12. Dezember 20187 j Hi, die Ausbildung ist so gut wie abgeschlossen und nun bin ich am ĂŒberlegen wie mit meinem Leben fortfĂŒhre. In Betracht habe ich eine Weiterbildung zum "staatlichgeprĂŒften Betriebswirt fĂŒr Wirschaftsinformatik" gezogen. Die Weiterbildung wĂ€re 3x die Woche am abend nach der Arbeit.  Habt ihr Erfahrungen mit diesem Bildungsgang gemacht? Freue mich ĂŒber jede Anregung und Anmerkung Danke
12. Dezember 20187 j Hallo, ich nehme an, dass du keine (Fach-)Abitur hast? Denn grundsĂ€tzlich wĂŒrde ich bei so einer Ăberlegung den Bachelor in Wirtschaftsinformatik empfehlen, da das Ansehen und damit auch die Gehaltschancen dort wesentlich höher sind. Die Dauer bis zum entsprechenden Abschluss dĂŒrfte sich meines Wissens nach auch kaum unterscheiden. Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Rienne
12. Dezember 20187 j Autor Gerade eben schrieb Rienne: Hallo, ich nehme an, dass du keine (Fach-)Abitur hast? Denn grundsĂ€tzlich wĂŒrde ich bei so einer Ăberlegung eher den Bachelor in Wirtschaftsinformatik empfehlen, da das Ansehen und damit auch die Gehaltschancen dort wesentlich höher sind. Die Dauer bis zum entsprechenden Abschluss dĂŒrfte sich meines Wissens nach auch kaum unterscheiden. Hi, doch ich habe Abitur. Attraktiv an der Weiterbildung zum Betriebswirt ist halt, dass man nebebei noch gutes Geld verdienen kann. Mir ist bewusst, dass ein Studium einen weiter vorantreibt , aber ich wollte mal persönliche erfahrungen hören zum Thema Betriebswirt. Aber danke fĂŒr deine Antwort
12. Dezember 20187 j Gerade eben schrieb Sasu22: Attraktiv an der Weiterbildung zum Betriebswirt ist halt, dass man nebebei noch gutes Geld verdienen kann. Ein Studium kannst du auch nebenberuflich durchziehen.Â
12. Dezember 20187 j vor 12 Minuten schrieb Sasu22: Attraktiv an der Weiterbildung zum Betriebswirt ist halt, dass man nebebei noch gutes Geld verdienen kann. Und warum sollte das bei einem berufsbegleitenden Studium nicht genauso sein? Der Zeitaufwand ist ja bei beiden Weiterbildungen vorhanden. Wie gesagt, auch wenn immer damit geworben wird, dass der Techniker/staatlich geprĂŒfte XYZ auf dem selben Niveau wie ein Bachelor-Abschluss ist, wirst du das selten spĂŒren. Der Bachelor öffnet dir da wesentlich einfacher die entsprechenden TĂŒren. EDIT: In NRW gibt es zum Beispiel das Verbundstudium Wirtschaftsinformatik. Das dauert zwar aufgrund des Aufbaus 4,5 Jahre statt den regulĂ€ren 3 Jahren, dafĂŒr belaufen sich die Kosten aber lediglich auf knapp 200âŹ/Semester. Dort hat i.d.R. jeden zweiten Samstag einen PrĂ€senztag und auch Klausuren sind nur samstags. D.h. du kannst unter der Woche ganz normal arbeiten. Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Rienne
12. Dezember 20187 j Insgesamt stimme ich @Rienne zu, der Aufwand ist vermutlich Ă€hnlich groĂ, das Studium ist der bessere TĂŒröffner und deine Aufstiegschance sind damit erhöht. Du solltest dir darĂŒber aufjedenfall Gedanken machen. vor 8 Minuten schrieb Rienne: Gehaltschancen dort wesentlich höher sind Da bin ich nicht ganz bei dir. Ich habe mittlerweile mehrere Studien gelesen (ich schaue mal ob ich die wiederfinden) die ergeben haben, dass das mittlere Gehalt eines Meisters, Fach- oder Betriebswirt höher ist als das einer Person mit Bachelorabschluss. Letztendlich ist es eben abhĂ€ngig davon wo man hin möchte und wie man das nutzt.
12. Dezember 20187 j vor 1 Minute schrieb OkiDoki: Ich habe mittlerweile mehrere Studien gelesen (ich schaue mal ob ich die wiederfinden) die ergeben haben, dass das mittlere Gehalt eines Meisters, Fach- oder Betriebswirt höher ist als das einer Person mit Bachelorabschluss. Letztendlich ist es eben abhĂ€ngig davon wo man hin möchte und wie man das nutzt. Geht es denn dabei auch explizit um IT-Berufe/-StudiengĂ€nge? Denn allgemein kann das sicherlich so sein, in der Welt der IT habe ich da meine Zweifel. Hinzu kommt auch noch, dass nach dem Techniker/staatlich geprĂŒfter XYZ ohne Studium eigentlich erst einmal Schluss ist mit der "Qualifikation auf dem Papier", bei einem guten Bachelor kann man durch den Master diese noch weiter erhöhen. Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Rienne
12. Dezember 20187 j Autor vor 10 Minuten schrieb Rienne: Geht es denn dabei auch explizit um IT-Berufe/-StudiengĂ€nge? Denn allgemein kann das sicherlich so sein, in der Welt der IT habe ich da meine Zweifel. Hinzu kommt auch noch, dass nach dem Techniker/staatlich geprĂŒfter XYZ ohne Studium eigentlich erst einmal Schluss ist mit der "Qualifikation auf dem Papier", bei einem guten Bachelor kann man durch den Master diese noch weiter erhöhen. Aber ist es nicht so, dass man nach dem staatlich geprĂŒfter XYZ direkt als Projektleiter etc in Firmen einsteigen kann und sich zum Manager hochmausern kann? Damit hat man doch schon ein tĂŒchtiges Gehalt., oder tĂ€usche ich mich? und danach sind doch trotzdem noch spezialiserungen möglich , zum Beispiel im Bereich von IT-Security
12. Dezember 20187 j vor 4 Minuten schrieb Sasu22: Aber ist es nicht so, dass man nach dem staatlich geprĂŒfter XYZ direkt als Projektleiter etc in Firmen einsteigen kann und sich zum Manager hochmausern kann? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Wie bereits erwĂ€hnt ist ein akademischer Abschluss fĂŒr gewöhnlich besser angesehen (oder bekannter). Ebenfalls hast du (auch wie bereits erwĂ€hnt) noch Möglichkeiten einen Master zu machen. Ob du nach deiner Weiterbildung noch spezialisiert ist schön und gut, aber Personaler und auch viele ITler interessiert das ĂŒberhaupt nicht, da die ganzen IHK-Weiterbildungen ĂŒberhaupt nicht so verbreitet sind (um das mal etwas ĂŒbertrieben auszudrĂŒcken) Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Listener
12. Dezember 20187 j @Sasu22 das ist aber mit einem Studium genauso möglich und als Student hast du auch noch ganz andere Vorteile. Neben den normalen Studentenrabatten zum Beispiel auch sehr gute VergĂŒnstigungen bei Zertifikaten (wie etwa SAP ERP inkl. ZertifizierungsprĂŒfung als Student (Infos beispielsweise hier) fĂŒr nicht mal 600âŹ). Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Rienne
12. Dezember 20187 j vor 34 Minuten schrieb Sasu22: Aber ist es nicht so, dass man nach dem staatlich geprĂŒfter XYZ direkt als Projektleiter etc in Firmen einsteigen kann und sich zum Manager hochmausern kann? Damit hat man doch schon ein tĂŒchtiges Gehalt., oder tĂ€usche ich mich? und danach sind doch trotzdem noch spezialiserungen möglich , zum Beispiel im Bereich von IT-Security Mit Vitamin B geht das sicher, ohne wird es schwer(er) als wie als Akademiker. Soll heiĂen ist man schon im Konzern und hat gut Vitamin B reicht sicher auch der Fachwirt um danach Projektmanager zu werden. Am besten wird man dann schon wĂ€hrend der Weiterbildung eingebunden. Bei mir steht (toi toi toi) nĂ€chstes Jahr auch ein Aufstieg ins tech. Projektmamangment an (mal sehen, man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben). Das ganze ohne Studium oder Fachwirt. Einfach mit Ausbildung. Und passenden Zertifikaten, ITIL, Prince. PMP soll dann mit Erfahrung folgen. PS GrundsĂ€tzlich rate ich aber auch zum Bachelor. Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Graustein
12. Dezember 20187 j vor 15 Minuten schrieb Sasu22: Aber ist es nicht so, dass man nach dem staatlich geprĂŒfter XYZ direkt als Projektleiter ï»żetc in Firmen einsteigen kann und sich zum Manager hochmausern kann? Möglich ist das auch ganz ohne weitere Qualifikation. Ein alter Mitazubi von mir ist zum Beispiel nach nicht einmal 1 1/2 Jahren nach seinem Abschluss als FIAE beim Bundesverwaltungsamt als Projektleiter eingestiegen (TVĂD E11 plus IT-Zulagen). Studiert jetzt aber eben auch Wirtschaftsinformatik, um noch weiter aufsteigen zu können. Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Rienne
12. Dezember 20187 j vor 42 Minuten schrieb Rienne: Geht es denn dabei auch explizit um IT-Berufe/-StudiengĂ€nge? Denn allgemein kann das sicherlich so sein, in der Welt der IT habe ich da meine Zweifel. Ja es ging explizit um IT Berufe sowohl im Fach- als auch FĂŒhrungskrĂ€ftebereich. Ich schaue mal ob ich die Studien wiederfinde. HeiĂt ja aber auch nicht umsonst: "Glaube keiner Studie die du nicht selbst gefĂ€lscht hast" ^^ GrundsĂ€tzlich bin ich aber voll bei dir. Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von OkiDoki
12. Dezember 20187 j @Sasu22 ich wĂŒrde dir das gleiche empfehlen was die anderen bisher gesagt haben (Bachelor). Ich studiere auch am WE (Freitag, Samstag) Wirtschaftsinformatik (Bachelor). Wenn du ein Bachelor hast, dann kannst du auch deinen Master machen. Mit einem "staatlichgeprĂŒften Betriebswirt fĂŒr Wirschaftsinformatikï»ż" mĂŒsstest du zuerst nen Bachelor machen und hoffen, dass einige FĂ€cher von dir anerkannt werden, sonst darfst du komplett von vorne anfangen.
12. Dezember 20187 j SchlieĂe mich den anderen an: Wirtschaftsinformatik B. Sc. sollte der prĂ€ferierte Weg sein. Â
12. Dezember 20187 j Evtl. leicht Off-Topic: Steht der Betriebswirt nicht ĂŒber dem Fachwirt und damit auf Stufe 7 im DQR?
12. Dezember 20187 j @Der Hans, das Problem ist, dass diese ganze DQR-Einordnung kaum einen auf dem deutschen Arbeitsmarkt interessiert. Die Seite https://www.wirtschaftsinformatik-studieren.net/weiterbildung/gepruefter-betriebswirt-wirtschaftsinformatik/ beschreibt die Möglichkeit nach dem Abschluss zum Betriebswirt in Wirtschaftsinformatik ganz gut: Zitat Wie bereits der Name der Weiterbildung erahnen lĂ€sst, endet diese mit einer staatlichen AbschlussprĂŒfung, die entsprechend bundesweit anerkannt ist. Der Staatlich geprĂŒfte Betriebswirt stellt einen der höchsten kaufmĂ€nnischen AbschlĂŒsse ĂŒberhaupt dar und wird immer wieder als einer der höchsten BildungsabschlĂŒsse neben einem akademischen Studiumdargestellt. Aufgrund ihrer Dauer und des hohen Praxisbezugs wird die Weiterbildung auch gerne mit einem Studium an einer Fachhochschule verglichen. Auch ist der Abschluss zum Staatlich geprĂŒften Betriebswirt der Fachhochschulreife gleichgesetzt und berechtigt dementsprechend zum anschlieĂenden Studium. Auf dem Arbeitsmarkt hat er ebenfalls einen guten Ruf; allerdings kann die individuelle Bewertung von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Je nachdem, bevorzugen manche einen klassischen akademischen Abschluss, wĂ€hrend andere die praxisnahe Ausbildung durch eine Weiterbildung prĂ€ferieren. Meiner Meinung nach ist dieser Weg nur fĂŒr jemanden ohne (Fach-)Abitur sinnvoll. Ich wĂŒrde jedem anderen zum Studium raten.
12. Dezember 20187 j Der staatliche geprĂŒfte Betriebswirt is DQR 6 wie Bachelor, der geprĂŒfte Betriebswirt DQR7 (dafĂŒr braucht man auch erstmal den anderen, oder Fachwirt,etc). Komische Benennung btw. https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebswirt#Staatlich_geprĂŒfter_Betriebswirt
12. Dezember 20187 j vor 56 Minuten schrieb Rienne: @Der Hans, das Problem ist, dass diese ganze DQR-Einordnung kaum einen auf dem deutschen Arbeitsmarkt interessiert. Das ist mir bewusst, wobei es ja nicht in allen Berufsgruppen so schlimm ist wie in der IT. Handwerksmeister, Bank-/Versicherungsfach- und -betriebswirt etc. sind ja durchaus allgemein anerkannt. Operative Professional, Strategic Professional und IT-Fach-/Betriebswirte kennt dagegen leider niemand. vor 9 Minuten schrieb Graustein: Der staatliche geprĂŒfte Betriebswirt is DQR 6 wie Bachelor, der geprĂŒfte Betriebswirt DQR7 (dafĂŒr braucht man auch erstmal den anderen, oder Fachwirt,etc). Komische Benennung btw. https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebswirt#Staatlich_geprĂŒfter_Betriebswirt Ok, wenn eine staatlich autorisierte Stelle die PrĂŒfung abnimmt ist das weniger wert als wenn es irgendjemand anderes tut (vom Namen her). ? In der Tat sehr seltsame Namensgebung und auch sicher nicht förderlich, um allgemeines VerstĂ€ndnis fĂŒr diese Weiterbildungen zu fördern. Bearbeitet 12. Dezember 20187 j von Der Hans
17. Dezember 20187 j @Rienne, @OkiDoki, wenns um das Thema Gehalt Bachelor VS Fachwirt, Meister geht. Bitte ein mal hier schauen. http://www.op-blog.de/2018/02/gehaltsstudie-it-berufe-2018.html Das sieht man recht deutlich, dass ein Meister/Fachwirt ĂŒber den Bachelors liegt und das ist nur auf IT bezogen. Bearbeitet 17. Dezember 20187 j von simons
17. Dezember 20187 j @simons ich weiĂ ja nicht, ob man diesem Blogbeitrag wirklich so viel Glauben schenken darf. Nicht, dass es nicht stimmt, aber es ist ein Blog, der den OP schon im Namen trĂ€gt (Sprich: NatĂŒrlich soll dort fĂŒr den OP geworben werden, also dreht man sich gerne mal die Zahlen so, dass sie zur eigenen Argumentation passen). Des Weiteren lĂ€sst sich diese "Studie" nicht wirklich weiter nachverfolgen. Es wird zwar erwĂ€hnt von wem die Gehaltsstudie kommt, aber mehr als 2 Screenshots, die angeblich daraus stammen, gibt es nicht. Die Seite von Compensation Partner schreibt ĂŒbrigens zu ihrer IT-Gehaltsstudie ĂŒbrigens lediglich folgendens: Zitat Ein höherer Bildungsabschluss lohnt sich Mit einem Bachelorabschluss können BeschĂ€ftigte mit 53.300 Euro jĂ€hrlich circa 4.800 Euro mehr verdienen als mit einer absolvierten Lehre. Einen gröĂeren Sprung machen Arbeitnehmer, die ĂŒber ein Diplom einer Fachhochschule verfĂŒgen. Sie erhalten ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 69.200 Euro â circa 16.000 Euro mehr als Bachelorabsolventen. BeschĂ€ftigte mit Masterabschluss erhalten ein Entgelt von 60.900 Euro und Doktoranden verdienen mit 75.900 Euro jĂ€hrlich am meisten. Ăber den OP wird erst einmal gar kein Wort verloren. Und 599⏠fĂŒr die komplette Studie auszugeben bin ich ehrlich gesagt nicht bereit. Im Ăbrigen liegt der Master immernoch ĂŒber OP/Meister/etc. und der ist, ohne vorherigen Bachelor, nunmal schwer zu bekommen. Ăbrigens nehme ich schwer an, dass diese Statistik alle Arbeitnehmer in der IT berĂŒcksichtigt, was auch erklĂ€rt, warum einer mit Diplom (FH) mehr verdient, als ein Master-Absolvent. Denn dem Abschluss Diplom ist automatisch eine höhere Berufserfahrung anzurechnen, da der Abschluss mittlerweile gar nicht mehr angeboten wird. Im Umkehrschluss haben Bachelor und Master automatisch eine geringere Berufserfahrung als die Gesamtheit der Fachwirte/Meister. Bearbeitet 17. Dezember 20187 j von Rienne
17. Dezember 20187 j @Rienneeinfach ganz unten den Link mit der PDF zu der Studie anklicken und lesen. Dort steht folgendes: Zitat IT-Studie 2018: GehĂ€lter fĂŒr IT-FachkrĂ€fte steigen deutlich an Die Analysten von Compensation Partner haben gemeinsam mit der Fachzeitschrift âComputerwocheâ die Höhe und die Struktur der GehĂ€lter von insgesamt 29 IT-Funktionen untersucht. Zudem sind in die Auswertung Faktoren wie zum Beispiel die FirmengröĂe oder die Berufserfahrung des Arbeitnehmers mit eingeflossen. HierfĂŒr haben die VergĂŒtungsexperten 910 DatensĂ€tze von Firmen und 10.465 DatensĂ€tze aus Direktbefragungen von Fach- und FĂŒhrungskrĂ€ften erhoben. Man kann natĂŒrlich jede Studie in Frage stellen, gar keine Frage. Sollte auch nur ein Hinweis sein wie es diese von OkiDoki gennanten Infos gibt. Was ihr nun daraus macht, ist ja eure Sache.
17. Dezember 20187 j vor 2 Stunden schrieb Rienne: @simons ich weiĂ ja nicht, ob man diesem Blogbeitrag wirklich so viel Glauben schenken darf. Nicht, dass es nicht stimmt, aber es ist ein Blog, der den OP schon im Namen trĂ€gt (Sprich: NatĂŒrlich soll dort fĂŒr den OP geworben werden, also dreht man sich gerne mal die Zahlen so, dass sie zur eigenen Argumentation passen). Des Weiteren lĂ€sst sich diese "Studie" nicht wirklich weiter nachverfolgen. Es wird zwar erwĂ€hnt von wem die Gehaltsstudie kommt, aber mehr als 2 Screenshots, die angeblich daraus stammen, gibt es nicht. Die Seite von Compensation Partner schreibt ĂŒbrigens zu ihrer IT-Gehaltsstudie ĂŒbrigens lediglich folgendens: Ăber den OP wird erst einmal gar kein Wort verloren. Und 599⏠fĂŒr die komplette Studie auszugeben bin ich ehrlich gesagt nicht bereit. Im Ăbrigen liegt der Master immernoch ĂŒber OP/Meister/etc. und der ist, ohne vorherigen Bachelor, nunmal schwer zu bekommen. Ăbrigens nehme ich schwer an, dass diese Statistik alle Arbeitnehmer in der IT berĂŒcksichtigt, was auch erklĂ€rt, warum einer mit Diplom (FH) mehr verdient, als ein Master-Absolvent. Denn dem Abschluss Diplom ist automatisch eine höhere Berufserfahrung anzurechnen, da der Abschluss mittlerweile gar nicht mehr angeboten wird. Im Umkehrschluss haben Bachelor und Master automatisch eine geringere Berufserfahrung als die Gesamtheit der Fachwirte/Meister. Ich muss da doch noch mal was zu schreiben. Der OP wird im Beitrag nicht erwĂ€hnt, der OP stellt aber eine Art Meister im IT Bereich da. Da die Studie nur ĂŒber die IT Branche geht, kann man davon ausgehen, dass der OP dort mit einberechnet ist. Des Weiteren habe ich nie davon gesprochen, dass ein Meister/Fachwirt mehr verdient als ein Master. Man sieht aber das ein Meister/Fachwirt mehr als ein Bachelor verdient. Dem Blogger dieses Beitrags zu unterstellen die Zahlen so zu drehen wie er sie gerne hĂ€tte, finde ich auch sehr gewagt. Der Blogger bin ich. HĂ€ttest du bis zum Ende gelesen und dir die PDF angesehen, die es im ĂŒbrigen völlig kostenlos im Kurzformat gibt. WĂ€rst du zu er Erkenntnis gelangt, dass alle Faktoren wie Berufserfahrung, Region, UnternehmensgröĂe etc. mit einberechnet sind und es sich hier lediglich um einen Mittelwert handelt. Den Teil den ich herausgegriffen habe ist der, der den Ausbildungsstand in Bezug auf das Gehalt wiederspiegelt. Da zeigt sich einfach, dass der Meister/Fachwirt im Mittelwert einfach mehr verdient als ein Bachelor. Das wiederum widerspricht der oft dargestellten These, dass nur ein Studium wirklich dazu fĂŒhrt eine gute VergĂŒtung zu erreichen. Mehr wollte ich damit nicht aussagen. Ob man als Fachwirt nun IT-Leiter werden kann oder GF eines Konzerns halte ich auch fĂŒr eher unwahrscheinlich. Dennoch zahlt sich der Meister/Fachwirt monetĂ€r aus. Wer was anderes behauptet, der soll bitte ein reprĂ€sentativere Studie anfĂŒhren.
17. Dezember 20187 j vor 22 Minuten schrieb simons: Ich muss da doch noch mal was zu schreiben. Der OP wird im Beitrag nicht erwĂ€hnt, der OP stellt aber eine Art Meister im IT Bereich da. Da die Studie nur ĂŒber die IT Branche geht, kann man davon ausgehen, dass der OP dort mit einberechnet ist. Des Weiteren habe ich nie davon gesprochen, dass ein Meister/Fachwirt mehr verdient als ein Master. Man sieht aber das ein Meister/Fachwirt mehr als ein Bachelor verdient. Du vergisst etwas entscheidendes. Die Studie redet von Meistern. Einen Handwerksmeister kennt jeder. Den OP (IT-Meister) kennt kaum jemand. Am Ende ist der Bachelor deshalb in der IT besser, weil bekannter. Die IT ist eben nicht das Handwerk. Du vergleichst also Ăpfel und Birnen.
17. Dezember 20187 j Ich habe auch nie behauptet, dass man als OP nicht auch Karriere machen kann. Allerdings ist dieser Bericht zu IT-GehĂ€ltern in meinen Augen nicht aussagekrĂ€ftig, wenn es um die Frage geht, was jemand aktuell fĂŒr eine Weiterbildung machen sollte. Wie du selber schreibst, spielen alle möglichen Faktoren in dieser Statistik eine Rolle und jemand, der vor mehr als 20 Jahren mal einen Meister in "beliebigen Beruf hier einfĂŒgen" gemacht hat, aber dann einen Quereinstieg in die IT wagte und seine 20 Jahre BE hat, hat natĂŒrlich ein höheres Gehalt als jemand, der gerade mal vor einem halben Jahr seinen Bachelor bekommen hat und frisch in den Beruf gestartet ist. Diese Werte werden aber eben nicht in der entsprechenden Statistik unterschieden. Den Abschluss Bachelor (und auch den Master) gibt es in D eben noch nicht so lange, um ihn wirklich representativ mit den Ă€lteren AbschlĂŒssen zu vergleichen. Nichtsdestotrotz ist das Studium in Hinblick auf die Chancen in meinen Augen heutzutage höher zu bewerten als ein OP/staatlich geprĂŒfter Informatiker o.Ă€. zumal die Kosten an einer staatlichen (Fach-)Hochschule nicht der Rede wert sind und die Dauer bis zum entsprechenden Titel auch Ă€hnlich sind. Ich selber habe im Studium genug Leute sitzen, die einen OP oder eine vergleichbare Qualifikation haben, aber eben auf der Stelle stehen und sich durch den Bachelor doch eine bessere Qualifikation erhoffen (was mindestens im öD oft der Fall ist) oder eben den Master machen wollen, wozu sie halt erst einmal den Bachelor benötigen. Ich weiĂ auch, dass @Sullidor genau das Gleiche aus seinem Studium erzĂ€hlen kann und wir sicher nicht die Einzigen sind. In Hinblick darauf wĂ€re beispielsweise ein vorangestellter OP/Betriebswirt/staatlich geprĂŒfter Informatiker verschwendete Zeit und verschwendetes Geld (imo).
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