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Gehalt contra Spaß


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Ab welchem Gehalt würdet ihr einen Job übernehmen, der keinen Spaß macht und größtenteils langweilig ist?

Bspw.

Job 1: langweilig und den ganzen Tag über nicht viel zu tun. Stressfrei und ein 9to5 Job. Gehalt ~50.000€ im Jahr

Job 2: Stressig, viele Überstunden, dafür Anspruchsvoll und Spaß an der Arbeit.

Gehalt ~35.000€ im Jahr

Für was würdet ihr euch entscheiden

Geld oder einen erfüllenden Job?

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Meist sieht es eher umgekehrt aus, dass der stessige Job mehr abwirft.

Für 50k im Jahr, langweile ich mich auch gern eine Zeit lang; wobei das auf Dauer auch kein Zustand ist.

Also in der Regel habe ich mir die Faustformel gesetzt, dass ein gutes Arbeitsklima mir maximal 300€ Wert ist:

Will sagen, wenn ich einen Job habe, bei dem ich 300 Ocken weniger verdiene, dafür aber ein gutes Arbeitsklima herrscht, dann gehe ich da hin.

Wenn ich allerdings 500€ woanders mehr verdiene als in dem Job mit gutem Arbeitsklima, bin ich weg.

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Variante 3: Gut bezahlten Job suchen der auch noch Spass macht.

Aber um deine Frage zu beantworten...

Es kommt doch auf deine Lebensumstände und eigenen Wünsche an. Bist du auf die 50k angewiesen?

Wenn nicht, dann würde ich es nicht machen. Denn Geld ist erstmal nur bunt bedrucktes Papier und dafür 1/3 des Lebens vergeuden? No way.

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Okay, vereinfachen wir das ganze und sagen, man kommt aus der Ausbildung, kennt die Arbeitsumstände aus Erzählungen von Bekannten die zufällig in den beiden Firmen arbeiten und ist auf das Geld noch nicht angewiesen, da man in der Ausbildung keinen Lebensstandard aufgebaut hat, der diese Summen verschlingt.

P.S rein fiktiv, es geht nicht um mich ;)

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Okay, vereinfachen wir das ganze und sagen, man kommt aus der Ausbildung, kennt die Arbeitsumstände aus Erzählungen von Bekannten die zufällig in den beiden Firmen arbeiten

Da muss man natürlich aufpassen. Solche Informationen sind wichtig, aber eben sehr subjektiv. Und schon innerhalb von einem Unternehmen kann es von Abteilung zu Abteilung einen Riesenunterschied machen.

Ausserdem wäre für mich nach der Ausbildung auch der Faktor "Entwicklungsmöglichkeit" sehr wichtig. Einen "Rentnerjob" nach dem Einstieg wäre mMn ziemlich suboptimal, da vor allem die ersten Jahre/Unternehmen im Beruf sehr prägend sind. Und wenn man schon in jungen Jahren sich daran gewöhnt die Zeit nur noch abzusitzen, dann hat man sich doch einiges verbaut.

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In Zeiten wo jeder von Burn-out in jungen Jahren spricht, würde ich zu 1 tendieren. Doch sei dir bewusst, dass man für das Geld einiges von dir verlangen wird. (gut Beamtentätigkeit ist ein anderes Kapitel) Subjektive Einschätzungen müssen nicht immer stimmen und schon gar nicht empfindet es jede Person gleich.

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Der Artikel ist sicherlich lesenswert. Wobei es da schon Mittel und Wege gibt sich fremd zu beschäftigen. Außerdem bleibt ihm noch die Möglichkeit den Job zu wechseln. Das ist bei einem überfordernden Job eher nicht so einfach. Muss man erstmal die Zeit finden neue Bewerbungen zu verfassen, etc. Es braucht also ein gesundes Mittelmaß und Verständnis seitens des AG. Findet man diese mehr in Konzernen oder KMUs?

Im derzeitigen Spiegel (wird hier scheinbar gerne als Quelle genommen) ist eine Titelstory zum Thema "burn out".

Es kommen dabei auch Personaler von verschiedenen Firmen zu Wort.

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Geld motiviert. Also Antwort A: Job 1

Das sehe ich nicht so. Für mich spielen andere Faktoren eine viel wichtigere Rolle.

Geld motiviert nur kurzfristig. Danach hast du dich dran gewöhnt und verfällst wieder in Unzufriedenheit.

Wichtiger finde ich, Spaß an der Arbeit, ein gutes Arbeitsklima, Respekt, Anerkennung und verantwortungsvolle Aufgaben.

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Naja die Mischung machts.. Ich finds gut wenn einmal etwas weniger zu tun ist. Aber nach ein paar Tagen ist das auch langweilig. Dann finde ich es gut wenn man sich wieder voll auspowern kann und gar nicht weiss wo man zuerst anfangen soll. Aber dauerhaft Stress bei 35k? Nee dann doch lieber Job 1 :P

Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte. ~ Noël Coward

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Das sehe ich nicht so. Für mich spielen andere Faktoren eine viel wichtigere Rolle.

Geld motiviert nur kurzfristig. Danach hast du dich dran gewöhnt und verfällst wieder in Unzufriedenheit.

Wichtiger finde ich, Spaß an der Arbeit, ein gutes Arbeitsklima, Respekt, Anerkennung und verantwortungsvolle Aufgaben.

Klar spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Aber ab einer bestimmten Grenze würde ich eher an das finanzielle denken.

Natürlich nur wenn es erheblich mehr als im anderen Job wäre. Bei kleinen Differenzen nicht.

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Schön wäre doch, wenn man wirklich vor einem Job wüsste, ob er stressig, leicht, etc ist. Ebenso die Gehaltsaussichten kann man vor einer Einstellung kaum ( je nach Tarif schon) bis gar nicht wissen. Demnach ist eine Beurteilung von "lieber was leichtes, als was schweres" sowieso schwer möglich.

Die angedachten Werte passen nicht ganz auf einen Berufseinstieg (ohne Studium). Demnach sollten wir für den Fall eines Azubis beim Berufseinstieg eher mit Werten 35 000 (1) und 25000 (2) rechnen. Dann sieht die Beurteilung vielleicht ganz anders aus ;-)

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Schön wäre doch, wenn man wirklich vor einem Job wüsste, ob er stressig, leicht, etc ist. Ebenso die Gehaltsaussichten kann man vor einer Einstellung kaum ( je nach Tarif schon) bis gar nicht wissen. Demnach ist eine Beurteilung von "lieber was leichtes, als was schweres" sowieso schwer möglich.

Die angedachten Werte passen nicht ganz auf einen Berufseinstieg (ohne Studium). Demnach sollten wir für den Fall eines Azubis beim Berufseinstieg eher mit Werten 35 000 (1) und 25000 (2) rechnen. Dann sieht die Beurteilung vielleicht ganz anders aus ;-)

Jetzt häng dich nicht am Azubi auf, um den geht es hier nicht. Ich möchte wissen, ob ihr eine Gehalts-Schmerzgrenze habt, bei der ihr in einen Betrieb wechseln würdet, von dem ihr zu 100% wisst, dass es da seeeeeeehr ruhig zu geht und desöfteren wenig zutun ist oder würdet ihr auf Gehalt verzichten, wenn euch der andere Job dafür Spaß macht und ausfüllt. Die Randbedingungen sind alle gleich, die Jobs unterscheiden sich im Gehalt und Aufgabenfeld.

Ich versuchs mit nem anderen Beispiel: (Hinweis: alles fiktiv und auch die Zahlen sind willkürlich ausgedacht)

Ihr arbeitet in einem Unternehmen, verdient 28.000€ im Jahr, habt aber jeden Tag langeweile und schlagt die Zeit tot. Die Arbeit die manchmal anfällt, wird aber von euch sehr gut erledigt, die Vorgesetzten sind zufrieden. Nun denkt ihr euch eines Tages, "mir wird das zu Öde, ich kündige". Ihr sucht und findet euren Traumjob und erhaltet für diesen 33.000€ im Jahr. Jetzt geht ihr zum alten Chef und wollt kündigen, dieser ist nicht sehr begeistert und versucht euch mit einer satten Gehaltserhöhung zum bleiben zu bewegen. Ihr sollt jetzt statt 28.000€, 40.000€ im Jahr verdienen, die Aufgaben und Tätigkeiten bleiben jedoch die selben. Bleibt ihr oder wechselt ihr die Firma zu eurem Traumjob?

Bearbeitet von erax
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Als Familenvater mit Häuschen brauche als Zeit und Geld. Von daher Job 1 ;-)

Eben deswegen kann man nicht einfach alles hinschmeißen und einen Job annehmen der "vermeintlich" mehr Spaß macht.

Das Geld was dann fehlt, fehlt der ganzen Familie.

Ich weiß auch nicht ob man dann noch soviel davon hat, wenn man Spaß auf der Arbeit hat und das Kind dafür zukünftig auf das ein oder andere verzichten muss.

Wenn ich keinen Spaß mehr an der Arbeit hätte, würde ich zuerst immer versuchen an der jetzigen Arbeitsstelle neue oder weitere Aufgaben zu bekommen (Auch wenn diese zu den bestehenden dazu kommen sollten)

Vielleicht hat man dann wieder mehr Spaß an den neuen Aufgaben und vielleicht bekommt man dann irgendwann dann auch noch mehr Gehalt, weil man eben mehr Aufgaben übernommen hat.

Also wenn ich zu meinem Arbeitgeber gehen würde und würde mich bei ihm für neue Aufgaben empfehlen, würde er das sicher in Betracht ziehen.

Wenn Er schlau ist.

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Ihr arbeitet in einem Unternehmen, verdient 28.000€ im Jahr, habt aber jeden Tag langeweile und schlagt die Zeit tot. Die Arbeit die manchmal anfällt, wird aber von euch sehr gut erledigt, die Vorgesetzten sind zufrieden. Nun denkt ihr euch eines Tages, "mir wird das zu Öde, ich kündige". Ihr sucht und findet euren Traumjob und erhaltet für diesen 33.000€ im Jahr. Jetzt geht ihr zum alten Chef und wollt kündigen, dieser ist nicht sehr begeistert und versucht euch mit einer satten Gehaltserhöhung zum bleiben zu bewegen. Ihr sollt jetzt statt 28.000€, 40.000€ im Jahr verdienen, die Aufgaben und Tätigkeiten bleiben jedoch die selben. Bleibt ihr oder wechselt ihr die Firma zu eurem Traumjob?

Wenn einen die Arbeit nicht erfüllt, wird man früher oder später eh abhauen. Insofern würde ich, falls ich beim alten Unternehmen bliebe, das nur als Überbrückung bis zum nächsten Angebot betrachten.

In der Realität würde ich versuchen für den neuen Job nochmal etwas mehr als 33.000 Euro rauszukitzeln oder zumindest eine Nachverhandlung nach der Probezeit zu vereinbaren. Wenn ich der Meinung bin, dass ich mit meinem jetzigen Profil sonst wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe und ich mich mit einer neuen Tätigkeit aufwerten könnte, würde ich das Angebot der anderen Firma auch mit 33.000 Euro annehmen.

Die Entscheidung ist in Wirklichkeit natürlich viel komplexer. Die Entscheidung hängt von A wie Arbeitsweg bis Z wie Zusatzleistungen und der persönlichen Situation ab.

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[...] habt aber jeden Tag langeweile und schlagt die Zeit tot.

Was hindert unser fiktives Alter Ego eigentlich daran, die langweilige Zeit mit etwas sinnvollem und Vergnügen bereitenden aufzufüllen? Wenn ich freie Hand bekäme, würde ich mir die Langeweile wohl schnell vertreiben können - natürlich abhängig vom Aufgabengebiet.

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