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Moin,

ich habe vor etwa einem Jahr meine Ausbildung abgeschlossen. Jetzt arbeite ich auf einer ziemlich schlecht bezahlten, befristeten Teilzeitstelle. Ich habe mich auf ein paar andere Stellen beworben und habe jetzt auch eine Zusage. Die Stelle wäre Vollzeit (was ich suche), unbefristet und wesentlich besser bezahlt (ca. 50000/Jahr). Die ersten 6 Monate wären Probezeit. Die Aufgabe klingt ganz OK, ist aber eigentlich nicht das, was ich gerne machen möchte. Der Einsatzort wäre an meinem aktuellen Wohnort. Eigentlich möchte ich grade lieber in einer anderen Stadt arbeiten und auch umziehen.

Von meinen anderen Bewerbungen habe ich zwar positive Rückmeldungen aber noch kein konkretes Jobangebot. Ich muss mich bis morgen entscheiden, ob ich das Angebot annehme. Habe grade keine Ahnung, was ich machen soll. Ich möchte auf jeden Fall meinen Job wechseln. Ich habe aber auch Angst, nachher auf einem Job fest zu sitzen, der mir keinen Spaß macht.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn ich jetzt per Email oder Telefon den Job zusage? Ist das dann schon ganz fest, oder kann ich da noch rauskommen, wenn ich einen Job finde, der mir mehr zusagt? Weis das jemand? (Bitte keine Spekulationen. Das bringt mich nicht weiter.)

Brauche grade dringend Hilfe.

Danke euch.

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Wir haben viel zu wenig Infos... Wie alt bist Du? Wo arbeitest du jetzt? Wie viel verdienst Du jetzt? Welche Ausbildung hast Du überhaupt abgeschlossen? Wie groß ist dein jetziger Betrieb? Wie groß dein evtl. zukünftiger? Sozialleistungen? Altersvorsorge, irgendwelche gesundheitlichen Zuschüsse, Homeoffice, Firmenwagen etc.?

Ohne Infos wirst Du hier keine aussagkräftige Antwort hören.

bearbeitet von varafisi

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Hallo,

Zitat

Eigentlich möchte ich grade lieber in einer anderen Stadt arbeiten und auch umziehen.

Warum hast du dich dann nicht direkt bei einer Firma in einer anderen Stadt beworben? Aktuell hat man ja noch den Luxus, dass man seinen Arbeitgeber selber aussuchen kann.

Zitat

Wie sieht es eigentlich aus, wenn ich jetzt per Email oder Telefon den Job zusage? Ist das dann schon ganz fest, oder kann ich da noch rauskommen, wenn ich einen Job finde, der mir mehr zusagt?

Fest ist es nur dann, wenn du den Vertrag schriftlich unterzeichnest. Wenn du allerdings zusagst aber dann kurzfristig noch absagst, dann machst du dir bei dieser Firma keine Freunde. Genauso wenig, wenn du den Vertrag annimmst und du dann bereits in der Probezeit wieder kündigst.

bearbeitet von Exception

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Alter: ca. 30

Arbeitsort: kleine Großstadt in NRW (nein, ich möchte nicht die genaue Stadt nennen)

aktuelles Gehalt: <20000/Jahr (in Teilzeit)

@varafisi: Wieso sollte die Betriebsgröße wichtig sein? Ist für mich definitv kein Argument.

gesundheitlichen Zuschüsse: Was verstehst du darunter?

Firmenwagen: Wird nicht benötigt. Wäre eher Klotz am Bein.

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Weil du in einem 5 Mann Betrieb keine großen Sprünge machen kannst und es eher absehbar ist, die Reißleine zu ziehen und da abzuhauen, als bei einem größeren Betrieb, wo man mehr Schrauben hat an den man drehen könnte.

Gesundheitliche Zuschüsse: Fitnessstudio , solche Sozialleistungen eben... viel wichtiger sind aber die, die dir auch was bringen wie z.B. ne Betriebsrente etc. Finanzierung in einen Bausparvertrag durch den AG etc.

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vor 16 Minuten schrieb varafisi:

Wir haben viel zu wenig Infos... Wie alt bist Du? Wo arbeitest du jetzt? Wie viel verdienst Du jetzt? Welche Ausbildung hast Du überhaupt abgeschlossen? Wie groß ist dein jetziger Betrieb? Wie groß dein evtl. zukünftiger? Sozialleistungen? Altersvorsorge, irgendwelche gesundheitlichen Zuschüsse, Homeoffice, Firmenwagen etc.?

???

Das geschilderte Problem hat recht wenig mit der aktuellen Arbeitsstelle zu tun.

 

@Nitzan Ich würde den Job annehmen. Wechseln kann man immer noch. Wenn du dann was besseres findest sagst du halt, "es hat doch nicht gepasst".

Wenn du zu dem Zeitpunkt schon den Vertrag unterschrieben hast - sitz die Kündigungsfrist halt aus. Mit wären ein paar Monate im falschen (aber akzeptablem) Job mit gutem Gehalt lieber, als in Teilzeit auf die nächsten Zusagen zu hoffen.

bearbeitet von PVoss

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vor 3 Minuten schrieb Exception:

Warum hast du dich dann nicht direkt bei einer Firma in einer anderen Stadt beworben?

Ich habe auch einige Bewerbungen an Unternehmen in anderen Städten geschickt. Nur leider habe ich da noch keine Rückmeldungen erhalten. Das macht die Situation ja so schwierig für mich.

Zitat

Aktuell hat man ja noch den Luxus, dass man seinen Arbeitgeber selber aussuchen kann.

Danke, das macht mir grade mega viel Mut.

Zitat

Fest ist es nur dann, wenn du den Vertrag schriftlich unterzeichnest. Wenn du allerdings zusagt aber dann kurzfristig noch absagst, dann machst du dir bei dieser Firma keine Freunde. Genauso wenig, wenn du den Vertrag annimmst und du dann bereits in der Probezeit wieder kündigst.

Danke für die Info. Das man sich damit keine Freunde macht, ist klar.

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vor 23 Minuten schrieb Nitzan:

Arbeitsort: kleine Großstadt in NRW (nein, ich möchte nicht die genaue Stadt nennen)

Der Arbeitsort macht einen Unterschied. Keiner will deinen genau Wohnort, aber ein Richtung wäre nicht schlecht. Da du je nachdem wo du lebst, andere Lebenshaltungskosten hast und die sich in deinem Gehalt widerspiegeln sollten.  Rheinland ist etwas anderes als Ostwestfalen.

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Wie sind die Ausstiegsbedingungen (bei Nichtantritt)?

Wie lange ist der letzte Kontakt zu anderen Firmen her und wie weit bist du dort im Bewerbungsprozess?

Was wäre für dich schlimmer:

  • noch einige Monate in Sicherheit im unbeliebten Teilzeitjob und nebenbei bewerben
  • einige Wochen im unbekannten und nicht ersehnten Vollzeitjob und parallel im Bewerbungsstress weil du
    • weg willst
    • in der Probezeit gekündigt wurdest

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Je nachdem wie weit du im Bewerbungsprozess bist, hätte ich halt mal geschaut den Prozess zu beschleunigen aka bei der anderen Firma anrufen und sagen das du ein Angebot hast, aber gerne bei ihnen arbeiten würdest und ob man den Prozess etwas beschleunigen kann etc.

Hab ich bei meiner letzten Bewerbung auch gemacht, da wurde mir sogar explizit gesagt ich soll mich melden falls ich ein Angebot bekomme, dann beschleunigen sie den Prozess, da sie sich ungerne gute Bewerber durch die Lappen gehen lassen weil sie zu langsam sind. Das haben sie auch gemacht, das 2. Gespräch das normal gewesen wäre, wurde dann nicht durchgeführt und ich habe direkt ein Angebot bekommen.

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vor 30 Minuten schrieb PVoss:

Das geschilderte Problem hat recht wenig mit der aktuellen Arbeitsstelle zu tun.

Gut mag sein, dass es nicht einer der zielführenden Fragen ist aber aus den ganzen Fragen pickt man sich jetzt die raus? Fast päpstlicher als der Papst...

Edit: Übrigens war die Frage auf den Ort bezogen, wo er jetzt arbeitet, nicht auf die aktuelle Stelle... Da wir das schon mit NRW ein wenig mehr eingrenzen konnten , genügt die Aussage.

 

vor 30 Minuten schrieb PVoss:

Ich würde den Job annehmen. Wechseln kann man immer noch. Wenn du dann was besseres findest sagst du halt, "es hat doch nicht gepasst".

Ich würde den Job ebenso annehmen. Erstmal hat man wieder was festes mit einem Vollzeitjob und einem recht guten Gehalt, auf dem man aufbauen kann.

bearbeitet von varafisi

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@Albi wobei ich mich frage, wieso sie nur auf diesen externen Druck hin die schnelle Prozessvariante ausgraben und im Normalfall mit angezogener Handbremse arbeiten.

vor 35 Minuten schrieb varafisi:

Erstmal hat man wieder was festes

Nein. Man hat 6 Monate Probezeit und nix festes.

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vor 1 Stunde schrieb allesweg:

Nein. Man hat 6 Monate Probezeit und nix festes.

Eine Probezeit hat man nur wenn es explizit im Vertrag steht. Und nein, das ist nicht immer so. Das was du wahrscheinlich meinst ist die sechsmonatige Wartezeit des Kündigungsschutzgesetzes (siehe §1 (1) KSchG). Auch darauf kann man vertraglich verzichten, das passiert aber wohl wirklich selten.

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vor 3 Stunden schrieb Exception:

... Wenn du allerdings zusagst aber dann kurzfristig noch absagst, dann machst du dir bei dieser Firma keine Freunde. Genauso wenig, wenn du den Vertrag annimmst und du dann bereits in der Probezeit wieder kündigst.

Nicht unbedingt. Hioer kommt es nach meiner Erfahrung ganz auf das "wie" und "warum" an und dass man das auch vernünftig und stichhaltig kommunizieren kann. Ich habe erst im März in der Probezeit gekündigt, weil man in der Firma so gut wie nichts selber entscheiden konnte und es sich stark nach Behörde anfühlte. Beim jetzigen AG bin ich auch nicht glücklich, da das ursprüngliche Aufgabengebiet, für das ich eingestellt worden bin (Aufbau und Outsourcing in ein RZ) abgesagt wurde und ich mich jetzt im 1st und 2nd Level Support betätigen darf.

Da werde ich auch auf absehbare Zeit entweder intern wechseln oder mir extern was neues suchen. Man muss dann auch ganz offen den Sinn der Probezeit ansprechen, daß diese nun mal nicht einseitig stattfindet...

 

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Zitat

Nicht unbedingt. Hioer kommt es nach meiner Erfahrung ganz auf das "wie" und "warum" an und dass man das auch vernünftig und stichhaltig kommunizieren kann. Ich habe erst im März in der Probezeit gekündigt, weil man in der Firma so gut wie nichts selber entscheiden konnte und es sich stark nach Behörde anfühlte

Da hast du schon Recht. Das ist ja schließlich der Sinn von einer Probezeit. 😉

Trotzdem würde ich es nicht unnötigt mit Firmen verspielen, indem ich zuerst für eine Stelle zusage und später einfach kurzfristig absage oder innerhalb der Probezeit kündige, wenn es keinen wichtigen Grund dafür gebe.

 

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vor 14 Stunden schrieb Th0mKa:

Eine Probezeit hat man nur wenn es explizit im Vertrag steht

siehe 

vor 17 Stunden schrieb Nitzan:

Die ersten 6 Monate wären Probezeit.

 

Zur Kündigung in der Probezeit: nicht nur macht man sich in dieser Firma keine Freunde - es kann auch im Lebenslauf holprig wirken, wenn man (mehrfach hintereinander) <=6 Monate bei einem Arbeitgeber war.

bearbeitet von allesweg
Klammersetzung fixed

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vor 13 Minuten schrieb allesweg:

es kann auch im Lebenslauf holprig wirken, wenn man mehrfach (hintereinander) <=6 Monate bei einem Arbeitgeber war.

Wir reden hier aber noch lange nicht von mehrfach.

Also ich schließe mich der Meinung an, dass du das Angebot erst einmal annehmen solltest und du dann halt kündigst, falls sich eine bessere Option ergeben sollte. Immerhin verdienst du dort wesentlich mehr als in deinem aktuellen Teilzeitjob (wobei du natürlich dann auch mehr arbeiten musst) und die Probezeit ist für beide Seiten eine Möglichkeit zu schauen, ob es passt. Vielleicht gefällt es dir dort ja am Ende doch sogar recht gut. Und wenn nicht, denke ich, ist es auch egal, ob du dir durch die frühe Kündigung keine Freunde machst. Immerhin hast du ja sowieso vor, den Wohnort zu wechseln. D.h. der Einfluss von lokaler Mundpropaganda wird wohl gegen null gehen.

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Nein, wir reden noch nicht von mehrfachem Wechsel in der Probezeit - deshalb der Fix bzgl. Klammern.

"kleine Großstadt in NRW" schränkt es auf <30 ein. Wohin willst du ziehen? Wenn es z.B. nur von Moers nach Krefeld ginge, könnte lokale Mundpropaganda doch noch ankommen. 

 

Nach der Beschreibung würde ich bleiben und in der freien Zeit intensiv Bewerbungen schreiben.

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@allesweg da auch von Umzug die Rede ist, kann man davon ausgehen, dass es schon gerne auch weiter weg sein kann und auch nicht auf das Bundesland beschränkt bleibt.

vor 17 Stunden schrieb Nitzan:

Jetzt arbeite ich auf einer ziemlich schlecht bezahlten, befristeten Teilzeitstelle.

Wann würde denn die Befristung enden? Denn eigentlich ist eine vorzeitige Kündigung bei einer befristeten Stelle sowieso nicht wirklich möglich. D.h. selbst abseits vom @allesweg's Vorschlag, hast du u.U. gar keine andere Wahl, als bis zum Ende der Frist zu warten.

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Danke @Rienne - ich ziehe alle vorherige Antworten zurück.

vor 17 Stunden schrieb Nitzan:

Jetzt arbeite ich auf einer [...] befristeten [...]stelle

Du musst deinen Vertrag erfüllen oder außerordentlich kündigen - also nur aus wichtigem Grund bei groben Versäumnissen des Arbeitgebers.

Somit bleibt nur noch 

vor 28 Minuten schrieb allesweg:

bleiben und in der freien Zeit intensiv Bewerbungen schreiben

 

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