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Gehalt FISI und andere schlechte Scherze


jackknife

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Wie gesagt, ich denke auch etwas weiter als nur bis Mittag, nämlich an eine Familie. Ich kann keine Familie ernähren wenn meine Frau ein Kind bekommt, nicht mehr arbeiten kann und ich nur 1.000€ netto anschleppe.

Sie hat derzeit einen Job als Verkäuferin und bekommt 950€ Netto raus, wird in 3 Monaten hochgesetzt auf ca. 1200€ Netto - würde man die 46 Stunden Arbeit zzgl. Aufräumen nicht erwähnen, wär das ein gutes Gehalt ;)

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@cleriker: Du wirst abhängig von der Region unterschiedliches gehalt bekommen. Ich hab damals mit 2500,- angefangen. Wohne mit meiner freundin zusammen und wir kommen in München gut über die runden. Muss aber dazu sagen, das meine freundin bis vor 3 Monaten erheblich mehr verdient hat als ich. Wir zahlen aber auch für ne 76qm wohnung 1200€ warm + strom.

Auch wir haben uns über die familienplanung gedanken gemacht und haben beschlossen, das wir uns das eltern jahr teilen, die ersten sechs monate sie und dann ich. Aber vorallem nicht in deutschland.:D

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Hi,

Ich kann keine Familie ernähren wenn meine Frau ein Kind bekommt, nicht mehr arbeiten kann und ich nur 1.000€ netto anschleppe.

dann musst du dir entweder ein Job suchen mit dem du ein Kind+Frau ernähren kannst oder eben so verwantwortungsbewusst sein und kein Kind in die Welt setzen. Ein Kinderwunsch berechtigt dich jedenfalls nicht mehr zu verdienen als andere - darüber solltest du dir ganz schnell bewusst sein. Für Almosen oder auch Kinderförderung genannt (Kindergeld, Steuererleichterung, ...) gibt es den Staat und nicht den Arbeitgeber.

ciao,

vic

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Das stimmt natürlich mit der Region. Hier (Main/Rhön-Gebiet in Unterfranken) liegt ne anständige 3 Zimmer-Wohnung mit sagen wir mal 70-80m³ bei ca. 400€ kalt. Durchaus im Bereich des Machbaren.

Teuer ist ja nicht das Wohnen an sich, sondern das drum rum. Nebenkosten wie Strom ist für Informatiker ja durchaus fatal ;) Wasser, evtl. Parkplatz und dann gehts los:

Telefon, Internet, 2 x Handy, Auto, Versicherungen (KFZ, priv. Haftpflicht, Kranken, Hausrat und und und), Steuer, Sprit, Vorsorgen (priv. Altersvorsorge, Arbeitsunfähigkeits.. und und und). Obendrein müssen die Kadaver auf noch mit Nahrung versorgt werden und das tunlichst auch mal hochwertiger als Nudeln mit Tomatensoße, Kleidung muss auch gelegentlich gekauft werden, Urlaub sollte auch öfter als 1 x in 10 Jahren stattfinden, Geburtstage, Weihnachten, dieses und jenes, Ausgehen und schlag mich tot.

Unser Hund will auch was fressen und hier bitte kein Chapi, Frolic oder sonst irgendnen salzigen Fraß, sonst frisst er wieder ne Schranktür und dafür muss das Biest auch noch versichert sein - steuer kost das ding ja auch noch ;)

"Leben" ist nunmal doch nicht so kostenlos oder günstig wie es sich manch einer vorstellt.

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ein vernünftiges oder sagen wir angemessenes einstiegsgehalt in dieser region würde ich - unabhängig irgendwelcher privater bedürfnisse - bei 1.300 - 1.500 euro netto einstufen. zumindest würde mich das sehr freuen. und ich denke nicht, dass ich damit übertreibe.

Ich denke schon, das habe ich hier in münchen bekommen, bei nem großkonzern. Für den anfang fand ich das nicht schlecht, aber nach drei jahren und ner gehaltssteigerung bis 38k im jahr fand ich das nicht mehr so toll.

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Was wäre denn für dich ein vernünfitiges einstigsgehalt?

Also angefangen habe ich mit 3.500 bis 4.000 DM, dann 2.600 €, dann wären es ~3.000 € gewesen wenn ich nicht gegangen wäre, und jetzt habe ich 3.500 € - alles Brutto, wobei ich Lohnsteuerklasse I bin. Auf Tuchfühlung bzw. Überlegen ob ich damit zurechtkäme bin ich jetzt mit einem Job für irgendwas um 4.500 €, aber dafür halt Frankfurt/Main. Und ganz ehrlich, ich stelle mir das ziemlich knapp vor, denn ich will ja irgendwann ein schönes Eigenheim und eine ruhige Rente haben.

Ach ja, bin übrigens überzeugter Single -> also mit anderer Lohnsteuerklasse als I und "Steuergeschenken" ist leider nicht zu rechnen. :(

Bearbeitet von NewUser
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Und ich sag mal ehrlich für unter 2000 € brutto steh ich früh net mal auf.... weil leben will man ja auch noch von etwas...

Bei so einer Überheblichkeit könnt ich ****en, freu dich lieber, wenn du überhaupt nen Job bekommst, was als Berufseinsteiger nicht immer unbedingt leicht ist!

Ich werde ab 01.07 ca. 2100€ brutto haben und das reicht! Dafür bekomm ich ne Wohnung für mich und meine Freudin, Essen (nicht nur Toast und Butter), Tickets für U-Bahn, Klamotten, sonstige kleinere Sachen, Strom und ich leg noch 100€ im Monat zurück! Dann hab ich noch ca 100€ für mich! Und das in Köln

Jetzt sag nochmal, dass man damit nicht vernünftig leben kann...

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es kommt halt immer auf die persönlichen Bedürfnisse an. Ich hab schon während meiner Ausbildung meine Wohnung mit Nebenkosten bezahlt, mein Auto (inkl. Versicherung, Sprit, Ersatzteile usw...), meine Rechner aufgerüstet, 2 Notebooks verbraucht (allerdings gebrauchte), meine DSL+Handyrechnung bezahlt, Nebenkosten, bin auf Veranstaltungen gefahren, abends ausgegangen usw...

Ist alles machbar, man muss halt Prioritäten setzen. Z.B. brauch ich (noch) keine große Wohnung, sie muss aber gemütlich sein. Meine jetzige liegt in der Innenstadt, ich kann alles (inkl. Arbeitsstelle) in 5min zu Fuß erreichen - abgesehen vom Supermarkt, den haben die Deppen grad zugemacht.

Da ich aber tagsüber eh schaffe muss das Ding nicht so riesig sein, vor allem müsste ich sonst viel mehr putzen & aufräumen.

Mit Kindern ist das ne andere Sache, klar. Aber da passt man sich an und steckt eh an anderer Stelle wieder zurück (ausgehen, feiern etc...).

Und Haustiere sind halt auch ein einschränkender Faktor. Ein Hund käm für mich eh nicht in Frage, blöde unterwürfige viecher die nur doof gucken, bellen, fressen und dauernd raus müssen weil sie es von der Natur nicht beigebracht bekommen haben, in ein passendes Behältnis zu machen. Eine Katze wäre zwar nett, aber ich bin zu selten daheim als das ich ihr das antun wollte. Naja, sie könnte im Innenhof mit den drei anderen spielen ^^

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Also ich bekomme jetz nach meiner Ausbildung bei der Stadt in Entgeltgruppe 5 etwa 1850€ brutto, ausgezahlt sinds etwa 1300€. Sind für mich vorerst ausreichend, bin dennoch etwas traurig, da ich bei ner Chance auf ne Festeinstellung schön in Gruppe 9 gelandet wäre und dann wärens 2230€ bzw 1500€ und damit könnt ich locker über die Runden kommen.

Ich hab schon in meiner Ausbildungszeit mit lächerlichen 560€ netto alles gekauft, was ich brauche. Ich hab ne günstige Wohnung, n schnelles Auto, n großen HD-Fernseher, meine 360, n PC und Laptop, DSL und kann auch Strom, Benzin und Heizung locker bezahlen. Klar vernünftig gegessen wird auch oft bei Muddern, aber das liegt hauptsächlich an der Tatsache, dass ich einfach nach der Arbeit zu faul bin, mir was gesünderes zu kochen als Nudeln mit Maggi und Käse. :-D Wenn man sich nicht all zu blöd anstellt, kommt man alleine mit 1300€ netto aber mal ganz locker durchs Leben. Klar muss man Abstriche machen, aber dann verzichtet man halt auf Köter, wochenlanges Raubkopieren, V6 mit 200PS etc. Zudem muss man sehen, dass man als Alleinbezieher einer Wohnung eh krasse Nachteile hat. Meine Freundin macht nächstes Jahr ihr Abi, dann nen duales oder n richtiges Studium, wenn ich dann irgendwann mit ihr zusammenziehe und dazu noch mein Gehalt gestiegen is, kann ich absolut nicht mehr meckern. Dann wird auch angefangen zu bauen.

Also wenn Leute sagen, dass sie für 2000€ brutto nichtmal aufstehen, dann ist es kein Wunder, dass es mit Deutschland bergab geht. Ich bin froh, dass ich überhaupt erstmal n jahr übernommen wurde und erst recht, wenn ich irgendwann ne Festeinstellung in der Tasche haben sollte. Genau so kann ich es nich verstehen, wie Leute rumheulen können, dass sie so wenig verdienen, dann aber am besten zwei 50kg-Tölen zuhause sitzen haben, nen GTI fahren und zwei T-Mobile Max L Tarife für sich und das Fräulein besitzen. Lächerlich!

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Naja, es gibt genuegend Leute, denen man EUR 10.000,- monatlich auszahlen kann und die am Ende des Monats trotzdem nichts uebrig haben, ohne dass sie sich irgendwas grossartiges geleistet haetten. Ein Steuerberater aus meinem Bekanntenkreis hat mal von einem Mandanten erzaehlt, der mit seinem Jahreseinkommen an der Grenze zum Siebenstelligen liegt, und der trotzdem ausser der selbst bewohnten Immobilie eigentlich keinerlei finanzielle Ruecklagen besitzt. Das fand ich schon sehr uebel.

Aber grundsaetzlich sehe ich nicht, wie man in jungen Jahren mit EUR 1.300,- netto nicht halbwegs gut ueber die Runden kommen kann. Natuerlich kann man da nicht zwei mal im Jahr in den Urlaub fahren und jeden Abend essen gehen, aber ansonsten? Mein Gehalt liegt zwar inzwischen gluecklicherweise deutlich drueber (bin Doktorand auf einer vollen Stelle nach TVL-13 im Westen), aber die Ausgaben liegen genauso wie zu Studentenzeiten bei etwa EUR 900,- im Monat, so dass ich etwa EUR 800,- auf die hohe Kante legen kann. Wenn ich mit meiner Freundin zusammenziehe, sollte da eher noch mehr uebrig bleiben. Ich bekomme zwar von meinen Eltern noch monatlich EUR 1.000,- ueberwiesen (meine aelteren Geschwister haben beide etwa 10 Jahre studiert, ich hingegen nur 5 Jahre, und der Gerechtigkeit halber bekomme ich das gleiche Geld wie die beiden anderen), aber auch ohne diese Almosen komme ich auf eine Sparquote von fast 50%. Wenn das so weiter geht, duerften nach Ende der Promotion (mit 29 Jahren) um die EUR 40.000,- aus meinem Gehalt uebrig sein, das reicht dann schon als Anzahlung fuer das erste Eigenheim.

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Aber grundsaetzlich sehe ich nicht, wie man in jungen Jahren mit EUR 1.300,- netto nicht halbwegs gut ueber die Runden kommen kann. Natuerlich kann man da nicht zwei mal im Jahr in den Urlaub fahren und jeden Abend essen gehen, aber ansonsten? Mein Gehalt liegt zwar inzwischen gluecklicherweise deutlich drueber (bin Doktorand auf einer vollen Stelle nach TVL-13 im Westen), aber die Ausgaben liegen genauso wie zu Studentenzeiten bei etwa EUR 900,- im Monat, so dass ich etwa EUR 800,- auf die hohe Kante legen kann. Wenn ich mit meiner Freundin zusammenziehe, sollte da eher noch mehr uebrig bleiben. Ich bekomme zwar von meinen Eltern noch monatlich EUR 1.000,- ueberwiesen (meine aelteren Geschwister haben beide etwa 10 Jahre studiert, ich hingegen nur 5 Jahre, und der Gerechtigkeit halber bekomme ich das gleiche Geld wie die beiden anderen), aber auch ohne diese Almosen komme ich auf eine Sparquote von fast 50%. Wenn das so weiter geht, duerften nach Ende der Promotion (mit 29 Jahren) um die EUR 40.000,- aus meinem Gehalt uebrig sein, das reicht dann schon als Anzahlung fuer das erste Eigenheim.

Hmm...

Mal überlegen... Du hast 900 Euro Kosten und 800 Euro legst du zurück...

D.h. du hast pro Monat 1700 Euro, wovon 1000 von deinen Eltern sind?

Dann hättest du ohne deine Eltern 700? Und davon willst du leben können?

Oder sind die 1000 nochmal zu den 1700 zusätzlich? :D

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Ja, die EUR 1.000,- von meinen Eltern sind zusaetzlich zu meinem Gehalt, das hab ich wohl ein wenig undeutlich beschrieben, sorry. Ich habe als Gehalt knapp ueber EUR 1.700,- netto (ich glaube EUR 34.800,- brutto im Jahr muessten das sein), wovon ich etwa EUR 800,- zurueck lege. Darueberhinaus bekomme ich noch EUR 1.000,- im Monat von meinen Eltern, so dass ich eigentlich monatlich EUR 1.800,- ueber habe. Weil das aber eher nicht die Regel ist, hab ich das Geld von meinen Eltern aus der Berechnung der Sparquote und der Ruecklagen fuer das Eigenheim rausgelassen.

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Naja, es gibt genuegend Leute, denen man EUR 10.000,- monatlich auszahlen kann und die am Ende des Monats trotzdem nichts uebrig haben, ohne dass sie sich irgendwas grossartiges geleistet haetten. Ein Steuerberater aus meinem Bekanntenkreis hat mal von einem Mandanten erzaehlt, der mit seinem Jahreseinkommen an der Grenze zum Siebenstelligen liegt, und der trotzdem ausser der selbst bewohnten Immobilie eigentlich keinerlei finanzielle Ruecklagen besitzt. Das fand ich schon sehr uebel.

Aber grundsaetzlich sehe ich nicht, wie man in jungen Jahren mit EUR 1.300,- netto nicht halbwegs gut ueber die Runden kommen kann. Natuerlich kann man da nicht zwei mal im Jahr in den Urlaub fahren und jeden Abend essen gehen, aber ansonsten? Mein Gehalt liegt zwar inzwischen gluecklicherweise deutlich drueber (bin Doktorand auf einer vollen Stelle nach TVL-13 im Westen), aber die Ausgaben liegen genauso wie zu Studentenzeiten bei etwa EUR 900,- im Monat, so dass ich etwa EUR 800,- auf die hohe Kante legen kann. Wenn ich mit meiner Freundin zusammenziehe, sollte da eher noch mehr uebrig bleiben. Ich bekomme zwar von meinen Eltern noch monatlich EUR 1.000,- ueberwiesen (meine aelteren Geschwister haben beide etwa 10 Jahre studiert, ich hingegen nur 5 Jahre, und der Gerechtigkeit halber bekomme ich das gleiche Geld wie die beiden anderen), aber auch ohne diese Almosen komme ich auf eine Sparquote von fast 50%. Wenn das so weiter geht, duerften nach Ende der Promotion (mit 29 Jahren) um die EUR 40.000,- aus meinem Gehalt uebrig sein, das reicht dann schon als Anzahlung fuer das erste Eigenheim.

Zum Thema 7stelliges Einkommen und keine Reserven das ist wohl eher so üblich siehe auch folgender Artikel aus dem Manager Magazin

SPIEGEL Wissen :: Meine erste Million - Artikel

Das Doktoranden nicht gerade üppig bezahlt werden, ist ja nichts Neues.

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MattR:

Das Doktoranden nicht gerade üppig bezahlt werden, ist ja nichts Neues.

Ach, ich finde Bezahlung auf einer vollen Stelle echt in Ordnung, ehrlich gesagt. Letzten Endes heisst es ja auch Promotionsstudium, bei dem ich mich im Grossen und Ganzen nur selbst verwirkliche und dafuer noch halbwegs ordentlich Geld bekomme. Und so gross ist der Schritt von den TEU 35 brutto, die ich an der Uni bekomme, zu den TEU 45 in der Wirtschaft dann auch nicht mehr. Und mit dem Dr. vor dem Namen kann ich dann ja vielleicht auch ein etwas besseres Einstiegsgehalt rausschlagen. Ein Kumpel von mir hat gerade in Informatik promoviert und bei Microsoft fuer TEU 80 angefangen, das finde ich schon echt krass als Einstieg fuer einen 29-jaehrigen.

Auf einer halben Stelle (oder noch weniger), wie es beispielsweise bei den Chemikern oder Biologen ueblich ist, haette ich aber nie im Leben promoviert. Ein Freund von mir ist Tiermediziner, der bekommt waehrend seiner Promotion ganze EUR 600,- monatlich und hat Glueck, dass seine Eltern es sich leisten koennen ihn zu unterstuetzen. Ein anderer sitzt grad in BWL an seiner Doktorarbeit und arbeitet 60-70h woechentlich auf einer halben Stelle und hat einen echten Stressposten, das ist aehnlich mies. In der Informatik gibt es hingegen kaum halbe Stellen, meistens bin ich zwar auch 50-60h/Woche im Buero, aber die Arbeit bringt mir auch wirklich Spass. Insofern kann ich mich schon ueber die Faecherwahl gluecklich schaetzen.

Zum Thema 7stelliges Einkommen und keine Reserven das ist wohl eher so üblich siehe auch folgender Artikel aus dem Manager Magazin

Danke fuer den Link, den Artikel habe ich zwar schonmal gelesen aber vergessen in die Bookmarks zu packen. Sowas finde ich echt schon krass, geleaste Autos, gemietete Wohnungen, 50 Uhren im Schrank und Urlaub in Marbella ohne etwas an Ruecklagen zu besitzen. Das scheint aber normal zu sein, bei vielen Leuten die nach Geld aussehen, etwas Aehnliches hat mir der oben bereits angesprochene Steuerberater auch schon ueber seine Mandanten erzaehlt: Diejenigen mit den groessten Autos stehen finanziell in der Regel auf den wackligsten Beinen.

Andere Geschichte eines Bekannten von mir, der mit mir mal im Suff ueber seine Finanzen geplaudert hat: Zwei Mercedes vor der Tuer (SL500 und ML55), die in der Anschaffung garantiert die TEU 150 ueberschritten haben, aber zur Miete wohnen und monatlich EUR 300,- ueber. Mein Rat war auch nur: Verkaufe die dicken Kisten, leg dir eine gebrauchte C-Klasse zu und kaufe deiner Familie endlich ein eigenes Haus.

Bearbeitet von jbr
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MattR:

Ach, ich finde Bezahlung auf einer vollen Stelle echt in Ordnung, ehrlich gesagt. Letzten Endes heisst es ja auch Promotionsstudium, bei dem ich mich im Grossen und Ganzen nur selbst verwirkliche und dafuer noch halbwegs ordentlich Geld bekomme. Und so gross ist der Schritt von den TEU 35 brutto, die ich an der Uni bekomme, zu den TEU 45 in der Wirtschaft dann auch nicht mehr. Und mit dem Dr. vor dem Namen kann ich dann ja vielleicht auch ein etwas besseres Einstiegsgehalt rausschlagen. Ein Kumpel von mir hat gerade in Informatik promoviert und bei Microsoft fuer TEU 80 angefangen, das finde ich schon echt krass als Einstieg fuer einen 29-jaehrigen.

Auf einer halben Stelle (oder noch weniger), wie es beispielsweise bei den Chemikern oder Biologen ueblich ist, haette ich aber nie im Leben promoviert. Ein Freund von mir ist Tiermediziner, der bekommt waehrend seiner Promotion ganze EUR 600,- monatlich und hat Glueck, dass seine Eltern es sich leisten koennen ihn zu unterstuetzen. Ein anderer sitzt grad in BWL an seiner Doktorarbeit und arbeitet 60-70h woechentlich auf einer halben Stelle und hat einen echten Stressposten, das ist aehnlich mies. In der Informatik gibt es hingegen kaum halbe Stellen, meistens bin ich zwar auch 50-60h/Woche im Buero, aber die Arbeit bringt mir auch wirklich Spass. Insofern kann ich mich schon ueber die Faecherwahl gluecklich schaetzen.

Danke fuer den Link, den Artikel habe ich zwar schonmal gelesen aber vergessen in die Bookmarks zu packen. Sowas finde ich echt schon krass, geleaste Autos, gemietete Wohnungen, 50 Uhren im Schrank und Urlaub in Marbella ohne etwas an Ruecklagen zu besitzen. Das scheint aber normal zu sein, bei vielen Leuten die nach Geld aussehen, etwas Aehnliches hat mir der oben bereits angesprochene Steuerberater auch schon ueber seine Mandanten erzaehlt: Diejenigen mit den groessten Autos stehen finanziell in der Regel auf den wackligsten Beinen.

Andere Geschichte eines Bekannten von mir, der mit mir mal im Suff ueber seine Finanzen geplaudert hat: Zwei Mercedes vor der Tuer (SL500 und ML55), die in der Anschaffung garantiert die TEU 150 ueberschritten haben, aber zur Miete wohnen und monatlich EUR 300,- ueber. Mein Rat war auch nur: Verkaufe die dicken Kisten, leg dir eine gebrauchte C-Klasse zu und kaufe deiner Familie endlich ein eigenes Haus.

Der Dr immer ein heisses Thema, ich habe einen in der Verwandschaft mit drei abgeschlossenen Studiengängen und nem Dr, der hat bis heute noch keine Festanstellung mit knapp 40 weil er überall als überqualifiziert gilt. Das Thema gehört aber wohl weniger in ein Forum das sich mit IHK Ausbildungsberufen beschäftigt.

Ich selbst habe nebenher BWL an einer FH studiert und hatte Anfangs auch schon ein massives Problem das irgendwie sauber unter zu bekommen angeboten wurden mir immer technische Stellen bei reinen BWLer Positionen wurden dann die knapp 10 Jahre Berufserfahrung nicht wirklich anerkannt ... immer schwierig in der Konsequenz renn ich jetzt als Freiberufler durch die Gegend, verdiene das dreifach von meinem Angestellten Gehalt und nach den Qualifikationen fragt auch keine Sau mehr, die schauen sich die letzten Projekte an und gut ist.

Bei den beiden Wägen würde ich eher von der TEU 200 Region sprechen.

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MattR:

Der Dr immer ein heisses Thema, ich habe einen in der Verwandschaft mit drei abgeschlossenen Studiengängen und nem Dr, der hat bis heute noch keine Festanstellung mit knapp 40 weil er überall als überqualifiziert gilt.

Jupp, stimmt schon, eine Tante meiner Freundin hatte das gleiche Problem. Sie hat dann einen Job gefunden, fuer den sie wohl am besten ausgebildet war: Studienberaterin. :-)

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1300 Euro zum leben?

LOCKER!

Wohne in Berlin und muss dank (nach momentanten stand) mit ALG1 + Kindergeld leben. Trotz Wohnung und Auto. Also jammert mal wegen 1300 Euro net die Ohren voll. Es geht schon.. Bin froh wenn ich meine 1,3k bekommen würde wenn ich bis zjm 1.9 nen Job finde. Das ist schon fast nen Lottaleben O_o. (Und wenn meine Freundin dann noch verdient. OHA... habt euch mal net so)

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wahrscheinlich provisionsbasiert, was dann nicht wirklich vergleichbar ist.

Wieso? Gerade in der IT ist der Trend zu erheblichen variablen Gehaltsbestandteilen eindeutig - somit ist der Vergleich absolut zulässig.

Ich habe mich übrigens bisher kaum zu den Gehaltsthemen hier im Forum geäußert, speziell nicht zu konkreten Zahlen; es soll jeder machen, wie er meint - und glücklich werden. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich aktuell des Eindrucks nicht erwehren kann, die Berufseinsteiger in der IT versuchten auf Teufel komm raus sich zu unterbieten mit ihren Gehaltsforderungen. Ein bißchen mehr flächendeckendes Selbstbewusstsein wäre m.E. doch angebracht. Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich notwendig ist, sich als halbwegs qualifizierte Fachkraft zu einem Brutto-Entgelt zu verkaufen, das üblicherweise ein Ferienarbeiter Netto mit nach Hause nimmt. Die Preissteigerungen gehen seit wenigen Jahren wieder mit soliden Lohnerhöhungen einher - und das Branchenübergreifend. Und wer die Schwelle des Berufseinstiegs einmal übertreten und vielleicht ein Jahr betriebliche Praxis gemeistert hat, dem kann ich nur raten, sich am Markt umzuschauen und auch mal mit Gehaltsforderungen bei den Firmen anzukopfen, die hier im Forum gern als utopisch betitelt werden. Ich verstehe, dass gerade die Zeit der Beendigung der Ausbildung eine harte ist im Wettbewerb um freie Stellen. Dennoch: bei einem Jahresgehalt von unter 30.000-32.000€ kann ich nur jedem ernsthaft ans Herz legen, über sich, sein Beschäftigungsverhältnis und seine weiteren Karierreplanungen nachzudenken...

Dies nur als Denkanstoß.

Bearbeitet von whizzle
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