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sylenz

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Reputationsaktivitäten

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    sylenz reagierte auf RubberDog in Starke Verzweiflung macht sich breit als Software Entwickler   
    Was du beschreibst ist nahezu ein Lehrbuch-Beispiel für das Imposter-Syndrom; https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstapler-Syndrom
    Das ganze ist gerade in der IT ziemlich verbreitet, unter anderem weil doch einige Teile der Arbeit daraus bestehen, sich Dinge im Internet zusammenzusuchen.
     
    Wärst du so 'schlecht' wie du von dir denkst, hätte dein Chef dich nicht als Lead-Dev ausgesucht, wie @thereisnospace so ausführlich erklärte.
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    sylenz hat eine Reaktion von SaJu erhalten in Umschulung, Fortbildung oder Ausbildung   
    Es gibt einen Mangel in bestimmten Bereichen der IT an hoch ausgebildeten und erfahrenen Spezialisten. Ergo umso höher deine Qualifikation, desto begehrter bist du. 
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    sylenz hat eine Reaktion von PVoss erhalten in Rationales Studium oder Mid-Life Crisis Studium ;-)   
    This. 
    Ein über mehrere Jahre dauerndes Studium (gerade berufsbegleitend) erfordert ein hohes Maß an intrinsischer Motivation und da macht es eine Menge aus, wenn man Spaß an (vielen) Modulen hat. 
    Den Studiengang würde ich jetzt auch gar nicht überbewerten. Bachelor sind immer "nur" Grundlagen. Ob du nach dem Studium den Arbeitsbereich wechselst kannst du dann immer noch entscheiden, zwingt dich ja keiner. Schau dir die curricula der Studiengänge genau an und entscheide dann. Gibt ja inzwischen einige Hochschulen die Fernstudiengänge anbieten. Gerade mit Familie empfehle ich möglichst flexible Klausurtrrmine (am besten monatlich) und (je nach Lerntyp) eher weniger Präsenzphasen. 
    Allgemein kann ich dir empfehlen das Thema intensiv mit deiner Frau zu diskutieren. Sie und deine Kinder werden in den nächsten Jahren oft auf dich verzichten müssen. Das muss die Beziehung auch aushalten können! Und für die Kids hast du auch erheblich weniger Zeit. Mach einen präzisen Lernplan pro Semester und zieh durch!
    Gedanken um den ROI würde ich in diesem Fall nicht machen. Monetär rechnet sich das vermutlich bei deinem extrem (!) guten Gehalt nicht mehr. 
    Aber psychologisch musst du den Weg vermutlich gehen, sonst ärgerst du dich den Rest deines Lebens. Sieht man häufiger, ganz aktuell sogar in einem neuen Blog auf Fernstudium-Infos.de (https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/19124-was-will-der-alte-sack-noch/) 
     
    Viel Erfolg! 
  4. Like
    sylenz reagierte auf TooMuchCoffeeMan in Gehalt durch Weiterbildung steigern   
    Ich kenne ehrlich gesagt nur 3 Beispiele. Alle drei waren für 12 Jahre verpflichtet und hatten die Offizierslaufbahn, also gehobener Dienst, eingeschlagen. Alle drei waren bei ihrer Entlassung aus der Bundeswehr Hauptmann, hatten mindestens einen Studienabschluss (einer hatte nach dem ersten Master noch ein weiteres Studium dran gehängt) und waren während ihrer Zeit bei der Bundeswehr in unterschiedlichen Funktionen mit der Nato involviert und teilweise international tätig.
    Zwei davon habe ich als Consultants kennen gelernt. Beide waren tolle Kollegen auf die man sich verlassen konnte und die es innerhalb von 1 - 2 Jahren zum Manager bzw. Senior Manager gebracht haben. Der andere ist ein langjähriger Freund, der inzwischen im mittleren Management bei einem großen Spiele Publisher arbeitet. 
    Alle drei haben sich gut in die Arbeitswelt der freien Wirtschaft integriert. Keiner von dreien weist die Eigenschaften auf die @Crash2001beschreibt. Zugegeben, die Sample Size ist sehr klein und alle drei waren Offiziere. Dennoch finde ich, dass man mit allgemeinen Aussagen über Bundeswehrsoldaten zurückhaltend sein sollte. Es mag durchaus die stumpfen Befehlsempfänger geben, die nach dem Bund für nichts anderes mehr zu gebrauchen sind. Ich glaube allerdings, dass diese Leute auch dann nicht in der freien Wirtschaft klar kommen würden, wenn Sie von Anfang an dort gearbeitet hätten. 
  5. Like
    sylenz reagierte auf tTt in Gehalt durch Weiterbildung steigern   
    @_radeberg
    mir ist schleierhaft, wie du aktuell auf ~3500-4000€ brutto kommst, denn A8 Stufe 8 sind „nur“ 3440€ pro Monat. Ich bezweifle allerdings sehr stark, dass du bereits Stufe 8 als SaZ12 erreicht hast. 
     Entweder du hast ordentliche (Gefahren-/Schicht-)Zuschläge oder du bist verheiratet und hast zusätzlich bereits ein paar Kinder, für die es dadurch auch entsprechende (Familien-)Zuschläge gibt. Wahrscheinlich bist du auch in Steuerklasse 3.
    Als Soldat/Beamter werden keine Sozialabgaben fällig, als Soldat ist zudem keine Krankenversicherung notwendig durch die ärztliche Truppenversorgung.
    Da reichen für 3,5k€ netto erheblich weniger brutto, ich würde schätzen ca. 4K€ brutto pro Monat.
    3,5k€ netto pro Monat in Steuerklasse 1 als normalsterblicher bedeuten bereits >65k€ brutto, sprich monatlich >5k€ brutto. Als normaler Angestellter fallen 21-22% Sozialabgaben an, die ein Soldat/Beamter nicht hat. Der Beamte muss sich selbst noch privat krankenversichern (ca. 250-500€ monatlich).
    Als frisch ausgelernter FISI, dazu im Großraum Berlin halte ich 3,5k€ netto für nahezu ausgeschlossen. In Berlin sind zum Start 2,8k€-3,2k€ brutto üblich und der Schnitt. Das sind 1500-1700€ netto.
    Ich beziehe mich dabei auf Steuerklasse 1.
  6. Like
    sylenz hat eine Reaktion von PVoss erhalten in Lügen im Vorstellungsgespräch?   
    Ich verstehe gar nicht, warum hier auf dem angeblich schlechten AG oder den Personalern herumgeritten wird. 
    Die vom TE genannte Ausgangslage war die letzte Runde des Bewerbungsverfahrens im lockeren Teamgespräch. Wenn sich das Team gegen einen Bewerber entscheidet kann dafür der AG rein gar nichts.
    Das Team hat sich gegen den TE entschieden, da dieser scheinbar nicht dazu gepasst hat. Das ist überhaupt nicht schlimm und wie schon im Thread genannt, perspektivisch für alle Seiten gut. Natürlich kann ein erster Eindruck auch täuschen, aber wenn mehrere Teilnehmer bei dem Gespräch dabei waren gibt sich doch ein ganz gutes Bild.
    Von der Seite her: Alles prima, nur dass die Entscheidung leider negativ dem TE gegenüber ausfiel.
    Ich würde Dir raten trotzdem immer authentisch zu bleiben. Das gibt sonst nur später viel Frust und Enttäuschung. Wenn man natürlich gaaanz dringend einen Job braucht um nicht arbeitslos zu werden kann man das natürlich machen, würde ich aber nicht empfehlen wenn man an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert ist. Lügen haben kurze Beine und das kommt irgendwann alles raus, was Deine Authentizität empfindlich schadet. 
    Mein ganz persönlicher Eindruck und (hoffentlich unbewertete) Meinung: Ich persönlich würde mich auch gegen einen Bewerber entscheiden, der außer Arbeit und Netflix nichts weiter macht (Hobbys/Urlaub). Das klingt einfach nicht gesund.
    Es gibt sicher auch irgendwo Teams, die aus ähnlich veranlagerten Typen bestehen und die freuen sich dann über einen "Bruder im Geiste". Es muss einfach nur im Team stimmen. Meiner Erfahrung nach werden in den meisten Jobs aber eher Teamplayer gesucht die möglichst wenig anecken und "massenkonform" sind.
    Nochmal kurz zum Thema Finanzen. 2,5k Netto ist eine Menge als Single! Das ist nach [1] überdurchschnittlich - natürlich je nachdem wo man genau wohnt. Wofür man seine Kohle ausgibt ist natürlich jedem selbst überlassen, aber man sollte dann nicht jammern, dass man zu wenig verdient. Für eine Eigentumswohnung o.w.a.i. in Großstadtnähe reicht das Einkommen dann evtl. bei den aktuellen Immobilienpreisen doch nicht aus und wenn man sich trotzdem für den Kauf entscheidet bleibt weniger zum Leben übrig. Dafür hat man ja auch entsprechend eine Investition getätigt. Ist alles fein, kein Grund m.E. für irgendeine Diskussion ;-).
     
    [1] https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/einfach-testen-verdienen-sie-ueberdurchschnittlich-16322293.html
  7. Danke
    sylenz hat eine Reaktion von ztirom001 erhalten in Studium parallel zur Ausbildung   
    Diese Argumentation verstehe ich nicht, zumindest monetär verhält sich vielmehr genau diametral. 
    Wenn man berufsbegleitend studiert hat man ein festes Einkommen, sammelt BE und steigert entsprechend im Lauf der Jahre sein Gehalt. Natürlich sind die Studiengebühren nicht unerheblich, die Kosten lassen sich jedoch steuerlich absetzen, evtl. beteiligt sich der AG und Stipendien gibt es auch noch. 
    Mein Tipp: Wenn Du die geistigen Kapazitäten über hast: Machen!
    Wenn natürlich die Ausbildung leidet macht eine Zusatzbelastung keinen Sinn und ist kontraproduktiv. Aber umso jünger man ein Studium abschließen kann, desto besser. Das Leben wird nicht einfacher :-). 
  8. Like
    sylenz reagierte auf asmodii in Wie lange für LPIC Essentials?   
    Du hast die LPIC-Prüfung also mit den Originalfragen gemacht? Das ist Betrug. Nur mal so am Rande. Genau so werden die Zertifikate entwertet. Sehr schade.
  9. Like
    sylenz reagierte auf userbig in Apex Entwickler als 450€ Stelle - Stundensatz? Vorgehensweise?   
    Wieder ein klassischer Fall von, ich möchte sehr viel, aber will sehr wenig zahlen - so läuft das aber nicht in der IT. UND DANN beschweren, dass man keine Leute findet. Man kennt es zu genüge...
    Wäre eigentlich eine Schande, wenn du tatsächlich so jemanden finden würdest...
  10. Like
    sylenz reagierte auf allesweg in Apex Entwickler als 450€ Stelle - Stundensatz? Vorgehensweise?   
    @Daij du willst dich also mit veraltetem Wissen als Arbeitgeber starten und das Wissen zu einem dir unbekannten Preis einkaufen?
    @kylt kostet ein Entwickler jetzt über 900€ pro Tag oder 15€ pro Stunde? Weil in Kombination müsste der Tag 60 verrechenbare Stunden haben...
     
    an beide: da passt was nicht...
  11. Like
    sylenz hat eine Reaktion von PVoss erhalten in FIAE gerade fertig und kurz davor, in die Supportfalle zu tappen   
    Du hast dich da sicher gut drüber informiert, dennoch: meines Wissens nach fordern viele Hochschulen einen "guten" Bachelor Abschluss. Das entspricht einer 2,5.
    Deine Herangehensweise ist mir nicht verständlich. Warum macht man eine Ausbildung und lässt diese dann für ein Fernstudium schleifen? Entweder man tut sich so leicht, dass ein Studium parallel möglich ist und man einen spitzen Abschluss in der Ausbildung schafft, oder man macht eines nach dem anderen, bzw. studiert langsamer. 
    Diese Frage werden sich wohl alle Bewerbungsempfänger stellen. Mit einem erfolgreichen Master-Abschluss sieht die Sache dann wieder anders aus, momentan klingt das alles nicht so gut. 
    Zur aktuellen Situation, mein Tipp: Mache den gleichen Fehler nicht noch einmal. Fokussiere dich auf das was du willst. Wenn Studium dann richtig. Einen Job auszuwählen, der die maximale Zeit / Ressourcen für ein Studium verfügbar hält wird dich vermutlich weder beruflich, noch im Studium befriedigen.
    Wenn dies finanziell nicht möglich ist: Job first. Studium dann im Rahmen freier Kapazitäten. Dauert dann länger, ist aber substanzieller 
  12. Like
    sylenz reagierte auf MarcoDrost in Anschreiben bewerten   
    Das Anschreiben einer Bewerbung sollte ein kurzes Briefing für das Recruiting sein, warum man sich für eine/n geeignete/n Bewerber(in) hält. Ferner sollte es Punkte kurz erläutern, die keinen Platz im Lebenslauf finden.
    Dein Anschreiben ist schwerpunktmäßig eine Beschreibung Deiner aktuellen Tätigkeit. Das mag ein starkes Pfund sein, sollte jedoch eigentlich dem Lebenslauf entnehmbar sein.
    Einleitungssätze, die beschreiben, dass man eine neue Stelle sucht und eine Stellenanzeige gefunden hat, zeugen nicht von Kreativität. Auch die Tatsache, dass einem eine Stellenanzeige sofort angesprochen hat, ist kein origineller Beginn. Zu Beginn sollte immer ein starkes Argument stehen. In Deinem Fall könnte dies wie folgt lauten:
    Sehr geehrte/r <Herr/Frau> <Nachname>,
    aus ungekündigter Position als <Jobtitel> bei der <Firmenname> in <Firmenort> bewerbe ich mich um Ihre ausgeschriebene Vakanz als <Stellenangebotstitel>.
    Mit so einem Anfang zeigst Du, dass Deine Arbeit in einem anderen Unternehmen geschätzt und bezahlt wird. Das sind schon einmal zwei gute Argumente. Wenn Dein Jobtitel und der Titel des Stellenangebotes ähnlich oder identisch sind, zeigst Du darüber hinaus, dass Du (mindestens) ein gutes Fundament für die Stelle mitbringst. Ansonsten solltest Du kurz erläutern, warum Du gut zur offenen Stelle passt. Darüber hinaus teilst Du dem Recruiting mit, dass Du Dich in ungekündigter Position befindest und dass man Deine Bewerbung bitte vertraulich behandeln soll. Ziemlich viel Information für einen ersten Satz, oder?
    Als nächstes könntest Du erläutern, warum Du Deinen Job wechseln möchtest. Dabei solltest Du nahe an der Wahrheit bleiben. Dies könnte in etwas so klingen:
    Nach dreijähriger Beschäftigung bei meinem derzeitigen Arbeitgeber habe ich das Gefühl im Unternehmen auf der Stelle zu treten und suche eine Veränderung.
    Dieses Statement beinhaltet die Gefahr, dass man Dir unterstellt, dass Du auch Deinen zukünftigen Arbeitgeber nach drei Jahren verlässt. Deshalb solltest Du ihm mitteilen, wie er es anstellen kann Dich über diesen Zeitraum hinaus an sich zu binden. Zum Beispiel:
    Gerne würde ich mein erworbenes Wissen in den Bereichen <Bereiche> bei einem interessanten Arbeitgeber mit einbringen und ausbauen. Einzelheiten zu meinem beruflichen Werdegang und meinen Kenntnissen entnehmen Sie bitte den beigefügten Unterlagen.
    Meine Gehaltsvorstellung beträgt <Jahresgehalt> Euro. Einem neuen Unternehmen stehe ich nach einer Kündigungsfrist von <Kündigungsfrist> zur Verfügung.
    Ich freue mich auf Ihre Einladung zu einem persönlichen Kennenlernen.
    Eigentlich sollte das reichen.
  13. Danke
    sylenz hat eine Reaktion von PVoss erhalten in Fernstudium Informatik   
    Um das Thema für mich abzuschließen noch folgender Nachtrag:
    Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder seine Hochschule und Studiengang verteidigt und sich als Nabel der Welt sieht. 
    Genau aus diesem Grund gibt es unabhängige, staatliche Instanzen die den Lehrstoff validieren und den Studiengang akkreditieren.
    Mit einem akkreditieren Studiengang kann man also gar nichts verkehrt machen und "Schnalspur" ist damit auch ausgeschlossen. 
    Wenn man sich in einem (vermeintlich) elitären Umfeld wähnt kann man sich natürlich so herablassend äußern. Das ist aber rein subjektiv und diskreditiert nur einen selbst. 
  14. Like
    sylenz hat eine Reaktion von Albi erhalten in Fernstudium Informatik   
    Bei mir war das fast alternativlos, denn eigentlich hatte ich gar nicht vor "richtig" zu studieren. Auf der Suche nach einer Weiterbildung hatte ich mich für das Zertifikatsstudium "Professional Software Engineering" angemeldet (Dauer 9 Monate). Nach dessen Beendigung hatte ich ein Gespräch mit der Studienberatung und da die Klausuren des Zertifikats identisch mit denen des Bachelorstudiums waren, konnte ich mir fast alles anrechnen lassen (etwas über ein Semester). Das hat die Entscheidung dann leicht gemacht und ich konnte bereits in das Fernstudienleben einmal reinschnuppern (mit Familie und Kind). Zusätzlich gab es damals für ein
    "reines" Informatik-Studium außer die FUH keine Alternative. Die meisten Fernhochschulen bieten nur Wirtschafts-Informatik an. Seit kurzem gibt es allerdings auch von der IUBH ein Informatik-Studium, vllt. kommt das für Dich auch noch in Betracht.
    Ansonsten habe ich die WBH durch ihre große Flexibilität sehr zu schätzen gelernt. Man muss dort im Laufe des Studiums eigentlich nur 4x persönlich erscheinen. Zur Klausurvorbereitung gibt es dort jedoch auch (oft) am Vortag Repetitorien, die den Stoff nochmal aufbereiten und man mit dem Dozenten sprechen kann. Ist aber freiwillig.
    Für mich als berufstätiger Familienvater ein ziemlich ansprechendes Studienmodell. Viele Präsenz-FH bieten ja auch schon berufsbegleitende Studiengänge an, dann aber meist mit Präsenzphasen von ein paar Tagen. Das würde für mich nicht in Frage kommen.
    Um noch ganz kurz hierauf einen etwas anderen Blickwinkel zu legen um einen Diskurs zu ermöglichen:
    Ein Vollzeit Studium ist ein komplett anderer Anwendungsfall als ein berufsbegleitendes Studium. Der Bachelor ist eine erste "Berufsausbildung" und geht sehr in die Breite und weniger in die Tiefe. Wenn man erst einmal im Berufsleben steht ist wieder ein Wechsel zurück zu Bafög für viele finanziell undenkbar. Wenn man natürlich die Chance dazu hat und sich dieser Herausforderung stellt, Respekt! Man ist aber dort dann (vermutlich? Korrigiere mich wenn ich da falsch liegen sollte!) ein Exot.
    "Kostenlos" ist das Vollzeitstudium ja in keinster Weise, da man in dieser Zeit nicht berufstätig ist. Das sind dann locker 40-50T € x 3 Jahre.
    Harte Vorwürfe die ich als Absolvent so natürlich nicht bestätigen kann. Das Studium ist lang und zäh und eine extrem hohe Motivation ist essentiell für den Abschluss. Geschenkt wird einem nichts, aber die Dozenten sind (größtenteils) sehr nett, hilfsbereit und reagieren schnell auf Anfragen. Und genau dafür bezahlt man auch. Viele Dozenten machen den Job bei der WBH tatsächlich nur nebenberuflich und sind entweder als Prof. an Präsenzhochschulen tätig oder in exponierten Stellungen in der freien Wirtschaft.
    Wer berufsbelgeitend studiert hat i.d.R. ja bereits eine Ausbildung und mehrere Jahre BE. Da ein Bachelorstudium bei Null anfängt hat man so schon einiges an Vorwissen in vielen Modulen parat. Klar z.B. in Mathe muss man ordentlich aufholen, aber dafür spart man sich viel Zeit an anderer Stelle. Es ist also möglich in 6 Semestern abzuschließen, wenn man entsprechend Zeit neben dem Beruf investiert.
    Das sei dir unbenommen. Wenn man später einen Job in Forschung&Entwicklung haben will (wobei ich dann eher an einer Uni als an einer FH studieren würde) ist das auch genau der richtige Weg. Für (mal eine sportliche Schätzung) 90% der Jobs als Absolvent braucht man maximal 10% des vermittelten Wissens aus der Hochschule. Klar ist es super wenn man die genauen Zusammenhänge kennt, das kann einem im Berufsleben helfen, aber der Großteil des Stoffs braucht man nie wieder. 
    Und für einen AG zählen viel mehr Faktoren als der Ruf der Hochschule ;-). Zum Beispiel, dass man nach Feierabend sich noch hinsetzt und ein Studium durchzieht. Das ist ein extrem starkes Argument.
     
  15. Danke
    sylenz reagierte auf Errraddicator in Fernstudium Informatik   
    Ich bin ebenfalls jemand, der die nebenberuflichen Abschlüsse inhaltlich etwas abwertet. Das macht auch Sinn, denn wer ernsthaft behauptet, er könne nebenberuflich exakt den gleichen Stoff bewältigen wie ein Vollzeitstudent, der braucht wahlweise doppelt so lange oder lügt.
    Ich wehre mich allerdings definitiv dagegen, ein nebenberufliches Studium als gekauften Wisch oder Alibi-Veranstaltung abzuwiegeln. So einfach ist es nicht. Auch bei einem nebenberuflichen Studium wird einem nichts geschenkt. Auch dort brechen viele Leute ab und auch dort lernt man weite Teile dessen, was man im Vollzeitstudium lernt.
    Zudem sollten wir nicht so tun, als wäre jeder Vollzeitstudiengang vergleichbar schwer. z. B. an der FH Dortmund macht es einen himmelweiten Unterschied, ob man in Vollzeit Medizinische Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Informatik studiert. Da liegen Welten zwischen, obwohl alles "Informatik" heißt, an der selben FH unterrichtet wird und jeweils mit einem B. Sc. endet.
    Kurzum: Nein, inhaltlich können nebenberufliche Abschlüsse selten mit deren Vollzeit-Äquivalenten mithalten. Aber: Das sollen sie auch gar nicht. Die nebenberuflichen Studenten haben bereits eine Ausbildung und/oder Berufserfahrung vorzuweisen und das gleicht vieles aus. Ausserdem existieren auch bei Vollzeitstudiengängen drastische Unterschiede, so dass man hier definitiv nicht auf einem hohen Ross sitzen sollte. Das ist die gleiche nonsense-Debatte, welche man ansonsten mit Uni vs. FH oder Dipl. vs. Bachelor/Master hatte. Elitäres Wunschdenken, um das zu pushen, was man selbst gemacht hat. Finde ich schade.
    Nach einigen Jahren im Beruf interessiert das doch sowieso keinen mehr.
  16. Like
    sylenz hat eine Reaktion von Abiz erhalten in Fernstudium Informatik   
    Bei mir war das fast alternativlos, denn eigentlich hatte ich gar nicht vor "richtig" zu studieren. Auf der Suche nach einer Weiterbildung hatte ich mich für das Zertifikatsstudium "Professional Software Engineering" angemeldet (Dauer 9 Monate). Nach dessen Beendigung hatte ich ein Gespräch mit der Studienberatung und da die Klausuren des Zertifikats identisch mit denen des Bachelorstudiums waren, konnte ich mir fast alles anrechnen lassen (etwas über ein Semester). Das hat die Entscheidung dann leicht gemacht und ich konnte bereits in das Fernstudienleben einmal reinschnuppern (mit Familie und Kind). Zusätzlich gab es damals für ein
    "reines" Informatik-Studium außer die FUH keine Alternative. Die meisten Fernhochschulen bieten nur Wirtschafts-Informatik an. Seit kurzem gibt es allerdings auch von der IUBH ein Informatik-Studium, vllt. kommt das für Dich auch noch in Betracht.
    Ansonsten habe ich die WBH durch ihre große Flexibilität sehr zu schätzen gelernt. Man muss dort im Laufe des Studiums eigentlich nur 4x persönlich erscheinen. Zur Klausurvorbereitung gibt es dort jedoch auch (oft) am Vortag Repetitorien, die den Stoff nochmal aufbereiten und man mit dem Dozenten sprechen kann. Ist aber freiwillig.
    Für mich als berufstätiger Familienvater ein ziemlich ansprechendes Studienmodell. Viele Präsenz-FH bieten ja auch schon berufsbegleitende Studiengänge an, dann aber meist mit Präsenzphasen von ein paar Tagen. Das würde für mich nicht in Frage kommen.
    Um noch ganz kurz hierauf einen etwas anderen Blickwinkel zu legen um einen Diskurs zu ermöglichen:
    Ein Vollzeit Studium ist ein komplett anderer Anwendungsfall als ein berufsbegleitendes Studium. Der Bachelor ist eine erste "Berufsausbildung" und geht sehr in die Breite und weniger in die Tiefe. Wenn man erst einmal im Berufsleben steht ist wieder ein Wechsel zurück zu Bafög für viele finanziell undenkbar. Wenn man natürlich die Chance dazu hat und sich dieser Herausforderung stellt, Respekt! Man ist aber dort dann (vermutlich? Korrigiere mich wenn ich da falsch liegen sollte!) ein Exot.
    "Kostenlos" ist das Vollzeitstudium ja in keinster Weise, da man in dieser Zeit nicht berufstätig ist. Das sind dann locker 40-50T € x 3 Jahre.
    Harte Vorwürfe die ich als Absolvent so natürlich nicht bestätigen kann. Das Studium ist lang und zäh und eine extrem hohe Motivation ist essentiell für den Abschluss. Geschenkt wird einem nichts, aber die Dozenten sind (größtenteils) sehr nett, hilfsbereit und reagieren schnell auf Anfragen. Und genau dafür bezahlt man auch. Viele Dozenten machen den Job bei der WBH tatsächlich nur nebenberuflich und sind entweder als Prof. an Präsenzhochschulen tätig oder in exponierten Stellungen in der freien Wirtschaft.
    Wer berufsbelgeitend studiert hat i.d.R. ja bereits eine Ausbildung und mehrere Jahre BE. Da ein Bachelorstudium bei Null anfängt hat man so schon einiges an Vorwissen in vielen Modulen parat. Klar z.B. in Mathe muss man ordentlich aufholen, aber dafür spart man sich viel Zeit an anderer Stelle. Es ist also möglich in 6 Semestern abzuschließen, wenn man entsprechend Zeit neben dem Beruf investiert.
    Das sei dir unbenommen. Wenn man später einen Job in Forschung&Entwicklung haben will (wobei ich dann eher an einer Uni als an einer FH studieren würde) ist das auch genau der richtige Weg. Für (mal eine sportliche Schätzung) 90% der Jobs als Absolvent braucht man maximal 10% des vermittelten Wissens aus der Hochschule. Klar ist es super wenn man die genauen Zusammenhänge kennt, das kann einem im Berufsleben helfen, aber der Großteil des Stoffs braucht man nie wieder. 
    Und für einen AG zählen viel mehr Faktoren als der Ruf der Hochschule ;-). Zum Beispiel, dass man nach Feierabend sich noch hinsetzt und ein Studium durchzieht. Das ist ein extrem starkes Argument.
     
  17. Like
    sylenz hat eine Reaktion von PVoss erhalten in Fernstudium Informatik   
    Bei mir war das fast alternativlos, denn eigentlich hatte ich gar nicht vor "richtig" zu studieren. Auf der Suche nach einer Weiterbildung hatte ich mich für das Zertifikatsstudium "Professional Software Engineering" angemeldet (Dauer 9 Monate). Nach dessen Beendigung hatte ich ein Gespräch mit der Studienberatung und da die Klausuren des Zertifikats identisch mit denen des Bachelorstudiums waren, konnte ich mir fast alles anrechnen lassen (etwas über ein Semester). Das hat die Entscheidung dann leicht gemacht und ich konnte bereits in das Fernstudienleben einmal reinschnuppern (mit Familie und Kind). Zusätzlich gab es damals für ein
    "reines" Informatik-Studium außer die FUH keine Alternative. Die meisten Fernhochschulen bieten nur Wirtschafts-Informatik an. Seit kurzem gibt es allerdings auch von der IUBH ein Informatik-Studium, vllt. kommt das für Dich auch noch in Betracht.
    Ansonsten habe ich die WBH durch ihre große Flexibilität sehr zu schätzen gelernt. Man muss dort im Laufe des Studiums eigentlich nur 4x persönlich erscheinen. Zur Klausurvorbereitung gibt es dort jedoch auch (oft) am Vortag Repetitorien, die den Stoff nochmal aufbereiten und man mit dem Dozenten sprechen kann. Ist aber freiwillig.
    Für mich als berufstätiger Familienvater ein ziemlich ansprechendes Studienmodell. Viele Präsenz-FH bieten ja auch schon berufsbegleitende Studiengänge an, dann aber meist mit Präsenzphasen von ein paar Tagen. Das würde für mich nicht in Frage kommen.
    Um noch ganz kurz hierauf einen etwas anderen Blickwinkel zu legen um einen Diskurs zu ermöglichen:
    Ein Vollzeit Studium ist ein komplett anderer Anwendungsfall als ein berufsbegleitendes Studium. Der Bachelor ist eine erste "Berufsausbildung" und geht sehr in die Breite und weniger in die Tiefe. Wenn man erst einmal im Berufsleben steht ist wieder ein Wechsel zurück zu Bafög für viele finanziell undenkbar. Wenn man natürlich die Chance dazu hat und sich dieser Herausforderung stellt, Respekt! Man ist aber dort dann (vermutlich? Korrigiere mich wenn ich da falsch liegen sollte!) ein Exot.
    "Kostenlos" ist das Vollzeitstudium ja in keinster Weise, da man in dieser Zeit nicht berufstätig ist. Das sind dann locker 40-50T € x 3 Jahre.
    Harte Vorwürfe die ich als Absolvent so natürlich nicht bestätigen kann. Das Studium ist lang und zäh und eine extrem hohe Motivation ist essentiell für den Abschluss. Geschenkt wird einem nichts, aber die Dozenten sind (größtenteils) sehr nett, hilfsbereit und reagieren schnell auf Anfragen. Und genau dafür bezahlt man auch. Viele Dozenten machen den Job bei der WBH tatsächlich nur nebenberuflich und sind entweder als Prof. an Präsenzhochschulen tätig oder in exponierten Stellungen in der freien Wirtschaft.
    Wer berufsbelgeitend studiert hat i.d.R. ja bereits eine Ausbildung und mehrere Jahre BE. Da ein Bachelorstudium bei Null anfängt hat man so schon einiges an Vorwissen in vielen Modulen parat. Klar z.B. in Mathe muss man ordentlich aufholen, aber dafür spart man sich viel Zeit an anderer Stelle. Es ist also möglich in 6 Semestern abzuschließen, wenn man entsprechend Zeit neben dem Beruf investiert.
    Das sei dir unbenommen. Wenn man später einen Job in Forschung&Entwicklung haben will (wobei ich dann eher an einer Uni als an einer FH studieren würde) ist das auch genau der richtige Weg. Für (mal eine sportliche Schätzung) 90% der Jobs als Absolvent braucht man maximal 10% des vermittelten Wissens aus der Hochschule. Klar ist es super wenn man die genauen Zusammenhänge kennt, das kann einem im Berufsleben helfen, aber der Großteil des Stoffs braucht man nie wieder. 
    Und für einen AG zählen viel mehr Faktoren als der Ruf der Hochschule ;-). Zum Beispiel, dass man nach Feierabend sich noch hinsetzt und ein Studium durchzieht. Das ist ein extrem starkes Argument.
     
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    sylenz hat eine Reaktion von Errraddicator erhalten in Fernstudium Informatik   
    Bei mir war das fast alternativlos, denn eigentlich hatte ich gar nicht vor "richtig" zu studieren. Auf der Suche nach einer Weiterbildung hatte ich mich für das Zertifikatsstudium "Professional Software Engineering" angemeldet (Dauer 9 Monate). Nach dessen Beendigung hatte ich ein Gespräch mit der Studienberatung und da die Klausuren des Zertifikats identisch mit denen des Bachelorstudiums waren, konnte ich mir fast alles anrechnen lassen (etwas über ein Semester). Das hat die Entscheidung dann leicht gemacht und ich konnte bereits in das Fernstudienleben einmal reinschnuppern (mit Familie und Kind). Zusätzlich gab es damals für ein
    "reines" Informatik-Studium außer die FUH keine Alternative. Die meisten Fernhochschulen bieten nur Wirtschafts-Informatik an. Seit kurzem gibt es allerdings auch von der IUBH ein Informatik-Studium, vllt. kommt das für Dich auch noch in Betracht.
    Ansonsten habe ich die WBH durch ihre große Flexibilität sehr zu schätzen gelernt. Man muss dort im Laufe des Studiums eigentlich nur 4x persönlich erscheinen. Zur Klausurvorbereitung gibt es dort jedoch auch (oft) am Vortag Repetitorien, die den Stoff nochmal aufbereiten und man mit dem Dozenten sprechen kann. Ist aber freiwillig.
    Für mich als berufstätiger Familienvater ein ziemlich ansprechendes Studienmodell. Viele Präsenz-FH bieten ja auch schon berufsbegleitende Studiengänge an, dann aber meist mit Präsenzphasen von ein paar Tagen. Das würde für mich nicht in Frage kommen.
    Um noch ganz kurz hierauf einen etwas anderen Blickwinkel zu legen um einen Diskurs zu ermöglichen:
    Ein Vollzeit Studium ist ein komplett anderer Anwendungsfall als ein berufsbegleitendes Studium. Der Bachelor ist eine erste "Berufsausbildung" und geht sehr in die Breite und weniger in die Tiefe. Wenn man erst einmal im Berufsleben steht ist wieder ein Wechsel zurück zu Bafög für viele finanziell undenkbar. Wenn man natürlich die Chance dazu hat und sich dieser Herausforderung stellt, Respekt! Man ist aber dort dann (vermutlich? Korrigiere mich wenn ich da falsch liegen sollte!) ein Exot.
    "Kostenlos" ist das Vollzeitstudium ja in keinster Weise, da man in dieser Zeit nicht berufstätig ist. Das sind dann locker 40-50T € x 3 Jahre.
    Harte Vorwürfe die ich als Absolvent so natürlich nicht bestätigen kann. Das Studium ist lang und zäh und eine extrem hohe Motivation ist essentiell für den Abschluss. Geschenkt wird einem nichts, aber die Dozenten sind (größtenteils) sehr nett, hilfsbereit und reagieren schnell auf Anfragen. Und genau dafür bezahlt man auch. Viele Dozenten machen den Job bei der WBH tatsächlich nur nebenberuflich und sind entweder als Prof. an Präsenzhochschulen tätig oder in exponierten Stellungen in der freien Wirtschaft.
    Wer berufsbelgeitend studiert hat i.d.R. ja bereits eine Ausbildung und mehrere Jahre BE. Da ein Bachelorstudium bei Null anfängt hat man so schon einiges an Vorwissen in vielen Modulen parat. Klar z.B. in Mathe muss man ordentlich aufholen, aber dafür spart man sich viel Zeit an anderer Stelle. Es ist also möglich in 6 Semestern abzuschließen, wenn man entsprechend Zeit neben dem Beruf investiert.
    Das sei dir unbenommen. Wenn man später einen Job in Forschung&Entwicklung haben will (wobei ich dann eher an einer Uni als an einer FH studieren würde) ist das auch genau der richtige Weg. Für (mal eine sportliche Schätzung) 90% der Jobs als Absolvent braucht man maximal 10% des vermittelten Wissens aus der Hochschule. Klar ist es super wenn man die genauen Zusammenhänge kennt, das kann einem im Berufsleben helfen, aber der Großteil des Stoffs braucht man nie wieder. 
    Und für einen AG zählen viel mehr Faktoren als der Ruf der Hochschule ;-). Zum Beispiel, dass man nach Feierabend sich noch hinsetzt und ein Studium durchzieht. Das ist ein extrem starkes Argument.
     
  19. Like
    sylenz hat eine Reaktion von Rah2k erhalten in Bitte Arbeitszeugnis bewerten   
    Liest sich quasi perfekt. Sehe jetzt nicht, dass etwas wichtiges weggelassen wurde. 
    Dass das Studium erwähnt wird ist vermutlich Geschmackssache. Ich persönlich würde hier eher die Standardformel "auf eigenen Wunsch" bevorzugen. 
  20. Like
    sylenz reagierte auf PVoss in FiSi - Keinerlei Berufserfahrung - alt - arbeitslos - was jetzt?   
    Hah. Da hast du extrem Glück gehabt, dass die so nett waren dir das zu sagen. Andere hätten das Gespräch mit dir noch durchgezogen und dir dann während deiner Heimfahrt schon die Absage geschickt.
    Also verwirf die 3 Gedanken am Ende deines Posts ganz ganz schnell. Der Arbeitsmarkt ist kein osteuropäischer Wochenmarkt bei dem du versuchst den Stand neben dir mit dem Preis zu unterbieten, du musst Qualität anbieten. Und wenn dir die fachliche Qualität fehlt (*) dann sei im Gespräch so ein geiler Typ, dass die dich trotzdem wollen -> "Menschlich passt es perfekt, am Wissen können wir arbeiten!"
    (*) Dass man daran arbeiten kann haben dir die anderen schon geschrieben, das Wissen kommt nicht von heute auf morgen also fang besser schnell an. Es macht auch bei der Vorstellung einen viel besseren Eindruck wenn du erzählen kannst, dass du dich mit XYZ zuhause beschäftigst.
    Es ist egal wie es "wirklich" geht. Hauptsache du kannst es "irgendwie", das ist schonmal was wert.
    Wenn du dich zuhause hinsetzt und lernst, dann arbeitest du auch schonmal daran eine Basis zu schaffen auf die man aufbauen kann. Du wirst auf Probleme stoßen, diese Probleme wirst du irgendwie lösen oder mit einem dreckigen Hack umgehen -> Darüber kann man mit den neuen Kollegen reden! Die werden dich nicht auslachen, die werden dir erzählen wie man solche Probleme wirklich löst! Außerdem eignest du dir so schon das Grundverständnis an um überhaupt über die Themen und Probleme reden zu können.
     
    Wie sieht eigentlich das Verhältnis deiner Bewerbungen zu Einladungen zum Vorstellungsgespräch/Telefoninterview aus? Du könntest hier im anderen Forenbereich auch mal ein anonymisiertes Beispiel-Anschreiben posten und Feedback einholen.
    Ist noch ok. Schlimmer wäre es, wenn du im Osten wärst und da nicht weg wolltest 😛
  21. Like
    sylenz reagierte auf monolith in Anwendungsentwickler Einstiegsgehalt   
    Ist das nicht doch recht hoch? Er hat doch gerade erst frisch die Ausbildung abgeschlossen. Ich sehe (nichts für Ungut!) jetzt nichts, das dieses Gehalt rechtfertigt: Es werden keine besonders guten Noten o. ä. erwähnt, kein Zusatzwissen oder besonderes Engagement. 40k brutto jährlich, ist das echt ein durchschnittliches Gehalt für einen Berufseinsteiger Softwareentwicklung gleich nach der Ausbildung? Ich habe eher die Vermutung, dass ihr ein Wunschgehalt ansetzt, dass aber als Durchschnittsgehalt - und von dem sollten wir doch ausgehen?? - nicht realistisch ist. Auch nicht nach Kündigung beim auszubildenden Unternehmen.
    ▢ Ja ▢ Nein ▢ Vielleicht?   
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    sylenz reagierte auf Wissenshungriger in Bewerben über Headhunter oder direkt?   
    Ich würde immer über den Headhunter gehen. Die Einladung zum VG bei der Firma ist dabei fast sicher. Du bekommst Informationen zum Gehalt. Der Headhunter kann gut abwägen wieviel du "Wert" bist. Teilweise brauchst du das Gehalt auch nicht mit dem Unternehmen verhandeln und das übernimmt der Headhunter. Du kannst mehr "pushy" sein wenn es um den aktuellen Stand geht oder wenn der Prozess beschleunigt werden muss ohne Angst haben zu müssen, dass du aus dem Prozess fliegst. Teilweise können dir die Headhunter echte Insights teilen, die du erst im VG bekommst oder gar erst, wenn du bei der Firma eingestellt bist. 
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    sylenz hat eine Reaktion von Markus Jung erhalten in Studiumsoptionen während Berufstätigkeit   
    Ich empfehle dir intensiv Fernstudium-infos.de durchzulesen, dort gibt es extrem viele Erfahrungsberichte zu allen möglichen Hochschulen. 
    Ich selbst habe dort auch über mein Inf. Studium bei der WBH geschrieben. 
    Das Studium fand ich gut, die geringen Präsenzphasen (obligatorisch sind das 3) kamen mir als Familienvater gelegen. Abschluss in der Regelstudienzeit war gut machbar, hab aber auch extrem viel dafür getan und schon einige Jahre BE. 
    Generell ist das studium ja berufsbegleitend ausgelegt und es wird BE erwartet. Geht aber auch ohne. Ein Kommilitone den ich getroffen habe, war erst 16 und noch auf dem Gymnasium. Es geht ziemlich viel 🙂
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    sylenz reagierte auf Goulasz in Wirklicher Wert des Operative Professional   
    Da habe ich mich in der Tat missverständlich ausgedrückt, danke für den Hinweis @sylenz. 
    Für den öffentlichen Dienst ist es in der Tat so, dass der OP (obwohl auf der gleichen Stufe wie ein Bachelor) aufgrund der Tatsache, dass es ein IHK- und kein akademischer Abschluss ist, nicht für den gehobenen Dienst berechtigt.
    Ich bezog mich mit meiner Aussage auf Erfahrungswerte, die ich selbst gesammelt habe, durch Kollegen bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, die den OP abgeschlossen haben, erfahren haben, und bei Networking-Veranstaltungen von Personalern und Techies im Gespräch sammelte.
    Also Kulanz in einer "Filterblase" von Arbeitgebern, denen es eher auf Inhalte und Praxiserfahrung ankommt als auf Titel.
    Von daher muss die Aussage korrigieren in:
    Gruß und sorry für die Verwirrung, Goulasz  
  25. Haha
    sylenz reagierte auf fisiazubi01 in MySQL CURDATE   
    Hallo, kann mir jemand helfen, ich stehe auf dem Schlauch.
    Die Aufgabe lautet:
    Welche Mitarbeiter arbeiten noch keine 12 Jahre in unserem Unternehmen?
    Ist es nun
    SELECT MNr, Name, Vorname, eingestellt, CURDATE() AS heute FROM Mitarbeiter WHERE CURDATE()-12 > eingestellt; oder
    SELECT MNr, Name, Vorname, eingestellt, CURDATE() AS heute FROM Mitarbeiter WHERE CURDATE()-12 < eingestellt; Mache den ganzen Tag schon SQL, vielleicht raucht mein Kopf einfach zu sehr um das gerade zu verstehen

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