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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

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Nein, es ist kein Privileg. Es ist vielleicht eines, wenn Du Fixkosten von 90% deines Gehaltes hast. Aber dann läuft in deiner Kalkulation was schief. Bei 30k Brutto hast Du 1600 EUR/Monat zur Verfügung. Bei Fixkosten von 1k (500 Wohnung, 100 Strom + Internet, 200 Essen, 200 Benzin + Auto) hast Du 600 EUR übrig. 2 Monate sparen, den Rest als Kredit und Du hast deine Markencouch/Markenwaschmaschine/Markenherd, etc.. Und die hält auch die nächsten Jahre im zweistelligen Bereich durch während Du das Geld für was anderes kannst als alle 2 Jahre eine neue Waschmaschine zu kaufen.

Also meine Wohnung kostet 490,-€ kalt, in Stuttgart sogar noch günstig.

An Nebenkosten sind 120,-€ fällig, inklusive Strom und Heizung.

Internet kommt zusammen mit der Kabelgrundgebühr (Sat Schüsseln sind verboten) auf 30,-€

Das Auto kostet 48,- Euro Kfz-Steuer und 90 ,- Euro Sprit, 20,- Parkplatz beim AG und nochmal 150,-€ Rücklage für

Reparaturen, Reifen etc. Für die sonstige Versicherungen (Haftpflicht, Rechtsschutz, Rente, Berufsunfähigkeit) gehen im Monat nochmal

76,-€ drauf. Mit 200,- Euro komme ich im Monat nicht hin ausser ich esse nur Nudeln mit Ketschup oder verzichte auf Hygieneartikel.

Das sind mindestens 250,-€ eher 300,-€ (gut der enorme Kaffeekonsum während der Arbeitszeit ist auch nicht ohne).

Was da noch übrig bleibt sind ein bisschen mehr als 250,-€ und davon muss ich dann auch noch Klamotten und Schuhe kaufen, jeh nachdem wie es eben anfällt, eventuell Bedarf für die Freizeit. Ich lege Aktuell rund 200,-€ im Monat zurück, aber auch erst seit Januar weil ich vorher noch das Auto abgezahlt habe und ich muss auch noch wieder was für das Auto zurücklegen weil spätestens in zwei Jahren brauche ich wieder ein anderes.

Bei einem Sparvolumen von rund 200,-€ im Monat komme ich sicher nicht auf die Idee mir eine Markencouch zu kaufen und schon garnicht diese per Kredit zu bezahlen. Meine letzte Billigcouch hatte ich auch 10 Jahre gehalten und das ohne besondere Pflege.

Im übrigen komme ich auch nicht auf die Idee mir ein iPhone zu kaufen, ich habe gar kein Handy und ich brauche auch keines.

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Bei einem Sparvolumen von rund 200,-€ im Monat

Du solltest dir Gedanken über deine Zukunft machen. Du musst schon jetzt 300€ zur Seite legen um im Alter überleben zu können. Vergiss mal das neue Auto und sie zu, wie du noch 100€ einsparen kannst. Vielleicht doch Nudeln und Ketchup?

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Ich meine - gut, wenn ich mir was zulege, dann auch nicht unbedingt das billigste, da auch ich herausgefunden habe, dass das Billigste oftmals einfach nur Schund ist und nach kurzer Zeit defekt ist.

Ich denke mal, dass Eleu und letaleDose das ähnlich handhaben. Teures muss aber nicht immer auch gut sein. Und z.B. ein Billy-Regal erfüllt seinen ZWeck vollkommen. Da brauche ich kein Regal, was 3x so teuer ist und ansonsten den gleichen Zweck erfüllt. Bei der Serie weiß ich aber auch, dass ich in 5 Jahren noch das gleiche Regal wieder kriege, falls ich noch eins dazustellen möchte. Zudem kann ich bei dem Billy-Regal Einlegeböden nachkaufen oder auch eine Seitenwand, falls sie verkratzt wird. Bei einem teuren Regal ärgert man sich über eine verkratzte Seitenwand dann doch einiges mehr und bekommt diese eventuell auch nicht mehr nachgekauft, sondern muss sie aufwändig wieder herichten lassen, was wohl mehr kostet als ein komplettes Billy-Regal. ;)

Bei meinem Arbeitsgerät hingegen versuche ich mir meist etwas Gutes zu kaufen.

Z.B. einen Ratschenkasten von Hazet, da man für am Auto rumschrauben schon was stabileres benötigt als das was der Consumer-Baumarkt hergibt. (Habe die Erfahrung mit abreissenden Griffen bei Knarren und brechenden Nüssen bereits gemacht - das passiert mir aber so schnell nicht wieder, dank professionellem Werkzeug.)

Bei manchen Sachen lohnt es sich halt einfach, etwas mehr Geld auszulegen und sie dafür dann einmal zu haben, anstatt sich alle x Zyklen etwas neues zu holen (Beispiele bei mir wären z.B. Werkzeug, Campingzubehör, Angelsachen, Laptop/PC/Monitor) und bei anderen lohnt es sich in meinen Augen halt nicht immer wirklich (Wieso sollte ich z.B. 5€ für einen Collegeblock im Schreibwarenhandel bezahlen, wenn ich ihn auch im Aldi für 99 Cent bekomme, nur weil er dann von Leitz aus Stuttgart kommt und somit "made in Germany" ist? :confused: - keine Ahnung, ob die Preise stimmen, aber ist halt ein ausgedachtes Beispiel). Jeder setzt da aber die Prioritäten anders.

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Sind die Lebensmittel bei euch da unten so teuer? Ich komme in NRW mit 2 Personen mit 60 EUR/Monat für Essen problemlos hin und esse nicht nur Nudeln und Ketchup. Und 150 EUR als Rücklagen für's Auto? D.h. du müsstest für 1800 EUR Reparaturen/Verschleissteile pro Jahr kaufen. Da komme ich auch nicht mit obwohl ich min. 35tkm im Jahr abreiße. Ein Satz Reifen: 400 EUR + Ölwechsel + Filter (kann man wunderbar selbst machen) bin ich bei vielleicht 600 EUR an Wartungsaufwand. Vielleicht lieber einen Japaner statt einen Italiener? :-)

Und z.B. ein Billy-Regal erfüllt seinen ZWeck vollkommen. Da brauche ich kein Regal, was 3x so teuer ist und ansonsten den gleichen Zweck erfüllt.

Alle meine Billy-Regale haben durchhängende Böden nach einiger Zeit (und ich habe die Belastungsgrenze der Böden nicht überschritten). Meine Frau nannte das Ding liebevoll Bananenregal. Unsere jetzigen zeigen keinerlei Verschleisserscheinungen trotz 1.5facher Überladung der Böden.

Z.B. einen Ratschenkasten von Hazet, da man für am Auto rumschrauben schon was stabileres benötigt als das was der Consumer-Baumarkt hergibt.

Habe ich auch. Hat aber länger gedauert bis ich mich dazu durchgerungen habe weil ich die Dinger nicht allzu oft verwende.

bearbeitet von Kwaiken

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Du solltest dir Gedanken über deine Zukunft machen. Du musst schon jetzt 300€ zur Seite legen um im Alter überleben zu können. Vergiss mal das neue Auto und sie zu, wie du noch 100€ einsparen kannst. Vielleicht doch Nudeln und Ketchup?

Das neue Auto ist nicht neu sondern gebraucht, und selbst wenn ich schaffe die 200,-€ die ganze Zeit nur für das Auto zurück zu legen gibts dafür auch nur noch was gerade so akzeptables (4800,-€). Ohne Auto geht es nicht sonst wird das mit dem Arbeiten auch nichts. Aktuell zahle ich 100 Euro vom Brutto für die Betriebliche Altersvorsorge und nochmal sehr viel weniger in eine private Rentenversicherung. Wenn ich jetzt noch 200,- bis 300,- Euro in eine private Rente einzahlen sollte, hätte ich zu Leben gar kein Geld mehr. Und bevor ich bis 67 in meinem Leben nichts anderes gemacht habe als zu Arbeiten und dann auch nur das gleiche Geld bekomme wie vorher, lass ich es lieber bleiben und verhungere dann.

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Also unsere Billy-Regale halten sich bisher sehr gut (jetzt ca. 1 Jahr alt) und da stehen durchaus nicht nur leichte Sachen drin, sondern z.B. 3 Reihen nur Stephen King Bücher, 2-3 Reihen nur Cisco-Bücher, 2 Reihen sonstige Fachbücher,... keine Ahnung, wie hoch die Belastungsgrenze der Böden ist, aber ich habe sie anscheinend bisher noch nicht überschritten.

Den Ratschenkasten habe ich mir ziemlich schnell geholt, als ich ein Auto hatte, da da anfangs doch so einiges zu tun war noch dran. Hatte es von meinem Opa übernommen und es wurde halt nur das gemacht, was geamcht werden musste, damit es TÜV hatte...

Beim dran rumschrauben sind mir die Ratsche von meinem Vater und die vom Kumpel kaputt gegangen ist. Habe beiden dann noch eine entsprechende Ratsche mitbestellt als Wiedergutmachung.

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Das neue Auto ist nicht neu sondern gebraucht, und selbst wenn ich schaffe die 200,-€ die ganze Zeit nur für das Auto zurück zu legen gibts dafür auch nur noch was gerade so akzeptables (4800,-€). [...]
Also meins hat gut die Hälfte davon gekostet und ich denke es wird dennoch die nächsten 5 Jahre oder so noch problemlos halten. Für um die 5.000 € bekommt man durchaus ein Auto, was seine 5-10 Jahre hält und das keine Schrottkiste ist. Man muss sich halt nur etwas umschauen und sich vielleicht auch mal andere Marken als die "Standardmarken" wie Opel / Ford / BMW / Mercedes / VW / Audi / Fiat / Peugeot / Seat anschauen.

Ich habe mir z.B. einen Volvo V40 zugelegt, weil er Probleme mit Rost kaum kennt, die Motoren ewig halten, sie in der Versicherung nicht wirklich teuer sind und sie vom Verbrauch her auch vollkommen okay sind. Wunschwagen war zwar ein Audi A4 oder A6 Kombi 2,5 TDI. Der lag aber außerhalb meiner Preisspanne - auch was Versicherungskosten und Steuern anging war der nciht wirklich günstig...War ein Kompromiss, den ich bisher nicht bereut habe.,

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Sind die Lebensmittel bei euch da unten so teuer? Ich komme in NRW mit 2 Personen mit 60 EUR/Monat für Essen problemlos hin und esse nicht nur Nudeln und Ketchup. Und 150 EUR als Rücklagen für's Auto? D.h. du müsstest für 1800 EUR Reparaturen/Verschleissteile pro Jahr kaufen. Da komme ich auch nicht mit obwohl ich min. 35tkm im Jahr abreiße. Ein Satz Reifen: 400 EUR + Ölwechsel + Filter (kann man wunderbar selbst machen) bin ich bei vielleicht 600 EUR an Wartungsaufwand. Vielleicht lieber einen Japaner statt einen Italiener? :-)

Du kommst mit 1 Euro für Essen pro Tag und Person aus? Das reicht dann gerade mal für die Nudeln, ohne Ketschup. Selbst einem Hartz IV Empfänger werden knapp 5 Euro für Essen am Tag zugestanden.

Ja ich brauche 150 Euro Rücklagen für das Auto und das obwohl ich nur rund 18tkm im Jahr fahre. Die Rücklage wird auch eher großzügig angesetzt als zu knapp. Letztes Jahr hatte ich knapp 500€ über. Wenn ein Auto mal über 8 Jahre alt ist dann kostet es eben auch was an Reparatur. Ich kann übrigens weder einen Ölwechsel noch einen Ölfilterwechsel selbst machen, denn das ist verboten auch auf Privatgelände sofern kein Ölabscheider vorhanden, das kann schnell richtig teuer werden. Nebenbei bin ich Softwareentwickler und kein Kfz-Mechaniker, ich bin auch nicht so scharf drauf wenn der meinen Job macht. Nebenbei trägst du damit auch nicht gerade dazu bei die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten ;)

bearbeitet von LetaleDosis

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Du kommst mit 1 Euro für Essen pro Tag und Person aus?

Siehe oben. Tippfehler. Woche = Monat.

... Wenn ein Auto mal über 8 Jahre alt ist dann kostet es eben auch was an Reparatur. Ich kann übrigens weder einen Ölwechsel noch einen Ölfilterwechsel selbst machen, ... Nebenbei trägst du damit auch nicht gerade dazu bei die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten ;)

Ich habe ein Auto von 2006 und habe 6k bezahlt. Wie Crash gesagt hat: einfach mal schauen, was es sonst so gibt. Und Ölwechsel etc. sollten für einen Fachinformatiker absolut kein Thema sein. Und kurz aufbocken, ablaufen lassen, einschrauben ist kein Akt. Für Zahnriemen und Co. fahre ich natürlich in die Werkstatt. Dafür gebe ich das Geld dann für was anderes "Made in Germany" aus. Gleicht sich also aus :-)

Crash: kannst Du mir mal nen Link von deinem Kasten posten? Ich brauche ein paar Aufsätze und frage mich ob ich nicht einfach einen weiteren vernünftigen Kasten holen soll.

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Das glaubst ja wohl selber nicht. Selbst der Hartz-4-Regelsatz rechnet mit mageren 76 Euro pro Person.

Wir brauchen so ca 50 - 70 Euro für den Wocheneinkauf, Also im ähnlichen Rahmen für 2,5 Personen. Allerdings muss man dann noch dafür rechnen, das ich auf Arbeit ungefähr im Monat (geförderte Betriebskantine) im Monat noch ca 40 - 50 Euro lasse. Und ab und an nochmals extra ein Einkauf in einer Drogerie für 20 - 50 Euro.

Eure Diskussion muss man ebenfalls diferenzieren. Es geht nicht um Geld oder Qualität, sondern um den Wunsch. Wenn ich wie anscheinend Crash, Hobbyschrauber bin, dann gebe ich eben gerne dort mehr Geld aus, und dann eben für Qualität. Habe ich ein anderes Hobby, achte ich da auf Qualität, lege ich auf bestimmte Abnutzung und Handhabung von Möbeln wert, dann eben dort. Bin ich ein Gamer, kaufe ich mir aller 3 Moante eine neue Grafikkarte und so weiter und so fort. Jeder lebt in dem Sinne anders, und man kann nicht sagen, eienr liegt falsch oder richtig. Im Grunde haben ja alle mit ihrer Meinung recht.

Ich würde zum Beispiel zum Abnutzfaktor von Gegenständen auch den Faktor Kind mit hinzurechnen, wie gerne mache Kinder etwas kaputt. Kleinkinder die Unfug im Sinn haben, machen oft Dinge, wo ich mir sage, wenn das jetzt ein teures Gerät gewesen wäre.

Wozu soll ich zum Beispiel 5000 Euro ausgeben für eine Couch, wenn sie anderweitig beschädigt wird.

Gezeichnet: jemand, dessen Sohn die 1200 Euro teure Couch bemalt hat :)

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,Ich denke mal, dass Eleu und letaleDose das ähnlich handhaben.

Ich bin nicht sicher. Ich verdiene eigentlich nicht schlecht.

Der Unterschied zu letaleDose ist viellleicht der, dass letaleDose diese Dinge gerne kaufen würde, während ich mit einer Kiste Bier pro Woche und 1 x im Monat Stammtisch schon zufrieden bin.

Vielleicht ist es auch Gleichgültigkeit, ich weiß es nicht genau, aber was das angeht bin ich meine ich, ziemlich anspruchslos.

Couch, Essen usw. aussuchen macht meine Frau (Kann die auch viel besser als ich)

Klar so ein BlueRay - Player, eine Multimedia - NAS , Pay TV etc. fänd ich schon cool.

Würd aber lieber nen schönen Urlaub machen, oder öfter mal essen gehen.

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Heute im Radio wurde die Regierungserklärung vorgelesen und Merkels Aussage als Nebelkerze entlarvt. Der Fachkräftebedarf soll vorrangig aus den einheimischen Arbeitskräften gedeckt werden, aber die Erleichterung des Zuzugs ausländischer Arbeitskräfte soll als ergänzende Maßnahme erleichtert werden.

Anscheinend keine Vorrangprüfung mehr und die Grenze von 63k weiter runter.

Soviel dazu. Freuen wir uns auf Durschnittsgehälter von 20k.

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Heute im Radio wurde die Regierungserklärung vorgelesen und Merkels Aussage als Nebelkerze entlarvt. Der Fachkräftebedarf soll vorrangig aus den einheimischen Arbeitskräften gedeckt werden, aber die Erleichterung des Zuzugs ausländischer Arbeitskräfte soll als ergänzende Maßnahme erleichtert werden.

Anscheinend keine Vorrangprüfung mehr und die Grenze von 63k weiter runter.

Soviel dazu. Freuen wir uns auf Durschnittsgehälter von 20k.

Ich kenne Gegenden in Deutschland, da sind 20k überdurchschnittliuch branchenübergreifend

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Ich kenne Gegenden in Deutschland, da sind 20k überdurchschnittliuch branchenübergreifend

Wir reden doch von Fachkräften und Jahresgehältern. Jetzt erzähle mir nicht, dass irgendwo 20k p.a. Durchschnitt für Fachkräfte ist.

bearbeitet von Kwaiken

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Heute im Radio wurde die Regierungserklärung vorgelesen und Merkels Aussage als Nebelkerze entlarvt. Der Fachkräftebedarf soll vorrangig aus den einheimischen Arbeitskräften gedeckt werden, aber die Erleichterung des Zuzugs ausländischer Arbeitskräfte soll als ergänzende Maßnahme erleichtert werden.

Anscheinend keine Vorrangprüfung mehr und die Grenze von 63k weiter runter.

Und wenn schon.

1) Für ausländische Fachkräfte ist Deutschland heut schon unattraktiv. Die finden in anderen Ländern deutliche bessere Einkommen/Arbeitsbedingungen/weniger Sprachbarrieren/etc.

2) Die Grenzen der EU sind offen - dort gibt es gar keine Limitierung mehr. Und ein Rumäne ist mit 20k p.a. ein sehr reicher Mann - aber eben in Rumänien. Und in Deutschland ist man mit 20k wohl eher am unteren Limit.

Die Angst vor Ausländern die einem die Arbeit in Deutschland wegnehmen und Löhne drücken gibt es schon immer und sie ist und bleibt unberechtigt. Ausnahmen (z.B. in Ost-Grenzgebieten) bestätigen die Regel. Wenn dann wird wie schon geschrieben der ganze Arbeitsplatz ins billigere Ausland verlagert.

bearbeitet von bigvic

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Wir reden doch von Fachkräften und Jahresgehältern. Jetzt erzähle mir nicht, dass irgendwo 20k p.a. Durchschnitt für Fachkräfte ist.

Definitionssache. Ich rede von Fachkraft, also Leute mit abgeschlossener Ausbildung, teilweise Berufserfahrung unabhänig von der IT-Branche.

Akademiker dürften aber auch nicht zwinged höher liegen, leider.

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Definitionssache. Ich rede von Fachkraft, also Leute mit abgeschlossener Ausbildung, teilweise Berufserfahrung unabhänig von der IT-Branche.

Akademiker dürften aber auch nicht zwinged höher liegen, leider.

Bitte nicht nur Worte, zahlen. Zeige mir bitte wo ausgebildete (3 Jahre) mit Berufserfahrung bis (sagen wir mal einfach) 5 Jahren bei 20k liegen. Ebenso Akademiker. Ich kenne *keine* Statistik, die anzeigt dass 20k p.a. irgendwo Durchschnitt wären. Also die Aussage halte ich für ziemlich gewagt... ein paar Belege würden mich freuen.

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[...]Crash: kannst Du mir mal nen Link von deinem Kasten posten? Ich brauche ein paar Aufsätze und frage mich ob ich nicht einfach einen weiteren vernünftigen Kasten holen soll.
Kasten? :confused:

Falls du den Ratschenkasten meinst: so was in der Art habe ich. War mit den Größen der Nüsse durchgehend, was mir wichtig war. Ansonsten fehlte mir fürs Auto nämlich immer genau die zwei Größen, die nicht in dem Kasten mit drin waren. :upps: Ich glaube das Problem war die 20er Nuss und noch eine andere.

[...]Eure Diskussion muss man ebenfalls diferenzieren. Es geht nicht um Geld oder Qualität, sondern um den Wunsch. Wenn ich wie anscheinend Crash, Hobbyschrauber bin, dann gebe ich eben gerne dort mehr Geld aus, und dann eben für Qualität. [...]
Naja, Hobbyschrauber wäre dann doch übertrieben. Ich erledige nur halt die Sachen, die man selber machen kann am Wagen gerne selber, wie z.B. Ölwechsel, Radioeinbau, Teile austauschen, wo man problemlos dran kommt und für die man kein Spezialwerkzeug braucht, ... und da braucht man teilweise halt Werkzeug, was mehr aushält, da die Schrauben oder Muttern entsprechend festsitzen.

[...]Ich würde zum Beispiel zum Abnutzfaktor von Gegenständen auch den Faktor Kind mit hinzurechnen, wie gerne mache Kinder etwas kaputt. Kleinkinder die Unfug im Sinn haben, machen oft Dinge, wo ich mir sage, wenn das jetzt ein teures Gerät gewesen wäre.

Wozu soll ich zum Beispiel 5000 Euro ausgeben für eine Couch, wenn sie anderweitig beschädigt wird.

Gezeichnet: jemand, dessen Sohn die 1200 Euro teure Couch bemalt hat :)

Ja das schrieb ich ja auch schon beim Billy Regal. Wenn was dran ist, kauft man sich ein neues oder neue Teile dafür. Bei einem Markensofa ist das dann auch direkt wieder dementsprechend teuer.

Habt ihr das Gemale denn wieder runter bekommen? Oder habt ihr die Couch danach als Kunst verkauft? ;)

1 Kiste pro Woche? Wird man da nicht zum Alkoholiker?
Also wenn mand avon ausgeht, dass man am WE etwas mehr trinkt als unter der Woche, dann sind das unter der Woche um die 3 Flaschen / Abend und am WE dann 4-5 Flaschen / Abend. WEnn am We noch Besuch kommt, dann sinds nur noch 2 Flaschen / Abend und falls die Frau auch ein Bierchen trinkt, dann nur noch 1 Flasche / Tag.

Manche brauchen halt ihr Feierabendbierchen und andere trinken unter der Woche gar nichts an Alkohol.

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Naja, Hobbyschrauber wäre dann doch übertrieben. Ich erledige nur halt die Sachen, die man selber machen kann am Wagen gerne selber, wie z.B. Ölwechsel, Radioeinbau, Teile austauschen, wo man problemlos dran kommt und für die man kein Spezialwerkzeug braucht, ... und da braucht man teilweise halt Werkzeug, was mehr aushält, da die Schrauben oder Muttern entsprechend festsitzen.

Ja ebend Sachen von denen man denkt Ahnung zu haben oder auch hat. Mir würde nie einfallen ein Notebook von Medion zu kaufen. Mein Fernseher ist aber von Hisense und einer von Medion.

Habt ihr das Gemale denn wieder runter bekommen? Oder habt ihr die Couch danach als Kunst verkauft? ;)

Glücklicherweise war es an stellen die man eigentlich nicht sieht, also hinten dran, Deshalb steht sie, trotz Bemalung auch noch da, nächstes Jahr (Dann ist sie 3 Jahre alt) soll aber eine neue kommen.

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Bitte nicht nur Worte, zahlen. Zeige mir bitte wo ausgebildete (3 Jahre) mit Berufserfahrung bis (sagen wir mal einfach) 5 Jahren bei 20k liegen. Ebenso Akademiker. Ich kenne *keine* Statistik, die anzeigt dass 20k p.a. irgendwo Durchschnitt wären. Also die Aussage halte ich für ziemlich gewagt... ein paar Belege würden mich freuen.

Mach doch mal die Augen auf. Schau dir mal die Regionen Görlitz oder Bautzen in Sachsen an. Und selbst Dresden, ist nicht wirklich stark. Habe jetzt bei der SZ gelesen (ich hoffe ich finde den Artikel dann noch)

Dass das Einkommensniveau Netto in meinem Viertel UNTER 1200 liegt. (ich glaube sogar PRO Haushalt) Stadtteilweise geht es hoch bis 1500 und ganz ganz vereinzelt über 1500.

Da ich persönlich aus der Region Görlitz/Bautzen komme, habe ich mit vielen alten Freunden, die dort noch leben, gesprochen, und mich über Gehälter und Lohn informiert, leider musste ich deshalb aber mein Vorhaben auch abbrechen ...

Edit: Nachgereicht der Link: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2786747

bearbeitet von 3r4zZ1n

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Insgesamt ist das durchschnittliche Nettoeinkommen der Dresdner Haushalte auf 1800 Euro gestiegen

Da steht nichts von irgendwelchen ausgebildeten Fachkräften. Und 1800 EUR Netto sind knapp 3k Brutto. Wie Du auf deine Zahlen kommst kann ich selbst, wenn ich meine Augen aufmache nicht sehen.

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