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Grandmasta

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  1. Also ich würde niemals auf die Idee kommen, mich in meiner Freizeit fortzubilden, wenn ich der AG möchte, dass ich bestimmte Zertifikate erwerbe. Ausgenommen davon wären nur die Nacharbeitung der Schulungsinhalte (falls ich etwas nicht verstanden habe) oder Vorbereitung auf eine Prüfung. Die Kosten wie z.B. Fahrtkosten oder das Parkhaus würde ich mir erstatten lassen.
  2. Sorry, aber diese Einstellung kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ja natürlich würde ich gerne im Sommer bei 35°C in Badehose im Büro sitzen. Aber auch wenn ich keinen Kundenkontakt habe, bin ich in der Lage, mich dem Dresscode in der Firma anzupassen. Wer das nicht tut fällt gegenüber dem Vorgesetzten zwangsläufig negativ auf. Und das wirkt sich mit Sicherheit auf die weitere Karriere innerhalb des Unternehmens aus (so wie viele andere Dinge auch).
  3. Ich kann diese ganze Diskussion ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach kleidet man sich bei einem Vorstellungsgespräch natürlich dem Anlass entsprechend. Das gilt für alle anderen Anlässe auch. Oder kommt ihr an einem warmen Sommertag auch in kurzer Hose und Flipflops zu einer Hochzeit oder Beerdigung? Auch ein Entwickler muss vielleicht einmal Dinge dem Kunden oder Geschäftsführer präsentieren und da sollte man doch darauf bedacht sein, einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Es muss doch dann auch mal möglich sein, über seinen eigenen Schatten zu springen und sich so zu kleiden, wie es der Gegenüber erwartet. Ich laufe auch nicht so gerne im Anzug durch die Gegend (muss ich zum Glück auch so gut wie nie). Nicht, weil ich mich damit unwohl fühle, sondern eher weil ich das Gefühl habe, bei diesen Kleidungsstücken besonders gut aufpassen zu müssen, dass sie nicht schmutzig werden, weil man sie 1. nicht einfach waschen kann und 2. auch deutlich teurer sind, als das was ich sonst so trage. Ich würde aber niemals auf die Idee kommen mir aus diesem Grund einen anderen Job zu suchen.
  4. Wie du schon gesagt hast, sind es bei dir ganz andere Voraussetzungen, als bei jemandem der 40 Stunden pro Woche arbeitet. Alleine schon, wenn du jedes zweite Wochenende quasi "frei" hast. @Kwaiken hatte das mit dem Fernstudium vorgeschlagen und das macht man dann halt nicht mal eben nebenbei als Hobby.
  5. Vor 3,5 Jahren hätte ich das auch gesagt. Jetzt weiß ich, dass das mit kleinen Kindern nur schwer möglich ist. Das klappt nur, wenn der Partner voll dahinter steht und sich an den Tagen, an denen man etwas für das Studium machen möchte, um die Kinder und den Haushalt kümmert. Wenn die Kinder im Bett sind, wird meistens noch etwas aufgeräumt oder Kleinigkeiten im Haushalt erledigt. Und dann ist man gegen 20:30 - 21:00 Uhr auch oft zu müde um zu Lernen. Das liegt dann in der Regel nicht am anstregenden Arbeitstag, sondern das man morgens früher aufgestanden als man es ohne Kinder tun würde und die Zeit mit den Kindern zwar echt schön ist, aber deutlich mehr Energie kostet, als wenn man nur etwas für sich alleine macht. Ich erlebe ganz oft, wie Bekannte oder Familienmitglieder ohne Kinder uns schlaue Ratschläge geben, wie wir etwas besser machen sollen oder sich fragen, warum dies und das nicht möglich ist. Das hätte ich früher mit Sicherheit auch gemacht, jetzt sehe ich das aber anders. Noch ein Beispiel: Meine Stiefschwester und ihr Mann arbeiten 40 und 30 Stunden pro Wochen. Zwei kleine Kinder (4 und 2 Jahre). Sie hat mir letztens erzählt, dass sie nicht mehr weiß, wann genau sie die Badezimmer zuletzt komplett in einem Stück geputzt hat. Alles im Haushalt wird häppchenweise gemacht, damit man noch genug Zeit für die Kids oder andere Dinge hat. Auch wenn meine Frau nur sehr wenig arbeitet konnte ich das gut nachvollziehen und war davon auch nicht überrascht. Das nimmt doch niemand auf sich, nur er in seinem Job nicht voll ausgelastet ist. Zu den mehr als 40 Stunden in der PW: In meinen beiden vorherigen Firmen war es auch kein Problem exakt 40 Stunden zu arbeiten und bei meinem jetzigen Arbeitgeber wird sogar explizit darauf geachtet. Ich habe bei Kollegen oft erlebt, dass sie der Meinung waren, dieses oder jenes unbedingt noch fertig machen zu müssen, obwohl es keine Deadline gab. Das ist dann eher ein persönliches Problem und hat nichts mit dem Arbeitgeber ansich zu tun. Der Vorgesetzte gewöhnt sich aber natürlich irgendwann daran und fordert das dann mehr oder weniger absichtlich auch ein. Wenn mein Chef mit einer Aufgabe zu mir kommt, die ich am selben Tag nicht schaffen würde ohne länger zu bleiben, frage ich einfach nach, bis wann das fertig sein soll.
  6. Bei dem Studium ging es darum, eine sinnvoll Beschäftigung neben einer Vollzeitstelle zu finden. Und wenn die Frau von @mylurid nicht arbeiten geht, gehe ich mal davon aus, dass die Kinder noch recht klein sind. Also ich könnte mir nicht vorstellen neben meinen 40 Stunden noch nebenbei zu studieren, nur um mich sinnvoll zu beschäftigen. Meine Kinder sind übrigens 1,5 und 3 Jahre alt. Klar, wenn die Kinder älter sind, sich verabreden oder sonstigen Aktivitäten nachgehen, mag das gehen. Aber so lange sie quasi vollständig beaufsichtigt werden müssen, ist das nicht möglich.
  7. Das erzähle ich meiner Frau auch immer, sie will sich aber nicht weiter einschränken, dann muss sie jedoch wohl zukünftig mehr arbeiten. Man muss natürlich auch die individuellen Umstände betrachten. Wir zahlen alleine schon ca. 1100 EUR pro Monat (inkl. Verbrauchskosten) für ein 125m² Reihenhaus zur Miete. Dazu noch 500€ für 6 Stunden Kita. Außerdem sind wir finanziell voll auf uns alleine gestellt. Freunde von uns, könnten im Notfall z.B. immer auf die Eltern zählen, auch bei der Kinderbetreuung, wenn ein Kind krank sein sollte. Wir müssen alleine zurecht kommen. Wenn ein Kind krank ist, bekommt meine Frau kein Geld, da selbstständig. Dafür benötigt man natürlich immer einen kleinen Puffer. Klar ist es riskant, das habe ich mir bei meinem Jobwechsel kurz vor der Geburt unseres ersten Kindes auch gedacht. Ich muss ja nun aber gezwungenermaßen einen großen Teil des Tages auf der Arbeit verbringen und danach bleibt halt nicht mehr so viel Zeit für Freizeitaktivitäten. Die Idee mit dem Studium kann z.B. auch nur von jemandem kommen, der keine Kinder hat. Abends ab 20 oder 21 Uhr brauch man auch nicht mehr damit anfangen etwas für sein Studium zu machen und am Wochenende müssen die Dinge erledigt werden, die unter Woche liegen geblieben sind und man möchte ja auch Zeit mit den Kindern verbringen. Wenn der neue Job doch nicht so toll sein sollte, wie es versprochen wurde, sollte es in FFM doch kein Problem sein etwas neues zu finden.
  8. Also ich an deiner Stelle würde in die PW wechseln, wenn es sich andeutet, dass du mit den 40h in dem neuen Job normalerweise hinkommen solltest. Langeweile auf der Arbeit wirkt sich auch auf dein Privatleben aus. Natürlich geht man entspannt nach Hause, weil man ja nicht viel getan hat. Allerdings macht das auf Dauer auch nicht glücklich und das bekommt dann leider oft auch die Familie zu spüren. Ich habe auch zwei kleine Kinder und bin der Hauptverdiener, da meine Frau nur ca. 450 EUR pro Monat verdient. Trotz gutem Gehalt (ca. 61k) im letzten Jahr, ist es manchmal schon recht knapp am Ende des Monats, da machen 500 EUR mehr schon einen großen Unterschied. Gerade mit Kindern, die ja bekanntlich im Laufe des Lebens immer teurer werden. Wie sieht es denn vom Arbeitsweg her aus? Bleibt das zeitlich in etwa gleich?
  9. Du bist leider wirklich etwas später dran, was deinen Arbeitsvertrag angeht. An deiner Stelle würde ich versuchen noch etwas zu verhandeln und mich parallel woanders bewerben. Die große Keule mit Anwalt und Verweigerung der Unterschrift des neuen Arbeitsvertrags würde ich nur im absoluten Notfall rausholen. Denn der Arbeitgeber sitzt immer am längeren Hebel. Und es macht mit Sicherheit keinen guten Eindruck bei zukünftigen Arbeitgebern, wenn du in deinem Ausbildungsbetrieb nach einigen Monaten gekündigt worden bist, ganz egal, ob das rechtens ist. Dann lieber ein paar Monate mit schlechten Konditionen leben, als direkt nach der Ausbildung einen Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber zu beginnen. Ein gutes Arbeitszeugnis kannst du dann mit Sicherheit auch vergessen. Du solltest dich aber schnellstmöglich, um ein Ausbildungszeugnis kümmern, damit du dich bewerben kannst.
  10. Hersteller: Ford Modell: Focus Turnier 1.0 Baujahr: 2013 Leistung: 125 PS Laufleistung: ~45.000 KM und als Zweitwagen: Hersteller: Mitsubishi Modell: Space Star 1.8 GDI Baujahr: 2004 Leistung: 122 PS Laufleistung: ~148.000 KM Meine Frau und ich wechseln regelmäßig zwischen beiden Autos. Je nachdem wo gerade die Kindersitze drin sind oder was wir vorhaben. Den Space Star haben wir vor einem Jahr sehr günstig von Verwandten bekommen. Leider war in diesem einen Jahr schon viel kaputt und die Versicherung als Zweitwagen ist auch recht teuer, sodass wir überlegen ihn in den nächsten Monaten zu verkaufen, wenn er denn problemlos durch den TÜV kommt.
  11. Es macht doch keinen Sinn, darüber zu philosophieren ob ein Mensch in der Lage ist, auch im hohen Alter noch komplexe Dinge neu zu erlernen. Die Fakten sind doch viel wichtiger. Und da ist es nun mal so, dass man bei vielen älteren Personen sieht, dass es Ihnen eben schwer fällt neue Dinge zu erlenen. Der Grund ist doch vollkommen egal. Denn in jungen Jahren weiß doch niemand, ob er sein ganzen Leben lang immer neue Dinge lernen wird oder ob sich irgendwann die Prioritäten im Leben einfach verschieben. Jetzt, mit Familie und zwei Kinden, haben sich meine Prioritäten auch verschoben. Die Arbeit ist etwas in den Hintergrund gerückt und ich verwende meine Freizeit nicht mehr oder nur noch sehr selten damit, mich für mein Fachgebiet fortzubilden. Das war früher noch anders, aber damals hatte ich auch jeden Tag nach der Arbeit quasi nichts zu tun (bis auf meine Hobbys). Heute bin ich froh, wenn ich abends noch die Zeit finde 2 Stunden lang das zu machen, was ich möchte. Ich weiß auch nicht, wo ich in 20 Jahren beruflich sein werde. Aber vor einigen Jahren habe ich bewusst den Arbeitgeber gewechselt, weil ich mich weiter spezialisieren wollte. Weil ich ganz genau wusste, dass ich diese Bandbreite an Themen irgendwann nicht mehr überblicken kann ohne einen größeren Teil meiner Freizeit dafür zu opfern.
  12. Es ist nun mal eine Tatsache, dass das Lernen im Alter schwieriger wird. Das hat ja nicht nur etwas mit dem IT-Bereich zu tun. Natürlich gibt es Ausnahmen, auch in meiner Firma. Es ist allerdings ein Unterschied, ob man z.B. OOP kann und zusätzlich zu Java noch PHP lernt. Oder aber bisher nur mit RPG programmiert hat und keine/ rudimentäre Kenntnisse von OOP hat.
  13. In meiner alten Firma wurde früher auch viel mit RPG programmiert. Inzwischen gibt es dort jedoch mehr Java als RPG-Entwickler. Den RPG-Entwicklern (alle Ü40) fällt es schwer Java zu lernen und somit bleibt denen nichts übrig als weiter RPG zu programmieren und nebenbei kleinere Anwendungen in Java. Die haben zum Glück noch den Vorteil, dass sie die Warenwirtschaftssysteme der Kunden und alle deren Prozesse In- und auswendig kennen. Ist ja auch kein Wunder, wenn man die Software seit 15-20 Jahren entwickelt. Auf dem Arbeitsmarkt hätten sie aber wahrscheinlich große Probleme, da sie außer RPG keine andere Sprache gut können und es ab einem gewissen Alter ja auch schwieriger wird, neue Dinge zu erlernen. Auch wenn es weiterhin einen großen Bedarf an RPG-Entwicklern geben wird, wirst du wahrscheinlich irgendwann auch örtlich gebunden sein (Familie, Eigenheim), sodass in deiner Umgebung das Angebot an Jobs überschaubar sein wird. Ich würde mich daher an deiner Stelle spätestens in den nächsten Jahren so langsam nach Alternativen umschauen. Also entweder Richtung Projektleiter oder Architekt. Ansonsten versuchen "modernere" Sprachen zu lernen, da es nur mit RPG wahrscheinlich schwer wird, bis zur Rente zu kommen.
  14. Alter: 33 Wohnort: in der Nähe von Bremen Letzter Ausbildungsabschluss: Informatikkaufmann 2007 Berufserfahrung: 10 Jahre Vorbildung: Abitur Arbeitsort: Bremen Größe der Firma: ca. 2200 in Deutschland Tarif: - Branche der Firma: IT-Dienstleistung Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 (Überstunden/Mehrarbeit kann abgefeiert oder ausbezahlt werden) Arbeitsstunden pro Woche real: 40 Gesamtjahresbrutto: 57400€ + ca. 3000€ für 4x Rufbereitschaft im Jahr Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: Schulungen, Homeoffice, Firmenhandy, kostenlose Getränke, 2x pro Wochen Obst Variabler Anteil am Gehalt: 2% Verantwortung: Keine Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Administration von Storage Systemen, Projektarbeit
  15. Der neue Arbeitsgeber wird mit Sicherheit eine Urlaubsbescheinigung von dir haben wollen. Du wirst dann auch garantiert nicht doppelt Urlaub bekommen. Wenn, dann nur unbezahlt. Also spar die lieber die notwendigen Tage für den Urlaub im Dezember auf.

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