9. September9. Sep Kann mir jemand sagen wie es ist als FiAE? Möchte die Ausbildung nächstes Jahr startet aber bin mir unsicher, was macht man denn genau und wie sieht so ein Arbeitstag aus? Macht es überhaupt noch Sinn jetzt mit Ki und so? Alle sagen was anderes
10. September10. Sep Definiere "Sinn" in Deinen Augen und Du bekommst qualifizierte Antworten ;)Der Inhalt der Ausbildung und die Lernfelder sind seitens der IHK vorgeschrieben. Wie ein Betrieb das vermittelt ist immer unterschiedlich
10. September10. Sep Gibt es nicht genug Informationen über das Berufsbild?Hier kann dir jeder einzelne eine andere Story liefern, wie es in 'seinem' Betrieb aussieht.
10. September10. Sep Ich stimme hier @hellerKopf voll und ganz zu. Du kannst an einem Webshop arbeiten. Du kannst einem ERP System arbeiten. Du kannst an Datenbanken arbeiten. etc. Es hängt auch davon ab was dein Betrieb macht, aber kann schon in unterschiedliche Richtungen gehen.vor 13 Stunden, Privat hat gesagt:Macht es überhaupt noch Sinn jetzt mit Ki und so? Alle sagen was anderesUm ehrlich zu sein, ja, alle sagen was anderes, weil jeder das Thema anders sieht. Du kannst auch zum Amt gehen und mit Elon Musk/Sam Altman argumentieren. "KI übernimmt alles, daher gebt mir einfach mein Geld und lasst mich in Ruhe." Auf dem Amt werden die dir, aber etwas husten.Es geht in die Richtung " was ist der SInn des Lebens?" nur das es hier leicht abgewandelt ist "was ist der Sinn von Arbeit?" "Wie finde ich Sinn in der Arbeit?". Gibt es da eine allgemeine Antwort? Nein, weil jeder Sachen anders sieht. Hier kommt es drauf an, was willst du und was ist für dich wichtig.
10. September10. Sep Die typische Antwort: It depends. Aus meiner Sicht, macht die Ausbildung aktuell keinen Sinn. Wenn du aber schon einen Ausbildungsplatz hast, ist es wohl besser als gar nichts und wer weiß, was in drei Jahren ist?Meine Vermutung ist aber, dass in Zukunft sehr wohl weiterhin Softwarefirmen geben wird und Entwickler gesucht werden, aber die werden kaum bis keinen Code schreiben, sondern müssen die KI-Systeme in den Griff zu bekommen. Es wird dann ähnlich, wie in einem Handwerksberuf. Ich hab damals Mechatroniker gelernt und die ersten 4 - 6 Wochen war das einzige Werkzeug, was ich benutzt habe, eine Feile. Wir haben also mit den Grundlagen angefangen, ehe wir zu den Bohr-, Dreh-, und Fräsmaschinen kamen. Ich denke, so ähnlich wird es auch später mit der Softwareentwicklung sein. Man muss weiterhin die Grundlagen verstehen, um mit der KI gut arbeiten zu können. Also weiterhin programmieren und alles was dazu gehört lernen. Das aktuelle Problem, warum kaum jemand Berufseinsteiger einstellt, ist aus meiner Sicht die aktuelle wirtschaftliche Lage, denn die ist alles andere als gut und die Prognosen in die Zukunft sehen ja auch nicht so gut aus.Die Versprechnungen, die die großen Tech-Firmen bezüglich der KI machen, kann ich so nicht teilen. Für mich ähnelt es, die wir es schon in den 90ern hatten, wo viele Kaufleute der Meinung waren, man könnte ja mit Excel-Makros und MS Access-Anwendungen seine Anwendung bauen, die man gerade braucht und man könnte sie dann auch weiter verkaufen. Aktuell geistert die Vorstellung herum, dass jede Abteilung in jeder noch so kleinen Bude die benötigte Software von der KI ja generieren lassen könnte. Das wird aus meiner Sicht nicht gut ausgehen, wenn ich mir anschaue, was die KI da produziert, wenn man vibecodet und keine harten Richtlinien vorgibt, wie sie sich zu verhalten hat. Niemand möchte verantwortlich für eventuelle Fehler sein, weil niemand mehr das System durchschaut aber Daten verloren gegangen sind, weil keine Sicherheitskopie angelegt wurde. Hat ja niemand der KI gesagt, dass sie das tun soll... Auch möchte z.B. ein Bankangestellter sich nun auch nicht mit Abertausend Regularien auseinandersetzen, weil z.B. die Software revisionssicher sein muss und von DSGVO und verteilten Systemen will ich erst gar nicht anfangen. Für mich macht es immer noch einen Unterschied, ob die KI in der Lage ist, mit gefrickelten Skripten Sicherheitslücken zu finden oder aus Sandboxen auszubrechen oder eine nachhaltige Software zu entwickeln, die auch 10+ Jahre laufen soll. Für letzteres ist die KI out of the box immer noch nicht geeignet.Aber anstatt die Frage zu stellen, ob die Ausbildung Sinn macht, solltest du dir eher die Frage stellen, welche Präferenz hast du? Warum zieht es dich ausgerechnet zu diesem Beruf? Wenn du fragst, wie dein täglicher Arbeitsalltag aussieht, habe ich den Eindruck, dass du bis jetzt noch keine Erfahrung mit der Softwareetwicklung gemacht hast. Hast du schon mal selber Software entwickelt? Wenn ja, dann könntest du schon durchaus ein Eindruck haben, wie dein Alltag aussehen könnte. In den Vorstellungsgesprächen hatten wir auch immer wieder mal Kandidaten gehabt, die das nur wegen des Geldes machen wollten, weil sie gehört haben, man könnte dabei gut verdienen. Ja, gut verdienen ist eine Sache (zumindest noch vor ein paar Jahren), aber man muss auch die Geduld und die Leidenschaft mitbringen.Aus meiner persönlichen Sicht muss aber sagen, dass mir die Arbeit mit der KI keinen Spaß macht. Es ist eher stressiger und gleichzeitig langweiliger geworden. Falls ich meinen Job verlieren werde, werde ich wohl als Tischler arbeiten, sofern mein kaputter Rücken da mitmacht. Die schönen Zeiten, wo man noch an Problemen geknobelt hat, wohl nun vorbei.
10. September10. Sep vor 7 Stunden, Whiz-zarD hat gesagt:Die typische Antwort: It depends. Aus meiner Sicht, macht die Ausbildung aktuell keinen Sinn. Wenn du aber schon einen Ausbildungsplatz hast, ist es wohl besser als gar nichts und wer weiß, was in drei Jahren ist?Meine Vermutung ist aber, dass in Zukunft sehr wohl weiterhin Softwarefirmen geben wird und Entwickler gesucht werden, aber die werden kaum bis keinen Code schreiben, sondern müssen die KI-Systeme in den Griff zu bekommen. Es wird dann ähnlich, wie in einem Handwerksberuf. Ich hab damals Mechatroniker gelernt und die ersten 4 - 6 Wochen war das einzige Werkzeug, was ich benutzt habe, eine Feile. Wir haben also mit den Grundlagen angefangen, ehe wir zu den Bohr-, Dreh-, und Fräsmaschinen kamen. Ich denke, so ähnlich wird es auch später mit der Softwareentwicklung sein. Man muss weiterhin die Grundlagen verstehen, um mit der KI gut arbeiten zu können. Also weiterhin programmieren und alles was dazu gehört lernen. Das aktuelle Problem, warum kaum jemand Berufseinsteiger einstellt, ist aus meiner Sicht die aktuelle wirtschaftliche Lage, denn die ist alles andere als gut und die Prognosen in die Zukunft sehen ja auch nicht so gut aus.Die Versprechnungen, die die großen Tech-Firmen bezüglich der KI machen, kann ich so nicht teilen. Für mich ähnelt es, die wir es schon in den 90ern hatten, wo viele Kaufleute der Meinung waren, man könnte ja mit Excel-Makros und MS Access-Anwendungen seine Anwendung bauen, die man gerade braucht und man könnte sie dann auch weiter verkaufen. Aktuell geistert die Vorstellung herum, dass jede Abteilung in jeder noch so kleinen Bude die benötigte Software von der KI ja generieren lassen könnte. Das wird aus meiner Sicht nicht gut ausgehen, wenn ich mir anschaue, was die KI da produziert, wenn man vibecodet und keine harten Richtlinien vorgibt, wie sie sich zu verhalten hat. Niemand möchte verantwortlich für eventuelle Fehler sein, weil niemand mehr das System durchschaut aber Daten verloren gegangen sind, weil keine Sicherheitskopie angelegt wurde. Hat ja niemand der KI gesagt, dass sie das tun soll... Auch möchte z.B. ein Bankangestellter sich nun auch nicht mit Abertausend Regularien auseinandersetzen, weil z.B. die Software revisionssicher sein muss und von DSGVO und verteilten Systemen will ich erst gar nicht anfangen. Für mich macht es immer noch einen Unterschied, ob die KI in der Lage ist, mit gefrickelten Skripten Sicherheitslücken zu finden oder aus Sandboxen auszubrechen oder eine nachhaltige Software zu entwickeln, die auch 10+ Jahre laufen soll. Für letzteres ist die KI out of the box immer noch nicht geeignet.Aber anstatt die Frage zu stellen, ob die Ausbildung Sinn macht, solltest du dir eher die Frage stellen, welche Präferenz hast du? Warum zieht es dich ausgerechnet zu diesem Beruf? Wenn du fragst, wie dein täglicher Arbeitsalltag aussieht, habe ich den Eindruck, dass du bis jetzt noch keine Erfahrung mit der Softwareetwicklung gemacht hast. Hast du schon mal selber Software entwickelt? Wenn ja, dann könntest du schon durchaus ein Eindruck haben, wie dein Alltag aussehen könnte. In den Vorstellungsgesprächen hatten wir auch immer wieder mal Kandidaten gehabt, die das nur wegen des Geldes machen wollten, weil sie gehört haben, man könnte dabei gut verdienen. Ja, gut verdienen ist eine Sache (zumindest noch vor ein paar Jahren), aber man muss auch die Geduld und die Leidenschaft mitbringen.Aus meiner persönlichen Sicht muss aber sagen, dass mir die Arbeit mit der KI keinen Spaß macht. Es ist eher stressiger und gleichzeitig langweiliger geworden. Falls ich meinen Job verlieren werde, werde ich wohl als Tischler arbeiten, sofern mein kaputter Rücken da mitmacht. Die schönen Zeiten, wo man noch an Problemen geknobelt hat, wohl nun vorbei.Interessanter Einblick. Danke dafür!
10. September10. Sep vor 23 Stunden, Privat hat gesagt:Kann mir jemand sagen wie es ist als FiAE? Möchte die Ausbildung nächstes Jahr startet aber bin mir unsicher, was macht man denn genau und wie sieht so ein Arbeitstag aus? Macht es überhaupt noch Sinn jetzt mit Ki und so? Alle sagen was anderesAus welchen Gründen möchtest du Anwendungsentwickler werden?
17. September17. Sep Hey,ich persönlich finde den beruf FiAE echt schwer noch zu lernen durch KI ist es in viele betrieben so das ein Team von ehemals 20 Entwicklern runter auf 2-3 geschraubt wird wegen Ki es geht dann nur darum das die Entwickler das was die KI macht zu verstehen und zu analysieren und auf Korrektheit bzw. Fehler zu prüfen.Daher hab ich mich für den FiSi entschieden und möchte danach Richtung MLOps Engineer gehen.
17. September17. Sep vor 1 Stunde, yarewyr hat gesagt:Daher hab ich mich für den FiSi entschieden und möchte danach Richtung MLOps Engineer gehenaber auch da hat KI einen Einfluß auf die Arbei.t~60–70% der repetitiven Aufgaben (Daten, Training, Deployment) können heute bereits automatisiert werden.~30–40% der Arbeit (Strategie, kreative Problemlösung, Ethik) bleiben menschliche Domänen.Langfristig könnte KI bis zu 80–90% der technischen Aufgaben übernehmen – aber menschliche Aufsicht wird (insbesondere in kritischen Bereichen) unverzichtbar bleiben.
17. September17. Sep Es ist sau geil, KI wird sich nie durchsetzen. Das wird dich nicht ersetzen, du kannst es nutzen, was ich zum Beispiel nicht tue und deswegen definitiv kein schlechter Entwickler bin. Je mehr man solche Systeme benutzt, merkt man, dass sie eigentlich nicht das können, was ein ausgelernter Fachinformatiker kann. Also mach es definitiv! Es gibt nichts geileres, als sich mal ne Woche in den Keller einzusperren und an einem Projekt zu sitzen. Is wie zocken, nur hat man danach wirklich was in den Händen, nich nur irgendwelche Items oder so. :)
17. September17. Sep Ja, finde auch, dass KI kein Argument gegen FIAE sein kann.FISI ist genauso betroffen und in beiden Zweigen bleibt genug zu tun, was die Maschinen nicht machen können.
17. September17. Sep vor 14 Stunden, yarewyr hat gesagt:ein Team von ehemals 20 Entwicklern runter auf 2-3 geschraubt wird wegen KiLol und welche Firma soll damit langfristig überleben?
21. September21. Sep Am 17.9.2026 um 15:28, jaunsDEV hat gesagt:Es ist sau geil, KI wird sich nie durchsetzen.Das ist nicht richtig. KI findet bereits einen enormen Platz in der Wirtschaft und auch beim Programmieren. Streichst du KI aus den Werkzeugen, dann wirst du auf kurz oder lang abgehängt. KI hat sich bereits unumkehrbar umgesetzt. Am 17.9.2026 um 15:28, jaunsDEV hat gesagt:du kannst es nutzen, was ich zum Beispiel nicht tue und deswegen definitiv kein schlechter Entwickler bin.Das ist kein Kriterium eines schlechten Entwicklers, ganz im Gegenteil, denn wer absichtlich und aktiv auf technische Erleichterungen verzichtet, lässt einiges auf der Strecke. Am 17.9.2026 um 15:28, jaunsDEV hat gesagt:Je mehr man solche Systeme benutzt, merkt man, dass sie eigentlich nicht das können, was ein ausgelernter Fachinformatiker kann.Viele, wie scheinbar du auch, machen Fehler und denken KI würde die komplette Arbeit ersetzen. Das Problem liegt eindeutig beim Nutzer und nicht bei der Technik. Am 17.9.2026 um 15:28, jaunsDEV hat gesagt:Es gibt nichts geileres, als sich mal ne Woche in den Keller einzusperren und an einem Projekt zu sitzen.Urlaub in den Bergen, am Strand oder am See, Abseits von Technik. KI wird sich weiterhin durchsetzen, das steht völlig außer Frage. Die Menschheit schafft es nicht mal vermeintlich "dummen" Modellen Einhalt zu gebieten, weil sie bereits mehr können als viele Experten. Das Problem eines Nutzers ist lediglich sein Verhalten. Einen schlechten Prompt abgegeben und das Ergebnis kopieren ist und bleibt halt schlichtweg grober Unfug.
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