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Sinnhaftigkeit des Prüfungsverfahrens / Der Ausbildung

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Gast Graf Zahl
13 minutes ago, Mttkrb said:

@Graf Zahl

Drei Klausuren an drei verschiedenen Tagen kann auch Glück sein.
Zwei Klausuren an einem Tag kam bei mir öfters vor. Einmal wurden es auch drei weil ich ein Fach nachschreiben musste.

Zwei Klausuren an einem Tag kam bei uns nur vor, wenn man Module aus verschiedenen Semestern belegt (und damit nicht mehr nach Regelstudienzeit/Rahmenplan studiert) hatte und/oder Nachschreibeklausuren geschrieben hat (wie in deinem letzteren Fall).

Ja das kann passieren. Mir ist es nie passiert, da ich immer alles bestanden habe und damit in der Regelstudienzeit geblieben bin. Aber als Glück, dass die Klausuren an verschiedenen Tagen geschrieben werden, würde ich das wahrlich nicht bezeichnen. Ich habe an zwei verschiedenen Hochschulen studiert und die Organisation war immer gut. Das ist wohl auch das Stichwort: Es ist abhängig von der Organisation.

Das die GH1 und GH2 am gleichen Tag geschrieben wird, ist aber so gewollt. Das kann man je nach persönlicher Präferenz gut oder schlecht finden, mir persönlich gefällt es anders besser. Aber wie gesagt, das ist nur mein persönlicher Geschmack. Den muss man nicht teilen. Ich wollte ja nur darlegen, warum ich die Uni Klausuren einfacher finde ^^  ...

 

bearbeitet von Graf Zahl

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vor 1 Minute schrieb Talja:

Danke, komischerweise ist es das einzige was mir Sorgen macht, kann mich nicht daran erinnern, welche Nummer ich vorne hingeschrieben habe, jedoch weiß ich, dass ich den Hsndlungsschritt den ich nicht bearbeitet habe, komplett leer gelassen habe.

Mach dir da mal keine Sorgen. Den Fall gibt es jedes Jahr wieder.

Und die Prüfer sind auf der Seite der Prüflinge. Nicht gegen sie. Kein Prüfer will, dass der Azubi durchfällt! Und wird versuchen, das bestmögliche Ergebnis rauszuholen.

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vor 9 Minuten schrieb neinal:

Mein Abschlusszeugnis hat bis heute niemand gesehen. Kein Mensch auf dieser Welt, außer mir, weiß, ob ich die Prüfung tatsächlich bestanden habe. Weil sich einfach niemand dafür interessiert hat.

Wenn du dich jetzt im Anschluss an die Ausbildung bewirbst, dann wirst du das machen, BEVOR du dein Zeugnis überhaupt in der Hand hast. Das dauert nämlich ne Weile, bis das kommt. Meins habe ich erst bekommen, als ich schon beim neuen AG war.

Und im Anschluss an den ersten Job, interessier es niemanden. Ein gutes Arbeitszeugnis sagt viel mehr aus, als es eine Note auf einem Abschlusszeugnis je könnte.

Und auch den AGs ist bewusst, dass diese Prüfungsnoten nur einen einzigen Tag wiederspiegeln. An dem jeder Prüfling aufgeregt ist, viele schlecht schlafen, etc. Also mach dir mal nicht zu große Sorgen.


Genieß jetzt den Tag, das Wetter. Und schalte mal ab. Raus hier aus dem Forum und irgendwas machen, das Spaß macht!

 

Ja ich bin halt da sehr ein Kopfmensch. Und gerade weil es in der Berufsschule und der Zwischenprüfung so gut lief macht es mich noch trauriger / wütender das das heute so lief wie es lief. Vorallem weil ich seit Januar mit Karteikarten und alten Prüfungen gelernt habe. Aber wie du schon geschrieben hast, auch ich habe die letzten Tage vor der Prüfung schlecht geschlafen und hatte nen Ruhepuls von 120. Dann die negativen Erfahrungen aus GA1 und zack... haben wir den Salat.

Ich hofffe das mit dem Zeugnis wirklich. Aber Deutschland ist heute leider so ein "Schubladen und Abschlussland" geworden. Mein Vater konnte sich noch ohne Probleme mit Leistung als Hauptschüler hocharbeiten. Heute zählt meiner Meinung nach nur noch der Titel auf dem Papier. Und ich habe halt richtig Angst, das ich wenn ich mich evtl. in nem Jahr oder zwei Jahren woanders bewerbe es heißt "oh der hat nur ne 4 in der Ausbildung, next please". Klar zählen die Arbeitszeugnisse irgendwann mehr, aber ich glaube halt das dauert seine Zeit. :unsure:

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vor 36 Minuten schrieb Graf Zahl:

In der Uni wären das 3 Klausuren an 3 verschiedenen Tagen gewesen mit teilweise bis zu zwei Wochen Pause dazwischen :P  ... 

Ich hatte in meinem Studium in knapp 2 Wochen 7 Klausuren (teilweise zusammen geschrieben) über die Felder VWL BWL, Java, Regelungstechnik und noch ein paar andere. Alle 7 Klausuren waren am Ende eine Gesamtnote. Es war also im Grunde eine einzige Klausur, in 7 Klausuren aufgeteilt. Ich glaube es gibt hier zu jedem Beispiel ein Gegenbeispiel. ;)

In der Prüfung (die übrigens der ZPA erstellt und nicht die IHK) werden alleine in einer GA unterschiedlichste Themenbereiche angesprochen. Zudem hat man die Option, jeweils einen Handlungsschritt zu streichen. Man kann also  Einfluss nehmen auf das, was man bearbeiten möchte. Durchaus auch strategisch.

Aber nach der Abgabe der GA1 sollte man den Kopf für GA2 frei machen. Über die GA1 und die dort gemachten Fehler kann man sich nach der Gesamtprüfung immer noch ärgern.

Das soll kein Vorwurf sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du Dich gedanklich noch bei den Fehlern der ersten GA befunden hast. Aber da solltest Du in Zukunft dran arbeiten, dass Du das erst einmal abhakst á la "Ist passiert und nicht mehr zu ändern" und Dich erst einmal auf das konzentrierst was vor Dir liegt.

...und wie viele andere schon sagten: Warte erst einmal die Ergebnisse ab. In den 17 Jahren hier auf dem Board habe ich schon viele gesehen, die sich desaströs nach der Prüfung fühlten und "bestimmt durchgefallen" sind. Am Ende hatten sie oft recht gute Ergebnisse. 

Schnapp Dir ein paar Freunde, geht feiern dass Ihr die Prüfung hinter Euch habt und trinkt gemütlich was. :)

EDIT: Was mir gerade noch einfiel: Du hast die Prüfung zu einem "Make or Break"-Szenario gemacht. Schneidest Du schlecht ab, ist das für Deine Zukunftsplanung schlecht, sagst Du. Das sorgt natürlich noch für zusätzlichen Druck, unter dem Du ggf. nicht so frei arbeiten konntest, wie es andere Prüflinge hinbekamen.

Was das angeht lass Dir gesagt sein: Es gibt nie nur den einen Weg. Du wirst andere Wege finden, am Ende doch zu Deinem Ziel zu kommen. Mach deswegen solche Pläne nicht zu alternativlosen Plänen. Es gibt immer Alternativen oder andere Wege, die sich durchaus auch als besser herausstellen können als das eigentlich geplante.

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Gast Graf Zahl
9 minutes ago, Carwyn said:

Ich hatte in meinem Studium in knapp 2 Wochen 7 Klausuren (teilweise zusammen geschrieben) über die Felder VWL BWL, Java, Regelungstechnik und noch ein paar andere. Alle 7 Klausuren waren am Ende eine Gesamtnote. Es war also im Grunde eine einzige Klausur, in 7 Klausuren aufgeteilt. Ich glaube es gibt hier zu jedem Beispiel ein Gegenbeispiel. ;)

Klingt ungewöhnlich für das Bachelor-Master System. Das war sicherlich ein Diplom Studiengang oder?
 

Quote

 

Aber nach der Abgabe der GA1 sollte man den Kopf für GA2 frei machen. Über die GA1 und die dort gemachten Fehler kann man sich nach der Gesamtprüfung immer noch ärgern.

Das soll kein Vorwurf sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du Dich gedanklich noch bei den Fehlern der ersten GA befunden hast. Aber da solltest Du in Zukunft dran arbeiten, dass Du das erst einmal abhakst á la "Ist passiert und nicht mehr zu ändern" und Dich erst einmal auf das konzentrierst was vor Dir liegt.

...und wie viele andere schon sagten: Warte erst einmal die Ergebnisse ab. In den 17 Jahren hier auf dem Board habe ich schon viele gesehen, die sich desaströs nach der Prüfung fühlten und "bestimmt durchgefallen" sind. Am Ende hatten sie oft recht gute Ergebnisse.  Schnapp Dir ein paar Freunde, geht feiern dass Ihr die Prüfung hinter Euch habt und trinkt gemütlich was.

 

 

Werde ich beherzigen. Danke :) ...
Bin mal an der frischen Luft. Bis nachher oder so.

bearbeitet von Graf Zahl

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vor 1 Minute schrieb Graf Zahl:

Klingt ungewöhnlich für das Bachelor-Master System. Das war sicherlich ein Diplom Studiengang oder?

War ein Bachelor Studium nebenberuflich. Und ja, der Studiengang wurde 2 Jahre nach meinem Abschluss auf Grund des Arbeitsaufwandes eingestellt, weil er eher einem Diplomstudiengang entsprach.

vor 1 Minute schrieb Graf Zahl:

Werde ich beherzigen :) ...
Bin mal an der frischen Luft. Bis nachher oder so.

Feier schön. :)

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vor 10 Minuten schrieb CommanderTL:

Ich hofffe das mit dem Zeugnis wirklich. Aber Deutschland ist heute leider so ein "Schubladen und Abschlussland" geworden. Mein Vater konnte sich noch ohne Probleme mit Leistung als Hauptschüler hocharbeiten. Heute zählt meiner Meinung nach nur noch der Titel auf dem Papier. Und ich habe halt richtig Angst, das ich wenn ich mich evtl. in nem Jahr oder zwei Jahren woanders bewerbe es heißt "oh der hat nur ne 4 in der Ausbildung, next please". Klar zählen die Arbeitszeugnisse irgendwann mehr, aber ich glaube halt das dauert seine Zeit. :unsure:

Ich weiß nicht, was ich dazu noch sagen soll. Weil du zu allem, was man dir hier schreibt ein "Aber" findest.

Du kannst jetzt eh nix dran ändern. Also entspann dich, warte auf dein Ergebnis. Und wenn das soooooooooooooo scheiße ist, wie du denkst, kannst du immer noch durchdrehen.

Oder willst du jetzt 4 Wochen lang jammern, bis das Ergebnis da ist?

 

Meine Güte. Man muss halt einfach das beste daraus machen. Und nochmal. Mein Zeugnis kennt NIEMAND! Und ich habe bisher auf JEDE Bewerbung eine Zusage bekommen! Und es gibt genügend AGs die Wert darauf legen was man kann und was man tut. Anstatt auf Noten.

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Wie sieht es eigentlich aus bei Fehlern in einer Aufgabe seitens der IHK? Bei der Netzplanaufgabe in GA2 meinten einige das vorgegebner Puffer falsch gewesen wäre. Wird in einem solchen Fall die komplette Aufgabe entwertet?

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Wenn ich mich recht erinnere wird der Fehler zu Abzügen führen, wenn aber der nachfolgende Rechenweg korrekt ist, wird das weiterhin Punkte geben und nicht durch den vorher verursachten Fehler komplett als falsch gekennzeichnet.

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vor 3 Minuten schrieb YaminiZouren:

Der Fehler hat zum Glück nicht beim bearbeiten gestört. Denke also, die ignorieren das einfach. Habs bei mir trotzdem korrigiert ;)

Ich fand's eher doof, dass für die Aufgabe danach kein Platz für die Antwort gelassen wurde. :D

Ich hab das einfach im Kalender eingekreist.

Naja ich habe ja dämlicherweise die Aufgabe nicht komplett bearbeitet und spekuliere nun dadrauf das die nicht komplett gewertet wird und ich somit "Glück hatte" :P

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vor 26 Minuten schrieb CommanderTL:

Wie sieht es eigentlich aus bei Fehlern in einer Aufgabe seitens der IHK? 

Die Schusseligkeit seitens der ZPA wird natürlich nicht dem Prüfungsteilnehmer angelastet. Alles gut.

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vor 30 Minuten schrieb Akku:

Die Schusseligkeit seitens der ZPA wird natürlich nicht dem Prüfungsteilnehmer angelastet. Alles gut.

Naja gut wenn man das dann einfach nicht weiterbearbeitet, weil einen das in die Irre geführt hat wird der ZPA da wohl auch nix dran ändern.

Wie werden eigentlich manche Fragen ausgewählt für die Prüfung. Ich bin angehender Systemkaufmann. Dort wurden in GA1 unteranderem Sachen zu Copyleft, .net Framework Implementierung etc. gefragt. Das wurde in der Berufsschule nicht einmal besprochen. Auch letztes Jahr die ganze Geschichte mit Hypervisor, Virtualisierung und Cloud. In der Berufsschule 0 besprochen und mein Betrieb hat das jetzt auch nicht abgehandelt. Wieso also solche Fragen?

Ich denke mal bei den FISI's wird auch manches gefragt was nicht gerade so abgehandelt wurde...

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Also, 
heute auch meine Prüfung geschrieben im Bereich Systemintegration. Meines Erachtens war die Prüfung wirklich billig im Gegensatz zu 2016. Kein IPv6, kein großartiges Subnetting. Vieles konnte man sich auch mit normalen Menschenverstand zusammensetzen. Ich glaube das es einfach zu viele Leichtsinnsfehler gab heute. Keiner hat mit einer solch leichten Prüfung gerechnet und vielleicht dann auf die falschen Themen gesetzt. 

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vor 16 Stunden schrieb CommanderTL:

Druck war groß und die Pallatte an Themen gigantisch und obwohl ich seit Januar gelernt habe konnte ich mir schlicht und ergreifend nicht alles merken.

Aufgrund der riesen Sammlung an Themen fangen manche Menschen schon ab dem 3. Lehrjahr an zu lernen und zu wiederholen.

vor 16 Stunden schrieb CommanderTL:

In der Berufschule habe ich immer nur 1en oder 2en geschrieben und jetzt dieses Ergebnis

Die Themen der Berufschule waren unteres Niveau. Beinahe fast jeder aus meiner Klasse hat sich gelangweilt.. Hat man doch mal eine schlechte Note geschrieben, dann nur weil man zu faul war und nicht mal aufgepasst hat.

vor 16 Stunden schrieb CommanderTL:

Ich habe natürlich alte Klausuren durchgearbeitet aber das hat mir nicht viel gebracht.

Dann weiß ich nicht, ob oder wie du wirklich gelernt hast. Anschauen, Lösungen suchen und sagen "ah, so hätte ich das auch gemacht. Ist ja logisch und einfach" ist schonmal alles andere als sinnvolles Lernen. Prüfungen machen, Themen merken in denen man verkackt hat, Liste schreiben, Liste abarbeiten und erneut Prüfungen machen.

Die Zwischenprüfung hat keinerlei Gewichtung, die dient lediglich zum kleinen Check.

Ich war mir sicher, dass ich meine GA1 total verkackt habe und die GA2 dafür gerissen hab. Pustekuchen, GA1 hat mir sehr viele Punkte gegeben und GA2 war, naja, durchschittlich.

Lange Prüfungszeiten? Du hast 90 Minuten für GA1 und GA2 sowie 60 für den WiSoTeil. Meiner Ansicht nach sollte es hier keine Probleme bei der Konzentration geben.

Ich empfehle jeden, dass er die Prüfungen in der vorgegeben Prüfungszeit löst (beim Lernen). Wenn du eine Prüfung 3 Stunden bearbeitest ist das nicht wirklich sinnvoll. Des Weiteren muss man sich an den Zeitdruck gewöhnen.

Ich habe oft die Erfahrungen gemacht, dass die Prüfungen meistens besser sind, als man erwartet. Die bleibt nichts anderes Übrig als zu warten.

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vor 16 Stunden schrieb CommanderTL:

Wer nimmt einen denn mit solchen Noten später? Und meine Studium wofür ich eine zwei gebraucht hätte kann ich damit auch knicken... :unsure::mellow:

Jeder, der erkennt, dass die Prüfung nur ein Ausrutscher war, wenn die anderen Noten, die über einen längeren Zeitraum einen andere Aussagekraft haben, besser sind.

Der Neugier halber, um welches Studienfach handelt es sich an wekcher Hochschule?

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vor 16 Stunden schrieb CommanderTL:

Konkret ging es um ein Verwaltungsstudium an der HWR, da ich gerne ins Beamtentum gehen wollte, zwecks Sicherheiten. Mit meinem Abischnitt von 3,1 und einer zwei in der Ausbildung wäre ich drinnen gewesen, so muss ich Wartesemester sammeln. Eine andere Stadt kommt für mich nicht infrage, aus Kostengründen.

Beamter zu werden, ist doch wesentlich einfacher. Ich nehme an, du willst Verwaltungsinformatik studieren? Studier doch einfach Informatik an einer "normalen" Hochschule und bewirb dich danach im öffentlichen Dienst. Beim Bund wird immer noch verbeamtet. 

Ich kenne nur die Verwaltungshochschule in Münster, erstens ist es sauschwer da rein zu kommen und zweitens frage ich mich, was du mit dem Abschluss anfangen willst, wenn du nach dem Studium keinen Job im öffentlichen Dienst bekommst? 

 

Die Erfahrungen von Graf Zahl teile ich übrigens nicht, ich hatte ein ähnliches Klausurenpensum wie Carwyn. Die Skripte brachten für die Klausuren überhaupt nichts. Die IHK-Prüfungen, die mein Freund da hatte für seinen FISI, habe ich durchgearbeitet und die waren sehr, sehr einfach - und ich habe keine FI-Ausbildung. 

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Wenngleich ich sicherlich irgendwo zwischen 65% und 75% landen werde und dumme Fehler eingebaut habe, muss ich auch sagen, dass die Abschlussprüfung objektiv betrachtet relativ einfach war. Das ganze WLAN-Thema war ein Witz, beim Struktogramm kann man zumindest einige Teilpunkte holen und auch das RAID-Thema, das ich persönlich falsch verstanden habe, hätte man lösen können. Bei GH2 kann man auch etliche Teilpunkte holen (ER-Diagramm), dazu waren die CSV und die VPN-Fragen äußerst simpel. Hat man 4-5 vergangene WISO-Prüfungen gemacht, war auch dieser Teil mit mindestens 75% zu schaffen.

Es sind halt Prüfungen. Aus sicherlich 50 Themen kommen ein paar dran. Ob man jetzt 60 oder 80% hat - deswegen ist man meiner Ansicht nach kein besserer oder schlechterer Fachinformatiker.

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vor 15 Stunden schrieb CommanderTL:

Wie sieht es eigentlich aus bei Fehlern in einer Aufgabe seitens der IHK? Bei der Netzplanaufgabe in GA2 meinten einige das vorgegebner Puffer falsch gewesen wäre. Wird in einem solchen Fall die komplette Aufgabe entwertet?

Ich habe die Prüfung gestern auch geschrieben (FiSi) und fand sie eigentlich soweit ok. Bei der genannten Netzplanaufgabe war kein Fehler. Ich dachte es zuerst auch, aber man musste doch noch 2 Vorgänge dazuzeichnen. Die vorgegebenen Puffer hatten bei mir dann gepasst. 

Alles in allem bin ich bei meiner Prüfung positiv gestimmt. Fand sie jetzt nicht so schwer und bin auch mit der Zeit recht gut hingekommen. Liegt aber vermutlich auch daran, dass ich an die Prüfung mit einer (sry schon mal für den Ausdruck) "Leck-A*****"-Einstellung ran gegangen bin. Ohne Druck konnte ich also viel konzentrierter Arbeiten.
 

Ich würde glatt darauf wetten, dass wenn jeder die Aufgaben jetzt ohne Druck nochmal bearbeiten würde, sie viel einfacher empfunden wird als gestern. Klar konnten die Schulen einen nicht auf alle Themen vorbereiten. In meinem Fall hatten wir zum Beispiel überhaupt nicht das Thema Radius besprochen bzw allgemein Authentifizierungsmöglichkeiten oder die Aufgabe mit den verschiedenen Maßnahmen (logisch, elektrisch, organisatorisch, physikalisch), aber mit den alten Prüfungen konnte man die Themen doch noch heraus kristallisieren und lernen.

 

bearbeitet von chanti111456

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Gast Youkai

Also ich muss sagen von den Aufgaben an sich war die Prüfung net so mega schwer aber ich hab erst mal mehrfach gezweifelt und war total frustriert !

Normalerweise hatten alle älteren Prüfungen immer erst einen schönen plan mit nem Netzwerk von einer oder mehreren firmen und man durfte erst mal brav subnettieren und Fehler in irgendwelchen eingaben finden, dieses mal war dieses tolle V-Lan ding drin (kann mich nicht entsinnen so was in der form schon gesehen zu haben) und ich komme mit V-Lan nur bedingt klar -.-V enormer schock schon mal für mich (fragen dazu waren dann zum glück trotzdem net so schwer)

Dann geht es weiter mit irgendwelchen VPN Verbindungen ... haben wir zwar vor kurzem alles erst gemacht aber ich bin da nie so ganz hinter gestiegen mit den ganzen Protokollen und so, auch da wieder ein schock aber fragen dann verantwortbar denke ich

( Bei uns gab es im nachhinein eine größere Diskussion was die wollten mit der Frage welcher verbindungstyp und danach welcher verbinundsmodus .... ich hatte site to site  als typ und tunnelmode als Modus kp ob das stimmt)

Dann die Firewall ... okay an sich nicht schwer aber nachdem port 80 und port 443 weg waren wusst ich die anderen alle nicht mehr -.-V

Script schreiben haben gut 90% von den Leuten aus meiner Klasse weg gelassen

und das mit dem W-Lan haben wir nie gemacht !!!! zwar mal angesprochen das es das gibt und so aber nie größer drauf geachtet ... glaub gab sogar eine oder zwei cisco Übungen dazu die wir machen sollten ohne zu wissen was wir da genau machen aber naja ... konnte man sich zum glück auch noch gut was aus den fingern saugen.

 

GA2 fand ich auch solala, waren viele fragen drin die für die Kaufläute von Vorteil waren und für FISI war im Endeffekt nur Handlungsschritt 5 welcher zum glück total pillepalle war ...

bearbeitet von Youkai

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vor 17 Stunden schrieb Graf Zahl:

In der Uni wären das 3 Klausuren an 3 verschiedenen Tagen gewesen mit teilweise bis zu zwei Wochen Pause dazwischen

Ich denke das kommt immer auf die Hochschule/Uni an. Bei uns gibt es am Ende des Semsters jeweils 2 Prüfungswochen in denen alle Prüfungen geschrieben werden. Unabhängig davon, wie viele es sind. 6-7 Prüfungen in 2 Wochen sind hier nichts ungewöhnliches. Das gilt für jeden einzelnen Studiengang. Egal ob Informatik, BWL, soziale Arbeit, Fahrzeug/Bauingenieurwesen und alle anderen. Es ist auf egal berufsbegleitender, Präsenz- oder Onlinestudiengang. Ich werde dieses Semester wohl ebenfalls 7 Prüfungen in den 2 Wochen ablegen.  Wiederholungsklausuren und Klausureinsichten sind in in den 2 Wochen danach.

Bei meiner Frau ist dies anders. Prüfungen sind über die komplette vorlesungsfreie Zeit verteilt und oft liegen 1-2 Wochen dazwischen.

Beides hat so seine Vor- und Nachteile. Während des Studiums meiner Frau war an eine Urlaub  garnicht zu denken. Wenn wir Glück hatten, hatte sie die letzten 2 Wochen frei. Was aber nicht eingeplant werden konnte, da gegen Ende der Semesterferien die Wiederholungsklausuren angesetzt waren. Dafür können sich die Studenten dort auf ihre Klausuren im Einzelnen gezielt  und sehr gut vorbereiten ohne gleichzeitig noch etwas anderes zu lernen. Und man hat auch teilweise sehr viel länger Zeit zum Lernen der einzelnen Gebiete.

Bei uns muss der komplette Stoff des Semsters gemeinsam vorbereitet werden und wir haben, wenn wir Pech haben, teilweise 2 bis 3 Prüfungen an einem Tag. Meine Kommilitonen und ich laufen danach immer auf dem Zahnfleisch. Ich fühl mich danach noch Tage oder gar Wochenlang gestresst und total ausgelaugt. Andererseits haben wir danach wirklich knapp 3 Monate frei, in denen wir nicht mehr an das Studium denken müssen.

 

 

bearbeitet von Sullidor

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GA 1 hat mir auch nicht gefallen.
Eventuell müsste ich eine Mündliche Ergänzungsprüfung machen.

Kennt jemand einen der einen Kante der darüber berichten könnte.
Würde gerne wissen was Sie da von einem verlangen.
 

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vor 1 Stunde schrieb Youkai:

( Bei uns gab es im nachhinein eine größere Diskussion was die wollten mit der Frage welcher verbindungstyp und danach welcher verbinundsmodus .... ich hatte site to site  als typ und tunnelmode als Modus kp ob das stimmt)

Dann die Firewall ... okay an sich nicht schwer aber nachdem port 80 und port 443 weg waren wusst ich die anderen alle nicht mehr -.-

hatte bei der VPN-Aufgabe auch die Lösungen Site-to-Site VPN und Tunnelmodus

bei der Aufgabe mit den Ports habe ich am Anfang auch überlegt

Port 25 und 110 wusste ich, dass die für den Mailverkehr sind, aber nicht die genauen Protokolle

Port 53 konnte ich auch nicht genau zuordnen

habe es einfach umschrieben

mittlerweile weiß ich aber, dass Port 25 SMTP, Port 110 für POP3 und Port 53 für DNS ist

 

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vor 5 Stunden schrieb HappyKerky:

Beamter zu werden, ist doch wesentlich einfacher. Ich nehme an, du willst Verwaltungsinformatik studieren? Studier doch einfach Informatik an einer "normalen" Hochschule und bewirb dich danach im öffentlichen Dienst. Beim Bund wird immer noch verbeamtet. 

Ich kenne nur die Verwaltungshochschule in Münster, erstens ist es sauschwer da rein zu kommen und zweitens frage ich mich, was du mit dem Abschluss anfangen willst, wenn du nach dem Studium keinen Job im öffentlichen Dienst bekommst? 

[...]

Ich komme aus Berlin, da ist es nicht so einfach Beamter zu werden. Im mittleren Dienst wird garnicht mehr verbeamtet und in den gehobenen Dienst kommt man nur über ein Studium. Dieses kann man in Berlin an der HWR ablegen und nennt sich öffentliche Verwaltung. Dafür bräuchte ich bei meinem Abiturschnitt von 3,3 einen IHK Abschluss mit der Note "gut". Dieser würde angerechnet werden und reicht laut alten Zulassungstabellen aus für einen Studienplatz. 

Deshalb hatte ich mir auch so einen Druck mit der Prüfung gemacht, da ich quasi dazu verdammt war die mit zwei zu bestehen. eine "leck mich am A** Einstellung" wäre da wahrscheinlich förderlicher gewesen. Ich habe soviele Flüchtigkeitsfehler gemacht oder allgemein Fehler durch Aufregung und diesen Druck, dass dies nun zum dem Schlamassel führte. 

Das blöde ist ja, dass wenn ich schriftlich gesamt nur 3 stehen würde und ich sogar mündlich noch die 2 holen würde, ich insgesamt trotzdem nur ne 3 hätte... (wenn überhaupt, vielleicht ist schriftlich sogar noch schlechter ausgefallen). :(

Mir fehlt irgendwie total der Elan und irgendwie seh ich durch diese schlechte Prüfung meine berufliche Zukunft arg gefährdet...

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Hi,

gefährdet würde ich nicht sagen. Ein kleiner Umweg wird es schon werden. Ist doch auch nicht weiter schlimm. Es ist zwar nicht Perfekt, nur anders.
Schau dir am besten auch andere Hochschulen an, an denen du studieren kannst, auch wenn du das jetzt gerade nicht willst.
Mit Bafög und/oder Stipendium lässt sich ein Studium auch in einer fremden Stad bewerkstelligen. Im Zweifel musst du nebenbei noch etwas jobben. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung klappt das schon.

 

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