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Möglichkeiten zum Quereinstieg mit 28 (aus fachfremden Bereich)


Gast Social92
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Liebe Fachinformatiker,

 

ich bin zur Zeit dabei meinen weiteren beruflichen Lebensverlauf zu planen.

Ich arbeite im Moment im sozialen Bereich, da ich nach meiner Fachhochschulreife berufsbegleitend Sozialpädagogik studiert habe. Arbeite nun schon eine Weile in dem Bereich und hab in den Jahren nach meinem Studium klar gemerkt, das dies nicht der Bereich ist in dem ich den Rest meines Lebens arbeiten möchte. Ich wollte nach meinem Fachabi damals schon ursprünglich Informatik studieren, bin durch mein FSJ aber damals erstmals im sozialen Bereich gelandet, und hab jetzt ingesamt 8 Jahren nach meinem Abi gearbeitet.

 

Nun stellt sich mir die Frage wie mir der Einstieg am besten in den Bereich der IT gelingt. Für mich ist klar das ich eine Ausbildung/Studium machen möchte.

Inhaltlich interssiert mich ein Studium mehr. Da mir die Berufserfahrung fehlt, würde ich mich eher für ein duales Studium bewerben, da ich hier nebenbei erste Arbeitserfahrungen im IT Bereich sammeln kann. Das hab ich damals schon bei meinem sozialen Studium so gehandhabt, daher weiß ich ungefähr was an Belastungen auf mich zukommt. Auch ist mir klar das ich während des Studiums finanzielle Einbußen haben werde, was ich aber überbbrücken kann. Bin noch alleinlebend ohne Kinder, hätte also die nötigen Kapazitäten frei.

Fernstudium wäre auch eine Möglichkeit, hier hab ich aber nicht die direkte Möglichkeit Praxiserfahrung zu sammeln, da müsste ich nebenher Praktika machen, und irgendwo muss ich dann auch noch Geld verdienen für meinen Lebensunterhalt.

 

Meine Frage ist ob dies alles überhaupt Sinn macht, da ich in einen Bereich wechsel in dem ich noch keine Erfahrungen vorweisen kann. Auch meine beruflichen Vorerfahrungen bzw. mein Studium bringen mir im IT Bereich eher nichts.
Außerdem bin ich ja mittlerweile schon 28, wär also erst mit 31 Jahren fertig.

Würde mich sehr über ein paar Tipps bzw. Meinungen freuen, wie ich villt. in diesem Bereich mit meinen Rahmenbedingungen Fuß fassen kann :)

 

LG

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vor 11 Minuten schrieb Social92:

Auch meine beruflichen Vorerfahrungen bzw. mein Studium bringen mir im IT Bereich eher nichts.

Falsche Einstellung.

 

Warum willst du nicht mehr in deinem aktuellen Beruf/der aktuellen Branche arbeiten?

Warum willst du in die IT-Branche? Und in welchen Teil genau?

Was kann ein SozPäd einem IT-Team bieten? (angeblich müssen wir ITler ab&an sozial interagieren...)

DAS sind die wichtigen Fragen. Diese musst du in der Bewerbung (und dann später im Bewerbungsgespräch) überzeugend beantworten.

 

vor 15 Minuten schrieb Social92:

Außerdem bin ich ja mittlerweile schon 28, wär also erst mit 31 Jahren fertig.

Ja und? Das schaffen manche nicht mal mit direktem Studienbeginn nach dem Abitur ;)

 

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Also am Alter sollte es nicht scheitern. Ich habe selber meine Ausbildung damals erst mit 28 Jahren begonnen.
Allerdings ist gerade bei dualen Studiengängen die Konkurrenz relativ groß und bei den größeren Unternehmen, die auf Online-Bewerbungen setzen, wirst du höchst wahrscheinlich schon direkt automatisch ausgesiebt werden aufgrund des Alters und/oder dem bereits abgeschlossenen Studium, so dass du dort nicht einmal die Möglichkeit bekommst, die Leute persönlich von dir zu überzeugen.

Du hast dir ja bereits Gedanken gemacht und zumindest entschieden, dass die aktuelle Branche, in der du tätig bist, nicht das Richitge für dich ist. Aber weißt du denn, in welchen Bereich der IT du später mal tätig sein möchtest? Du schreibst zwar, dass du eigentlich schon nach dem Abi Informatik studieren wolltest, aber auch, dass du bisher keine wirkliche Erfahrung hast. Nach dem Abi ist es normal, dass man noch nicht so ganz weiß, wohin man möchte und was man später mal machen will, aber aus dem Alter bist du raus und die Erwartungen, die bei einer Bewerbung und in beruflicher Hinsicht an dich gestellt werden, werden andere sein. Die IT und Informatik ist ein sehr weitläufiges Feld und du solltest dir schon genauer Überlegen, womit genau du später mal deine Brötchen verdienen möchtest. Die Frage wird dir höchstwahrscheinlich auch in vielen Bewerbungsgesprächen gestellt werden.

Darf ich fragen woher du kommst? Gibt es dort z.B. viele IT-Unternehmen oder hast du vielleicht Bekannte/Verwandte, die dir da Tipps geben können oder ein gutes Wort bei einem Unternehmen einlegen könnten? Das würde deine Chancen vermutlich um einiges steigern.

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Hey,

also die psychischen sowie physischen Belastungen in meiner Branche sind sehr hoch, und gemessen an dem niedrigen Gehalt möchte ich das nicht den Rest meines Lebens machen!

Ich bringe aus meinem vorherhigen Studium zwar keine IT Berufserfahrung mit, dafür Soft Skills. Ich habe grob gesagt gelernt wie man Probleme angeht, und Lösungsstrategien entwickelt. Da kann ich zb schon einige Vorgehensweisen bzw. Methoden miteinbringen.  Außerdem fällt mir die Zusammenarbeit und Kommunikation mit Kollegen leicht, und ich kann mich gut in Teams integrieren.

 

In die IT Branche möchte ich, weil mich das schon immer interssiert hat. Beschäftige mich in meiner Freizeit mehr damit, als mit dem sozialen Bereich.

Insbesondere der Bereich der IT Sicherheit ist für mich spannend, da würde ich mich echt gerne weiterbilden. Hab richtig Spaß dabei zb mein eigenes System mit Kali Linux zu analysieren, finde das thematisch einfach richtig interssant.

Generell kann ich mich echt tagelang damit beschäftigen an Probleme zu arbeiten die im Laufe der Zeit immer wieder auftreten.

 

Ich komm aus München, würde mich aber auch nicht stören wo anders hinzuziehen wenn ich dort die Möglichkeit hätte.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Social92:

 

Meine Frage ist ob dies alles überhaupt Sinn macht, da ich in einen Bereich wechsel in dem ich noch keine Erfahrungen vorweisen kann. Auch meine beruflichen Vorerfahrungen bzw. mein Studium bringen mir im IT Bereich eher nichts.
Außerdem bin ich ja mittlerweile schon 28, wär also erst mit 31 Jahren fertig.

 

Ich habe meine Umschulung mit 36 begonnen, dein Alter stellt also kein Problem dar. 😀 Das mit dem Fernstudium würde ich mir überlegen, ich würde eher abraten. Es ist sehr trocken (fand ich) und du musst dich ja auch finanzieren. Zudem ist Job und Fernstudium eine ziemliche Belastung. Du könntest dich für eine Ausbildung bewerben. Oder eben ein Dualstudium.

Ich finde auch, dass eine praktische Ausbildung besser ist als ein Informatik-Studium, aber das ist meine persönliche Einstellung.

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vor 33 Minuten schrieb mondaycoffee:

Ich habe meine Umschulung mit 36 begonnen, dein Alter stellt also kein Problem dar. 😀

Umschulung ist aber auch noch mal was anderes. Zum Einen wird die ja von einem Träger veranlasst und zum anderen hat da erst einmal kein Arbeitgeber etwas mitzureden. Nicht jede Umschulung macht bei den entsprechenden Personen auch Sinn bzw. führt zu einer beruflichen Karriere im Bereich in dem umgeschult wurde...leider. Da werden auch noch Menschen mit mitte 50 in eine Umschulung gesteckt, die dann froh sein können, wenn sie einen Job im 1st-Level-Support für 1000€ brutto bekommen. 😐

vor 35 Minuten schrieb mondaycoffee:

Ich finde auch, dass eine praktische Ausbildung besser ist als ein Informatik-Studium, aber das ist meine persönliche Einstellung.

Und wie definierst du "besser"?

Was die Karrierechancen angeht, bietet das Studium definitiv bessere Chancen. Was praktische Erfahrung angeht, ist die Ausbildung vermutlich der besser weg. Allerdings tendiert der TO ja zu einem dualen Studium, was beide Punkte miteinander verknüpfen würde. Des Weiteren gibt es bei einem Vollzeitstudium zum Beispiel an einer FH auch praktische Semester, die in einem Betrieb stattfinden und auch die Bachelor-Thesis wird oft in einem Betrieb geschrieben. Außerdem ist es insbesondere im Informatikstudium es auch eher die Regel, nebenher einer Tätigkeit als Werksstudent nachzugehen, was vielleicht auch noch eine Option für den TO sein könnte, sollte sich keine Stelle als dualer Student finden und die Finanzen lassen es zu.

vor 2 Stunden schrieb Social92:

Ich komm aus München, würde mich aber auch nicht stören wo anders hinzuziehen wenn ich dort die Möglichkeit hätte.

Sowohl München als auch die Bereitschaft wegzuziehen, sind schon mal gute Ausgangspunkte, um den Wunsch zu realisieren.

Ich denke mit der entsprechenden Einstellung, dem Aufwand sich bei so vielen Betrieben wie möglich zu bewerben und ein wenig Glück, sollte das Alter definitiv kein Problem darstellen. :)
Zumal du ja bereits ein Studium abgeschlossen hast und damit zeigst, dass du weißt, was studieren bedeutet und die Chancen gut stehen, dass du nicht das Handtuch wirfst.

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@Rienne

Ich war vor vielen Jahren auch der Meinung, dass ein FIAE/FISI mehr praktische Erfahrung besitzen muss, als ein Bachelorabsolvent. Leider ist das oft nicht der Fall. Einige meiner Schüler dürfen über den Tag verteilt lediglich Botengänge erledigen (Essen kaufen usw.). Da lernt der Student (praktisch) bei weitem mehr. Je nach FH/Uni ist der praktische Anteil nicht zu unterschätzen. Leider "missbrauchen" einige Unternehmen Fachinformatiker (z. B. Anwendungsentwicklung) dazu, simpelste Wordpress Bugs zu finden und zu beheben. Anspruchsvollere Tätigkeiten stehen bei vielen nicht auf dem Programm. Hier kann der Azubi nur noch auf die Berufsschule hoffen. Die Qualität dort kann aber von großartig bis Vollkatastrophe auch schwanken. 

Bei der Uni ist das weniger der Fall. Ich kenne persönlich keine Uni/FH (egal ob privat oder öffentlich), der ich die Note 6 vergeben würde. Bei dem ein oder anderen Unternehmen ist das allerdings der Fall.


 

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@skylake An welcher Uni hast Du welchen Studiengang mit welchem Abschluss abgeschlossen?
Ich kenne keine einzige Uni/Hochschule an der man wirklich berufliche Praxis vermittelt bekommt. Das ist auch gar nicht die Aufgabe eine Uni/Hochschule. An einer FH mag das anders aussehen.

Und das Auszubildende nur für Botengänge/Essen einkaufen ausgenutzt werden, wird wohl hoffentlich die Ausnahme der Ausnahmen sein. Das so etwas mal vorkommst, dass ist OK. Aber nicht das Auszubildende lediglich für diese "Aufgaben" eingesetzt werden.

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@allesweg

Warum versagt eine Lehrkraft, wenn ein Auszubildender im Unternehmen nicht richtig ausgebildet wird? Einschreiten kann die Berufsschule & IHK nur, wenn das vom Azubi gewünscht wird. Das ist in aller Regel nicht der Fall aus Angst vor Konsequenzen. 

Ich möchte auch kein Fass aufmachen bezüglich "Bachelor > Ausbildung". Allerdings besitze ich sowohl die abg. Berufsausbildung als auch einen Master und kann es ganz gut vergleichen, vor allem da ich Zugriff auf hunderte Schüler habe und deren tägliches werken jeden Tag sehe. Natürlich gibt es Betriebe, die großartige Arbeit leisten und die Azubis entsprechend viel lernen und nach den drei Jahren "fit" sind. Generell hat sich meine Einstellung in den letzten Jahren allerdings gewandelt. Pauschal zu behaupten, dass ein Azubi nach 3 Lehrjahren praktisch mehr kann, stimmt einfach (leider) nicht. 

Insgesamt finde ich, dass man bei einer Universität oder FH weniger Risiken eingeht, ins Klo zu greifen als bei einem Unternehmen. Dort schwankt die Qualität einfach zu stark. 

@Meister Eder

Je nach Universität werden Studenten ab dem ersten Semester dazu gedrängt, die theoretischen Inhalte selbständig in die Praxis umzusetzen (außerhalb des Lehrangebots). Ich beispielsweise habe in meine beiden ersten Semestern wesentlich mehr (und vor allem tiefergehender) programmieren müssen als in meiner Ausbildung. Ein Vergleich:

Meine Uni damals: Für Java benötigen wir 3 Monate (neben math. Beweisen drumherum). Zusätzlich programmiert in Java noch ein Billiardspiel nebenbei.

Berufsschule: Wir verwenden das gesamte Schuljahr (evtl. sogar 2), um Java zu lernen. Themen wie threading bleiben aus Zeitmangel oft außen vor. Die Klassenarbeit am Ende des zweiten Ausbildungsjahren ist dann noch wesentlich einfacher als die wöchentliche Pflichtabgabe an der Uni.

Daher bin ich auch kein Freund davon, eine abg. Berufsausbildung mit einem Bachelor gleichzusetzen, was einige gerne tun würden. Beides dauert formal 3 Jahre. Bei dem Schwierigkeitsgrad allerdings liegen Dimensionen dazwischen. Vor allem wenn man eine der (vermeintlich) ""besseren"" Unis besucht (RWTH oder TU X).

 

 

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vor 37 Minuten schrieb skylake:

Daher bin ich auch kein Freund davon, eine abg. Berufsausbildung mit einem Bachelor gleichzusetzen,

Verlangt auch niemand

vor 37 Minuten schrieb skylake:

was einige gerne tun würden.

tut niemand

vor 38 Minuten schrieb skylake:

Bei dem Schwierigkeitsgrad allerdings liegen Dimensionen dazwischen.

hat noch nie jemand abgestritten


Siehe auch: DQR 4 und 6

 

Falls du dich selbst beweihräuchern willst, weil du ein Studium gemacht hast: Gratulation.
Was anderes kann ich mir fast nicht vorstellen, da niemand hier eines deiner Strohmannargumente vorangebracht hat und es auch nichts zur Sache tut.

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vor 55 Minuten schrieb skylake:

@allesweg

Warum versagt eine Lehrkraft, wenn ein Auszubildender im Unternehmen nicht richtig ausgebildet wird? Einschreiten kann die Berufsschule & IHK nur, wenn das vom Azubi gewünscht wird. Das ist in aller Regel nicht der Fall aus Angst vor Konsequenzen. 

Die Lehrkraft versagt deshalb, weil sie dem Azubi nicht beigebracht hat, welche Rechtsansprüche er hat.

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@Bitschnipser

Nicht in diesem Thread, stimmt. Der DQR ist der größte Schwachsinn, der je gedruckt wurde. Außerdem möchte ich mich selbst nicht beweihräuchern. Mir ist meine Zeit zu kostbar, dir jetzt Threads rauszusuchen, in denen diese Aussagen getätigt wurden. Generell wäre ich mit Aussagen wie "nie jemand" vorsichtig :). 

Edit: Was allerdings stimmt ist, dass mein Background mich dazu befähigt, bei den meisten Themen qualifizierter mitzureden als andere. Wenn ich mir die ganzen Threads ala "Studium ja/nein" anschaue, bei denen Menschen Aussagen tätigen, die selbst keinen Abschluss haben, frage ich mich wie qualifiziert diese dann sein können. 

Es heißt auch nicht, dass meine Meinung immer die richtige ist. Ich selbst kenne "nur" 3-4 Universitäten von innen. 

@allesweg

Normalerweise wird mit den Azubis genau besprochen, welche Möglichkeiten bestehen, wenn der Ausbildungsbetrieb seinen Pflichten nicht nachkommt. In gut 9 von 10 Fällen wird ein Eingreifen der Berufsschule und/oder IHK vom Azubi abgelehnt. Viel zu groß ist die Angst, dass dieser zwischen den Fronten aufgerieben wird. Tatsächlich ist der Auszubildende (je nach Unternehmensgröße) in keiner guten Lage, falls es Probleme gibt. 

 

Bearbeitet von skylake
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@skylake  programmieren lernen und unterschiedliche Wege wie man programmieren lernt, hat doch rein gar nichts mit realer Berufserfahrung zu tun. Jemand kann seit Jahren Zuhause programmieren und hat trotzdem nicht einen Tag Berufserfahrung.

Und ein Studium (egal in welchem Bereich) bringt rein gar nichts, wenn andere Skills/Softskills nicht vorhanden sind.

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Es ist schon sehr krass zu sehen, wie ein Thread gekapert wird und der TE sich schon seit fast einer Woche nicht mehr gemeldet hat, während ein anderer Thread geschlossen wird, nur weil ein Projektmanager mit etwas Java-Kenntnissen eine Frage zu Java gestellt hat...

Manchmal ist das Forum schon sehr merkwürdig...

@Social92: Falls du das noch lesen solltest: Schon mal gedacht, evtl. beides zu kombinieren? Also Sozialpädagogik und IT? Es gibt viele soziale IT-Projekte, die Unterstützung suchen und man dort durchaus aus Kontakte knüpfen kann.

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Am 22.1.2021 um 10:54 schrieb Social92:

 

Meine Frage ist ob dies alles überhaupt Sinn macht, da ich in einen Bereich wechsel in dem ich noch keine Erfahrungen vorweisen kann. Auch meine beruflichen Vorerfahrungen bzw. mein Studium bringen mir im IT Bereich eher nichts.
Außerdem bin ich ja mittlerweile schon 28, wär also erst mit 31 Jahren fertig.

Würde mich sehr über ein paar Tipps bzw. Meinungen freuen, wie ich villt. in diesem Bereich mit meinen Rahmenbedingungen Fuß fassen kann :)

 

LG

Ich habe meine Umschulung (FIAE) mit 39 Jahren begonnen und schließe diese im Februar mit 41 Jahren in Berlin ab. Ich habe ein mehrjähriges nicht abgeschlossenes Jurastudium und einige Berufsjahre (ca. 5) als Call-Center-Agent im Bankenbereich nachzuweisen + zwei Jahre Bundesfreiwilligendienst in einer NGO.

Mit anderen Worten alles andere als ein toller Lebenslauf. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass ich nie darüber traurig war oder es heute bereue ein solches Leben mit einem solchen Lebenslauf zu haben. Ich bin von Natur aus mit wenig zufrieden und hatte und habe keine Zukunftsängste und auch keine Verpflichtungen wie Familie, Schuldentilgung, etc. Auch von meinem Habitus werde ich immer für einen 30-jährigen Akademiker gehalten anstatt für einen über 40-jährigen Umschüler.

Jedoch werde ich nach meinem Pflichtpraktikum für 36k im Bereich SAP Support Consultant übernommen (mein höchstes bisheriges Gehalt in meinem Leben waren 25k) und hätte sogar für ein höheres Gehalt (44k) als Product Owner weitermachen können, aber ich habe im Praktikum gemerkt, dass mir dieser Bereich auf die Dauer zu stressig wäre. Der Witz ist, dass ich gerade mein Lernfeld, die Anwendungsentwicklung, am wenigsten kann :D, aber das ist wirklich nicht entscheidend. Eine Endnote 2 in der Prüfung ist dennoch absolut zu erreichen und in der IT gibt es so viele mögliche Positionen, dass sich da für jeden etwas finden lässt, der sich generell für IT interessiert.

Insofern kann ich dir absolut Mut machen!

Wichtig ist, dass du dir wirklich Mühe gibst. Beispielsweise habe ich für meine Praktikumssuche 30 Bewerbungen geschrieben mit jeweils individuellen Anschreiben, welche sich auf Charakteristika des Unternehmens bezogen, welche ich wiederum durch Analyse der Homepage und sonstige Internetrecherchen gewonnen habe. Ich hatte damals 6 Zusagen bekommen, was mit 20% eine relativ hohe Erfolgsquote ist. Ein guter Praktikumsplatz bei einem guten Unternehmen (je größer umso vielfältiger sind i.d.R. die Möglichkeiten, welche Positionen dort bekleidet werden können) ist das A und O, weswegen ich bei dir auch eher zu einem dualem Studium raten würde, wenn es möglich ist und du einen Platz ergattern kannst. Kümmere dich frühzeitig darum 😉

Und nicht nur bei mir lief es gut, meine Mitumschülergruppe (ebenso alle FIAE) ist ziemlich erfolgreich und von 25 bis 60 Jahre ist alles dabei. Alle haben die IHK-Prüfung mit mindestens der Note 3 abgeschlossen, überwiegend sogar mit der Note 2. Und bis auf zwei Leute werden alle von ihrem Umschulungsbetrieb übernommen oder haben gar schon vor dem IHK-Abschluss ihren Arbeitsvertrag unterschrieben (hier jedoch ausnahmslos als Entwickler). Und die zwei, welche nicht übernommen werden, wussten es schon vorher, weil sie es vom Betrieb schon zu Beginn des Praktikums mitgeteilt bekommen haben. Ich bin mir sicher, dass sie auch in Jobs kommen werden, auch wenn es jetzt gerade zu Coronazeiten natürlich etwas schwieriger ist. Das gilt natürlich nicht für alle Umschüler, die mit mir angefangen haben, aber für meine Gruppe (7 Leute) schon. Daher mein zweiter Tipp: Vernetze dich mit Personen, die auch den Willen mitbringen in der IT Fuß zu fassen und meide diejenigen, die ihre Energie eher dafür einsetzen, wie sie sich dem Unterricht möglichst effektiv entziehen können, etc.

Daher mach dir keinen Kopf um dein in meinen Augen wirklich noch junges Alter. Wenn selbst ältere Umschüler gute Chancen haben in der IT Fuß zu fassen, dann hast du es als Student eines dualen- oder eines Fernstudienganges erst recht 🙂 

Bearbeitet von Dragonstar
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Am 1/22/2021 um 12:34 PM schrieb Social92:

In die IT Branche möchte ich, weil mich das schon immer interssiert hat.

aber offenbar nicht so sehr wie der soziale Bereich, sonst hättest du nicht

Am 1/22/2021 um 10:54 AM schrieb Social92:

nach meiner Fachhochschulreife berufsbegleitend Sozialpädagogik studiert

 

Am 1/22/2021 um 12:34 PM schrieb Social92:

Beschäftige mich in meiner Freizeit mehr damit, als mit dem sozialen Bereich.

Ich beschäftige mich in meiner Freizeit sehr wenig mit IT.

 

 

Am 1/22/2021 um 12:34 PM schrieb Social92:

Generell kann ich mich echt tagelang damit beschäftigen an Probleme zu arbeiten die im Laufe der Zeit immer wieder auftreten.

Wenn Probleme immer wieder auftreten, hätte man nicht die Symptome wegwischen sollen sondern die Ursache nachhaltig beseiten müssen.

 

Am 1/22/2021 um 10:54 AM schrieb Social92:

Nun stellt sich mir die Frage wie mir der Einstieg am besten in den Bereich der IT gelingt

Der Bereich der IT ist sehr groß. Wohin genau willst du da?

Am 1/22/2021 um 10:54 AM schrieb Social92:

Für mich ist klar das ich eine Ausbildung/Studium machen möchte

Und hier ist wieder wichtig: Wohin genau willst du da?

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vor 13 Stunden schrieb allesweg:

aber offenbar nicht so sehr wie der soziale Bereich, sonst hättest du nicht

Ja stand damals nicht, stand heute schon. Hat sich nun mal geändert. Würde ich auch heute nicht noch mal studieren, im Nachhinein ist man halt immer schlauer...

 

vor 13 Stunden schrieb allesweg:

 

Ich beschäftige mich in meiner Freizeit sehr wenig mit IT.

Ich mich halt schon weil ichs spannend finde, verstehe nicht ganz was du mir jetzt damit sagen willst

 

vor 13 Stunden schrieb allesweg:

 

 

Wenn Probleme immer wieder auftreten, hätte man nicht die Symptome wegwischen sollen sondern die Ursache nachhaltig beseiten müssen.

Ich habe seit 14 Jahren einen eigenen PC. Natürlich treten immer wieder Probleme mit neuer Software oder Hardware auf, natürlich läuft da nicht immer alles rund. Das OS bootet nicht mehr richtig, Hardware geht kaputt, so was passiert ohne das man Einfluss darauf hat. Willst du mir erzählen das bei dir immer alles 100% funktioniert hat ohne Probleme?  Die einen rennen dann zum IT Spezialisten, ich versuche es halt lieber selber zu lösen, weil ich es wie gesagt spannend finde.

 

 

Insgesamt kann ich natürlich noch nicht 100% sagen in welchen Bereich ich möchte, da mir die nötige Praxiserfahrung fehlt.

Ein Studium von Wirtschaftsinformatik erscheint evtl. zielführend, da ich einen größeren Bereich habe in dem ich tätig sein kann. Neben der bereits genannten IT Sicherheit, finde ich die Tätigkeit von IT Beratern auch sehr spannend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am 1/22/2021 um 12:34 PM schrieb Social92:

In die IT Branche möchte ich, weil mich das schon immer interssiert hat

steht in klarem Widerspruch zu

vor 35 Minuten schrieb Social92:

Ja stand damals nicht, stand heute schon

 

vor 35 Minuten schrieb Social92:

finde ich die Tätigkeit von IT Beratern auch sehr spannend

Ah? Was ist denn DIE Tätigkeit von IT-Beratern?

 

vor 36 Minuten schrieb Social92:

da mir die nötige Praxiserfahrung fehlt

nicht nur die praktische Erfahrung. Auch das theoretische Wissen, wie der Alltag egal welcher IT-Fachkraft aussieht.

 

vor 40 Minuten schrieb Social92:

Das OS bootet nicht mehr richtig, Hardware geht kaputt, so was passiert ohne das man Einfluss darauf hat.

Meistens (~99,9% der Fälle) hat  man Einfluss auf das System genommen. Sei es durch Einspielen eines Updates, Konfigurationsänderung, ...

Und "Probleme [...] die im Laufe der Zeit immer wieder auftreten" klingt nach ein und dem selben Problem, welches immer wieder auftritt.

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vor 1 Stunde schrieb allesweg:

steht in klarem Widerspruch zu

Es hat mich damals beides interssiert, Plan war auch ursprünglich WiInf zu studieren. Hatte aber eine sehr postive Erfahrung durch mein FSJ, weswegen ich mich damals eher impulsiv umentschieden hab. Eine Disskussion über 8 Jahre alte Entscheidungen erscheint mir nicht hilfreich, keine Ahnung was du da jetzt genau willst

 

vor 1 Stunde schrieb allesweg:

Ah? Was ist denn DIE Tätigkeit von IT-Beratern?

Soll ich jetzt einen Link posten wo die unterschiedlichen Aufgaben aufgelistet werden?

 

vor 1 Stunde schrieb allesweg:

nicht nur die praktische Erfahrung. Auch das theoretische Wissen, wie der Alltag egal welcher IT-Fachkraft aussieht.

Ja ach was. Deswegen meine Idee von einem dualen Studium um einen Einblick in beides zu erhalten.

 

 

vor 1 Stunde schrieb allesweg:

Und "Probleme [...] die im Laufe der Zeit immer wieder auftreten" klingt nach ein und dem selben Problem, welches immer wieder auftritt.

Nein. Probleme die im Laufe der Zeit einfach irgendwann auftreten versuche ich selber zu lösen.

 

Ingesamt versteh ich eh nicht was du eigentlich willst. Ich hab nach Tipps zu nem guten Einstieg gefragt, und du verlierst dich hier teilweise in provokativen Wortklauberreien.

Hilfreich bzw. zielführend sind die Beträge zumindestens nicht, bin nicht schlauer als vorher. (Zumindestens deine Beträge)

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Du schreibst hier Sätze, deren Inhalt nicht zur von dir 2 Zeilen zuvor geschriebenen Realität passen.

Wenn jemand schon immer Interesse an einer Branche/einem Berufszweig gehabt hätte, warum sollte er dann erst jahrelang etwas völlig anderes machen?

vor 14 Stunden schrieb Social92:

 

Zitat

Ah? Was ist denn DIE Tätigkeit von IT-Beratern?

Soll ich jetzt einen Link posten wo die unterschiedlichen Aufgaben aufgelistet werden?

Diesen einen Link, in welchem alle Tätigkeiten aller IT-Berater aufgelistet sind: ja, den hätte ich gerne.

 

Du musst ein konkretes Ziel vor Augen haben. Oder zumindest schreiben, was du gerne machst und was nicht. "In der It arbeiten" ist nicht konkret. "IT-Berater werden" auch nicht. "IT-Security" ist eine Richtung, kein Ziel.

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