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Welches Unternehmen kriesensicher?Klein oder Groß?


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Servus,

momentan stecke ich voll in Bewerbungen, und habe nun mehrere Job-Angebote vorliegen.

Mein Problem ist, welches ich nehmen soll. Gehaltlich sind diese ungefähr gleich... Ich frage mich nun, was denn kriesensicherer ist. Eine kleine Firma oder ein großes Unternehmen mit 500 Mitarbeitern? Weiter frage ich mich, ob man das an der Stelle überhaupt so einfach definieren kann?

Was sind eurer Meinung nach Kriterien die man als Aussenstehender anwenden kann um möglichst gut abzuschätzen, wie sicher ein Arbeitsplatz (unbefristet) ist?

Liebe Grüße

Fraggle

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Ich glaube so einfach kann man das nicht sagen. Am sichersten sind die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst (allerdings fällt der Verdienst meist etwas niedriger aus, was sich aber durch die ganzen Sozialleistungen wieder ausgleicht).

Tendieren würde ich zu großen Unternehmen, da die meist nicht ganz so schnell pleite gehen. Aber auch darauf kann man sich in der heutigen Globalisierten Welt leider nicht mehr verlassen.

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Also erstmal: Krise schreibt man ohne e.

Wenn du zwischen 20-30 und noch keine Familie hast sollte, meiner Meinung nach, Arbeitsplatzsicherheit nicht die erste Geige spielen. In unserer globalisierten Gesellschaft gibt es kaum noch Arbeitsplätze die bis zur Rente (haha!) unverändert bestehen bleiben werden.

Ich würde an deiner Stelle eher das Augenmerk auf Betriebsklima, Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten setzen. Das sind Themen, die immer aktuell sind unabhängig davon, ob man in einer kleinen Klitsche oder in einem riesigen Konzern arbeitet.

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Ich würde an deiner Stelle eher das Augenmerk auf Betriebsklima, Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten setzen. Das sind Themen, die immer aktuell sind unabhängig davon, ob man in einer kleinen Klitsche oder in einem riesigen Konzern arbeitet.

*zustimm* ansonsten würd ich in der privatwirtschaft eine kleine it-abteilung in nem großen unternehmen als am sichersten ansehn. das unternehmen hat genug sicherheiten um eine krise zu überstehn un da ihr so wenige leute in der it seid sind personelle kürzungen dort schwer. außer sie kommen auf die idee zu outscourcen....naja nichts is sicher^^

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Die Frage bei einem Wirtschaftswachstum von knapp 3 % ist schon ein wenig komisch!

Pauschal sagen ob Groß oder Klein krisensicherer ist werd ich nicht .. denn es wurden uns doch schon oft genug bewiesen, dass Großunternehmen durch unfähige Manager (welche dann noch eine große Abfindung für ihre großartige Leistung bekommen) das Unternehmen an die Wand fahren .. und auch kleine Unternehmen könne einen Krise überstehen!

Es ist zum Teil wirklich davon abhängig wie das Unternehmen aufgebaut ist!

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Prinzipiell halte ich große Unternehmen für krisensicherer, weil sie "Nackenschläge" besser wegstecken bzw. ausgleichen können und nicht so sehr von den Launen eines einzelnen Geschäftsführers abhängig sind. Außerdem haben sie meistens (nicht immer) das professionellere Management. Außerdem bezahlen sie meistens auf Dauer auch besser!

Allerdings würde ich ein 500-Mann-Unternehmen noch nicht als (wirklich) groß bezeichnen.:D

GG

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...nicht so sehr von den Launen eines einzelnen Geschäftsführers abhängig sind.

Dafür der Dividene und den Aktionären. Wieviel % deines Arbeitgebers gehören irgendwelchen Investmentfonds? ;)

Allerdings würde ich ein 500-Mann-Unternehmen noch nicht als (wirklich) groß bezeichnen.:D

Sagt jemand, der in einem Laden mit 110.000 Mitarbeitern arbeitet... Stimmt dann wohl aus der eigenen subjektiven Ansicht.

Bearbeitet von DocInfra
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Dafür der Dividene und den Aktionären. Wieviel % deines Arbeitgebers gehören irgendwelchen Investmentfonds? ;)

Naja, gesteuert wird ein großes Unternehmen/ eine Aktiengesellschaft immer noch durch den Vorstand. Und der kann nicht so sprunghaft agieren - zumal da auch ein Betriebsrat und die Mitarbeitervertretung im Aufsichtsrat aufpassen.

GG

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Sagt jemand, der in einem Laden mit 110.000 Mitarbeitern arbeitet... Stimmt dann wohl aus der eigenen subjektiven Ansicht.

Also 500 Mitarbeiter sind nunmal Mittelstand. Und kein Großunternehmen.

Das hat auch nichts mit subjektivität zu tun. Ein 500 Mann Unternehmen wird schnell mal von großen geschluckt und dann gehts los mit dem Zittern um die Arbeitsplätze in der IT und Verwaltung....

Andernfalls ist aus meiner Sicht ein 500Mann Unternehmen Krisensicherer als ein 15 Mann Unternehmen.... usw. usw.

Aber man sieht ja auch an der DotCom (IT) Blase aus dem Jahre 2000 das es auch ganz große treffen kann.

Sogesehen, was ist schon sicher... Wennde 99% Absicherung möchtest, geh in den öffentlichen Dienst.

Gruß

Bearbeitet von Joe841
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Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Reaktionen.

Mir pers. geht es in erster Linie um Sicherheit des Arbeitsplatzes, da ich Frau und Kind habe.

Trotz meines jungen Alters bin ich da auch mit einem 9 to 5 Job zufrieden.

Ich habe hier Angebote von Unternehmen mit <50 und >300 vorliegen, Bewerbungen im ÖD laufen noch.

Meine subjektive Meinung sagt mir auch je größer desto besser. Das wir mit 300-500 Mann noch in der Mittelstand Liga spielen ist mir klar.

Ich denke ich werde mir wohl eines der großen Unternehmen aussuchen, da ich damals in einem "kleinen" Unternehmen gelernt habe und mittlerweile in einer 1000 Man AG arbeite, und es hier deutlich profesioneller und strukturierter zugeht.

Mag sein, dass das auch bei kleinen Unternehmen der Fall sein kann, aber mit Kind im Schlepptau möchte man dann ja etwas haben worauf man solide aufbauen kann.

Gruß Fraggle

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Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Reaktionen.

Mir pers. geht es in erster Linie um Sicherheit des Arbeitsplatzes, da ich Frau und Kind habe.

Trotz meines jungen Alters bin ich da auch mit einem 9 to 5 Job zufrieden.

Ich habe hier Angebote von Unternehmen mit <50 und >300 vorliegen, Bewerbungen im ÖD laufen noch.

Meine subjektive Meinung sagt mir auch je größer desto besser. Das wir mit 300-500 Mann noch in der Mittelstand Liga spielen ist mir klar.

Ich denke ich werde mir wohl eines der großen Unternehmen aussuchen, da ich damals in einem "kleinen" Unternehmen gelernt habe und mittlerweile in einer 1000 Man AG arbeite, und es hier deutlich profesioneller und strukturierter zugeht.

Mag sein, dass das auch bei kleinen Unternehmen der Fall sein kann, aber mit Kind im Schlepptau möchte man dann ja etwas haben worauf man solide aufbauen kann.

Gruß Fraggle

Find deine Einstellung logisch und gut überdacht.

Wünsch dir viel Erfolg!!

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Ich glaube so einfach kann man das nicht sagen. Am sichersten sind die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst (allerdings fällt der Verdienst meist etwas niedriger aus, was sich aber durch die ganzen Sozialleistungen wieder ausgleicht).

Tendieren würde ich zu großen Unternehmen, da die meist nicht ganz so schnell pleite gehen. Aber auch darauf kann man sich in der heutigen Globalisierten Welt leider nicht mehr verlassen.

Sag mal von welchen Sozialleistungen sprichst du hier? Ich glaube ich arbeite in einem anderen Öffentlichen Dienst als du. Die Betriebsrente (VBL) kann wohl nicht gemeint sein, da diese ja das brutto ja eher noch dezimiert und außerdem gibt es in der freien Wirtschaft viel bessere. VL ist mit 6,50€ auch nicht der renner. Hoffe du kannst micht aufklären.

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@IT-Fraggle

Ich würde dir ebenfalls raten, eher zu der größeren Firma zu tendieren.

Größere Firmen arbeiten oft (nicht immer) strukturierter, als die kleinen, einfach weil es sonst nicht gehen würde. ITIL und co. kann man mögen oder nicht, aber es ist schon um einiges angenehmer zu wissen, wer für was verantwortlich ist und was wann wie verändert wurde usw.

Zudem ist es in größeren Firmen auch ab und zu so, dass dein Arbeitsplatz per Tarifvertrag (z.B. durch Ver.di) 1-2Jahre abgesichert wird (von Probezeit, Abmahnungen usw. mal abgesehen), was sicherlich in deinem Fall auch ein Pluspunkt wäre.

Zudem habe ich zumindest die Erfahrung gemacht (auch im Vergleich zu Freunden, die ebenfalls in der IT tätig sind), dass du in kleineren Unternehmen (500~ Mann/Frau ca. ist wie erwähnt nicht groß, sondern eher Mittelstand) zwar meistens schnellere Aufstiegschancen hast, allerdings auch das Verhältnis zwischen Arbeitszeit+Verantwortung und Lohn+Freizeit ein anderes ist:

Kleineres Unternehmen: Viel Arbeitszeit+Verantwortung (schonmal 50-60Std Woche, Personalverantwortung) <--> im Verhältnis wenig Lohn und Freizeit

Größeres Unternehmen: "Normalviel" Arbeitszeit(35-40Std Woche normalerweise)+außer in leitenden Positionen, eher mittelmässig Verantwortung <--> im Verhältnis guter Lohn und eher sichere Freizeit

Und denke bei Frau und Kind, sind beide eher weniger begeistert darüber, dich nur 1x die Woche wirklich lange zu sehen. (Ist jetzt vielleicht übertrieben, aber ich hatte öfters Monate wo ich abends heim kam, nur noch schlafen wollte...und dann 14 Tage am Stück arbeiten "durfte")

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Was viele immer vergessen das gerade Grossunternehmen enormen Kostendruck haben die IT immer auf dem Prüfstand ist. Thema: outsourcing.

Das sollte man nicht vergessen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich der Kostendruck in kleinen und großen Unternehmen nicht unterscheidet. Im Gegenteil: Bei großen Unternehmen kann man den Kostendruck leichter ausgleichen. Und die wenigsten großen Unternehmen sourcen alles Aktivitäten aus. Die Steuerung und unternehmenskritische und Sicherheits- IT-Bereiche werden normalerweise nicht outgesourced. Und viele Unternehmen haben festgestellt, dass das Outsourcen mehr schadet als nützt. Weswegen sie wieder insourcen und/ oder IT-Aktivitäten für KMUs übernehmen.

Und dann gibt es die Großen, die selbst IT machen (T-Systems, IBM, HP etc.)

GG

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Ich hab genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Zwar gab es nach der Outsource-Welle bei manchen Unternehmen wieder eine Insource-Welle. Gerade ist aber Outsourcing wieder angesagt (wenn auch meist nicht mehr die gesamte IT, sondern eher einzelne Services). Und selbst wenn man nicht an externe Firmen outsourced, dann wird firmenintern ins billigere Ausland verlagert und zwar gerade bei den Grossen, die du u.a. genannt hast. Und letzteres wird dir bei einer KMU nicht passieren, weil es sich nicht lohnt.

Insofern halten sich mMn die Risiken des Jobverlustes zwischen einem soliden KMU und einem Grossunternehmen relativ die Waage.

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wenn auch meist nicht mehr die gesamte IT, sondern eher einzelne Services

Genau, weniger qualifizierte Jobs (die u.U. bereits outgesourced waren) werden offgeshored - die anspruchvolleren Jobs (und die Steuerungsfunktion) bleiben für die Stammbelegschaft. Abgebaut werden dann höchstens irgendwelche Fremdfirmen-Mitarbeiter.

D.h. je besser man qualifiziert ist, desto größer sind die Chancen, von einem solchen offshoren ggf. sogar noch zu profitieren.

GG

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So einfach wie du dir das vorstellst ist es nicht. Allein die Definition was ein "wenig qualifizierter" Job ist und was nicht ist schwierig und darum wird immer mühsam diskutiert, wenn es nicht sowieso eine Top-down-Entscheidung ist. Ausserdem stellt sich natürlich die Frage, warum ein "höher qualifizierter" Job nicht auch offgeshored wird, wenn er im Ausland günstiger zu haben ist? Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Deutschen per se besser sind.

Und zum Thema Fremdfirmenmitarbeiter ... das sind oftmals eben die teuren Spezialisten und die werden dann lustigerweise eben nicht abgebaut (da sie ja auch meist nicht als Personal in Büchern gelten). "Weniger qualifzierte" Fremdfirmen machen dort meist VorOrt-Service (wie Arbeitsplatz-PCs o.ä.) und die kann man nunmal nicht offshoren.

Aber selbst wenn alles so läuft wie du beschrieben hast, dann kannst du mir glauben, dass die "Steuerfunktion" von Offshorelokationen meist alles andere als "Spass" ist und selbst erhöhtes Schmerzensgeld meist die (guten) Leute nicht hält. Das ist aber eine rein subjektive Erfahrung und würde gerne gegenteilige Erfahrungen hören. Ich kenne bislang nämlich niemand, der das allzu lange und gern gemacht hat.

Aber das alles soll nicht heissen, dass es nicht auch wirklich Vorteile haben kann für die Belegschaft vor Ort, wenn man es ordentlich macht - nur eben ist das in der Praxis selten der Fall.

Bearbeitet von bigvic
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Servus,

ich selbst bin momentan bei einem großennamenhaften Unternehmen tätig (ansässig in der Finanzbranche), welches einen Teil der IT nach Indien ausgelagert hat.

Das ist dann ganz klasse, wenn man da schnell fachlichen Beistand aus anderen Abteilungen braucht, und man erstmal in Indien anruft, und den Herren trotz fließendem Englisch erstmal stundenlang erklären muss was eigentlich das Problem ist.

Schade das die deutsche Arbeitsqualität nicht mehr wirklich geschätzt wird. Es wird zwar immer geschrien dass alle die Wirtschaft qualifizierte Fachkräfte sucht, nur frage ich mich manchmal welche Fachkräfte das sein sollen, bzw. was ein Unternehmen als qualifizierte Fachkraft bezeichnet?

Einen 20 Jährigen IT'ler mit 25 Jahren Berufserfahrung und sämtlichen Zertifikaten von Oracle über Sun und Microsoft?

Da bringt es auch nichts wenn man einzelne Services outsourced.Selbst wenn es bsp. "nur" der UHD oder die PC-Schubser sind.

Wenn die Rechner nicht ordentlich laufen kann auch die Person in leitender Position nicht wirklich vernünftig arbeiten.

Jeder wird gebraucht, alle sind wichtig, und keine Stellung sollte darunter leiden.

Jetzt, wo doch die Konjunktur angeblich wieder so angekurbelt wurde, wäre es doch die Möglichkeit wieder mehr Jobs zurück ins eigene Boot zu holen.

Fraggle

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Ja, das Outsourcing ist ein spannendes Thema. Aus eig. Erfahrung: einer meiner früheren Arbeitgeber stellte Dienstleistungen in Form von Wartungsverträgen für die großen Unternehmen zur Verfügung. Bei den großen, die auch ihre Abteilungen outgesourced haben lief das dann dank den Prozessen wie folgt ab:

1. Abteilung mit dem akuten Problem eröffnet einen Call in der zentralen Call-Stelle des Unternehmens (Laufzeit 4-6h)

2. Diese leitet den Call inkl. der internen Bearbeitungsnummer und Fehlerbeschreibung ins Callcenter nach Tschchien (Laufzeit min. 4h)

3. Tschechien leitete den Call dann per Mail an meine damalige Company (Laufzeit 8h)

Und meistens fehlte eine Fehlerbeschreibung ("XY does not work") und/oder Logfiles, wo man zumindest etwas rauslesen konnte. D.h. von Problemauftritt bis der Wartungspartner den Call bekommt vergehen ca. 2-3 Tage. Bei Wartungsverträgen mit next-business-day wohlgemerkt. Selbst wenn keine Logs fehlen und man "auf gut Glück" sofort zum Kunden (Reaktionszeit beträgt wie gesagt 8h, NBD) fährt darf man sich eine Standpauke anhören warum es so lange dauert.

Und wenn Logs fehlen geht das den ganzen Weg zurück. Bei Rückfragen genauso. Telefonische Rückfragen kaum möglich, da man das Tschenglisch kaum verstehen konnte. Irgendwann wurde dann "unter der Hand" der Call inoffiziell von der Abteilung auf kleinem Dienstweg auch noch beim Wartungspartner eröffnet und in 90% der Fälle war der Call bereits telefonisch gelöst bevor dieser überhaupt offiziell nach Tschechien gemeldet wurde.

Aus diesem Grund prüfen einige größere Firmen den Weg zurück. Soweit ich weiss wurden sogar Mitarbeiter aus Deutschland ins Ausland geschickt um die Arbeit in den Callcentern entsprechend zu steuern und "einzudeutschen". Das gelang aber nicht, da bei den Workshops die Callcenter-Agents zwar immer fleißig genickt haben, aber trotzdem sofort wieder ihrer üblichen Arbeitsweise nachgingen.

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Und zum Thema Fremdfirmenmitarbeiter ... das sind oftmals eben die teuren Spezialisten und die werden dann lustigerweise eben nicht abgebaut (da sie ja auch meist nicht als Personal in Büchern gelten). "Weniger qualifzierte" Fremdfirmen machen dort meist VorOrt-Service (wie Arbeitsplatz-PCs o.ä.) und die kann man nunmal nicht offshoren.
/sign
Aber selbst wenn alles so läuft wie du beschrieben hast, dann kannst du mir glauben, dass die "Steuerfunktion" von Offshorelokationen meist alles andere als "Spass" ist und selbst erhöhtes Schmerzensgeld meist die (guten) Leute nicht hält. Das ist aber eine rein subjektive Erfahrung und würde gerne gegenteilige Erfahrungen hören. Ich kenne bislang nämlich niemand, der das allzu lange und gern gemacht hat.
/sign
Aber das alles soll nicht heissen, dass es nicht auch wirklich Vorteile haben kann für die Belegschaft vor Ort, wenn man es ordentlich macht - nur eben ist das in der Praxis selten der Fall.
Hervorhebung von mir.

Wie groß muss ein Unternehmen sein, um als groß und deshalb krisensicher zu gelten? Reichen über 50000 Mitarbeiter und eine dreistellige Milliardensumme in der Bilanz? Das war vor ca. zehn Jahren. Mittlerweile ist diese AG in einer anderen aufgegangen und dort nur noch rund 20000 MA übrig...

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Wie groß muss ein Unternehmen sein, um als groß und deshalb krisensicher zu gelten? Reichen über 50000 Mitarbeiter und eine dreistellige Milliardensumme in der Bilanz? Das war vor ca. zehn Jahren. Mittlerweile ist diese AG in einer anderen aufgegangen und dort nur noch rund 20000 MA übrig...

100% krisensicher ist kein Unternehmen. Das hat auch niemand behauptet. Aber große Unternehmen sind krisensicherer. Ausnahmen gibt es immer.

Abgesehen davon: Die angeblich 30000 abgebauten Stellen bedeuten ja nicht, dass die MA alle entlassen worden sind. In 10 Jahren kann man enorm viel Mitarbeiter über "natürliche" Fluktuation abbauen.

GG

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Gast Fernstudent

Krisensicher hin oder her, wer sich permanent dem Markt anpasst und sich weiterbildet, findet auch im hohen Alter einen Job.

Man muss die Augen offen halten und sein Leben für die nächsten fünf bis zehn Jahre skizzieren. Es ist klar, dass es ein spezialisierter PC-Techniker für Einzelarbeitsplätze in Zukunft eher schwer haben wird. Ein Migrations- und Schnittstellenprofi im Datenbankbereich, der sich jetzt schon auf Cloud Computing vorbereitet, findet auch in Zukunft gut bezahlte Jobs.

Zu der ominösen Firma, die anscheinend 30.000 Mitarbeiter abgebaut haben soll: Man darf sich der Realität natürlich nicht verschließen. Wenn ein Unternehmen jahrelang Verluste einfährt, führt das eben irgendwann zum Kollaps. Entweder kann der Mitarbeiter jahrelang hoffen, dass es irgendwie weiter geht oder er wechselt seinen Job. Bleibt er bei diesem Konzern, darf er natürlich nicht meckern, wenn er im mittleren bis hohen Alter ohne Arbeit dasteht. Ein Wechsel ist natürlich schwierig, weil die Autobauer sehr gut bezahlen und eine neue Firma da vermutlich nicht mithalten kann. Weiterhin dürften viele Unternehmen in Rüsselsheim & Co von diesem Autobauer abhängig sein.

Der Unterschied zwischen einem kleinen Unternehmen und einem Konzern, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt:

Bei den großen Unternehmen ist Substanz da. Während die Gläubiger jahrelang Geld nachschießen, kann sich der Arbeitnehmer nach einem neuen Job umsehen. Ein Konzernname in der Bewerbung ist in der Regel ein Pluspunkt.

Bei den kleinen Unternehmen ist meist keine Substanz da und die Gläubiger, oft eine einzige Bank, dreht den Geldhahn schneller zu, als einem lieb ist.

@IT-Fraggle: Ich würde mir die zur Auswahl stehenden Unternehmen genau prüfen, Bilanzen / Gewinn- und Verlustrechnungen anschauen sofern vorhanden, ob die jeweilige Branchen auch noch in zehn Jahres präsent ist (Druckindustrie?), jeweils einen Probearbeitstag anbieten um die Unternehmenskultur kennen zu lernen, ...

Ich kenne einige Unternehmen unterschiedlicher Größen.

Faustregel: Je größer, desto besser (Gehalt, Arbeitszeit, soziale Leistungen, Weiterbildungsmöglichkeiten, Jobsicherheit, ...)

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Faustregel: Je größer, desto besser (Gehalt, Arbeitszeit, soziale Leistungen, Weiterbildungsmöglichkeiten, Jobsicherheit, ...)

Volle Zustimmung!

Und die Angst vor Anonymität im Großunternehmen ist auch unberechtigt. Man kennt zwar nicht jeden Kollegen und auch nicht jeder kennt den Vorstandsvorsitzenden persönlich - das ist aber auch nicht notwendig. Im eigenen Arbeitsgebiet/ der eigenen Abteilung kennt man alle Leute und es geht auch "familiär" zu. Darüber hinaus hat man die Chance in andere Bereiche zu wechseln (z.B. wenn einem der aktuelle Job keine Freude mehr macht), ohne dass man gleich das Unternehmen wechseln muss. Auch die Bildung von Netzwerken in Großunternehmen sollte man nicht unterschätzen!

GG

GG

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  • 2 Wochen später...

Hallo,

ich hatte Montag ein Vorstellungsgespräch einer weitern Firma, was m.E. ganz gut lief, und von meiner Seite aus die attraktivste Stelle für mich darstellt. Im Gespräch sagte man mir ich würde nächste Woche Bescheid kriegen, sie hätten noch weitere Bewerber.

Was mich allerdings wundert ist die Tatsache, dass als ich mich mich Mitte Mai beworben hatte, und Ende Mai nachfragte, wann die Auswahl der Bewerber für das Gespräch erfolgen würde mir gesagt worden ist, dass sich sehr viele Bewerber beworben haben, und die Sichtung der Unterlagen daher länger dauert. Nun ist die Anzeige heute immer noch online und Datums-mäßig sogar nochmal mit dem gestrigen Datum aktualisiert worden.

Meint Ihr das ist ein schlechtes Zeichen für mich, nach dem Motto " der Herr passt nicht zu uns, aktualisieren wir nochmal das Stellenprofil da kommt bestimmt was besseres?" Ich bin leicht verunsichert deswegen frage ich.

Irgendwie passt das nicht zusammen "Bewerberansturm", und die Anzeige nochmal aktualisiere und weiterhin drinne lassen oder?

MfG

Fraggle

Bearbeitet von IT-Fraggle
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