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Gooose

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Reputationsaktivitäten

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    Gooose reagierte auf Errraddicator in Karrierechancen ohne Studium in der IT?   
    Du benötigst kein Studium, um in der IT-Welt erfolgreich zu sein. Das Studium erleichtert es jedoch. Ich würde deshalb folgenden Leitsatz formulieren wollen:
    Je weniger formale Bildung Du hast, desto mehr musst Du können und desto mehr musst Du Dich beweisen.
    Deshalb ist mein Rat, dass Du so viel formale Bildung wie möglich erlangen solltest. Deine Chancen sind mit Studium besser und die Hürden geringer. Nötig ist es nicht.
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    Gooose hat eine Reaktion von coffee-göörl erhalten in Wann bewerben?   
    Ich weiß jetzt nicht, wie viele Rechenzentren es in HH gibt, aber ich denke die Liste wird sehr überschaubar sein.
    Ausgehend von deinem Ziel für 35h in einem Rechenzentrum anzuheuern, würde ich mir ausgehend von möglichen offenen Stellen mir die Anforderungslisten anschauen, sodass du zumindest eine Übersicht hast, welche Skills überhaupt verlangt werden. Idealerweise sind Junior-Stellen ausgeschrieben. Selbst wenn zu dem Zeitpunkt, wenn du deine Bewerbungen losschicken willst keine Stellen ausgeschrieben sind, würde ich es dann mit einer Initiativbewerbung probieren. Wenn du zufällig an den Richtigen gerätst, können sich die Verantwortlichen überlegen nicht doch eine Stelle zu schaffen. Vielleicht ist auch eine Stelle in Planung, welche aber noch nicht ausgeschrieben ist. 

    Wenn du mit deiner Bewerbung einen guten Eindruck hinterlässt, und du deinen Gegenüber den Eindruck hinterlässt, dass du für dein Thema brennst hast du sicherlich eine Chance unterzukommen. 
    Wenn vorhanden, kannst du dir von den gefundenen Rechenzentren eine Kundenliste anschauen, um möglicherweise spezielle Anforderungen daraus abzuleiten. Nicht jede Firma / Branche kann einfach auf den Cloud-Zug aufspringen. Hier sind oft Kenntnisse im Bereich von gesetzlichen Anforderungen nützlich. Hier geht es nicht darum all dies schon zu wissen, sondern zu wissen, das diese Anforderungen bestehen. Es spielt ein wenig mit dem Begriff des Known Unknown.
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    Gooose hat eine Reaktion von Hisoka erhalten in Tools Die ihr bei eure Doku benutzt habt   
    Schau dir Mal https://Draw.io an. Damit bekommt man recht schnell gute Grafiken hin. 
    Du könntest auch mit Pandoc arbeiten. Du schreibst den Text mit markdown und reichst dein Template rein.
    Ich nutze es derzeit für Briefe, wobei man sich das mit dem Einbetten von Bildern anschauen muss. Man kann dadurch Vorlagen besser wiederverwenden.
     
  4. Danke
    Gooose reagierte auf Kwaiken in Thema Wissensteilung   
    Da bin ich nicht ganz bei Dir. Auch als interner Dienstleister ist man kein Bitsteller. Du hast einen Job zu erledigen; wenn 99% aller Leute an den Prozessen vorbei laufen, stimmt etwas an den Prozessen nicht. Dieses permanente "in der Tür stehen" ist ein himmelschreiendes Symptom hier dringend Ursachenforschung zu betreiben.
    Du darfst diese Dinge nicht andauernd zu deinen Problemen machen. Dann bist es am Ende auch andauernd Du, der den kürzeren zieht und sich erklären muss.
    - Z: "Mach mal A!"
    - "Bin hier gerade an B für Y dran. Soll ich umpriorisieren?"
    - "Ja!"
    - /Arbeit liegen lassen, neue machen
    - Mail an Z mit CC an Y: "Lieber Z, dem Wunsch nach Umpriorisierung von B nach A bin ich nachgekommen. Ergebnis liegt hier. @Y: Ich kümmere mich nun weiter um B."
    Und das machst Du bei jeder Umpriorisierung. Irgendwann hat Y die Schnauze voll. Sollen sich Y und Z um deine zeit streiten. Manchmal hilft das Mantra: "Ist nicht meine Gehaltsklasse!"
    Klappt wunderbar. Bei allen meinen Arbeitgebern und bei allen meinen Kunden (vor allem da - da reicht meist ein "Umpriorisieren? Mach ich. Sagen Sie dann B kurz Bescheid, dass er warten muss?", um ein zähneknirschendes "Nein, kann warten. Machen Sie sobald Sie Luft haben..." zu bekommen).
     
  5. Like
    Gooose reagierte auf Kwaiken in Vertrauensarbeitszeitmodel ja oder nein?   
    Ich persönlich mag ja das Modell "Solange die Kunden zufrieden sind und pünktlich ihre Rechnungen zahlen, kannst Du kommen und gehen wann und machen was Du willst". Gepaart mit Management by Exception erzielt dieses Modell meiner Meinung nach die höchste Arbeitszufriedenheit beim MA. Als Kennzahl nehme ich dann gerne die Krankheitstage am Ende des Jahres. Und die sind meist im niedrigen, einstelligen Bereich. Selbst bei Müttern und Vätern.
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    Gooose reagierte auf Whiz-zarD in Bitte um Hilfe: erster Job   
    Man setzt doch keine Pattern ein, damit man hinterher sagen kann, dass man Patterns benutzt hat.
    Man setzt Patterns ein, weil man sie für ein bestimmtes Problem als nützlich erachtet hat und man stößt mit der Zeit auf die Patterns, wenn man nach Lösungen für bestimmte Probleme sucht. Niemand setzt sich hin und lernt ein Buch über Design Patterns auswendig. Es ist aber evtl. hilfreich sich ein Buch zu kaufen und mal darin zu stöbern.
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    Gooose reagierte auf Errraddicator in Ziele für ältere Arbeitnehmer in der IT   
    50 ist in der IT ein undankbares Alter. Man ist für viele Firmen zu teuer, zu festgefahren und zu alt, muss aber gleichzeitig noch 10-20 Jahre machen. Wer da nicht dicke Fachkenntnisse vorweisen kann, hat es schwer. Im Regelfall bleibt das Aussitzen am bekannten Arbeitsplatz, der ÖD, Berufsschule, Trainer oder Ähnliches. Garantiert ist auch das alles nicht, nur am wahrscheinlichsten. Zumal Du viele fachliche Themen direkt ausklammerst, welche für Deine Sparte aktuell und wichtig sind. Das ist für uns IT´ler immer schlecht (egal welches Alter oder welche Abteilung) und senkt eher Deinen Marktwert als dass es ihn steigert.
    Du musst Dich nur in die Situation der Firmen versetzen. Diese hat zwei Bewerber: 1x Mitte 30 mit 10 Jahren sowie aktuellen Kenntnissen und 1x um die 50 mit 20 Jahren, nicht mehr Kenntnissen und dabei teurer. Da ist die Entscheidung offenkundig. Gegenüber einem 25-Jährigen kannst Du mit Erfahrung punkten, was aber führst Du gegen den 35-Jährigen ins Feld, der ebenfalls schon lange dabei ist, weniger kostet und ggf. noch hungriger ist? Der 35 bis 40-Jährige ist Dein Konkurrent, nicht der junge Hüpfer. Und da zählt die Erfahrung kaum noch. Nach x Jahren entscheidet die Qualität, nicht mehr die Quantität.
    ...
    Zum Thema Leitungsfunktion stimme ich den meisten Vorrednern zu: Das wird noch viel schwerer als das oben genannte.
    Eine Leitungsposition muss im Regelfall über Jahre aufgebaut werden (durch entsprechende Schulungen, Weiterbildungen, Wechsel, Tätigkeiten, Bekundungen bei den Chefs, etc.). Zudem benötigt es gerade dort viel Wissen, auch aktuelles. Natürlich gibt es genug Chefs, die nicht mehr auf der Höhe der Technik sind. Die machen das dann aber häufig schon 20 Jahre und waren zu der Zeit, als sie Chef/Leiter wurden, durchaus auf dem Stand. Nehmen wir Vitamin B aus, kenne ich kaum Beispiele, wo die Leiter nur durchschnittliche Ahnung haben.
    Dafür ist es, denke ich, leider zu spät. So etwas peilst Du mit 30 bis spätestens 40 an, aber nicht mehr mit 50. Denn das benötigt Zeit.
  8. Like
    Gooose reagierte auf pr0gg3r in Literaturempfehlung für moderne Webarchitekturen bzw. -technologien   
    Ich habe zwar keine Literaturempfehlung, deine Frage ist aber auch sehr allgemein und für jedes spezifische Gebiet gibt es mehr als genug Lektüre. Du würfelst viele Begriffe durcheinander, darum plauder ich einfach mal aus dem Nähkästchen, da ich vor allem in diesem Bereich arbeite und zu tun habe.
    Dadurch, dass man heutzutage viele Endgeräte hat (Browser, Smartphone-App, Smart-TV-App, was auch immer), geht man weg von serverseitigem Rendering über (Script)Sprachen wie PHP, Python (Django-Framework), usw. hin zu Schnittstellen (z.B. Rest), auf die dann von jeder App aus zugegriffen wird.
    Im Web-Frontend sieht es nun so aus, dass Single-Page-Applications (SPAs) entwickelt werden. Diese bestehen, wie der Name sagt, aus einer einzigen Seite. Das realisiert man vor allem mit JavaScript-Frameworks wie React, Angular (was ich hauptsächliche mache), VueJS o.Ä.
    Für die (REST-)API benötigt man natürlich auch einen Server. Dies kann bei einfachen Servern einfach eine Applikation sein, die Anfragen annimmt und Resultate zurück gibt. Zum Beispiel könnte man das auch mit serverseitigem Rendering über PHP machen, häufiger wird aber NodeJS (ggf. auch mit Express, NestJS oder einem anderen Framework) verwendet. Manche MVC-Frameworks wie Django bieten auch REST-Schnittstellen mit an. Das reicht erst mal für kleine Applikationen völlig aus.
    Werden Projekte aber nun größer, wird eine skalierung notwendig. Hierbei gibt es verschiedene Strategien. Man könnte zum Beispiel X Server hinstellen, auf denen X mal die gleiche Serveranwendung läuft und einen Proxy davor, der die Anfragen verteilt. Bei großen Applikationen ist es jedoch so, dass nicht alle "Teile" der Software gleich häufig verwendet werden. Darum verwendet man sogenannte "Microservices". Jeder Microservice ist ein Teil der Software, zum Beispiel ein Microservice für die Authentifizierung, einen für eine Timeline, einen um Bilder anzuzeigen, ein anderer für den Warenkorb, der nächste hat eine KI-Applikation laufen, die Informationen aus Bildern herausliest, die hochgeladen werden. Jeder Mircroservice kann in einem (Docker-)Container laufen und je nach Auslastung, kann orchestriert werden (z.B. über Kubernetes), also zusätzliche Container hochgefahren oder abgeschaltet werden. Mircoservices haben zudem den Vorteil, dass jeder Microservice mit einer anderen, dafür geeigneten Technologie entwickelt werden kann. Zum Beispiel kann der eine Container eine PHP-App beinhalten, der andere NodeJS mit ner MongoDB, der nächste Python, usw. Jede Abteilung kann also die Technologie verwenden, welche für ihre Zwecke am besten ist (z.B. ist Python für KI-Geschichten besser geeignet als PHP).
    Die Verwendung einer Microservice-Struktur hat spezielle Anforderungen. Zum Beispiel, wie autorisiert man einen Benutzer in den Containern untereinander? Was soll passieren, wenn ein Service zu lange für ein Response braucht? Wie kommunizieren die Container untereinander (muss nicht über REST sein)? Das sind alles Fragen, die man zu beantworten bzw. zu lösen hat.
    Hast du auf all das keine Lust oder Ressourcen oder das Knowhow, kannst du auch auf "serverless" setzen. Hierbei wird dir die Schnittstelle vom Serverless-Anbieter angeboten. Du benutzt einfach über deren Software-Libraries um deren User-Auth, Datenbank, Storage, usw. zu verwenden und musst dich dann nicht um die Skalierung dahinter kümmern. Dafür musst du das dann natürlich auch (ab einer gewissen Größe) bezahlen.
    Ich mag den Begriff nicht sonderlich, aber ich würde zu der Aussage eher "jein" sagen. Dev-Ops hat in meinen Augen mehr mit Continuous Integration und Continuous Delivery zu tun, wobei es natürlich auch Schnittpunkte mit den oben genannten Technologien gibt, zum Beispiel indem man Container baut, testet und (in einer orchestrierten Umgebung) deployed.
    Lange Rede kurzer Sinn: befass dich einfach nach und nach mit den Technologien. Baue eine kleine SPA, mit einem kleinen Server dahinter, schieb den in einen Container rein und bastel da einfach mal am besten rum. An Dinge wie Orchestrierung würde ich mir erst mal keine Gedanken machen, das kommt dann mit der Zeit. Wenn du dich eher in Richtung DevOps entwickeln möchtest, wäre vlt. ein guter Ansatz, agile Softwareentwicklung zu verstehen und wie DevOps dabei unterstützt.
     
  9. Danke
    Gooose reagierte auf Maniska in Tools um sich mal selbst zu beschäftigen   
    Leute, schaltet mal nen Gang runter, das ist die erste Woche...
    Motivation ist eine Sache, aber wenn ihr in 3 Monaten die Inhalte von 3 Jahren aufsaugt, lasst ihr uns anderen ganz schön alt aussehen
  10. Like
    Gooose reagierte auf Errraddicator in Fachkräftemangel - Gründe und Auswege   
    @allesweg
    Beide Fragen kamen. Und dem Ton nach hat man gemerkt, dass das nicht bloß reine Neugiersfragen waren, sondern häufig Skepsis mitschwang. Nach dem Motto "Das kenne ich nur vom ÖD, Amtsstuben oder Betriebsblinden. Vorsicht ist geboten!". Manche haben es sogar ziemlich offen derart kommuniziert.
    @Velicity
    Der These, dass Mitarbeiter erst nach 1-3 Jahren wirklich zu gebrauchen wären, widerspreche ich immer wieder gerne. Natürlich findet auch nach x Jahren noch eine Entwicklung oder Lernkurve statt, aber wenn ein zuvor bereits berufserfahrener Mitarbeiter nach einigen Wochen/Monaten noch keinen produktiven Mehrwert bringt, sollte man sich fragen, ob wahlweise Mitarbeiter oder Betrieb sich ausreichend Mühe gegeben und das nötige Potenzial haben.
    Keine Arbeit und kein Projekt ist so komplex oder kompliziert, dass ein fachkundiger Mensch nicht nach kurzer Zeit produktiven Mehrwert bieten kann. Auch die größte Software hat einfachere Module, Bugs und ToDos, welche ein Otto-Normalo entwickeln kann, ohne die übrigen Untiefen der Software zu kennen.
  11. Danke
    Gooose hat eine Reaktion von allesweg erhalten in Gehaltsvorstellungen als frisch Ausgelernte/-r   
    Stuttgart
    Habe mal eben eine kurze XING Suche ".NET Web Developer" / "Stuttgart" / "20km" gemacht.
    65 Stellenangebote mit geschätzten Gehältern zwischen 50k und 70k€. Vieleicht ist für dich ja was dabei.
  12. Haha
    Gooose hat eine Reaktion von Zweiundvierzig erhalten in Gehaltsvorstellungen als frisch Ausgelernte/-r   
    Stuttgart
    Habe mal eben eine kurze XING Suche ".NET Web Developer" / "Stuttgart" / "20km" gemacht.
    65 Stellenangebote mit geschätzten Gehältern zwischen 50k und 70k€. Vieleicht ist für dich ja was dabei.
  13. Like
    Gooose hat eine Reaktion von pr0gg3r erhalten in C# oder Java   
    Da mit der Zeit immer mehr funktionale Elemente in C# eingeflossen sind, habe ich mich interessehalber mit Erlang, Haskell und F# beschäftigt. Das "dümpelte" so ein Jahr vor sich hin. Als ich die Möglichkeit bekam, in einem Elixir Projekt mitzuarbeiten, habe ich dann aus Neugier zugeschlagen. Mit meinen Vorkenntnissen habe ich ca. eine Woche benötigt, bis ich meine ersten produktiven Commit erstellt habe. Am Anfang sicherlich nichts Weltbewegendes, aber man kann mit Elixir relativ schnell Fahrt aufnehmen.
    In Erlang/Elixir ist die funktionale Programmierung ein Mittel zum Zweck. Wichtiger ist es den Supervision Tree zu verstehen; zu verstehen, wie Prozesse miteinander interagieren. Es gibt hilfreiche Abstraktionen wie den GenServer und den Supervisor, der die Kommunikation zwischen den Prozessen ein wenig "normiert".

    Ein guter Einstieg ist das Phoenix Framework, welches die Möglichkeiten der Sprache  ziemlich ausnutzt. Man muss am Anfang nicht alles verstehen. Die Dokumentation ist vorbildlich, und man kann aus fast allen Punkten direkt in den Code springen.
  14. Like
    Gooose reagierte auf Kwaiken in Für viel mehr würdet ihr die 1,5 Std (einfach). Weg in Kauf nehmen?   
    Ich bin mittlerweile kein Freund mehr von dem Schlagwort "agile". Und die Entwickler rollen öfter und öfter mit den Augen, wenn mal wieder ein Scrum-Master um die Ecke kommt und die Steh-Meetings als IT-Heilsbringer einführen will.
    Hier ist z. B. ein netter Artikel zu dem Thema. Kann ich inhaltlich zustimmen. 
    Das höre ich auch manchmal. Aber ...
    Auch große Projekte mit mehr als 50 teilnehmenden Mitarbeitern sind problemlos remote machbar. Been there, done that. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass sie sogar besser (!) remote machbar sind (solange keine Hardware im Spiel ist, die zusammengebaut werden muss). Man hat Zugriff auf die schlausten Köpfe weltweit und nicht nur die Köpfe im Umkreis von 10 Km und es kann deutlich konzentrierter gearbeitet werden, wenn nicht alle im selben Großraumbüro sitzen. Für die Bedingungen ist der Arbeitgeber verantwortlich!
    Problem hierbei ist jedoch: Es darf im Team keine Mitarbeiter geben, die diese Freiheit ausnutzen. Sobald auch nur ein paar Mitarbeiter HO als bezahlte Urlaubsverlängerung sehen, geht das schief. Und wenn ich die Projektleiter, die plötzlich Verfechter von Präsenzarbeit sind, frage warum das so ist, kommt genau diese Antwort: Zu wenig Kontrolle über die Mitarbeiter. Und wenn man nachhakt, so liegt es entweder am Projektleiter, der unbedingt mikromanagen will oder an dem ein oder anderen MA, der im HO einfach Däumchen dreht. 
    Wenn Du einen PL hast, der z. B. nach Management by Exception arbeitet und die MA nicht an der Zeit, sondern an dem Ergebnis misst und die MA sich selbst organisieren können, dann hast Du keine Probleme. Weder mit Agile, noch mit PRINCE2 oder sonst einer Methode. 
  15. Like
    Gooose reagierte auf Errraddicator in Was stört euch an euerm Beruf?   
    Auf Dauer werde ich wohl kein Entwickler bleiben. Zum einen wird mir das reine coden irgendwann zu stumpf (gerade, wenn man wie in größeren Firmen zu einer reinen Ticketmaschine degradiert wird) und zum anderen denke ich, dass man den Job nicht ein Leben lang auf hohem Niveau machen können wird. Die Leute, die das mit 50+ noch schaffen und dann auch noch konkurrenzfähig gegenüber den 30+ Jährigen sind, sind die große Ausnahme. Nicht ohne Grund wechseln sehr viele Entwickler später in das Management, Vertrieb, Produktmanagement, Controlling, whatsoever.
    Die IT als Gesamtes ist hingegen genau meine Branche. Das wird auch so bleiben. Tolle Themen, Abwechslung, lockere Leute und brauchbare Bezahlung. Es ist zwar nichts, wo man sich auf die faule Haut legen kann und woanders verdient man durchaus mehr, aber das Gesamtpaket ist einfach stimmig.
    Was mich an der IT stört, und das habe ich bis dato fast überall so erlebt, ist die chronische Unterbesetzung und Unterfinanzierung. Auf der einen Seite möchten die Unternehmen High-Tech-Produkte, modernste Software, welche alles kann und natürlich pfeilschnelle Infrastruktur. Gleichzeitig schauen sie aber angestrengt aus der Wäsche, wenn man ihnen vorrechnet, was das kostet. Dass der Server nicht so günstig ist wie ein PC Zuhause. Dass es nicht mit wenigen Entwicklern getan ist, sondern ein paar mehr davon durchaus angebracht wären, etc. pp.. Und während der Fuhrpark für das (mittlere) Management immer größer wird und der Wasserkopf immer weiter wächst, wird die Produktion (in dem Fall: IT) kaputt gespart.
    Allerdings ist das wohl kein spezifisches Problem der IT, sondern eines der Wirtschaft generell. Zumindest in Deutschland. Das finde ich in der Tat sehr schade und verschwendet enormes Potenzial.
  16. Like
    Gooose hat eine Reaktion von Gurki erhalten in Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread   
    Gehaltsverhandlung: "Wer mehr Geld will, muss hartnäckig trainieren"  heise.de
  17. Like
    Gooose reagierte auf Ulfmann in IDE´s für Webentwicklung (Empfehlung)   
    Vim!  
  18. Danke
    Gooose reagierte auf pr0gg3r in FIAE Zukunftssicher ?   
    Ich habe zuerst eine Ausbildung zum FIAE gemacht und studiere gerade Medieninformatik an einer FH und bin fast fertig. Deshalb folgend meine Meinungen, damit sich der ein oder andere ein Bild machen kann. 
    Dauer
    Eine Ausbildung dauert in der Regelzeit 3 Jahre, ein Bachelorstudium um die 7 Semester (3,5 Jahre) in Regelstudienzeit. Eine Ausbildung kann man verkürzen, ein Studium theoretisch auch, was aber in der Realität eher nicht machbar ist. Bei einem Studium kann man sich dafür mehr Zeit lassen.
    Auslandserfahrungen
    So gut wie alle Unis und Hochschulen haben Partner-Universitäten im Ausland und bieten Austauschprogramme an. Wenn man also unbedingt Auslandserfahrung sammeln möchte, bietet sich hier ein Studium eher an. Natürlich kann es auch Ausbildungsbetriebe geben, die ihre Azubis ins Ausland schicken, wobei die Möglichkeiten bei einem Studium wohl eher vorhanden sind. 
    Fachliche Tiefe
    Fachlich vermittelt ein Studium tieferen theoretischen Einblick. Zum Beispiel haben wir, was Softwareentwicklung angeht, im ersten Semester viel mehr gehabt als in der gesamten Berufsschulzeit. Der Unterschied ist jedoch, dass beim Studium viel mehr Theorie dran kommt. So wendet man z.B. in der Berufsschule Pattern an, ohne es wirklich zu wissen. Erst durch das Studium war mir klar, wieso man was wie besser machen kann und welche Vor- und Nachteile es gibt. 
    Praxisbezug
    Meistens wird genannt, dass die Ausbildung mehr Praxisbezug hat, als ein Studium. Ich denke, auch hier muss man differenzieren, was im Betrieb vermittelt wird. Auch beim Studium (zumindest bei mir an der FH) gibt es sehr viele Dozenten, die aus der Praxis kommen und Dinge vermitteln, die ich in der Ausbildung nicht gelernt habe.
    Zusätzlich hat man auch bei Studium meist ein Praxissemester. Hier lernt man die praktische Anwendung. Das geht zwar nur ein halbes Jahr, aber es kommt ja auf die Lernkurve an. Ich denke, diese ist am Anfang am steilsten und flacht dann ab, also man lernt in den ersten drei Monaten am meisten. Ob man dann noch drei Monate, oder noch 2,5 Jahre Praxis hat, macht nicht den großen Unterschied aus. Wobei das auch immer auf das Aufgabengebiet bezogen ist und durchaus auch anders sein kann.
    Aktuelle Themen
    Auch hier kommt es auf den Betrieb und die Uni an. Die Berufsschullehrer waren auf keinem aktuellen Stand. In der Uni wurden viel mehr neue Themen und Technologien behandelt und diskutiert, als im Betrieb. So es Docker, CI, GraphQL, AI, ML, etc. Wer also eher Technikvernarrt ist, für den ist ein Studium vermutlich doch das interessantere.
    Wissenschaftliches Arbeiten
    Um erst mal die Angst zu nehmen: so krass wissenschaftlich ist ein Studium auch nicht. Also man braucht nicht denken, dass man da wahnsinnig forschen kann (außer, man macht an entsprechenden Projekten mit). Natürlich ist und bleibt wissenschaftliches Arbeiten immer wieder ein Thema, was aber auch gut so ist, da das eine andere Herangehensweise ist, die gelernt werden muss.
    Spezialisierung
    Eine Spezialisierung ist während dem Studium, als auch während der Ausbildung möglich, sofern der Ausbildungsbetrieb das fördert. Es gibt jedoch Gebiete in der IT, die eher schwierig ohne ein Studium sind. Damit meine ich nicht das Programmieren, sondern Gebiete, für die tiefgründiges Wissen vonnöten ist wie z.B. ML, KI. Wer sich also solche Bereiche vorstellen kann, sollte eher zu einem Studium greifen.
    Networking
    Ein Studium bietet neben den Vorlesungen auch viel drum herum. So gibt es bei uns Karriere-Marktplätze, Exkursionen, Talks, Gastdozenten, uvm. Hier kann man sehr gute Kontakte knüpfen und Firmen kennen lernen.
    Work-Life-Balance
    Dazu braucht man nicht viel sagen, im Studium ist man flexibler. Man muss selber entscheiden, welche Vorlesung man besucht und wann man nicht hin geht. Jedoch kann es auch sein, dass interessante Vorlesungen erst abends statt finden. Diese Eigenverantwortung ist aber auch nicht für jeden was, es gibt immer wieder welche, die gar nicht kommen und dann auch entsprechend schlecht sind.
    Verdienst
    Es wird im Forum öfter genannt, dass man während einer Ausbildung Geld verdient. Als Informatik-Student hat man absolut keine Probleme, einen Nebenjob oder eine Werktstudentenstelle zu finden. Viele (u.a. ich) verdienen sich so 400-800€ im Monat dazu, was dann auch nicht so viel weniger als bei einer Ausbildung ist (vor allem wenn man noch BAföG bekommt). Der Stundensatz liegt sogar gleich hoch oder höher wie bei einer Ausbildung, so kenn ich Kommilitonen mit einem Stundensatz von bis zu 25€.
    Schwierigkeit
    Wenn man ein wenig IT-Affin ist, braucht man in der Ausbildung nicht allzu viel zu lernen und ist mit Noten 1-2 dabei. Wenn man das im Studium halten muss, muss man schon etwas mehr dafür lernen. Wobei das auch immer auf das Modul ankommt. Da gibt es Module, da lernt man zwei Tage vorher und kommt easy durch, dann gibt es Module bei denen zwei Wochen nicht ausreichen (z.B. Mathe). Das hat aber denke ich weniger mit Intelligenz zu tun, sondern eher mit Fleiß. Wer also nicht bereit ist, sich ab und an mal hinzusetzen, für den wird ein Studium eher nicht das Richtige sein. 
    Fazit
    Ich würde niemals eine Ausbildung oder ein Studium schlecht reden. Beides ist sehr gut, hat Vor- und Nachteile. So habe ich mich vor der Ausbildung bewusst für diese entschieden, weil ich es für mich persönlich zu dem Zeitpunkt als richtig empfunden habe. Ich habe auch in der Ausbildung und vor allem im Berufsleben viel gelernt, was ich nicht im Studium hatte, aber auch anders herum. Letztendlich ist es vor allem Typsache. 
  19. Haha
    Gooose reagierte auf Whiz-zarD in Ist der Beruf für mich? (FiAE)   
    Vom Taschenrechner würde ich sehr stark abraten. Das geht nur in die Hose.
  20. Danke
    Gooose hat eine Reaktion von Eratum erhalten in Wie hoch sind die Übernahmemöglichkeiten nach einer Umschulung?   
    Ich habe im Jahr 2008/2009 ein Praktikum in einem kleinen Betrieb absolviert. Leider ist dieser während der Wirtschaftskrise in Kurzarbeit geraten, sodass sie keine neuen Mitarbeiter einstellen konnten. Ohne Berufserfahrung habe ich nach ein paar Monaten Bewerbungsanstrengungen eine Firma gefunden. Für mich hieß es dann erst mal drei Jahre 1,5 Stunden pendeln pro Strecke. Danach habe ich vier Jahre ortsnah gearbeitet. Nach einem weiteren Jahr in einer Firma in der Nachbarstadt habe ich mir wieder etwas in meiner Heimatstadt gesucht. Mittlerweile schicke ich in Bewerbungen nur noch Arbeitszeugnisse mit. Mein Gehalt hat sich in der Zeit mehr als verdoppelt.
    Dies hat funktioniert, da ich mich auf ein lebenslanges Lernen eingestellt habe. Die ersten sieben Jahre habe ich viel .net/c# gemacht. Auf dem Weg habe ich einige DBMS kennen gelernt. Mittlerweile erstelle ich im Team ausfallsichere Anwendungen, die weltweit eingesetzt werden. Ich arbeite im Frontend/Backend Bereich, arbeite mit DevOps Tools, bewege mich in Cloudumgebungen.
    Bisher habe ich durchweg in mittelständischen Unternehmen gearbeitet. Ich kann mir vorstellen, dass ich es bei Großkonzernen schwieriger haben werde, aber dies ist mir persönlich nicht so wichtig.
    Ja, man hat es als Umschüler nicht leicht, doch ich habe den Schritt nicht bereut. Ich habe mich aber auch vom ersten Tag an darauf konzentriert nach vorne zu schauen.
     
  21. Danke
    Gooose hat eine Reaktion von xFiSiRaZx erhalten in Wie hoch sind die Übernahmemöglichkeiten nach einer Umschulung?   
    Ich habe im Jahr 2008/2009 ein Praktikum in einem kleinen Betrieb absolviert. Leider ist dieser während der Wirtschaftskrise in Kurzarbeit geraten, sodass sie keine neuen Mitarbeiter einstellen konnten. Ohne Berufserfahrung habe ich nach ein paar Monaten Bewerbungsanstrengungen eine Firma gefunden. Für mich hieß es dann erst mal drei Jahre 1,5 Stunden pendeln pro Strecke. Danach habe ich vier Jahre ortsnah gearbeitet. Nach einem weiteren Jahr in einer Firma in der Nachbarstadt habe ich mir wieder etwas in meiner Heimatstadt gesucht. Mittlerweile schicke ich in Bewerbungen nur noch Arbeitszeugnisse mit. Mein Gehalt hat sich in der Zeit mehr als verdoppelt.
    Dies hat funktioniert, da ich mich auf ein lebenslanges Lernen eingestellt habe. Die ersten sieben Jahre habe ich viel .net/c# gemacht. Auf dem Weg habe ich einige DBMS kennen gelernt. Mittlerweile erstelle ich im Team ausfallsichere Anwendungen, die weltweit eingesetzt werden. Ich arbeite im Frontend/Backend Bereich, arbeite mit DevOps Tools, bewege mich in Cloudumgebungen.
    Bisher habe ich durchweg in mittelständischen Unternehmen gearbeitet. Ich kann mir vorstellen, dass ich es bei Großkonzernen schwieriger haben werde, aber dies ist mir persönlich nicht so wichtig.
    Ja, man hat es als Umschüler nicht leicht, doch ich habe den Schritt nicht bereut. Ich habe mich aber auch vom ersten Tag an darauf konzentriert nach vorne zu schauen.
     
  22. Haha
    Gooose hat eine Reaktion von PVoss erhalten in Kündigung   
  23. Like
    Gooose hat eine Reaktion von SebastianB. erhalten in MTB vs Rennrad   
    Ich fahre ein Canyon Ultimate al slx . Ich muss sagen, das Rad macht richtig Spaß. Ich brauchte aber erst mal ein paar Augenblicke, bis ich mich an die Schaltung gewöhnt hatte. Mittlerweile fahre ich mit Klicks und komme damit auch im Alltag gut zurecht.
  24. Like
    Gooose hat eine Reaktion von SebastianB. erhalten in MTB vs Rennrad   
    Ich nutze mein Rad um zur Arbeit zu fahren. Am Wochenende fahre ich gerne mal die eine oder andere Tour (z.B. https://www.strava.com/activities/1155046761). Ich habe eine Laufleistung von ca. 4000km im Jahr.

    Aktuell fahre ich mit einem Rennrad. Für die Stadt ist  es an sich ok, wobei man auf manchen Radwegen gut aufpassen muss. Man hat schnell relativ hohe Geschwindigkeiten drauf (> 30km/h). Mit dem Moutainbike bin ich schon angenehmer durch den Verkehr gekommen.

    Ich habe mir etwas breitere und stabilere Laufräder raufgepackt, damit sie auch hier und und da mal einen Bordstein einstecken können.

    Wenn es einfache Waldwege sind, währen Cyclocross Fahrräder sicherlich einen Blick wert.

    Unter 800€ würde ich nicht suchen. Die ganz teuren Rädern sind häufig auf kleines Gewicht getrimmt. Deswegen würde ich mir hier das Systemgewicht anschauen (sprich: Rad + Fahrer + Gepäck).
  25. Like
    Gooose reagierte auf Kwaiken in Web-Applikationen modern? Klassische Desktopanwendung tot?   
    Meine Milchmädchenrechnung grob überschlagen würde so aussehen:
    1100 EUR: Kinder im Monat (Quelle: statistisches Bundesamt) 0875 EUR: Für zwei Elternteile; kann man ca. Faktor 0.75 ansetzen, wie ich finde. 0700 EUR: KFZ (Passat 2.0 TDI, Quelle: ADAC) 1500 EUR: Eigenheim (400k Durchschnitt in Dortmund, Quelle: Immowelt, ~30 Jahre Laufzeit bei 2.5%, kann man sich bisschen streiten. Aber 200 EUR weniger machen den Braten nicht weniger fett) 0500 EUR: Nebenkosten für Eigenheim Für mich beläuft sich das auf: 4675 EUR. Wird eng mit 5.8k Brutto als Soloverdiener. Und hier ist auch kaum Platz für's Sparen. Wenn da mal die Heizung im Haus oder das Dach fällig ist ...
    Stellt sich die Frage, ab wann man sagen kann: "So, jetzt passt's!". Grob würde ich in Richtung dieses Artikels argumentieren wollen. Irgendwann hat man seine Gelüste befriedigt, dann geht es nur noch um größer, schneller, toller. Bevor das losgeht würde ich sagen "So, jetzt passt's!".

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