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Programmieren lernen für digitale Zukunft

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Hallo zusammen,

ich bin 34 Jahre alt und arbeite in einer Bank als BWLer und habe nicht wirklich viel mit IT im Sinne der Programmierung zu tun.

Da die Welt von Tag zu Tag in allen Lebensbereichen immer digitaler wird, macht es aus meiner Sicht Sinn, sich auch als nicht-ITler mit der Materie der Digitalisierung/ Programmierung auseinander zu setzen.

Daher meine eventuell etwas laienhafte und offene Frage: 

Wie kann ich mich am Besten an das Thema Digitalisierung/ Programmierung herantasten, sodass ich in Zukunft auch bei diesem wichtigen Thema mithalten kann?

Ob es mir in der Bank/im Job helfen soll, oder eventuell mal bei meinem eigenen Startup, sei noch offen.

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Das ist...eine ziemlich ungenaue Frage.

In welche Richtung soll es den gehen? Blockchain? Web? Statistische Berechnungen und Grafiken (dafür wäre R bekannt).

Nur mit den bisherigen Angaben würde ich wohl Python und R in den Raum werfen.

Wenn es Richtung Web sein soll, würde ich jedem Empfehlen sich einfach erstmal stinknormales Javascript anzusehen.

Dennoch => brauchen mehr Infos für eine Antwort.

vor 5 Stunden schrieb BWL_Fritz:

Wie kann ich mich am Besten an das Thema Digitalisierung/ Programmierung herantasten, sodass ich in Zukunft auch bei diesem wichtigen Thema mithalten kann?

Was soll das genau heißen? Wie würde solch eine Situation aussehen? Kann mir gerade nicht vorstellen, in welcher Situation ein BWLer mit Programmierwissen glänzen sollte

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Erstmal vorweg: Programmieren lernt man nicht mal so kurz nebenbei. Man kann zwar schnell die Syntax einer Sprache lernen und damit dann auch ein bisschen Programme erstellen. Aber um "richtig" programmieren zu können benötigt man Jahre. Das heißt aber nicht, dass man durch Programmierung nicht auch technisches Verständnis aufbauen kann. Wenn man aber über Digitalisierung spricht, redet man in erster Linie von Technologie und nicht von Code. Man kann sich durchaus mit Technologie auseinander setzen ohne zu programmieren. Deshalb ist es wichtig, was die eigenen Ziele sind. Du redest u.A. von einem Startup. Für vermarktungsfähige Software, die über Prototypen hinaus gehen, braucht man durchaus umfassende Programmier-Skills. Evtl. wäre es hier besser, einen Entwickler als Co-Founder zu haben. Vor allem auch muss man hier Designentscheidungen treffen, sollte also auch Software-Architektur verstehen. Und das machen eher Leute, die jahrelang Erfahrung in dem Entwickeln von Software haben. Wenn es darum geht, Unternehmen technologisch zu beurteilen, braucht man nicht zwingend programmieren können. Digitalisierung != (nicht gleich) Programmierung. Die Programmierung ist nur ein (aber nicht das einzige) Werkzeug um Digitalisierung voran zu treiben. Oft (wenn nicht sogar fast immer) ist das Problem aber gar nicht ein Software-Problem, also ein Problem das man mit Code lösen könnte, sondern vor allem auch ein Bewusstseins-Problem der Entscheider.

TLDR; Wenn deine Ziele klarer sind, können wir aus technischer Sicht genauer beurteilen, wie ein Weg dorthin aussehen kann.

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vor 11 Stunden schrieb BWL_Fritz:

Da die Welt von Tag zu Tag in allen Lebensbereichen immer digitaler wird, macht es aus meiner Sicht Sinn, sich auch als nicht-ITler mit der Materie der Digitalisierung/ Programmierung auseinander zu setzen.

Digitalisierung? Ja. Programmierung? Nein.

Es ist sicher nicht verkehrt zu überlegen, welche altbackenen Abläufe in einer Bank weiter oder zusätzlich digitalisiert werden könnten, das deinem Chef vorzuschlagen, zu planen oder auch umzusetzen. Das wird dir auch in Bezug auf ein Startup nützlich sein können: Was könnten wir anders machen, was heute noch analog abläuft? Programmierung zu lernen sehe ich dagegen eher skeptisch, @pr0gg3r hat das eigentlich schon ganz treffend zusammengefasst.

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Am 19.9.2020 um 11:51 schrieb BWL_Fritz:

Wie kann ich mich am Besten an das Thema Digitalisierung/ Programmierung herantasten, sodass ich in Zukunft auch bei diesem wichtigen Thema mithalten kann?

Ob es mir in der Bank/im Job helfen soll, oder eventuell mal bei meinem eigenen Startup, sei noch offen.

Das sind ja unterschiedliche Themen.

a) Wissen

b) Kenntnisse / Fähigkeiten- und Fertigkeiten

c) Karriere

d) Umsetzung von Prozessen, welche die Themen a) bis c) einbinden.

Vermutlich muss man diese Fragestellung unterschiedlich beantworten, je nach Blickwinkel. In einem Industriebetrieb sind damit Prozesslandschaften verbunden, die meistens etwas mit der Produktion zu tun haben. In einem Dienstleistungsbetrieb (Bank), dürften die Schwerpunkte anders liegen. In einem Startup - wiederum wieder andere Schwerpunkte.

Es gibt ein Fachbücher zu dem Thema "Prozesslandschaften". Das wäre dann eine Herangehensweise aus Sichtweise eines Betriebswirtes.

https://gps-ulm.de/web/de/produkte/buch/prozesslandschaften.php

https://gps-ulm.de/web/de/digitalisierung/digital.php

Allerdings müsste man so etwas dann für den Bereich Bank erst einmal erstellen. (Gibt es vielleicht schon).

Vielleicht könnte ein Workshop zu dem Thema ein erster Einstieg sein für weitere Vertiefungen.

Bearbeitet von tkreutz2

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Ich würde mir die Tools anschauen, mit denen Du zu tun hast. Keine Ahnung, welche das sind. Zudem würde ich versuchen, in Erfahrung zu bringen, wie diese Programme "denken", sodass Du deren Entscheidungen und Prozesse besser nachvollziehen kannst.

Programmierung o. ä. wird Dir nicht wirklich weiterhelfen und ist zudem auch nichts, was man nebenbei lernt. Mehr als an der Oberfläche kratzt Du dann nicht und das ist dann nicht halb so wertvoll wie es klingt.

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Am 19.9.2020 um 17:29 schrieb KeeperOfCoffee:

Was soll das genau heißen? Wie würde solch eine Situation aussehen? Kann mir gerade nicht vorstellen, in welcher Situation ein BWLer mit Programmierwissen glänzen sollte

Zumal aufgrund von BCBS 239 die Banken anfangen, ihre Excel-Frickellösungen gegen standardisierte- Prozesse und Software auszutauschen und diese Lösungen werden dann meist nicht intern entwickelt, sondern durch Drittanbieter. In einer Bank selber wird es also immer weniger Eigenlösungen geben. Wir merken dies auch sehr stark in unserem kleinen Bereich. Es reicht also nicht mehr, dass einfach Kennzahl X irgendwo auf dem Bildschirm erscheint, sondern es muss auch ein (visueller) Drilldown geschaffen werden, der den Weg zu dieser Kennzahl transparent und nachvollziehbar darstellt. Da rücken dann plötzlich Techniken, wie z.B. Event Sourcing in den Vordergrund, die dann noch eine spezielle Herausforderung bekommt, wenn es noch DSGVO-konform sein muss, denn bei Event Sourcing kann ich die Daten zu jedem Zeitpunkt rekonstruieren. Event Sourcing und DSGVO widersprechen sich eigentlich. In einem Event Store kann nämlich nichts gelöscht werden und somit bleiben auch Personendaten dauerhaft bestehen.

Die Frage ist, wohin die Reise gehen soll? Willst du nur ein hobbymäßig ein bisschen entwickeln oder auch beruflich? Beruflich wird man in Banken immer weniger Chancen haben. Schon gar nicht, wenn man nur ein bisschen nebenbei programmieren gelernt hat. Die Zeiten, wo noch Kaufleute und Banker nebenbei die Software entwickelt haben, sind schon seit gut 30 Jahren vorbei.

 

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