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Weiterbildung nach FISI-Ausbildung


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Hallo Leute,

folgendes:

Ich befinde mich zurzeit im 3. Ausbildungsjahr zum FISI und werde bald mit der Ausbildung fertig. Meine Noten sind sehr gut (Gesamtschnitt sollte am Ende ca. 1,5 werden). Meine Frage an euch wäre, welcher Schritt eurer Meinung nach am sinnvollsten wäre. Ich bin 18 Jahre alt und habe die Mittlere Reife. Sollte ich erst einmal ein bisschen Berufserfahrung sammeln? Oder fändet ihr eine schulische Weiterbildung sinnvoll bzw. Richtung BOS? Will das Maximum aus mir herausholen und eines Tages groß aufsteigen. Ist in der IT ein Studium sinnvoll bzw. Fachabi (Zukunftsaussichten, Gehaltsklasse etc.). Ich freue mich auf eure Meinungen.

 

MFG

Cyrus

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Grundsätzlich ist es gut und wichtig, dass du dir Gedanken über deine Karriere machst.

Meiner Meinung nach solltest du damit beginnen deine Ziele zu spezifizieren. Groß Aufsteigen ist natürlich nicht besonders klar formuliert.

Schreib dir doch einmal auf, wie du dir dein Leben in 1, 5 und 10 Jahren im Idealfall vorstellst.

Wenn dir das schwer fällt, dann fehlt es dir im Moment wahrscheinlich an Erfahrung/Perspektive.

Das macht aber gar nichts: der Anfang ist gemacht und du kannst zukünftige Entscheidungen in Hinblick auf die zuvor formulieren Ziele bewerten.

So und jetzt noch ein konkreter Vorschlag: überlege dir, ob du in deinen Ausbildungsbetrieb weiter arbeiten möchtest.

Egal wie die Antwort ausfällt, sei nicht Faul und bewirb dich bei anderen Unternehmen auf Stellen die dir interessant erscheinen. Durch den Prozess des Bewerbungenschreiben wird dir einiges klarer werden und nebenbei fällt vielleicht ein Angebot ab welches dich deinem Ziel groß aufzusteigen näher bringt.

Grüße

 

 

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Am 18.2.2020 um 17:09 schrieb MasterCyrus:

Will das Maximum aus mir herausholen und eines Tages groß aufsteigen.

Werde Extrembergsteiger und erklimme den Mount Everest.

 

Ernsthaft: konkretisiere dein Ziel, dann kannst du dir Gedanken über den Weg machen.

Nein, viel Geld bekommen ist kein Berufsziel. Dafür gibt es Glücksspiel, Erbschaft und reich heiraten. Alternativ afrikanische Prinzen...

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Also wenn man schon jetzt planen sollte, später mal Richtung Management gehen zu wollen, dann ist ein Studium wohl in den meisten Firmen unablässig.
Sollte man hingegen Spezialist in seinem Gebiet werden wollen, ist es nicht wirklich notwendig.
Will man ins Consulting einsteigen, sind Herstellerschulungen eher der Weg der Wahl - kann man natürlich auch noch nach / während eines (Werks)Studiums machen.

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vor 4 Stunden schrieb allesweg:

Nein, viel Geld bekommen ist kein Berufsziel.

Weiß ich nicht. Finde "So viel Geld verdienen wie möglich" ein durchaus legitimes Berufsziel. Es mag nicht "hipp" sein und Dir auch keine bewundernden Blicke einbringen, aber es ist ehrlich. Die meisten von uns arbeiten nicht für ein Dankeschön und einen Händedruck. 

Wer als Angestellter so viel Geld verdienen will, wie möglich und keine Scheu davor hat 40h+ in der Woche etwas zu tun, was ihm nicht gefällt, nur dem schnöden Mammons wegen, sollte sich meiner Meinung nach zunächst die Türen offen halten. Das geht am besten durch ein

  • akademisches Studium: Denn oft ist ein Studium eine (mittlerweile aber weniger) harte Voraussetzung für den ein oder anderen Job. Kann man auch nebenbei machen, wenn man es sich zutraut. Als nächstes sollte man sich
  • nach Bereichen umschauen, die am besten bezahlt werden. Unabhängig von der Tätigkeit, sofern es einem nur um Geld geht. Im Anschluss wäre dann
  • eine gezielte Bewerbung auf diese Stellen der Beste Weg, Erfahrung zu sammeln, bevor man sich zum Wunscharbeitgeber hinarbeitet. Wird ABAP gut bezahlt, versuche ich mittelfristig bei SAP unterzukommen. Ist plötzlich Cobol der "geile Sch*" bei den Banken, geht es in die Richtung. Und so weiter. Flexibilität zum Umzug wird da wohl unerlässlich sein. Aber das wichtigste ist dann
  • sich alle paar Jahre auf zu neuen Ufern auf zu machen, wenn Steigerungen >20% beim aktuellen AG nicht ermöglicht werden. Das ist für viele der schwerste Schritt. Alle ~3 Jahre raus aus der Komfortzone; das bedeutet immer einen konstanten Stresspegel.

Ob man mit diesem Lebensstil glücklich wird oder der Plan sowieso wie ein Kartenhaus in sich zusammen fällt, wenn Cupido irgendwann zuschlägt? Das ist eine persönliche Entscheidung und Risikoabwägung. Ich kenne Leute, bei denen es ganz gut geklappt hat (Ziel war finanzielle Freiheit mit 45) und welche, bei denen die Prioritäten dann plötzlich in Richtung der Familie verschoben wurden.

Persönlich würde ich wahrscheinlich nur Punkt 1 aus der Liste abhaken und mir dann etwas suchen, was mir Spaß macht. Wenn man damit reich wird, schön. Wenn nicht: auch schön. Da hat mann dann wenigstens sein Leben lang das gemacht, was einem Freude bereitet hat.

Denn: "Life is what happens to you while you're busy making other plans".

Bearbeitet von Kwaiken
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vor 2 Stunden schrieb Kwaiken:

So viel Geld verdienen wie möglich

... ist in meinen Augen nur Kapitalismus. Wenn dies zufällig mit einer Berufstätigkeit erzielt wird: okay. Geht aber auch per Spekulation/Geldanlage.

Viel Geld verdient man mit verschiedenen Berufen, sogar mit legalen. Es gibt nur keinen zwangsläufigen Zusammenhang zwischen Studium und hohem Einkommen oder häufigen Arbeitgeberwechseln.

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vor 52 Minuten schrieb allesweg:

... ist in meinen Augen nur Kapitalismus. Wenn dies zufällig mit einer Berufstätigkeit erzielt wird: okay. Geht aber auch per Spekulation/Geldanlage.

Ich weiß nicht, was genau Du mir damit sagen willst. Was ist daran verkehrt für seine aufgewendete Zeit das Maximum an Vergütung raus schlagen zu wollen? 

Für Geldanlage brauchst Du... Geld. Wenn Du alleine mit einer Geldanlage einen monatlichen Cashflow von ~2.000 EUR nach Steuern erzielen möchtest, brauchst Du bei ~5% Rendite im Jahr bereits 720.000 EUR an Kapital. Wo bekommt man denn gleichbleibend (!) 5% Kapitalrendite nach Steuern?

vor einer Stunde schrieb allesweg:

Es gibt nur keinen zwangsläufigen Zusammenhang zwischen Studium und hohem Einkommen oder häufigen Arbeitgeberwechseln.

Es gibt keine gut bezahle Position, die zwangsweise ein Studium ausschließt. Dem gegenüber gibt es jedoch genug Positionen, die zwingen ein Studium verlangen. Dazu ist die landläufige Meinung, dass hohe Gehaltssprünge am besten durch Arbeitgeberwechsel erzielt werden. Siehst Du auch sehr gut im Gehaltsthread hier. Kaum jemand bekommt ~20% von seinem AG.

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Danke für eure Antworten. Welches Informatikstudium würdet ihr mir denn raten? Habe schon von vielen gehört, dass Mathe eben sehr sehr schwer sein soll aber das unterscheidet sich ja wahrscheinlich von Studium zu Studium. Außerdem müsste ich dann wohl erstmal mein Fachabi an der BOS nachholen, oder? Oder ist es so, dass man nach FISI Ausbildung und Berufserfahrung irgendwann befähigt ist, zu studieren?

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Am 21.2.2020 um 14:58 schrieb allesweg:

Korrelation und Kausalität. Aber egal... schönes Wochenende

Das beantwortet meine Frage

Am 21.2.2020 um 14:39 schrieb Kwaiken:

Für Geldanlage brauchst Du... Geld. Wenn Du alleine mit einer Geldanlage einen monatlichen Cashflow von ~2.000 EUR nach Steuern erzielen möchtest, brauchst Du bei ~5% Rendite im Jahr bereits 720.000 EUR an Kapital. Wo bekommt man denn gleichbleibend (!) 5% Kapitalrendite nach Steuern?

wie genau?

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Am 21.2.2020 um 14:57 schrieb MasterCyrus:

Danke für eure Antworten. Welches Informatikstudium würdet ihr mir denn raten? Habe schon von vielen gehört, dass Mathe eben sehr sehr schwer sein soll aber das unterscheidet sich ja wahrscheinlich von Studium zu Studium. Außerdem müsste ich dann wohl erstmal mein Fachabi an der BOS nachholen, oder? Oder ist es so, dass man nach FISI Ausbildung und Berufserfahrung irgendwann befähigt ist, zu studieren?

Das hängt davon ab, was Du später machen willst. Ein "echtes" Informatik-Studium, die heißen dann auch meist genau so, sind schon ziemlich technisch und gehen häufig eher in Richtung Programmierung/etc. als Netzwerktechnik. Zudem sind diese Studiengänge häufig sehr schwer und mathelastig.

Möchtest Du nur den Titel B. Sc./M. Sc. haben, würde ich mich eher nach Bindestrich-Informatik (Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, etc.) umschauen. Diese sind vom Stoff häufig einfacher und bieten ebenfalls einen akademischen Abschluss.

Möchtest Du etwas haben, was Dir als Systemadministrator weiter hilft, musst Du ein anderes Studium absolvieren als wenn Du Projektmanager werden möchtest, etc.

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