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Arbeitszeitreduzierung um 50% gleichbedeutend mit halbem Gehalt?

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Hallo liebe Forengemeinde,

ich bin aktuell in der glücklichen Situation bald Mutter zu werden und werde nach der Geburt meine Arbeitszeit um die Hälfte reduzieren. So zumindest der Plan :)

Ich würde einige Aufgaben abgeben müssen, hauptsächlich den Supportanteil, und mich dann nur noch um Ausbildung und Systemadministration kümmern. Ergo also die "Hochwertigeren" Aufgaben behalten.

Ich würde aufgrund dieser Tatsache natürlich auf mehr als nur 50% des Gehaltes beharren, habe aber schlichtweg keinen Plan was in so einem Fall Usus ist. Gibt es hier vielleicht den ein- oder anderen der ein paar Erfahrungswerte einstreuen könnte?

Viele Grüße,

#

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Hab ich das (etwas überspitzt) so richtig verstanden ...

"hey ich arbeite jetzt Teilzeit, dafür will ich aber mehr Geld (in Relation)"

"Äähh, was?"

"Ja ich mach ja jetzt nur noch die spannenden Sachen und geb die doofen Aufgaben ab.

Daher will ich jetzt natürlich mehr Geld"

"Achso, na dann - ja klar!"

Ich glaube so wird das nicht laufen.

Viele Teilzeitkräfte müssen damit kämpfen nicht in Relation weniger zu bekommen (troz TzBfG - Einzelnorm) - bzw. überhaupt eine Teilzeitstelle.

Aber versuchen kannst es ja:)

Bearbeitet von bigvic

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Ich würde aufgrund dieser Tatsache natürlich auf mehr als nur 50% des Gehaltes beharren, habe aber schlichtweg keinen Plan was in so einem Fall Usus ist. Gibt es hier vielleicht den ein- oder anderen der ein paar Erfahrungswerte einstreuen könnte?

Viele Grüße,

#

Um Mal die Fakten auf den Tisch zu legen: Es ist Usus in dem Fall den Arbeitnehmer loszuwerden. Das ist eventuell in deinem Betrieb nicht der Fall und rechtlich auch nicht koscher (wenn du dann in Elternzeit bist). Allerdings wäre es verständlich weil den Arbeitgeber eine Teilzeitkraft wesentlich teurer kommt als eine Vollzeitkraft. Vorallem wenn für deine fehlende Arbeitszeit durch Zeitarbeiter oder ähnliches kompensiert werden muss.

45-50% Lohn für halbe Arbeitszeit wäre ein Superdeal an dem ich nicht zu viel nachverhandeln würde (wenn dir an der Stelle etwas liegt).

Bearbeitet von RustyBob

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Du machst Ausbildung und bist nicht in einem normalen Angestelltenverhältnis. Grundlage dafür ist ein Ausbildungsvertrag.

Wie auch immer das bei normalen Angestellten läuft bzw. laufen sollte, tut überhaupt nicht zur Sache. Du hast im Zusammenhang mit deiner Ausbildung ganz andere Rechte und Pflichten und vor allem hat die IHK bei solchen Dingen ein Wörtchen mitzureden und auch ihre Regeln.

Darum solltest du das Thema auch einmal mit der IHK bereden.

Falls es im Betrieb möglich ist, gibt es übrigens auch die Möglichkeit, das Kind mit ins Büro zu nehmen. Das wird immer häufiger gemacht und ist teilweise auch schon fast Normalität.

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Du machst Ausbildung und bist nicht in einem normalen Angestelltenverhältnis.

Ich glaube du verstehst den Satz "und mich dann nur noch um Ausbildung und Systemadministration kümmern." falsch. Ich zumindest verstehe das so, dass Sie sich um die Azubis kümmert.

Falls es im Betrieb möglich ist, gibt es übrigens auch die Möglichkeit, das Kind mit ins Büro zu nehmen. Das wird immer häufiger gemacht und ist teilweise auch schon fast Normalität.

Was? Meinst du Betriebskindergarten oder wirklich Krabbelgruppe im Büro?! Wenn zweiteres na dann Prost-Mahlzeit.

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Was? Meinst du Betriebskindergarten oder wirklich Krabbelgruppe im Büro?! Wenn zweiteres na dann Prost-Mahlzeit.

Ein klarer Fall für http://www.youtube.com/watch?v=AF_nfazQaek!

Mal im ernst: War bei der einen oder anderen TelKo dabei, wo jemand aus dem Homeoffice (Elternteilzeit) dran teilgenommen hat. War schon ziemlich peinlich, als das Kind im Hintergrund losbrüllte und sechs Leute warten mussten bis es sich beruhig hat. Also was mich angeht: Kinder sind Privatsache und sollten nur in absolten Ausnahmefällen ins Büro mitgeschleppt werden.

Viele Teilzeitkräfte müssen damit kämpfen nicht in Relation weniger zu bekommen (troz TzBfG - Einzelnorm) - bzw. überhaupt eine Teilzeitstelle.

Richtig.

Es wird eine 50% Stelle frei, die muss zunächst mit entsprechendem Aufwand neu besetzt erden. Dazu kommt der Einarbeitungs- und Koordinierungsaufwand zwischen den zwei Leuten, die sich eine Vollzeitstelle praktisch teilen. Wenn der AG Dir also 50% deines Gehalts anbietet und Du evtl. Einfluss darauf haben kannst, welche Tätigkeiten du mitnimmst und welche nicht, ist das sicherlich mehr als fair.

Bearbeitet von Kwaiken

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Gast UnknownX

Mich stoeren Kinder nicht in der Telko, kann halt mal passieren. Gerade in so einem kinderfeindlichen Land wie DE mit miserabler Kinderbetreuung. Wir sind alle nur Menschen. Bin froh wenn genau die meine Rente mit zahlen spaeter. Kann deine Aussage daher net unterstuetzen.

Srr fuer bissl Off topic.

Bearbeitet von UnknownX

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Hi,

ich frage mich auch gerade, ob ich das richtig verstanden habe. Ich kenne den Betrieb natürlich nicht, wäre aber sehr überrascht, wenn der sich darauf einließe. Gerade der 1st-Level-Support ist ja ideal für Teilzeitstellen. Da bist du nicht groß in Projekte eingebunden und kannst schnell ersetzt werden.

Und wenn man sich um die "Ausbildung" kümmert, ist das auch nicht unbedingt mal eben so abgehackt. Ich kenne aus mehreren Betrieben auch Mütter die Teilzeit arbeiten. Die sind dann aber auch sowas von unflexibel, die müssen um Punkt 12 weg, weil der oder die Kleine ja wartet (was ich natürlich verstehen kann. Das Kind muss ja von irgendwo abgeholt werden). Und wenn du gerade ein Problem lösen müsst, weil der Server steht, dürften die wenigsten Kollegen Verständis dafür haben (So, Leute, ich muss los, macht mal alleine weiter).

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Vielleicht ein klein wenig Off-Topic

Wenn man "nur" noch 50% vom Bruttogehalt bekommt, was meiner Meinung nach bei ner 50%Teilzeitstelle so sein sollte, bedeutet es noch lange nicht, dass du auch nur 50% vom Netto hast.

Da sollte man sehr viel hin-und-her rechnen. Manchmal kann es sogar sein, dass man mehr Netto hat, wenn man weniger arbeitet.

Ich empfehle es mit Brutto Netto Rechner 2014 2013 Gehaltsrechner 2014 2013 Lohnrechner 2014 2013 Gehalt durchzurechnen.

Gruß Hans-Jörg

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Mich stoeren Kinder nicht in der Telko, kann halt mal passieren.

Genau das ist der Punkt. "Kann halt mal" impliziert, dass es kein Dauerzustand ist. Wenn das vielleicht ein- oder zweimal im Monat der Fall wäre, hätte ja kaum jemand ein Problem mit. Das ist es aber bei einem Projektleiter im Homeoffice und kleinen Kindern i. d. R. nicht der Fall.

Wir sind alle nur Menschen. Bin froh wenn genau die meine Rente mit zahlen spaeter. Kann deine Aussage daher net unterstuetzen.

Man kann nur selten etwas unterstützen, was man selbst noch nicht erlebt hat. So etwas nimmt auch einen ganz anderen Stellenwert ein, wenn man fast täglich Zeuge der Szenerie sein darf und seine Telefongespräche mit Kunden unterbrechen muss weil der mitgebrachte Kleine des Kollegen/der Kollegin gerade so laut brüllt, dass man kaum ein Wort versteht.

Wie gesagt: Erst einmal selbst in die Situaton kommen und die 6 Monate Elternzeit vollends auskosten. Dann können wir gerne noch einmal darüber reden, ob sich deine Sichtweise diesbzgl. nicht ein kleinwenig verändert hat.

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Gerade in so einem kinderfeindlichen Land wie DE mit miserabler Kinderbetreuung.

Genau ... gesetzlicher Anspruch auf Krippenplatz, 3 Jahre Elternzeit mit Kündigungsschutz, Anspruch auf Teilzeit danach, Elterngeld, Betreuungsgeld, Kindergeld, Anspruch auf Kindgartenplatz, kostenlose Schuldbildung bis zum Uniabschluss, etc. ... alles miserabel hier!

Es gibt nur ganz ganz wenig Länder auf der Erde die auch nur annähernd so kinderfreundlich ist wie der deutsche Staat und das mit extrem viel Geld subventioniert. Aber irgendwie scheint man das in unserer Insel der Glückseeligen in Deutschland wohl nicht zu sehen. Was soll man denn bitte alles noch machen ?!

Bearbeitet von bigvic

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Aber irgendwie scheint man das in unserer Insel der Glückseeligen in Deutschland wohl nicht zu sehen. Was soll man denn bitte alles noch machen ?!

Es handelt sich doch um ein gesellschaftliches Problem und nicht um ein politisches oder wirtschaftliches...

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Es handelt sich doch um ein gesellschaftliches Problem und nicht um ein politisches oder wirtschaftliches...

Also ich kann Kinderfeindlichkeit nirgendwo erkennen, zumindest nicht in meinem direkten Umfeld. Und dass es Leute gibt, die mit Kindern nichts anfangen können, war schon immer so. Und wenn man sagt, dass sie (die Kinder :) ) auf der Arbeit nichts zu suchen haben, halte ich das auch nicht für kinderfeindlich.

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Vielen Dank an alle für eure Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke! Es ist absolutes Neuland für mich - Mutter werden und "nur noch" Teilzeit arbeiten. Ich habe schlichtweg keine Erfahrung und bin daher froh über die rege Diskussion hier!

An einige Dinge habe ich noch gar nicht gedacht, wie z.B. das Kindergeschrei im Hintergrund eines Telefonates / TelKo. Das ist natürlich ein absolutes No-Go. Auch das Kind mit zur Arbeit nehmen ist natürlich nicht möglich. Hier gibt es keinen geeigneten Platz zum Stillen/Wickeln und vor den Arbeitskollegen im Großraumbüro.. ne, das möchte ich nicht und die Kollegen ganz sicher auch nicht.

Ich werde mich bald mit meinem Vorgesetzten zusammen setzen und alles besprechen. Ich werde dann berichten inwieweit sich mein Aufgabengebiet verändert und wie die Vergütung dann aussieht. Es scheint ja generell ein Thema mit wenig Erfahrungswerten zu sein.

PS: Ich bin natürlich Ausbilderin und keine Auszubildende. Derzeit plane und organisiere ich die Ausbildung von sechs Auszubildenden, was jetzt schon einen beachtlichen Anteil meiner Arbeitszeit ausmacht.

PPS: Kinder und Beruf ist ein Eiertanz und ich freue mich jetzt schon auf die Anfeindungen anderer Mütter ich sei eine Rabenmutter nur weil ich arbeite und das Kind die 300m Heimweg selbst laufen muss :)

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Warst du selber mal in der Situation Kinder und Job unter einen Hut zu bekommen?

Nein. Dann erzähl!

Dass es schwierig ist, will ich überhaupt nicht abstreiten, aber der Begriff "Kinderfeindlich" suggeriert ja, als würden einem ständig bewusst Steine in den Weg gelegt, dass niemand Verständnis zeige und überhaupt man an allen Ecken schief angesehen wird, weil man als Mutter berufstätig ist.

Die Erfahrungen die ich gemacht habe (als Kollege von einigen Müttern) waren eher so, dass einem so gut wie überall entgegen gekommen wurde. Und wenn es um Urlaub ging oder um flexible Arbeitszeiten, wäre ich auch der letzte gewesen der sich da quergestellt hätte bzw. hat.

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Warst du selber mal in der Situation Kinder und Job unter einen Hut zu bekommen?

An der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt es sicher noch das ein oder andere, was man tun kann (Betriebskindergärten sind IMHO noch viel zu selten).

Ich halte es aber für verkehrt, die Kollegen und Mitmenschen permanent mit in die Haftung zu nehmen, nur weil man gerne Kinder hätte. Auf Dauer kann man es sich nicht leisten ständig die Termine des Kunden und Projektteams so auszurichten, dass sie in die Nickerchenzeit des Kleinen fallen.

Irgendwo muss man für persönliche Wünsche auch persönliche Abstriche machen und diese Aspekte nicht auf die Teamkollegen abwälzen. Kinder ja, aber bitte keine persönlichen Einbußen bei mir. Da sollen sich die Kollegen gefälligst anpassen, damit ich mein Kinderglück genießen kann, ohne Abstriche bei der Arbeit zu machen. Das funktioniert auf Dauer nicht.

Die Erfahrungen die ich gemacht habe (als Kollege von einigen Müttern) waren eher so, dass einem so gut wie überall entgegen gekommen wurde. Und wenn es um Urlaub ging oder um flexible Arbeitszeiten, wäre ich auch der letzte gewesen der sich da quergestellt hätte bzw. hat.

Genauso ist es auch in meinem Team und in den meisten Firmen, wo ich Projekteinsätze hätte. Die Kollegen rufen nach einem JourFix ohne den Vater/die Mutter den Kollegen/die Kollegin an und berichten alles, schreiben mit, führen Protokolle, etc. Alles sehr weit weg von Kinderfeindlichkeit, wie ich finde.

Was sagt denn der Chef und der Kunde dazu oder betreffende Kollege?

Solche Dinge eskaliere ich nur, wenn sie nicht innerhalb meines Projektteams gelöst werden können. In diesem Fall war der Kollege einsichtig und das Team verständnisvoll (Kollege wohnt auf dem Land, da ist es mit Kinderbetreuung nicht weit her). Kompetenzen wurden teilweise deligiert, teilweise wurden häufiger Gesprächsprotokolle geschrieben und so konnte man durchaus ein paar Monate überbrücken.

Dennoch: Wenn man schwimmen will, wird man eben nass. Dass man die ganze Zeit von anderen durch den Pool getragen wird, ist kein Dauerzustand.

Bearbeitet von Kwaiken

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Halb soviel arbeiten aber dreiviertel Gehalt und nur die angenehmen Aufgaben machen... ja genau. Nehme ich bitte auch! Ist fast so geil, wie im ÖD-Forum: Da hatte neulich eine Dame gefragt, ob der AG nicht gezwungen werden kann ihren Arbeitsplatz für 2 Jahre freizuhalten. Sie möchte sich gern woanders bewerben und falls sie bei einem befristeten vertrag nicht übernommen wird, zurückkehren. :D

Ja genau... nur die Rosinen bitte! Selbst bei 50% Gehalt bleibt aufgrund der progressiven Steuerlast ja noch mehr als 50% im Netto-Netto-Vergleich hängen.

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Bei mir in der Firma arbeiten auch einige (Mütter) auf halbtäglicher Basis. Aber diese bekommen eben nicht die guten Aufgaben, sondern eher das, was jeder machen kann aber halt liegen bleibt bzw. die Aufgaben, wofür niemand anderes momentan Zeit hat oder niemand sofort machen möchte, weil die Aufgaben nicht allzu dringend sind oder weil die Aufgaben eben in der Abwesenheit zugeteilt werden.

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Bei mir in der Firma arbeiten auch einige (Mütter) auf halbtäglicher Basis. Aber diese bekommen eben nicht die guten Aufgaben, sondern eher das, was jeder machen kann aber halt liegen bleibt bzw. die Aufgaben, wofür niemand anderes momentan Zeit hat oder niemand sofort machen möchte, weil die Aufgaben nicht allzu dringend sind oder weil die Aufgaben eben in der Abwesenheit zugeteilt werden.

Das kann ich bestätigen.

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Bei mir in der Firma arbeiten auch einige (Mütter) auf halbtäglicher Basis. Aber diese bekommen eben nicht die guten Aufgaben, sondern eher das, was jeder machen kann aber halt liegen bleibt bzw. die Aufgaben, wofür niemand anderes momentan Zeit hat oder niemand sofort machen möchte, weil die Aufgaben nicht allzu dringend sind oder weil die Aufgaben eben in der Abwesenheit zugeteilt werden.

Das hat etwas damit zu tun, dass man nur die Hälfte der Zeit da ist und nicht dass jemand Mutter bzw. Vater ist. Letztlich würde es mir als Vollzeitkraft auch seltsam vorkommen, wenn ich den Zuarbeiter für die Halbtagskräfte spielen soll. Wer sich beruflich stärker reinhängt, sollte auch eher die "guten Aufgaben" bekommen.

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tja - ich bin in der glücklichen Lage einen super halbtagsjob gefunden zu haben...

ich bin mutterseelenalleinerziehend - mit einem 3 - und einem 6 - jährigen ...

wenn der Vater mal so einen Kita Schließstag überbrücken soll, fängt er an zu sagen - ich muß doch arbeiten - Unterhalt zahlt er nicht....

Ich würde gern Vollzeit arbeiten - als beide in der Kita waren, ging es ohne Probleme (Öffnungszeiten von 6:30 - 18 Uhr). Jetzt ist der Große in der Schule - die Schule nimmt die Kids ab 7:35 auf und der Hort schließt um 17:30 .... in allen Ferien hat er nur von 8 - 16 Uhr geöffnet und Schließzeiten und Brückentage ...........

Weitere Unterstützung bei der Betreuung hab ich nur in Form von bezahlten Babysittern - das kann ich mir trotz gutem Halbtagsjob kaum leisten.

Ich habe gerade für die Schließzeit in den Sommerferien ein Ferienlager für 550 Euro bezahlen...

(In meinem Fall wünschte ich mir mehr handhabe - den Vater in die Haftung zu nehmen.... anderes Thema)

Mehr Betreuungsmöglichkeiten wären auch super....und ich lebe im Osten Deutschlands .....

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