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Wie geht Ihr mit der Frage nach Referenzen in einem Vorstellungsgespräch um?


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Wie geht Ihr mit der Frage nach Referenzen in einem Vorstellungsgespräch um?  

24 Benutzer abgestimmt

  1. 1. Wie geht Ihr mit der Frage nach Referenzen in einem Vorstellungsgespräch um, wenn diese als Bedingung für die Einstellung genannt werden?

    • Ich habe Referenzen und nenne sie (Weiterkommen im VG)
      10
    • Ich habe Referenzen, würde sie aber nicht nennen (Drop-out aus dem VG)
      5
    • Ich habe keine Referenzen, würde sie aber nennen, wenn ich welche hätte (Drop-out aus dem VG)
      4
    • Ich habe keine Referenzen, würde sie aber auch nicht nennen, wenn ich welche hätte (Drop-out aus dem VG)
      3
    • Ich habe Referenzen, kann sie aber wg. NDA nicht nennen (Drop-out aus dem VG)
      2


Empfohlene Beiträge

Als logische Fortsetzung dieses Threads: 

Sicherlich ist die Sicht der Bewerber hier auch spannend.

Prämisse wie üblich: Referenzen werden vom Bewerber für das Weiterkommen im VG verlangt. Das Unternehmen gibt seinerseits maximal die Möglichkeit eines Gesprächs mit einem aktuellen Teammitglied. Daten von ehemaligen Mitarbeiter (selbst gekündigt oder gekündigt worden) gibt es natürlich nicht. Das gilt auch für Kundendaten. Namen von Kunden als öffentliche Referenz ja ("Wir haben bei X ein Projekt gemacht!"), personenbezogene Daten, um den Kunden mal zum Projektverlauf oder Erfahrungen mit dem Team befragen zu können ("Team mit den Mitgliedern X, Y, Z unter der Führung von A war super! Viel Wissen, sehr engagiert, tolles Projekt ohne Zeit- oder Budgetsprengung!"), nein.

 

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Moin,

der letzte Punkt führt imo ins Off-Topic, oder liefert zumindest kaum Erkenntnisse.

Es geht ja überhaupt um die Bereitschaft vorhandene Referenzen zu nennen. Wenn ich meine Referenzen aus rechtlichen Gründen nicht nennen kann, würde ich das über die Fälle weiter oben abdecken: "Habe [de jure] keine Referenzen, würde sie X... ".

 

Bearbeitet von PVoss
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Eher aus Sicht eines Bewerbers:

Sofern die Frage nach Referenzen erst im VG kommt und dann als knallharte Bedingung präsentiert wird, sollte der potentielle AG seinen Rekrutierungsprozess überarbeiten. Referenzen sollten bereits Teil der Bewerbung sein und im VG dann lediglich die sitzen, deren Kram vermutlich am ehesten zur ausgeschriebenen Stelle passt.

Weshalb jemanden einladen, der die grundlegenden Voraussetzungen nicht erfüllt.

Ich würde mir zumindest ziemlich veralbert vorkommen, wenn ich keine Referenzen hätte und da bloß meine Zeit verplempert wird. Vermutlich hätte ich mich auch gar nicht beworben, wenn klar gewesen wäre, dass Referenzen für einen Erfolg unerlässlich sind.

 

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Ich denke, dass es nur in den allerseltesten Fällen knallharte Bedingung ist. Sonst könnte man ja auch keine Juniors einstellen. Bei uns ist das zumindest nicht. Wenn es ein harter Faktor ist, dann gehe ich davon aus, dass der Recruiter das im ersten telefonischen Interview erwähnt, bevor es zu zeit- und kostenintensiven Vorortgesprächen kommt.

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vor 35 Minuten schrieb bigvic:

Und NDA ist in 99,9 % eine Ausrede. Man muss ja nicht über ganz konkrete aktuelle Kunden oder deren Projekte sprechen. Das kann man ja alles ohne Kundennamen machen.

Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns nicht grundsätzlich falsch verstehen, da mich deine Aussage hier wundert.

Ich bin davon ausgegangen, dass Du einen Kontakt wünscht, mit dem Du über den Bewerber reden kannst. Sei es Ex-Ex-AG, oder ehemaliger Kunde. Beides geht in der Regel nicht. Dass ich ohne Namen zu nennen über meine Projekte spreche, geht. Aber meines Erachtens nach war Ersteres dein Ansinnen, nicht Letzteres.

Bearbeitet von Kwaiken
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Solange der zukünftige AG nicht meinen derzeitigen AG und ex AG blind anruft kann ich Referenzen bzw. Kollegen aus der IT nennen mit denen ich gearbeitet habe. Dadurch dass ich aber mit denen befreundet bin sehe ich es etwas kritisch da ich im vorherigen thread eh erwähnt habe dass sich Freunde gegenseitig helfen.....

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Wieso soll ersteres nicht auch gehen? Wenn ich z. B. deinen Chef von deinem Ex-AG anrufe den du als Referenz angegeben hast und frage .. "Herr Kwaiken hat beim Gespräch über sein letztes Projekt bei Ihnen mit Technologie/Thema A,B,C gesprochen ... können Sie mir seine Rolle in dem Projekt genauer erläutern. ... Herr Kwaiken hat ebenso erwähnt, dass er Aufgaben im Bereich BliBlaBlup übernommen hat. Wie hat er sich in dieses Thema eingearbeitet? ... usw.usf." Ob das Projekt für die Deutsche Bahn oder Deutsche Bank war spielt keine Rolle. Nur die Dimension vielleicht. Also ob man hier von 100k oder 10m Budget redet oder von 50 oder 50000 clients.

Und oftmals kennen die Referenzen keine Projektdetails. Da geht es eher um die softeren Themen und um den Eindruck von den Interviews zu bestätigen oder zu revidieren. 

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Ein überbleibsel aus der Externen Consulting Zeit:

Kunden wollten von uns Consultants immer ein Profil haben, welche Projekte wir schon durchgeführt hatten. Hierfür mussten wir die Projekte anonym Beschreiben, also Umfang, Kundengröße , Branche , Projekt in 1 Satz erklärt. 

Z.B. (fiktiv)

Industrie - Rolle: Entwickler und TPL - Großprojekt im 3-stelligen Manntagebereich bei einem Marktführer der Chemieindustrie. Umsetzung eines generischen Genehmigungsverfahrens für Kundenverifizierungen.

===

Die Liste führe ich seither fort und schicke sie mit jeder Bewerbung mit.

Bearbeitet von kylt
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vor 8 Stunden schrieb bigvic:

Wieso soll ersteres nicht auch gehen? Wenn ich z. B. deinen Chef von deinem Ex-AG anrufe ...

Hatte ich im letzten Thread schon einmal geschrieben, dass die IT-Welt klein ist. Oft kennen sich Chefs vom Ex-AG mit den Chefs der aktuellen AGs, wenn man nicht gerade die Branche wechselt. Dann rufst Du meinen Ex-AG an, mein Ex-AG ruft meinen aktuellen AG an. Dieser ruft dann mich an, und fragt, ob mir mein Job noch gefällt. Been there, done that. 

vor 7 Stunden schrieb kylt:

Die Liste führe ich seither fort und schicke sie mit jeder Bewerbung mit.

Darin sehe ich kein Problem, tue ich auch. Aber @bigvic will anscheinend entweder den Kunden anrufen dürfen, oder aber deinen damaligen Vorgesetzten, dem Du bei dem Projekt unterstellt warst. Und hier sehe ich größere Nachteile bei den AN, die die Vorteile für den AG nicht aufwiegen. 

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Nochmal ... DU gibst die Referenz an. DU gibts Referenzen an die dir Gutes wollen. Mit der Referenz spricht man vorher und sagt das ggf. Mr. Bigvic anruft von Firma ABC wo du dich beworben hat. Und daher gibt es das Risiko de facto nicht, dass du beschreibst. Ich verstehe den Nachteil für einen AN nicht. Das sind Fürsprecher - also für den AN etwas positives. Als Referenz gibt man NICHT irgendeinen Hanswurst an, dem man nicht auf professioneller Ebene vertraut. Sorry, aber diese Ängste kann ich überhaupt nicht nachvollziehen und halte sie für objektiv unbegründet.

Denn ich hoffe solche "Vertrauenspersonen" (nicht Firmen, sondern echte Menschen) gibt es in jedem Berufsleben - sonst wäre es aus meiner Sicht sehr alarmierend und es würde dringend Zeit was zu verändern (Umfeld, persönliches Verhalten, Einstellung, etc.).

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Hätte persönlich keine Referenzen, weiß auch gar nicht wie üblich das wäre bei Entwicklern bzw. einem Mädchen für alles in einen kleinen Unternehmen. Rein vom Gedanken sehe ich sowas eher beim Berater oder reinen Projektleiter.

Am Ende wäre es ja eh Cherry-Picking und ein vernünftiges Bild gibt es nur, wenn man alle fragt oder zumindest mehrere, unabhängig davon was einem der Bewerber auf dem Tisch ausbreitet. Dass Mami sagt, dass man ein guter Junge ist, sagt nun nicht so viel aus. Hat für mich alles so ein wenig den Charakter von Fragen bzgl. Schwächen mit Stärken zu beantworten oder Sachen die nix mit der Position zutun haben, hinterlässt für mich im Gedanken eher einen peinlichen Touch, sofern man nicht die Karten auf den Tisch legt und ein wirklich aussagekräftiges Bild abliefert.

Zumal der Kunde ja auch nix von den Prozessen hinten rum weiß und kaum einen Überblick hat wer in einen Projektteam nun gute Arbeit geleistet hat oder nicht, sowas kann in vielen Stellen ja kaum die eigene Firma erfassen. Klar gibt es bei dem ganzen Ausnahmen aber denke bei allen wo es von Ansprechpartner in Form von Projektleiter/Berater weg geht wird das schwerer.

Irgendwas Negatives gibt es wohl bei jeden größeren Projekt und der Kunde kann da kaum erfassen an wem es lag, ob nun am Mitarbeiter X, Mitarbeiter Y, vielleicht dem Gewerk davor, dem Chef oder wen auch sonst. Für ihn gab es in der Umsetzung mit Firma X ein Problem und man selbst ist Teil von Firma X. Mal davon ab, dass er z.B. aus einer Entwicklerbrille nicht weiß wie komplex oder nicht komplex sein Problem überhaupt war oder wie es gelöst wurde.

Ausschließlich positiv könnten dann also nur Leute berichten, die schon Kunden waren, bevor ich Vorort war, die mich nun kennen von kleineren Erweiterungen oder vom Bereich Support usw. Da hat man ja auch nur die Rolle des Ritters in strahlender Rüstung der den Tag rettet und es ist eben eine 1:1 Beziehung.

Ansonsten ist die Frage wie die Leute in der eigenen Firma über einen sprechen, wenn man weg geht, da so ein Abgang ggf. eben auch für Probleme sorgt. Ich sag ma von sich aus verziehen sich ja i.d.R. nicht faule Eier, sondern Leute die meist was auf den Kasten hatten und nach mehr streben. Sprich man reißt da natürlich auch ein Loch rein, was der Chef und ggf. auch die Kollegen wissen und ggf. auch schon merken. Das kann als Illoyal empfunden werden, der Nächste sieht Arbeit und Stress auf sich zukommen, da er vermutlich die Arbeit mit übernehmen darf usw.

Würde mich aber durchaus interessieren, ob hier auch Entwickler Referenzen haben, ob das eher Kunden sind oder der Chef oder Mitarbeiter usw.

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Am 28.3.2020 um 13:05 schrieb kylt:

Die Liste führe ich seither fort und schicke sie mit jeder Bewerbung mit.

Genau so handhabe ich das auch. Da gab es bisher nie Nachfragen zu irgendwelchen Referenzen. Da ich allerdings bei Antritt meiner Tätigkeit als IT Security Consultant umfangreiche NDA unterschrieben habe, wie das bei WP Gesellschaften leider üblich ist, müsste ich an an dieser Stelle aus einem Vorstellungsgespräch ausscheiden. Sollte das Unternehmen bei dem ich mich bewerbe dafür kein Verständnis haben gehe ich davon aus, dass das Unternehmen unseriös ist und ziehe meine Bewerbung ohnehin zurück.

Referenzen bei meinem ehemaligen Arbeitgeber könnte ich natürlich nennen, würde das aber nur in Absprache mit der jeweiligen Person tun die ich da nenne. Nicht jeder freut sich über einen Anruf von einem HR Hansel, der mal den potentiellen neuen Kollegen abprüfen will.

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  • 5 Wochen später...

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