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KI/AI, ML und die Auswirkungen auf die Berufswelt

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vor 6 Minuten schrieb arlegermi:

Dass das richtige Anlernen des Algorithmus selbstverständlich Aufgabe der Entwickler/Firma war, fällt da gerne unter den Tisch.

Nicht nur das Anlernen, sondern auch die permanente Kontrolle und das entsprechend kontrollierte Verlernen.

Wie schon geschrieben, wird es noch sehr lange dauern, bis IT-Fachkräfte sich von KI in ihren Arbeitsplätzen bedroht fühlen müssen. KI ist ein hoch komplexes und durchaus ethisches Thema, was viel Aufmerksamkeit und Überwachung benötigt und entsprechend wird es in diesem Bereich auch erst einmal vermehrt Stellen geben. Was sich ändert wird, und das ist ja nicht erst seit gestern so, sondern ein Prozess, der schon in Zeiten der Industrialisierung begonnen hat: Die Arbeitsplätze und deren Aufgaben ändern sich und die "intellektuellen" Anforderungen steigen. D.h. es werden zunehmend qualifiziertere Arbeitskräfte gesucht. Im Übrigen ist die Arbeitsplatzbedrohung vermutlich immer noch eher die Automatisierung als das Einführen von irgendwelchen supertollen KIs, die am Ende dann doch nicht so funktionieren, wie man es sich wünscht, oder hochgeschultes Personal benötigt wird, damit es (halbwegs) reibungslos läuft. Die Kosten und Folgekosten (insb. bei schon angesprochenen Risiken und Haftungen) müssen erst einmal überschaubar und kalkulierbar sein, damit man bereit ist z.B. 20 'mittelmäßig' bezahlte Arbeitsplätze durch eine teure KI und zwei Top-Spezialisten (und deren Vertretung) mit entsprechendem Gehalt zu ersetzen.

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vor 7 Minuten schrieb Crash2001:

Zumindest aktuell ist es aber noch so, dass man sich nicht alkoholisiert hinters Steuer setzen darf, wenn der Wagen an ist, denn das Fahrzeug kann die Steuerung jederzeit wieder zurück an den Fahrer abgeben, wenn es in eine Situation kommt, in der es eine menschliche Entscheidung benötigt, oder die Systeme nicht einwandfrei funktionieren.

Stimmt, kommt auch häufiger mal vor. Zumindest bei uns war's so, andere lassen sich da nicht so gern in die Karten schauen.
Aber aktuell ist die "KI" auch längst nicht so weit.

vor 8 Minuten schrieb Crash2001:

Also ich denke nicht, dass die KI im Wagen da unterscheiden lernt, ob es nun ein Kind, ein Jugendlicher, ein Rentner, ein Mann, eine Frau, ein Tier, oder was auch immer ist, dem er ausweichen will...

Doch, einige Sensoren können das von Werk aus. Angeschlossen, und wir haben uns die Bilder angesehen, lief wunderbar.
Bis auf nen Hydranten, der als Fahrrad klassifiziert wurde. Nen Hund konnte das Ding von ner Katze unterscheiden, Fahrräder von Motorrädern, etc.
Und wie gesagt, von Werk aus. Verfeinert war zu dem Zeitpunkt noch nichts.

vor 10 Minuten schrieb Crash2001:

es wird vermutlich eine Vollbremsung hinlegen, um so viel Energie wie möglich abzubauen vor der Karambolage mit was auch immer.

Wenn es keine Möglichkeit zum Ausweichen gibt, ja. Aber dann sollte eine KI noch abschätzen können, wo der geringste Schaden entsteht.
In einer Personengruppe, einem anderen Fahrzeug, oder doch lieber am Brückenpfeiler.

vor 11 Minuten schrieb Crash2001:

In Zukunft werdend ie autonomen Fahrzeuge vermutlich auch miteinander kommunizieren können, so dass Fahrzeug A z.B. mitteilen kann, dass es nach links ausweicht und Fahrzeug B das selbe machen kann, so dass sie sich eventuell nicht treffen.

Das können sie - prinzipiell - schon länger. Gibt einige Videos auf Youtube zu Drohnenschwärmen, die untereinander kommunizieren, sich gegenseitig ausweichen, ihren Flug synchronisieren etc.
 

vor 14 Minuten schrieb Crash2001:

oder ob der Mensch die Kontrolle behält.

Aktuell ist es so, dass der Mensch jederzeit die Entscheidung des Fahrzeuges übersteuern können MUSS.
War eine von vielen Vorgaben, damit wir eine Straßenzulassung bekamen, + Teil des Fahrtrainings bei der Übergabe, damit wir den Widerstand den es zu überwinden gilt kennen - damit man nicht versehentlich bei leichter Berührung bereits übersteuert.

 

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vor 15 Minuten schrieb RubberDog:

[...] Doch, einige Sensoren können das von Werk aus. Angeschlossen, und wir haben uns die Bilder angesehen, lief wunderbar.
Bis auf nen Hydranten, der als Fahrrad klassifiziert wurde. Nen Hund konnte das Ding von ner Katze unterscheiden, Fahrräder von Motorrädern, etc.
Und wie gesagt, von Werk aus. Verfeinert war zu dem Zeitpunkt noch nichts.[...]

Ob Hund oder Katze - je nach Rasse ist selbst das schon schwierig und ob z.B. ein roter Pomsky immer von einem Fuchs unterschieden werden kann, ist die Frage. Wird aber generell als Tier eingestuft und von daher wahrscheinlich so eingeordnet, dass es eine niedrigere Priorität als ein Mensch hat. Je größer das tier ist, um so höher sind natürlich auch die Schäden am Fahrzeug bei einer Kollision.
Aber ob beim Mensch noch einmal unterschieden wird... zwischen Kind und Erwachsenem vielleicht, wobei ein kleinwüchsiger durchaus auch als Kind eingeordnet werden könnte...
Klar müssen Gegenstände erkannt werden, wobei eigentlich egal ist, ob es nun ein Hydrant oder eine Mauer ist - es ist ein festes Hindernis, das nicht viel nachgibt.

Zitat

[...] Das können sie - prinzipiell - schon länger. Gibt einige Videos auf Youtube zu Drohnenschwärmen, die untereinander kommunizieren, sich gegenseitig ausweichen, ihren Flug synchronisieren etc.[...]

Ja bei Drohnenschwärmen gibt es das schon. Ob das aber Hersteller übergreifend auch bei autonomen Fahrzeugen bereits funktioniert, wage ich doch arg zu bezweifeln. Oder wurde da mittlerweile ein Standard festgelegt, wie kommuniziert werden soll und was für Kommandos unterstützt werden müssen mit welchen Parametern?

 

bearbeitet von Crash2001

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Also ich persönlich finde es gut das alles ein wenig intelligenter wird. Da bei uns in der Firma auch ziemlich viele LKWs unterwegs sind bekommt man manchmal mit wie viele unfälle dort Deutschlandweit gebaut werden durch übermüdung und mangelnder konzentration bei längern Touren. Ich denke das grade dort die entwicklung wirklich wichtig ist.

Wobei das ganze aktuell aber noch nicht genug ausgereift ist. Bekannte haben einen Tesla. Mit dem haben die bei uns in der region einige probleme gehabt da in Ländlichen regionen Teilweise die Fahrbahnmarkierung fehlt oder die Straßen sehr schmal sind. Am ende hat sich die kiste selbst einen reifen kaputt gefahren. Das kostet durch die ganzen sensoren dann mal schnell 2500 euro für so nen spaß.

 

Allerdings soll das wohl in der stadt sehr viel besser funktionieren.

 

Ich glaube auch nicht das grade die IT berufe so schnell von KIs ersetzt werden können. Da gibts vermutlich bereiche die eher abgelöst werden könnten. Ich denke grade Körperlich sehr beanspruchende oder gefährliche arbeiten sollten zukünftig eher von maschinen übernommen werden. In der regel gibts in der IT ja eher weniger gefahren :D

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vor 23 Stunden schrieb Crash2001:

Ja bei Drohnenschwärmen gibt es das schon. Ob das aber Hersteller übergreifend auch bei autonomen Fahrzeugen bereits funktioniert, wage ich doch arg zu bezweifeln.

Da ist es für mich interessant, was theoretisch einfacher zu bewältigen ist:

Eine AI die einem zweidimensionalen System (i. e. Straßen) mit hohem Verkehrsaufkommen rechnen muss, oder eine die in einem dreidimensionalem System denken muss, wo wenig los ist, also im Luftraum.

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Ein dreidimensionales System ist natürlich erst einmal komplexer als ein zweidimensionales System , wobei eine Straßenführung nicht zwingend zweidimensional ist, sondern durchaus auch dreidimensional gesehen werden kann (Brücken, Tunnel, übereinander liegende Straßen, ...).
Bei Straßen hat man aber zumindest festgelegte mögliche Wege (durch vorhandenes Kartenmaterial bereits dokumentiert) - im Luftraum kann man meist den kürzesten (oder energetisch günstigsten) Weg nehmen (außer halt bestimmte Lufträume sind gesperrt und müssen umflogen werden).

Für Fluggeräte gibt es bereits zwei Standards für Kollisionswarnsysteme (FLARM und ADS-B/TIS-B), die jedoch leider untereinander inkompatibel sind und auf unterschiedliche Verwendungszwecke ausgelegt sind. FLARM ist eher für kleine Luftfahrzeuge geeignet, ADS-B/TIS-B eher für größere Maschinen. Bei beiden werden Telemetriedaten gesendet und empfangen, die Position, Höhe, Geschwindigkeit und Trajektorie (Bewegungspfad eines Objektes) enthalten, so dass eine potentielle Kollision vorausberechnet und entsprechend gewarnt werden kann.
Quelle

Bei Autos ist das nicht so "einfach", denn ein Fahrrad oder ein Fußgänger wird vermutlich niemals ein Kollisionswarnsystem bei sich führen, sondern muss manuell auf Sicht (visuell per Kamera, per Radar / Infrarot / Laser / sonstige Ortung) erkannt werden.

Zudem ist die Trajektorie bei einem auf Straßen fahrenden Fahrzeug eine komplett andere als bei einem Luftfahrzeug und aufgrund der zusätzlichen Faktoren, die Einfluss auf die Wahl des Weges, sowie die Geschwindigkeit und die erlaubte Richtung nehmen (Ampeln, allgemeine Verkehrsregeln, Schilder (Vorfahrt, Vorsicht-Zeichen, Geschwindigkeitsbeschränkungen, maximale Durchfahrtshöhen, Parkverbote, Durchfahrt-Beschränkungen, ...) um einiges komplizierter als im Flugverkehr. Dazu kommt natürlich auch noch, dass sich das Fahrzeug durchgehend auf der Straße bewegen muss und nicht daneben.

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Am ‎05‎.‎03‎.‎2019 um 12:58 schrieb KeeperOfCoffee:

Täusch dich da mal nicht. Es werden heute schon Roboter in Altenheimen und Schulen eingesetzt. Zwar nicht in Deutschland, sondern in Japan und der USA, aber die Anfänge sind da.

Ja, aber die ersetzen, nicht die Pfleger. Das Problem ist vielmehr, speziell in Japan, daß es denen an (jungen) Menschen mangelt. Und die ihre Arbeitsplätze nicht besetzt bekommen. Zuzug aus dem Ausland wollen die Japaner nicht. Oder nur in ganz geringem Maße. Und mit der starken Alterung der Gesellschaft fehlen dann einfach die Menschen.

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