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Nach kurzer zeit zurück zum alten AG


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Moin,

Ich steh momentan vor einem kleinen Dilemma und möchte mal ein paar unabhängige Meinungen zu dem Thema hören.

Ich habe vor knapp einem Monat meinenAG gewechselt. Gründe dafür waren zum einen das Gehalt und zum anderen die Tatsache, dass mir meine aufgaben nicht gefallen haben und ich gerne etwas anderes machen wollte. Nach nun 4 Wochen beim neuen AG muss ich sagen, dass ich mich hier überhaupt nicht wohl fühle. Ich verbringe 80% meiner zeit damit, auf irgendwelche Sachen zu warten, die ich benötige, um weiter arbeiten zu können.

Mein alter AG hat mir beim Abschluss Gespräch angeboten, dass ich mich jederzeit melden kann, wenn ich zurück kommen möchte und man dann auch nochmal über das Gehalt und den Aufgabenbereich reden würde. Ich spiele jetzt mit dem Gedanken, dieses Angebot tatsächlich während der Probezeit anzunehmen, allerdings habe ich bedenken, wie sich das auf meinen Lebenslauf auswirken könnte.

Wie würdet ihr euch in so einer Situation verhalten? Abwarten und Zähne zusammen beißen, oder zurück zum alten AG?

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich fand einige Dinge auch besser bei meinem alten AG. Nun habe ich zwar nicht die Möglichkeit wieder zurück zu gehen, aber ich werde erstmal dort bleiben.

Wenn du aber schon sagst das Gehalt und die Aufgaben haben nicht gestimmt, warum hast du nicht vorher mit deinem AG drüber gesprochen?

Denke nicht, dass das dann soviel besser wird wenn du wieder zurück wechselst. Zumindest nicht nach so kurzer Zeit.

Getippert mit einem mobilen Fernsprechgerät (GT - I9070)

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Ich habe meinen alten AG damals durchaus klar gemacht, dass ich mit dem Gehalt nicht zufrieden bin. Ein Wechsel der Position kann damals nicht in frage, daher habe ich noch nach etwas anderen umgeschaut. Scheinbar habe ich sie sehr damit überrascht, da direkt nach meiner Kündigung das Angebot kam, mein Gehalt deutlich anzuheben. Vermutlich haben sie dem schick gebraucht um einzusehen, dass die Bezahlung nicht toll ist. Ein Kollege von da hat nämlich kurz nachdem ich gegangen bin, eine 20%ige Erhöhung bekommen ^^

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Morgen Vide!

Unter den Umständen würde ich auf keinen Fall zurückgehen. Wer es vorher erst nach so einem Dämpfer eingesehen hat, was seine AN wert sind, und dazu noch so unaufgeklärt über das regionale Gehaltsniveau ist, dass eine Kündigung seines des AN sie "sehr überrascht", wird wohl kaum einen so radikalen Stilwechsel an den Tag legen, dass du damit glücklich wirst.

Ich bin da allerdings etwas voreingenommen, da ich bei meinem alten AG in einer ähnlichen Situation war. Nur mit dem Unterschied, dass ich mit meiner neuen Stelle so zufrieden bin, wie man es nur sein kann.

Ich würde in deiner Situation die Probezeit nutzen, um evtl. schon mit Kollegen abzuklären, ob dieser Zustand des konstanten Wartens der Regel entspricht oder eher akut ist. Sollte ersteres der Fall sein und du kommst gar nicht damit klar, kannst du immer noch weiter sehen.

In den meisten Fällen gibt es aber während der Probezeit(wie lang ist die bei dir, wenn man fragen darf?) ein Gespräch über bisherige Eingewöhnung, den "Wohlfühl-Faktor" und die Aufgaben. Falls nein, würde ich mich nicht scheuen in die Offensive zu gehen und so was mal anzuleiern. Musst ja nicht alles total negativ darstellen ;).

Gruß, Goulasz

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Die Frage ist hier ja, worauf du die ganze Zeit warten musst.

Accounts brauchen (vor allem in größeren Firmen und vor allem, wenn teils noch Urlaub angesagt ist) einfach ihre Zeit. Das kann durchaus auch mal einen oder zwei Monate dauern, bis man alle Berechtigungen / Freischaltungen / Zugangsdaten hat, um auf alles zugreifen zu können, was man benötigt. Wenn die Phase überwunden ist, benötigt man meist ja nicht mehr viele zusätzlichen Freischaltungen etc. oder wenn ist es meist nur eine Kleinigkeit.

Genauso ist es auch mit Hardware und Büromaterialien. Beides muss teilweise erst bestellt und teilweise auch erst genehmigt werden, was halt seine Zeit dauern kann. Zudem muss sich halt jemand darum kümmern bzw. es anfordern.

Die Frage ist also, woran es hakt.

  • Kümmert sich keiner um die Anforderung?
  • Ist die Abteilung, die etwas machen soll unterbesetzt / überarbeitet?
  • Liegt es eventuell an Lieferengpässen / Lieferfristen?
  • Gibt es keinen, der die Sachen genehmigt / kein Ansprechpartner für die benötigten Sachen?
  • ...

Gefiel dir in der letzten Firma wirklich nur das Gehalt und dein Aufgabenbereich nicht?

Falls ja, könnte man durchaus überlegen, wieder dorthin zu wechseln in meinen Augen. Vor allem, wenn da auch andere einen Gehaltssprung gemacht haben. 20% ist ja schliesslich schon eine Menge (kommt natürlich auch drauf an, wie viel derjenige vorher "unterbezahlt" war).

Wenn sie dir ein attraktives Angebot machen und du einen Aufgabenbereich bekommen kannst, der dir mehr liegt, wieso nicht?

Du kennst die Firmenstruktur, weisst um die Probleme dort und falls dich das nicht abschreckt - wieso eigentlich nicht?

Du solltest dann aber auch direkt im Vertrag festlegen, dass Lohnsteigerungen festgelegt sind, oder aber dass das Gehalt z.B. jährlich in Abstimmung mit dir (also nicht nur um 0,1% oder so) angepasst wird oder so etwas in der Art. (Keine Ahnung was für eine Formulierung für so etwas in Arbeitsverträgen genommen wird.)

Um den Lebenslauf würde ich mir da eher keine Gedanken machen, denn was sind schon 1-2 Monate im Vergleich zu mehreren Jahren?

Wie lange warst du denn bei der alten Firma schon?

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Die Frage ist hier ja, worauf du die ganze Zeit warten musst.

Accounts brauchen (vor allem in größeren Firmen und vor allem, wenn teils noch Urlaub angesagt ist) einfach ihre Zeit. Das kann durchaus auch mal einen oder zwei Monate dauern, bis man alle Berechtigungen / Freischaltungen / Zugangsdaten hat, um auf alles zugreifen zu können, was man benötigt. Wenn die Phase überwunden ist, benötigt man meist ja nicht mehr viele zusätzlichen Freischaltungen etc. oder wenn ist es meist nur eine Kleinigkeit.

Genauso ist es auch mit Hardware und Büromaterialien. Beides muss teilweise erst bestellt und teilweise auch erst genehmigt werden, was halt seine Zeit dauern kann. Zudem muss sich halt jemand darum kümmern bzw. es anfordern.

Die Frage ist also, woran es hakt.

  • Kümmert sich keiner um die Anforderung?
  • Ist die Abteilung, die etwas machen soll unterbesetzt / überarbeitet?
  • Liegt es eventuell an Lieferengpässen / Lieferfristen?
  • Gibt es keinen, der die Sachen genehmigt / kein Ansprechpartner für die benötigten Sachen?
  • ...

Wenn es nur an solchen Sachen läge, wäre es nicht so tragisch. Es geht um Sachen wie auf Server xyz ein Perl Modul installieren, das ich für meine Arbeit brauche, oder einen skriptuser auf einer Maschine anlegen. Darauf muss ich dann je mindestens 1-2 tage warten und kann in der Zwischenzeit nicht arbeiten. Dazu kommt noch, dass ich mich in Feen Räumlichkeiten nicht wohl fühle (Großraum Büro) und einige andere Kleinigkeiten.

ja, tatsächlich war es nur das Gehalt und die aufgaben, die mich sehr unterfordert haben. Ich habe bei der ersten Firma meine Ausbildung gemacht, war also insgesamt zwei Jahre dort. Der neue Job ist der erste seit der Ausbildung bzw den Monaten nach der Ausbildung in der ersten Firma.

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Nach nun 4 Wochen beim neuen AG muss ich sagen, dass ich mich hier überhaupt nicht wohl fühle. Ich verbringe 80% meiner zeit damit, auf irgendwelche Sachen zu warten, die ich benötige, um weiter arbeiten zu können.

Man muss sich auch in der IT einarbeiten. Nach nem halben Jahr wirst du dir alles zurechtgebogen haben und effektiv arbeiten können, bis dahin braucht es aber seine Zeit.

Mein alter AG hat mir beim Abschluss Gespräch angeboten, dass ich mich jederzeit melden kann, wenn ich zurück kommen möchte und man dann auch nochmal über das Gehalt und den Aufgabenbereich reden würde. Ich spiele jetzt mit dem Gedanken, dieses Angebot tatsächlich während der Probezeit anzunehmen, allerdings habe ich bedenken, wie sich das auf meinen Lebenslauf auswirken könnte.

Du kannst ja anfangen, dich mit ihm zu unterhalten und dann sehen, wie weit er dir entgegen kommt und ob das dann deinen Vorstellungen mehr entspricht als der neue AG.

Wie würdet ihr euch in so einer Situation verhalten? Abwarten und Zähne zusammen beißen, oder zurück zum alten AG?

Mh ist schwierig. Ich habe das schonmal gemacht, also zurück zum alten AG. Aber die Gründe, weswegen ich von dort gegangen bin, sind trotzdem mehr oder weniger geblieben, so dass ich das manchmal bereue. Ich bin also nicht total happy, aber solange ich meine Ziele dort ereiche (in dem Fall die Ausbildung mit einem etwas besserem Azubigehalt), ist das erstmal OK. Aber wenn ich auf längere Zeit denke, dann möchte ich hier nicht ewig bleiben.

Vielleicht sind einfach beide Firmen nicht das richtige für dich und du könntest dich nach einem anderen AG umsehen. Zum Thema Lebenslauf: Manchmal passte es einfach nicht, da ist auch weder der AG noch der AN schuld. Und wenn es weder in der einen, noch in der anderen Firma passt, was spricht gegen eine andere.

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Hallo,

hatte vor 2 Jahren eine ähnliche Situation, hatte den Arbeitgeber gewechselt und hatte schon nach einer Woche zweifel, ob der neue Arbeitgeber wirklich das richtige ist. Hatte am Anfang noch abgewartet "wird vielleicht noch besser, muss mich erstmal daran gewöhnen": wurde es nicht, wurde nur immer schlechter. Hab mir dann noch innerhalb der Probezeit einen dritten Arbeitgeber gesucht und dort noch innerhalb der Probezeit angefangen.

Von daher kann ich dir nur raten, die Probezeit zu nutzen um dir einen neuen Arbeitgeber zu suchen.

Wie schon oft geschrieben wurde, hattest du ja deine Gründe vom alten Arbeitgeber weg zu gehen.

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Ja, ich hatte Gründe, aber ich habe die Hoffnung, dass man da was ändern könnte, da es nichts war, was tief in der Firma verankert ist, sondern eher die spezifischen Konditionen meiner Arbeit dort betrafen. Ein dritter AG

Wird schwierig, weil ich bei mir in der Umgebung schon alles abgeklappert habe und es nichts mehr gibt, was in frage käme (bin sehr wählerisch^^)

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Wie würdet ihr euch in so einer Situation verhalten? Abwarten und Zähne zusammen beißen, oder zurück zum alten AG?

Mindestens 3-6 Monate beim neuen AG abwarten. Das was dich stört sind meiner Meinung nach Kleinigkeiten, an die man sich in der Zeit normwalerweise gewöhnt oder man Workarounds findet. Zurück zum alten AG ist inzwischen prinzipiell kein NO-GO mehr, aber nicht nach 4 Wochen und beim ersten Job nach der Ausbildung! Sorry wenn ich das jetzt hart formuliere, aber das ist ähnlich wie von zu Hause ausziehen und dann merken, dass es ganz schön nervig ist selbst einzukaufen, Wäsche zu waschen und auch noch bügeln zu müssen und daher wieder bei Mami einziehen. Das ist natürlich der einfachste Weg. Was macht das aber für einen Eindruck bei deinem alten AG/Kollegen, wenn du schon wieder kommst nach so kurzer Zeit? Ganz zu schweigen von zukünftige Verhandlungen mit dem AG bzw. deiner Bereitschaft mal wieder das "warme Nest" zu verlassen?

Wenn es dir dort nicht gefällt, dann such dir einen neuen AG. Vor 3-4 Jahren weiteren Erfahrungen würde ich nicht wieder zu einem alten AG wechseln. Denn es hat ja Gründe gehabt, warum man gegangen ist und ausserdem kann man so glaubwürdig wieder kommen und sagen: Bei den anderen war es schlimmer.

Bearbeitet von bigvic
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Ein dritter AG

Wird schwierig, weil ich bei mir in der Umgebung schon alles abgeklappert habe und es nichts mehr gibt, was in frage käme (bin sehr wählerisch^^)

Was heißt wählerisch?

Ich würde auch erst Mal abwarten wie das beim neuen AG weiter läuft.

Am Anfang ist das doch immer ein bisschen anders...

Ich bin auch davon ausgegangen, dass ich am Anfang bei meinem neuen AG viel Zeit damit verbringen werde, mich einzuarbeiten, etc. Das ist ganz normal.

Wenn es wirklich so bleibt und du damit nicht leben kannst, bekomm den Hintern hoch und versteif dich nicht auf die zwei Unternehmen. Mag sein, dass es in deiner Umgebung nichts tolles gibt. Dann muss man eben mal über den Tellerrand hinaus schauen. Ich bin für meine Ausbildung jeden Tag 70km (einfach) zur Arbeit und zur Schule gefahren. Weil es mir einfach wichtiger war ein ordentliches Unternehmen zu haben, als morgens ne Stunde länger schlafen zu können ^^. Für den jetzigen Job bin ich 300km umgezogen. Weil das Unternehmen auf mich einfach den besten Eindruck gemacht hat und die anderen Angebote nicht meinen Erwartungen entsprochen haben, bzw. ich mich zum Teil schon beim Vorstellungsgespräch in der Firma sehr unwohl gefühlt habe.

Ich bin jetzt seit ca. 6 Wochen hier (ich weiß, noch nicht sehr lang) aber bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Klar, ist es hart alles zurück zu lassen. Aber man muss sich einfach überlegen was wichtiger ist. Und wenn ich Lust hab, kann ich ja auch immer wieder zurück.

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