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tkreutz2

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Alle Beiträge von tkreutz2

  1. Was verstehst Du denn unter "Branchenwechsel" ? - Du schreibst was von komplett neuem Ausbildungsberuf (was man natürlich machen kann), aber das hat primär ja erst mal nichts mit der Branche zu tun. Branchenwechsel wäre in meinen Augen z.B. der Wechsel von einem Industriebetrieb zu einer Bank (Dienstleistung), oder von Handel zu Energie & Umwelt. Ohne regionalen Bezug, wird hier kaum jemand einen Tipp geben können. Aber die Frage nach Flexibilität (also Bereitschaft, dorthin umzuziehen, wo ggf. ein anderes Angebot vorhanden ist), spielt schon eine Rolle. Warum hat Dir denn der Betrieb, der Dich ausgebildet hat, kein Jobangebot gemacht ? Das wären alles so die Fragen, die mir bei einem Bewerbungsgespräch einfallen würden. Du kannst ja mal anonymisiert Deine Bewerbungsunterlagen hochladen und hier prüfen lassen. Vielleicht gibt es ein paar Punkte, die optimiert werden können. Ansonsten wurde ja der Tipp gegeben, Kontakte auszubauen. Gibt es denn irgendwelche Projekte, die Du in Deinem persönlichen Showcase hast (z.B. Git Repo) und anhand interessierte Leute einen Einblick in Deine Skills bekommen können ?
  2. Formell ist bei Umschülern der Bildungsträger der "Ausbildungsbetrieb" der Praktikumsbetrieb stellt lediglich einen Praktikumsplatz, auch wenn vor Ort Leute sind, die Ausbildungsberechtigt sind, ist es nicht vergleichbar wie in regulären Ausbildungsverträgen, die mit Betrieben direkt geschlossen werden. Aus dem Grund ist die Wahl des Praktikumsbetriebes bei Umschülern immer mit einem ungleich höherem Risiko verbunden, als bei regulären Ausbildungsverhältnissen. Was man tun kann, ist auf jeden Fall mit dem Praktikumsbetrieb ein Gespräch führen, ob eine Prüfungswiederholung möglich wäre, wenn die Prüfung nicht bestanden würde. Die meisten Betriebe zeigen sich hier kulant. Problem bei Umschülern ist halt, dass sie keine Ausbildungsvergütung vom Praktikumsbetrieb bekommen und ohne finanzielle Mittel sich kaum einer einen zweiten oder dritten Schuss leisten können. Da müsste auch die ARGE oder Rententräger, oder wer auch immer die Kosten trägt, die Zustimmung zu geben. Mir sind Fälle bekannt, in denen dann der Bildungsträger für Abschlußprojekte eingesprungen ist als Praktikumsbetrieb, aber auch das ist keine Regel. Frage an den Threadsteller wäre hier, um welchen Ausbildungsschwerpunkt es sich handelt. (FiSi, FiAE). Da von "eigener Hardware" die Rede ist, gehe ich mal von FiSi aus. Hier könnte das von mir geschilderte Szenario greifen, dass im äußersten Notfall der Bildungsträger einspringt. Mein Rat, schnell die entsprechenden Gespräche suchen am Besten sofort, ohne Zögern. Ja, PoC gilt auch für FiAE - aber im Zweifelsfall immer nach Absprache mit der regionalen IHK. Und noch ein Hinweis ein den TE - Du musst Deine Abschlussarbeit selbst erstellen. Deine Kollegen sind da raus, sobald die Uhr tickt, das wäre auch in jedem anderem Betrieb nicht anders. Viel Glück !
  3. Unbedingt
  4. Ich lese hier viel über ob KI‑Beiträge zulässig oder sinnvoll sind. Mir scheint aber, das eigentliche Problem liegt eine Ebene tiefer: Wir haben kein gemeinsames Modell dafür, wo KI denken darf – und wo Verantwortung liegen muss. Ich habe dazu ein Architekturmodell formuliert, das genau diese Trennung explizit macht: KI als Generator, niemals als Autorisierungs‑ oder Entscheidungsinstanz. Wenn das hier interessiert, gern Feedback/Widerspruch. Ki-Foren.pdf
  5. Ein Bild, das mir hilft: Ich denke Architektur eher wie eine loseblättrige Wissenssammlung als wie ein eingefrorenes Programm. Seiten können ergänzt oder ersetzt werden, aber das Buch als Ganzes bleibt lesbar – auch wenn manche Kapitel aus unterschiedlichen Jahrzehnten stammen. Im KI‑QS‑System denke ich Architektur inzwischen wie eine Art externer Speicher fürs Denken: Entscheidungen, Zustände und Argumente müssen außerhalb des flüchtigen Tools liegen. Die Software selbst wird damit zu etwas Lebendigem – nicht, weil sie ständig neu ist, sondern weil sie Gedanken und Strukturen über Zeit konserviert, auch wenn sich die Werkzeuge ändern. Meine Erfahrung ist, dass Softwarearchitektur oft sehr abstrakt gelehrt wird – der Bezug zu konkreten Best‑Practice‑Methoden und realen Entwicklungsprozessen fehlt dabei häufig. Ich arbeite aktuell an einem Pilotprojekt mit zwei Säulen: zum einen an einem KI‑QS‑System, zum anderen an einem Living‑Dokumentationssystem, das die Architektur während ihrer Entstehung kontinuierlich mitdokumentiert. Ziel ist es, aus einer zunächst persönlichen Loseblattsammlung in fest definierten Zyklen ausgewählte Kapitel zu konsolidieren und dauerhaft zu binden – während der Rest weiter evolviert. Architektur wird damit nicht nur beschrieben, sondern über Zeit nachvollziehbar gemacht. Ein Aspekt aus meinem aktuellen Architekturentwurf: Ich trenne bewusst zwischen einem deterministischen Kern (Zustände, Entscheidungen, Verlauf) und probabilistischen Randkomponenten (z. B. KI‑Tools), die jederzeit austauschbar oder abbrechbar sind, ohne den Gesamtzustand zu gefährden. Das hat sich gerade bei KI‑Systemen als extrem hilfreich erwiesen.
  6. Um zu verstehen, warum ich mich für diesen Stack (Go, Retro-Anbindung, kein modernes Web-UI-Bling-Bling) entschieden habe, möchte ich mein Positionspapier zur Informatikbildung teilen. Mir geht es darum, dass gerade Auszubildende wieder lernen, Systeme zu bauen und zu durchdringen, statt nur Oberflächen zu bedienen. Mein Projekt ist der technische Prototyp für genau diesen didaktischen Ansatz. Positionspapier_Informatikbildung_Gestaltbare_Systeme.pdf
  7. Danke für den Einwand, der ist absolut berechtigt – vor allem der Hinweis auf Schrift, Diakritik und exakte Reproduktion. Da würde ich gern etwas geraderücken, weil hier aus meiner Sicht zwei Dinge zusammenrutschen, die man trennen sollte. Ich meine mit der Walther‑von‑der‑Vogelweide‑Analogie nicht, dass natürliche Sprache immer verlustfrei oder eindeutig bleibt. Natürlich braucht es heute Übersetzungen, Kommentare und Kontext – und ja, es gibt Gegenbeispiele wie Voynich oder Rongorongo. Das bestreite ich gar nicht. Mir geht es eher um den Unterschied zwischen Bedeutung und exakter Reproduktion. Bei Formularen, Steuerbescheiden oder Zolldokumenten ist exakte Reproduktion das Hauptziel. Da muss das Ergebnis stimmen, idealerweise identisch, und Interpretationsspielraum ist unerwünscht. Dafür sind formale Systeme genau richtig. Bei Dingen wie Domänenmodellen, Regeln oder Wissen (und dazu zähle ich auch „Was ist ein Film in diesem System?“) ist das Ziel ein anderes: Dass ein Mensch auch in 20 oder 30 Jahren noch nachvollziehen kann, was gemeint war, selbst wenn die konkrete Umsetzung oder das Werkzeug längst weg ist. Das ist dann nicht bitgenau, aber oft erstaunlich robust. Eine praktische Erfahrung aus meinem Alltag passt da ganz gut: Ich habe mir einen Monsieur Cuisine gekauft, um überhaupt erst kochen zu lernen. Dabei nutze ich zwei Apps. In der Lidl‑Kochen‑App kann ich Rezepte einfach kopieren, abwandeln und in mein eigenes Kochbuch übernehmen. In der Monsieur‑Smart‑App sind die Rezepte komplett gegen Kopieren gesperrt. Beides funktioniert – aber nur bei der ersten lerne ich wirklich etwas. In der zweiten führe ich Abläufe aus. Das Rezept ist dort kein Wissen, sondern ein geschützter Prozess. Und genau diesen Unterschied meine ich auch in der Architektur: Wenn Logik und Bedeutung zu tief in Tools, Formate oder Workflows eingebaut sind, ist das System zwar bequem, aber kurzlebig. Wenn die Bedeutung zuerst sauber beschrieben ist, kann man sie später immer wieder neu umsetzen – auch mit anderen Werkzeugen. Kurz gesagt: Formale, exakte Systeme sind unverzichtbar, aber sie sollten nicht der einzige Träger der Bedeutung sein. Die Bedeutung selbst muss irgendwo leben, wo sie auch Menschen noch verstehen können.
  8. Danke für den Hinweis auf das Projekt N.O.M.A.D., das geht auf jeden Fall in die Richtung, die ich grundsätzlich gesucht habe. Allerdings verfolge ich ein paar Ansätze, in denen sich meine Idee bewusst und grundlegend unterscheidet. Mein Ziel ist vor allem: a) eine langfristige Architektur – keine kuratierte Tool‑Sammlung b) Text‑first – also nicht Browser‑first als primärer Zugang c) Terminal‑ & Retro‑Zugriff: Ich bin noch im Verein aktiv (Atari ST). Dafür gibt es bei vielen modernen Lösungen – auch bei N.O.M.A.D. – naturgemäß keinen Ansatz d) 20‑Jahre‑Kompatibilität – das ist für mich der wirklich wichtigste Punkt, der bei vielen bestehenden Lösungen leider fehlt e) austauschbare Clients – für mich ein absolutes Muss‑Kriterium N.O.M.A.D. halte ich trotzdem für ein sehr spannendes Projekt, gerade als Referenz dafür, wie viel heute offline‑first und Open‑Source möglich ist. Mein Fokus liegt allerdings etwas stärker auf dem architektonischen Grundgerüst als auf einem integrierten Anwendungspaket.
  9. Hallo zusammen, ich möchte in der Plauderecke eine Architekturdiskussion anstoßen – bewusst ohne konkretes Produkt‑ oder Framework‑Bashing. Ausgangspunkt ist ein privates Projekt / Showcase, bei dem ich mich gefragt habe: Wie müsste man Software heute entwerfen, wenn sie 20 Jahre unverändert betreibbar sein soll? Statt „State of the Art 2026“ habe ich daher ein paar bewusste Gegenentscheidungen getroffen: • stabiler Kern (PostgreSQL, klar definierte Domänenlogik) • Service‑Schicht in Go (kompiliert, wenig Abhängigkeiten) • Zugriff über mehrere sehr unterschiedliche Clients: – Web (Browser) – native Clients (C#, C++20) – Terminal‑Zugriff (TN3270), testbar sogar auf sehr alter Hardware • Druck/PDF‑Erzeugung nicht über Office‑Reports, sondern über eine textbasierte Build‑Pipeline (groff) in Docker Der Retro‑Teil ist dabei weniger Nostalgie als Härtetest: Wenn eine Anwendung über blockorientierte Terminals funktioniert, erzwingt das automatisch klare Datenmodelle und saubere Schnittstellen. Mich interessiert nicht „retro vs. modern“, sondern die Frage: Welche Teile heutiger Softwarearchitektur sind wirklich langlebig – und welche sind es nur, weil wir sie alle benutzen? Wie seht ihr das aus eurer Praxis? Gibt es aus eurer Sicht Architekturprinzipien, die den letzten 15–20 Jahren tatsächlich standgehalten haben? Technologiepapier_Manifest_MovieSystem_v1.pdf
  10. Vielleicht mal das Anschreiben hier anonymisiert posten und von den Leuten hier gegenlesen lassen. Eventuell mal ein Bewerbertraining bei der Arge anfragen, damit die Unterlagen mal auf den neuesten Stand gebracht werden. Ausbildungsplätze sind schwierig zu bekommen. Rechtzeitig auch im Portal der örtlichen Regional suchen, welche Betriebe überhaupt selbst ausbilden und aktiv suchen. Wenn alles nicht klappt, überlegen die Schulausbildung nachzuholen bzw. höher einzusteigen z.B. 1 Jahr Fachabi und danach duales Studium starten. Viel Glück !
  11. Es gibt keinen Grund sich Gedanken zu machen. Die Aspekte die fehlen sind lediglich Formalien, sofern aus dem Zwischenzeugnis ein Endzeugnis werden würde. Bestenfalls Mini-Optimierungen in der ein- oder anderen Formulierung. Das Zeugnis ist eine 1, aber einige Formulierungen entsprechen einer 2 z.B. durch das Wort "gut" anstelle von "sehr gut". Das ist aber nicht schlimm, wenn das Gesamtbild stimmig bleibt. Um das Gesamtbild zu beurteilen, müsste man die Schlussnote lesen können, wo es darum geht, wie das Unternehmen verlassen wurde: a) auf eigenen Wunsch b) mit Bedauern c) Kündigung aus Grund XY usw. Natürlich müsste dann die Form vergangenheitsbezogen sein und es fehlt die Unterschrift des fachlich- und Personal Verantwortlichen.
  12. Hallo, ich kann im Moment (noch) nichts Negatives erkennen. Es ist halt ein sehr kurzes Zeugnis im Vergleich zu sonstigen Arbeitszeugnissen, die ich gelesen habe. In dem Zusammenhang wäre halt meine Frage, was mit der Bewertung der sonst üblichen Parts ist, die man in einem vollständigen Arbeitszeugnis sonst zu lesen bekommt, denn die fehlen ja dann noch komplett.
  13. Hallo, schließe mich der Antwort von @hellerKopf an, das klingt für mich auch nach einem HR Filter. Was Du jetzt tun kannst, starte z.B. ein fiktives Projekt in Deinem privaten Umfeld zu einem Thema, was Dich interessiert. Dokumentiere alle Schritte- und Lösungsansätze in einem sauberen Dokument. Erstelle ein neues Anschreiben und füge genau das Projekt als praxisbezogenes Beispiel in der Dokumentation mit bei. Ich nenne mal ein Beispiel. Du bist Hobby Musiker und hast noch Software auf Legacy Hardware, für die es aktuell keine Unterstützung / Support mehr gibt. Dein Lösungsansatz, Konvertierung in eine VM und Migration der Legacy Software. Dann poste Dein Projekt in entsprechenden Communities und hol Dir Feedback dazu. Meistens bekommt man auf diesem Weg auch neue Kontakte, die einem ggf. auch Tipps / offene Stellen zu genau diesem Thema nennen können. Lass Deine Bewerbungsunterlagen von einem Coach prüfen und optimiere die Inhalte. Viel Glück !
  14. Du bist ja noch jung, wenn Du noch mal zur Schule / Studium machen möchtest, ist das völlig okay. Wenn man älter wird, wird es schwieriger. Aber Du musst halt wirklich dann auch wissen, was Du eigentlich willst, sonst wird es Dir im Studium ähnlich ergehen. Mit dem Startup würde ich erst mal warten. Falls Du wirklich eins machen willst, da gibt es auch später noch Unterstützung von den Hochschulen zu, aber vorher solltest Du die Zeit nutzen, um erst mal einiges an Grundlagen zu lernen. Außerdem müsstest Du dann BWL studieren, nicht VWL - VWL ist Volkswirtschaftslehre und BWL ist Betriebswirtschaftslehre. Also langer Rede kurzer Sinn, Du solltest Dir noch einmal die Zeit nehmen, eine Berufsberatung in Anspruch zu nehmen, dazu kannst Du auch völlig kostenlos- und unverbindlich einen Termin bei Deinem Arbeitsamt machen, die bieten so was auch an. Eventuell wäre es auch hilfreich, mal in andere Berufe unverbindlich rein zu schnuppern und ein Betriebspraktikum zu machen. Dazu müsstest Du Dir Firmen suchen, die in Deiner Nähe sind und ggf. in den Berufen, die Dich interessieren auch ausbilden. (Einfach unverbindlich fragen). Wenn Dir die aktuelle Ausbildung keinen Spaß macht und Dir nicht zusagt, dann macht es leider auch keinen Sinn, sich da weiter zu quälen. Gehe einfach zu Deinem Chef und finde den Mut ein ehrliches Gespräch zu führen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück- und alles Gute für die Zukunft !
  15. Schließe mich meinen Vorpostern dahingehend an, dass es unbedingt erforderlich ist, sofort zu reagieren und die Situation klar zu stellen. Sie sollten umgehend das Gespräch mit dem Ausbildungsleiter- oder Chef suchen. Außerdem wäre es wichtig, sachlich zu bleiben, zu erklären, dass Sie den Azubi zu Schulungszwecken mitgenommen haben. Bei künftigen Meetings wäre es gut, vorab anzukündigen ".... Ich bringe noch Person X/Y mit....". Achtung, wenn Sie hier jetzt nicht direkt klarstellen, kann dies bedeuten, das ihre Autorität in Frage gestellt wird. Sollte nochmal der Vorwurf fallen, können Sie auch sachlich direkt gegensteuern z.B. indem Sie sagen: "....Können Sie konkret benennen, welcher fachliche Aspekt Ihrer Meinung nach nicht abgedeckt wurde, oder geht es Ihnen grundsätzlich um die Anwesenheit von Auszubildenden?"
  16. Ja, deswegen ist man ja gut beraten, wenn man fragt, ob man mal testweise an einem Unterrichtstag reinschnuppern darf, bevor man sich auf einen konkreten Anbieter fesrtlegt. Und ja, leider gibt es da sehr unterschiedliche Konzepte. 80 km fahren jeden Tag ? Also das wird auf die Dauer aber richtig stressig. Zeit zum lernen nach der Schule sollte ja auch noch vorhanden sein, ansonsten besteht doch die Gefahr, dass man schnell abgehängt wird.
  17. Ich verstehe Deinen Frust über die Zeit als Nicht-Muttersprachler, das ist ein Punkt, über den man nachdenken kann, es wird Dich aber nicht retten. Nun zu der Antwort Deiner Frage. Die Ausbildung, die Du gemacht hast ist im Grunde genommen eine kaufmännische Ausbildung mit IT-Bezug, denn dort genau ist dieses Berufsbild angesiedelt. Zu der kaufmännischen Ausbildung gehört es auch, ein Verständnis für Werte, Kosten und Projekte zu haben. Was Du schreibst, was Dein Schwerpunkt ist, ist eigentlich nur „nebensächliches Handwerkszeug“. Anders wäre es beispielsweise bei einem Informatikstudium. Die Ausbildung die Du gemacht hast, ist auch kein Diplom, sondern ein Facharbeiterbrief, das ist ein gravierender Unterschied. Ein Diplom ist ein akademischer Abschluss, den man nur an einer Hochschule machen kann. Was Deine Noten angeht, darüber hast Du keinen Grund zur Sorge. Du hast gezeigt, dass Du ein solides Wissen in diesen Bereichen hast. Vielleicht solltest Du Dich bei einer Jobsuche genau darauf konzentrieren, was Deine Kernkompetenzen sind. Über die Gründe für die Gewichtung der Lernfelder findet man eigentlich genügend Material im Netz, wenn man nach genau diesem Stichpunkt sucht. In Deutschland haben wir eine sog. Duale Ausbildung, dass heißt dass die Inhalte eigentlich immer mit einem sehr hohen Praxisbezug von Menschen, die in der Wirtschaft tätig sind in Zusammenarbeit mit den Kultusministerium (also der Politik) erarbeitet und ggf. auch reformiert bzw. angepasst werden.
  18. Kann man wirklich nur "mutmaßen", aber vielleicht wollen sie genau das genauer wissen. a) Ticketsystem für opensource b) Ticketsystem Microsoft 365 c) Ticketsystem Jira (Client / Server Version) d) Ticketsystem auf AWS Cloud / Azure Cloud / Linux Red Hat usw. Möglicherweise kommen da dann ja unterschiedliche Prüfer (Opensource Bereich, Windows Bereich etc.) Der Opensource Experte kann natürlich wenig zu Microsoft Client / Server strukturen sagen, wenn es kein Allrounder ist. Aber das sind natürlich alles auch nur "Mutmaßungen". Manchmal kann man so was aber auch auf dem kleinen Dienstweg (anrufen) klären.
  19. Ich fürchte, das diese Fragestellung hart von der strategischen Ausrichtung der eigenen IT abhängt. Unternehmen wie Datev oder Microsoft treiben Transformationen in die Cloud intensiv voran, was bedeutet dass es langfristig auch nur in den Cloud Produkten neue Kernfunktionen geben wird. Die Frage an der Stelle wird sein, ob man auf diese Kernfunktionen angewiesen ist, oder wie lange es überhaupt noch Alternativen gibt. Will man eine Zwangs Migration in die Cloud verhindern, wird man vielleicht eine Strategie fahren können, um Funktionen auf Drittanbieter (direkte Konkurrenten von Datev) auslagern zu können, die noch On-Premise anbieten. Das könnte z.B. das ERP System oder CRM oder Dokumentenmangement sein oder auch komplette Kanzleilösungen von Drittanbietern. Ich fürchte allerdings auch, dass die Entscheidung dann bereits jetzt getroffen werden müsste, da spätestens ab Herbst 2026 die Transformaton in die Cloud von Anbietern wie Microsoft oder Datev bereits so weit vorangeschritten sind, das es kein Alternative mehr gibt, wenn man vollständig davon abhängig ist. (Auch zu beachten, dass der Support bestimmter lokaler Server Produkte von Microsoft dann endet). Diese Entscheidung wird definitiv zu einem zeitlichen Problem werden, wenn man nicht rechtzeitig eine Lösung parat het.
  20. Es wurde ja bereits alles erklärt, man kann sich das auch vorstellen, wenn man eine Datei mit einem entsprechenden Inhalt erstellt. Als Anhang mal eine Datei mit 1023 Zeichen (Anzeigen des Betriebssystems 1 KB), wenn Du jetzt EIN weiteres Zeichen hinzufügst und die Datei neu absicherst, geht sie auf die nächste Einheit (2 KB). So was kann man ganz einfach mit einem Word Makro generieren lassen. Sub Makro1() ' Fügt 1023 Zeichen in das aktuelle Word Dokument ein For i = 1 To 1023 Selection.TypeText:="1" Next i End Sub Wichtig ist es, den Inhalt in ein reines Textdokument zu kopieren, um sich danach die Größe vom System anzeigen zu lassen. (Ich will das hier jetzt nicht rein kopieren). Das Hochladen von reinen Textdateien gestattet das System hier auch nicht. Aber es ist ja ein leichtest, sich selbst so eine Datei erstellen zu lassen.
  21. tkreutz2 hat auf tammi's Thema geantwortet in IT-Weiterbildung
    Ich schließe mich meinen Vorpostern an. Zu dem Zeitpunkt, wo Du im Rahmen einer Umschulung Grundlagen verschiedener Sprachen- und Konzepten lernst, weißt Du noch nicht, welchen kompletten Technologie Stack das Unternehmen einsetzt, bei dem Du letztendlich Deine Projekt- und damit Abschlußarbeit anfertigen musst. Es wäre keine Seltenheit, wenn sogar etwas zum Einsatz kommt, was Du noch überhaupt nicht vorher kennengelernt hast, deswegen geht es eher um die Fähigkeit, sich um wechselnde Techniken einarbeiten zu können, als auf eine Technik zu versteifen. Es ist auch richtig, dass es für Umschüler eine Herausforderung ist, überhaupt einen Praktikumsplatz zu bekommen. Aber wenn ein Praktikumsplatz vorhanden ist, wäre es wichtig, darauf zu arbeiten, im Anschluß auch eine Festanstellung zu bekommen und darauf sollte auch der Fokus liegen.
  22. Na ja, wenn es um Kernkompetenzen mit Deiner Job-Rolle zu tun hat, wäre doch eher zu dem AZ-104 zu raten, da es quasi Brot-Und-Butter-Wissen vermittelt, sofern MS Technik in Deinem Unternehmen genutzt wird. Der andere Kurs mag Nice-To-Have sein, aber die Frage nach dem Nutzen wäre doch eher Projektbezogen. Das heißt konkret, wenn aktuell keine Projekte zu dem Thema anstehen, würde es keinen direkten Nutzen bringen (auch wenn es interessant klingt). Da würde ich vielleicht erst mal im Unternehmen nachfragen, wie dort der Nutzen eingeschätzt wird und das in die Entscheidung mit einbeziehen. Aber die Entscheidung liegt natürlich bei Dir. Ich gebe nur zu denken, dass beide Themen auch ihre EInarbeitungszeit fordern.
  23. Schließe mich meinem Vorposter an. Lange Rede, kurzer Sinn, bei Unzufriedenheit im aktuellen Job, bleibt ein Jobwechsel die einzig sinnvolle Option. Ob sich nach einem Wechsel allerdings auch die gewünschten Effekte der Zufriedenheit einstellen, kann niemand von uns für Dich beantworten, dazu musst Du schon selbst entsprechende Erfahrungen sammeln. Sammeln von Erfahrungen in anderen Unternehmen kann nur als Bereicherung gesehen werden, wenn es im aktuellen Unternehmen nicht mehr passt. Allerdings sind mit einem Wechsel immer auch Risiken verbunden. Wir wissen ja nicht, wie es in Deiner Region generell aussieht und / oder ob Du auch gewillt bist, für die Erfüllung der Wünsche umzuziehen. Auch finanziell hat hier niemand eine Glaskugel und kann sagen, ob ein Wechsel eine Verbesserung / Verschlechterung bedeutet. Aber, der Punkt ist der, wer nie bereit ist, Risiken einzugehen, wird dies auch nie heraus finden (ob ein Wechsel besser gewesen wäre). In diesem Sinne ! Viel Glück !
  24. Ohne einen Einblick in die Gesamtstatistik aller Prüflinge zu haben wird niemand etwas Brauchbares zur Klärung der Ausgangsfrage beitragen können. Es ist eigentlich ganz einfach, sofern sich das Gesamtnotenbild in der Gesamtstatistik ändert von der Verteilung her, ist eine Aussage das der "schwarze Peter" bei den IHK's liegen soll, nicht mehr tragbar. Denn irgendetwas müssen ja die, die es geschafft haben, anders gemacht haben. Nur wenn das Bild hier etwas anderes ergibt, macht es überhaupt Sinn, die Fragestellung in dieser Richtung zu vertiefen. Was man machen kann im Ergebnis / die Prüfung wiederholen, nachdem man die Schwachstellen analysiert hat - alle anderen Optionen werden die Situation nicht wirklich retten. Die MEP wäre dann der nächste Prüfpunkt, an dem sich weitere Wege / Schritte entscheiden sollten. Man wird also Ergebnisse der Gesamtstatistik, und Ergebnisse der MEP's aller Kandidaten abwarten müssen, um weitere Schlüsse zu ziehen. Es ist durchaus möglich, dass Lehrpläne von Teilnehmern von Umschulungen an dem Stoff vorbei gehen, die in der Abschlussprüfung gefordert werden. Das Manko ist hier, das es in Prüfungsausschüssen kaum Teilnehmer gibt, die auch Umschüler unterrichten im Vergleich zu PA Mitgliedern regulärer Ausbildungen. Woher soll der Lehrer von Umschülern wissen, was ein PA fordert, wenn er selbst nicht Mitglied in einem PA ist ? Aber die Frage kann ja mal ein Dozent von Umschülern beantworten, der aktiv auch Mitglied eines PAs ist.

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