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Eure Meinung: Berufsschulen !!!!!!!

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Wie sieht es bei euch aus. Hab ihr guten Unterricht mit qualifizierten Lehrern, oder siehts bei euch aus, wie bei mir:

Lehrer kommen zu spät, sind überfordert, gehen zwischendurch mal für Stunden weg. Andere sind pünklich schaffen es aber ein ganzes Halbjahr jeden Block dasselbe zu machen (ohne neuen Stoff) nämlich TAE Dosen (wie spannend).

Bin auf eure Erfahrungen gespannt.

matze

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Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Bei mir ist es so das die Wirtschaftslehrer allesamt sehr gut sind. Was aber unseren Programmierlehrer angeht, kann ich nur sagen, einfach nur schlecht. Da können die Schüler zum Teil mehr als er selber und bei Fragen zu seinem Thema muß er erst auf seinen Folien nachschauen um ein Antwort geben zu können.

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also bei uns hängt des stark von die einzelnen Lehrer ab in ersten und zweiten jahr hat mer großteils nieten, da wars so wies dus beschrieben hast....jetzt im dritten allerdings ham mer vernünftige lehrer bekommen, die sich sogar auskennen:D :D mit den was sie sagen........:marine

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Also, bei mir muss ich sagen :uli , wir haben in Wirtschaft und Sozi einen superkompetenten Lehrer, der auch trockenen Stoff praxisnah und interessant vermitteln kann.

Der Java-Lehrer hat auch voll Ahnung, der kommt als Programmierer aus der freiein Wirtschaft, unsere ITS Lehrer sind auch fit im Stoff und nett (wir sind eine Cisco certified irgendwie Schule, wo man auch z.B. den CCNA machen kann), und der Datenbankmensch, mit dem hab ich persönlich ein Problem, weil er nur seine Arbeitsweise als richtig anerkennt :mod: und Access für ne Datenbank hält ;) (-> bin Oracle vorbelastet von der Firma her).

Aber im grossen und ganzen bin ich sehr zufrieden... und hab was gelernt und Spass gemacht hats auch noch!

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Bei mir ist es auch ziemlich durchwachsen. Das Problem ist, das neue Lehrer die z.B. Englisch oder Wirtschaft unterrichten wollen nur eingestellt werden, wenn sie auch z.B. AWP unterrichten. Da sind die natürlich ziemlich motiviert.

Eine der beiden Lehrerinen hat trotzdem Spaß AWP zu unterrichten (vielleicht deshalb da ihr Mann in der IT-Branche arbeitet ;) ) und bereitet sich auch auf ihren Unterricht gut vor - auch wenn sie nicht immer alles weiß, spätestens am nächsten Tag hat sie die Antwort. Ihre Kollegin dagegen ist überhaupt nicht motiviert, hat auch keine Ahnung und macht ständig Fehler wenn sie etwas erzählt. Lehrerin1 musste bereits desöfteren vor der ganzen Klasse ihre Fehler korrigieren :)

Ein anderer Lehrer macht mit uns z.B. 14 Stunden (zwei Blockwochen) Benutzer anlegen und Gruppen anlegen mit Win 2k. Die meiste Zeit sind wir rumgesessen haben unsern MSCE (Minesweeper & Solitär Certified Expert :D) gemacht oder ein Buch gelesen. Natürlich dürfen wir uns von ihm auch die ganze Zeit anhören, wie überarbeitet er ist und dass er zuviele Überstunden für zuwenig Geld macht. Und keine Zeit zum Korrigieren von Schulaufgaben geschweige denn für die Vorbereitung des Unterrichts hat.

Die andern Lehrer sind eigentlich ganz in Ordnung, bereiten sich mehr oder weniger auf ihren Unterricht vor und sind auch sonst motiviert.

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Letzte Woche fing unser Berufsschulblock an (pro Woche 3 Tage Berufsschule) und in den 3 Tagen sind genau 13 Stunden ausgefallen, wobei wir für 7 Stunden Vertretungslehrer bekamen, _die_nicht_aufgetaucht_sind_ (ich glaub ohne Notebook wär ich in der Zeit durchgedreht ... haben ein paar Rechner vernetzt und C&C4 gez0ck0rt ^^)

Die Kompetenzen der Berufsschulelehrer sind insofern ganz ok, aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen ... da haben wir z.B. einen Lehrer in Datenbanken, der sich erst seit nem Jahr mit Datenbanken auseinandersetzt und es erstklassig versteht, einem die Materie richtig madig zu machen ... dann gibt es welche, die gerne mal _aus_ihrer_Haut_fahren_ und es kann schonmal vorkommen, daß manche aus unserer Klasse als Depp, A***, etc beschimpft werden.

Allgemein gesagt kann man von unseren 8 Lehrern die hälte getrost in die Tonne kloppen.

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Was ist denn eigentlich hier am Gange?

Wo sind wir hier, dass sich Azubis aus der Generation der PISA-Opfer anmassen, Woerter wie "in die Tonne kloppen" zu gebrauchen, wenn sie ueber ihre Lehrer schreiben?

Wozu soll eigentlich so ein Thread dienen, wenn nicht zur Ablenkung von eigener Ungebildetheit, mangelnder Lernmotivation und zweifelhaftem sozialem Benehmen?

Warum schreibt hier niemals jemand ueber seine eigenen Probleme mit der Grundbildung, dem logischen Denken, dem Anwenden von strukturierten Problemloesungstrategien, der analytischen Algorithmik, der Aussagenlogik, kurz Faehigkeiten, die es in der Schule zu lernen gibt und von denen man durch internationale Bildungsforschung weiss, wie sehr sie gerade deutschen Schuelern fehlen?

Warum sagen Mitglieder der Spezies Mensch, einer vernunftbegabten, neugierigen Gattung, dass sie etwas angeblich nicht zu lernen brauchen oder nicht wissen wollen?

Wie kommt ein menschliches Wesen zu der Illusion, es koennte sein taeglich Brot mit Mausklicks verdienen, waehrend der Rest der Menschheit dafuer zustaendig sein soll, die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen, waehrend es sich den halben Tag lang ueber den Geschmack der Mayonnaise den Kopf zerbricht?

Und wie kam ein Personalchef von BMW auf die Idee, das gefluegelte Wort "Eine Gesellschaft, die ihre Lehrer nicht achtet, befindet sich im Niedergang." zu veroeffentlichen?

Ich will es Euch sagen: Weil den selbstgerechten Kritikausteilern und Selbstbetruegern wegen ihrer hoffnungslosen Konsumentenhaltung niemand beigebringen konnte, dass die Probleme des wirklichen Lebens nicht rot angestrichen sind.

Aber das werdet ihr alles noch frueh genug merken. Nur wird es dann wesentlich schmerzhafter sein und auf eine Weise geschehen, die durch Jammern auf Foren nicht mehr zu kompensieren ist.

Sorry, war mir mal ein Beduerfnis, etwas gegen den Mainstream zu schreiben. Mache ja jeden Tag die entsprechenden Erfahrungen und sehe Menschen ihre Zukunft vertroedeln, verbummeln, verzocken und verdiskutieren.

Disclaimer: Ist natuerlich nicht jeder gemeint, nur eine Gruppe. Wer sich angesprochen fuehlt, bitte vorlaeufig nicht durch schmale Tueren gehen; das Brett vorm Kopf ist wahrscheinlich noch zu breit.

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Zugabe!!! (applaudier)

Zitat:

"Lehrer kommen zu spät, sind überfordert, gehen zwischendurch mal für Stunden weg. Andere sind pünklich schaffen es aber ein ganzes Halbjahr jeden Block dasselbe zu machen (ohne neuen Stoff) nämlich TAE Dosen (wie spannend)."

Also ich habe bei einigen Schülern genau dasselbe Verhalten beobachten können, nur mit dem Unterschied, daß manche Wochen oder gar Monate zu spät kamen (oder nie wieder, weil sie "entfernt" wurden, nachdem nicht mal mehr die Firma aufgesucht wurde) und zwischendrin einfach mal nach Hause gingen um sich aufs Ohr zu hauen.

Sollte man nicht froh sein, wenn es noch Leute gibt, die kontinuierlich dafür sorgen, daß irgendjemand in der Lage ist TAE Dosen richtig anzuschließen? Find ich gar nicht so falsch. Wer meint, Softwareentwicklung und Netzwerkplanung wäre so Spannend wie ein Hitchcock, sollte erst mal abwarten, bis er eine Weile gearbeitet hat und dann nochmal über den Satz nachdenken. Wieso glaubt jeder, ständig den ultimativen Hype erleben zu müssen um noch existieren zu können? Ich bin jedenfalls froh, daß es monoton arbeitende Bäcker gibt.

Wäre es jetzt nicht an der Zeit einen neuen Thread aufzumachen?

"Eure Meinung: Berufsschüler !!!!!!!"

Ich glaube auch, daß alle subjektiven negativ in Beiträgen gehorteten Schulerfahrungen zu nichts führen, außer zu einer schlechten allgemeinen Stimmung. Leider neigt der Mensch dazu, sich gerne seinem vermeintlichem Leid hinzugeben und zu jammern, anstatt drüber nachzudenken, was los ist und wie man das Problem selber lösen könnte. Wie nannte man die Problemlöserfähigkeiten nochmal? Softskills! (sollte sich jeder mal kurz anschauen - insbesondere die Punktauflistung unten) Jedenfalls war das der ein oder anderen Firma auch recht wichtig.

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Wie ich eigentlich schon in meinem ersten Posting ausgedrückt habe, liegt die fehlende Motivation meiner Lehrer IMHO an der Praxis der Schulleitung Lehrern Fächer, die sie nicht studiert haben, aufzudrängen. Falls der Lehrer dann auch kein Interesse bzw. Spaß an dem Fach hat kann ich den Unmut verstehen.

Ich mache der "schlechten" AWP-Lehrerin auch keinen persönlichen Vorwurf. Sie ist eigentlich Englischlehrerin und was man von anderen Klassen hört auch ziemlich gut.

Satzteile wie "... in die Tonne kloppen" finde ich in einer Diskussion um Lehrer absolut fehl am Platz.

Ich finde es auch bescheiden wie sich manche meiner Klassenkameraden bei den "guten" Lehrern verhalten. Ständig wird im Unterricht geredet, wenn möglich auf fachfremden Internetseiten gesurft usw. Kein Wunder wenn motivierte Lehrer, auf längere Zeit gesehen, ihre Motivation verlieren und 0815 Unterricht machen.

Ich finde man darf bei der Diskussion nicht aus den Augen verlieren, dass beide Gruppen (Schüler ./. Lehrer) Menschen sind und das es in beiden Gruppen "schwarze" Schafe gibt.

Ich bin der Meinung das man, auch wenn man wenig Ahnung von einem Stoff hat, dies mit guter Vorbereitung auf die Stunde auch guten Unterricht machen kann. Bestes Beispiel unsere "gute" AWP-Lehrerin. Sie hat uns am Anfang des Schuljahres gesagt, dass sie zwar keine große Ahnung von Datenbanken und SQL hat, aber versucht uns im Stoff eine Stunde vorraus zu sein, da Sie in unserer Jahrgangsstufe das erste Mal AWP unterrichtet. IMHO reicht das um wenigstens den Stoff gut vermitteln zu können. Bei Fragen/Problemen habe ich persönlich auch kein Problem, wenn ein Lehrer die Antwort erst in der nächsten Stunde hat.

Für Lehrer, die jede Stunde, über ihre vielen Überstunden und die schlechte Bezahlung klagen, habe ich kein Verständnis. Einige Azubis in meiner Klasse haben auch eine 40-Stunden-Woche und es werden noch unbezahlte Überstunden vorrausgesetzt. Das ein Lehrer unzufrieden mit seiner Situation ist, kann ich verstehen - nur vor den Schülern sollte man das IMHO nicht andauernd wiederholen.

just my 0.02 EUR

PS: Das man fehlendes Wissen sich selbst beibringt, gehört in unserem Beruf IMHO dazu und muss nicht extra diskutiert werden.

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hi,

also ich hab auch in den ersten 2 berufsschuljahren schmerzliche erfahrungen machen müssen.

ich hab mich am anfang riesig gefreut was die uns alles beibringen wollten.

aber dann fing es halt an. wir sollten programme schreiben wo die lehrer selbst leider nicht durchgeblickt haben z.b.

wir hatten einen lehrer der halt dazu von der schulleitung verdonnert wurde bei uns software-unterricht zu geben. ihm halt ich das gar nicht vor, er kann ja nix dazu. aber wie soll uns so jemand was beibringen wenn er selbst nicht mal "will".

dann is halt noch die ausstattung richtig mies gewesen. zu kleine räume, zu wenig pcs und die hälfte ging immer nicht wenn man mal was machen wollte/sollte. (ich mecker nicht mal das sie zu langsam waren, für einfache C-programmierung hatten die meiner meinung nach gereicht)

im zweiten lehrjahr hatten wir professionellere lehrer. die versprachen am anfang ziemlich viel so das wir nach der ersten woche dachten das das jahr wirklich gut wird. das hat sich alllerdings in der zweiten woche schlagartig gelegt. denn wenn uns ein lehrer beibringen will mit windows zu arbeiten und domänen und server und sowas und schafft es dabei leider nicht einmal die auflösung von windows zu verändern oder benutzer anzulegen dann find ich das ganz schön traurig.

jetzt im dritten lehrjahr haben wir einen lehrer der weiß auch nicht alles aber er tut nicht so als würde er alles wissen und ddas finde ich sehr gut! er bemüht sich drum uns alles für die prüfung bei zu bringen. wiederholt sachen was wir schon längst dran gehabt haben müssten. geht auf uns ein. hört auch mal auf uns -> is ja so das schüler manchmal mehr können als ihre lehrer oder in manchen gebieten einfach besser sind (gerade in modernen).

alles in allem kann ich sagen das die berufsschule halt von jahr zu jahr besser wurde. nur wäre sie halt gleich ab dem ersten so gut gelaufen wie jetzt in letzten hätten wir noch mehr lernen können.

@gajUli: also ich schreibe hier nur halbwegs objektiv. was manche für sprüche los lassen finde ich auch nicht unbedingt gut. bei mir wars halt leider auch so das ich was lernen wollte aber das eben durch die lehrkräfte u.a. verbaut wurde. ich gebe zu das ich nicht alles weiß. vor allem im software-bereich bin ich halt total schlecht. aber wenn man keine unterstützung hat um etwas zu lernen seh ich halt schwarz

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Originally posted by MoBaB

(...)

dann is halt noch die ausstattung richtig mies gewesen. zu kleine räume, zu wenig pcs und die hälfte ging immer nicht wenn man mal was machen wollte/sollte. (ich mecker nicht mal das sie zu langsam waren, für einfache C-programmierung hatten die meiner meinung nach gereicht)

(...)

Das kenne ich auch von meinem ersten Schuljahr. Teilweise waren mehr als die Hälfte der Computer wegen fehlender / falscher Konfiguration nicht zu nutzen. Zum Glück habe ich einen Laptop, mit dem ich dann im AWP-Unterricht arbeiten konnte.

Das eigentliche Problem liegt aber auch wieder in der Schulleitung bzw. der Politik. Denn es gibt keinen hauptamtlichen Admin an der Schule, sondern das müssen die Lehrer auch noch zusätzlich machen. (Wo wir wieder beim Zeitproblem angekommen sind.)

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richtig!

unsere lehrer sind zum teil ganz gut.

haben 3 cisco instructor in der schule und n paar mit MCPs.

also so netztechnisch siehts schon gut aus.

aber wenn die lehrer zu gut werden isses auch nix. dann sind sämtliche icq-ports und alles gesperrt. bad-word-proxy mit zigtausenden von wörtern. und sämtliche files wie exe, zip .... usw gehen nicht runterladen. ;) ;) ;)

ich hab seit anfang des zweiten lehrjahres auch einen lappi. -> gott sei dank!

is aber nur celeron 1200 und sis-grafik. also nix zum zocken. aber ich kann mich dann mit sinnvollerem beschäftigen. z.b. hab ich jetzt wenn ein paar std waren wo wir nichts gemacht hatten an meinem webserver-referat weitergearbeitet.

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Klingt doch alles noch ganz gut.....

Wir haben das Glück in ner Schule zu sein, wo es noch nicht mal Fächer gibt...

Also eigentlich gibts schon Fächer, aber keiner weiß wer was macht...Englisch läuft gut, Sport :D auch, und naja, Politik und Wirtschaft geht auch :)

Aber IT Fächer hammer irgendwie net... Also kein Plan... lern Fisi, Anwendungsheinis hamwer auch noch in de Klasse und Programmiern eigentlich nur.

Von Netzwerken, It Systemen, Systembetreuung, Netzwerkprotokollen etc....hat uns noch nie jemand was erzählt!

Programmiern bringen wir uns untereinander bei, weil der Lehrer nich da iss, oder keinen Plan hat (oder nich da iss weil er keinen Plan hat!!!!) Und genau das sind die Leute die uns dann noten geben sollen. Wenn ich die Lehrer drauf anspreche erzählen mir die, dass das ne neue form des Unterichts wäre (ohne ****** jetz!)

Die Schule iss voll fürn *****! Bringt uns nix..... total Sinnlos!!!!

Wir hatten mal alle in Deutsch ne 2 (die ganze Klasse)!!!! Die hatten wir deshalb, weil zwar Deutsch auf dem Lehrplan stand, aber es nich unterrichtet wurde.

Naja, hab jetz auch vieles Ausgelassen, aber nur weil ich mir sonst löcher bim tippen ins Notebook hauen würde.

mfg CJW

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Ich habe bei mir den direkten Vergleich. Wir sind 4 Azubis, zwei AE und zwei Fisy, somit auch in unterschiedlichen Klassen und unterschiedlichen Lehrern. Aber an der gleichen Schule. Die beiden AE bekommen fast mehr Netzwerktechnik beigebracht als wir Fisi's. Das finde ich persönlich sehr traurig und schade. Die lernen auch sehr viel im Bereich Programmierung, C++ und Java, mit kometenten und gebildeten Lehrern. Und ich? Letzten Schulblock haben wir Unreal übers Netzwerk gespielt mit Laptops. Der Lehrer spielte da mit. Das wurde dann im Klassenbuch mit dem Titel "Praktische Umsetzung der Ethernet-Topologie" verewigt. Dafür haben wir in Wiso einen guten Wirtschaftslehrer, der uns viel beibringt. Und auch in AE lernen wir echt viel, dafür dass wir Fisi's sind. Aber in IT? Das ist wirklich inhaltlich ein schlechter Unterricht. Mittlerweile haben wir es so geregelt, dass sich unsere AEler immer zwei Kopien mehr nehmen und uns die mitbringen und wir uns die Themen dann gegenseitig vermitteln. Das macht Spaß und wir haben alle was davon... aber eigentlich wäre es auch Inhalt der Berufsschule, solche Inhalte zu vermitteln...

Hoch anrechnen muss ich aber allen Lehrern, dass sie sehr bestrebt sind, uns die Social Skills nahe zu legen. Wir lernen den Umgang miteinander, Teamgeist entwickeln, Präsentieren und Kommunikation mit positiven Ausgang zu steuern. Das finde ich sehr wichtig und auch gut.

Was mich allerdings stört sind die vielen "keinen-bock-schüler" in meiner Klasse. Die Hälfte der Schüler kommt gar nciht und die andere Hälfte erst ab 10h. Sie stören den Unterricht durch ihr ständiges zu-spät-kommen und sind dann auch noch nervend laut und kommen mit 5-Klässler-Kommentaren wie "können wir heute früher schluss machen"... dazu muss ich nichts mehr sagen. Was sich so mancher Schüler heraus nimmt, grenzt schon an Frechheit und ich finde sowas nicht in Ordnung.

Ich mache diese Ausbildung, um mir die Fähigkeiten eines Fachinformatikers anzueignen. Das ich dabei etwas lernen möchte und muss versteht sich von selber. Aber durch das Fehlverhalten mancher Berufsschüler wird dieser Lernerfolg unterdrückt und behindert.

Mein Fazit: alle Lehrer in der Berufsschule sind kompetent; Kompetenz ist mehr als die Vermittlung von Wissen. Es spiegelt auch immer einen Teil der Persönlichkeit wieder und ich habe noch keinen Berufsschullehrer antreffen können, wo man sagen würde "der hat einen schlechten Charakter". In den meisten Fälle bekommt man auch viele Informationen vermittelt. In Einzelfällen sind auch schwarze Schafe dabei, die nicht unbedingt Wissen vermitteln möchten (oder können) und lieber den Status "beamteter Lehrer" haben. Aber das sind wirklich Einzelfälle.

Und selbst diese Schwarzen Schafe sind manchmal nur ein Produkt der Schüler. Wenn die ganze Klasse ein "Null-Bock"-Klima ausstrahlt, hat so mancher Lehrer keine Lust, vor versammelter Mannschaft etwas zu erzählen, was niemanden interessiert. Wenn eine solche Erfahrung bei manchen Lehrern über einen längeren Zeitraum gehen, kann ich schon verstehen, dass es ihn frustet und er nicht mehr das macht, was er ursprünglich machte: guten Unterricht. Das die Schüler, die etwas lernen möchten, die leitragenden sind, lässt sich nicht vermeiden. Dazu kommt auch noch, dass Berufsschullehrer in vielen Fällen auch noch "normale" Schüler in Ganzzeitunterricht unterrichten und nicht nur Pisa beweist, was in deutschen Schule auf den Stühlen sitzt. Das Arbeitsklima ist von Unlust geprägt.

Daher denke ich, wenn wir als Berufsschüler den Lehrern entgegenkommen und zeigen, dass wir lernen möchten und ein großes Input fordern, können wir diesem Trend entgegen wirken.

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hallo zusammen,

bei uns ist es ausgeglichen.

Es gibt Lehrer die entweder kein Bock oder kein Wissen haben und dementsprechend ist auch der Unterricht.

Es gibt aber auch Lehrer die richtig gut sind und uns das Ganze ziemlich gut rüberbringen!!

Ich find das die BS schon wichtig bzw. unverzichtbar ist, weil man auch mit anderen Azubis reden kann und da unter Umständen vieles Neues mitkriegt!! Außerdem, wie schon jeben erwähnt, gibt es Lehrer bei denen man auf jeden Fall was lernt!!

Die BS - Zeit könnt aber auf jedenfall gekürzt werden!!

Ciao

Antibiotik

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Originally posted by CJW

Klingt doch alles noch ganz gut.....

Wir haben das Glück in ner Schule zu sein, wo es noch nicht mal Fächer gibt...

Also eigentlich gibts schon Fächer, aber keiner weiß wer was macht...Englisch läuft gut, Sport :D auch, und naja, Politik und Wirtschaft geht auch :)

Aber IT Fächer hammer irgendwie net... Also kein Plan... lern Fisi, Anwendungsheinis hamwer auch noch in de Klasse und Programmiern eigentlich nur.

Von Netzwerken, It Systemen, Systembetreuung, Netzwerkprotokollen etc....hat uns noch nie jemand was erzählt!

Programmiern bringen wir uns untereinander bei, weil der Lehrer nich da iss, oder keinen Plan hat (oder nich da iss weil er keinen Plan hat!!!!) Und genau das sind die Leute die uns dann noten geben sollen. Wenn ich die Lehrer drauf anspreche erzählen mir die, dass das ne neue form des Unterichts wäre (ohne ****** jetz!)

Die Schule iss voll fürn *****! Bringt uns nix..... total Sinnlos!!!!

Wir hatten mal alle in Deutsch ne 2 (die ganze Klasse)!!!! Die hatten wir deshalb, weil zwar Deutsch auf dem Lehrplan stand, aber es nich unterrichtet wurde.

Naja, hab jetz auch vieles Ausgelassen, aber nur weil ich mir sonst löcher bim tippen ins Notebook hauen würde.

mfg CJW

Wenn du so im Namen deiner Klasse aus deinem Wohnort sprichst, wunderst du dich dann über deinen Erkenntnisgewinn in der Schule?

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Diesem Thread würde ich gern ein paar Zitate hinzufügen...

Der Edle stellt Anforderungen an sich selbst,

der Gemeine stellt Anforderungen an die anderen Menschen.

(Konfuzius)

"Einen Menschen zu verurteilen, selbst aber nicht fähig sein, ihn zu Besserem zu beeinflussen, ist das gleiche, wie einen aus den Flammen zu retten, um ihn anschließend ins Wasser zu werfen."

(Mao Tse)

"Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten."

(Mirepoix De Levis)

Suche nicht Fehler. Suche Lösungen.

(Ford, Henry I.)

In jedem Urteil drueckt der Mensch sich selbst aus.

(Ricarda Huch)

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

(Carl Gustav Jung)

Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.

(Albert Einstein)

Es hört doch jeder nur, was er versteht.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Uns Menschen ist es zwar gelungen, das Raubtier in uns auszuschalten - nicht jedoch den Esel.

(Winston Spencer Churchill)

Denken ist die härteste Arbeit, die es gibt.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund,

warum sich so wenig Menschen damit befassen.

(Henry Ford)

Dem habe ich nichts hinzuzufügen ;)

Gruß, cujo

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Originally posted by cujo

Diesem Thread würde ich gern ein paar Zitate hinzufügen...

Der Edle stellt Anforderungen an sich selbst,

der Gemeine stellt Anforderungen an die anderen Menschen.

(Konfuzius)

"Einen Menschen zu verurteilen, selbst aber nicht fähig sein, ihn zu Besserem zu beeinflussen, ist das gleiche, wie einen aus den Flammen zu retten, um ihn anschließend ins Wasser zu werfen."

(Mao Tse)

"Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten."

(Mirepoix De Levis)

Suche nicht Fehler. Suche Lösungen.

(Ford, Henry I.)

In jedem Urteil drueckt der Mensch sich selbst aus.

(Ricarda Huch)

Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

(Carl Gustav Jung)

Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.

(Albert Einstein)

Es hört doch jeder nur, was er versteht.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Uns Menschen ist es zwar gelungen, das Raubtier in uns auszuschalten - nicht jedoch den Esel.

(Winston Spencer Churchill)

Denken ist die härteste Arbeit, die es gibt.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund,

warum sich so wenig Menschen damit befassen.

(Henry Ford)

Dem habe ich nichts hinzuzufügen ;)

Gruß, cujo

*lol*

Die Sprüche muss ich mir merken

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Originally posted by cujo

Diesem Thread würde ich gern ein paar Zitate hinzufügen...

(Konfuzius)

(Mao Tse)

(Mirepoix De Levis)

(Ford, Henry I.)

(Ricarda Huch)

(Carl Gustav Jung)

(Albert Einstein)

(Johann Wolfgang von Goethe)

(Winston Spencer Churchill)

(Henry Ford)

...das ist alles nur geklaut.

...am besten gefallen mir die posts in denen nicht nur auf die bs oder umgekehrt auf die schüler geschimpft wird, sondern der umstand akzeptiert wird dass die bs mit unmotivierten lehrern und schülern genauso geschlagen sind, wie sie mit motivierten l. + s. gesegnet sind.

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ich denke man sollte aus seiner BS Zeit immer das Beste machen,

wir hatten auch Lehrer die öfters mal ne Stunde beim Kopieren waren,

mit der Zeit akkzeptiert man es eben.

Man sollte sich dann eher auf die Lehrer konzentrieren die motiviert sind, und die dann nicht mit oberflächlichen Argumenten abtuen nur weil es für den Einzelnen vielleicht zu einfach ist!

Ich denke gerade bei FI ist es verdammt schwer ne Klasse unter nen Hut zu bekommen.

Ich konnte z.B. schon objektorientiert programmieren während andere noch an if - Schleifen waren.

und im System Bereich haben die dann eben mich unterstützt

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Originally posted by Hasi

ich denke man sollte aus seiner BS Zeit immer das Beste machen,

Ich konnte z.B. schon objektorientiert programmieren während andere noch an if - Schleifen waren.

und im System Bereich haben die dann eben mich unterstützt

die zwei sätze find ich extrem gut.

wir versuchen auch das beste draus zu machen und lernen halt auch einmal seblständig.

und wenn man von anderen unterstüzt wird find ich das riesig. im it-sektor isses leider oft so das man dumm angeschaut wird wenn man etwas nichts weiß anstatt es das man es erklärt.

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Originally posted by ...

...das ist alles nur geklaut.

...am besten gefallen mir die posts in denen nicht nur auf die bs oder umgekehrt auf die schüler geschimpft wird, sondern der umstand akzeptiert wird dass die bs mit unmotivierten lehrern und schülern genauso geschlagen sind, wie sie mit motivierten l. + s. gesegnet sind.

Geklaut nennt man es, wenn der Verfasser nicht angegeben wird. Ergo: ein Zitat (und ein Zitat kann mit Quellenangabe IMHO nicht geklaut sein) :D

Gruß, cujo

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So, ich habe den Threat eröffnet, also muss ich jetzt mal was zu den Anschuldigungen sagen.

Ich will hier nicht sagen, alle Lehrer sind ... . Es ging mir viel mehr um den Vergleich mit anderen BS.

Ich wollte einfach mal wissen, ob es generell an BS so wie bei uns ist. Außerdem waren die Sachen, die ich im ersten Posting geschrieben habe nicht alles. Es gibt durchaus Lehrer die angagiert sind und uns was beibringen wollen. Leider haben viel Schüler bei uns darauf einfach keine Lust, und wie schon geschrieben wurde, gehen einfach, etc. Aber genauso wie man nicht alle Lehrer über einen Kamm scheren kann, kann man das mit Schülern auch nicht.

Übrigens: Den Fehler bei sich selbst suchen ... schön, ich suche nach einem Fehler bei mir, der der Grund dafür ist, z.B. unser Lehrer in den 6 Stunden, die wir heute hatten, mit Glück vielleicht eine Stunde da war. Das ist nicht unser Fehler, sondern ist klar ein Problem, was man getrost auf andere schieben kann.

Was anderes: Wie sieht's bei euch mit der Ausstattung der Schulungsräume aus. Bezugnehmend auf Hard- und Software. Wir heben 1GHz Rechner, die eigentlich ausreichen. Wir fahren WIN2K und SuSE 8.0. Leider haben wir keinen C++ Compiler aus dem tollen g++ und dem bei Linux mitgelieferten KDevelop. VB machen wir als VBA unter Excel, weil keine VB Umgebung vorhanden ist. Java haben wir gar nicht.

Matze

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