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MCSA/MCSE 30. Juni eingestellt


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Hallo zusammen,

wie einige schon von euch wissen, wird ab dem 30. Juni MCSA, MCSE eingestellt. Quelle

Es sollten ja nur noch Rollenbasierte Zertifizierungen existieren.

Meiner Meinung nach ist eine Rollenbasierte Zertifizierung Interessant. Man müsste "theoretisch" nicht immer d. neuste lernen (Win 2008, 2012, 2016, 2019 etc). Wenn man natürlich seine Zertifizierung vor 10 Jahre gemacht hat, dann bräuchte man schon ein fresh up :D

Was mich aber stört Aktuelle Rollen: Windows Server X finde ich nicht mehr. Es geht mehr zu Azure (Cloud)...

Microsoft hat nicht vor Windows Server 2019 Cert anzubieten...

Vielleicht wird Microsoft es überarbeiten.... o vl. alles zurückziehen, da ja damals MCSA und MCSE mal abgeschafft wurden.

Was ist Eure Meinung dazu?

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Macht doch durchaus Sinn im Rahmen von Spezialisierungen hier mal neue Modelle zu erstellen. Bei Medizinern gibt es ja auch ein allgemeines Wissen und danach die fachliche Spezialisierung. Wenn ich eine Herz OP bräuchte, würde ich auch lieber zu jemanden gehen, der dass schon tausendmal gemacht hat, anstatt wie im Wilden Westen ein Doktor für alles, der nebenbei auch die tierärztliche Versorgung sichergestellt hat, aber gerade auf dem Gebiet nicht die tausender Erfahrung besitzt.

Die Bezeichnung Rollen innerhalb der Server hat doch nichts mit beruflichen Spezialisierungen zu tun, auch wenn es Firmen gibt- oder gab, die ihren eigenen Backup-Admin haben.

Gerade Infrastruktur ist doch etwas, was sich ständig ändert. Natürlich ist es toll, wenn jemand viel Erfahrung mitbringt auf dem Gebiet X oder Y. Aber was nützt mir jemand mit 20 Jahren Mainframe Erfahrung und Cobol Programming, wenn ich morgen eine Cloud Struktur aufziehen muss und derjenige damit noch nie gearbeitet hat und auf dem Wissensstand von 1968 stehen geblieben ist.

Die meisten ITler wissen doch, dass sie sich ständig weiterbilden müssen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn ich mit Produkten eines bestimmten Herstellers arbeiten möchte, muss ich mich wohl oder übel auch nach den Regeln des Herstellers richten.

Natürlich gibt es auch andere "Gesundheitssysteme" - da gibt es ja was aus China - aber das scheint derzeit nicht so toll zu laufen (systemisch betrachtet).

Bearbeitet von tkreutz2
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Klick mich pls <3

Es gibt zB die Rolle Azure Administrator Associate die " implement, monitor, and maintain Microsoft Azure solutions, including major services related to compute, storage, network, and security" erledigt.

Die Rolle sollte man sich eher unter "Titel" vorstellen. Bsp. statt MCSE Windows Server 2016 Zertifikat will man dich eher Windows Server Experte nennen.

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Ich selbst habe nur Teilbereiche davon absolviert und somit keinen vollwertigen MCSA, MCSD, etc.. Die Grundidee dahinter finde ich jedoch super und bin auch einer Überarbeitung grundsätzlich offen. Diese konkrete Form hingegen lehne ich weitgehend ab, denn sie hat einzig zum Grund, das Cloud-Geschäft zu stärken, auf Kosten der On Premise-Geschäfte. Was ich im Sales-Bereich verstehen kann, finde ich im Learning-Bereich schädlich.

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vor allem gibts von Azure keine Probeversion ohne Kreditkarte, und mit Kreditkarte auch nicht ohne Grenzen.

den "normalen" Server 2016 / 2019 kann ich 120 Tage lang dutzendfach installieren, kostet nichts ausser Plattenplatz.

als ich das Azure mal ausprobieren wollte, gings auch ohne Steuer-ID nicht weiter, die hab ich als Privatkunde einfach nicht.

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Azure wird wie AWS funktionieren. Kreditkarte eintragen, Free Tier testen. Natürlich Windows Server installieren jederzeit wann man will und wie oft ist halt ein großer Vorteil.

Es kann sein, dass Sie in Azure Administrator Associate ein bisschen Windows Server 2019 hinzufügen werden, aber man sieht ganz klar, dass Microsoft Richtung Cloud gehen möchte.

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vor 2 Stunden schrieb allesweg:

Doch...

Abgesehen davon braucht man das nicht, um die Übungseinheiten und Vorbereitung zur Prüfung zu machen. Habe es grade probiert. Für das Learning wird eine Sandbox erstellt (kostenlos) innerhalb der Lernmodule, die mit dem ganz normalen Microsoft Konto funktioniert. Es erscheint dann der Hinweis, dass die VM nur für Kurszwecke genutzt werden darf - dass wars.

Sandbox wurde aktiviert! Verbleibende Zeit: 

57 Min.

Sie haben für heute 1 von 10 Sandboxes verbraucht. Morgen können Sie weitere Sandboxes nutzen.

Bearbeitet von tkreutz2
Ergänzung
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Es gibt übrigens außer den Cloud Zertifizierung auch noch jede Menge andere, nur haben die halt einen neuen Namen z.B. Microsoft 365 Zertifizierter Modern Desktop Administrator Associate (Puh - da braucht man aber neue Visitenkarten).

https://docs.microsoft.com/de-de/learn/certifications/roles/administrator

Außerdem ist die Zertifizierung jetzt feiner gestaffelt. Eine Staffelung haben andere Anbieter wie z.B. Oracle aber auch schon lange in ihren Zertifizierungen.

So gesehen ist es doch gut, wenn es granulare und angepasste Möglichkeiten gibt, je nach Einsatzgebiet.

Also bevor man hier die Hunde scheu macht, vielleicht erst mal warten, bis das ganze Programm da ist und man sich ein wenig eingelesen hat.

Richtig, es gibt in diesem Sinne keinen Server 2019 MCSE mehr. Weil der eben auch gar nicht alle Spezialfälle mehr abdecken kann. Trotzdem gibt es noch das Basiswissen und auch darauf aufbauende Lösungen, sowie die Punkte, in denen dann weiter spezialisiertes Wissen gefragt ist, was halt eben jetzt anders aufgefächert ist. Ich denke, man wird auch die Bausteine der alten Prüfungen, sofern diese grundlegendes Wissen enthalten auch irgendwo in den neuen Prüfungen wiederfinden.

Bearbeitet von tkreutz2
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vor 31 Minuten schrieb tkreutz2:

So gesehen ist es doch gut, wenn es granulare und angepasste Möglichkeiten gibt, je nach Einsatzgebiet.

Nur konzentrieren sich die Einsatzgebiete zu sehr auf Azure und Office. 

Für Softwareentwickler, die ihre Software nicht in Azure hosten oder Excel-Dateien analysieren, gibt es gar nichts. Also noch ein Grund, diese Zertifikate für nutzlos zu erklären.

Bearbeitet von Whiz-zarD
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Ich wollte diesen Monat eigentlich mit dem MCSA Windows Server 2016 im Eigenstudium anfangen und entsprechend schockiert mich obige Meldung.

Da es offensichtlich keinen direkten Nachfolger hierfür gibt, überlege ich mit dem MCSA trotzdem noch zu beginnen und versuchen alle drei Prüfungen vor dem 30. Juni zu schaffen.

Wie schätzt ihr das ein, ist das zu schaffen? Klar, dass kommt auf die eigene Initiative an - trotzdem: Zu optimistisch?

Vorkenntnisse: IT-SysKaufmann Ausbildung + 4 Jahre Berufserfahrung in Windows Server-Landschaften

Bearbeitet von 3eck
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Ist machbar wenn du einen großteil deiner Freizeit opferst.

Für jede Prüfung 1 Monat. Mit Büchern/Vids und eine eigene Testumgebung sollte es klappen.

Mit Braindumps ist es auch möglich die Prüfung schneller zu bestehen..........

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vor 1 Stunde schrieb Zaroc:

Mit Braindumps ist es auch möglich die Prüfung schneller zu bestehen..........

Eigentlich halte ich davon nicht viel - in meiner Situation fühle ich mich, ergänzend zum Buch natürlich, aber fast dazu gezwungen.

Hast du da einen Tipp? Certbase?

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vor 19 Stunden schrieb 3eck:

Eigentlich halte ich davon nicht viel - in meiner Situation fühle ich mich, ergänzend zum Buch natürlich, aber fast dazu gezwungen.

Hast du da einen Tipp? Certbase?

Ich hatte im 2. Jahr der Ausbildung alle 3 Prüfungen für Windows Server 2016 in einem Intensivkurs über 3 Wochen abgeschlossen. Haben auch Certbase verwendet, jedes Wochenende eine Prüfung.

Habe schon etwas dabei gelernt, da wir auch nebenbei Praxis durchgearbeitet haben, aber wie zu erwarten hab ich den Großteil inzwischen nicht mehr im Kopf.

Also mit deinen Vorkenntnissen solltest du das zur Deadline schaffen.

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Habe bisher keine Zertifikate gemacht. Habe einmal an einer Schulung teilgenommen und da hat unser BS Lehrer selbst gesagt, Certbase werden wir benötigen. Egal wie gut die Ausbildung war manche Fragen von Microsoft sind so komisch die musst du vorher schon lernen damit du es schneller bearbeiten kannst.

Sagen wir es mal so.... es ist wie die IHK Prüfung nur mit Praxis Knowhow wirst du sicherlich nicht volle Punktzahl haben, da die IHK komische fragen stellt. Deshalb lernt man die Prüfung von damals auch mit ^^

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vor 15 Minuten schrieb Fisi2020:

Ich hatte im 2. Jahr der Ausbildung alle 3 Prüfungen für Windows Server 2016 in einem Intensivkurs über 3 Wochen abgeschlossen. Haben auch Certbase verwendet, jedes Wochenende eine Prüfung.

Habe schon etwas dabei gelernt, da wir auch nebenbei Praxis durchgearbeitet haben, aber wie zu erwarten hab ich den Großteil inzwischen nicht mehr im Kopf.

Also mit deinen Vorkenntnissen solltest du das zur Deadline schaffen.

Das ist erschreckend (😅)

aber auch erleichternd: Ich plane aktuell auch nur eine Woche pro Buch + eine Woche CertBase je Prüfung, Praxis mache ich nebenher im Geschäft, wenn sich was ergibt. Dann hab ich noch Zeit für eine weitere Prüfung und hab auch gleich den MCSE (optimistisch).

Eigentlich wollte ich auch noch den MCSA: SQL 2016 Datenbankadministration ... nach den neuen Zertifizierungsrollen finde ich da aber auch nicht wirklich ein Gegenstück.

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Ich habe auch die erste 2016 Prüfung abgelegt, mit Praxis Erfahrung und dem offiziellen Microsoft Kurs hatte ich bei meiner ersten Test Prüfung nur ca. 50% richtig.

Es ist bestimmt möglich mit normalem lernen auf die erforderliche Punktzahl zu kommen, aber viele Dinge werden schon sehr genau abgefragt, die man als "normaler" Admin vielleicht mal gesehen hat, aber nicht gut kennt. Es kamen z.b viele Fragen zu Docker und auch PowerShell sollte man sehr gut beherrschen, weil nach korrekten Befehlen gefragt wird, und man kann diese in der Prüfung nicht testen ;). Deshalb reichte jedenfalls mein Wissen oft nicht, das richtige Ergebnis anzukreuzen weil 2-3 der möglichen 4-5 Multiple Choice Ergebnisse durchaus nachvollziehbar klingen, das Ausschluss Verfahren funktioniert also nur begrenzt.

Mit einer Fragen Datenbank weiß man dann wenigstens was auf einen zukommt und fühlt sich deutlich sicherer...

 

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vor 23 Minuten schrieb Showtime86:

Ich habe auch die erste 2016 Prüfung abgelegt, mit Praxis Erfahrung und dem offiziellen Microsoft Kurs hatte ich bei meiner ersten Test Prüfung nur ca. 50% richtig.

Es ist bestimmt möglich mit normalem lernen auf die erforderliche Punktzahl zu kommen, aber viele Dinge werden schon sehr genau abgefragt, die man als "normaler" Admin vielleicht mal gesehen hat, aber nicht gut kennt. Es kamen z.b viele Fragen zu Docker und auch PowerShell sollte man sehr gut beherrschen, weil nach korrekten Befehlen gefragt wird, und man kann diese in der Prüfung nicht testen ;). Deshalb reichte jedenfalls mein Wissen oft nicht, das richtige Ergebnis anzukreuzen weil 2-3 der möglichen 4-5 Multiple Choice Ergebnisse durchaus nachvollziehbar klingen, das Ausschluss Verfahren funktioniert also nur begrenzt.

Mit einer Fragen Datenbank weiß man dann wenigstens was auf einen zukommt und fühlt sich deutlich sicherer...

 

Mit offiziellen Microsoft Kurs ist auch das Buch gemeint, oder?

Darf ich fragen, wie du die Prüfung abgelegt hast?

Ich tendiere aktuell zur Remote-Möglichkeit bei Pearson VUE ... hast du da Erfahrungen?

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Nein, ein einwöchiger Kurs zum MCSA 70-740. Hatte irgendwas mit 2700€ gekostet und mein damaliger AG bezahlt. Ist das Geld nicht wert um es privat zu machen, es wird nur schnell über jedes Thema geflogen und die Prüfung besteht man dadurch trotzdem nicht.

 

Die Prüfung habe ich lokal im Pearson VUE Testcenter abgelegt, ging problemlos.

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Gibt positive und negative Erfahrungen bzgl. Pearson Vue Remote Siehe hier bzgl. Erfahrung Remote

Da würde ich lieber vor Ort hinfahren. Wenn da was schief läuft, dann müssen die MA sich darum kümmern.

Selbst 1 Woche für 740 wäre mir zu kurz. Es gibt sogar anbieter die für MCSA 3 Monate anbieten...

Die 1 Woche etc. sind wohl eher für Leute die Vorerfahrungen haben.

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Es gibt/gab? sogar Bootcamp Kurse die alle 3 Prüfungen in einer Woche (9 Tage Sa - So) durchgezogen haben. War dann aber mit Unterricht von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr. Von der Einteilung her ist/war das 2 Tage Inhalt, halber Tag "Vorbereitung" (ich tippe auf Braindumps), halber Tag Prüfung und dann gleich weiter.

Ob ein so erlangtes Zertifikat wirklich aussagekräftig ist bezweifel ich ein wenig.

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Wir hatten während unserer FISI-Umschulung insgesamt sechs Wochen für die MCSA Prüfungen (70-740, 741, 742). Das lief immer blockweise ab, zwei Wochen Vorbereitung, am Ende des Blocks Prüfung. Selbst für die etwas IT-affinen unter uns war die Zeit viel zu knapp bemessen, dazu muss auch erwähnt sein, dass einer der beiden Dozenten gnadenlos überfordert mit dem Thema war. Am Ende lief es dann doch auf Braindumps hinaus... Was ehrlich gesagt gar nicht mal so verkehrt war, wenn man denn die Prüfung trotz Mängel bestehen wollte. Da kann ich aus Erfahrung sagen, dass viele der Fragen ziemlich ungeschickt oder fies formuliert (vielleicht auch nur schlecht übersetzt?) sind. Nur anhand der Lehrmaterialien hätten wir am Tag der Prüfung alle Klötze gestaunt, was für furchtbare Fragen gestellt wurden. Da kann man schon froh sein, im Vorfeld "vorbereitet" gewesen zu sein.

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