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Moin zusammen,

Da ich bald mal wieder das Thema Gehalt ansprechen wollte, hätte ich gerne mal eure Meinungen gehört.
Bin seit fast 6 Jahren hier und mit 2000 brutto angefangen.


Alter : fast 35
Wohnort: NRW
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann) FISI 2012
Berufserfahrung: FISI seit 2012
Vorbildung: Systemelektroniker, ITA, Fachabi, FISI
Arbeitsort NRW/Grenze Niedersachen
Grösse der Firma: ~200 MA
Tarif: angelehnt an IG-Metall
Branche der Firma: Maschinenbau
Arbeitsstunden pro Woche: 40
Gesamtjahresbrutto: ~32.000
Anzahl der Monatsgehälter: 12
Anzahl der Urlaubstage : 30
Sonder- / Sozialleistungen: Weihnachtsgeld 50% vom brutto
Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich) :

Einführung ERP und damit verbundene Aufgaben wie Datenmigration und Aufbereitung.
Typische Sysadmin Stelle: 2 Standorte, Firewalls, AD; Exchange Umgebung, Daily Business Anwender und Hardwaresupport, Veeam Backup, Backup Exec, Hyper-V,
VMware vSphere.
AP für Telefonie und Mobilfunk und konfiguration selbiger.
Einkauf IT-Hard- und Software.
Kontakt mit Endkunden IT zwecks konfigurieren Fernwartungsmodule. (Weltweit)

AP für IT-Probleme Standort DE und PL.

Da ich bald 35 werde, sehe ich das ein bisschen als den Punkt, wo ich nochmal sehen möchte wo ich stehe und was ich hier (auch Gehaltstechnisch) noch erreichen kann.
Was meint Ihr, was ich, wenn ich das Gespräch suche veranschlagen sollte? Hätte an Richtung ~40k p.a gedacht?

Unternehmen steht wirtschaftlich gut da...

Danke für eure Meinungen.!

 

bearbeitet von mikee

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Dir ist sicher bewusst, dass diese Mädchen-für-alles-Stellen nur ganz selten wirklich gut bezahlt werden.

Bei diesen Unternehmen ist die IT eigentlich meist nur ein Kostenfaktor und genauso wird mit den Mitarbeitern in der IT umgegangen. Wenn Du dich nicht spezialisierst, ist hier oft nur ein ganz geringer Gehaltszuwachs möglich. 

Das Alter finde ich bei sowas immer zweitrangig. Es gibt - bei gleicher Leistung in Qualität und Ausführungsgeschwindigkeit - keinen Grund für die gleichen Aufgaben einem 25 jährigen mehr Geld zu zahlen, als einem 50 jährigen. Anders herum gilt dasselbe. 

Daher finde ich, dass man sich nicht die Fragen stellen sollte: Wie alt bin ich und verdiene ich für mein Alter genug? Sondern: Wie lange braucht jemand, um sich auf meinen Wissensstand zu bringen? Plakatives Beispiel: Wenn man 10 Jahre lang im Helpdesk nur Benutzer im AD "zusammenklickt", sind die 10 Jahre Berufserfahrung deutlich weniger wert, als die 10 Jahre eines COBOL-Programmierers im Bankenumfeld.

bearbeitet von Kwaiken

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Generell stimme ich hier @Kwaiken zu. Ich finde es dennoch komisch, dass du soviele verschiedene Dinge übernimmst und nur 32k verdienst (unter Berücksichtigung, dass man angeblich an IGM angelehnt ist). Für IGMler sollte da wesentlich mehr drin sein, dann werden angelehnte Verträge sicherlich auch mehr verdienen können.

40k zu fordern ist aber krass (25%+), das wird dir kein AG in einer Gehaltserhöhung zahlen.

bearbeitet von Listener

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32k nach 6 Jahren BE ist viel zu wenig bei diesem Aufgabenspektrum.
Im ÖD verdient man mittlerweile schon soviel als Frischling mit 0 Jahren BE.

Dass dein AG auf deine 40k eingeht halte ich für so gut wie augeschlossen, man wird dir wohl max 35 - 36 k anbieten, was aber immer noch zu wenig ist.

Hast du eigentlich schon mal ein paar Bewerbungen raussgeschickt um zu checken was andere für dich zahlen würden?
Wenn nicht wäre das mal eine gute Idee.

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Ist mir durchaus bewusst, dass ich als Kostenfaktor gesehen werde oder interner Dienstleister. 

Nein ich bin kein absoluter Top Spezi im Gebiet XY.

Mit dem, wie du es so schön nennst, AD zusammen klicker, habe ich aber auch äußert wenig am Hut. 

Auch das Arbeitspenson ist schon, auch durch ERP Einführung sehr ordentlich und im Grenzbereich des machbaren. 

Dass ein AG einen 25% Gehaltssprung nur sehr unwahrscheinlich mitmachen wird, ist auch klar. 

Aber ich finde das ganz ehrlich nicht zu viel. Und bin ganz einfach unzufrieden, weiter für einen Einstiegslohn zu buckeln :)

@Miraishiki ich will noch das Gespräch abwarten, bevor ich den Markt mal prüfe. Ich halte mind. 500Euro brutto im Monat mehr in ähnlicher Position woanders aber nicht für unrealistisch?

Ich erwarte auch nicht von heute auf morgen den ultimativen lohnsprung, aber die zukünftige Gehaltsppespektive möchte ich wissen. 

Niemand hat Geld zu verschenken und ich habe das Gefühl, dass mache ich jeden Monat. LG 

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vor 18 Minuten schrieb mikee:

ich will noch das Gespräch abwarten, bevor ich den Markt mal prüfe. Ich halte mind. 500Euro brutto im Monat mehr in ähnlicher Position woanders aber nicht für unrealistisch?

Wenn du dich auf ein paar wenige dinge, die du aktuell machst, konzentrierst, ist das realisierbar

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Ich denke, dass du dein Wunschgehalt nur mit einem AG Wechsel erreichen wirst. Auch wäre es für dich als Person sicher nicht verkehrt, mal die Komfortzone zu verlassen und zu schauen wie grün das Gras auf anderen Wiesen ist.
Man profitiert ungemein schnell von wechseln - nicht nur finanziell.
Meine Empfehlung für dich ist ganz klar - schreib Bewerbungen. Versuch dich weiterzuentwickeln.
Ich denke in deiner aktuellen Firma ist man nur daran interessiert, den Status Quo zu erhalten das für möglichst wenig Geld. Also kein Investition und IT und vorallem nicht in ihre Mitarbeiter. Just my 2 cents.

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vor 16 Stunden schrieb mikee:

Einführung ERP und damit verbundene Aufgaben wie Datenmigration und Aufbereitung.

ich kann dir nur empfehlen darauf aufzubauen (ich arbeite im ERP Umfeld) wenn du mehr Geld verdienen willst.

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Es mag sein, dass bei einigen AG's keine Gehaltserhöhungen über 10% drin sind, das gilt aber lange nicht für alle und besonders nicht wenn das Gehalt so niedrig ist.

Wenn Ihr an IGM "angelehnt" seid, würde ich an Deiner Stelle mal nachschauen, für welche Positionen diese Einstufung vorgenommen wird. Ich denke mal das ist so die Stufe Gebäudereiniger, und das bist Du mit den Aufgaben bestimmt nicht.

Also, nachschauen wieviel Du mit IGM Tarif verdienen würdest, und damit zu Chef/Personalabteilung gehen und mal nachfragen warum da so ein Unterschied besteht.

Ich denke mal 40k ist da eher das Minimum als das Ziel.

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Danke an alle erstmal soweit.
Das mit der IGM Einstufung ist eine gute Idee. Danke. Damit hat man auch wieder ein Argument mehr in der Hand.
 

 

bearbeitet von mikee

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An deiner Stelle würde ich mir nen Job suchen und schauen was da maximal geht.

ich gehe davon aus dass für dich 45k in Ordnung wären. (d.h. in Bewerbung sollten 48k als Wunschgehalt stehen)

Hol dir den neuen Arbeitsvertrag nachhause und Bitte den neuen AG um Gedenkzeit. (wg Vertragsunterzeichnung)

Dann spurst du zu deinem aktuellen AG und drückst ihm die Pistole auf die Brust. 

Du erzählst Ihm dass du ein sehr attraktives Angebot bekommen hast, du aber ungern deinen jetzigen Job wechseln möchtest.

Leider musst du aber deine finanzielle Zukunft im Auge behalten, und deshalb sind deine jetzigen 32k deutlich zu wenig. Du hättest gern 42k. 

Entweder ist dein jetziger AG nicht dämlich und nickt ein, oder du wechselst supersicher den AG.

 

Ob das guter Stil ist oder nicht, juckt keinen. Eine Firma würde dich genauso rauskicken ohne mit der Wimper zu zucken. 

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vor 9 Minuten schrieb xenofob:

 Dann spurst du zu deinem aktuellen AG und drückst ihm die Pistole auf die Brust. 

So ruiniert man jegliches Vertrauensverhältnis binnen Sekunden.

 

vor 10 Minuten schrieb xenofob:

du wechselst supersicher den AG

Da gibt es etwas namens Probezeit...

 

vor 11 Minuten schrieb xenofob:

ne Firma würde dich genauso rauskicken ohne mit der Wimper zu zucken.

Da gibt es etwas namens Kündigungsschutzgesetz...

 

@mikee verhandle, aber fair. Auch mit einem Gegenangebot kann man das ohne verbrannte Erde!

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So ein Quatsch. 

@ListenerMan beschreibt seine Situation und bittet um mehr Geld. Die Pistole auf der Brust sieht zwar der AN, aber nicht der AG. Mit dem Vorgehen zeigt man dem AG lediglich dass man für die Berufswelt sehr attraktiv ist.

@Listener@alleswegWenn man nicht im Bewerbungsprozess sich als Alpha IT-ler darstellt und sich später Mühe gibt, sollte ja wirklich keiner Angst vor der Probezeit haben.

@alleswegIch möchte sehen wie du gegen eine betriebsbedingte Kündigung dein Wort erhebst :)

Kündigungsschutz klingt schön, bietet aber in der Praxis keinerlei Schutz in dem Sinne.

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vor 9 Minuten schrieb xenofob:

Man beschreibt seine Situation und bittet um mehr Geld. Die Pistole auf der Brust sieht zwar der AN, aber nicht der AG. Mit dem Vorgehen zeigt man dem AG lediglich dass man für die Berufswelt sehr attraktiv ist.

Der hier genannte AG wird den TE ziehen lassen ohne mit der Wimper zu zucken. Wenn es anders wäre, hätten hier bereits Gehaltsanpassungen und Gespräche stattgefunden.

 

vor 12 Minuten schrieb xenofob:

@Listener@alleswegWenn man nicht im Bewerbungsprozess sich als Alpha IT-ler darstellt und sich später Mühe gibt, sollte ja wirklich keiner Angst vor der Probezeit haben.

@alleswegIch möchte sehen wie du gegen eine betriebsbedingte Kündigung dein Wort erhebst :)

Wenn man vor der Probezeit keine Angst haben soll, aber vor einer betriebsbedingten Kündigung, verstehe ich die Welt nicht mehr. In der Probezeit kann man nämlich auch "einfach so" kündigen ;)

 

vor 13 Minuten schrieb xenofob:

Kündigungsschutz klingt schön, bietet aber in der Praxis keinerlei Schutz in dem Sinne.

und ob.

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vor 25 Minuten schrieb xenofob:

Mit dem Vorgehen zeigt man dem AG lediglich dass man für die Berufswelt sehr attraktiv ist.

... und man nicht sachlich argumentieren kann sondern gleich mit Drohgebärden ankommt. Dass diese Verhandlungsstrategie funktioniert, zeigt POTUS Trump täglich aufs neue. Also am besten die Gehaltsverhandlungen am besten gleich per Twitter führen!

 

vor 21 Minuten schrieb xenofob:

 @alleswegIch möchte sehen wie du gegen eine betriebsbedingte Kündigung dein Wort erhebst :)

Alleine die Androhung einer Kündigungsschutzklage kann zu einem Aufhebungsvertrag mit passender Kündigungsfrist, Abfindung, ... führen. Been there, done that.

Dann gibt es noch genügend Fälle, in denen Arbeitgeber vor Gericht verlieren. 

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Gerade eben schrieb allesweg:

Dann gibt es noch genügend Fälle, in denen Arbeitgeber vor Gericht verlieren. 

Und fast alle Fälle vor dem Arbeitsgericht gehen in einem Vergleich aus, der den AN zumindest ordentlich entschädigt. Die meisten Verhandlungen am Arbeitsgericht gehen so aus und da hat der AN erst recht was von.

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vor 4 Minuten schrieb Listener:

Der hier genannte AG wird den TE ziehen lassen ohne mit der Wimper zu zucken. Wenn es anders wäre, hätten hier bereits Gehaltsanpassungen und Gespräche stattgefunden.

Du weißt weder wie der AG mit dem TE verhandelt hat, noch kennst du die Art vom TE beim verhandeln. Also schreib hier bitte keinen Unfug. Keiner, wirklich keiner, wird jemanden einfach so Geld hinterher schmeißen. Vielleicht macht der TE beim AG einen absoluten glücklichen Eindruck? Warum sollte man Ihm dann mehr Geld geben, als er verlangt?

 

vor 9 Minuten schrieb Listener:

Wenn man vor der Probezeit keine Angst haben soll, aber vor einer betriebsbedingten Kündigung, verstehe ich die Welt nicht mehr. In der Probezeit kann man nämlich auch "einfach so" kündigen ;)

Du hast den Hinweiß gegeben, dass die Probezeit eine riskante Zeit ist und man sich deshalb einen Wechsel gut überlegen sollte. Ich behaupte dass die Probezeit nur für Ausreißer gefährlich ist. Wenn man sich reinkniet ist das locker machbar. (und defintiv kein Grund weiterhin 32k zu verdienen)

Ich sehe keinen Vergleich zwischen Probezeit und betriebsbedingten Kündigung?

 

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vor 2 Minuten schrieb xenofob:

Ich sehe keinen Vergleich zwischen Probezeit und betriebsbedingten Kündigung?

Du hast die betriebsbedingte Kündigung so dargestellt, als sei das der Normalfall und würde ständig passieren. Als AN hätte man keinen Schutz. Das gilt allerdings eher für die Probezeit, da man in dieser "einfach so" gekündigt werden kann. Eine betriebsbedingte Kündigung kann man für gewöhnlich nicht einfach so durchsetzen.

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vor 4 Minuten schrieb Listener:

Du hast die betriebsbedingte Kündigung so dargestellt, als sei das der Normalfall und würde ständig passieren. Als AN hätte man keinen Schutz. Das gilt allerdings eher für die Probezeit, da man in dieser "einfach so" gekündigt werden kann. Eine betriebsbedingte Kündigung kann man für gewöhnlich nicht einfach so durchsetzen.

Es ist durchaus denkbar. Wird sogar sehr oft so durchgesetzt. 

https://www.onelogic.de/kuendigungsstudie/

 

Die Diskussion bewegt sich in die falsche Richtung.

Meine Meinung praktiziere ich & habe damit sehr gute Erfolge erzielt. 

Um einen großen Gehaltssprung (+15%-+30%) innerhalb des Unternehmens zu realisieren, gibts m. E. keinen anderen Weg.

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Die Quelle ist irrelevant:

Zitat

Somit sind 12 Prozent der Kündigungsfälle (7 Prozent aufgrund der Nicht-Einhaltung des besonderen Kündigungsschutzes und 5 Prozent aufgrund von Formfehlern) eindeutig fehlerhaft. Wie viele der übrigen Kündigungen sich im weiteren Verlauf als unwirksam herausstellten (z.B. weil der Kündigungsgrund nicht berechtigt war), wurde im Rahmen dieser Studie nicht untersucht.

 

vor 13 Minuten schrieb xenofob:

Die Diskussion bewegt sich in die falsche Richtung.

Ja.

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vor 2 Stunden schrieb Listener:

Der hier genannte AG wird den TE ziehen lassen ohne mit der Wimper zu zucken.

Richtig. Was der TE macht ist keine Raketenwissenschaft. 4 Wochen Suche, 8 Wochen Einarbeitung und 10k an Gehaltserhöhung sind gespart.

vor 2 Stunden schrieb Listener:

Eine betriebsbedingte Kündigung kann man für gewöhnlich nicht einfach so durchsetzen.

Der beliebteste Trick ist immer eine Situation herbeizuführen, wo dem AG kein Ausweg mehr bleibt, als genau diesen AN zu kündigen. Hier werden Abteilungen umorganisiert um sie dann zu schließen und den AN so loszuwerden. Oft werden hier auch MA mit Kindern, etc. zusammen mit dem zu kündigen AN zusammengeworfen und dann anhand einer Pseudo-Sozialauswahl betriebsbedingt gekündigt. 

Oft genug gesehen. Ging auch vor Gericht durch.

vor 2 Stunden schrieb allesweg:

Alleine die Androhung einer Kündigungsschutzklage kann zu einem Aufhebungsvertrag mit passender Kündigungsfrist, Abfindung, ... führen. Been there, done that.

Auch das ist korrekt. Da vor dem Arbeitsgericht jeder seine Kosten selbst zahlt, ist es für ein Unternehmen meist einfacher, wenn man direkt 6 Monatsgehälter in die Hand nimmt, statt 3 Monatsgehälter für Gerichtskosten und im Anschluss evtl. dann doch nochmal 6 Monatsgehälter an Abfindung zahlen zu müssen.

vor 2 Stunden schrieb xenofob:

Meine Meinung praktiziere ich & habe damit sehr gute Erfolge erzielt. 

Um einen großen Gehaltssprung (+15%-+30%) innerhalb des Unternehmens zu realisieren, gibts m. E. keinen anderen Weg.

Ich glaube Du hast dich evtl. etwas unglücklich ausgedrückt? Denke nicht, dass Ihr alle von einander so weit entfernt seid.

In der Regel gibt es beim aktuellen AG nur ganz, ganz wenig Ansatzpunkte für 25% mehr Gehalt. Die Frage ist immer, ist das Gehalt auch gerechtfertigt? Das findet man am besten heraus, wenn man sich wo anders bewirbt. Hat man einen Vertrag mit 20% mehr in der Hinterhand verhandelt es sich deutlich angenehmer.

Aber bitte nicht "Pistole auf die Brust", sondern sagen, dass gerne sein Gehalt auf ein marktübliches Niveau heben möchte. Man weiß, dass 25% auf einen Schlag viel sind, aber man hofft dass einem kein Strick draus gedreht wird, weil man nicht jedes Jahr 5% mehr verlangt hat. Wenn der AG ablehnt und nicht einmal darüber nachdenken möchte, bedankt man sich für das Gespräch und zieht Konsequenzen.

Wer durch "Pistole auf die Brust" mehr Gehalt bekommt, der bekommt das genau 1x. Beim nächsten Mal kann man sicher sein, dass der AG sich nicht erpressen lassen wird und einen Plan B in der Hinterhand hat.

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Danke für euren Input, ich werde mir da auf jeden Fall noch Gedanken zu machen.
@xenofob Deine Ansichtsweise klingt unüblich, aber ist schon nicht fern der Realität.

"Pistole auf die Brust" ist nicht mein Ding. Auch angesichts des anderen potentiellen AGs gegenüber.
Ist zwar sicher daily Business aber dennoch nicht meins.

Evtl. lässt sich da auch bluffen. Zur Not habe ich aber auch kein großes Problem damit.
Es geht ja um meine Zukunft und letztendlich auch um meine Rente.

Sicher, wie immer im Leben schenkt einem eigentlich niemand freiwillig auch nur einen Cent, wenn es nicht sein muss.
Ob die AGs in DE wirklich meinen, MA langfristig halten oder motivieren zu können mit der Einstellung oder
auf
Fluktuation stehen kann ich nicht sagen.

Kenne auch viele Firmen, wo neue MA 1-2Jahre bleiben und dann weg sind. ewiger Kreislauf - Will man das als AG?

Klar will man als Unternehmen Gewinne erzielen, die Fixkosten klein halten, wovon Lohn nunmal meist ein dicker Batzen ist.
Auf der anderen Seite wird dann aber immer kommuniziert, intern wie extern; wie wertvoll für das Unternehmen die eigenen MA sind ,was man Ihnen verdankt und was diese maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben... Merkt man halt leider nichts von. Da ist jeder Euro mehr direkt diskussionswürdig.

Resonanz hier beim AG gibt es sehr wenig - in beide Richtungen.
MA Gespräche sind zwar jährlich geplant aber selten. Ob der Eindruck hier ist, dass ich glücklich bin? mag sein, wie gesagt fehlt die Resonanz etwas. Aber glaubt das tatsächlich jemand? Meine Vorgesetzten wissen auch um mein Arbeitspensum und kennen schließlich auch mein Gehalt. Also bezweifel ich das mal.


Wir wollen dieses jahr noch Live gehen mit unserem ERP und ganz ehrlich, wenn ich gehen würde, wäre mein AG vor nicht unerheblichen Problemen gestellt, mal eben jemanden einarbeiten in die Thematik bis dahin wird nicht funktionieren, und Verzögerung bedeutet auch finanzieller Verlust.

Vielleicht muss man wirklich mal andere Praktiken anwenden um nicht dumm dazustehen. Man muss ja deswegen nicht gleich wie die Axt im Wald rüber kommen.






 

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vor 16 Stunden schrieb mikee:

Wir wollen dieses jahr noch Live gehen mit unserem ERP und ganz ehrlich, wenn ich gehen würde, wäre mein AG vor nicht unerheblichen Problemen gestellt, mal eben jemanden einarbeiten in die Thematik bis dahin wird nicht funktionieren, und Verzögerung bedeutet auch finanzieller Verlust.

Nur um das einmal kurz aufzugreifen. Ich glaube diese Denken haben viele. Ich habe bis letztes Jahr in einem Mittelständischen Unternehmen als "Mädchen für alles" gearbeitet und war knapp 11,5 Jahre dort.

Ich hatte die Chance zu wechseln und habe dies auch relativ früh im Unternehmen kommuniziert. Dort wurde dies anscheinend nicht als allzu wichtig angesehen. Ich bin dann gegangen und das Rad dreht sich im alten Unternehmen weiter, nur dass diese seit 8 Monaten suchen.

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In dem Punkt möchte ich @Sebo1988zustimmen. Sehr viele AN denken, dass sie für das Unternehmen nicht austauschbar sind und ein Wechsel dem Unternehmen einen enormen Verlust einbringt. Meistens zeigt sich jedoch, dass dem nicht so ist (ohne die genaue Situation jetzt einschätzen zu können)

bearbeitet von Listener

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