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Ausbildung und Tonfall haben sich negativ verändert

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Schön das Du auch normal und sachlich antworten kannst jkcoding ;)

Aber wenn ich das richtig verstehe, dann wurde auch in deinem Fall die zuständige IHK eingeschaltet. Wie Du selber schreibst ist es sehr schwer bis fast unmöglich einen Auszubildenden außerhalb der Probezeit "loszuwerden". Der TE wurde hier direkt am Anfang mehrfach gefragt was die IHK dazu sagt. Daraufhin hat er immer nur geantwortet "das bringt nichts". Wenn junge Leute schon ihre ganze Ausbildung durch Mobbing und negativen Druck der Geschäftsführung aufgeben, dann kann ich irgendwie nicht glauben, dass die IHK davon nichts mitbekommt. Wenn man hier im Forum liest wie schwer es für für Leute ist eine Ausbildungsstelle im IT Bereich zu finden und welche Mühe und Arbeit für so eine Ausbildungsstelle investiert wird, dann gibt man diese ja nicht so einfach wegen Mobbing auf ohen wenigstens das Gespräch mit der IHK zu suchen. Eventuell hat das ja auch die Berufsschule mitbekommen und sollte in dem Fall auch eingreifen.

Aber wie gesagt/geschrieben, das ist nur meine Meinung. Es kann natürlich auch sein, dass es so abgelaufen ist wie TE es hier beschreibt.

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vor 3 Minuten schrieb ITCS:

Wie Du selber schreibst ist es sehr schwer bis fast unmöglich einen Auszubildenden außerhalb der Probezeit "loszuwerden".

Auch das lässt sich nicht pauschal sagen. In meiner Berufsschulklasse wurde jemand Anfang 3tes Lehrjahr gekündigt. Er war nicht gänzlich unschuldig aber die Ausbildungsleitung hatte n Problem mit ihm und sich dann halt nen Grund gesucht.

Man sollte auch Bedenken, dass nicht jeder in der Ausbildung ein super Selbstbewusstsein hat.

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Gast default1990
12 minutes ago, ITCS said:

Schön das Du auch normal und sachlich antworten kannst jkcoding ;)

Aber wenn ich das richtig verstehe, dann wurde auch in deinem Fall die zuständige IHK eingeschaltet. Wie Du selber schreibst ist es sehr schwer bis fast unmöglich einen Auszubildenden außerhalb der Probezeit "loszuwerden".

 

Na ja, nur weil meine Chefin so schwachsinnig war, mir zu unterstellen, ich würde eine Hirnhautentzündung vortäuschen und quasi die gesamte neurologische Klinik zu verarschen. Dass es bei mir gut gelaufen ist, davon lässt sich ja keine allgemeingültige Regel ableiten.

Ich war halt gleichgültig, weil ich ohnehin nach der Ausbildung erstmal das Abi nachmachen wollte. Wäre ich daran interessiert gewesen, in dem Bereich weiter zu arbeiten, hätten mich die ständigen Bugschüsse vermutlich mehr belastet.

bearbeitet von default1990

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Gerade eben schrieb ITCS:

Der TE wurde hier direkt am Anfang mehrfach gefragt was die IHK dazu sagt. Daraufhin hat er immer nur geantwortet "das bringt nichts". Wenn junge Leute schon ihre ganze Ausbildung durch Mobbing und negativen Druck der Geschäftsführung aufgeben, dann kann ich irgendwie nicht glauben, dass die IHK davon nichts mitbekommt. 

Die IHK bekommt vieles mit aber sie können hier nicht einschreiten, weil sie keine rechtlichen Mittel haben. Die IHK kann nur einschreiten, wenn die Eignung nach BBiG §§27 ff.  nicht mehr vorliegt oder von einer Gefährdung für den Azubi ausgeht. Ansonsten sind auch denen die Hände gebunden. Eine psychische Gefährdung lässt sich nun mal schlechter beweisen, als eine körperliche. Von daher bleibt dann nur noch der Weg über einen Rechtsanwalt. Von diesem Hintergrund ist auch eine Schlichtung oder ein Schiedsgericht in den meisten Fällen nicht zielführend, denn entweder wird der Azubi nach so einem Prozess weiterhin schikaniert (danach erst recht) oder er verlässt freiwillig den Betrieb. Zweites ist oft die bessere Entscheidung.

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Mit welchem Ziel denn? Die IHK kann da nichts machen, solange der Betrieb die den Gesetzen entspricht. Mir persönlich ist nur ein einziger Fall bekannt, wo die IHK mal genauer hinschaute aber auch nur aus dem Grund, weil die Azubis mehrere Jahre in Folge durchfielen. 

Der Azubi, wie hier in diesem beschriebenen Fall hat davon nichts, wenn die IHK eingeschaltet wird. Die IHK kann höchstens beratend zur Seite stehen, wenn man den Betrieb wechseln möchte. Das ist aber auch schon alles. Ein Schlichtungsverfahren führt zu nichts, weil der Betrieb nichts zu befürchten hat und das Leben des Azubis weiterhin schwer machen kann. Wenn, dann muss man hier einen Rechtsanwalt einschalten und brauchst du auch noch ein psychologisches Gutachten. Die meisten können und wollen auch nicht diesen Weg gehen und verlassen dann freiwillig den Betrieb. 

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Ich finde es wirklich schade dass einige IHKs nichts unternehmen (nicht alle IHKs).

Was passiert eigentlich wenn die IHK nichts macht?

Man könnte ja rein theoretisch mit einem Anwalt sprechen und sein Berichtsheft verwenden. Am Ende muss der AG bzw. Ausbilder nachweisen, dass man nicht als billige Fachkraft benutzt wird... (auf Schaden verklagen etc.)

bearbeitet von Zaroc

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Die Frage ist, denke ich, halt auch immer wie viele Auszubildende den anstrengenden Weg über IHK / Anwalt nehmen um etwas an der Ausbildung in ihrem Unternehmen zu drehen oder nachhaltig auf Missstände aufmerksam zu machen.

Für den einzelnen Azubi sind es im Endeffekt max. 3 Jahre, in denen man sich dann eher sagt "Arschbacken zusammen, Klappe halten, durchziehen". Die Aussicht auf ein langwieriges Verfahren, was dann vielleicht länger läuft als die eigentliche Ausbildung ist doch eher abschreckend. (zumal man dann garantiert nicht mehr in diesem Unternehmen arbeiten möchte)
Und solang dann kein fataler Fehlschlag geschieht oder man an einen Auszubildenden gerät der auch für zukünftige Auszubildendengeneration was ändern will passiert dann halt auch nix und Ausbilder und Unternehmen können unbeirrt weiter machen.

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vor 19 Stunden schrieb Alistair:

Auch das lässt sich nicht pauschal sagen. In meiner Berufsschulklasse wurde jemand Anfang 3tes Lehrjahr gekündigt. Er war nicht gänzlich unschuldig aber die Ausbildungsleitung hatte n Problem mit ihm und sich dann halt nen Grund gesucht.

Man sollte auch Bedenken, dass nicht jeder in der Ausbildung ein super Selbstbewusstsein hat.

Mal im Ernst @ITCS - meine "alte" Ausbildungsfirma hat mich auch, obwohl ich schon seit Ewigkeiten aus der Probezeit raus war, erfolgreich aus dem Betrieb gemobbt und fast zum Abbruch gezwungen. Ich hatte dann das Glück das ich die Kündigung mit Anwalt so weit herauszögern konnte, dass ich Zeit hatte mir einen neuen Betrieb zu suchen. 

Wenn die wollen finden die Gründe. Mein IHK-Berater war nach dem Streitgespräch mit der Firma extrem schockiert und konnte trotzdem nichts daran ändern, weil der "A*****" von Chef sich meine Kündigung schon in den Kopf gesetzt hatte. Man hat mir einen Aufhebungsvertrag vorgelegt und mir mitgeteilt, dass meine Kollegen plötzlich auch nicht mehr mit mir arbeiten wollen. Tja, danach hatte ich natürlich nicht mehr das Verlangen auch nur einen Fuß in diese Firma zu setzen.

Rechtlich hätte ich gar nichts unterschreiben müssen und das habe ich auch nicht, ich habe mich wegen dem Mobbing und den Folgen krankschreiben lassen und dann, als die neue Stelle sicher war, selbst gekündigt mit Mobbing als Grund. 

Was ich sagen will: Die treten dich raus wenn die wollen, IHK hin oder her.

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vor 37 Minuten schrieb Kane85:

Mal im Ernst @ITCS - meine "alte" Ausbildungsfirma hat mich auch, obwohl ich schon seit Ewigkeiten aus der Probezeit raus war, erfolgreich aus dem Betrieb gemobbt und fast zum Abbruch gezwungen. Ich hatte dann das Glück das ich die Kündigung mit Anwalt so weit herauszögern konnte, dass ich Zeit hatte mir einen neuen Betrieb zu suchen.

Auf einer Konferenz wurde zu meiner Situation folgendes gesagt:

"Dafür gibt es nur 4 Lösungen: Amoklauf, aus dem Fenster springen, Ausbildung abbrechen oder Firma wechseln"

Anschließend habe ich einen Mentor bekommen, um wenigstens privat einen fachlich qualifizierten Ansprechpartner zu haben.

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vor 2 Minuten schrieb SaJu:

"Dafür gibt es nur 4 Lösungen: Amoklauf, aus dem Fenster springen, Ausbildung abbrechen oder Firma wechseln"

Ja, diese Möglichkeiten hatte ich in etwa auch :D

bearbeitet von Kane85

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Nur so als Info, ich habe die Füße still gehalten und den Kopf eingezogen. Wir stecken immer noch am Telefon fest und ich sitze gerade an meinem Abschlussprojekt.  Es ist schon irgendwie ironisch, aber ich werde unser OTRS-Ticketsystem durch KIX ablösen.

In wenigen Wochen haben wir die schriftliche Prüfung und danach ist es dann auch endlich ausgestanden. Es wurde mit mir auch bereits über eine Übernahme geredet, aber ich werde mir nach der Prüfung sofort etwas anderes suchen.

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vor 7 Minuten schrieb Chillum:

[...], aber ich werde mir nach der Prüfung sofort etwas anderes suchen.

Such jetzt schon, dann hast du einen (hoffentlich) nahtlosen Übergang. Ansonsten rutschst du ggf. in ALG1 oder so nen Mist - sofern du nicht bei deinem "tollen" AG bleiben willst.

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