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Chef bescheid sagen das ich mich nach einer anderen Stelle umschaue?

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vor 7 Minuten schrieb Zaroc:

3 Monate?! Ist das nicht zuviel? Bei dir eher 1 Monat.

Du darfst in Arbeitsverträgen auch eine längere Kündigungsfrist für beide Seiten gleich vereinbaren, solange Du die Grenzen der maximalen Bindungsfrist nicht überschreitest oder die Mindestfristen nicht unterschreitest.

Ich z. B. habe 3 Monate zum Quartalsende, d. h. kündige ich zum schlechtesten Zeitpunkt, bin ich fast 6 Monate noch in gekündigter Position tätig. Aber ein Nachteil kann auch ein Vorteil sein ;-)

bearbeitet von Kwaiken

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Ich dachte die längeren Kündigungsfristen wären gängig bei besondere Positionen (GL/Abteilungsleiter etc.) und nicht bei einem normalen Arbeitnehmer :) dann habe ich mal wieder was dazu gelernt.

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vor 26 Minuten schrieb neinal:

Falsch. 3 Monate kann auch im Vertrag so vereinbart sein!

Ich hatte im alten Job 6 Monate. Ab dem ersten Tag nach der Probezeit.

stimme ich zu. Bei mir war nach der Probezeit auch 3 Monate KF vereinbart.

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2 hours ago, Zaroc said:

3 Monate?! Ist das nicht zuviel? Bei dir eher 1 Monat. Du bist ja laut deiner Aussage seit Anfang des Jahres dabei. 3 Monate Kündigungsfrist müsstest du ne lange Firmenzugehörigkeit haben.

Vllt. habe ich das falsch beschrieben, ich bin seit Anfang des Jahres in einem neuen Team(Bereich). Bin Januar 2016 direkt nach meiner Ausbildung unbefristet bei meiner Ausbildungsfirma angestellt worden.

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Spielt ja in dem Fall auch gar keine Rolle.

Aber Kündigungsfristen können länger als die gesetzliche Kündigungsfrist im Vertrag vereinbart werden.

 

Und zum Thema: Denk daran. Wenn du deinem Chef sagst, dass du nach etwas anderem suchst, kann es sein dass er auch dir kündigt. Vielleicht bevor du was neues gefunden hast.

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vor 20 Stunden schrieb Zaroc:

Da hast du Recht. Nur bei ganz große Firmen (z. B Siemens) hat man den Mitarbeitern mehrere Monate lang Zeit gegeben eine Arbeit zu suchen. Ansonsten ist es "normal" das man kurzfristig informiert wird, dass man gehen sollte.

Meistens läuft es doch so ab, das man ohne Vorwarnung zum Vorgesetzten/der GL gerufen wird, die Kündigung bekommt und dann seinen Arbeitsplatz räumen "darf". Und wenn man Glück hat, wird man bis zum Ablauf der Kündigungsfrist freigestellt, ansonsten darf man noch ein paar Tage/Wochen Morgens in die Firma kommen, die einen eigentlich nicht mehr will/braucht ...

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Am 11.9.2017 um 16:21 schrieb neinal:

Und zum Thema: Denk daran. Wenn du deinem Chef sagst, dass du nach etwas anderem suchst, kann es sein dass er auch dir kündigt. Vielleicht bevor du was neues gefunden hast.

Einfach jemanden kündigen geht ja in der BRD nicht so ohne weiteres. Wenn man sich nichts zu Schulden kommen lässt, und eine betriebsbedingte Kündigung nicht nachgewiesen werden kann, so kann man einen Arbeitnehmer nicht einfach rauswerfen.

Die Frage ist viel eher: Willst du Ihm das sagen? Für viele ist die Kündigungsfrist schon lang genug, aber du sagst ja sogar vorher schon Bescheid. Nicht jeder sieht das als noblen Schritt, auch wenn es zweifellos genau so einer ist.

Halt lieber die Füße still, such dir was neuen und vereinbare mit dem neuen AG eventuell eine längere Zeit, die er auf dich wartet, wenn du deinem alten Betrieb die Möglichkeit geben willst, Ersatz zu finden. Wenn der neue AG dich wirklich will, dann wartet der auch 1-2 Monate länger.

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vor 1 Minute schrieb SebastianB.:

Einfach jemanden kündigen geht ja in der BRD nicht so ohne weiteres. Wenn man sich nichts zu Schulden kommen lässt, und eine betriebsbedingte Kündigung nicht nachgewiesen werden kann, so kann man einen Arbeitnehmer nicht einfach rauswerfen.

Das ist richtig. Ich bin aber der Meinung, dass man einen Grund finden wird, wenn man das möchte.

Davon abgesehen, ist es auch ätzend, wenn sich durch die Aussage, dass man was neues sucht das Verhältnis zum Chef / Kollegen ändert. Man weiß ja nie, wie sie reagieren. Freundensprüge wird vermutlich eher selten jemand machen.

 

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Für mich war das Warten auch ätzend. Deshalb fand ich es praktisch, dass ich 1x nach der Kündigung noch einen Aufhebungsvertrag angeboten bekommen habe. Somit konnte ich früher beim nächsten AG anfangen.

Wenn die Kündigung ausgesprochen wurde, machen die Kollegen garantiert keine Freudensprünge mehr und falls Du weiter in die Firma kommen darfst, kriegst Du nur noch die niedrigsten Aufgaben.

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vor 59 Minuten schrieb SebastianB.:

Einfach jemanden kündigen geht ja in der BRD nicht so ohne weiteres. Wenn man sich nichts zu Schulden kommen lässt, und eine betriebsbedingte Kündigung nicht nachgewiesen werden kann, so kann man einen Arbeitnehmer nicht einfach rauswerfen.

Jaein. Wenn ein AG einen AN loswerden will, findet sich immer ein Weg über eine konstruierte/provozierte Kündigung.

bearbeitet von Systemlord

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Abgesehen davon, dass es einem einfach niemand dankt wenn man versucht übernett und fair zu sein

vor einer Stunde schrieb SaJu:

Wenn die Kündigung ausgesprochen wurde, machen die Kollegen garantiert keine Freudensprünge mehr und falls Du weiter in die Firma kommen darfst, kriegst Du nur noch die niedrigsten Aufgaben.

Passiert genau eben das. Man darf nur noch das "Deppengeschäft" machen, das was keiner machen will. Du bekommst keine Projekte mehr, machst nur noch Tagesgeschäft und darfst dir ggf. auch noch blöde Sprüche anhören.

Und was machst du denn du erst mal nichts findest was dir zusagt? Nenene, erst was haben, dann Bescheid geben. Im Idealfall zuerst dem Vorgesetzen, dann den Kollegen.

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also ich stand einmal vor der gleichen frage bzw. situation wie du.

damals habe ich mich entschieden, meinem arbeitgeber die info vorab zu geben.

ich hatte damals jedoch schon ein vorstellungsgespräch was außerordentlich gut und zuversichtlich lief (ist heute mein aktueller arbeitgeber, den ich jetzt jedoch wieder verlassen werde :) ), jedoch hatte ich noch keine offizielle zusage bzw. einen vertrag im briefkasten.

die motivation meinem alten chef meine entscheidung vor der offiziellen kündigung vorab mitzuteilen war die gleiche wie deine.

ich hätte eine liste von projekten für das folgejahr bis tag X erstellen sollen, welche im management-meeting von meinem chef vorgestellt werden sollte.

ich fande es damals relativ blöd (bzw. war das damals meine ansicht), wenn ich dann eine oder zwei wochen später offiziell gekündigt hätte, irgendwie hatte ich da ein schlechtes gewissen da ich ein mensch der offenen und ehrlichen worte bin.

außerdem hatte ich darauf gehofft, dass wenn ich ehrlich bin, dass ich dann das unternehmen evtl. früher verlassen kann.

das ende vom lied war, ich musste bis zum letzten tag meiner kündigungsfrist da bleiben.

groß ändern durfte ich allerdings auch nichts mehr und es war einfach nur ein zeit absitzen. man hätte mich auch spielend gehen lassen können, es wurde dann am ende einfach persönlich...

mein chef hatte damals die vorstellung, dass er innerhalb von 12 wochen nach der kündigung einen nachfolger auf dem markt bekommt (anscheinend hatte er nicht bedenkt, dass auch andere so etwas wie eine kündigungsfrist besitzen...) und ich diese person dann quasi einarbeiten könnte...das war sein wunschszenario, die realität sah selberständlich komplett anders aus (glaube es dauerte 9 monate bis die stelle besetzt war)

ich würde es nicht mehr so machen und wie meine vorredner schon sagten, such dir einen neuen job und wenn die tinte unter dem vertrag steht, kündige. ansonsten halte die füße still, gedankt bekommst du es sowieso nicht :)

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