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Hallo zusammen,

nächste Woche stehen bei unseren ITSKs und IKs die mündlichen Abschlussprüfungen bei den Verkürzern an. Mich würde interessieren, wann genau nach dieser letzten Prüfung man seine Zeugnisunterlagen erhält?

Ich komme darauf, weil ich in meiner ersten Ausbildung vor einigen Jahren bereits am selben Tag nach dem Fachgespräch und anschließender Besprechung meine Zeugnismappe in die Hand gedrückt bekam. In der aktuellen Situation haben wir aus der Berufsschule die Information, dass die Unterlagen möglicherweise nachträglich per Post zugeschickt werden... wie schnell läuft sowas dann ab?

Soweit ich richtig liege, ist die Ausbildung offiziell erst mit Erhalt der Unterlagen abgeschlossen und man muss bei Nicht-Übernahme  auch nicht mehr weiter in den Betrieb gehen. In meinem Fall ist das wichtig, weil bis heute kein Gespräch mit dem Chef bzgl. Übernahme stattgefunden hat und ich vorerst davon ausgehe, ab Februar nicht mehr dort zu arbeiten. Genau genommen möchte ich gerne wissen, wie lange das mit den Unterlagen dauert, bevor ich nicht mehr in den Betrieb gehen muss.

Beste Grüße

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Du erhältst normalerweise direkt nach der Prüfung einen Zettel wo angekreuzt ist "bestanden" oder "nicht bestanden".
Mit "Bestandnen" ist deine Ausbildung zu Ende. (das war zumindest bei mir vor zehn Jahren so).
Das Zeugnis kommt (bzw. kam damals) erst später.

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Okay, also kann ich noch am selben Tag meinem Betrieb diesen Wisch auf den Tisch legen und nach Hause gehen und mich weiter um Bewerbungen kümmern. Hierfür brauche ich aber die Zeugnisse, und zwar so schnell wie möglich. Ich habe nämlich schon eine Absage für einen Job kassiert, weil ich keine aktuellen Nachweise vorlegen konnte und die Firma nicht so lange mit der Besetzung der Stelle warten wollte.

Trotzdem Danke für die schnelle Info!

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vor 34 Minuten schrieb mapr:

Du erhältst normalerweise direkt nach der Prüfung einen Zettel wo angekreuzt ist "bestanden" oder "nicht bestanden".
Mit "Bestandnen" ist deine Ausbildung zu Ende. (das war zumindest bei mir vor zehn Jahren so).
Das Zeugnis kommt (bzw. kam damals) erst später.

Korrekt. Wobei das angesichts Corona auch vorkommen kann dass der PA die kompletten Ergebnisse noch nicht hat. Wenn er ergo das Bestehen nicht bestätigen oder verneinen kann gibts erstmal gar nix ausser der Info dass DIESER Prüfungsteil bestanden ist oder nicht.

Dann folgt die Info durch die IHK

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vor 4 Minuten schrieb ITSKChristian:

Ich habe nämlich schon eine Absage für einen Job kassiert, weil ich keine aktuellen Nachweise vorlegen konnte und die Firma nicht so lange mit der Besetzung der Stelle warten wollte.

Sei froh dass du da nicht hin bist. 😛

Im Normalfall macht man dann einen AV mit $Beginn=EndedesPrüfungszeitraums, ggf früher (je nachdem wann der Azubi dann wirklich dran ist), und knüpft den AV an das Bestehen der Prüfung.

@charmanta dann muss man aber nach der Mündlichen weiter in den Betrieb, wenn der PA nix genauer weiß, oder?

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Soweit ich weiss korrekt. Das Ausbildungsverhältnis endet mit dem Bestehen der Prüfung und solange diese nicht verkündet ist .... gilt der Vertrag ;) Ist aber wirklich die absolute Ausnahme, aber schon vorgekommen

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vor 21 Minuten schrieb charmanta:

Soweit ich weiss korrekt. Das Ausbildungsverhältnis endet mit dem Bestehen der Prüfung und solange diese nicht verkündet ist .... gilt der Vertrag ;) Ist aber wirklich die absolute Ausnahme, aber schon vorgekommen

Das wäre für mich die mit Abstand schlechteste Variante, wenn das Versenden der "Papiere" der IHK so lange dauert, dass es in den Februar geht und ich einen weiteren Monat mit Status Azubi habe (finanziell gesehen). Aber warten wir mal ab, erst die Prüfung hinter mich bringen, dann weitersehen 😅

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Also wir hatten eine Auszubildende, die letzten Sommer ihre Prüfung gemacht hat. Und da war es auch so, dass die Ergebnisse erst nach der mündlichen Prüfung feststanden und sie dadurch offiziell erst etwa einen Monat später als geplant fertig war und dann auch erst der neue Arbeitsvertrag galt.

Da lag es aber an der schriftlichen Prüfung. Diesen Winter liegen die Ergebnisse aber ja schon vor, afaik. Von daher sollte das Ausbildungsverhältnis am Tag nach der mündlichen Prüfung enden. Das wird dir aber normalerweise dann auch noch mal vom PA gesagt, wenn sie dir den entsprechenden Wisch oder sogar schon das endgültige Zeugnis überreichen.

Sollten deine Chefs dich übrigens, nachdem du ihnen das Bestehen mitgeteilt hast, weiter mit Aufgaben betreuen, gilt das als unbefristete Einstellung.

Bearbeitet von Rienne

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vor 7 Stunden schrieb Rienne:

Von daher sollte das Ausbildungsverhältnis am Tag nach der mündlichen Prüfung enden.

Nicht direkt mit den magischen Worten "Sie haben bestanden"? Ich war der Meinung, sobald der PA dich "los spricht" bist du kein Azubi mehr. Sonst müsst man ja bei einem Prüfungstermin direkt um 8 Uhr früh noch den Rest des Tages als Azubi weiterarbeiten.

vor 7 Stunden schrieb Rienne:

Sollten deine Chefs dich übrigens, nachdem du ihnen das Bestehen mitgeteilt hast, weiter mit Aufgaben betreuen, gilt das als unbefristete Einstellung.

Nur wenn man die Aufgaben auch macht. Man kann allerdings auch einfach sagen "Nö, ich geh jetzt heim". sollte man aber nur tun, wenn man dort nicht bleiben will, bzw einen AV bei einem anderen Unternehmen unterschrieben hat :D.

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Zitat
§ 21 (2) BBiG
Bestehen Auszubildende vor Ablauf der Ausbildungsdauer die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss.

Quelle

Also endet die Ausbildung, sobald der PA sagt, dass man bestanden hat.

vor 23 Minuten schrieb Maniska:

Man kann allerdings auch einfach sagen "Nö, ich geh jetzt heim". sollte man aber nur tun, wenn man dort nicht bleiben will, bzw einen AV bei einem anderen Unternehmen unterschrieben hat :D.

... und keinen Vertrag bei diesem Unternehmen ;)

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vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Nicht direkt mit den magischen Worten "Sie haben bestanden"? Ich war der Meinung, sobald der PA dich "los spricht" bist du kein Azubi mehr. Sonst müsst man ja bei einem Prüfungstermin direkt um 8 Uhr früh noch den Rest des Tages als Azubi weiterarbeiten.

Nur wenn man die Aufgaben auch macht. Man kann allerdings auch einfach sagen "Nö, ich geh jetzt heim". sollte man aber nur tun, wenn man dort nicht bleiben will, bzw einen AV bei einem anderen Unternehmen unterschrieben hat :D.

Genau richtig, denn nur dann kommt der Vertragsschluss durch konkludentes Handeln zustande.

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Am 14.1.2021 um 07:07 schrieb allesweg:

Quelle

Also endet die Ausbildung, sobald der PA sagt, dass man bestanden hat.

... und keinen Vertrag bei diesem Unternehmen ;)

Genau deswegen hatte ich diese Frage in den Raum gestellt 🙂 Ganz davon ab, dass immer noch kein Gespräch zur weiteren Beschäftigung mit meinem Chef stattgefunden hat, gibt es leider eine Menge Gründe, die mich nicht bei diesem Betrieb halten würden. Es bedeutet also für mich: die Ausbildung ist offiziell erfolgreich abgeschlossen, wenn der PA mir nach Ablegen der Präsentation/des Fachgesprächs dies mündlich mitteilt.

Dann hoffe ich nur, dass es tatsächlich diesen von @mapr erwähnten "Wisch" als Schriftstück gibt. Denn sollte sich bis Donnerstag nichts mehr bzgl. einer (neuen) Anstellung tun, werde ich nach der Prüfung in die Firma gehen, mein geliehenes Laptop samt Beamer abgeben und mich vom Acker machen. Und ich weiß jetzt schon, dass es einen riesen Aufstand vom Chef geben wird, was mir einfiele, nicht weiter zu arbeiten 😁

Bearbeitet von ITSKChristian

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vor 5 Stunden schrieb ITSKChristian:

Es bedeutet also für mich: die Ausbildung ist offiziell erfolgreich abgeschlossen, wenn der PA mir nach Ablegen der Präsentation/des Fachgesprächs dies mündlich mitteilt.

Nein. schriftlich.

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vor 14 Stunden schrieb ITSKChristian:

die Ausbildung ist offiziell erfolgreich abgeschlossen, wenn der PA mir nach Ablegen der Präsentation/des Fachgesprächs dies mündlich mitteilt.

Wie @allesweg sagt: schriftlich.

Da gibt einen netten Zettel auf dem angekreuzt wird ob bestanden oder nicht. Den Zettel legt man im Ausbildungsbetrieb vor (Original behalten, die können sich ne Kopie machen!) und ist "frei". Je nachdem was man danach vor hat gibt man dem neuen AG Bescheid, oder geht zum Jobcenter und meldet sich arbeitssuchend. Letzteres kann man auch tun, wenn man schon einen neuen Job hat um für die Zeit zwischen Prüfung und neuem Job nicht komplett ohne dazustehen.

vor 14 Stunden schrieb ITSKChristian:

Und ich weiß jetzt schon, dass es einen riesen Aufstand vom Chef geben wird, was mir einfiele, nicht weiter zu arbeiten

"Hey, Chef, auf welche Vertragsgrundlage? Welches Gehalt? Für 40€/h können wir drüber reden. Ist dir zu viel? Tja, dann eben nicht..."

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Wisst ihr zufällig, ob das oben Gesagte, also das Enddatum der Ausbildung mit Erhalt des schriftlichen Zeugnisses, auch für Umschüler gilt? Ich habe bei einer Googlerecherche widersprüchliche Aussagen gefunden. Die einen meinten, dass die Gesetzeslage dieselbe wie bei einer Ausbildung ist, andere meinten, dass das Jobcenter entscheidet, ob das Enddatum des Praktikumsvertrags oder der Erhalt des schriftlichen Zeugnisses ausschlaggebend ist.

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@Dragonstar je nach Vertragswortlaut nehme ich an.

Müsste ein Umschüler nicht sogar mehrere Verträge haben? Einmal den Umschulungsvertrag mit dem Bildungsträger und dann noch den Praktikumsvertrag mit der Firma, in welcher u.a. auch das Abschlussprojekt abgelegt wird?

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vor 18 Minuten schrieb allesweg:

Müsste ein Umschüler nicht sogar mehrere Verträge haben? Einmal den Umschulungsvertrag mit dem Bildungsträger und dann noch den Praktikumsvertrag mit der Firma, in welcher u.a. auch das Abschlussprojekt abgelegt wird?

Der Praktikumsvertrag kann an der Stelle unerheblich sein. Wir hatten beispielsweise Praktikum bis Anfang April und im Mai die Prüfungen. Aber es gibt vermutlich einen Vertrag mit dem Maßnahme- und dem Bildungsträger. Oft würde die Umschulung auch noch weiterlaufen, falls keine Übernahme durch den Praktikumsbetrieb erfolgt.. oder du kannst halt ausgeschult werden.

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@allesweg

Ja, genauso wie du sagst.
ich habe zwei Verträge. Im Schulungsvertrag sehe ich nur "Maßnahmeverlauf/Dauer (von - bis) 25.02.19 - 24.02.21 mit insgesamt 40 Std./Wo". Einen Passus, welcher ein abseitiges Ende des Schulungsvertrages vorsieht, kann ich nicht erblicken.

Im Praktikumsvertrag sehe ich den Passus:

Zitat

§ 6 Beendigung / Kündigung

Das Praktikantenverhältnis endet nach Ablauf der in § 1 vereinbarten Zeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es endet in jedem Fall nach Ablauf der Ausbildungszeit gem. § 21 BBiG.

Dann nehme ich an, dass für mich dieselbe Regelung wie für Auszubildende greift, da ja in § 21 Abs. 2 BBiG ja ausgesagt wird, dass das Ausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss endet.

Zitat

(2) Bestehen Auszubildende vor Ablauf der Ausbildungsdauer die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss.

Ich werde dennoch meinen Betreuer im Jobcenter anschreiben, um auf Nummer sicher zu gehen.

Vielen Dank dir und @Visar 🙂

Bearbeitet von Dragonstar

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