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Fachinformatiker - Blog

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Berufsbegleitendes Studium

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Freunde, Bürger, Member,

mit den Worten Shakespeares, leicht gewandelt,  will ich den 1. Teil meines Blogs einläuten: Das berufsbegleitende Studium an der FOM (Hochschule für Ökonomie und Management). Aber wie bin ich überhaupt auf die FOM gekommen? Naja, direkt am Anfang war mir eins klar. Ich bin ein geldgeiler Sack, der niemals aus seinem Job in ein ärmliches Studentenleben wechseln könnte. Also war vom ersten Moment an klar, dass ich nur berufsbegleitend studieren würde. Außerdem besteht bei mir auch ein gesunder Selbstzweifel, der dafür gesorgt hat, dass ich nicht den Job aufgebe, um dann eventuell an der Last eines Studiums zu scheiten. Wer will schön diese allseits bekannte und berüchtigte Lücke im Lebenslauf erklären müssen?

Was bietet die FOM?

Ganz einfach, für den monatlichen Beitrag von 360€ (abhängig vom Studiengang) bekommt man eine ziemlich intensive Betreuung. Man sitzt nicht in einem engen Hörsaal, der viel zu warm für 350 Studenten ist, sondern mit 22 Mann in einem Klassenraum, der klimatisiert ist. Für einen Feind der warmen Räume wie mich also perfekt! Die Dozenten rattern ihr Skript nicht einfach durch, sondern weisen darauf hin, dass Zwischenfragen nicht erlaubt, sondern erwünscht sind. Wenn's also mal hängt, dann kann man einfach fragen, der Dozent oder Professor nimmt sich gerne die Zeit. Die Räumlichkeiten sind äußerst modern, so zumindest am Standort Bonn. Jeder Hörsaal verfügt über einen Beamer, einen Großbild-Fernseher für die hinteren Reihen und einen Overhead-Projektor, sodass der Dozent auch bequem von seinem Platz aus mal eine Rechnung außerhalb des Skripts erklären kann. Das Team der FOM ist, zumindest in den vier bisherigen Modulen, jung(-geblieben), motiviert und breit aufgestellt. Bisher sind es nämlich nicht die reinen Theoretiker, die alles besser wissen, sondern gestandene Menschen der Praxis, die lange in ihren Berufen gearbeitet haben, somit also ein beträchtliches Wissen einstreuen können.

Die Kommilidingsbums

Wie jeder Studiengang, steht und fällt das Ganze mit denen, die vor, hinter oder neben einem selbst sitzen. Die Kommilitonen sind ja quasi die Mitschüler, die das gleiche Ziel verfolgen wie man selbst. Da kann ich nur sagen: Wer berufsbegleitend studiert, der weiß ganz genau was er will. Keiner der 22 Männer und Frauen, die sich für Wirtschaftsinformatik eingeschrieben hat, wankte nur eine Sekunde als er/sie gefragt wurde, warum er/sie denn studieren wolle. Hätte mich auch gewundert, bei 360€ die nicht in allen Fällen der Betrieb trägt, überlegt man sich ja mehr als nur einmal was man dort beginnt.

Gibt’s schon was Negatives?

Ja, wo Licht ist, da ist auch Schatten, wenn auch nur ein kleiner. Bei einem solchen Betrag, da erwartet man schon dass man sein Auto nicht für 1,50€ die Stunde im Parkhaus abstellen muss, sondern ein paar reservierte Plätze für die zahlungswilligen Kunden. Hab ich Kunden gesagt? Ich meine natürlich Studenten… :P. Naja, am zweiten Tag wurde uns dann das Rabattier-Gerät vorgestellt, mein neuer bester Freund, der mir das Ticket auf 50 Cent die Stunde heruntersetzt. Also ist das auch nicht mehr ganz so schlimm.

Fazit - ohne geht's ja heute nicht mehr

Ich bin bisher wirklich zufrieden mit dem Modell der FOM. Auch wenn es teilweise hart ist, Samstagnachmittag noch 4 Stunden Mathe zu machen, während man sich am Morgen durch die Theorie der Wirtschaftsinformatik gequält hat. Dennoch: Ich bin froh, dass ich den Schritt gewagt habe, denn ich habe schon viele neue Menschen kennen gelernt, die alle samt ehrgeizig, zielstrebig und freundlich sind.

In der nächsten Episode beschreibe ich dann das Modul „Management Basics“. Und entschuldigt dass ich keine Bilder eingepflegt habe, der Text-Editor und ich sind momentan noch keine Freunde, aber ich habe ihm die Friedenspfeife angeboten. :-) Aber immerhin konnte ich euch unten die Links zu meiner FH und dem Studiengang da lassen, ist ja schon ein Anfang, oder?

Es grüßt euch

SebastianB.

Hauptseite der FOM

Studiengang Wirtschaftsinformatik

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  • Blogkommentare

    • Hatte 1 Jahr 11 Monate (Bin allerdings paar Tage älter und es war eine Umschulung), hatte in der Schriftlichen Blackout aber dafür in der mündlichen 1 also fast wie bei Dir nur umgekehrt , aber eigentlich wollte ich nur Danke sagen! Hatte vorhin einen anderen Thread hier am Wickel und du hast mir ein wenig Zweifel genommen mit deiner Einstellung und Engagemant! Genau das macht den Fachinformatiker u.a. aus!
    • such doch lieber nach einem Trainee Job oder Junior Developer. In der nähe Dortmund oder Düsseldorf gibt es massig Firmen die sowieso jeden Mitarbeiter erstmal 6 Monate in ein Internes Schulungszentrum schicken, damit alle mit dem selben Grundwissen in die Projekte einsteigen. Eine Ausbildung ist wie RubberDog schon sagt ein weiter schritt zurück für dich. In einer Ausbildung kommst du noch nichtmal auf 10 Prozent des Wissens deines B.Sc. Das sind weggeschmissene zwei bis drei Jahre. Und mit def
    • Die Praxis fehlt jedem Studenten, der frisch aus der Uni kommt. Mit der Ausbildung machst du eher einen Rückschritt. Aber wenn die Ausbildung ist, was du möchtest - sieh' zu, dass du sie ordentlich verkürzen kannst.
    • @Listener danke dir! Ich habe schon mein Bachelor in Deutschland anerkenengelassen und das Sprachezertifikat B2 bekommen. Ich habe in Universität IT studiert und fehlt mir die Praxis. Deswegen ich die Enscheidung für eine Ausbildung getroffen.
    • @skathar Bei großen Arbeitgebern wirst du mit abgeschlossenem Informatikstudium auch Chancen haben. Oftmals werden dann sogar die Deutschkurse bezahlt. Eine Ausbildung halte ich hier nicht für wirklich zielführend. Wenn du der englischen Sprache mächtig bist und in der Informatik fit bist, klappt das auch ohne Ausbildung.
    • Also, ich habe Bachelor of Science (B.Sc.) in Informatik in Griechenland absolviert.  Danke für eure Antworten! Ich muss schnell bei IHK fragen! 😉
    • Heimatland = welches Land? Wird der Bachelor in Deutschland nicht anerkannt?  Um auf die minimal mögliche Zeit zu kommen, muss man die Verkürzung um 1 Jahr afaik bereits vor Beginn der Ausbildung bei der für dich zuständigen IHK beantragen (lassen) (it Einverständnis der Firma), da man in der Berufsschule dann direkt ins zweite Lehrjahr einsteigt. Dafür sollte man aber auch entsprechendes IT-Grundwissen haben und ich meine man benötigt als Abschluß das Abitur. Wie das mit ausländischen Sc
    • Ist der B.Sc. nicht International vergleichbar (deswegen ist das Diplom ja weg) und sollte daher hier anerkannt werden?   Material der Berufsschule und alte Prüfungen durcharbeiten. Maximal auf 18 Monate. Wenn du aber schon 6 Monate im ersten Jahr dabei bist, solltest du nicht mehr als auf 2 Jahre verkürzen, sonst musst du doch erstaunlich viel aus der Schule vorarbeiten.   Die Fristen sind meines Wissens unterschiedlich. Einfach mal bei deiner IHK anrufen und nachfr
    • Ich interessiere mich auch für die Ausbildungsverkürzung, weil ich schon in meinem Heimatland studiert habe. Aber ich denke, wenn ich wegen der deutsche Sprache nicht es schaffe, was kann ich weitermachen. Trotzdem, stelle ich meine Fragen 😂 Also, ich habe mit meiner Ausbildung vor 6 Monaten angefangen und ich habe Bachelor in IT-Bereich. Wie könnte ich am besten für die Prüfungen vorbereiten? Wie lange kann ich meine Ausbildung verkürzen? Wie früher muss man den
    • Das ist natürlich ein Beispiel, welches ich mir für den Blog wünsche. Ich hoffe du bleibst noch weiter am Ball und erzählst uns, von deiner bestandenen Abschluss Prüfung. Ich drücke dir auf jeden Fall beide Daumen. Der Vorteil an einer Umschulung ist, das du 8 Std jeden Tag im Fluss des Wissens bist. In einer normalen Ausbildung hast du die Berufsschule, die meistens veraltete Techniken beibringt. Unsere Dozenten haben noch nebenbei ihre Firmen am laufen und wir haben alle Themen in Bl
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