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Ratschlag nach der Ausbildung


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Hallo liebe Forum-User,

ich möchte gerne einen Ratschlag zu meiner jetzigen Situation. Ich weiß nicht, wie ich das einschätzen kann, da dies mein erster Arbeitgeber nach der Ausbildung ist.

Generell gibt es recht viel zu tun und auch öfters mal Überstunden / Wochenendarbeit oder Arbeiten beim Kunden vor Ort mit Hotel usw.

 

- Ich habe meine Ausbildung zum FIAE erfolgreich abgeschlossen vor zwei Jahren und wurde nicht übernommen

- Seitdem arbeite ich in einem kleinen "Consulting" Unternehmen (35 Mitarbeiter) mit Schwerpunkt auf Java (Backend-Entwicklung) (Berufserfahrung == 2 Jahre)

- Ich selbst sehe meine "Skills" als Entwickler selbst nicht mehr als Anfänger, sondern arbeite wirklich viel mit in Projekten und übernehme im Agilen viele Tickets/Aufgaben alleine.

- Dazu kommt permanentes weiterbilden (Frameworks, Datenbanken, teils Webentwicklung (HTML, CSS, React, Web Components) etc.) (Enterprise)

- Selbst, habe ich bis jetzt recht wenig bei Kunden vor Ort gearbeitet

- Ich habe 24 Urlaubstage

- Jahresbrutto 24.000 € fix + Stunden die ich aufschreibe für den Monat (im Schnitt 110 - 150) Stunden, die Kunden in Rechnung gestellt werden. Brutto bekomme ich 3,10€ für eine Stunde.

- 3 bis 4 Tage Home-Office im Monat 

- Stundenwochen vertraglich 40, realistisch 45 - 55 Stunden 

- Gespräche mit dem Chef zum Vertrag gab es bis jetzt wenig. Das Thema Urlaub / Verdienst wurde immer gerne verdrängt von der "Management" Seite.

- Ich arbeite in NRW

---

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich noch nicht viel auf dem Arbeitsmarkt umgeschaut habe, allerdings bekomme ich via Xing des öfteren recht nette Angebote,

wo ich deutlich mehr verdienen würde und mehr Urlaub usw. hätte.

Prinzipiell macht mir die Arbeit auch Spaß (nicht falsch verstehen), ich bilde mich ebenfalls gerne weiter, aber irgendwie fehlt mir was...

 

Kann das mal jemand einschätzen? Da bald auch neue Verhandlungen vor der Tür stehen.

Bearbeitet von Detter5
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vor 2 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Also für eine Halbtagsstelle wäre es halbwegs in Ordnung...

Verrat mal wo du in etwa lebst... im tiefsten Sachsen kurz vor der Grenze sind die Gehälter und die Lebenshaltungskosten anders als z.B. in München.

NRW / in der nähe von Hamm

Bearbeitet von Detter5
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Was er damit sagen möchte: Nimm die Beine in die Hand und such dir was anderes.
In der Firma wirst du kein menschliches Gehalt mehr erleben, schon gar nicht zu den Stunden.
Vielleicht wird sich das jetzt alles ein wenig hinauszögern, wg. Corona, der Arbeitsmarkt der etwas leidet (viele Firmen stellen aktuell garnicht ein)
Dennoch kannst du deinen Lebenslauf mal updaten und die Fühler ausstrecken.
eine Steigerung von 80% (mal nur das Fixgehalt betrachtet, du hast nicht aufgeführt wv. dein Jahresbrutto tatsächlich ist und davon ausgehen, dass du nur annähernd ein so guter MA bist wie du beschreibst) beim nächsten AG halte ich durchaus für realistisch notwendig.

TL:DR: du wirst abgezockt.
 

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Ich war mal in der gleichen Situation nur als FISI und finde mich in vielen Punkten wieder.

Suche dir etwas neues! Du wirst immer als Azubi / billige Arbeitskraft angesehen werden. Du wirst da auch großen Sprünge mehr machen können. Wenn du das Gehalt, was andere dir Zahlen wollen, dem Management als Gehaltswunsch vorschlägst, musst du eventuell einen Sprung von 40-50% rechtfertigen und das klappt nie.

 

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vor 11 Minuten schrieb cortez:

Ich war mal in der gleichen Situation nur als FISI und finde mich in vielen Punkten wieder.

Suche dir etwas neues! Du wirst immer als Azubi / billige Arbeitskraft angesehen werden. Du wirst da auch großen Sprünge mehr machen können. Wenn du das Gehalt, was andere dir Zahlen wollen, dem Management als Gehaltswunsch vorschlägst, musst du eventuell einen Sprung von 40-50% rechtfertigen und das klappt nie.

 

 

vor 11 Minuten schrieb cortez:

Ich war mal in der gleichen Situation nur als FISI und finde mich in vielen Punkten wieder.

Suche dir etwas neues! Du wirst immer als Azubi / billige Arbeitskraft angesehen werden. Du wirst da auch großen Sprünge mehr machen können. Wenn du das Gehalt, was andere dir Zahlen wollen, dem Management als Gehaltswunsch vorschlägst, musst du eventuell einen Sprung von 40-50% rechtfertigen und das klappt nie.

 

Das Jahresbrutto liegt wohl bei 28.000 - 29.000 €.

Das ist jetzt auch nichts Neues für mich, allerdings wird es wohl höchste Eisenbahn sich umzuschauen...

Danke für die Hilfe

 

Bearbeitet von Detter5
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Ich würde mal nachrechnen ob am Ende des Monats wirklich Mindestlohn herauskommt und wenn nicht den AG dezent darauf hinweißen, dass die Differenz schneller auf dem Konto sein sollte als ich beim Zoll angerufen habe. Zudem sollte er mir eine Lösung nennen damit wir nicht mehr in das Dillema "unter Mindestlohn" kommen... Langfristig.

Selbst Regale einräumen oder Burger flippen ist zum Teil besser bezahlt, und das bei besseren Rahmenbedingungen und deutlich weniger Verantwortung.

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vor 15 Stunden schrieb Detter5:

 

- Jahresbrutto 24.000 € fix + Stunden die ich aufschreibe für den Monat (im Schnitt 110 - 150) Stunden, die Kunden in Rechnung gestellt werden. Brutto bekomme ich 3,10€ für eine Stunde.

 

Selten sowas schlechtes gehört. Mal ganz abgesehen von den offensichtlich schlechten Konditionen, hast Du dich bei 3,10 Brutto für Überstunden verschrieben? Da müsste doch der Mindestlohn von 9,35 Pro Stunde greifen.

 

Aber egal: Lauf Forest, lauf! Gehaltsvorstellung für einen FIAE der was kann mit 2 Jahren Erfahrung in NRW aus dem Bauch heraus: 48k.

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vor 50 Minuten schrieb Showtime86:

Selten sowas schlechtes gehört. Mal ganz abgesehen von den offensichtlich schlechten Konditionen, hast Du dich bei 3,10 Brutto für Überstunden verschrieben? Da müsste doch der Mindestlohn von 9,35 Pro Stunde greifen.

Er bekommt 3,10 EUR zusätzlich pro beim Kunden abgerechneter Stunde, nicht total.

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