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smite

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  1. Wie wohnt ihr?

    Japs, sehr ruhig und bin in 5-6 Minuten an der Alster. Aber ich wohne auch mit meiner Freundin zusammen, da halbiert sich das dann.
  2. Wie wohnt ihr?

    2,5 Zimmer, 67qm, Hamburg, 1100€ warm (ohne Strom, Internet, GEZ) .
  3. Umschulung zum SAP Berater

    Ich kann dir als Tipp geben, zu versuchen möglichst selbstständig in die Thematik reinzukommen. Guck dir das Customizing an, schau mal in Transporte die euch die Externen erstellt haben und frag nach, versuch zu verstehen was bestimmte Transaktionen, Tabellen, etc. machen. Vielleicht kannst du auf einem Entwicklungs- bzw. Sandboxsystem mehr Berechtigungen bekommen? In der SAP Welt zählt die Erfahrung mehr als irgendwelche Schulungen. Am Anfang ist der Einstieg in den SAP Bereich vielleicht nicht ganz so einfach, aber wenn man einmal drinnen ist, macht es Spaß. Die ganzen SAP Technologien sind speziell. Als SAP Berater musst du auf der einen Seite diese ganzen SAP Technologien und Werkzeuge verstehen und beherrschen, auf der anderen Seite muss du aber auch den Fachprozess verstehen und das System dann so einstellen können. Ob du jetzt Berater, Entwickler, Administrator werden willst, kannst du so früh von deiner SAP Karriere gar nicht planen, die Übergänge sind teilweise fließend. Die Schulungen von SAP sind zwar wirklich gut aber auch sehr teuer. Eine Woche Schulung bei SAP kostet ~3450€ und man hat effektiv ca. 30 Stunden Unterricht. Und ich denke jeder kann sich selbst ausmalen, dass man nach 30 Stunden Unterricht / Übungen kein SAP Berater ist ;-). Mir macht der Job als SAP Berater echt Spaß und ich will dir hier auch keine Angst machen, wenn es dich interessiert versuche dich da reinzufinden. Der Rest kommt dann von alleine. Du musst dich einfach nur auf die SAP Technologie einlassen und versuchen zu verstehen wie das funktioniert. Hier sind noch zwei interessante Links zu dem Thema. http://www.silicon.de/41603044/sap-berater-wie-wird-man-das/?inf_by=59b99daa671db897438b4a80 https://www.computerwoche.de/a/so-lernt-man-den-job-als-sap-berater,3099553 vg, smite
  4. Standortwechsel. Maximale Gehaltserhöhung..

    Auch wenn man es nicht direkt beziffern kann, würde ich mir die Frage stellen ob du überhaupt umziehen möchtest. Ich selbst bin wegen dem Job nach Hamburg gezogen, da für mich eine Großstadt einfach ein bisschen Lebensqualität ist. Vielleicht hätte ich irgendwo anders 100€ netto mehr auf der Hand, dafür wohne ich jetzt da, wo andere im Urlaub hinfahren :-). Zudem hast du bei einem Jobwechsel in einer Großstadt viele Arbeitgeber vor der Tür. Aber das ist eine Frage, die du für dich beantworten musst. Nur weil du hoffst 100€ netto mehr auf der Hand zu haben, würde ich nicht umziehen. Wenn du Bock auf was neues hast, würde ich es tun. Vielleicht kannst du ja mit deinem AG verhandeln, dass du im Notfall wieder an deinen alten Standort darfst? Das wäre auf jeden Fall ein beruhigendes Gefühl. vg, smite
  5. Wenn mich jemand fragt, nenne ich mein Gehalt, damit habe ich kein Problem. Dabei ist es mir egal ob ich denjenigen erst zwei Tage kenne oder nicht. Ich muss ja ehrlich sagen, mich interessiert das ja auch immer und mich stört es nicht darüber zu sprechen. Ich habe Kollegen von denen weiß ich das Gehalt nicht und kann es nicht abschätzen, von anderen weiß ich es genau, da wir auch drüber gesprochen haben was wir in den Gehaltsverhandlungen fordern bzw. wer was bekommen hat :D. Von mir aus bringe ich das Thema aber nicht zur Sprache, weil dann schnell der Eindruck aufkommt, ich will mit meinem Gehalt angeben. Doofe Sprüche habe ich eigentlich noch nie bekommen, eher ein Respekt bzw. wie hast du das geschafft. Ich finde es unangenehm wenn ich weiß, dass mein netto größer ist als das Brutto von meinem Gesprächspartner. Ich füge dann immer noch hinzu, dass ich unter der Woche viel unterwegs bin, Rufbereitschaften habe, am Wochenende arbeite, bin für den Job weit weggezogen, lege viel zur Seite wo ich aktuell nicht so einfach drankomme, etc. Ansonsten würden die meisten glaube ich nicht vermuten, dass ich gut verdiene, da ich einfach nicht der Typ bin der mit seinem Geld einen auf dicke Hose macht. Zum Leben würde mir die Hälfte reichen und ich lege viel zur Seite (40-50%), da ich mir später mal eine eigene Immobilie kaufen will. Und heutzutage kostet ein gutes Haus ja schon schnell 400.000€, wenn man jetzt ¼ Eigenkapital braucht ist man schon bei 100.000€. Für diesen Traum verzichte ich aktuell dann lieber auf andere Dinge wie ein Auto, jeden Tag Mittags Essen gehen, etc. Aber ich kann das Gefühl schon teilen, wenn man mit jemandem spricht der den Mindestlohn kriegt und dann sagt, dass alleine der Zuschlag für eine fakturierte Stunde beim Kunden mehr als sein Stundenlohn ist. Sprüche wie „verhandle dein Gehalt besser“ finde ich scheiße, klar kann man sich bei der Berufswahl überlegen was man verdient. Aber sind wir mal ehrlich, wer macht das wirklich bei der Berufswahl und selbst wenn man sich dann für die IT entscheidet ist nicht garantiert, dass man gut verdient. Man kann trotzdem im Support bei 25k im Jahr hängen bleiben bzw. in der Beratung 50k-100k verdienen. Wir haben in der IT einfach das Glück, dass das Wissen bezahlt wird und wenn man sich ein Spezialgebiet sucht, findet man häufig eine Firma die hier gut zahlt. Aber im sozialen Bereich, als Bürokaufmann/Frau, etc. werden alle irgendwie ähnlich bezahlt. Da gibt es diese Unterschiede nicht und man hat einfach keine Möglichkeit zu verhandeln. Die Firma nennt ein Gehalt / eine Entgeltgruppe und fertig. Wenn die Firma dann noch sagt, dass sie hier nicht machen können kannst du einfach nicht verhandeln. vg, smite
  6. Gehaltserhöhung / Verhandlung

    Damit würde ich sehr aufpasse und meiner Meinung nach ist das ein schlechter Stil und das nur machen, wenn du wirklich gehen würdest. Ansonsten machst du dich komplett unglaubwürdig wenn dein Chef sagt "Dann geh doch" und du trotzdem bleibst. Wenn ein Mitarbeiter kündigt ist das ja auch nur indirekt das Problem von deinem Chef, der meldet das der Personalabteilung und die schreiben eine neue Stelle aus, fertig. Nach oben sieht eine Kündigung für deinen Chef auch nicht doof aus, denn es ist normal, dass Leute kommen und gehen, zumindest in einem gewissen Rahmen. Wenn du das Thema ansprichst würde ich sagen "Hey Chef, auf dem freien Markt ist meine Qualifikation ca. XXX€ wert, können wir mal reden. Aber keine Sorge ich will nicht kündigen". Wenn dein Chef cool ist, wird er den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen und wenn es keine Erhöhung gibt, verliert wenigstens keiner sein Gesicht und macht sich unglaubwürdig :-). Ansonsten würde ich das Gespräch mit deinem Chef suchen und ihn fragen, was du für eine Erhöhung tun musst. Vll. kann man ja Ziele vereinbaren, nach denen du dann mehr Geld kriegst? vg, smite
  7. Zukunftsangst FiAe

    Ich finde das gar nicht so verkehrt, ich glaube wenn alle Entwickler mal ein paar Wochen / Monate im Support waren, würden sie viel anders entwickeln. Aber Software und Prozesse werden leider oft nur unter Laborbedingungen getestet und viel zu kompliziert erstellt und dann kommt im Betrieb das große erwachen, wenn mal etwas nicht läuft und die Betriebsabteilung ist dann der Depp der seinen Job nicht hinkriegt. Einfaches Beispiel, der Entwickler hat zwei Programme. Das erste erstellt eine Datei und das zweite verschickt sie per E-Mail. Durch einen Serverausfall läuft das Programm zum Erstellen eine Stunde zu spät los und das Versendeprogramm ist trotzdem gelaufen. Schon hast du am nächsten Tag das Problem, dass das Erstellen fehlschlägt weil es schon eine Datei gibt. Das wäre ein Problem, an welches der Entwickler im Labor nicht unbedingt denkt. Hätte der Entwickler aber mal ein paar Wochen im Betrieb gearbeitet, würde er so eine Lösung nicht entwickeln sondern es direkt anständig machen :-). Ich denke, gute Entwickler sollen durchaus auch mal die Betriebsseite einer Software gesehen haben um den kompletten Lebenszyklus eines Programmes zu verstehen :-). vg, smite
  8. Man muss halt für sich selbst entscheiden, was man möchte. Ich persönlich reise viel und mache teure Urlaube. Da geht es nicht darum zu zeigen "Hey guckt mal wo ich schon wieder war" sondern ich will einfach was von der Welt sehen. Da ich ganz gut verdiene, könnte ich auch ne Ecke weniger arbeiten aber aktuell ist mir das Geld und die Berufserfahrung wichtiger. Zudem macht mir mein Job größtenteils auch Spaß. Aber ich denke, das werde ich auch anders sehen, wenn ich mal eine Familie gründe wie Goulasz. Denn wenn man Kinder kriegt, sollte man auch Zeit für diese haben und nicht 3-4 Tage die Woche unterwegs sein (meine Meinung). Es ist ja nicht verwerflich wenn man viel Geld verdienen will, jeder muss halt für sich selbst entscheiden wie er glücklich ist und was ihm in der aktuellen Lebensphase wichtig ist. Und seine Prioritäten kann man ja immer an die aktuelle Lebensplanung anpassen. @Goulasz: Freut mich, dass es bei dir so gut läuft und Glückwunsch zum neuen Job :-). vg, smite
  9. Denkt ihr McDonalds Mitarbeiter sollten 15$ Mindestlohn verdienen?

    Das stimmt und ich denke keiner wird freiwillig tauschen wollen. Und bevor es jetzt falsch rüberkommt, ich finde es gut, dass wir in einem Sozialstaat leben. Aber viele Gutverdiener haben etwas dafür getan, dass Sie gut verdienen. Ich habe früher neben der Schule viel in der IT gearbeitet ohne überhaupt einen Cent dafür zu bekommen, da gehörte auch Kaffeekochen, Müll rausbringen, etc. zu meinen Aufgaben. Im Gegenzug wurde mir in der Firma auch fachlich viel beigebracht. Dadurch habe ich dann einen guten Ausbildungsplatz bekommen und bin beruflich auch gut voran gekommen, da ich einfach ein sehr breites Fachwissen habe. Viele haben gefragt, wieso ich neben der Schule arbeiten gehe ohne Geld zu bekommen, aber für meine Karriere hat sich das auf jeden Fall gelohnt. Bei Leuten im Bekanntenkreis welche arbeitslos sind, stelle ich hingegen fest, dass sie nie ein Praktikum ohne Geld machen würden bzw. sagen unter Betrag X gehe ich nicht arbeiten. Das ist auf der einen Seite verständlich, aber andererseits muss man sich bei den meisten Jobs halt hocharbeiten und auch wirklich viel leisten. Bei der Diskussion um hohe Gehälter wird leider häufig auch vergessen, dass die Besserverdiener in der Regel keine 40 Std. Woche haben, im Urlaub auch erreichbar sind bzw. mal in die Mails gucken, etc. Diese Zeit wird aber in der Regel nie betrachtet. Jemand der viel verdienen will, muss halt erst einmal etwas investieren. Dazu zähle ich eine gute Ausbildung, Studium, Engagement im Job (Weiterbildung, Überstunden, etc.) auch wenn man nicht direkt mehr Geld etc. bekommt. Auch ein gutes Arbeitszeugnis kann beim nächsten Arbeitgeber dafür Sorgen, dass man ein paar Euro mehr kriegt. vg, smite
  10. Denkt ihr McDonalds Mitarbeiter sollten 15$ Mindestlohn verdienen?

    Das wird schwer, und wenn wirklich jeder ~1000€ im Monat mehr hat, ist es vermutlich einfach nur eine Frage der Zeit, bis 1000€ nicht mehr die Kaufkraft von heute haben. Ich denke, viele Unternehmen werden einfach die Preise erhöhen, die Leute die trotzdem Arbeiten gehen, können dies ja ohne Probleme bezahlen und die anderen haben dann vermutlich Pech gehabt. Ich denke niemand hätte ein Problem damit, wenn der Staat plötzlich sagt "Hey es gibt kein Hartz4, ALG, etc. mehr, stattdessen kriegt jeder 1000€ Bedingungsloses Grundeinkommen, egal ob CEO, Mitarbeiter bei McD, Azubi, etc.". Aber wäre das wirklich fair, wenn alle Menschen komplett ohne Gegenleistung Geld kriegen? Müssen dann nicht die arbeitenden Menschen alle finanzieren, die einfach keine Lust haben zu arbeiten? Jemand der Hartz4 kriegt hat ja trotzdem die Verpflichtung sich beim Amt zu melden bzw. an Maßnahmen teilzunehmen. Auf der anderen Seite ist in Deutschland genug Geld da, damit alle Menschen gut leben können, aber es ist einfach ungleich verteilt. Ob es wirklich fair ist, die arbeitende Bevölkerung für ein Bedingungsloses Grundeinkommen arbeiten zu lassen, ist eine andere Frage. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, das BGE jedem zu zahlen, der 5-10 Stunden die Woche arbeitet und dabei ist es egal, ob er im Altenheim den Bewohnern Gesellschaft leistet, im Park Laub fegt, etc. Ich denke Tätigkeiten wären genug da, welche sonst nur ehrenamtlich gemacht werden, bzw. sehr schlecht bezahlt werden. Das wäre dann natürlich nicht mehr bedingungslos. Aber 1000€ im Monat für Tätigkeiten, welche der Allgemeinheit nützen wären ja ein guter Lohn, oder? Ich persönlich denke, dass das BGE irgendwann kommt und durchaus finanzierbar ist, da alleine die Verwaltung sowie Maßnahmen von der Bundesagentur für Arbeit einiges an Geld kosten. Aber was macht man dann mit den Mitarbeitern der Arbeitsagentur? Ist es wirklich fair, die Gutverdiener für alles zahlen zu lassen? Der Spitzensteuersatz liegt aktuell bei 42%, insgesamt gehen von meinem Bruttogehalt fast 45% weg (ja Krankenkasse, Rentenversicherung, etc. bringen mir auch was), das ist ja bald die Hälfte und das finde ich schon viel. Rechnet das mal mit einem Geringverdiener durch. Ich persönlich habe zum BGE keine echte Meinung, ich denke es führt kein Weg daran vorbei, jedoch finde ich es auch irgendwie unfair. Ich bin schon der Meinung, dass Besserverdiener einen größeren Teil für die Gemeinschaft leisten sollen und dass in Deutschland keiner auf der Straße sitzen muss und immer ein Dach über dem Kopf hat und medizinisch immer gut versorgt ist, ist ja auch beruhigend, oder? Aber am Ende gehen die Leistungsträger der Gesellschaft dafür arbeiten, dass andere Menschen ein schönes Leben haben. vg, smite
  11. Klar könnte man dieses Spiel beliebig fortführen, aber ein kranker Arbeitnehmer ist ja nicht absichtlich krank und für eine Vorstrafe ist meistens selbst verschuldet. Es sagt ja auch keiner, dass man einen Admin nicht einstellen darf, wenn etwas im Führungszeugnis steht, oder? Aber kann man nach 2-3 Vorstellungsgesprächen wirklich einschätzen, wer da vor einem sitzt? Ein Admin eines Webservers kann der Firma (in der Regel) auch nicht so sehr Schaden, wie der Admin des Finanzsystems. Wenn ich einen Admin einstellen würde, welcher Zugriff auf streng vertrauliche Daten oder die Finanzsysteme hätte, würde ich hier auch ein Führungszeugnis anfordern. Es bleibt ja dem Arbeitgeber überlassen, ob er über Vorstrafen hinweg sieht. Aber wenn dort steht, dass man beim alten Arbeitgeber 1-2 Millionen Euro von den Konten abgezweigt hat, würde ich es mir zweimal überlegen, diesen Admin an mein Finanzsystem zu lassen. Wenn er jedoch eine Vorstrafe wegen Körperverletzung hat, könnte ich als AG ja entscheiden ob ich ihn trotzdem einstelle. Für solche Entscheidungen gibt es ja schließlich die Personaler, Führungszeugnis hin oder her. Ich finde einfach nichts verwerfliches daran, wenn der AG ein Führungszeugnis anfordert, vor allem bei Jobs wo man Zugriff auf die kritischen Systeme und Infrastruktur eines Unternehmens bekommt. Jemand der keine Einträge hat, kann es auf Verlangen ja einreichen und jemand der Einträge hat, kann ja trotzdem in der IT arbeiten, er hat es vielleicht einfach bei manchen Stellen schwerer.
  12. Aber was spricht denn dagegen, dass man das Führungszeugnis beilegt, wenn der AG es gerne haben möchte? In den meisten Fällen ja nichts. Und sind wir mal ehrlich, würdest du einen Administrator einstellen, welcher eine Vorstrafe wegen Industriespionage hat, auch wenn dies 10 Jahre zurückliegt? Oder jemanden, der bei seinem Ex Arbeitgeber aus Rache einfach mal Daten gelöscht hat (http://winfuture.de/news,98046.html)? Ich gebe dir Recht, dass das Führungszeugnis in den meisten Fällen nichts aussagt, aber ich finde es auch komplett nachvollziehbar, wenn es jemand haben möchte. vg, smite
  13. Bei mir war es genauso, nachdem alles geklärt war, wurde im Nachgang nach einem Führungszeugnis gefragt. Ich dachte damals einfach, dass es davor vergessen wurde. An deiner Stelle würde ich mir hier gar keinen großen Kopf machen und das Führungszeugnis einfach nachreichen. Aus der Sicht des Arbeitgebers kann ich es sehr gut verstehen, dass dieser gerne eines haben will. Man darf nicht vergessen, dass wir in der IT mit sensiblen Daten arbeiten und man auch viele Berechtigungen hat. vg, smite
  14. Gute Mitarbeiter finden

    Meinen aktuellen Job habe ich über einen Headhunter bekommen. Ich habe mit ihm telefoniert und ihm anschließend meinen Lebenslauf zugeschickt. Der Headhunter hat den Lebenslauf dann aufbereitet, also das Logo der Agentur drauf, etc. Ich sollte ihm meinen Lebenslauf deswegen extra als Word Datei zusenden. Er hat mir dann am Telefon seine Stellen genannt und davon erzählt. Bei den Stellen die mich interessiert haben, hat er dann meinen Lebenslauf hingeschickt. Die Firma konnte dann entscheiden, ob sie mich kennenlernen möchten oder nicht, das lief alles über den Headhunter. Für mich als Arbeitnehmer ist der Vorteil von einem Headhunter einfach, dass ich den ganzen Papierkram nicht machen muss und mir neue Stellen unkompliziert einfach mal anhören kann. Wenn ich Interesse habe, bekommen die Headhunter auch nur meinen Lebenslauf für das erste Interview. Erst in dem Interview sage ich dann, ob sie mich bei der Firma vorstellen sollen. Man darf nicht vergessen, die Headhunter kriegen ihr Geld, wenn ein Kanditat vermittelt wurde, dies kann durchas mal 1/3 Jahresgehalt sein (oder auch mehr), da reden wir schnell von >20.000€. Die wissen in der Regel, wie hoch das Budget bei einer Stelle ist und können den Bewerber auch sagen, was er als Einstiegsgehalt nennen kann. Die haben nämlich kein Interesse daran, den Bewerber möglichst billig irgendwo unterzubringen. Ich bekomme bei Xing ca. 1 Nachricht die Woche. Früher habe ich noch bei allen freundlich abgesagt, aber mittlerweile mache ich das auch nicht mehr bei allen, dafür ist es einfach zuviel geworden. Wenn die Nachricht sehr freundlich war und ich merke, derjenige hat mein Profil gelesen sage ich ab. Wenn das aber einfach nur eine Massennachricht ist, schreibe ich manchmal gar nicht. Wenn du auf Xing Leute anschreibst, würde ich gezielt auf das Profil, bestimmte Schwerpunkte, etc., eingehen. Dann weiß derjenige, dass wirklich Interesse besteht, ansonsten geht deine Nachricht eventuell unter. Wenn ihr bei Xing sucht, sollte das alles auch über dich laufen. Ich fände es merkwürdig, wenn mich ein Mitarbeiter anschreibt, mir eine tolle Stelle vorschlägt und dann sagt "Hey, aber bewerben musst du dich bitte ganz offiziell über die Homepage". Dann würde ich mir denken, tolle Firma die wollen was von mir und ich muss mir hier Floskeln für ein Anschreiben ausdenken ohne dass ich auf der suche nach einem Job bin. Bzw. noch schlimmer, ich würde ggf. sogar denken "Die Firma muss ja toll sein, wenn selbst die fachlichen Kollegen bei Xing Leute anschreiben um Teamkollegen zu kriegen". Durch die ganzen Headhunter werden viele Stellen auch gar nicht mehr online ausgeschrieben und sind dadurch bei Stepstone, etc. gar nicht vorhanden. Ich hatte vor kurzem ein Interview mit einem Headhunter, da die Stelle sehr spannend klang. Der Headhunter hat mir im Gespräch dann das Unternehmen verraten und die Stelle gab es nicht einmal auf der Homepage der Firma. Einen guten Tipp, wie ihr Leute findet kann ich dir leider nicht geben. Auch wenn viele von den Anfragen bei Xing etc. genervt sind halte ich dies für eine der besten Chancen neue Leute zu finden. Man muss schon echte Gründe haben um von sich aus Bewerbungen zu schreiben und den Job zu wechseln. Klar, viele Leute gucken regelmäßig was es online so gibt, aber zwischen gucken und wirklich Unterlagen hinschicken ist es ein Unterschied und man merkt ja erst nach einem ersten Gespräch ob die neue Stelle wirklich soviel besser wäre (Arbeitszeiten, Urlaub, Gehalt, etc.). Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn sich bei Xing etwas sehr spannend anhört höre ich es mir durchaus an um mehr Details zu bekommen obwohl ich nicht wecsheln will. Aber ich würbe mich zum aktuellen Zeitpunkt nirgends offiziell bewerben nur um Infos zu bekommen. Meine persönliche Wahrnehmung ist die, dass sich der Markt ändert. Heutzutage suchen nicht mehr die Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz sondern eher die Arbeitgeber geeignete Kanditaten. Ich hätte mittlerweile glaube ich auch gar keine Lust mehr, mich irgendwo aufwändig zu bewerben ohne dass ich aktiv suche, aber hier sind alle Leute auch verschieden. Wenn ich dann aber wechseln würde, wäre ich auch einem Probearbeiten nicht abgeneigt. Man sagt schließlich im Gespräch was man kann und was nicht und wenn der AG dann bei Probearbeiten merkt dass ich etwas nicht kann, soll er es lieber da merken als in der Probezeit. Im Gegenzug würde ich auch das Unternehmen gut kennenlernen. Probearbeiten würde ich aber auch nur machen, wenn der vertragliche Rest (Gehalt, etc.) schon geregelt ist. Quasi einfach nur dazu um zu beweisen, was ich kann :-). vg, smite
  15. Oder du machst einen kleinen Karriereschritt zurück. Wenn du als FISI ausgelernt hast und ein paar Jahre Berufserfahrung hast, kannst du dich immer noch auf Junior Stellen als FIAE bewerben. Dies ist aber in der Regel mit Gehaltseinbußen verbunden. Nach einem Jahr im Beruf habe ich auch meinen FIAE Job gekündigt und mich auf eine FISI Stelle beworben, das geht also :-). vg, smite
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