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Kündigung aussprechen - wie am besten verhalten / vorgehen?
Ich habe noch einmal in mich hinein gehört. Es ist völlig egal, welche Maßnahmen eine Firma gegen einen trifft, um einen loszuwerden. Es reicht schon das Gefühl aus, dass man in der Firma unerwünscht ist, dass die Arbeit zur Tortur wird. Insofern ein dickes Sorry von mir, dass dir entweder direkt oder indirekt unterstellt habe, dass die Firma dich nicht loswerden will und es alles gar nicht so schlimm sei. Ich habe mal drei Abmahnungen an einem Tag bekommen. Eine Abmahnung wurde durch den direkten Vorgesetzten wieder zurückgezogen. Die andere oder auch beide - das weiß ich nicht mehr genau - habe ich bekommen, da ich Anweisungen/Arbeitsaufträge des Vorgesetzten während seiner Abwesenheit nicht befolgt habe. Die hatte ich dann auch "verdient". Zu dem Zeitpunkt müsste mein Zeitarbeitsvertrag noch etwa ein halbes Jahr gültig gewesen sein, bis er dann geendet hätte. Eine beidseitige Kündigungsmöglichkeit bestand dennoch im Arbeitsvertrag, für das auf 1 Jahr befristete Arbeitsverhältnis. Das verstehe ich voll und ganz. Dennoch solltest du nicht das ganze Risiko auf dich abwälzen lassen. Mit offenes Gespräch meinte ich nicht eine Klärung des "Sachverhaltes" sondern, dass man über einen Deal spricht, wie man das Arbeitsverhältnis von Seiten des Arbeitgebers beenden kann. Da ich wie oben schon erwähnt in einer ähnlichen Situation war und ich für mich die Sache gut beenden konnte, möchte ich dir zuerst meine Situation erläutern und das erzielte Ergebnis darstellen. Anschließend würde ich dir deine Möglichkeiten aufzeigen und darstellen, was für mich ein praktikables Ergebnis wäre. Der Arbeitsvertrag wurde mit Firma A am Standort Y geschlossen. Firma A ist spezialisiert auf das Thema Outsourcing und allem was dazugehört. Eingesetzt war ich bei Firma B, die ein IT-Hersteller ist, am Standort Z. Der Arbeitsvertrag war auf 1 Jahr befristet mit beidseitiger Kündigungsmöglichkeit. Nach 1 Jahr wurde der Arbeitsvertrag wieder um ein Jahr verlängert - ich habe mich nicht schlecht angestellt - wieder mit beidseitiger Kündigungsmöglichkeit. Während des 2. Jahres traf mich ein Ereignis, das mich persönlich sehr belastet hat, woraufhin meine Arbeitsleistung sehr litt. Hinzu kam dann noch - das muss ich ehrlicherweise auch erwähnen - dass ich zusätzlich auch nicht wirklich mehr Bock auf diese Arbeit bzw. Arbeitsstelle hatte. Ich hatte in dieser Zeit auch relativ viele Krankheitstage. Durch die Krankheitstage und meinen schlechten Arbeitsergebnissen, wollte mich die Firma loswerden und hat dafür verschiedene Maßnahmen getroffen (3 Abmahnungen in einem Tag, Gängelung durch den Vorgesetzten etc.). Zu dem Zeitpunkt hätte ich noch rund 6 Monate im Unternehmen gehabt. Ich erkannte das Spiel und habe meinem direkten Vorgesetzten (Angestellt bei Firma A wie ich aber auch bei Firma B direkt am Standort Z wie ich gearbeitet) mitgeteilt, dass ich offen für einen "Deal" bin. Daraufhin wurde Rücksprache gehalten und mir dann mitgeteilt, dass es keinen Deal geben würde. Die Gesamtsituation hat mich dann so belastet, dass ich zum Arzt bin, der mich daraufhin 2 Wochen krank geschrieben hat. Zurück im Büro habe ich dann gefragt, ob man denn immer noch nicht offen für einen Deal sei. Man zeigte sich jetzt plötzlich doch gesprächsbereit, da man wusste, dass ich jederzeit wieder hätte krank werden können. Den Deal konnte ich dann direkt mit dem Projektverantwortlichen von Firma A verhandeln. Im Endergebnis war dann die Vereinbarung wie folgt: - Kündigung durch den Arbeitgeber (reguläre Kündigungsfrist + Zeitraum X) - Verzicht auf Kündigungsschutzklage - Wohlwollendes Arbeitszeugnis (die genaue Formulierung weiß ich nicht mehr) - Sofortige unwiderrufliche Freistellung mit Erhalt der Kündigung Meine Kündigungsfrist war laut Vertrag 4 Wochen zum 15. und zum Monatsende. Durch den Deal hatte ich zusätzliche Zeit für meine Bewerbungen bekommen und hatte eine tolle Stelle angenommen, auf der ich über 3,5 Jahre war. Nun zu deinen Möglichkeiten: 1. Du kündigst selbst Dann hast du das Risiko, dass du ggf. eine Sperre beim Arbeitslosengeld bekommst. Und du hast nur die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist zur Verfügung, dir eine Arbeit zu suchen. (Dann würdest du ALG I bekommen.) Es ist dann auch fraglich, ob dich der AG dann freistellen würde. 2. Du handelst einen entsprechenden Deal aus, indem man dir kündigt Du bekommst dann eher das, was dir wichtig ist und hast dann ggf. noch ausreichend Zeit für Bewerbungen. Eine Sperre vom Arbeitsamt erfolgt dann auch nicht. Insgesamt hast du dann mehr Zeit und mehr Geld als in Variante 1. 3. Du ziehst den Wechsel zwischen Krankheit und Anwesenheit solange durch, bis dein AG die "Schnauze voll hat" und dir entweder betriebsbedingt, personenbedingt oder verhaltensbedingt kündigt Der Vorteil ist, dass das Arbeitsverhältnis noch relativ lange gehen kann und du zusätzliche noch eine Abfindung bekommen kannst, falls du eine Kündigungsschutzklage erhebst. Der Nachteil ist, dass diese Variante dir sehr auf die Psyche gehen wird, weil du nicht weißt wie es weitergeht und was noch so kommt. Das würde aber jeder Person so gehen, egal wie "hart" diese ist. Hinzu kommt noch, dass die Gefahr besteht, dass es von Seiten des AG oder von dir die Situation eskaliert und du dann mit Nachteilen fürchten musst. Insofern würde ich dir diese Variante eher nicht empfehlen. Meine klare Empfehlung ist, dass du kommunizierst, dass du gemerkt hast, dass du nicht mehr so wirklich willkommen bist in der Firma und du deshalb einen Deal haben möchtest, der beide Seiten zufriedenstellen kann. Wie gut dieser dann ist, hängt von deinem Verhandlungsgeschick und deinen Kommunikationsfähigkeiten ab. Ich wünsche dir viel Erfolg und ganz viel Kraft!
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Kündigung aussprechen - wie am besten verhalten / vorgehen?
Wie lange ist denn deine Kündigungsfrist? Solange du keine Abmahnung bekommst, will dich der AG nicht loswerden 😉 Sei mal 2 Wochen krank und schau dann wieder vorbei und checke wie die Stimmung ist. Falls sie schlecht ist, kannst du ja mal ein offenes Gespräch führen und schauen, ob sie dir ein Angebot machen wollen. Wenn nicht, bist du halt wieder 2 Wochen krank.
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Jobangebot bin aber Unsicher
Weshalb wäre für dich ein Fernstudium Plan B und nicht eine andere - objektiv wirklich attraktive - Stelle? Es gibt NICHTS an dem Angebot, was gut ist. Dein Bauchgefühl sagt es dir auch. Höre auf dein Bauchgefühl und mache dich nicht unglücklich! Die anderen im Forum fühlen das nämlich auch, dass das Jobangebot nix ist.
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Jobangebot bin aber Unsicher
Die Befristung wäre für mich ein absolutes no go! Es herrscht Fachkräftemangel und unbefristet ist da quasi gesetzt. Was genau macht für dich den ÖD so attraktiv? In der Privatwirtschaft würdest du einen ordentlichen Schluck von der Pulle bekommen und nicht nur einen Inflationsausgleich.
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Gehalt nach Wirtschaftsinformatik Bachelor Verhandlungen
Was heißt neuer Arbeitsvertrag? Neue Position? Was genau machst du im Unternehmen bzw. wirst du neu machen? Wie groß ist das Unternehmen? Region? Ohne diese Informationen wird man keine seriöse Einschätzung geben können.
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Nach fachfremden Bachelor in die IT einsteigen? Eruieren von Möglichkeiten
Der Vorteil in der IT und speziell im Bereich Cyber Security ist, dass du keinen formalen Abschluss brauchst sondern es viel mehr auf die Skills ankommt. Deswegen möchte ich noch einen Vorschlag bezüglich eines Quereinstiegs einbringen. Ich selbst bin ein Quereinsteiger und habe nur eine kaufmännische Ausbildung (nicht im IT-Bereich) absolviert. Ich bin dann im Verlauf meiner Karriere zu meinem ersten IT-Job gekommen und bin im 2nd Level Support eingestiegen. Den Job habe ich dann ein paar Jahre gemacht und mich dann während dieser Zeit im Bereich Cyber Security mit Online-Angeboten weitergebildet. Ich habe mich bei einigen Firmen beworben. Ich habe Einladungen bekommen. Allerdings waren auch doch mehr Absagen dabei, als ich am Anfang dachte. Meine Skills basieren vor allem auf dem offensiven Bereich d.h. Richtung Ethical Hacking bzw. Penetration Testing. Angenommen habe ich dann doch eine Stelle im Security Operation Center einer Firma (Inhouse, kein Consulting), die recht vielseitig klingt und die ich demnächst antreten werde. Ich behaupte von mir, den Markt relativ gut zu kennen. Deshalb möchte ich dir drei Möglichkeiten bzw. Bereiche in der Cyber Security aufzeigen, in denen Quereinsteiger willkommen sind. Am "einfachsten" ist es wohl im Bereich Penetration Testing einzusteigen. "Einfach" deshalb, weil hier niemand nach einem formalen Abschluss fragt und es rein auf die Skills ankommt. Allerdings dauert es auch sich diese Skills anzueignen. Das hängt natürlich auch von der Zeit ab, die man hat bzw. sich dafür nimmt und auch in gewisser Weise von der Begabung. Realistisch würde ich eine Zeit von 2 bis 3 Jahren veranschlagen, wenn man sich neben dem Beruf weiterbildet, um dann als Junior Penetration Tester einzusteigen. Es gibt viele Online-Trainingsmöglichkeiten um "hands on" seine Fähigkeiten zu entwickeln und auch Zertifikate zu erwerben. Ein Berufseinstieg ist vor allem bei spezialisierten Consulting-Unternehmen gut möglich Ein weiterer Bereich der gut klappen sollte ist im Bereich SOC bzw. Incident Response. Hier braucht man nicht so "krasse" Hackingskills sondern es geht mehr um das generelle Verständnis von Cyberangriffen und man sollte auch Bock haben, Logfiles zu analysieren bzw. entsprechende Tools (SIEM, SOAR, XDR, etc.) zu verwenden. Der Einstieg sollte als Level 1 SOC-Analyst gut machbar sein. Als Arbeitgeber vor allem in den Bereichen Incident Response und Forensik bieten sich auch die Big 4 - das sind die vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Als Vorbereitungszeit halte ich 1 Jahr für realistisch. Und jetzt kommt der Bereich, bei dem ich denke, dass der Einstieg bei der am schnellsten klappen sollte. Das ist der Bereich ISMS, der vor allem auf der ISO 27001 und IT-Grundschutz des BSI aufbaut. Hier geht es darum zu prüfen, welche Anforderungen bereits erfüllt sind und was das Unternehmen noch tun kann, um die Anforderungen und auch den Schutz zu erhöhen. Du hast ein abgeschlossenes Studium, was sehr wichtig ist und du kannst dein Interesse an Cyber Security nachweisen. Als Vorbereitungszeit reichen ein paar Monate, da sehr viel on the Job gelernt wird. Arbeitgeber sind vor allem die Big 4, da diese aktuell einen immensen Bedarf an Consultants haben. Aber auch andere Beratungsunternehmen benötigen weitere ISMS-Consultants und sind auf der Suche. Welcher Bereich interessiert dich denn am meisten? Ich kann dir gerne zu allen drei genannten Bereichen Insights geben, da ich in diesen Bereichen schon Gespräche hatte. Und ja, natürlich ist ein Weg über eine IT-Ausbildung oder ein IT- bzw. Cyber Security Studium einfacher einen Job im entsprechenden Bereich zu finden. Und je nach Karriereambitionen macht ein entsprechendes Studium auch Sinn. Dennoch gibt es - auch aktuell noch - den Weg über einen Quereinstieg. Man sollte aber den Beruf nicht einfach "nur" als Job sehen, sondern man sollte mit Leidenschaft dabei sein und sich ständig weiterbilden wollen.
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Ausbildung oder studieren?
Wenn du programmieren willst, dann mache den FIAE. Im Studium lernst du zwar auch programmieren, aber das wird dort nicht der Schwerpunkt sein, da du auch noch zig andere Sachen in der Informatik lernen wirst. Wegen Mathe im Studium: Ich habe BWL an einer FH studiert und hatte meine Matheklausur geschoben. Somit durfte ich dann die Vorlesungen der Wirtschaftsinformatiker besuchen und auch "deren" Klausur schreiben. Dadurch hatte ich auch Matrizenrechnung, die BWLer nicht hatten. Und der Prof. hatte auch regelmäßig in der Vorlesung gesagt "Wenn Sie mal was programmieren müssen, dann..." Ich habe dann die Klausur geschrieben mit einer 3 bestanden. Das war für mich sensationell, da ich überhaupt kein Mathe kann... EDIT: Dass ich kein Mathe kann, sieht man auch daran, dass ich nicht wusste, wie man Matrizenrechnung schreibt 😂
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(Wieder-)Einstieg über Zertifizierungen schaffen ?
GFN = Weiterbildungsanbieter UE = Unterrichtseinheiten
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Studium sinnvoll? IT Securityfeld
Erstmal Glückwunsch zum OSCP! Ich kann vor allem für den Bereich der offensiven Sicherheit sprechen. Dort kommt es rein auf den Skill und nicht auf die Ausbildung/Studium an. Grundsätzlich sehe ich mit deinem aktuellen Profil auch gute Chancen im defensiven Bereich einzusteigen. Vor allem die Kombination aus der langjährigen Erfahrung als Sysadmin und deinen Kenntnissen im offensiven Bereich sprechen für dich. Allerdings kann ich hier null beurteilen, wie die Konkurrenz qualitativ und quantitativ aufgestellt ist. Um dein Profil noch interessanter zu machen, bau dir einen Honeypot und analysiere mal mit Splunk was alles passiert ist. Ggf. noch die eine oder andere Zertifizierung im defensiven Bereich draufpacken. Dann sollte es auf jeden Fall mit einem Einstieg als Level I und unter Umständen sogar als Level II Analyst klappen. Ich kann auch kein abgeschlossenes Studium vorweisen, hoffe aber, dass ich demnächst auch mein Hobby zum Beruf machen kann 😉 EDIT: Weil du explizit wegen OSCP gefragt hast. Das ist quasi Industrie Standard und nahezu ein garantierter HR-Bypass. Das ist so, wie wenn du eine Reverse Shell auf einem System spawnen würdest 😉 Woher kommst du eigentlich, wenn ich fragen darf?
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Klausel im Arbeitsvertrag zu Urlaub
Jo mei, ich sehe jetzt nichts in deinem Arbeitsvertrag, was wirklich dramatisch ist. Die Aufteilung in gesetzlichen und freiwilligen Urlaub ist zwar eher arbeitgeberfreundlich, bringt dir aber nicht wirklich Nachteile bei der regulären Nutzung des Urlaubs. 1,5 Monate zum Quartalsende ist jetzt auch nicht wirklich schlimm. In der IT hat man eher längere Kündigungsfristen. 3 Monate zum Quartalsende würde ich schlimm finden. Ich habe zum Beispiel 3 Monate zum Monatsende und finde das ok. Die Kündigungsfrist gilt natürlich für beide Seiten und kann daher auch vorteilhaft sein. Wenn du fristlos gekündigt wirst, hast du wirklich was ausgefressen und du hast dann ganz andere Probleme als die Vertragsstrafe. Andere Unternehmen schließen auch eine Kündigung vor Arbeitsantritt aus. Zum Gehalt: Bei einem Wechsel gibt man mind. 20 bis 25% mehr an als man aktuell hat, damit sich noch ein Wechsel lohnt und um unschöne Überraschungen eher zu vermeiden. Wenn die Gespräche gut liefen und du einen guten Eindruck von der Firma hast, dann würde ich mich von so einem Vertrag nicht runterziehen lassen. Wenn ich Bock auf den Job hätte, dann würde ich ihn annehmen wenn auch die Gespräche angenehm verliefen und ich einen guten Eindruck gehabt hätte.
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Arbeitszeugnis nach Kündigung
Ich würde 2 bis 3 sagen.
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Präsentation
Welche Themen wurden denn bisher vorgegeben? Und wie lange hast du für die Präsentation Zeit?
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Sicherheit vs. Karriere
Wenn es FAANG wäre, weshalb wären 130k OTE bei 90k fix kein gutes Angebot? Würden die denn noch mehr zahlen?
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Sicherheit vs. Karriere
Wenn du bei 3 und 5 eine Einschätzung haben möchtest, darfst mich gerne per PN anschreiben. Ich habe selbst viele Jahre im Software Sales gearbeitet. Ich persönlich würde die Entscheidung auch von meiner Zufriedenheit mit meinem aktuellen Job abhängig machen. Geht mir da irgendwas auf den Sack, so dass ich eh weg will? Dann sehe ich das als Chance. Zumal die Fallhöhe bei dir eh nicht so hoch sein sollte, wenn es mit dem neuen Job schief gehen sollte. 70 bis 80k wirste auch wieder als Architekt bei einem anderen Unternehmen bekommen. Wenn du analytisch veranlagt oder neugierig bist, dann schau dir mal die Prospect Theory von Kahneman und Tversky an.
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Sicherheit vs. Karriere
Hast du Bock, dass Produkt potentiellen Kunden zu präsentieren bzw. den Kunden dahingehend technisch zu beraten? Hast du generell Bock auf das Produkt? Wie gut ist das Produkt im Vergleich zu Mitbewerbern? Kommst du mit der Person, die du im Sales unterstützen wirst klar? Wie erfolgreich schätzt du die Unternehmensentwicklung im Allgemeinen und im Speziellen die Entwicklung des Produktes ein? Hast du schon eine Idee, wie du das "Mehrgeld" nutzen wirst? Bringt dir dieses "Mehrgeld" tatsächlich etwas? (Mal zum Vergleich: Jemand verdient vorher 400k und nach dem Jobwechsel 500k. Diese 100k mehr werden ihm nicht so viel bringen, da er schon sehr viel verdient. Wenn aber jemand nur 30k verdient und danach 50k, dann bringen ihm diese 20k deutlich mehr Lebensqualität. Ich hoffe, du versteht was ich meine.) Anhand der Fragen (und deiner Antworten) sollte es für dich klar werden, wohin die Reise gehen soll.
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Feedback: Anschreiben
1. Es ist ein generisches Anschreiben und das erkennt man sofort. Gehe auf jede Firma ein und passe das Anschreiben entsprechend einzeln an. 2. Deine Begründung IT zu machen ist nichtssagend bzw. viel zu allgemein gehalten. Was genau interessiert dich an der IT und warum? Was möchtest du später beruflich machen und warum? 3. Du machst kein Studium sondern eine Umschulung. Der Begriff Studium ist völlig deplatziert und gehört aus dem Anschreiben entfernt. Fazit: Gehe nicht über "Los" und fange nochmal von vorne an.
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Homeoffice-Pflicht
Dann weißt du ja schon mal, dass du nach der Ausbildung dort nicht mehr arbeiten willst/wirst. Bist du morgen wieder ganz normal im Büro? Dann packe deine Sachen (Monitor, PC/Notebook ggf. Schreibtisch und Schreibtischstuhl ein) und sage deinem Chef, dass du jetzt Home-Office machst. Natürlich soll er dann noch unterschreiben, was du alles mitgenommen hast. Eine ordentliche Protokollierung ist Pflicht. Wenn du nicht ganz so ein harter Hund bist, gehe morgen ins Büro und bespreche mit deinem Chef, ab wann du genau Home-Office machen kannst bzw. welches Material er dir dazu zur Verfügung stellen wird.
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Liste für Berufliche Orientierung
Ich glaube, so eine Liste würde gegen unendlich gehen, da es so viele verschiedene Ausprägungen von IT-Berufen gibt. Du hast IT-Sicherheit aufgeführt. Da fallen mir zig verschiedene Jobs ein... Überlege dir einfach mal, worauf hättest du Bock, wenn du alle Fähigkeiten im Bereich IT hast? Und dann kannst du schauen, wie realistisch das für dich ist und wie du da hinkommst. Sei kreativ 🙂
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Einschätzung Übernahmeangebot FIAE
Das Gehalt ist absolut in Ordnung.
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Gehalt Junior Information Security Officer
Was für ein Gehalt wurde denn in der Stellenanzeige genannt? Ggf. kann man dann davon die Überzahlung ableiten wenn man es mit anderen Positionen bzw. Stellen vergleicht.
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vsftp: read-only (virtual) FTP user erstellen
Ich würde dem Kunden empfehlen eine eigene Quota anzulegen und dann dort die jeweiligen Dateien abzulegen, die vom externen Dienstleister untersucht werden sollen. Die Datei- und Verzeichnisrechte auf Lesezugriff setzen und das wars.
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Weiterbildung/Umschulung mit BWL Studium
Wenn dich Java interessiert, kannst du mal diesen Anbieter anschauen: https://awacademy.de/weiterbildung/it/java-2022-q1 Das Programm dauert 3 Monate und nach erfolgreichem Abschluss bekommst du einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit 42k pro Jahr. EDIT: Die Inhalte sehen schon ziemlich "krass" aus. Wenn man das wirklich alles in 3 Monaten lernt oder lernen kann, dann Respekt. Ich bin allerdings kein Programmierer/Entwickler und kann nicht beurteilen, ob man tatsächlich so viel Wissen in einer so kurzen Zeit in einen motivierten Menschen bringen kann. Wenn du es machst und angenommen wirst, gib dann gerne Bescheid. Wahrscheinlich sind sehr viele an deinen Erfahrungen interessiert.
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Wie sieht eure Car Policy aus?
Es werden ja nicht nur die 1% vom Listenpreis versteuert sondern auch die Entfernung von deiner Wohnung zur Arbeit. Wenn du gleich um die Ecke deiner Firma wohnst, hast du ganz andere Zahlen (lohnt sich eher) als jemand, der z.B. 50 Kilometer entfernt wohnt (weshalb dann für diesen Fall ein Firmenwagen ggf. weniger interessant sein kann) und er deshalb eher zur Car Allowance greift.
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Pentest Zertifikate
Zum Lernen/Trainieren kann ich dir noch vulnhub.com empfehlen. Als ultimatives Einstiegszertifikat kann ich dir den Junior Penetration Tester von Elearnsecurity empfehlen. Die sind mit ine.com zusammen gegangen und den Content gibt es kostenlos. Das Zert kostet gerade mal 200$. Es ist auch eine praktische Prüfung, bei der man Wissen anwenden und nicht auswendig lernen muss, wie bei vielen anderen Zertifikaten. Danach empfehle ich dir den OSCP von Offsec zu machen. Das ist dann quasi dein Ticket um HR zu bypassen. Grundsätzlich sind die GIAC Zertifikate auch sehr anerkannt. Allerdings sind diese sehr teuer und - wenn ich mich recht entsinne - verfallen diese irgendwann bzw. man muss sich Credits erarbeiten, damit diese weiter gültig sind.
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Umschulung
Wenn du Fachinformatiker werden willst und du die Wahl zwischen Systemintegration sowie Anwendungsentwicklung hast und du dabei nicht weißt, was du nehmen sollst, dann nimm Systemintegration. Für Anwendungsentwicklung muss man ein bestimmter Schlag Mensch sein. Wenn du zufällig aus einer Menge von zufälligen Menschen 100 auswählst, die den Stoff für Anwendungsentwicklung lernen sollen und 100 den Stoff für Systemintegration, so würde ich alles wetten, dass die Leute mit Systemintegration weniger Probleme haben werden als mit Anwendungsentwicklung. Der Grund dafür ist, dass bei Anwendungsentwicklung eine bestimmte Denkweise förderlich ist. Und die muss man mögen. Schau dir mal diese Seite an: https://www.dev-insider.de/schleifen-in-bash-umsetzen-a-869575/ Dort werden verschiedene Schleifen in Bash erklärt. Vom Niveau her, sollte es für jeden durchschnittlich intelligenten Erwachsenen verständlich sein. Achte dabei, wie du dich fühlst, wenn du liest und lernst und dann anschließend auch umsetzt. Wenn es dir dann gelingt, die verschiedenen Schleifen nach kurzer Zeit ohne zu "spicken" selbst anzuwenden und du dich dabei noch gut fühlst und du noch viel, viel mehr lernen möchtest, weil es es dich unheimlich interessiert, dann kannst du Anwendungsentwicklung ebenfalls ins Auge fassen. Wenn du aber denkst, ihhh, geh bloß schnell wieder weg, dann ist Anwendungsentwicklung eindeutig nichts für dich.