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Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?

KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben? 31 Mitglieder haben abgestimmt

  1. 1. Ihre Einschätzung zur KI-Ausbildung als

    • Arbeitgeber / Unternehmer finde ich : Ja – eine gezielte KI-Ausbildung ist sinnvoll und notwendig
      6
    • Arbeitgeber / Unternehmer finde ich : Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig
      0
    • Ausbilder (betrieblich oder schulisch): Ja – eine gezielte KI-Ausbildung ist sinnvoll und notwendig
      4
    • Ausbilder (betrieblich oder schulisch): Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig
      1
    • Auszubildender Fachinformatiker: Ja – eine gezielte KI-Ausbildung ist sinnvoll und notwendig
      3
    • Auszubildender Fachinformatiker:: Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig
      3
    • Berufserfahrener Fachinformatiker (keine Ausbilderrolle): Ja – eine gezielte KI-Ausbildung ist sinnvoll und notwendig
      2
    • Berufserfahrener Fachinformatiker (keine Ausbilderrolle): Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig
      12

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Empfohlene Antworten

Künstliche Intelligenz wird zunehmend als zentrale Zukunftstechnologie der IT dargestellt.

Doch stellt sich die Frage, ob eine spezielle KI-Ausbildung für Fachinformatiker tatsächlich notwendig ist – oder ob solide IT-Grundlagen weiterhin ausreichen.

Ziel dieser Umfrage ist es zu untersuchen, ob sich die Einschätzungen je nach Rolle und Erfahrung unterscheiden, insbesondere bei Arbeitgebern, Ausbildern, Auszubildenden und berufserfahrenen Fachinformatikern.

Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen kurz und aus Ihrer aktuellen Rolle heraus.

Die klare Ja/Nein-Struktur ist bewusst gewählt, um eine aussagekräftige Auswertung zu ermöglichen.

vor 2 Stunden, afo hat gesagt:

Grundlagen müssen rock-solid

Genau das ist es und hier liegt der Hund begraben. Wenn ich bspw. KI nutze (im AE) Bereich, dann sehe ich auf einen Blick ob der Code Sicherheitslücken hat oder anderweitig einfach schlecht ist (Verletzung von Designprinzipien usw.). Ein Anfänger hingegen hat davon keine Ahnung und übernimmt den Code 1:1, da er ja evtl. den richtigen Output liefert.

In meinen Klassen sehe ich es auch immer häufiger wie von Anfang an LLM Anfragen für alles verwendet wird aber die Grundlagen einfach nicht da sind und das ist tödlich.

Vibe Coding schön und gut (ich liebe es mittlerweile auch) aber ich nutze es nur dort, wo ich sehr firm bin.

  • Autor
vor 33 Minuten, skylake hat gesagt:

In meinen Klassen sehe ich es auch immer häufiger wie von Anfang an LLM Anfragen für alles verwendet wird aber die Grundlagen einfach nicht da sind und das ist tödlich

ist das nicht auch so, wenn einfach Code aus Stackoverflow kopiert wird?
Und würde ein strukturierter Unterricht zur Fehlermöglichkeit in KI/LLM die Situation nicht verbessern?

In einem anderen Thread habe ich gefordert:

Ich nutze KI als Werkzeug – nicht als Denkprothese.
Nein zu KI als Ersatz für Grundlagen

Ohne einen didaktischen Ansatz bleibt aber doch genau der Grauzonengebrauch.

  • Autor
vor 43 Minuten, skylake hat gesagt:

Ein Anfänger hingegen hat davon keine Ahnung und übernimmt den Code 1:1

Ich schließe mich da an.
Vibe Coding ist nichts für die ersten 18 Monate.
Aber nach Erreichen der Grundlagen, in den vertiefenden Fachmodulen, müsste es doch Platz haben.

Gute Umfrage, danke )

Ich finde es aus meiner Perspektive ein wenig befremdlich, das bisher die meisten berufserfahrener Fachinformatiker (keine Ausbilderrolle) mit "Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig" abgestimmt haben.

Persönlich programmiere ich seit ca. 45 Jahren, angefangen mit BASIC auf dem C64 - habe da noch "klassisch" mit Fachzeitungen und Fachbüchern gelernt. Nutze das heute auch noch neben der KI.

Nun habe ich aber nach meiner 2. abgeschlossenen Berufsausbildung zusätzlich neben der Rolle als Programmierer auch die Rolle des Ausbildungsbetreuers.

Es ist auch nur meine subjektive Einschätzung, das ich es als berufserfahrener Fachinformatiker eher als kontraproduktiv einordne, wenn ich Azubis und/oder Umschüler:innen (welche meistens schon vorab eine IHK-Ausbildung erfolgreich absolviert haben) den Zugang zu Zukunftstechnologieen versperren würde.

Gerade die Praktikant:innen im Rahmen einer Umschulung haben im Rahmen der Erstausbildung schon den Umgang mit einem Taschen-Rechner (TI-30), einem Abakus oder sonstigen Basis-Technologien sicher zu beherrschen gelernt.

Bin auch schon etwas erfahrener (älter), sehe aber wirklich keine Notwendigkeit - diese Menschen wegen einer mMn zu konservativen Grundeinstellung wieder in die Steinzeit zu zwingen.

Für meine Noten bei der IHK-Abschlussprüfung war der Zwang zu "Zettel & Stift" auch eher zurückwerfend. Letztendlich ist das aber ohne Wert für - da ich anhand erfolgreicher Projekte oder funktionierenden Programmen bewertet werde.

Hierbei werden dann die Kriterien von einem Debugger, von menschlichen erfahrenen Code-Reviewern und auch seit ca. einem Jahr von GitHub-Copilot in der VSC-IDE definiert.



Bearbeitet von Mysteryland

vor 1 Stunde, hellerKopf hat gesagt:

ist das nicht auch so, wenn einfach Code aus Stackoverflow kopiert wird?

bei Stackoverflow ... damals ... war der Unterschied aber, dass man sich durch verschiedene Antworten kämpfen musste und die Codesnippets teilweise einfach nicht durch reines copy & paste funktioniert haben. Man musste sich also gezwungenermaßen damit außeinandersetzen.

Heute, bei LLM kopiert man den Code rüber und wenn eine Fehlermeldung fliegt, lässt man diese auch von dem LLM überprüfen, korrigieren und (wenn Agents aktiv sind) automatisiert alles zusammenbauen. Man abstrahiert die technische Ebene teilweise extrem. Das ist gerade für den beiden Themengebiete Verständnis und Security fatal.

Security im Produktivbetrieb, Verständnis für die IHK Prüfung.

Man könnte natürlich argumentieren, dass wenn LLM/KI/AI irgendwann so ausgereift wäre, dass diese keine Fehler mehr macht, man auch kein Verständnis mehr bräuchte. Aber alleine die stumpfe Tatsache, dass die Azubis nach 3 Jahren vor einem Blatt Papier sitzen und Code dort niederschreiben müssen führt der Ansatz dazu, dass diese dann auf die Nase fallen. Für die IHK Prüfung finde ich Vibe-Coding sehr problematisch, da es einfach zu sehr dazu verleitet, sich die Frustmomente zu ersparen (die aber sehr lernförderlich sein können) und das Gehirn komplett auszulagern.

Der Security Aspekt finde ich später dann noch deutlich kritischer. Ich habe von jedem aktuellen Modell (Gemini 3 Pro, Opus 4.5 usw.) Backendcode bekommen, der heftigste Sicherheitslücken aufwies. Teilweise derart offensichtlich, dass man ziemlich sicher nach einigen Tagen von jedem Skriptkiddie gehackt worden wäre, wenn der Code live geht.
Das fängt bei SQLinjection an und geht bis zu XSS.

Auch sollte sich der Azubi einer Sache im klaren sein. Wenn man die Grundlagen nicht lernt und 100% Vibe-Coding ohne Background betreibt dann kann das auch jede x-beliebig andere Person. Sich derart ersetzbar/austauschbar zu machen halte ich auch im Hinblick auf Jobsicherheit für nicht die allerbeste Strategie.

Bearbeitet von skylake

  • Autor
vor 31 Minuten, skylake hat gesagt:

Auch sollte sich der Azubi einer Sache im klaren sein. Wenn man die Grundlagen nicht lernt und 100% Vibe-Coding ohne Background betreibt

Lieber skylake,
auch bei diesem Post stimme ich dir zu 100% zu.
Du warnst vor den großen Gefahren, die drohen können, wenn man direkt und nur noch mit KI Code arbeitet.

Das würde aber doch kein guter Ausbilder tun. Kein Metaller Azubi darf am zweiten Tag an die CNC Maschine.

Warum argumentieren hier so viele, mit einer unsinnigen Situation?

Es geht darum, ob nach den gut vermittelten Grundlagen, nicht ein geplanter KI Bezug in den Unterricht eingebaut wird.

z.B.:

LF 8 – Daten bereitstellen

KI-Bezug:

  • Datenpipelines

Inhalte:

  • Datenquellen → Verarbeitung → KI → Output

  • Schnittstellenformate

  • Monitoring von Datenflüssen

Ich verstehe KI als Teil einer Datenkette, nicht als Blackbox.“

LF 10 – Benutzerschnittstellen gestalten

KI-Bezug:

  • KI-Interaktion ≠ klassische UI

Inhalte:

  • Unsicherheit von KI-Antworten sichtbar machen

  • Fehlermeldungen für KI-Outputs


Besser als gar nicht unterrichten, wäre doch
verstehen, bewerten,verantworten zu lehren

als

blind nutzen, kopieren, hoffen zu dulden, weil man es nicht verhindern kann.

Bearbeitet von hellerKopf

  • Autor
vor 55 Minuten, Mysteryland hat gesagt:

Ich finde es aus meiner Perspektive ein wenig befremdlich, das bisher die meisten berufserfahrener Fachinformatiker (keine Ausbilderrolle) mit "Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig" abgestimmt haben

Leider ist die Stichprobe noch viel zu klein, um verallgemeinernd auf typisches Gruppenverhalten zu schließen.
Trotzdem erfüllt die Verteilung jetzt schon meine Erwartungen.

vor 23 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Trotzdem erfüllt die Verteilung jetzt schon meine Erwartungen.

Meine auch, und konterkariert ein wenig die Hoffnung und den Optimismus den jüngeren Menschen noch einen guten Weg/eine gute Zukunftsperspektive zu eröffnen.

Glücklicherweise kenne ich mittlerweile einige wertgeschätzte Senior-Entwickler, welche beginnen umzudenken.

Über was sprechen wir hier eigentlich? Wem wird hier irgendeine Zukunft verbaut? Um einen deutschen Satz in ein LLM zu kippen brauche ich keine Ausbildung. Das was skylake beschreibt ist bittere Realität, und die lässt sich nicht wegsagen mit dem x-ten Post was für eine tolle Zukunftstechnologie die KI doch ist. Mich jedenfalls wundert die Umfrage nicht. Jeder mit paar Jahren Erfahrung sieht ganz genau was hier abgeht.

vor 8 Minuten, Dakta hat gesagt:

Über was sprechen wir hier eigentlich? Wem wird hier irgendeine Zukunft verbaut? Um einen deutschen Satz in ein LLM zu kippen brauche ich keine Ausbildung. Das was skylake beschreibt ist bittere Realität, und die lässt sich nicht wegsagen mit dem x-ten Post was für eine tolle Zukunftstechnologie die KI doch ist.

Stimme Dir zu - das es, was skylake in seinem Kommentar beschreibt die (bittere) Realität in Deutschland ist.

Sorry für die Ironie, aber maybe kippe ich auch mal einen einen deutschen Satz in die KI/LLM - welche internationalen, englischsprechenden Kolleg:innen möglicherweise - in the global language of business - verständlich machen kann, was man "unter ewig gestrigen" zu verstehen hat.

Sorry aber wenn du als Fachinformatiker ausgebildet wurdest und ein bisschen Erfahrung gesammelt hast brauchst du keine spezialisierte Ausbildung um ein LLM wie Claude Code oder so zu bedienen.

Die Dinger sind so selbsterklärend (du kannst ihnen ja sogar deine Fragen stellen!) das jegliche Zeit dafür eigentlich komplett verschwendet ist und lieber in die Basics wandern sollte damit man Fehler in den Ergebnissen der LLM auch erkennen kann.

vor 7 Minuten, Brapchu hat gesagt:

Die Dinger sind so selbsterklärend (du kannst ihnen ja sogar deine Fragen stellen!) das jegliche Zeit dafür eigentlich komplett verschwendet ist und lieber in die Basics wandern sollte damit man Fehler in den Ergebnissen der LLM auch erkennen kann.

Gut, das Du es erwähnst - erlebe es schon seit längerer Zeit, das manche Menschen die Fehler von nützlichen Hilfsmitteln wie KI/LLM nicht mehr erkennen können.

Guter Punkt. Aber wie soll man hier die Balance finden?

vor 14 Stunden, Mysteryland hat gesagt:

Ich finde es aus meiner Perspektive ein wenig befremdlich, das bisher die meisten berufserfahrener Fachinformatiker (keine Ausbilderrolle) mit "Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig" abgestimmt haben.

Ich gehöre auch zu der Gruppe. Im Gegensatz zu den anderen hier im Thread bin ich FISI, von daher sehe ich manche Sachen etwas anders bzw. aus einer etwas anderen Perspektive. Momentan sind wir noch relativ früh in der KI Entwicklung, sie ist vielleicht 2-3 Jahre wirklich im Gespräch es ist ein Hype da, aber wo ist der wirkliche Mehrwert. Wo ist der Punkt, wo man sagt, das ist der Gamechanger?

Das sehe ich momentan noch nicht, denn am Ende ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Es dauert bis sich Sachen etablieren und geht nicht so schnell wie sich das manche Techbros wünschen. Ich ziehe da gerne Smartdevices als Vergleich heran. Es war ähnlich, alles musste smart werden, aber was hat überdauert, was gibt es an Produkten, wo eigentlich sagt das brauche ich? Nur das Smartphone. Dafür gibt es aber auch viel was man nicht braucht, wie zb. smarte Wasserflaschen und hier sind wir bei einer Entwicklung ca. zwanzig Jahren.

So sehe ich es auch bei der Verwendung von KI im Unternehmen. Nutzen und Akzeptanz müssen im Einklang sein damit es funktioniert. Gerade im Servicebereich, sah man ja schon einige Sachen wo es fehlgeschlagen ist.

Wir sind in der Phase, wo es ein Tool ist und keine nennenswerten Änderungen an sich für den Beruf bietet, daher ein Kontra meiner Seite. Vielleicht ändert es sich in einem Jahr

Bearbeitet von cortez
Ergänzung

Man könnte auch sagen wir gucken mal, warten, daß dieses oder nächstes Jahr die Blase platzt, danach eine Konsolidierung erfolgt und schauen dann, was übrig ist.
Was man davon einsetzen kann. Und dann müssen die enormen Kosten ja auch irgendwie getragen werden. Die verbrennen alle Geld. VIEL Geld.
Das, was jetzt ein "Pro"-Abo (oder wie sie alle heißen) kostet, deckt ja nicht mal einen winzigen Bruchteil der tatsächlichen Kosten.

vor 13 Stunden, Brapchu hat gesagt:

Sorry aber wenn du als Fachinformatiker ausgebildet wurdest und ein bisschen Erfahrung gesammelt hast brauchst du keine spezialisierte Ausbildung um ein LLM wie Claude Code oder so zu bedienen.

Die Dinger sind so selbsterklärend (du kannst ihnen ja sogar deine Fragen stellen!) das jegliche Zeit dafür eigentlich komplett verschwendet ist und lieber in die Basics wandern sollte damit man Fehler in den Ergebnissen der LLM auch erkennen kann.

Das wäre wirklich schön... Ich erlebe das leider anders. Ich sehe Haufenweise itler, Fachinformatiker die nicht in geringsten dazu fähig sind . Nun mag man anzweifeln das die überhaupt was taugen , da gehe ich sogar mit :) , dennoch glaube ich ein paar Stündchen professionelle Schulung täten da wirklich gut.

vor 16 Stunden, Mysteryland hat gesagt:

Meine auch, und konterkariert ein wenig die Hoffnung und den Optimismus den jüngeren Menschen noch einen guten Weg/eine gute Zukunftsperspektive zu eröffnen.

Es geht ja nicht darum, was ich in einer ideellen Welt alles in einer beliebig langen Ausbildung dranbringen würde. Es geht darum, was ich unter realen Bedingungen einem Azubi (der vielleicht auch gar keine Vorkenntnisse hat?) in maximal 2,5 Jahren beibringen kann - und das ist eh schon knapp bemessen. Wenn ich jetzt noch mit reinrechne, dass sich die Berufsschule i.A. nach den schwächsten richtet, dann ist es tendenziell noch weniger Zeit. Da ist klar, dass irgendwas hinten runter fallen muss, und es gibt einfach wichtigere Sachen.

Eine gute Zukunftsperspektive erlangt man nicht durch frühzeitige Spezialisierung, sondern durch ein breites, tiefes, und stabiles Fundament, auf das man hinterher aufbauen kann. Und zu diesem Fundament gehört auch, gewisse Sachen erstmal per Hand zu machen. Es fängt keiner in der Grundschule mit dem Taschenrechner an, ich würde jedem Azubi erstmal custom SQL-Queries schreiben lassen, bevor ich ihn an einen OR Mapper lasse, und genau aus dem selben Grund sehe ich frühzeitigen KI-Einsatz als problematisch an.

Dazu kommt natürlich alles, was @Brapchu gesagt hat.

vor 4 Stunden, t1nk4bell hat gesagt:

dennoch glaube ich ein paar Stündchen professionelle Schulung täten da wirklich gut.

Wenn lediglich einige Stunden Aufwand nötig sind, um eine spürbare Qualifikationsverbesserung zu erreichen, erschließt sich mir nicht, was einen Ausbildungsbetrieb ernsthaft davon abhalten sollte. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl neuer KI-Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt nahezu explosionsartig wächst (vgl. Linkedin et al.), dürfte dies auch personell kaum ein Hindernis darstellen.

Gleichwohl bleibe ich bei dem Grundsatz: "A fool with a tool is still a fool." Wenn es an der Fähigkeit fehlt, Probleme eigenständig und ohne KI-Unterstützung zu lösen, werden einige Stunden KI-Training daran wenig ändern. Entscheidend ist nicht das Werkzeug, sondern das Verständnis und die methodische Kompetenz derjenigen, die es nutzen.

vor 1 Stunde, hellerKopf hat gesagt:

Über die Menge ist ja definitiv noch nicht gesprochen worden.

Genau darin liegt für mich auch der Schwachpunkt deiner Umfrage. Es wird eine "gezielte" einer "speziellen" "KI"-Ausbildung gegenübergestellt. Ich verstehe zwar den Gedanken hinter dieser dichotomen Auswahl, halte sie aber für zu unscharf. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob das Thema lediglich für eine Stunde angerissen wird oder ob dafür ein eigenes Lernfeld geschaffen werden soll. Man könnte sogar argumentieren, dass der Begriff "gezielte KI-Ausbildung" theoretisch auch einen Anteil von 0 % umfassen könnte.

  • Autor

Ein eigenes Lernfeld wäre übertrieben.
Zur Bestimmung des Umfangs benötigt man definierte Lernziele und Taxonomien.
Das ist zurzeit noch nicht möglich. Es wäre doch interessant die Arbeitgeber und Ausbilder, die ihre Stimme abgeben haben, nach den zu vermittelnden Kenntnisse zu befragen, da diese mehrheitlich dafür zu sein scheinen.
Allerdings möchte ich wiederholen, dass 31 Stimmen viel zu wenig sind, um zu verallgemeinern.
Bei 1100 Ansichten ist es wohl auch kein uninteressantes Thema.

Bearbeitet von hellerKopf

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