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Studium IT oder Fachinformatiker ?


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Wird man als gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung benachteiligt auf dem Arbeitsmarkt, da man als Konkurrenz auch IT Studenten hat?

Kann man auch Führungspositionen als gelernter Fachinformatiker erreichen ohne Studium oder ist in der IT ein Studium dafür Pflicht?

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Einen Bachelor erreicht man in drei Jahren also so lange wie normalerweise eine Ausbildung geht. Das Einstiegsgehalt ist aber deutlich höher. Führungsposition ist weniger das Problem, als dass viele Unternehmen ein Studium als formale Hürde für den Einstieg haben. Ein Teamleiter in einem kleinen Systemhaus verdient oft das was ein Einsteiger nach dem Studium in einem Maschinenbaukonzern verdient. Gerade bei den gut zahlenden Unternehmen ist der Einstieg ohne Studium schwer.

Es gibt Bereiche in die kommt man nur mit Studium (häufig auch nur mit Master) rein z.B. Machine learning, Big Data.

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vor einer Stunde schrieb BenutzernameVergeben:

Das Einstiegsgehalt ist aber deutlich höher.

Zu sehr verallgemeinert. Unterschiedliche Firmen, unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Städte ...

Den Rest würde so auch nicht komplett unterschreiben, sehe es eher wie @bigvic:
Forschung/Lehre als FIAE geht nicht und ansonsten muss eben die eine oder andere Tür eingetreten werden. 

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Man kann mit dem FI (bei entsprechend fachlicher Qualifikation) auch durchaus auf Bachelor-Ebene einsteigen. Allerdings kommt irgendwann die berühmte gläserne Decke. Wie @bigvic sagte, muss man dann selbst herausfinden, wie man diese "eintreten" kann. Einer Führungslaufbahn (besonders bei KMUs) steht dann wenig im Weg. Großunternehmen wollen dafür aber meistens ein Studium sehen.

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vor 5 Stunden schrieb Visar:

Zu sehr verallgemeinert. Unterschiedliche Firmen, unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Städte ...

 

Nun die Gehaltsstudien sind da doch ziemlich eindeutig:

https://www.get-in-it.de/magazin/gehalt/statistik

41,7k für einen Bachelor vs 35k für jemanden mit einer Ausbildung.20% mehr. Gab hier im Forum schon Beispiele bei denen Nicht-Akademiker für die gleiche Arbeit  weniger verdienen (und damit meine ich nicht den öffentlichen Dienst). Für mich ist das einer der Gründe warum ich ein Fernstudium mache.

vor 2 Minuten schrieb SaJu:

Wie @bigvic sagte, muss man dann selbst herausfinden, wie man diese "eintreten" kann. [...] Großunternehmen wollen dafür aber meistens ein Studium sehen.

Ich sehe das Problem eher beim Einstieg. Wann man sich im Unternehmen  bewährt hat man die Türe schon zur Hälfte eingetreten. Bei einer externen Bewerbung landet die Bewerbungsmappe, aber schon auf den Aussortiert-Stapel, nachdem der Lebenslauf überflogen wurde.

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vor 2 Stunden schrieb BenutzernameVergeben:

Ich sehe das Problem eher beim Einstieg. Wann man sich im Unternehmen  bewährt hat man die Türe schon zur Hälfte eingetreten. Bei einer externen Bewerbung landet die Bewerbungsmappe, aber schon auf den Aussortiert-Stapel, nachdem der Lebenslauf überflogen wurde.

Es kommt drauf an, was/ wie man etwas vorweisen kann.

Ich selbst habe mich neben der Ausbildung Richtung Linux weitergebildet und mich in der Linux-Community engagiert. Damit bin ich mit einer externen Bewerbung über den hauseigenen Fachinformatiker-Absolventen eingestuft worden. Ich wurde sogar vom Personaler gefragt, ob ich etwas dagegen habe, wenn ich akademisch eingestuft werde.

Man landet nicht automatisch auf dem Aussortier-Stapel, wenn man sich entsprechend engagiert repräsentiert.

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Man kann aber doch nur allgemein sprechen. Denn alles andere ist ja wieder von eigenen Skills, Glück usw abhängig. Ich verdiene ja ohne Studium auch mehr als viele mit Master,  ein „Nerd“ der viel kann und nach US gegangen ist kann da 250.000 verdienen das werden hier 99% der Studierten nicht schaffen

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vor 2 Stunden schrieb BenutzernameVergeben:

Nun die Gehaltsstudien sind da doch ziemlich eindeutig:

https://www.get-in-it.de/magazin/gehalt/statistik

41,7k für einen Bachelor vs 35k für jemanden mit einer Ausbildung.20% mehr. Gab hier im Forum schon Beispiele bei denen Nicht-Akademiker für die gleiche Arbeit  weniger verdienen (und damit meine ich nicht den öffentlichen Dienst). Für mich ist das einer der Gründe warum ich ein Fernstudium mache.

Statistiken, die ohne weitere Zahlen einfach mit Gehaltsangaben um sich werfen, würde ich nicht unbedingt als "eindeutig" bezeichnen. Es ist eher das genaue Gegenteil davon. Ich kenne B.Sc die letztes Jahr ihren Abschluss gemacht haben und sich auf dem genannten Niveau bewegen, aber auch FIAE die 7% bis 15% über dem genannten Einstiegsgehalt für B.Sc lagen (Diese FIAE bekommen dann 28% bis 37% mehr als das hier aufgeführte Einstiegsgehalt für "Ausbildung").

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Wenn du dir das Studium zutraust und Bock drauf hast, dann gehe es an! Wie schon von meinen Vorrednern gesagt, ein Studium öffnet dir mehr Türen, dadurch hast du es für manche Jobs viel einfacher, die Stelle zu bekommen. Selbst wenn du "nur" mit Ausbildung für eine höhere Position geeignet wärst, würdest du bei vielen (Groß-)Unternehmen keine Stelle bekommen, weil einfach das Studium vorrausgesetzt wird. Wir sind schließlich in DE, hier wird (leider) oft viel Wert aufs Papier gesetzt. Und zumindest auf dem Papier ist das Studium hochwertiger als die Ausbildung.

Ich habe mir das IT-Studium nicht zugetraut und hatte nach 1 Semester an der Uni (fachfremder Studiengang) keine Lust mehr aufs studieren, deshalb habe ich mich für die Ausbildung entschieden. Ich weiß aber jetzt schon, dass ich im Nachhinein noch ein Fernstuidum absolvieren werde, es sei denn, ich schaffe es ohne Studium auf eine Führungsposition zu kommen.

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@Whitehammer03

Ich traue mir das Studium zu, aber habe durch mein erstes Studium (fachfremd) keine Motivation für ein neues Studium. Deshalb wollte ich die Ausbildung machen zum FIAE. Habe für die Ausbildung auch schon eine Zusage in einem großen Unternehmen. Ein erneutes Studium (wahrscheinlich auch Fernstudium) käme erst infrage, wenn ich für meine zukünftige Wunschposition ein Studium benötige.

 

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