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Ausbildung nach Studiumsabbruch

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Hallo,

ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen das ein Studium einfach nichts für mich ist. Ich habe nach dem Abitur ein Studium begonnen ,weil in meinem Familien, Freundes -und Bekanntenkreis alle der Meinung waren, dass man ja unbedingt studieren müsse. Demnach habe ich mich für einen 2-Fächer-Bachelor Geographie (Hauptfach) und Wirtschaftswissenschaften (Nebenfach) entschieden. Ich hatte ja auch Geographie als Leistungskurs im Abi und war dementsprechend auch interessiert. Leider hat sich das Studium als Mist herausgestellt (Der Geographie Teil). Hinzu kamen dann noch die nicht so tollen Jobchancen, wenn ich es doch durchziehen sollte. Da ich auch in der Schule Informatik hatte und mich das auch sehr interessierte, und ich auch gerne programmierte, habe ich mich dazu entschieden auf das Fach Informatik zu wechseln an einer anderen Universität. Das Studium hat mir auch echt Spaß gemacht und begeistert, und durch die paar super theoretischen und trockenen Informatikmodule hätte ich mich auch durchbeißen können, aber das Uni-Mathe hat mich echt fertig gemacht. Das hat mit dem Mathe was man aus der Schule kennt ja mal rein garnichts zu tun. Super abstrakte Beweise die man führen musste, noch und nöcher. Bis zur Hälfte bin ich noch mitgekommen, aber danach ging einfach nichts mehr. Wenn dann in der Lerngruppe (und auch in vielen anderen Lerngruppen) auch niemand mehr einen Plan hat, ist das echt zum verzweifeln. Im Nachhinein hätte ich mich wohl besser über die Durchfallquoten in Mathe informieren sollen. Die sind bei etwa 80% ! Und die, die dann bestehen haben eine Note von höchstens 3,8 (Die anderen haben gerade so mit 4,0 bestanden).

Habe die Prüfung dann im dritten Fachsemester nochmal probiert, aber das hat trotz der erneuten Anstrengungen leider nicht geklappt. Diesen Februar habe ich überlegt eine Ausbildung zu machen, aber da waren die Bewerbungsfristen ja schon vorbei. Daher entschied ich mich für das Sommersemester auf Wirtschaftsinformatik zu wechseln an der gleichen Uni, weil man da nur das Wirtschaftsmathe machen muss (keine Beweise, eher Oberstufenmathe advanced). Allerdings musste ich feststellen das mir das Studium zu Wirtschaftslastig ist und ich mich lieber mehr in die Informatik vertiefen möchte. Das technische begeistert mich einfach sehr viel mehr. Ich denke das Wirtschaftsinformatik Studium könnte ich schaffen, aber wenn ich dann meinen Master habe bin ich auch 29 (Bin vor kurzem 24 geworden). Und ich denke auch bei so einem wirtschaftslastigen Studium werde ich hinterher im Job eher nicht an die technischen, für mich viel interessanteren, Aufgaben gelassen. Daher bin ich nun zu dem Schluss gekommen eine Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung zu machen. Auch weil es deutlich praxisorientierter ist. Habe auch während meiner Studiumszeit für knapp ein 3/4-Jahr als studentische Hilfskraft bei einem wissenschaftlichen öffentlichen Dienst gearbeitet und bei der Verkabelung, Aufbau und Einrichtung der neuen zusätzlichen Server geholfen.

Da ich nun möglichst keine Zeit verlieren möchte, würde ich euch gerne fragen worauf es bei einem guten Ausbildungsplatz ankommt. Bzw. wo ist die Chance am höchsten eine gute Ausbildung zu bekommen und das Risiko am geringsten einfach nur als billige Arbeitskraft benutzt zu werden ohne vernünftig ausgebildet zu werden?

Was für ein Art Unternehmen sollte es sein? (z.B IT-only Betrieb, Großer Konzern oder irgendeine Firma die diese Ausbildung einfach anbietet?)

Wie groß sollte es mindestens sein?

Sollte es unbedingt Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten?

Ist eine hohe Übernahmequote wichtig?

Wenn man im öffentlichen Dienst die Ausbildung macht steckt man dann im öD fest oder kann man dann noch einfach in die freie Wirtschaft wechseln?

Was sind absolute NoGo's?

Noch irgendwelche generellen Tipps oder Ratschläge?

(Habe schon die SuFu genutzt aber konnte keine ausreichenden oder keine Antworten bezüglich meiner Fragen finden.)

Ich bedanke mich schonmal im Voraus für jede Antwort.

bearbeitet von snowboardfan

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Ich habe das selbe wie du letztes Jahr durchgemacht. Geographie hat mich enttäuscht, obwohl es mein Lieblingsfach war im Abi... 

 

Um deine Chancen auf einen guten Ausbildungsplatz zu erhöhen, würde ich dir ein Praktikum im IT Bereich empfehlen.. Du musst dich aber beeilen, viele gute Ausbildungsplätze dürften schon vergeben sein.. Ich habe meinen Platz zwar im März bekommen, hatte aber wahrscheinlich Glück gehabt. Viele der (guten) Betriebe haben ja schon spätestens im Januar ihre Plätze vergeben.. 

Also das Praktikum würde ich dir wirklich empfehlen, bei mir hat es definitiv einen sehr positiven Effekt gehabt. Die Betriebe wollen halt sehen, dass man sich für die Themen interessiert, ich bin der Meinung dass es auch viele junge Leute gibt die denken der Beruf wäre interessant für sie weil sie mal in ihrem Leben 2-3PCs zusammengebaut haben. Schön und gut, hat aber nicht viel mit den späteren Tätigkeiten im Beruf zu tun. Daher wäre ein Praktikum natürlich von Vorteil, vorallem wenn du nicht viel in dem Bereich vorzuweisen hast in den Gesprächen. 

 

 

ÖD würde ich (meine Meinung) meiden, viele der Tätigkeiten sind dort nicht anspruchsvoll wie viele hier im Forum erzählen.. Meist sind es solche Sachen wie "Meine Maus geht nicht, der Drucker ist kaputt"... Wo du zb viel lernen und dich auch in viele verschiedene Richtungen spezialisieren kannst wären große IT-Dienstleister.. 

 

 

 

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Ich würde extrem kleine Unternehmen meiden. Über One-Man-Show plus Azubis habe ich noch nichts Gutes gehört. 

Die Übernahmequote wäre mir egal. Salopp gesagt, wenn du am Ende der Ausbildung was drauf hast, hast du ganz gute Einstiegsschancen, im Ausbildungsbetrieb oder anderswo. Wenn nicht, wirst du auch bei einer hohen Übernahmequote nicht übernommen... ÖD an sich ist kein Nachteil. Allerdings war in meinem ÖD-Ausbildungsbetrieb, gelinde gesagt, nicht viel zu tun. Das ist glaube ich oft so. Ohne Eigeninitiative lernt man dann nicht viel.

Allgemein, auch später im Berufsleben, würde ich darauf achten daß die IT ein wichtiger Teil der Wertschöpfung des Unternehmens ist, und kein Nebenschauplatz. Und auch intern so wahrgenommen wird. In die Gans, die goldene Eier legt, investiert man Zeit und Geld, damit sie noch mehr Eier legt. An der Putzfrau wird gespart, wo es nur geht.

Weiterbildungen sind für Azubis meist nicht so gängig, man ist ja im Idealfall drei Jahre lang auf Fortbildung. 

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Nochmal zur Wirtschaftsinformatik Studium: nur weil du Wirtschaft mit Studiert hast, heißt das nicht pauschal, dass du kein Entwickler werden kannst. Gerade weil es eben wirtschaftliche Aspekte mit einbindet ist dies in verschiedenen Gebieten durchaus gern gesehen. Z. B. in der SAP Entwicklung. Wenn du dir also überlegst weiter zu studieren und nebenbei als studentische Hilfskraft als Entwickler arbeitest, kannst du darüber sehr gut in die Entwicklung rutschen. Das erfordert aber wie schon erwähnt zusätzlichen Einsatz von dir für die Richtung.

 

Bei einer Ausbildung hingegen wirst du i.d.R. In einer Programmiersprache ausgebildet, die für das Unternehmen wichtig ist. Bei einer Firma für Webentwicklung wirst du also kaum das lernen, was für Roboter Programmierung wichtig ist und umgekehrt. Das Beeinflusst dann auch deine späteren Chancen in diesem Umfeld Fuß zu fassen.

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vor 5 Stunden schrieb snowboardfan:

eine Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung zu machen. Auch weil es deutlich praxisorientierter ist. Habe auch während meiner Studiumszeit für knapp ein 3/4-Jahr als studentische Hilfskraft bei einem wissenschaftlichen öffentlichen Dienst gearbeitet und bei der Verkabelung, Aufbau und Einrichtung der neuen zusätzlichen Server geholfen.

Du hast also Aufgaben eines FISI bzw. ITSE erledigt und möchtest deshalb jetzt FIAE werden?

Irgendetwas passt da nicht zusammen. Oo

Sicher, dass du Anwendungsentwicklung und nicht Systemintegration meinst?

Wie kommst du eigentlich von Geographie und Wirtschaftswissenschaften auf Informatik, abgesehen von dem Dreivierteljahr als studentischer Hilfskraft? Hast du irgendwelche Vorkenntnisse, von "PC einschalten" (überspitzt ?) abgesehen?

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Gast Cloudnaut
vor 6 Stunden schrieb snowboardfan:

Ich denke das Wirtschaftsinformatik Studium könnte ich schaffen, aber wenn ich dann meinen Master habe bin ich auch 29 (Bin vor kurzem 24 geworden)

Und wieso ist der Master hier der Vergleichsmaßstab?  Auch wieder die Motivation ala. >> "weil in meinem Familien, Freundes -und Bekanntenkreis alle der Meinung waren, dass man ja unbedingt ..." den Master bräuchte << ?

Der Bachelor dauert 3 Jahre. Du hast schon ein Semester rum. Wenn du erst Ende 2020 in ein Ausbildungsverhältnis genommen wirst, wärst du mit dem Bachelor früher fertig als mit der Ausbildung zum Fachinformatiker.

vor 6 Stunden schrieb snowboardfan:

Und ich denke auch bei so einem wirtschaftslastigen Studium werde ich hinterher im Job eher nicht an die technischen, für mich viel interessanteren, Aufgaben gelassen. 

Es ist heute der Regelfall, dass man auch mit jedem Bindestrich-Informatik Studiengang die gleichen Chancen auf Entwicklungsstellen hat. Es ist ein Arbeitnehmermarkt. Einfach bewerben und fertig. In vielen Bereichen ist das Wirtschaftswissen auch enorm hilfreich, weil bei der Softwareentwicklung nicht nur technische Probleme gelöst werden, sondern auch fachliche Anforderungen umgesetzt werden müssen. Diese fachlichen Anforderungen versteht man besser, wenn man einen Wirtschaftshintergrund mitbringt. 

Das du kein Interesse oder Lust auf Wirtschaftsthemen hast ist valide. Diese auszuschlagen wegen angeblich schlechten Jobchancen ist aber Unsinn.

vor 6 Stunden schrieb snowboardfan:

Da ich nun möglichst keine Zeit verlieren möchte, würde ich euch gerne fragen worauf es bei einem guten Ausbildungsplatz ankommt. Bzw. wo ist die Chance am höchsten eine gute Ausbildung zu bekommen und das Risiko am geringsten einfach nur als billige Arbeitskraft benutzt zu werden ohne vernünftig ausgebildet zu werden?

Was für ein Art Unternehmen sollte es sein? (z.B IT-only Betrieb, Großer Konzern oder irgendeine Firma die diese Ausbildung einfach anbietet?)

Wie groß sollte es mindestens sein?

Es ist schon so, dass die Chance bei einem größeren Unternehmen gut ausgebildet zu werden höher sind als bei einem 1-Mann Unternehmen um die Ecke. Einfach weil die Kapazitäten höher sind und es oft größere Anforderungen und Projekte gibt mit größeren Budgets. Ein Garant ist das aber nicht.

Den "Ausbildungswillen" kann man nicht anhand der Größe des Unternehmens abschätzen. Das hängt auch immer von der Laune der Leute ab. Meine Empfehlung ist sich dort zu bewerbem, wo mit dem Geld verdient wird was du tun willst. Sprich: Wenn du Software entwickeln willst, dann würde ich mich bei einer Firma bewerben die interessante Software Produkte entwickelt. Die Chance dass du dann ebenfalls interessante Software entwickelst (und dort alles lernst was du dafür brauchst), ist höher als beispielsweise bei einem Metall Produktionsunternehmen, wo deine Aufgaben möglicherweise in der Anpassung von Softwarekomponenten einer Standardsoftware liegt. Wobei das noch gut wäre, manche werden dort auch nur als Sachbearbeiter verschleißt.

bearbeitet von Cloudnaut

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Erstmal vielen Dank für eure Antworten, die haben mir schonmal sehr weitergeholfen!

vor 10 Stunden schrieb Visar:

Du hast also Aufgaben eines FISI bzw. ITSE erledigt und möchtest deshalb jetzt FIAE werden?

Irgendetwas passt da nicht zusammen. Oo

Sicher, dass du Anwendungsentwicklung und nicht Systemintegration meinst?

Wie kommst du eigentlich von Geographie und Wirtschaftswissenschaften auf Informatik, abgesehen von dem Dreivierteljahr als studentischer Hilfskraft? Hast du irgendwelche Vorkenntnisse, von "PC einschalten" (überspitzt ?) abgesehen?

Nun da ich die Tätigkteiten eines FISI/ITSE erledigt habe, möchte ich eher kein FISI werden ?. Mich hat das halt nicht so sehr begeistert, wie das entwickeln von Software.

Ich stand damals vor der Entscheidung entweder Geographie (Hauptfach) + Wirtschaftswissenschaften (Nebenfach) zu studieren oder Informatik. Mich hat Geographie und auch Wirtschaftswissenschaften zum damaligen Zeitpunkt einfach mehr interessiert.

Was die Vorkenntnisse anbelangt:

Ich habe damals schon als Kind einfach mal mit der Programmierung angefangen, einfach weil es mich interessierte. War damals glaube ich Visual Basic. Mit Hilfe eines Lehrbuchs habe ich mich da etwas reingearbeitet. Ab der 7. Klasse habe ich dann Informatik gewählt und bis zum Ende durchgezogen. Da haben wir hauptsächlich in Java programmiert (ab der 9. Klasse). Ansonsten im Studium haben wir uns nochmal mit Java beschäftigt, C-Programmierkurs, Haskell(?, bin wirklich kein Fan von funktionaler Programmierung), MIPS(Assembler), Automatentheorie und halt Linux/Arbeit in der Bash(Da wir alles an der Uni in einer Linux Umgebung machen müssen). Habe nicht so viele andere Module neben Mathe belegt um mehr Zeit für Mathe zu haben.

@kylt das beruhigt mich doch etwas. Mal schauen ob SAP mir zusagt.

@Whitehammer03 Gut zu hören das ich nicht der einzige bin dem es so geht. Den öD ignoriere ich dann mal, auf sowas habe ich wirklich keine Lust. Meinst du es wäre sinnvoll sich gleichzeitig für eine Ausbildung und ein Praktikum zu bewerben, falls ich keinen Ausbildungsplatz bekommen sollte?

@Cloudnaut Danke für deine Antwort, das war mir so nicht klar. Dachte man endet als WiInf immer mit größter Wahrscheinlichkeit als ein Berater (was ja auch nicht schlecht ist, aber ich denke nicht das ich sowas dauerhaft tun möchte). Zu deiner Frage: Ja deine Mutmaßung liegt da richtig, aber ich bin auch der Meinung das man mit nur einem Bachelor nur in die uninteressanten Aufgabenbereiche abgeschoben wird, sich rechtfertigen muss warum man denn keinen Master gemacht hat und es auch schwieriger ist an die interessanten Jobs zu kommen. Oder sehe ich das hier völlig falsch?

Wirtschaftsthemen stehe ich jetzt nicht negativ gegenüber ist halt nur nicht mein Traumthema. Aber wenn ich trotzdem in die Softwarentwicklung mit einem WiInf Studium kommen kann, würde ich mir das überlegen es vielleicht doch durchzuziehen.

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Kannst du machen,habe mich ebenfalls auch für ein Praktikum beworben bzw im anschreiben erwähnt, dass ich auch für ein Praktikum gerne zur Verfügung stehen würde. 

Dann hat es ein kleiner 2 Mann Betrieb akzeptiert mit Aussicht auf einen Ausbildungsplatz wenn ich im Praktikum ( was 1, 5 Jahre gehen soll) überzeugen sollte ? ich habe 1 Monat lang dort gearbeitet und direkt bei meinem ersten Vorstellungsgespräch während des Praktikums eine Zusage von einem Konzern bekommen und mache dort meine Ausbildung jetzt. Ich denke, das Praktikum spielte dabei eine große Rolle. 

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Gast Cloudnaut
vor 32 Minuten schrieb snowboardfan:

Ja deine Mutmaßung liegt da richtig, aber ich bin auch der Meinung das man mit nur einem Bachelor nur in die uninteressanten Aufgabenbereiche abgeschoben wird, sich rechtfertigen muss warum man denn keinen Master gemacht hat und es auch schwieriger ist an die interessanten Jobs zu kommen. Oder sehe ich das hier völlig falsch?

Ja das siehst du völligisch falsch. Ich denke ein Praktikum / Werkstudenten Tätigkeit wäre für dich extrem sinnvoll, damit du deine bereits festgefahrenen Ansichten mal in Frage stellen kannst. 

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vor 1 Stunde schrieb Cloudnaut:

Ja das siehst du völligisch falsch.

Möchte ich unterschreiben. Es kommt in sehr großem Maße drauf an, wie man sich verkauft, mit negativer Grundeinstellung in solche Gespräche über Karriere/Geld reinzugehen, ist nicht sonderlich hilfreich.

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vor 16 Stunden schrieb Whitehammer03:

ÖD würde ich (meine Meinung) meiden, viele der Tätigkeiten sind dort nicht anspruchsvoll wie viele hier im Forum erzählen.. Meist sind es solche Sachen wie "Meine Maus geht nicht, der Drucker ist kaputt"... Wo du zb viel lernen und dich auch in viele verschiedene Richtungen spezialisieren kannst wären große IT-Dienstleister.. 

Diese Meinung würde ich dann nochmal überdenken, vor allem weil es nicht "den" ÖD gibt. Vor allem wenn man zu den etwas größeren Dienstleistern und Behörden schielt, kann man dort unter Umständen sehr wohl eine sehr gute und umfangreiche Ausbildung genießen. Es kommt halt wie so oft auch auf einen selber und die anderen beteiligten Personen drauf an. 

Am Ende kann man nämlich auch bei einem großen IT-Dienstleister drei Jahre nichts anderes machen als irgendwelche Rollouts durchführen oder sonstiges.

Und eine Ausbildung ist ebenfalls nicht unbedingt dafür geeignet sich in eine bestimmte Richtung zu spezialisieren. Das macht man dann vielleicht besser danach.

Ich würde demnach den ÖD nicht direkt ausklammern jedoch wenn schon gezielt nachhaken wie die Ausbildung aufgebaut und strukturiert ist.

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vor 3 Stunden schrieb Cloudnaut:

Ja das siehst du völligisch falsch. Ich denke ein Praktikum / Werkstudenten Tätigkeit wäre für dich extrem sinnvoll, damit du deine bereits festgefahrenen Ansichten mal in Frage stellen kannst. 

Als "bereits festgefahren" würde ich meine Ansichten jetzt nicht bezeichnen. Genau deshalb habe ich ja hier ins Forum geschrieben um einfach mal die Einschätzung von Leuten die tatsächlich in der Branche arbeiten zu bekommen. Damit ich eben auch eine andere Perspektive auf die ganze Thematik aufgezeigt bekomme. Und ehrlich gesagt bin ich froh das sich herausgestellt hat, dass ich völlig falsch liege. Das war nämlich meine größte Sorge, das ich damit recht haben könnte. Das mit der Werksstudententätigkeit ist eine gute Idee ich werde mich da mal umschauen. Ich denke auch das es von Vorteil ist wenn ich dadurch schon etwas Berufserfahrung zum zukünftigen Berufseinstieg mitbringen kann, wenn ich mich dann mit dem Bachelor bewerben sollte.

@eneR Danke für den Hinweis, werde ich im Hinterkopf behalten.

bearbeitet von snowboardfan

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Insbesondere bei der Ausbildung ist der öD für mich eher eine Empfehlung, da (selbst im öD gelernt, vorher in pW abgebrochen mangels Inhalte) eigentlich sehr darauf geachtet wird, vollumfänglich auszubilden, sprich dem Azubi alle Abteilungen & Aufgaben der IT zu zeigen.
Ich kann die Ausbildung in Bundesbehörden aus direkter Erfahrung empfehlen. Auch wir haben schon etliche Azubis (intern wie extern) erfolgreich durch die Prüfung begleitet - kein einziger Azubi hat sich über alte Technologie oder Hilfsarbeiten beschwert, eher im Gegenteil, wir haben, wenn der Azubi es auch wollte, den Azubi in unseren normalen Alltag integriert, ihm vorher aber auch die notwendigen Grundlagen beigebracht.
Nach der Ausbildung im öD ist man ganz bestimmt noch nicht verbrannt.

Aus meiner Sicht ganz im Gegenteil, etliche haben sich danach auch bewusst für die pW oder den öD entschieden, abhängig von den persönlichen Interessen. In der pW sind mir jetzt Azubis des öD nicht negativ aufgefallen.


Selbst nach längerer Zeit im öD ist ein Wechsel in die pW problemlos möglich, hab bisher regelmäßig auch Angebote aus der pW bekommen. 

Ich kann hier @Whitehammer03‘s Meinung eindeutig nicht zustimmen.

Ich tendiere eher dazu, größere Unternehmen zu empfehlen, da sie es sich schlichtweg einfacher leisten können, Azubis wirklich auszubilden, aktuelle Technologie anzuschaffen oder zu verwenden und die notwendige Hardware zum testen/lernen bereitzustellen. 
 

Aus meiner Sicht fängt sowieso erst nach bzw. gegen Ende der Ausbildung die Spezialisierung auf ein Themengebiet an. 

Tendenziell wird’s bei Behörden und größeren Unternehmen aber zeitlich schon eher knapp, was Bewerbungen angeht, die Bewerbungsfristen beginnen meist schon ein Jahr vor dem eigentlichen Beginn der Ausbildung. 

Und wie auch schon @Visar anmerkte, du hast FISI-Aufgaben erledigt, möchtest aber FIAE werden. Das passt für mich irgendwie so noch nicht zusammen. Durch die fortschreitende Automatisierung werden aber auch für den FISI vorhandene Programmierfähigkeiten immer wichtiger, sprich als DevOps verwischt sich die Trennung immer mehr. Du musst dich aber erstmal für einen Schwerpunkt entscheiden. Aktuell sieht das für mich nicht ganz stimmig aus.

Aus zeitlichen Gründen wäre das Wirtschaftsinformatik Studium durchzuziehen die erste Empfehlung, aber nur wenn du es inhaltlich für möglich hältst.
Das Studium hält dir langfristig gesehen  mehr Optionen offen als eine FISI- oder FIAE-Ausbildung.

bearbeitet von tTt

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vor 5 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Du meinst dieses „Praktikum“, von dem dir hier auf dem Forum abgeraten wurde: 

?

Ja, genau ;) heißt ja nicht, dass sein Betrieb es genau so machen wird und der Chef nichts zahlen möchte. Außerdem hat mir das Praktikum ja trotzdem geholfen bei meinen Bewerbungsgesprächen. Verstehe nicht, warum mein Negativbeispiel jetzt für alle Praktikumsplätze in Deutschland gelten sollte ?

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Warum nicht den Bachelor machen und sich nebenbei als Werksstudent bewerben? Dann bekommst du schonmal einen Einblick in die IT (evtl. ja im SAP Bereich oder ähnliches), sammelst Erfahrung (später vllt von Vorteil bei Bewerbungen) und erhältst auch noch ein Gehalt.

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