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jk86

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Alle erstellten Inhalte von jk86

  1. Aktuell ca. 30 Minuten. Sowohl mit dem neuen Fahrrad als auch mit den Öffis.
  2. Ein befreundeter Webentwickler hat seinen ehemaligen Job geschmissen und betreut jetzt Menschen am Flughafen, die Probleme beim Reisen haben (Menschen mit Behinderung, allein reisende Kinder etc). Das war imho eine kluge Entscheidung, auch wenn sie aus persönlichen Beweggründen getroffen wurde und KI dabei keine Rolle spielte. Die sozialen Berufe sind am wenigsten von der Automatisierung betroffen, wenn man sich Prognosen anschaut, welche Berufe durch KI ersetzt werden können. Insgesamt wird es, denke ich, eine weitere Arbeitsteilung geben. KI macht repetitive, körperlich schwere und gefährliche Arbeit. Menschen machen emotionale Arbeit, verwaltende und kreative Tätigkeiten, Reparatur und Wartung. Und sie kontrollieren die Arbeitsqualität der KI. Das halte ich für ganz wichtig, denn KI ist fehlbar, weil sie vom Menschen geschaffen wurde und Menschen fehlbar sind. Das große Problem ist, dass die Menschen auf der Strecke bleiben werden, die KI und Computer allgemein nicht verstehen. Selbst bei den Menschen, die mit Smartphones und Computern großgeworden sind, ist das nicht besser geworden. Das größte Problem der Digitalisierung ist aber dabei nicht die Jobfrage, sondern die Wissensvermittlung. Wir, die (Fach-)Informatiker, haben den Vorteil des Wissens und der Erfahrung. Und wir können beides in bare Münze umsetzen, entweder durch Arbeit an der Maschine oder am Menschen. Ich denke, es werden stärker beratende und lehrende Tätigkeiten auf uns zukommen.
  3. Hallo Whitehammer03, 1. Du musst erst den Domain Controller und den DNS-Server installieren, bevor du ein Active Directory aufsetzen kannst. Ich denke das ist der Grund, warum du "DNS time out" und "Domäne nicht gefunden" ausgespuckt bekommst. 2. Ich schlage vor, dass du dir die Beiträge von ChiefWiggum und RubberDog zu Herzen nimmst und erstmal die informationstechnischen Grundlagen schaffst. Das IT-Handbuch für Fachinformatiker ist hier eine sehr gute Einführung. Die Betonung liegt auf Einführung, für Detailwissen (das brauchst du für diese Aufgabe: Was ist eine Domäne, was ist DNS, was ist Active Directory, wie funktioniert das?) solltest du andere Quellen konsultieren. Zusätzlich kann ich das Buch "Computer-Netzwerke" von Harald Zisler empfehlen. Falls du Fachinformatiker für Systemintegration oder IT-Systemelektroniker werden willst, lohnt sich die Anschaffung allemal. Das Einrichten von Domain Controller, DNS-Server und Active Directory waren bei mir Stoff des 2. Lehrjahres, aus gutem Grund - weil die Basics da sein müssen.
  4. Das lässt sich nicht so einfach sagen, meiner Erfahrung nach gibt es einen großen Wildwuchs bei den Berufsbezeichnungen. Es macht deshalb mehr Sinn, nach den gesuchten Kompetenzen und Aufgabenbereichen zu gehen. Wenn du in Wirtschaft fit bist, wird dich die Organisation und Planung vermutlich in die richtige Richtung bringen. Produktvergleiche, Ein- und Verkauf, Verwaltung von SLA's könnten auch dein Ding sein.
  5. Hallo DNND2000, ich habe das Drama auch durchgemacht und weiß wie sehr das einen belasten kann. Wende dich an die IHK. Bei mir war es so, dass die sich einen Dreck drum geschert hat (der Ausbilder ist Prüfer bei der IHK, Stichwort Vetternwirtschaft). Das Endergebnis, ich habe jetzt einige Lücken in der Praxis, die ich zu füllen versuche. Trotzdem habe ich die Ausbildung mit guten Noten bestanden und einen guten Arbeitsplatz gefunden. Der Weg dahin war eine Tortur, aber letztendlich bin ich sehr froh, dass ich nicht abgebrochen habe. Das sinnvollste ist in deiner Situation wohl, dir einen anderen Betrieb zu suchen. Mach dich sofort auf die Suche, denn die meisten Stellen für den Herbst sind wohl schon vergeben. Falls du es nicht mehr schaffst: Augen zu und durch, lern alles für dich selbst. Das ist nicht Sinn der Ausbildung, aber leider geht es manchmal nicht anders. Setz alle Hebel in Bewegung, dass du verkürzen kannst. Das erspart dir einige Monate Wahnsinn. Ich wünsche dir viel Erfolg, und falls du mal jemanden brauchst bei dem du dich ausheulen kannst, kannst du mir auch eine PN schicken.
  6. Das Mutterhaus muss sich daran gewöhnen, dass der Nachwuchs irgendwann flügge wird. Jede gute Mutter macht sich Sorgen und hat Angst vor der neuen Lebenssituation (sowohl deiner als auch ihrer), aber irgendwann kommt sie damit bestimmt auch gut klar und ist froh drüber. Darmstadt ist übrigens eine ganz hervorragende Stadt, um technische Studiengänge zu studieren. Egal ob TU oder h_da (wo es einen eigenen IT-Security-Studiengang gibt... aber an eine FH willst du ja nicht). Es ist aber auch ein teures Pflaster, die Schwierigkeit wird sein, eine geeignete Unterkunft zu finden, die du dir leisten kannst.
  7. Hallo, eigentlich macht man das mit einem Aktivitätsdiagramm: https://de.wikipedia.org/wiki/Aktivitätsdiagramm
  8. Ich bedanke mich nochmal bei allen, die hier geschrieben haben. Bei der Jobsuche war ich überrascht, wie schnell mir Tür und Tor geöffnet wird, solange ich mich wirklich für IT-Sicherheit interessiere. Und das, obwohl ich nicht mehr die jüngste bin und auch keinen Bachelor habe. Scheinbar werden Leute in der IT-Sicherheit wirklich sehr dringend gesucht. Ich habe jetzt eine Stelle, in der ich sowohl mit dem defensiven als auch dem offensiven Teil der IT-Sicherheit, Big Data und Machine Learning zu tun haben werde. Zeit, meine Python-Kenntnisse aufzufrischen... und mal wieder Kali rauszukramen Es ist übrigens nicht oben genannter Arbeitgeber geworden, sondern ein anderer. Es dauert noch ne Weile bis es losgeht, ich bin schon sehr gespannt!
  9. Subjektive Eindrücke basieren auf Erfahrung, und da du bisher nach eigener Aussage nicht studiert hast, kannst du das schlichtweg nicht beurteilen, wie hoch oder niedrig das Niveau an welcher Hochschule auch immer ist. Du tust dir keinen Gefallen damit, ein FH-Studium abzuwerten, weil du damit all die User vor den Kopf stößt, die an einer FH studiert haben. Und das sind hier einige. Das ist alles, worauf ich hier hinweisen möchte. Scheinbar hast du deine Wahl aber schon getroffen. Dann erkundige dich, wie die Studiengangsgebühren zustande kommen und wie du sie bezahlen kannst. Weiterbildung kostet halt was.
  10. Was veranlasst dich zu dieser steilen Behauptung? Gerade wenn du das Wissen im Beruf einsetzen möchtest und die Anonymität der Universitäten nicht dein Ding ist, sind Fachhochschulen eine gute Wahl. Was das Niveau angeht, mach erst mal die obligatorischen Mathekurse und dann reden wir weiter...
  11. Wenn es einen Betriebsrat gibt: Mit dem reden. Wenn du Mitglied einer Gewerkschaft bist: Mit der reden. Wenn beides nicht zutrifft: Du könntest entweder den Termin auf März verschieben (lass dir eine Freistellung schriftlich bestätigen, z. B. indem du sie per Mail ausmachst), das ist immer noch genug Zeit um einen Job zu bekommen. Es ist auch ok, eine Weile arbeitslos zu sein. oder den Termin morgen wahrnehmen und den Zorn der Kollegen und des Unternehmens auf dich ziehen, das dich offenbar ohnehin nur ausnutzt, was ganz sicher zu Komplikationen bei deinem Projekt führen wird. Da du offensichtlich in einem miesen Drecksladen bist, lass dir das nicht zu nahe gehen. Niemand kann dir die Entscheidung abnehmen. Was das Gehalt, die Gleitzeiten etc. anbelangt, hast du das irgendwie schriftlich? Hast du einen Vertrag unterschrieben? Du hast übrigens auch das Recht, die Arbeit zu verweigern, weil dein Gehalt überfällig ist (§273 BGB). Arbeitsrechtlich ist es so, dass man sich auch an mündlich gemachte Verträge halten muss. Man braucht keinen schriftlichen Vertrag. Aber natürlich ist es schwer, das Gesagte dann nachzuweisen. Es stünde dann Aussage gegen Aussage und es gibt keine Garantie, dass das Gericht dann zu deinen Gunsten entscheidet. Der Zoff jetzt ist also eine gute Gelegenheit, dem Chef nochmal schriftlich irgendwie zu entlocken, dass du vergütet werden müsstest und in welcher Höhe. Frag doch per Mail mal nach deinem Gehalt...
  12. Es sei denn, die IHK stellt eine der fiesen Aufgaben, bei denen es auf den feinen Unterschied ankommt
  13. Ich gehöre zu denen, die "richtige Elektrotechnik" hatten (das ganze 1. Ausbildungsjahr lang), und selbst da würde ich sagen, dass es für Embedded nicht ausreicht. An elektronischen Bauteilen haben wir nur Widerstände und Kondensatoren kennengelernt. Die Praxisbeispiele waren USV, PoE usw. Aber ich denke, die meisten brauchen auch nicht mehr, ein Fachinformatiker ist auch nicht dazu da die ElKos in einem Netzteil auszutauschen. Wenn Teile kaputt sind, wird halt die komplette Platine ausgetauscht. (Wenn ich mir anschaue, wie lax die meisten mit den 5 Sicherheitsregeln umgehen, ist das wohl auch besser so...) Wer sich wirklich mit Embedded beschäftigen will, wird sich sowieso tiefer mit Elektronik und den übrigen elektrischen Bauteilen befassen. Insgesamt fand ich Elektrotechnik zu theoretisch. Darum sind viele auch nicht mitgekommen. Ich hab vor der Ausbildung mal kleine Schaltungen nachgebaut und mit dem Arduino rumgespielt, darum weiß ich dass man das auch wesentlich spannender vermitteln kann. Das Thema Embedded spielt eine immer größere Rolle, darum fände ich es sinnvoll, wenn das auch praktisch vermittelt werden würde.
  14. jk86

    Nachhilfe

    Und woran liegt das? Hast du den Eindruck, dass du die Aufgaben nicht richtig verstehst? Hast du irgendwie einen Denkknoten der zu falschen Ergebnissen führt? Prüfungsangst? Oder Lücken im Grundwissen? Machst du Flüchtigkeitsfehler? Es kann an allem möglichen liegen... ich hab sehr intensiv alte Abschlussprüfungen durchgearbeitet und dann analysiert, wo meine Schwächen waren. Einfach die Fehlertypen nach Häufigkeit auflisten. Zum Beispiel habe ich Einheiten falsch umgerechnet, was einfach Flüchtigkeitsfehler waren. Ich wusste dann: Bevor ich die Prüfung abgebe, muss ich unbedingt kontrollieren, ob ich alle Einheiten richtig umgerechnet habe. Oder: Ich habe Aufgaben zu RAIDs falsch beantwortet. Also musste ich in diesem Thema nochmal alles genau durchgehen und mir irgendwie einprägen, welches RAID wie aufgebaut ist. Ich habe es mir irgendwie eingetrichtert und in der Prüfung dann alles rausgelassen. Zack, jetzt ist das meiste wieder weg... aber nicht schlimm. Sollte ich es im Beruf nochmal brauchen, lässt es sich ja jederzeit nachlesen. Manche Prüfungen sind leider so. Welche Lernmethoden wendest du an? Es gehört ja schon viel Wissen dazu, das auswendig gelernt werden muss, hierfür eignen sich Karteikarten. Um komplexere Zusammenhänge zu verstehen, hilft es, diese sich quasi selbst zu erklären, als Text. Andere Themen lernen sich am besten, indem man sie hundertmal auf dem Papier durcharbeitet, z.B. Subnetting oder Umrechnen von Zahlensystemen. Last but not least... die IHK akzeptiert auch Lösungen, die nicht in den Lösungsbögen auftauchen, solange sie richtig sind. Es gibt auch Punkte darauf, wie du dir eine Lösung erarbeitest. Wenn das Endergebnis falsch ist, bekommst du zwar keine 100%, aber doch einen Teil der Punkte. Ich selbst hab mich da in den Probeprüfungen 10% schlechter eingeschätzt als ich letztendlich war, weil ich mir selbst einige Punkte nicht gegeben hätte. Vielleicht geht es dir ja genauso.
  15. jk86

    Nachhilfe

    Hallo Justin, mit welchen Themen hast du denn besondere Schwierigkeiten? Und welche Ausbildung machst du?
  16. Zusätzlich zu dem, was Rienne und charmanta schon schrieben: Vergleichen wir es doch mal ganz platt mit Autos... Wenn du ein Auto kaufen möchtest, redest du mit einem Automobilkaufmann. Wenn hingegen der Motor hinüber ist, gehst du lieber zu einem KFZ-Mechatroniker. Beide können dir sagen, ob das Auto eine Rückfahrkamera hat und und wieviel Sprit es verbraucht. Wahrscheinlich haben auch beide schonmal ein Rad gewechselt. Aber du würdest einen Automobilkaufmann vermutlich nicht den Motor ausbauen lassen und vom Mechatroniker kannst du nicht erwarten, dass er dir attraktive Finanzierungskonzepte erarbeiten kann.
  17. Hallo David Peterson (falls das dein richtiger Name ist), erstens: Du könntest deine Meinungen allgemein freundlicher formulieren (nicht nur hier, auch in anderen Threads). Zweitens: Es spielt hier keine Rolle, warum der TE bei einem Startup ist und was dir daran stinken würde, sondern wie er mit seiner Situation umgeht. Drittens: Der TE macht eine Umschulung, keine Ausbildung. Viertens: Deine Texte strotzen ebenfalls vor Rechtschreibfehlern. Du hast selbst gerade erst deine Ausbildung beendet, redest aber wie ein Grammar Nazi mit 30 Jahren Berufserfahrung. An deiner Stelle würde ich da mal leiser treten. Du möchtest doch keinen peinlichen Eindruck hinterlassen, nicht?
  18. Nimm den ersten und den zweiten Teil zusammen und kombiniere beide - Du bist schon nah dran! Es gibt nicht DEN Königsweg, in die Informatik einzusteigen. Ich habe Geschichte studiert - für mich war (und ist) Technikgeschichte faszinierend, also die Entwicklung des Computers und der Impact, den er auf eine Gesellschaft hat. Eine Elektronikerin würde den Einstieg eher über Schaltungslogik und die Hardware finden. Einen Sprachwissenschaftler interessieren wahrscheinlich Programmiersprachen besonders. Und ein Fotograf fragt sich vielleicht irgendwann, wie eigentlich eine Kamera analoge Realität in digitalen Bildern speichern kann. Man kommt von einem Thema zum anderen. Es ist normal, Texte dreimal lesen zu müssen, bis man sie vollends verstanden hat - in Intervallen von mehreren Wochen, während man immer weiter dazulernt. Computer bieten unglaublich viele Möglichkeiten, erkundet zu werden. Falsch ist nur der Weg, durch den du nichts lernst und den Spaß an der Sache verlierst. Ich habe den Eindruck, du suchst eine Übersichtskarte, wo man draufzeigt und sagt: "Hier gibt es das und das". So funktioniert das aber nicht im Studium. Ein Studium ist dazu da, das eigene Denken zu überdenken und das Lernen zu lernen. Du bekommst keine Karte, sondern nur einen Start, ein Ziel und ein paar Stationen dazwischen. Die Welt erkunden und die Karte zeichnen musst du schon selbst. Der Wikipedia-Artikel zur Informatik KANN sowas wie eine erste Übersichtskarte sein, mit vielen vielen Ideen, wo es dich hinverschlagen könnte. Wenn du der Sternengucker bist ("ich verschaffe mir erst einen Überblick über den Sternenhimmel, bevor ich in die Venus reinzoome"), nur zu - vergiss aber nicht, hin und wieder rauszuzoomen und die Karte zu überarbeiten. Der Himmel ändert sich schnell Ich finde, man sollte vorrangig die Dinge lernen, die einem Spaß machen. Spaß führt zu Langzeitmotivation, und die ist notwendig, um ein Studium durchzuziehen bzw. bis zur Rente (und noch viiiiel weiter) ein bestimmtes Interesse zu verfolgen. Natürlich wirst du auch Dinge lernen müssen, die du langweilig findest, aber nunmal zum Curriculum gehören. Das sind aber nicht die Dinge, bei denen du dein Wissen freiwillig vertiefen wirst Gelegenheiten, dir langweilige Themen reinzuwürgen, hast du im Studium noch genug. Also geh doch mal in dich: Warum möchtest du IT studieren? Was fasziniert dich? Was wolltest du immer schon mal über Computer herausfinden? Und warum? Du hast schon einiges gelesen, sagst du - hast du denn überhaupt keine konkreten Fragen dazu? (Wenn nein: lies nochmal, mit Stift + Notizblock neben dir) - Genau das sind die Fragen, die dich zu den Themen führen, die du lernen solltest. Informatiker (ob hier im Forum oder in anderen Medien) teilen gerne ihr Wissen, wir sind hier alle sehr hilfsbereit und mir zumindest macht es Spaß, anderen komplexe Dinge zu erklären. Weil wir uns so viel mit Computern beschäftigen, ticken wir aber auch ein bisschen wie sie: Den richtigen Output kriegst du nur, wenn du den richtigen Input lieferst
  19. Hallo Schirin, deinem ersten Beitrag entnehme ich, dass du bereits einiges gelesen hast. Insbesondere verwendest du den Begriff der technischen Informatik, womit du eines der drei großen Fachgebiete der Informatik ansprichst. Ich bin daher gestern davon ausgegangen, dass du diese grobe Dreiteilung (technische, praktische, theoretische Informatik) schon kennst. Hierbei allerdings: habe ich einen anderen Eindruck. Dann wären genannte Fachgebiete schon mal Begriffe, die du ergoogeln könntest? Die IT ist ein ungeheuer weites Feld. Ich glaube, keine Einzelperson (außer Chuck Norris) ist heute noch in der Lage, einen Computer von vorne bis hinten in allen Details zu verstehen. Wo fängt man da an? Im Aufbau eines Betriebssystems? Bei Logikgattern? Bei den Komponenten eines PC? Fang doch einfach mit dem an, das dich am meisten interessiert. Informatik ist ein Puzzle mit vielen Einzelteilen, und es dauert Jahre bis Jahrzehnte, bis sich da ein Bild zusammensetzt. Die Informatik hat sich aus der Mathematik heraus entwickelt, insofern spielt diese im Studium schon noch eine große Rolle, zumal über die Matheprüfungen an den Universitäten auch gerne ausgesiebt wird. Computer sind logische Maschinen, Rechenmaschinen. Insofern ist eine Auseinandersetzung mit Mathe imho fast unumgänglich. Wenn ich mir so die Pflichtmodule an der Fernuni Hagen anschaue, wird Mathematik das Fundament der ersten Semester sein. Solltest du da bisher irgendwelche Lücken haben, dann schließe sie so bald wie möglich.
  20. So konkret vielleicht nicht, es kann aber sein dass das durchaus für dich in der Praxis Relevanz hat. Du baust Software ja nicht ins Blaue hinein, sondern sie nutzt vorhandene Hardwareressourcen, also musst du diese Rahmenbedingungen immer im Kopf haben. Allerspätestens beim Thema Sockets kommst du ohne Netzwerktechnik nicht weit. Bereite dich für die Prüfungen mal auf folgendes vor: OSI-Modell TCP/IP Client/Server-Modell vs. P2P IPv4, IPv6, Subnetting sowie die Basics von DHCP und DNS, VLAN und VPN, Netzwerktopologien Natürlich kannst du in den ganzheitlichen Aufgaben immer eine abwählen, aber dann komplett auf Lücke zu lernen ist schon riskant, zumal Themen auch oft miteinander verknüpft werden.
  21. Eine häufige Vorgehensweise die leider ziemlich unter aller Kanone ist. Man trifft sie häufig in Unternehmen, in denen sowieso schon seit langem Probleme unter der Oberfläche schwelen. An deiner Stelle würde ich auf die Kollegen zugehen und direkt fragen, was sie an deiner Programmierung kritisieren und welche Verbesserungsvorschläge sie haben. Stell W-Fragen. WIE sollst du denn programmieren? WAS sind denn seine Erwartungen? WO findest du eine Richtlinie zum Programmierstil im Unternehmen? WER zeigt dir, wie man es besser macht? Am besten formulierst du sie schriftlich. Menschen neigen nicht dazu, sich an Gesagtes zu halten. Meine Erfahrung: Wenn du darauf keine Antwort bekommst, haben die Probleme nichts mit deiner Programmierung zu tun und du kannst getrost darauf scheißen. Nicht alle Probleme, die Menschen mit dir haben könnten, sind sachlicher Natur. Gibt es einen Betriebsrat? Wende dich an den. Wende dich auch an die IHK und teile ihnen die Probleme schriftlich mit. Und nicht zuletzt auch den Kostenträger. Leider ja. Meine ganze Ausbildung lang saß ich in einem Minenfeld und ein Teil der Kollegen waren Wölfe. Die, die keine Wölfe waren, saßen ihre Restzeit bis zur Rente ab und hielten schön die Füße still, oder sie haben das Unternehmen schnellstmöglich verlassen. An deiner Stelle würde ich einmal (und nur EINMAL) versuchen, die Situation aufzuklären und eine Lösung zu finden, mit der alle gut leben können. Achte darauf, dass sie schriftlich fixiert wird, ohne dass dir irgendeine Schuld in die Schuhe geschoben wird, die du nicht zu verantworten hast. Sei fair: Was hast du zum Problem beigetragen? Aber erwarte auch, dass mit dir auch fair umgegangen wird. Wenn das nicht klappt und ein Wechsel des Unternehmens nicht in Frage kommt, liegen die Probleme tiefer. Sie haben nicht unbedingt etwas mit dir zu tun: nimm nichts zu persönlich und zieh dir keine fremden Schuhe an. Wenn das so weitergeht, musst du dir Hilfe suchen, alleine stehst du das nicht durch. Betriebsrat, Gewerkschaft, hilfsbereite Freunde, irgendwann stressbedingt auch psychosoziale Beratungsstellen, ohne die hätte ich es nicht geschafft, die Ausbildung durchzuziehen. Die IHK hat mir leider nicht geholfen, wegen personeller Verstrickungen zum Unternehmen. Das ist nicht überall so. Sie sollte Ansprechpartner Nummer 2 sein (nach dem Betriebsrat), normalerweise gibt es eine Schlichtungsstelle.
  22. Überleg dir, was du in der Doku schreibst und was du in den Anhang packst. Ich habe alle Installationen in den Anhang gepackt und in der Doku nur kurz darauf verwiesen, dass ich auf eine genaue Beschreibung in der Doku verzichte, weil ich nicht von der Herstellerempfehlung für die Installation abgewichen bin. Das war ok. Also ist es nicht sinnlos Ich hatte auch eine Zwischenlösung als Projekt. In meinem ehemaligen Betrieb ist es so, dass gewisse Dienste mittel- bis langfristig outgesourct werden sollen, meine Lösung hätte also maximal 2 Jahre Gültigkeit. War für den Prüfungsausschuss kein Problem und ich wurde auch nicht weiter danach befragt. Natürlich können trotzdem Fragen auftauchen, dann leg dir halt gute Antworten zurecht.
  23. jk86

    Projektthemen?

    Mit den drei Themen kenne ich mich nicht gut genug aus um dir Tipps geben zu können. Aber die Produktauswahl ist deine Sache und macht schon mal einen Teil des Projekts aus. Probleme solltest du auch dokumentieren. Ein mögliches Projekt wäre dann z.B. Implementation eines Ticketsystem beim Kunden, oder Tests verschiedener Softwareverteilungsprodukte in einem kleinen Netzwerk. Es muss ja nix sein, was auch real umgesetzt wird. Es werden laufend irgendwelche Lösungen für Probleme erwogen, die sich irgendwann als nicht geeignet herausstellen. Und auch gescheiterte Projekte können dir ne gute Note einbringen, solange du weißt, wie du es verkaufen kannst was zählt, ist die gute Begründung, und wenn die "Implementation nicht umsetzbar weil xy" lautet, ist das halt so.
  24. jk86

    Dank und Stipendium

    Moin, herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung Die bekanntesten Stiftungen sind parteinah, z.B. Konrad Adenauer Stiftung -> CDU und Heinrich Böll Stiftung -> Grüne. Dementsprechend wird erwartet, dass die Stipendiaten sich mit den Werten der Partei identifizieren können und Veranstaltungen zu politischen/gesellschaftlichen Themen besuchen. Darüber hinaus gibt es einen geradezu unüberschaubaren Mix an kleinen Stiftungen. Nicht alle vergeben Stipendien in Form von Geld, auch andere Benefits wie z.B. die Nutzung günstigen Wohnraums, Förderung bei Auslandssemestern oder Mentoring werden angeboten. Manche Stiftungen erwarten gute Leistungen im Studium, ehe man sich bewirbt, was Erstsemester kategorisch ausschließt. Einige fördern auch nur, wenn du bestimmte Themenschwerpunkte im Studium hast oder zu einer besonderen Gruppe gehörst. Die Stiftungslandschaft ist schlichtweg zu unüberschaubar, um mehr zu schreiben, was für alle Stiftungen Gültigkeit hätte. Darum solltest du die Anforderungen und Förderungsmöglichkeiten selbst recherchieren. Das wird sowieso zu den ersten Dingen gehören, die du im Studium lernst, also fang heute damit an und befrage eine Suchmaschine deiner Wahl Falls du ein Stipendium suchst, um dir dein Studium zu finanzieren: An deiner Stelle würde ich da erst mal andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, namentlich Bafög und Unterhalt der Eltern. Das wird nicht einfach, weil du ja bereits eine erste Ausbildung abgeschlossen hast, aber mach dich schlau. Ansonsten: Nebenjob. Stipendien sind eine tolle Sache, aber ich habe einfach zu oft erlebt, dass Menschen ihr Studium abbrechen mussten, weil sie kein Stipendium (mehr) bekamen.
  25. Das sind doch schon mal gute Voraussetzungen. Wobei du eine Ausbildung machen kannst, ohne Ahnung davon zu haben - du lernst alles im Betrieb oder in der Berufsschule, und kannst dir selbst auch jede Menge Wissen aneignen. Das Interesse ist da, und das zählt. Rechne mal damit, dass man dich oft darauf ansprechen wird. Da ist es wichtig, gerade im Bewerbungsgespräch, sich gut zu verkaufen. Die besten Chancen hast du mit 39 Jahren nicht mehr, einen Ausbildungsplatz zu finden, aber es ist möglich (ich hatte auch eine 39-jährige in der Berufsschulklasse und gehörte mit einer Handvoll anderer Ü30-Azubis zu den Ältesten). Das bedeutet natürlich auch, dass die meisten KlassenkameradInnen noch jung sind und z.T. noch sehr tief in der Pubertät stecken, aber glauben, dass ihnen die Welt gehört. Ich denke du weißt was ich meine, schließlich waren wir alten Knacker alle mal in derselben Phase. Muss man halt irgendwie einen Umgang mit finden

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