Die Unfähigkeit, sich vom bewährten auch mal zu lösen und den Blick über den Tellerrand zu wagen. Das kann ja eine Weile gut gehen, wenn man das Spezialwissen auf einem eigentlich alten Sektor hegt und pflegt, aber irgendwann schafft man den Anschluss nicht mehr.

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Wenn man sich weiterbildet beim programmieren, dann ergibt es sich meist zwangsläufig, dass man OOP macht nach einer Weile. Wer jedoch nur mit alten Programmiersprachen, bei denen es gar keine OOP gibt (Fortran, Cobol, ...) rumhantiert (diese Leute waren durchaus mal sehr begehrt zur y2k-bug-Zeit), kann es sein, dass derjenige sich gar nicht in die OOP problemlos mehr reindenken kann, da seine Muster einfach zu festgefahren sind.

Genauso sieht das halt auch bei der Dokumentation aus. Wer nie vernünftig gelernt hat zu dokumentieren, sieht es auch nicht wirklich als wichtig an. Dokumentation kostet im ersten Moment Zeit - das ist so. Dafür hilft sie jedoch dem nächsten (oder auch einem selber, wenn man nach dem WE sich wieder einem Problem zuwendet), z.B. Quellcode um einiges schneller zu verstehen, da er weiß, wofür welche Variable steht, was in welchem Unterprogramm gemacht wird, wofür welche Klasse da ist, wie sortiert wird, ... alles Sachen, die man sich sonst selber umständlich heraussuchen muss. Im Endeffekt spart man mit einer Dokumentation also sogar Zeit, solange es sich nicht um "Einmal hinschreiben und dann vergessen"-Projekte handelt.

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z.B. Quellcode um einiges schneller zu verstehen, da er weiß, wofür welche Variable steht, was in welchem Unterprogramm gemacht wird, wofür welche Klasse da ist,

Das sind allerdings Dinge, die man durch halbwegs sauberen Stil erschlagen kann. Ich muss eine Variable nicht a2 nennen, sondern kann ihr einen sprechenden Namen wie IsReadOnly geben oder eine Funktion kann ich statt asdf() auch GetUserProperties() nennen.

Aber Dinge für den roten Faden im Projekt... angenommen, ich habe heute einen Autounfall und morgen muss ein Kollege, der zwar die Programmiersprache kennt, das Projekt aber überhaupt nicht, weitermachen. Wenn ich sauber gearbeitet und dokumentiert habe, sollte das möglich sein. Dazu gehören dann nicht nur einzelne kommentierte Zeilen im Code, sondern auch generelle Infos zum Projekt... Roadmap, Status verschiedener Baustellen (als Grundlage dafür überhaupt ersteinmal eine Nennung der Baustellen) oder Dinge wie, für welche Aufgaben es schon irgendwo Implementierungen im Projekt gibt

Im Endeffekt spart man mit einer Dokumentation also sogar Zeit, solange es sich nicht um "Einmal hinschreiben und dann vergessen"-Projekte handelt.

Undd selbst bei denen kommt der Kunde manchmal nach x Jahren an und hätte gern eine bestimmte kleine Änderung.

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Im Auswahlverfahren geht es darum, zu schauen, ob die Mindestanforderungen erfüllt sind und ob gewisse Schlüsselkompetenzen da sind.

Wie laufen denn solche Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräche bei euch ab?

Unsere geschätzten Führungskräfte hätten aber (nachvollziehbarerweise) oft lieber Nachwuchs in ihren Abteilungen, der schon direkt einen Teil der Workload stemmt. Wenn wir BWL'ler nicht immer wieder sachte einwenden würden, dass wir doch noch keine Fachkenntnisse erwarten und die Azubis die bei uns erlernen, dann würden wir im August gerade mal die Hälfte der Ausbildungsplätze besetzt haben und dann wäre das Geschrei groß. So schaut die Realität aus.

Genau wegen solcher "Ausbeuterdenke" gewisser Möchtegern-Manager wurden schon diverse Unternehmen öffentlich an den Pranger gestellt, was der Bewerberquote wohl nicht gerade zuträglich ist. Natürlich kostet ein Auszubildender Geld, aber man muss ihn als Investition in die Zukunft sehen und dementsprechend fördern, was ihr bereits offenbar schon macht. Selbst wenn er nach der Ausbildung das Unternehmen verlässt, kann es durchaus sein, dass er in ein paar Jahren sich mit einer deutlich höheren Qualifikation nochmals bewirbt.

Mir ist aber nicht wohl dabei in das Lied über die mangelnde bzw. fehlende Ausbildungsfähigkeit einzustimmen.

Wo liegen denn Deinem Eindruck nach die Probleme?

Oder schießen wir Pesonaler/Ausbilder/Ausbildungsbetriebe uns nicht dadurch selbst ins Bein, wenn wir Maßstäbe anlegen, die vielleicht vor 15 Jahren noch getaugt haben. Es aber heute eventuell nicht mehr tun?

Persönlich hatte ich bereits sehr viele Vorstellungsgespräche und zwar auf beiden Seiten des Tisches... Es gab wirklich wunderbare Erlebnisse, aber halt auch richtig erschreckende... Was mir da zum Teil für Leute, Fragen und Antworten untergekommen sind (Personaler und Bewerber) spottet jeder Beschreibung.

Meiner Meinung nach muss man einfach mit der Zeit gehen und von antiquierten Fragen und Abläufen Abstand nehmen.

Was spricht zum Beispiel dagegen mit einem Bewerber zu einem Essen einzuladen und wenn es der nächste Schnellimbiss aus Budgetgründen sein muss? Dadurch schafft man eine angenehme Atmosphäre für die meist ohnehin angespannten Bewerber und erfährt in lockerem Smalltalk viel mehr über die Person, als irgendein Standardfragenkatalog jemals in Erfahrung bringen wird.

Auch kann man auf so tolle Tests/Fragen/Verhaltensweisen wie:

"Welche Zahl ist die nächste in der Reihe? / Ordnen Sie die Bilder in der richtigen Reihenfolge an."

=> Was spricht dagegen den Bewerben zu bitten, beim Aufbau eines Tisches zu helfen (am Besten noch mit dem Abteilungsleiter, ohne vorherige Vorstellung, zusammen zu helfen)? So bekommt man gleich mehrere Eindrücke von dem Kandidaten, denn das entsprechende Fachwissen erwartet man ja nicht von einem Auszubildenden, sondern will es aus bereits angeführten Gründen lieber selbst vermitteln.

"Was sehen Sie auf diesem Bild?"

=> Das Headshot-Opfer mit verblüffender Ähnlichkeit zu Ihnen aus meiner gestrigen CS-Session, aber wenn ich das jetzt sage, nehmen die mich bestimmt nicht...

"Was sind Ihre Stärken und Schwächen?"

=> Standardantwort_leicht_abgewandelt_und_personalisiert_einfügen...

"Wo sehen Sie sich in X Jahren?"

=> Die meisten Leute (mich eingeschlossen) wissen noch nicht mal, wo sie in fünf Minuten sein werden...

Personaler: "Ich möchte Ihnen gerne unser Unternehmen vorstellen <mehrstündige_Präsentation_einfügen>"

=> WTF? Was ist denn das für ein Trend? Früher haben sich die Bewerber vor einem Gespräch über das Unternehmen, seine Produkte und Dienstleistungen SELBSTSTÄNDIG informiert und heute wird man zum meist unidirektionalen Opfer von fleissigen HR-Mitarbeitern... Man könnte ja auch mal die Bewerber eine Präsentation mit vorgefertigten Unterlagen und entsprechender Bedenkzeit halten lassen oder wenn man sich als Personalverantwortlicher schon zu so einem Monolog hinreissen lässt, wenigstens gleich noch die aktuellen Nachrichten, Börsenkurse, Lottozahlen und Wetter einbringen.

Auch wenn sich einige Dinge seltsam oder gar utopisch anhören... Es gibt Firmen, die bewusst neue Wege beschreiten, um sich auch so Buzzwörter wie "virales Marketing" zu nutze zu machen, denn über andersartige Vorstellungsgespräche und die damit verbundenen Unternehmen wird mit Sicherheit öfters und meist auch possitiv gesprochen. In diesem Sinne: Stock raus, Hirn rein ;)

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[...]"Wo sehen Sie sich in X Jahren?"

=> Die meisten Leute (mich eingeschlossen) wissen noch nicht mal, wo sie in fünf Minuten sein werden[...]

Die Fragen finde ich auch immer sowas von sinnlos. Man mag zwar einen Plan für sich selber haben, aber ob das immer in der Firma so passt, glaube ich eher nicht.

Das meiste muss man eh auf sich zukommen lassen und kann dann erst wählen, in welche Richtung man gehen möchte. Woher soll man z.B. vorher wissen, was einen interessiert, ob man nach der Ausbildung vielleicht doch noch studieren gehen will, ...

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"Wo sehen Sie sich in X Jahren?"

=> Die meisten Leute (mich eingeschlossen) wissen noch nicht mal, wo sie in fünf Minuten sein werden...

Vor allem als Weibchen ganz Klasse

*denk*: Hmm, in 10 Jahren hätte ich vielleicht doch gern Kinder... Nur wenn ich das jetzt sage kann ich den Job komplett vergesen"

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Hallo Ihr,

erstmal ein aufrichtiges "Entschuldigung", dass ich den thread habe abreißen lassen. Es war sehr viel los bei mir und während der Arbeit traue ich mich nicht, mich hier zu tummeln. Ich hoffe, dass ich Euch nicht vergrätzt habe...

Vieles von Euren Anregungen hat sich umsetzen lassen, wir sind schon ein gutes Stück weiter. Vielen, vielen Dank! Immerhin sind die Hälfte der Ausbildungsplätze besetzt. Ich möchte an einige Fragen und Anregungen einzeln anknüpfen.

Direkt zu mir als Person habe ich Neuigkeiten: Die Personalerin wird ab nächster Woche Wirtschaftsinformatik studieren, berufsbegleitend. Ich habe mich für den Bachelor an der hiesigen FOM eingeschrieben, die Idee hierzu kam mir, als ich im fachinformatiker.de Forum unterwegs war. Ich dachte mir so, hmmm - Du hast noch -zig Berufsjahre vor Dir, mit BWLern/Personalern kann man die Straße pflastern, die gibt es wie Sand am Meer; wird Zeit, dass Du die besser positionierst. Noch dazu, wo Du nun in einem IT-Unternehmen gelandet bist, in dem nur etwa 5% der Mitarbeiter im klassisch kaufmännischen Bereich wie Controlling, Human Resources, Marketing etc. eingesetzt sind. Habe mich dann informiert. Die FOM hat mir angeboten, direkt den IT-Management Master zu machen. Ehrlich gesagt war der mir zu wenig IT. Technologiemanagement habe ich bereits im meinem Erststudium gemacht und Unternehmensführung, das brauche ich nicht nochmal. Das Fernstudium der Hagener war mir zu BWL-lastig, da war viel weniger IT drin, machte auch keinen Sinn.

Daher geht es am 1.3. los mit der IT, von der ich praktisch keine Ahnung habe. Das erste IT-Fach ist Prozedurale Programmiertechnik, bin schon sehr gespannt, was das wohl ist. Mein bislang nebenberuflich laufendes "Spaßstudium" friere ich erst mal ein, das muss leider hintenan stehen. Zumindest weiß ich, dass ich ein Studium nebenher gut stemmen kann und dass ich jetzt wirklich Vorlesungen besuchen kann und nicht mehr nur in Modulhandbüchern, Fachbüchern und -zeitschriften und Moodle-Seminaren unterwegs bin ist schon ein echter Bonus. Bin auf die anderen Studenten sehr gespannt.

Grüßle von der Sternschnuppe

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"Wo sehen Sie sich in X Jahren?"

auf Ihrem Posten, wenn ich Sie rausgemobbt habe.

Mein Mann hat das mal gebracht, nicht ganz so krass: "Da, wo Sie jetzt sind!" Immerhin beinhaltet das ja auch, dass das Gegenüber sich in der Hierarchie weiter entwickelt. Ist irgendwie auch eine Wertschätzung, oder?

Die Frage kommt in unserem Auswahlverfahren übrigens nicht vor - wäre ja auch etwas krass bei 16-Jährigen, wo man schon froh ist, wenn Sie AE und SI auseinanderhalten können und sich grob über unser Unternehmen informiert haben...

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Hallo Teufelshähnchen,

Wie laufen denn solche Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräche bei euch ab?

Dreistufig: Sichtung der Bewerbungsunterlagen -> Eignungstest (mathematische Fähigkeiten, sprachliche Fähigkeiten, Intelligenz - KEIN Persönlichkeitstest) -> Vorstellungsgespräch (mit einer oder zwei Führungskräften und einem Personaler).

Das Vorstellungsgespräch ist ein typisches halbstrukturiertes Interview (also Abarbeitung eines Fragenkataloges) und es sind insgesamt auch vier Aufgabenstellungen eingearbeitet. Eine davon ist eine kurze Präsentation. Die armen Bewerber bekommen Metaplanmaterial im Vorfeld und die Aufgabenstellung und wir schauen uns dann die Präsentation an im Verlauf des Interviews. Das ist aber im gesamten Unternehmen so bei allen Einstellungen - keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat - und ich musste da auch durch. Nur: Ich mag so etwas und fühle mich wohl dabei. Unser Betriebsrat legt großen Wert auf Vergleichbarkeit und von daher wird eine möglichst hohe Validität angestrebt. Aber: Ihr kennt das ja - schon unterschiedlich besetzte Führungskraft/Personalerkombis kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Und dann führen wir wir im Verlauf eines Tages einige Interviews und je nachdem wie es läuft, sind wir gegen Abend besser oder schlechter drauf. Ich sehe durchaus die Beobachtungsfehler und Beurteilungsfehler, die gemacht werden - meine eigenen eingeschlossen. Nur sind die Führungskräfte nicht wirklich gnädig, wenn man sie auf Beobachtungsfehler hinweist. Von daher stelle ich mich nur quer, wenn wirklich großer Mist gemacht wird. Ob ein Azubi bei der Einstellung ein paar Bewertungspünktchen mehr oder weniger hat ist letztlich egal. Drin ist drin, und die Interviewergebnisse kommen nicht mal in die Akte. Da wird nur das Ergebnis dokumentiert: "geeignet, wird eingestellt als FISI, Datum, Unterschrift", dann wird der Betriebsrat angehört und dann der Ausbildungsvertrag erstellt.

Genau wegen solcher "Ausbeuterdenke" gewisser Möchtegern-Manager wurden schon diverse Unternehmen öffentlich an den Pranger gestellt, was der Bewerberquote wohl nicht gerade zuträglich ist.

Ich finde Deine Formulierung etwas übertrieben. Vieleicht habe ich sie durch das Triggerwort "workload" ausgelöst? Bei uns wird sicherlich kein Azubi ausgebeutet, die Ausbildung ist gut, die Prüfungsergebnisse überdurchschnittlich und die die aus bestimmten Gründen nicht übernommen werden können bekommen sogar noch zusätzliche Schulungen, damit sie auf dem Arbeitsmarkt dann höhere Chancen haben. An den Pranger wird uns bestimmt niemand stellen, wir sind nur in der Branche kaum sichtbar und eben auch bei den Schulabgängern/Studienabbrechern etc. Gegen die großen Namen in der Stadt - und da gibt es leider einige - verblassen wir und werden fast nicht wahr genommen. Das Budget für Personalmarketing ist so gut wie nicht existent und die Führungskräfte stecken ihre Ressourcen am liebsten in die IT und in Schulungen der Mitarbeiter (da gibt es ganz tolle bei uns).

Aber es ist nun mal so, dass wenn ein Bewerber schon super IT-Kenntisse hat, die Flammen der Begeisterung der geschätzten IT-Führungskräfte einfach höher lodern, als wenn er noch wenig bis keine Ahnung hat. Ich habe mittlerweile fast den Eindruck, dass das weniger wegen einer schnelleren Entlastung der regulären Mitarbeiter ist (immerhin ist die IT bei uns schon sehr spezifisch), sondern eher einen alten Rekrutierungsgrundsatz wiederspiegelt: „the best prophet of the future is the past"

Persönlich hatte ich bereits sehr viele Vorstellungsgespräche und zwar auf beiden Seiten des Tisches... Es gab wirklich wunderbare Erlebnisse, aber halt auch richtig erschreckende... Was mir da zum Teil für Leute, Fragen und Antworten untergekommen sind (Personaler und Bewerber) spottet jeder Beschreibung.

Ja, Du hast recht, da gibt es Wunderbares und Wunderliches. Mein persönlicher Favorit der letzten Wochen war ein Sechzehnjähriger, der auf die Frage "Was ist ein Router?" wie aus der Pistole geschossen geantwortet hat "Schwarzer Kasten, der hinterm Sofa steht!" Das konnte er sich aber nur leisten, weil er das schon etwas zehn Minuten vorher gut erklärt hat in einem anderen Zusammenhang... Wundert Euch nicht, warum das Thema zweimal behandelt wurde! Auch halbstrukturierte Interviews werden nicht immer stringent abgearbeitet. Ich möchte zu Deiner Aussage hinzufügen: Die IT-Führungskräfte sind manches Mal auch ganz schön schräg drauf!

Was spricht zum Beispiel dagegen mit einem Bewerber zu einem Essen einzuladen und wenn es der nächste Schnellimbiss aus Budgetgründen sein muss? Dadurch schafft man eine angenehme Atmosphäre für die meist ohnehin angespannten Bewerber und erfährt in lockerem Smalltalk viel mehr über die Person, als irgendein Standardfragenkatalog jemals in Erfahrung bringen wird.

Vieles, Unternehmensspezifisches. Vor allem würden die Führungskräfte Zeder und Mordio schreien, wenn die Interviews länger als die veranschlagten 50 Minuten pro Nase dauern würden. Das ist ja auch viel. Bei meinem letzten Arbeitgeber durfte ich Azubibewerber nur maximal 30 Minuten interviewen. Der Ablauf ist: 50 Minuten Gespräch, 10 Minuten Austausch und Bewertung, zack der Nächste.

Personaler: "Ich möchte Ihnen gerne unser Unternehmen vorstellen <mehrstündige_Präsentation_einfügen>"

Die Bewerber sagen uns, was sie über uns wissen . Wie sie sich vorbereitet haben auf das Gespräch, Unternehmenszweck, -form und -produkte and the like. Mehrere Fragen von uns an sie, die sehr sehr unterschiedlich beantwortet werden. Von einer quasi wörtlichen Wiedergabe unseres Stellenanzeigentextes und der Infos im Internet bis hin zu der lockeren Aussage "das habe ich auf mich zukommen lassen und ich weiß nicht, was Sie eigentlich genau machen oder wieviele Mitarbeiter Sie überhaupt haben..." Gern gesehen wird natürlich, wenn der Bewerber dann noch intelligente Fragen stellt, aber das trauen sich die Allerwenigsten.

Puh, jetzt habe ich aber erschöpfend Auskunft gegeben über uns, ohne zu viel zu verraten über uns. Auch eine Kunst.

Herzlicher Gruß

Die Sternschnuppe

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huhu disarstar,

Also ich halte Deutschlandweite Ausschreibungen für sinnvoll, denn es gibt sicher auch qualifizierte Azubianwärter die in Strukturschwachen Regionen wohnen und für eine Ausbildung auch umziehen würden.

Die gibt es tatsächlich, wir haben einige Azubis, die für die Ausbildung bei uns hunderte von Kilometern umziehen.

Wenn ich an meine Ausbildung zurückdenke sind Studienabbrecher auch potenielle Kandidaten. Informatik / Wirtschaftsinformatik Studenten die merken das der Bereich zu heftig ist und dann abbrechen und die Abbrecherquote ist recht hoch. Ein Studium ist eben nicht für jeden was.

Studienabbrecher - durchaus auch Nicht-IT-Studiengänge - sind bei uns gerne gesehen. Allerdings schlägt diese wohlwollende Haltung ab einer bestimmten Semesterzahl um in ein entschiedenes "no-go". Wenn ich Kandidaten mit 20 Semestern ohne Abschluss bei den Führungskräften anschleppen würde, und solche Bewerbungen haben wir, dann würde ich was ernten? Schallendes Gelächter? Ungläubiges Entsetzen? Wie auch immer, ich werde es nicht ausprobieren.

Es grüßt schön, die Sternschnuppe.

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Bingo! Nur habe ich da keinen Handlungsspielraum...

Wir haben hier in der Gegend "Die Nacht der Ausbildung" - dort stellen sich Unternehmen vor und geben Infos zu ihrer Ausbildung raus. Getränke & Essen (Bionade + Burger King) waren für Besucher, sofern sie sich bei einem Unternehmen informiert haben und eine "Eat&Drink Free" Karte bekamen kostenlos. Alles organisiert von einem Gremium aus Auszubildenen von allen teilnehmden Unternehmen. Das Ganze kostet die Unternehmen natürlich einiges und es brauch angagierte Azubis.

Super Idee, danke!

Relativ kurzer Beitrag von Dir, troll - aber viel Inhalt. Like!

VG Sternschnuppe

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Und ganz wichtig, zahlt der Arbeitgeber den Kaffee oder muss der Arbeitnehmer den selbst zahlen?

Bei uns wird nicht mal für die Besprechungen vom Arbeitgeber Kaffee oder Wasser finanziert/beigetragen. Also gut, vielleicht liegt es am Kaffee... Irgendwie bezweifle ich aber, dass sich das bei den Bewerbern rumgesprochen hat!

Alles andere, was Du genannt hast, wird geboten. Ganz spezifisch für uns ist, dass es für die fertigen Fachinformatiker keine "gläserne Decke" gibt (eigentlich ein Begriff aus dem Englischen, im Deutschen habe ich ihn noch gar nicht gesehen; aber er ist so treffend "glass ceiling"), wo jemand auf dem Weg durch die Hierarchie abprallen könnte. Wer gut ist und sich durch Qualifizierungsmaßnahmen auch persönlich und fachlich weiterentwickeln mag, kann sehr weit kommen und bekommt keine fehlendes Unidiplom und keinen fehlenden Masterabschluss unter die Nase gerieben. Nur bei sehr wenigen ganz bestimmten Positionen (wirklich ein Bruchteil) sehen die Kunden (!) gerne einen akademischen Titel und erwarten ein bestimmtes Gehabe.

VG Sternschnupp, mittlerweile bettreif.

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Wenn ihr an engagierten Azubis interessiert seid, dann solltet ihr versuchen, euch vom Markt abzuheben durch Zusatzangebote, durch Flexibilität (z.B. auch Ausbildung zum MATA anbieten), neben der Ausbildung noch weitere Möglichkeiten anbieten, wie z.B. Zertifizierungen zu machen, zu interessanten Veranstaltungen (CCC z.B.) zu fahren oder auch selber interessante Sachen veranstalten, (...)

Hallöle Crash,

was ist denn MATA und was CCC?

Danke!

die Sternschnuppe

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