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Sinnhaftigkeit des Prüfungsverfahrens / Der Ausbildung

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Hallo allerseits,

heute war Prüfung und ich bin völlig bedient.

Für mich ging es um einiges, da ich einen gutes Prüfungsergebnis benötigte um evtl. ein spezifisches Studium aufnehmen zu können und somit viele Wartesemester zu sparen. Mein Abischnitt war leider zu schlecht. Der Druck war groß und die Pallatte an Themen gigantisch und obwohl ich seit Januar gelernt habe konnte ich mir schlicht und ergreifend nicht alles merken.

GA1 lief für mich sehr bescheiden. Es wurden Dinge gefragt die wir so in der Schule nicht hatten und zudem habe ich immer mit Mathe meine Probleme. Ein paar Dinge die gefragt wurden, wusste ich aber hatte die genauen Details, aufgrund der Menge des Stoffs schonwieder vergessen. Deshalb werde ich wahrscheinlich nur knapp die 50 Punkte schaffen. Für mich ein Desaster und ich könnte heulen. In der Berufschule habe ich immer nur 1en oder 2en geschrieben und jetzt dieses Ergebnis. Ich habe natürlich alte Klausuren durchgearbeitet aber das hat mir nicht viel gebracht. Ich habe mich auch sehr auf die Theorie und nicht auf das praktische Rechnen fokussiert.

Nun zum eigentlichen Thema. Nach der GA1 Prüfung war ich natürlich total fertig. Statt (wie anscheinend noch vor ein paar Jahren) an einem anderen Tag die nächsten beiden Prüfungen zu schreiben ging es nach kurze Pause weiter. GA2 fand ich recht einfach, allerdings kreisten meine Gedanken noch bei GA1. Wie ich am Ende erfuhr habe ich bei einer einfachen Netzplanaufgabe die 12 Punkte gab, vergessen Sachen zu ergänzen, weswegen ich dort wohl fast alle Punkte vergeigt habe. Obwohl ich das ja konnte, nur waren halt meine Gedanken noch woanders.

Meine Zwischenprüfung hatte ich mit 90% bestanden und in der Berufschule stehe ich bei 1,8 im Schnitt. Dies ist aber alles wertlos. Was die nächsten Jahre einzig und allein zählt ist das IHK Zeugnis. Die Leistungen von einem einzigen Tag. Wieso nicht wie beim Abitur alles miteinander verrechnen? Berufschulnote der Kernfächer + Zwischenprüfung + Abschlussprüfung und das jeweils unterschiedlich gewichtet. So hat man im Grunde nur ein Zeugnis von einer Prüfung, welches wie bei mir wohl schlecht ausfallen wird, obwohl ich sonst ganz gut bin. Aber das interessiert bei Bewerbungen, ja nicht meine potentiellen Arbeitsgeber... :unsure:

 

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Hey,

 

erstmal.. Warte mal dein Ergebnis ab. Gab schon ganz andere Leute, die dachten sie hätten die Prüfung voll versemmelt, die dann doch ein gutes Ergebnis hatten.

Ich weiß nicht, wann man die Prüfung an verschiedenen Tagen gehabt haben soll. Mir ist die Info neu. Ich habe die Prüfung 2013 geschrieben. Auch, alles an einem Tag.

Und lass den Kopf mal nicht hängen. Ja, die Zwischenprüfung zählt nicht dazu. ABER. 1. kann man sich die Noten vom Berufsschulzeugnis auf das IHK Zeugniss drucken lassen! Dann sieht der potenzielle AG beides auf einem Blick. Und dann kommt noch das Projekt dazu. Das zählt auch. Also erstmal alles halb so wild. Auch, wenn man den einen Tag versemmelt, hat man noch zwei andere Wertungen, die mit einfließen... Ist alles nicht so tragisch, wie du jetzt vielleicht denkst :)

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Im Prinzip geb ich dir da absolut recht. Aber - es geht jedem so, jeder muss damit klar kommen der diese Ausbildung macht. 

Und es wird sich an dem Konzept wahrscheinlich auf Dauer eh nichts ändern, egal wie viel man argumentiert.

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vor 13 Minuten schrieb CommanderTL:

Statt (wie anscheinend noch vor ein paar Jahren) an einem anderen Tag die nächsten beiden Prüfungen zu schreiben ging es nach kurze Pause weiter.

Die bundeseinheitliche Abschlussprüfung in den IT-Berufen wird schon seit Ewigkeiten an einem einzigen Tag geschrieben.

Nur in Ba-Wü wird über mehrere Tage geschrieben, allerdings auch in mehr Fächern.

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vor 23 Minuten schrieb CommanderTL:

heute war Prüfung und ich bin völlig bedient.

Vollkommen normal. Erfahrungsgemäß sind die Verzweifelten, die glauben sie hätten die Prüfung so richtig versemmelt, diejenigen, die dennoch ein mehr oder weniger gutes Ergebnis erzielen. Bleib ruhig, mach dir keine Gedanken und konzentrier dich auf die nächsten Prüfungsschritte. Du kannst jetzt sowieso nichts mehr ändern. Also Kopf hoch.

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vor 6 Minuten schrieb Akku:

Vollkommen normal. Erfahrungsgemäß sind die Verzweifelten, die glauben sie hätten die Prüfung so richtig versemmelt, diejenigen, die dennoch ein mehr oder weniger gutes Ergebnis erzielen. Bleib ruhig, mach dir keine Gedanken und konzentrier dich auf die nächsten Prüfungsschritte. Du kannst jetzt sowieso nichts mehr ändern. Also Kopf hoch.

Ja das kenn ich, nur gehöre ich Erfahrungsgemäß zu den Leuten die das (leider) richtig einschätzen. GA1 lief einfach schlecht. Ich bin in Zeitdruck geraten, konnte vieles nur noch "larifari" beantworten und habe den ersten Handlungsabschnitt (welchen ich im Endeffekt hätte lieber streichen sollen) total verhauen.

Was mich noch mehr ärgert ist aber das ich bei GA2, welche wiederum gut lief, ebenfalls etwas vom ersten Handlungsabschnitt vergeigt habe, weil ich noch nicht im Kopf mit GA1 abschließen konnte. Bei einer simplen Netzplanaufgabe vergaß ich Vorgänge zu ergänzen weil ich im Kopf noch woanders waren. Das kostet mich an die 12 Punkte, welche es dafür gab. Das wird mich bei GA2 die Note zwei kosten.... Dann bei GA1 wahrscheinlich wirklich nur an die 50 Punkte und Wiso denk ich mal so 70. Laut IT Rechner macht das, wenn ich für die Doku+ Gespräch ebenfalls 70 Punkte bekomme zusammen eine knappe 3 oder sogar eine 4! Wer nimmt einen denn mit solchen Noten später? Und meine Studium wofür ich eine zwei gebraucht hätte kann ich damit auch knicken... :unsure::mellow:

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vor 6 Minuten schrieb CommanderTL:

Und meine Studium wofür ich eine zwei gebraucht hätte kann ich damit auch knicken... :unsure::mellow:

So ein NC ist eher die Ausnahme... :rolleyes: 

Schau mal hier: https://www.nc-werte.info/studiengang/informatik/

Hast du mal überlegt, an einer anderen als deiner Wunsch-Uni zu studieren? Wobei ich dir allerdings kein Studium empfehlen würde, wenn dein Abi / deine IHK-Abschlussprüfung für den Fachinformatiker zu schwer war. 

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Mir ging es ähnlich, denke mal das ich GH1 in den Sand gesetzt habe, habe mich völlig aus dem Konzept bringen lassen und hatte Zeitprobleme.. GH2 und 3 fand ich relativ einfach. Habe trotzdem noch eine Frage, falls ich in GH1 unter 50 Punkte lande, wovon ich ausgehe, heißt es das ich alles nochmal neu schreiben muss? auch GH2 und 3? Ich finde dazu leider nichts.

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vor 4 Minuten schrieb mapr:

Normalerweise wird nur der Teil wiederholt, wo man unter 50 Punkte ist, in deinem Fall GH1.

Falsch. Solange du insgesamt auf über 50% kommst und du keinen Teil unter "mangelhaft" hast, hast du bestanden. Wenn du in einem oder zwei der Teile ein mangelhaft hast und nicht über 50% kommst, kannst du einen dieser Teile mit der mündlichen Ergänzungsprüfung auf Antrag anheben, sodass du auf insgesamt über 50% kommst.

Siehe Punkt 7. §15 Berufsverordnung (auch hier nachzulesen https://www.uni-leipzig.de/fileadmin/user_upload/UniStadt/personaldezernat/pdf/Ausbildungsordnung.PDF ):

Zitat

(7) Sind im Prüfungsteil B die Prüfungsleistungen in bis zu zwei Prüfungsbereichen mit "mangelhaft" und in einem weiteren Prüfungsbereich mit mindestens "ausreichend" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit "mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich ist das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.

 

bearbeitet von Gottlike

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Hi,
warte erst einmal die Prüfung ab. Wird bestimmt geklappt haben.

Ansonsten:

vor 55 Minuten schrieb CommanderTL:

Der Druck war groß und die Pallatte an Themen gigantisch und obwohl ich seit Januar gelernt habe konnte ich mir schlicht und ergreifend nicht alles merken.

Den Druck und die gefühlt zu schwierigen und ungerechten Prüfungen werden dir in deinem geplanten Studium wieder begegnen. Das ist jetzt quasi ein kleiner Vorgeschmack auf das, was dich erwartet. Der Druck wird nicht weniger, sondern mehr. Dein Studium wird dir mehr Eigenverantwortung als jetzt abverlangen. Wenn du merkst, dass dein Lernen nicht Ausreicht um alles zu schaffen hast du meiner Meinung nach drei Möglichkeiten:

  • mehr lernen
  • Lernmethode ändern
  • sich eingestehen, dass man nicht alles packt

Der letzte Punkt soll nicht doof oder besserwisserisch klingen. Nur irgendwann kommt man an einem Punkt nicht weiter und muss sich überlegen, ob man die Reißleine zieht. 

 

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vor 20 Minuten schrieb HappyKerky:

So ein NC ist eher die Ausnahme... :rolleyes: 

Schau mal hier: https://www.nc-werte.info/studiengang/informatik/

Hast du mal überlegt, an einer anderen als deiner Wunsch-Uni zu studieren? Wobei ich dir allerdings kein Studium empfehlen würde, wenn dein Abi / deine IHK-Abschlussprüfung für den Fachinformatiker zu schwer war. 

Konkret ging es um ein Verwaltungsstudium an der HWR, da ich gerne ins Beamtentum gehen wollte, zwecks Sicherheiten. Mit meinem Abischnitt von 3,1 und einer zwei in der Ausbildung wäre ich drinnen gewesen, so muss ich Wartesemester sammeln. Eine andere Stadt kommt für mich nicht infrage, aus Kostengründen.

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Habe mir für diesen Thread einen Account erstellt um zu sagen, dass das gruseligerweise fast identisch bei mir ist, allerdings bin ich FiSi. Ich hatte im Abi auch eine 3,1 und wollte auch Wartesemester sammeln, um später zu studieren. Hatte im letzten Berufsschulzeugnis eine 1,7 (aber naja, ist halt Berufsschule).

Die Prüfung war blöd, allerdings sollte es für das Bestehen reichen. Ich schätze mal, dass ich in der schriftlichen Prüfung bei einer 4, mit Glück vielleicht bei einer 3 landen werde.

Allerdings gibt es ja noch die mündliche Prüfung, mit der man noch etwas reißen kann.

Ich bleibe jedenfalls bei meinem Plan und will nach der Bekanntgabe der Noten und einem 2. Blick auf die Aufgaben mal schauen, woran es gelegen hat und daraus lernen.

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vor einer Stunde schrieb Chief Wiggum:

Die bundeseinheitliche Abschlussprüfung in den IT-Berufen wird schon seit Ewigkeiten an einem einzigen Tag geschrieben.

Nur in Ba-Wü wird über mehrere Tage geschrieben, allerdings auch in mehr Fächern.

BaWü schreibt, wenn mich die Errinerung nicht trügt am ersten Tag den "interessiert keine S*u" Teil der Prüfung, aka schulischer Teile mit Deutsch Gemeinschaftskunde und *am Kopf kratz* Englisch(?).

Am Zweiten Tag dann GH1 und GH2. Ob WiSo am ersten oder zweiten Tag dran kam, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen, aber das ist total anderer Stoff als bei den GHs, den kann man - oder nicht. Wann geschrieben wird ist da eigentlich nebensächlich.

Aber mal zum TE:

Lehn dich zurück, trink heute Abend ein Bierchen, genieß das Wetter...

Jetzt ist es eh egal, du hast geschrieben, was dabei rum kommt siehst frühestens in ein paar Wochen. Wenn es für den NC gereicht hat super, wenn nicht... Das Leben geht weiter, klingt doof, ist aber so.

Wenn du aber sagtst du hattest mit Mathe im abi und in der Prüfung Probleme, solltest du dir das mit dem Studium sehr gut überlegen. Das, was man in 13 Jahren Schule an Rechnen lernt ist an der Uni nach ca 5 Min in der ersten Vorlesung abgefrühstückt. Dann kommt Mathe und für viele, auch für mich damals, das böse Erwachen.

bearbeitet von Maniska

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Gast Graf Zahl
38 minutes ago, Mttkrb said:

Ansonsten:

Den Druck und die gefühlt zu schwierigen und ungerechten Prüfungen werden dir in deinem geplanten Studium wieder begegnen. Das ist jetzt quasi ein kleiner Vorgeschmack auf das, was dich erwartet. Der Druck wird nicht weniger, sondern mehr. Dein Studium wird dir mehr Eigenverantwortung als jetzt abverlangen. Wenn du merkst, dass dein Lernen nicht Ausreicht um alles zu schaffen hast du meiner Meinung nach drei Möglichkeiten:

  • mehr lernen
  • Lernmethode ändern
  • sich eingestehen, dass man nicht alles packt

Der letzte Punkt soll nicht doof oder besserwisserisch klingen. Nur irgendwann kommt man an einem Punkt nicht weiter und muss sich überlegen, ob man die Reißleine zieht.

Mir sind die Prüfungen im Studium immer einfacher gefallen. Der Grund dafür liegt meiner Meinung nach darin, dass nichts geprüft wird, was nicht im Skript steht, da der Professor bei einer Einsicht/Einspruch die Aufgaben verteidigen muss und hier dann allein aus Bequemlichkeitsgründen sein Skript als Quelle referenziert. Er muss halt im Zweifelsfall darlegen können, dass es gelehrt wurde. Die Skripte sind natürlich umfangreich, aber man hat eine gute Grundlage und es scheitert meistens nur am Fleiß. Das Lernen geht am einfachsten über das dazugehörige Skript. Von der IHK gibt es hingegen kein Skript, der Rahmenlehrplan ist so "lala", hat keine Details drin und prinzipiell können die Prüfer einfach irgendwas fragen. Das können entweder arge Details sein ... oder aber eben Transferwissen. Da kannst dem natürlich entgegenwirken mit Altprüfungen und einem Vorbereitungskurs. Aber so ganz befreit ist man trotzdem nicht. Beim Studium weiß ich: Wenn ich alles weiß was im Skript steht und die Übungsstunden/Tutorien des Profs. besucht habe, dann kann auch nichts unerwartetes kommen. Ich habe keine einzige Uni Prüfung geschrieben, bei der ich ins Schleudern gekommen bin. Was soll ich aber für die IHK Abschlussprüfung lernen? Es gibt ja kein Buch, wo einfach mal alles drin stünde. Alles andere bringt mich leider aus dem Konzept, was mich zu einem guten "IHK-Opfer" macht ;) ...  Transferaufgaben zu Dingen, die man noch nie gesehen hat + Missverständlich (teilweise offensichtlich provoziert) formulierte Aufgaben + wie bei @CommanderTL durch die lange Prüfungszeit, wenn man sich dann hat aus dem Konzept bringen lassen, dass man dann anfängt die Aufgaben nur grob zu überfliegen. Natürlich ist das Eigenverschulden. Darüber brauchen wir uns nicht streiten.

Wahrscheinlich sieht man das aber eben immer so oder so, je nach dem mit welchen Hintergrund man ein Studium oder eine Ausbildung anfängt. Ich habe jedenfalls Ausbildung + Studium zeitgleich begonnen und war im 5 Semester mit einem Schnitt von 1,9, als es an die IHK Prüfung ging ... Ich habe also so gelernt, wie ich es von der Uni gewohnt war (Uni-Modus eben) und in der IHK Prüfung bin ich damit leider nicht weit gekommen obwohl ich jede Altprüfung beackert habe und Monate vorher angefangen habe zu lernen. So ist das halt.

Was ich eigentlich nur sagen will: Ob man im Studium gut oder gar nicht klar kommt, lässt sich nicht aus der IHK Abschlussprüfung ableiten.

bearbeitet von Graf Zahl

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vor 6 Minuten schrieb Graf Zahl:

Transferaufgaben zu Dingen, die man noch nie gesehen hat + Missverständlich (teilweise offensichtlich provoziert) formulierte Aufgaben + wie bei @CommanderTL durch die lange Prüfungszeit

Mag sein, dass es in der Uni anders läuft. Kann ich nicht beurteilen, da ich nie in einer Uni war.

Aber.... Lange Prüfungszeit? Sorry, aber wir haben in der Realschule schon Deutschprüfungen geschrieben, die 5 Stunden gedauert haben. Da wird man ja wohl von nem Azubi erwarten können, dass er sich 4 Stunden + Pausen konzentrieren kann. Wenn nicht, muss man wohl ohne Ausbildung zurecht kommen.

Ja, es kann sein, dass Dinge dran kommen, die man noch nie gesehen hat. Wenn man sich aber ordentlich vorbereitet, hat man im Normalfall zumindest schon mal irgendwas davon gehört. Ist ja nicht so, dasss die IHK auf einmal nach Dingen fragt, die man weder mal gehört, noch gelesen, noch sonst was hat.

Ich glaube nicht, dass die IHK Missverständnisse provoziert. VIele Leute bei der IHK machen ihren Job aber ehrenamtlich. Und neben ihrem 'Hauptberuf'. Dazu kommt, dass auch die Leute von der IHK nicht alles wissen können. Aber sie müssen die Prüfungen erstellen. Ich finde, da kann man schon mal ein Auge zudrücken, wenn etwas doof formuliert oder fehlerhaft ist.

Davon abgesehen, dient das Durcharbeiten von alten Prüfungen auch dazu den Wortlaut, die Fragestellungen, etc. von der IHK zu 'lernen'....

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vor 12 Minuten schrieb Graf Zahl:

+ wie bei @CommanderTL durch die lange Prüfungszeit,

Lange Prüfungszeit? Für die beiden ganzheitlichen Aufgaben gibt es jeweils 90 Minuten, für Wiso 60 Minuten.

Dass der Fragesteller sich nicht im Vorfeld über das Prozedere der Prüfung informiert hat ist ja nun nicht Schuld des Bildungssystems.

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vor 10 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Lange Prüfungszeit? Für die beiden ganzheitlichen Aufgaben gibt es jeweils 90 Minuten, für Wiso 60 Minuten.

Dass der Fragesteller sich nicht im Vorfeld über das Prozedere der Prüfung informiert hat ist ja nun nicht Schuld des Bildungssystems.

Ich meine damit ansich nicht die Nettozeit, sondern das man mehrere Prüfungen hintereinander schreibt.

Wäre es eine lange ohne Pause würde ich es sogar besser finden. Eine Note und fertig. Dann denkt man zwar auch "mist Handlungschritt 1 und 3 waren blöde aber nr. 7 und 8. dafür richtig gut.

So bei mehreren Prüfungen hat man halt diese abgeschlossene Denke im Kopf. Ich bin nach der Pause halt im Kopf noch bei GA1 gewesen und habe gehadert wieso ich da jenes und welches geschrieben habe und die Note wahrscheinlich sehr bescheiden sein wird. Dies Gedanken hätte ich mir bei einer langen Prüfung mittendrin nicht gemacht.

Was mich aber am meisten stört und auch Angst bereitet ist, das ich mit einem schlechten 4er Zeugnis, trotz guter Berufsschule wohl Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben werde. :unsure:

bearbeitet von CommanderTL

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vor 1 Minute schrieb CommanderTL:

Was mich aber am meisten stört und auch Angst bereitet ist, das ich mit einem schlechten 4er Zeugnis, trotz guter Berufsschule wohl Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben werde.

Ich bin hier seit über 10 Jahren aktiv auf dem Board und mein Erfahrungswert ist, dass diejenigen, die am lautesten über die Prüfung jammern am Ende eher verwundert sind, dass die Noten so gut ausgefallen sind.

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Gast Graf Zahl
17 minutes ago, Chief Wiggum said:

Lange Prüfungszeit? Für die beiden ganzheitlichen Aufgaben gibt es jeweils 90 Minuten, für Wiso 60 Minuten.

Dass der Fragesteller sich nicht im Vorfeld über das Prozedere der Prüfung informiert hat ist ja nun nicht Schuld des Bildungssystems.

Ich sage ja auch nicht, dass die Allgemein Schlimm sei oder das Bildungssystem hier schlecht ist. Sondern das man sich halt bei 300 Minuten (mit Pausen) bei wechselnden Themengebieten aus 3 Jahren aus dem Konzept bringen lasssen kann, wenn ein Handlungsschritt schlecht läuft bzw. man sich unter Strom auf neue Aufgabentypen einlassen muss. Es ist einfach menschlich das soetwas passieren kann und das meine ich ganz Wertungsfrei.

Also bitte nicht meine Antworten jetzt nicht im Detail zerpflücken. Ich habe ja nur geschrieben, was ich hier schwieriger finde. In der Uni wären das 3 Klausuren an 3 verschiedenen Tagen gewesen mit teilweise bis zu zwei Wochen Pause dazwischen :P  ...  Ich glaube das längste was mal angesetzt war für eine Klausur bei mir, war 180 Minuten  (Normal sind 90-120 Minuten). Das war eine 10 CP Klausur. Mehr Aufgaben als bei einer GH1 oder GH2 waren da aber auch nicht, so dass man mit 90 Minuten gut hingekommen ist, wenn man gelernt hat. Unerwartete Transferaufgaben gabs dann in der Regel auch nicht. Wie gesagt, ich finde das einfacher. Die Klausuren/Klassenarbeiten im Abi waren zwar auch teilweise 3-5 Stunden am Stück, aber da war die Rotation durch die Themengebiete deutlich geringer, was ich z. B. einfacher finde.

Wie gesagt, immer eine Ansichtssache und abhängig vom Bildungshintergrund bzw. besser allgemein gesagt Erfahrungshintergrund. :) !
 

 

bearbeitet von Graf Zahl

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vor 5 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Ich bin hier seit über 10 Jahren aktiv auf dem Board und mein Erfahrungswert ist, dass diejenigen, die am lautesten über die Prüfung jammern am Ende eher verwundert sind, dass die Noten so gut ausgefallen sind.

Tja wenns so kommt wäre ich dir für deine Voraussage sehr dankbar! ;)

Aber ich kenn mich halt und konnte mein Abschneiden eigentlich immer sehr gut einschätzen und hatte nie einen Fall wo ich dachte "scheiße ist ne 5, oh eine 2 wie kommt denn das"...

bearbeitet von CommanderTL

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@Graf Zahl

Drei Klausuren an drei verschiedenen Tagen kann auch Glück sein.
Zwei Klausuren an einem Tag kam bei mir öfters vor. Einmal wurden es auch drei weil ich ein Fach nachschreiben musste. 

Später im Berufsleben schreibst du zwar keine Klausuren mehr, aber verschiedene Deadlines müssen auch dort eingehalten werden. Themensprünge können auch hier auftreten und sorgen für ein hohes Stresslevel, da ggf. penibel gearbeitet werden muss.

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vor 9 Minuten schrieb CommanderTL:

Was mich aber am meisten stört und auch Angst bereitet ist, das ich mit einem schlechten 4er Zeugnis, trotz guter Berufsschule wohl Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben werde. :unsure:

Mein Abschlusszeugnis hat bis heute niemand gesehen. Kein Mensch auf dieser Welt, außer mir, weiß, ob ich die Prüfung tatsächlich bestanden habe. Weil sich einfach niemand dafür interessiert hat.

Wenn du dich jetzt im Anschluss an die Ausbildung bewirbst, dann wirst du das machen, BEVOR du dein Zeugnis überhaupt in der Hand hast. Das dauert nämlich ne Weile, bis das kommt. Meins habe ich erst bekommen, als ich schon beim neuen AG war.

Und im Anschluss an den ersten Job, interessier es niemanden. Ein gutes Arbeitszeugnis sagt viel mehr aus, als es eine Note auf einem Abschlusszeugnis je könnte.

Und auch den AGs ist bewusst, dass diese Prüfungsnoten nur einen einzigen Tag wiederspiegeln. An dem jeder Prüfling aufgeregt ist, viele schlecht schlafen, etc. Also mach dir mal nicht zu große Sorgen.


Genieß jetzt den Tag, das Wetter. Und schalte mal ab. Raus hier aus dem Forum und irgendwas machen, das Spaß macht!

 

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