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Bewerbung bei jobcenterfinanzierter Ausbildung

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Guten Tag allerseits,

ich falle mal mit der Tür ins Haus:
mir wurde vom Jobcenter angeboten, das sie mir eine betriebliche Umschulung zur Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung finanzieren, sprich:
es entstehen als 'Leckerli' für den Lehrbetrieb keine Kosten.

Nun sitze ich also haareraufend über den Bewerbungsanschreiben und überlege, ob und wie ich das einbaue - dazu muss ich ergänzen:
ich gehe mit Siebenmeilenstiefeln auf die 50 zu, bin also so gar nicht die klassische Bewerberin auf einen Ausbildungsplatz.

Über Feedback und Anregungen würde ich mich freuen,

beste Grüße,

zitronenfalterin :)

 

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vor 31 Minuten schrieb zitronenfalterin:

mir wurde vom Jobcenter angeboten, das sie mir eine betriebliche Umschulung zur Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung finanzieren, sprich: es entstehen als 'Leckerli' für den Lehrbetrieb keine Kosten.

 

Das kannst du doch direkt so in die Bewerbung schreiben (nur das Wort "Leckerli" würde ich weglassen ;) )

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vor 9 Minuten schrieb jk86:

 

Das kannst du doch direkt so in die Bewerbung schreiben (nur das Wort "Leckerli" würde ich weglassen ;) )

Na gut, das mit dem Leckerli lasse ich weg ;)

Was ich noch vergessen hatte: den PDF-Flyer des Jobcenters, in dem die Modalitäten erläutert werden hänge ich an die Mailbewerbung sowieso dran.

Oh, ich ergänze um eine Newbiefrage:
Betrieblicher Ausbildungsbeginn ist grundsätzlich nur im August/September?

 

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Gerade eben schrieb zitronenfalterin:

Betrieblicher Ausbildungsbeginn ist grundsätzlich nur im August/September?

August/September wird meistens gewählt, weil dann das Schuljahr in der Berufsschule beginnt und das Urlaubssommerloch in den meisten Betrieben vorbei ist. Die Ausbildung kann von Seiten des Betriebes aber auch zu einem anderen Zeitpunkt anfangen.

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normalerweise schon... natürlich kann man locken mit der möglichkeit sofort schon anzufangen (auf 450/850 eur basis)
wieso denkt denn das amt das du als aelerin geeignet bist? hast du dahingehend schon erfahrungen oder findest du das thema interessant... wenn du willst kannst du das anschreiben vor dem absenden gerne mal anonymisiert hier hochladen und wir schauen uns das mal an,

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vor 23 Minuten schrieb t0pi:

normalerweise schon... natürlich kann man locken mit der möglichkeit sofort schon anzufangen (auf 450/850 eur basis)
wieso denkt denn das amt das du als aelerin geeignet bist? hast du dahingehend schon erfahrungen oder findest du das thema interessant... wenn du willst kannst du das anschreiben vor dem absenden gerne mal anonymisiert hier hochladen und wir schauen uns das mal an,

// normalerweise schon... natürlich kann man locken mit der möglichkeit sofort schon anzufangen (auf 450/850 eur basis)

Ich verstehe nicht? Ich suche ja einen Ausbildungsplatz, keinen 450€-Job.
Und sobald es einen Ausbildungsvertrag gibt kanns losgehen ... was meintest Du?

//wieso denkt denn das amt das du als aelerin geeignet bist? hast du dahingehend schon erfahrungen oder findest du das thema interessant... wenn du willst kannst du das anschreiben vor dem absenden gerne mal anonymisiert hier hochladen und wir schauen uns das mal an,

Ich habe vor einigen Jahren den klassischen Mix html/css und Bildbearbeitung gelernt, bin seit ein paar Jahren in Sachen Drupal unterwegs und habe letztes Jahr einen Monat lang Vollzeit php & mysql gelernt.

Das Amt schätzt da garnix ein - die denken 'CMS' wäre eine Programmiersprache - nein, es besteht schlicht das Angebot, und ich muss nun ein Unternehmen finden, das mich unter diesen eher ungewöhnlichen Vorbedingungen als Azubine haben mag.

Und das Anschreiben fällt natürlich anders aus, der Lebenslauf ist komplexer ... und ich bin nicht gerade geübt in Azubi-Anschreiben ;)

 

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vor 34 Minuten schrieb jk86:

August/September wird meistens gewählt, weil dann das Schuljahr in der Berufsschule beginnt und das Urlaubssommerloch in den meisten Betrieben vorbei ist. Die Ausbildung kann von Seiten des Betriebes aber auch zu einem anderen Zeitpunkt anfangen.

Und dann täte man in der Berufsschule sozusagen quereinsteigen?

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Vermutlich schon. Zumindest war es bei uns an der Berufsschule so, dass auch während des Schuljahres noch Mitschüler zu uns gestoßen sind.

Aber, sofern du es denn auch möchtest, kannst du vermutlich auch auf den Berufsschulbesuch während der Ausbildung verzichten, wenn die Voraussetzungen dafür im entsprechenden Bundesland erfüllt sind.

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Darf man fragen, warum es überhaupt eine Ausbildung sein soll? Was hast du vorher gemacht? Versteh mich nicht falsch, aber ich frage mich nur, warum du jetzt noch was Neues machen willst/sollst.

 

Wann die Ausbildng startet, entscheidet der Betrieb selbst. Sie richten sich aber meist nach der Berufsschule.

Wenn du nach dem Start der Berufsschule in den Job einsteigst, wirst du vermutlich ab dem Zeitpunt zur Schule gehen. Wenn du vor Start der Schule anfängst, gehst du vermutlich ab dem Start des Schuljahres zur Berufsschule.

 

Für wann bewirbst du dich denn?

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vor 57 Minuten schrieb zitronenfalterin:

Ich habe vor einigen Jahren den klassischen Mix html/css und Bildbearbeitung gelernt, bin seit ein paar Jahren in Sachen Drupal unterwegs und habe letztes Jahr einen Monat lang Vollzeit php & mysql gelernt.

Also quasi keinerlei Vorkenntnisse. Aber das muss auch nicht sein. Dafür ist eine Ausbildung/Betriebliche Umschulung ja da. Immerhin sind dir dadurch die Werkzeuge schon einmal bekannt.

Ich würde mich an deiner Stelle direkt an Firmen wenden, welche in dem Bereich Tätig sind, indem du später arbeiten möchtest.  Ich vermute jetzt einfach mal, es ist im Webbereich. Da bieten sich Werbeagenturen, Internetagenturen und Unternehmen die selbständig höherwertige Webseiten betreiben an.

Um dir eine Menge Arbeit und Frust zu ersparen, würd ich bei deinen Bewerbungen in 2 Schritten vorgehen. Im 1. Schritt würde ich einen kleinen formlosen Text verfassen, der sich nur darum dreht die betreffenden Unternehmen über die Förderung zu informieren. Wenn Interesse besteht, würdest du ihnen umgehend eine vollständige Bewerbung zukommen lassen.  An diese Anfrage würde ich dann nur den Flyer anhängen.

So sonderst du bereits alle Unternehmen aus, die an einer solchen Umschulung kein Interesse zu haben. Da du hier, bis auf deinen Namen, keine Informationen über dich Preis gibst, liegen die Absagen (oder Unternehmen, welche diese Anfrage einfach ignorieren) wirklich nur der Tatsache geschuldet, dass sie keine solche Stelle anbieten. Und du ersparst es dir etliche Bewerbungen zu schreiben, die bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt waren.

Im 2. Schritt verfasst du dann persönliche und auf das Unternehmen zurechtgeschnittene Bewerbungen. Hier musst du dann die Förderung nicht mehr erklären, sondern nur noch erwähnen. Das spart dir viel Platz für ein persönliches Anschreiben, indem du dich mehr das Wesentliche konzentrieren kannst.

Ich habe z.B. so nach meinen Praktikumsplatz gesucht und dadurch letztendlich nur 1 Bewerbung schreiben müssen um eine Zusage zu erhalten.

bearbeitet von Sullidor

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vor 59 Minuten schrieb Rienne:

Vermutlich schon. Zumindest war es bei uns an der Berufsschule so, dass auch während des Schuljahres noch Mitschüler zu uns gestoßen sind.

Aber, sofern du es denn auch möchtest, kannst du vermutlich auch auf den Berufsschulbesuch während der Ausbildung verzichten, wenn die Voraussetzungen dafür im entsprechenden Bundesland erfüllt sind.

NRW.

Ich habe gegen Berufsschule nichts einzuwenden, ich habe mich nur gefragt wie praktikabel es ist, z.B. mitten im Schuljahr mit wenig Vorkenntnissen dazu zu stossen.
Liegt nur an den mangelnden Erfahrungswerten :)

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vor einer Stunde schrieb neinal:

Darf man fragen, warum es überhaupt eine Ausbildung sein soll? Was hast du vorher gemacht? Versteh mich nicht falsch, aber ich frage mich nur, warum du jetzt noch was Neues machen willst/sollst.

Das Jobcenter zu fragen worauf ihre Ideen fussen ist ein Buch mit 7 Siegeln ;)
Ich hatte eine Fortbildung beantragt, und man legte mir überraschend diese Option dar, genaugenommen 'alternativlos':
hier geht man scheins auf komplette betriebliche Ausbildung, weil diese ganzen Kurzzeitschulungen qualitativ freundlich gesagt eher für die Katz sind.

Mich hats überrascht, aber letztendlich sehe ichs als Chance.

vor einer Stunde schrieb neinal:

 

Wann die Ausbildng startet, entscheidet der Betrieb selbst. Sie richten sich aber meist nach der Berufsschule.

Wenn du nach dem Start der Berufsschule in den Job einsteigst, wirst du vermutlich ab dem Zeitpunt zur Schule gehen. Wenn du vor Start der Schule anfängst, gehst du vermutlich ab dem Start des Schuljahres zur Berufsschule.

 

Für wann bewirbst du dich denn?

Ab sofort.

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vor 18 Minuten schrieb Sullidor:

Also quasi keinerlei Vorkenntnisse. Aber das muss auch nicht sein. Dafür ist eine Ausbildung/Betriebliche Umschulung ja da. Immerhin sind dir dadurch die Werkzeuge schon einmal bekannt.

Ich würde mich an deiner Stelle direkt an Firmen wenden, welche in dem Bereich Tätig sind, indem du später arbeiten möchtest.  Ich vermute jetzt einfach mal, es ist im Webbereich. Da bieten sich Werbeagenturen, Internetagenturen und Unternehmen die selbständig höherwertige Webseiten betreiben an.

Um dir eine Menge Arbeit und Frust zu ersparen, würd ich bei deinen Bewerbungen in 2 Schritten vorgehen. Im 1. Schritt würde ich einen kleinen formlosen Text verfassen, der sich nur darum dreht die betreffenden Unternehmen über die Förderung zu informieren. Wenn Interesse besteht, würdest du ihnen umgehend eine vollständige Bewerbung zukommen lassen.  An diese Anfrage würde ich dann nur den Flyer anhängen.

So sonderst du bereits alle Unternehmen aus, die an einer solchen Umschulung kein Interesse zu haben. Da du hier, bis auf deinen Namen, keine Informationen über dich Preis gibst, liegen die Absagen (oder Unternehmen, welche diese Anfrage einfach ignorieren) wirklich nur der Tatsache geschuldet, dass sie keine solche Stelle anbieten. Und du ersparst es dir etliche Bewerbungen zu schreiben, die bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt waren.

Im 2. Schritt verfasst du dann persönliche und auf das Unternehmen zurechtgeschnittene Bewerbungen. Hier musst du dann die Förderung nicht mehr erklären, sondern nur noch erwähnen. Das spart dir viel Platz für ein persönliches Anschreiben, indem du dich mehr das Wesentliche konzentrieren kannst.

Ich habe z.B. so nach meinen Praktikumsplatz gesucht und dadurch letztendlich nur 1 Bewerbung schreiben müssen um eine Zusage zu erhalten.

Vielen lieben Dank für die ausführliche Erörterung.

Ich habe mir in der Tat schon ca. 15 Unternehmen rausgesucht, die laut eigener Website, IHK-Börse und Jobcenterseite noch dieses Jahr einen Ausbildungsplatz anbieten.

Vorab Interesse abzufragen hatte ich auch erwogen, aber habe beschlossen, es doch in einem Rutsch zu machen, die Jobcenterfinanzierung direkt im Anschreiben unterzubringen - fürs Unternehmen unterscheidet sich ja nicht, obs ne Ausbildung oder Umschulung ist, sie betrifft 'nur', das es sie nichts kostet.

Vielleicht schreckt einen Personaler das Stichwort 'Arbeitsagentur' ab, aber in meinem Lebendslauf gibts doch was, was gut zum Unternehmen passt - dann serviere ich doch lieber alles in einem Rutsch :)

 

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vor 14 Minuten schrieb zitronenfalterin:

fürs Unternehmen unterscheidet sich ja nicht, obs ne Ausbildung oder Umschulung ist, sie betrifft 'nur', das es sie nichts kostet.

Da würde ich eher widersprechen. Ein Azubi und ein Umschüler kosten ein Unternehmen immer Geld, selbst wenn sie ihm keine Ausbildungsvergütung zahlen müssen. Selbst wenn sie um eine zusätzliche Versicherung umherkommen. Gerade kleinere Betriebe können unter Umständen nur einen einzigen Azubi oder Umschüler stemmen oder erhalten von der IHK nur die Freigabe für einen einzigen Azubi oder Umschüler. Und es muss mindestens ein Ausbilder, zumeist einem erfahrener Mitarbeiter, zur Betreuung abgestellt werden. Dessen Arbeitskraft geht in dieser Zeit bei der eigentlichen Arbeit verloren. Und als Ausbilder kann ich dir sagen, dies ist teilweise ziemlich viel Arbeitszeit.

Du kostest ein Unternehmen also nur "weniger" Geld als ein normaler Azubi. Und dann muss der Entscheider auch andere Pro und Kontras abwägen.

Und was Bewerbung betrifft, da können wir dir hier nur Ratschläge aus dem eigenem Erfahrungsschatz geben. Wie du es letztendlich machst, liegt alleine bei dir. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen

 

 

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vor 4 Minuten schrieb Sullidor:

Da würde ich eher widersprechen. Ein Azubi und ein Umschüler kosten ein Unternehmen immer Geld, selbst wenn sie ihm keine Ausbildungsvergütung zahlen müssen. Selbst wenn sie um eine zusätzliche Versicherung umherkommen. Gerade kleinere Betriebe können unter Umständen nur einen einzigen Azubi oder Umschüler stemmen oder erhalten von der IHK nur die Freigabe für einen einzigen Azubi oder Umschüler. Und es muss mindestens ein Ausbilder, zumeist einem erfahrener Mitarbeiter, zur Betreuung abgestellt werden. Dessen Arbeitskraft geht in dieser Zeit bei der eigentlichen Arbeit verloren. Und als Ausbilder kann ich dir sagen, dies ist teilweise ziemlich viel Arbeitszeit.

 

Du kostest ein Unternehmen also nur "weniger" Geld als ein normaler Azubi. Und dann muss der Entscheider auch andere Pro und Kontras abwägen.

 

Und was Bewerbung betrifft, da können wir dir hier nur Ratschläge aus dem eigenem Erfahrungsschatz geben. Wie du es letztendlich machst, liegt alleine bei dir. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen

Entschuldige, ja, das war sehr verkürzt formuliert.

Was ich sagen wollte: die Tatsache, das ich jobcenterfinanzierte Umschülerin wäre ändert nichts am Procedere fürs Unternehmen - es wäre zumindest befremdlich, wenn ein Unternehmen, das sowieso einen Ausbildungsplatz anbietet per se Umschüler ausschliessen täte ... oder welchen Grund sollte es geben?

Darüber hinaus argumentiert das JC hier aber in der Tat in die Richtung:
"Wenn das Unternehmen sich einen regulären Azubi holt können sie im allgemeinen auch noch einen Schreibtisch dazu stellen für einen Umschüler."

Und, ja: selbstverfreilich kommt das bei einer 5-Personenklitsche platzmässig auch nicht in Frage, aber *hust* .. also, darum recherchiert man ja vorher, wo man sich bewirbt :)

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vor 7 Minuten schrieb zitronenfalterin:

Was ich sagen wollte: die Tatsache, das ich jobcenterfinanzierte Umschülerin wäre ändert nichts am Procedere fürs Unternehmen - es wäre zumindest befremdlich, wenn ein Unternehmen, das sowieso einen Ausbildungsplatz anbietet per se Umschüler ausschliessen täte ... oder welchen Grund sollte es geben?

Es kann Gründe geben. Die wird dir vermutlich niemand direkt sagen. Aber bei einigen Firmen stehen Umschüler in deutich schlechterem Licht, als 'normale' Azubis.

vor 7 Minuten schrieb zitronenfalterin:

Darüber hinaus argumentiert das JC hier aber in der Tat in die Richtung:
"Wenn das Unternehmen sich einen regulären Azubi holt können sie im allgemeinen auch noch einen Schreibtisch dazu stellen für einen Umschüler."

Das stellt sich das Jobcenter aber einfach vor... ^^

 

 

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vor 6 Minuten schrieb neinal:

Es kann Gründe geben. Die wird dir vermutlich niemand direkt sagen. Aber bei einigen Firmen stehen Umschüler in deutich schlechterem Licht, als 'normale' Azubis.

Okay, okay, es gibt so viele Pros und Kontras abzuwägen - ob nun meine Bewerbung wegen des einen oder anderen Ausschlusskriteriums in der Tonne landet ... ist nichts, worüber ich mir nen Kopf mache.

Umgekehrt habe ich auch schon Jobs bekommen, wo ich als Frau auf Nachfrage sofort abgelehnt worden wäre - und als 'Gesamtpaket' den Job dann hatte.

vor 6 Minuten schrieb neinal:

Das stellt sich das Jobcenter aber einfach vor... ^^

Oh ja, das Jobcenter ist niedlich, nech? ^^

Nunja, was die denken oder nicht tut auch nichts zur Sache - sie bieten mir das an, ich begreife es als Chance, und nun schau ich mal,  ob ich überhaupt den Fuss in die Tür bekomme.

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vor 30 Minuten schrieb zitronenfalterin:

Was ich sagen wollte: die Tatsache, das ich jobcenterfinanzierte Umschülerin wäre ändert nichts am Procedere fürs Unternehmen - es wäre zumindest befremdlich, wenn ein Unternehmen, das sowieso einen Ausbildungsplatz anbietet per se Umschüler ausschliessen täte ... oder welchen Grund sollte es geben?

Darüber hinaus argumentiert das JC hier aber in der Tat in die Richtung:
"Wenn das Unternehmen sich einen regulären Azubi holt können sie im allgemeinen auch noch einen Schreibtisch dazu stellen für einen Umschüler."

Das kann schon durch die IHK vorgegeben sein. Als ich angefangen habe auszubilden, wollte ich neben dem Azubi auch einen Umschüler als Praktikanten. Das wurde am Anfang untersagt, da ich in einem Betrieb mit >80 Mitarbeitern die einzige Fachkraft im Bereich der Systemintegration war. Erst als der Azubi einige Jahre später in den Augen der IHK auch eine Fachkraft war, wurde uns erlaubt zusätzlich zu einem Azubi auch einem Umschüler zu nehmen.

Und in meinem jetzigen Job verzichten wir dieses Jahr sogar auf einen weiteren Azubi und auch auf die Praktikanten/Umschüler, die wir normalerweise zusätzlich ausbilden. Die Stellen und das Geld dafür sind genehmigt und da. Aber es ist dieses Jahr einfach nicht möglich, da in absehbarer Zeit so viel Arbeit auf uns zukommt, dass einfach keine Zeit bleibt uns darum zu kümmern.

Und erschwerend kommt dann hinzu, was @neinal bereits erwähnte. In vielen Firmen haben Umschüler einen schlechten Ruf und werden aus diesem Grunde nicht genommen.

Aber wer es nicht versucht, der wird halt auch auf keinen Fall genommen. Es will dir hier auch keiner ausreden.  Ich kann dir nur aus Erfahrung mitgeben, es kann ziemlich frustrierend sein. Aber das liegt nicht immer nur daran, dass die Firmen niemanden wollen. Sehr oft verhindern dies halt andere Gründe.

bearbeitet von Sullidor

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Ich befürchte, wir kommen aber langsam mit den Begrifflichkeiten über Kreuz:
mit gehts nicht um eine Praktikumsstelle im Rahmen einer schulischen Ausbildung/Umschulung, sondern um eine komplett-betriebliche Ausbildung.

'Umschüler' ist man im Sinne des Arbeitsamtes, weil man schon vorher eine andere Ausbildung absolviert hat.
Ich bewerbe mich also als Umschülerin auf eine betriebliche Ausbildung.

Das Arbeitgeber nicht von Umschülern auf schulischer Basis überzeugt sind ist verständlich, weil die berufliche Praxis komplett fremd ist.

Aber wenn ein Arbeitgeber den Azubi die komplette Zeit (abgesehen von der Betrufsschule) im Betrieb hat, nun, dann ists doch Wumpe, ob mensch jetzt via Jobcenter, als Studienabbrecher oder als Abiturient anklopft.

Oder?

 

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Jein. Man sollte meinen, dass es egal ist.

Aber es macht schon einen Unterschied, ob ich jemanden mit Haupt- oder Realschulabschluss, einen Abiturienten oder einen Studienabbrecher einstelle.

Genauso macht es einen Unterschied, ob ich einen 16-jährigen, 18-jährigen, oder 50-jährigen einstelle.

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vor 3 Stunden schrieb zitronenfalterin:

ich habe mich nur gefragt wie praktikabel es ist, z.B. mitten im Schuljahr mit wenig Vorkenntnissen dazu zu stossen.

Das sollte nicht wirklich ein Problem darstellen, da gerade im ersten Schul-(Halb-)jahr nicht allzu viel passiert. Im Notfall schnappt man sich halt Bücher oder die gute Quelle Internet und arbeitet die Themen, die ja auch im Klassenbuch festgehalten worden sein sollten, nach. :)

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vor 27 Minuten schrieb neinal:

Genauso macht es einen Unterschied, ob ich einen 16-jährigen, 18-jährigen, oder 50-jährigen einstelle.

Die Unternehmen stellen am liebsten denjenigen ein, mit dem man am schnellsten und längsten anschließend Geld erwirtschaften kann. Bei 50-jährigen geht man davon aus, dass sie 10-15 Jahre noch in dem Beruf arbeiten können. Bei 16-18-jährigen sind das fast 50 Jahre. Genauso gibt es in Sachen Aufnahmefähigkeit Gerüchte, dass die 50-jährigen oft so lange aus dem Lernen draussen sind, dass man ihnen nicht so einfach das Wissen im selben Tempo weiter geben kann wie einem Azubi frisch aus der Schule.

Das sind leider die Argumente der Arbeitgeber, warum sie ungerne 50-jährige Azubis haben. Wenn Du in den letzten Jahren Dich weitergebildet hast oder solche Argumente wiederlegen kannst, solltest Du das "unbedingt" mit in die Bewerbung schreiben! Das spricht nämlich für Dich und Deine Chancen steigen.

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@SaJu Deshalb hatte ich ja nach dem Grund gefragt, warum man jetzt noch ne Ausbildung machen will/soll. Aber leider keine wirkliche Antwort bekommen.

Je nachdem was die Gründ dafür sind, könnte man diese auch mit in die Bewerbung einfließen lassen.

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Bei einem Schulabsolventen reichen oft Gründe von purem Interesse, während man im höheren Alter hervorheben sollte, weshalb das Unternehmen in einen "noch" investieren soll und was sie von einem in den nächsten Jahren noch haben werden.

Das ist schon ein riesiger Unterschied bei den Anforderungen an Gründen...

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