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Seh ich wie die zwei Vorredner, niemals den Fehler machen und glauben man wäre unersetzlich nicht mal dann wenn du die absolute Koryphäe in einer Technologie, einem Projekt etc. bist und ohne dich das Projekt einen harten Schlag abbekommen würde. Das mag einem zwar in manchen Dingen etwas mehr Schutzfläche bieten als ein 08/15 Mädchen für alles oder Standard Programmierer, wird dich aber auf Dauer (wenn du dem AG immer wieder auf die Nerven gehst) oder bei groben Sachen auch nicht davor bewahren rausgeschmissen zu werden. 

Daher sollte man immer mit einer Gesunden Portion "Ich bin nicht unersetzbar" Denken in der Arbeitswelt leben.

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JEDER ist ersetzbar. Manche von jetzt auf gleich, ohne Auswirkungen. Bei Anderen in einem langwierigem Umstellungsprozess und Verteilung der Aufgaben auf mehrere Personen. Und dann gibt es gelegentlich noch Leute, deren Wegfall gar nicht auffallen oder nur positiv auffallen würde...

Wenn ein MA mit dem Argument kommt "Wenn ich nicht XY bekomme, gehe ich!!!!" dann grenzt es an Erpressung. Wer garantiert, dass der Erpresser Mitarbeiter nach Erfüllung der ersten Forderung keine weitere stellt? Oder wie oft er das macht?

bearbeitet von allesweg
oh, falscher Begriff...

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vor 2 Stunden schrieb allesweg:

Wenn ein MA mit dem Argument kommt "Wenn ich nicht XY bekomme, gehe ich!!!!" dann grenzt es an Erpressung. Wer garantiert, dass der Erpresser Mitarbeiter nach Erfüllung der ersten Forderung keine weitere stellt? Oder wie oft er das macht?

Die Kunst ist es, die "Androhung" schön zu verpacken, ohne jemanden offensichtlich zu erpressen. Ich sehe das keinesfalls als "Erpressung" an, eher eine Geste gegenüber dem AG. So hat er immerhin die Möglichkeit seinen AN zu halten. Ich denke das ist besser als jemanden direkt vor vollendete Tatsachen zu stellen und ihm die Kündigung in die Hände zu drücken.

Egal wo man sich im Leben umsieht, wird genau nach dem Prinzip gehandelt. "Entweder du kaufst meine Dienstleistung (z.B. Haare schneiden) für MEINEN Preis, oder such dir jemanden anderen".

Aber im AG - AN Verhältnis soll es dann plötzlich anders laufen? Der Käufer (AG) entscheidet den Preis? Der AN biete seine Dienstleistung im Unternehmen für den Preis den der AG bestimmt? Da läuft doch was schief.

Sorry, aber dieses Thema bringt mich immer auf die Palme..

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vor 15 Minuten schrieb xenofob:

Die Kunst ist es, die "Androhung" schön zu verpacken, ohne jemanden offensichtlich zu erpressen.

🙄

vor 15 Minuten schrieb xenofob:

"Entweder du kaufst meine Dienstleistung (z.B. Haare schneiden) für MEINEN Preis, oder such dir jemanden anderen"

Das Ding ist. Der AG kann tatsächlich einfach auf einen anderen AN warten. Und zur Not bleibt die Stelle eben für Monate oder Jahre unbesetzt.

Ach, da stehts ja schon:

vor 3 Stunden schrieb allesweg:

Bei Anderen in einem langwierigem Umstellungsprozess und Verteilung der Aufgaben auf mehrere Personen. Und dann gibt es gelegentlich noch Leute, deren Wegfall gar nicht auffallen oder nur positiv auffallen würde...

 

Und zur Not holt sich das Unternehmen dann eben doch einen der teurer wäre als das was der alte AN gefordert hatte. Aber es ist dabei nicht auf diesen Erpressungsversuch eingegangen, so lange die Führungspersonen diese Differenz nicht aus eigener Tasche zahlen müssen werden die damit auch keine Schmerzen haben.

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vor 3 Stunden schrieb allesweg:

Wenn ein MA mit dem Argument kommt "Wenn ich nicht XY bekomme, gehe ich!!!!" dann grenzt es an Erpressung. Wer garantiert, dass der Erpresser Mitarbeiter nach Erfüllung der ersten Forderung keine weitere stellt? Oder wie oft er das macht?

Wohl so oft wie er sich ungerecht bezahlt fühlt, er anderweitig für quasi die gleiche Arbeit deutlich mehr kriegt, Kollegen für gleiche Arbeit und gleiche Leistung mehr kriegen oder er die riesige Differenz zwischen Einnahmen und den was bei ihn rüber kommt sieht. Kurz die Gefahr besteht solange er ungerecht bezahlt wird oder?

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Dreh es doch um: geh mal zu einem Friseur und verlange, dass er seine Dienstleistung "Haare schneiden" bei dir zum niedrigeren Preis der Konkurrenz erbringen soll, sonst gehst du dort hin. 

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vor 23 Minuten schrieb allesweg:

Dreh es doch um: geh mal zu einem Friseur und verlange, dass er seine Dienstleistung "Haare schneiden" bei dir zum niedrigeren Preis der Konkurrenz erbringen soll, sonst gehst du dort hin. 

Gibt es nicht genug Läden, die so Geschichten haben ala Tiefstpreis Garantie? Auch ist der Vergleich zu anderen Anbietern eben immer DAS Argument, bei so Verhandlungen. Klar beim Friseur nicht unbedingt üblich aber allgemein.

vor 27 Minuten schrieb PVoss:

Oder er denkt sich: "LOL hat ja geklappt, mach ich in 10 Monaten nochmal!"

Sag ja, solange es angebracht ist. Wenn nicht dann sagt der AG eben nein, weil es nicht wirtschaftlich ist. Dann kann der AN gehen oder mit dem leben was er hat.

Ist es nicht letztlich immer so? Keiner hat Geld zu verschenken und AG und AN sind selten Freunde. Wer das Druckmittel hat, der setzt eben seine Interessen durch. Meist ist der AG am längeren Hebel und der AN ist näher dran, dass ihm der Strom abgeschaltet wird, die Ehe aufgrund von Geldproblemen krieselt oder das Haus nicht abbezahlt werden kann.

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Tiefstpreisgarantie schön und gut, klappt aber verlässlich nur bei identischen Produkten. 

Bei (regelmäßigen) Dienstleistungen fehlt irgendwann die Qualität und/oder Zuverlässigkeit.

vor 6 Minuten schrieb Velicity:

Sag ja, solange es angebracht ist.

Eben nicht - das ist der Punkt. So lange, bis es nicht mehr funktioniert. Und den mit diesem Verhalten verbundenen Aufwand kann man sich sparen, indem der erste Anlauf abgelehnt wird.

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vor 10 Minuten schrieb allesweg:

Eben nicht - das ist der Punkt. So lange, bis es nicht mehr funktioniert. Und den mit diesem Verhalten verbundenen Aufwand kann man sich sparen, indem der erste Anlauf abgelehnt wird.

Es ist solange angebracht, bis das Gehalt marktgerecht ist. Ganz einfach.

Ob ein Gehalt marktgerecht ist, bestimmt die AG die bereit sind das Geld zu einen zu zahlen.

Wenn man demnach ein Angebot von 50k von einem zukünftigen AG bekommt, bei ähnlichen Aufgaben und Verantwortung, ist das sein Marktpreis.

Jeder sollte seinen Marktpreis einfordern können, ohne gleich als "Erpresser" dazustehen :)

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Es ist ein Unterschied zwischen

Zitat

"Hi Chef. Ich verdiene unter dem Marktdurchschnitt und hätte gerne mehr Gehalt."
- "Wie kommst Du denn darauf?" 
- "Angebote über Xing, Gehaltstabellen. Das aktuelle, marktüblich Gehalt scheint X EUR zu sein. Ich mache Y und bin seit Z im Unternehmen. Wäre schön, wenn wir uns hier einigen könnten"
- "Nein"
- "Ok"

und

Zitat

- "Hi Chef. Ich würde wo anders mehr Geld verdienen und hätte gerne eine Gehaltserhöhung, sonst bin ich weg"
- "Nein"
- "Ok"

Jedem Vorgesetzten ist klar, dass wenn man mit "marktüblich" argumentiert, dort auch das "... sonst bin ich weg" implizit mitschwingt. Offensichtlich hat man sich auf dem Markt schon umgesehen. Es wird auch genauso wahrgenommen.

Nur bei der zweiten Option hinterlässt man keine verbrannte Erde und hält sich Optionen offen, falls die zweite Option sich am Ende dann doch als Unsinn herausstellt (sei es durch zurück zum alten AG oder Abbruch im HR-Finalgespräch). 

Ich würde nie die Karten (komplett) auf den Tisch legen.

bearbeitet von Kwaiken

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vor 54 Minuten schrieb Kwaiken:

Jedem Vorgesetzten ist klar, dass wenn man mit "marktüblich" argumentiert, dort auch das "... sonst bin ich weg" implizit mitschwingt. Offensichtlich hat man sich auf dem Markt schon umgesehen. Es wird auch genauso wahrgenommen.

Hat bei mir mehrfach funktioniert ohne einen negativen Eindruck zu hinterlassen, daher erachte ich die Aussage für sehr pauschalisiert. Ich finde es vollkommen ok mit dem Marktniveau zu argumentieren. Zumindest dann, wenn der AG einen nicht als reine Kostenstelle sieht sondern eben auch den Mehrwert erkennt und Wert auf einen fairen Umgang sowie auf ein faires Gehalt legt.

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vor 11 Minuten schrieb OkiDoki:

Hat bei mir mehrfach funktioniert

Das Gehalt wurde um dich herum mehrfach angehoben, du aber nur nach Hinweis darauf berücksichtigt? Oder musstest du bei mehreren Arbeitgebern mit nur diesem Argument nachverhandeln?

Dann kann folgendes aber nicht sein:

vor 12 Minuten schrieb OkiDoki:

wenn der AG [...] Wert auf einen fairen Umgang sowie auf ein faires Gehalt legt

Oder aber der AG legte zum Zeitpunkt der initialen Vertragserstellung keinen Wert darauf.

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vor 11 Minuten schrieb allesweg:

Oder aber der AG legte zum Zeitpunkt der initialen Vertragserstellung keinen Wert darauf.

Oder aber der Markt hat sich gerade in den letzten Jahren mehrfach stark nach oben korrigiert und ich konnte dies jedes mal, auch ohne AG Wechsel, mitnehmen. Zumindest für die erste Anpassung wird deine Aussage gepaart mit der Unerfahrenheit in Verhandlungen und wechselnden Vorgesetzten noch zutreffen.

bearbeitet von OkiDoki

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vor einer Stunde schrieb OkiDoki:

Hat bei mir mehrfach funktioniert ohne einen negativen Eindruck zu hinterlassen, daher erachte ich die Aussage für sehr pauschalisiert. Ich finde es vollkommen ok mit dem Marktniveau zu argumentieren.

Glaube, Du missverstehst mich. 

Die Argumentation mit dem Marktwert halte ich für legitim. Meiner Meinung nach ist das sogar eines der besten Argumente, wenn man nicht gerade einen Positionswechsel und Verantwortungszuwachs hinter sich hat.

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