10. September 20178 j Hallo in die Runde, ich bin auf der Suche nach einer kleinen Entscheidungshilfe fĂŒr mein zukĂŒnftiges Arbeitsleben. Anfang nĂ€chstes Jahr werde ich meine Karriere als Soldat beenden und möchte im Anschluss im IT-Bereich einsteigen. Eingesetzt war ich zwar im BĂŒro aber nicht im IT-Bereich, eine Ausbildung habe ich bereits vor der Bundeswehr erworben (BĂŒrokaufmann). Mein Ziel ist es mich auf den Bereich IT-Security / IT-Forensik / Datenschutz zu spezialisieren. Meine Frage hierzu ist nun, welche Ausbildung seht ihr als am besten geeignet an? Welche Fachrichtung als Fachinformatiker macht mehr Sinn fĂŒr den Bereich IT-Security/ IT-Forensik? Anwendungsentwicklung oder doch eher Systemintegration? Vielleicht hat ja jemand von euch bereits Erfahrung sammeln können und kann mir etwas dazu erzĂ€hlen. GrundsĂ€tzlich möchte ich es vermeiden ein Studium zu machen, da das ganze wieder extrem viel Zeit kostet und ich dadurch wenig Praktische Erfahrung sammeln und zudem nicht jĂŒnger werde Vielen Dank vorab fĂŒr eure Antworten  Â
10. September 20178 j Richtige IT-Security/Forensik ist Mathe, also Studium. Datenschutz ist wieder was (ganz) anderes, da ist es eigentlich egal. Hast du nicht 2-3 Jahre bezahlte Weiterbildung oder warst du "nur" bei den Mannschaften? Ein Bachelor dauert 3 Jahre, die Ausbildung dauert unverkĂŒrzt auch 3 Jahre, zeitlich tut sich das ganze also nicht  viel, selbst wenn man noch 1 Semester dran hĂ€ngt.
10. September 20178 j Autor Hallo Graustein, leider mĂŒsste ich vor einem Studium noch die Fachhochschulreife erwerben was mich wiederum 1 Jahr kosten wĂŒrde. Im Grunde wĂŒrde das bedeuten (Fach)Abi 1 Jahr + Studium (Bachelor) 3 Jahre = 4 Jahre  (keine Praxiserfahrung). Ich denke die Ausbildung im Bereich Datenschutz kann man in diesem Fall vernachlĂ€ssigen, habe es nur der VollstĂ€ndigkeit halber aufgefĂŒhrt. Habe in diesem Bereich bereits die Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten/ Manager und Auditor, sowie praktische Erfahrung. Ansonsten ist es in der Tat so das ich einen dicken Topf mit viel Geld habe fĂŒr meine Weiterbildungen allerdings war in meinem Bereich keine Weiterbildung z.B. zum Meister vorgesehen. HĂ€tte mir auch nicht viel gebracht da ich dann z.B. Personalfachkaufmann wĂ€re was mir im IT Bereich nix bringt. Finde das Anwendungsentwicklung seine stĂ€rken gerade im Bereich der Forensik ausspielt anderseits hat die Systemintegration ihre StĂ€rken im Bereich Systemsicherheit - So reime ich mir das auf jeden Fall zusammen, liege ich da Richtig?  GrĂŒĂe an alle NachtschwĂ€rmer Â
11. September 20178 j Ich finde die Argumentation von Graustein schon ganz gut. An sich hat er sehr Recht, alle IT Security Jobs werden hauptsĂ€chlich an studierte vergeben. Ansonsten ist es, aber da habe ich keine groĂe Ahnung ;), wenn du hauptsĂ€chlich technisch hardware nah arbeiten willst wirst du viele FiSis treffen - da geht es dann um Aufstellen (wobei nichtmal unbedingt) und Konfiguration der GerĂ€te - diese Konfiguration ist ja schon sehr security relevant, je besser die GerĂ€te grundsĂ€tzlich aufgestellt sind desto besser der direkte Schutz...  Ich hab nur nicht verstanden, ob das das ist, was du dir vorstellst... Â
11. September 20178 j GrundsĂ€tzlich kannst du auch als FI(SI/AE) in die Security-Branche gehen. Nur ist das dann mit deutlich mehr Einsatz verbunden - das fehlende Studium ist gerade in dem Bereich sicher ein Stein, den du aus dem Weg rĂ€umen musst, um ĂŒberhaupt in ErwĂ€gung gezogen zu werden bei Bewerbungen. Das geht dann nur ĂŒber privates Engagement. Was genau stellst du dir denn unter IT-Security oder Forensik vor? Möchtest du bei einem AV-Hersteller als Entwickler arbeiten? Bei der Polizei Auswertung von Systemen machen?
11. September 20178 j vor 9 Stunden schrieb Frageschlumpf: leider mĂŒsste ich vor einem Studium noch die Fachhochschulreife erwerben was mich wiederum 1 Jahr kosten wĂŒrde. Du hast eine Ausbildung und mehrere Jahre gearbeitet, da kannst du ggf. als beruflich Qualifizierter studieren. Kommt aber auf die Hochschule und das Studienfach an. Informiere dich da mal, es wird schon gehen. FĂŒr Wirtschaftsinformatik sind z.b. idR sehr viele Berufsausbildungen als  fachlich verwandt eingestuft, alles IT mĂ€Ăige und alles kaufmĂ€nnische.  vor 9 Stunden schrieb Frageschlumpf: Ansonsten ist es in der Tat so das ich einen dicken Topf mit viel Geld habe fĂŒr meine Weiterbildungen In meinen Augen ist es daher unklug auf eine duale Ausbildung zu setzen. Du bekommst das Studium bezahlt, sogar recht gut soweit ich weiĂ. Du kannst dich voll darauf konzentrieren und machst dann ab dem 3-4 Semester eine 10-15h Werkstudentenstelle und dann noch ein Praktikum. Das reicht dann auch locker als Erfahrung aus.  vor 9 Stunden schrieb Frageschlumpf: Finde das Anwendungsentwicklung seine stĂ€rken gerade im Bereich der Forensik ausspielt anderseits hat die Systemintegration ihre StĂ€rken im Bereich Systemsicherheit - So reime ich mir das auf jeden Fall zusammen, liege ich da Richtig? Jain. AE is halt Programmieren/Entwicklung und SI ist eher Administration. Von der Berufsschule her ist da kaum unterschied, das spielt sich dann im Betrieb ab. Und wenn du da nix mit Forensik und Systemsicherheit machst, was ziemlich sicher der Fall ist in einer normalen IT, dann wirst du da auch nix lernen.  PS: Hier mal als Beispiel von der RuhrUni Bochum: http://www.ruhr-uni-bochum.de/zsb/ohneabi/nichtaffin.htm  Zitat Bei StudiengĂ€ngen mit einer ZulassungsbeschrĂ€nkung muss diese Bewerbergruppe erfolgreich eine ZugangsprĂŒfung ablegen, um den Hochschulzugang zu erhalten. Bei StudiengĂ€ngen ohne ZulassungsbeschrĂ€nkung ist die Teilnahme an einem viersemestrigenProbestudium möglich. Da könntest du ĂŒber eine ZulassungsprĂŒfung zugelassen werden. die RUB bietet z.b. das an: http://studienangebot.rub.de/de/it-sicherheit-informationstechnik/bachelor-1-fach Bearbeitet 11. September 20178 j von Graustein
11. September 20178 j vor 13 Minuten schrieb Graustein: FĂŒr Wirtschaftsinformatik sind z.b. idR sehr viele Berufsausbildungen als  fachlich verwandt eingestuft, alles IT mĂ€Ăige und alles kaufmĂ€nnische. Ob Wirtschaftsinformatik der passende Studiengang fĂŒr die gewĂŒnschte Richtung des TO ist, wage ich zu bezweifeln. Denn wie du selber geschrieben hast: vor 10 Stunden schrieb Graustein: Richtige IT-Security/Forensik ist Mathe, also Studium. Mathematik und auch theoretische Informatik, die mMn die Grundlagen fĂŒr IT-Security/-Forensik sein sollten, werden da in der Regel nur sehr stiefmĂŒtterlich behandelt.
11. September 20178 j Es gibt Forensik und "Forensik". Platte abklemmen, klonen und ein Suchprogramm drĂŒberlaufen lassen kann man auch ohne Studium. Macht z. B. die Polizei. Oder sie schicken's gleich ein. Da ist meiner Meinung nach sogar die Fachinformatik-Fachrichtung ziemlich egal. Wenn man ehrlich ist, ist hier sogar egal was Du ĂŒberhaupt gelernt hast ... Zu der anderen Art von Forensik hat @Graustein schon alles geschrieben. Ich wĂŒrde gerne noch eines hinzufĂŒgen: tiefergehende IT-Security ist zu 90% Kryptographie. Und Kryptographie ist zu 100% Mathematik. Das sollte Dir in jedem Fall bewusst sein. Bearbeitet 11. September 20178 j von Kwaiken
11. September 20178 j Stimmt schon, aber gerade wenn man (hat der TE nicht geschrieben, ich weiĂ) Richtung Consulting will und die machen ja auch Sicherheit (wie gut ist jedem selber ĂŒberlassen ;)), ist W-Info ganz gut. War aber eher ein beispiel, dass er eben kein (Fach)Abitur braucht. FĂŒr die Ziele des TE ist ja das von der RUB besser (ob es sinnvoll ist sich im Bachelor so zu spezialisieren, ist was anderes).
11. September 20178 j vor 7 Minuten schrieb Graustein: ichtung Consulting will und die machen ja auch Sicherheit Achtung. Die ĂŒbliche Consulting-Sicherheit ist IT Grundschutz und ISO27001. Dort werden Checklisten abgearbeitet und Stichproben gemacht, ob das was auf dem Papier steht auch wirklich zutrifft. Papier schwarz machen geht problemlos mit dem Auditor-Schein. FĂŒr z. B. Security Code-Audits von Libraries und Frameworks, maĂgeschneiderte TransportverschlĂŒsselung, kryptographische Optimierung von Transportwegen etc. werden meist nur spezialisierte Beratungen oder Einzelpersonen beauftragt. Bearbeitet 11. September 20178 j von Kwaiken
11. September 20178 j Guter Hinweis @Kwaiken Ja, das ist halt das Problem mit IT-Sicherheit. FĂŒr den einen ist IT-Sicherheit die Linux FW zu konfigurieren, fĂŒr den anderen ein EntschlĂŒsselungsprogramm zu schreiben. Ist halt ein sehr breiter Oberbegriff.
11. September 20178 j Autor Hallo @all vielen Dank fĂŒr eure zahlreichen Antworten, da fĂŒhlt man sich doch gleich willkommen :-) Die Links zur Ruhr-Uni-Bochum habe ich mir angesehen, klingt sehr interessant, bedeutet aber im Fall des Studienganges IT-Sicherheit das ich einen Eingangstest ablegen muss und ehrlich gesagt bezweifle ich das ich den "mal eben" so ablege und bestehe. Ich vermute einfach mal das er entsprechend dem NC angepasst ist. FĂŒr jemanden wie mich, ohne (Fach) Abitur ist das schon eine harte HĂŒrde, speziell wenn man dort ĂŒber Sachverhalte abgefragt wird von denen man keine Ahnung hat da man sie nie in der Schule hatte (immerhin bin ich jetzt auch schon gute 13 Jahre aus der Schule). GrundsĂ€tzlich ist der hier aufgefĂŒhrte Gedanke in Richtung Wirtschaftsinformatik auch mir schon in den Kopf gekommen und habe auch schon zwei Schulen gefunden welche eine Fachausbildung im Bereich Wirtschaftsinformatik anbieten. Nach zwei Jahren legt meine seine PrĂŒfung ab und erhĂ€lt nach erfolgreich bestandener PrĂŒfung den Titel "staat. geprĂŒfter Wirtschaftsinformatiker". Mir stellt sich hier die Frage, ist der "staat. geprĂŒfte Wirtschaftsinformatiker" ĂŒberhaupt was Wert? Er ist nun mal kein Akademischer Titel auch wenn auf der Schule gesagt wird das er die gleichen Studieninhalte vermittelt wie ein Bachelorstudium. Vorteile wĂ€ren: nur 2 Jahre und einen Abschluss auf, ich sage mal "Meisterebene" Mit zusĂ€tzlich belegten FĂ€chern erhĂ€lt man am Ende auch seine Fachhochschulreife Es kam hier nun auch die Frage auf "was ich denn spĂ€ter machen will". Ich möchte weder zur Polizei, noch als Entwickler zu einem AV Hersteller, ich denke das beide nur auf Akademiker zurĂŒckgreifen werden. Vielmehr möchte ich in einem IT-Unternehmen z.B. als ISO arbeiten. Mich reizt das Berufsbild der IT-Sicherheit in einem Unternehmen, es soll aber nun eben nicht so tief gehen das ich mir mit Hackern ein Weltweites battle liefere. Denn ich denke je tiefer man in die Materie eintaucht desto mehr macht ein Studium Sinn. Ich möchte also fundiertes Wissen haben und auch in einem z.B. MittelstĂ€ndischen Unternehmen in der Lage sein die IT-Sicherheit zu gewĂ€hrleisten (aufgrund meines Wissens). Ich denke da passt das was @Kwaiken sagte ganz gut rein. GrundsĂ€tzlich bin ich dem Consultant Bereich nicht abgeneigt, ist aber eher nicht meine erste PrioritĂ€t Ich möchte auf keinen Fall eine Ausbildung machen und am Ende irgendwo im Support festhĂ€ngen und mein Leben lang Drucker anschlieĂen ;-) Hmm.. Ich habe mir meinen Text jetzt nochmal durchgelesen und festgestellt das ich keine Ahnung habe wie ich es in Worte fassen soll was ich genau möchte :-/ Vielleicht blickt ja dennoch einer von euch durch und versteht in etwa was ich möchte. Ich LiebĂ€ugel wie gesagt sehr mit dem Beruf des Fachinformatikers nur kann ich mich nicht entscheiden was die Fachrichtung angeht.  lg Bearbeitet 11. September 20178 j von Frageschlumpf
11. September 20178 j vor 15 Minuten schrieb Frageschlumpf: Ich möchte also fundiertes Wissen haben und auch in einem z.B. MittelstĂ€ndischen Unternehmen in der Lage sein die IT-Sicherheit zu gewĂ€hrleisten (aufgrund meines Wissens) Mittelstand sind auch ~5000 MA. Da kommst du mit ein bisschen ISO nicht weit, wenn Du nicht nur heiĂe Luft produzieren willst. Neben fundiertem Prozess- und Strukturwissen solltest Du meiner Meinung nach auch wissen wovon Du redest. Wenn in deiner ISO27001 oder BSI-Checkliste z. B. steht, dass Transportsicherheit gewĂ€hrleistet werden muss und Dir der Admin das HTTPS-FĂ€hnchen zeigt, solltest Du schon erkennen können, ob er dich bei HTTPS mit SSLv3 nur verĂ€ppeln will, statt das HĂ€kchen bei "Ok" zu setzen. Bearbeitet 11. September 20178 j von Kwaiken
11. September 20178 j vor 52 Minuten schrieb Frageschlumpf: Mir stellt sich hier die Frage, ist der "staat. geprĂŒfte Wirtschaftsinformatiker" ĂŒberhaupt was Wert? Es ist sicherlich etwas wert, aber in meinen Augen weniger als eine Ausbildung.  vor 53 Minuten schrieb Frageschlumpf: GrundsĂ€tzlich ist der hier aufgefĂŒhrte Gedanke in Richtung Wirtschaftsinformatik auch mir schon in den Kopf gekommen Dann studiere doch an einer FH den Bachelor W-Info. Danach kannst du auch noch einen speziellen Master fĂŒr IT-Sicherheit machen. Will dir jetzt nicht den Fachinformatiker ausreden, aber damit wird es schon sehr schwer wirklich fĂŒr Sicherheit im Unternehmen zustĂ€ndig zu sein, jedenfalls was ĂŒber reine Anwendung wie AV und FW rausgeht. Da das Studium dir ja (komplett) finanziert wird, ist das in meinen Augen die beste Wahl.
12. September 20178 j Also ich denke schon, dass man auch mit einer Ausbildung im Bereich FISI/FIAE in diese Richtung gehen kann. Allerdings muss man dafĂŒr dann vermutlich eine Weile suchen und auch entsprechend Erfahrungen sammeln oder GlĂŒck haben und in einem Betrieb angestellt sein, der entsprechenden Bedarf hat und man die Chance bekommt dort einzusteigen. Es gibt auch Zertifizierungen in diese Richtung. Bei uns im Betrieb wird zum Beispiel aktuell einer unserer Mitarbeiter dahingehend weitergebildet, damit wir eine ISMS-Zertifizierung erhalten. Ist das z.B. in etwa die Richtung in die du gehen möchtest? Zum Thema Studium: Wie ich schon geschrieben habe, denke ich, dass Wirtschaftsinformatik nicht gerade die passende Wahl fĂŒr diesen Berufswunsch ist. Dann doch eher angewandte Informatik oder das klassische Informatikstudium oder direkt Richtung IT-Security. Aber wie @Graustein schon geschrieben hat, kann es die Grundlage fĂŒr ein entsprechenden Master-Studiengang sein. Dazu sollte man aber im Voraus schauen, was die jeweiligen Voraussetzungen der THs/FHs/Unis sind, um tatsĂ€chlich fĂŒr den Masterstudiengang bei ihnen zugelassen zu werden. Beispielsweise darf man an der Fernuni Hagen den Master in Informatik nicht mit einem "Bindestrich-Informatik"-Bachelor machen (wie sie es selber so schön beschreiben). Und man muss natĂŒrlich seinen Bachelor mit einer entsprechend guten Note abschlieĂen. Bearbeitet 12. September 20178 j von Rienne
16. September 20178 j Autor Hallo, erst einmal vielen lieben Dank an alle fĂŒr die zahlreichen Antworten! Ich hĂ€tte nun eine spezielle Frage zu Stellenbeschreibungen. Ich habe mich nun auf mehreren Schulen angemeldet an denen man den "staat. geprĂŒften Wirtschaftsinformatiker" erwerben kann (2 Jahre). Gem. Deutschen Qualifikationsrahmen befindet sich diese Ausbildung auf der Stufe 6 und ist einem Bachelor "gleichzusetzen". Ich Frage mich nun, wenn ich eine Stellenanzeige finde in der z.B. ein Wirtschaftsinformatiker mit abgeschlossenen Studium gesucht wird mit dem Zusatz "oder Ă€hnliche Qualifikation / Ausbildung" bedeutet das das ich mich mit dem "staat. Wirtschaftsinformatiker" auf solch eine Stelle bewerben kann (ist ja immerhin einem Bachelor gleichgesetzt) oder bezieht sich das nur auf andere  abgeschlossene StudiengĂ€nge mit Akademischen Titel? Der Vorteil von solch einer 2-jĂ€hrigen Schule ist eben auch das man danach studieren (z.B. vertiefend in eine bestimmte Richtung) und Credits angerechnet bekommen kann. GrĂŒĂe Â
16. September 20178 j Man kann sich immer auf alles bewerben, egal was in der Stellenanzeige steht. Es kommt drauf an, ob das Unternehmen die Weiterbildung als "gleichwertig" oder "vergleichbar" anerkennt. Der staatl. gepr. Wirtschaftsinformatiker ist nicht sehr bekannt. Ich kann aber auch sagen, dass ich mich mit meinem Fachinformatiker-Abschluss nach der Ausbildung auf Stellen fĂŒr Bachelor-Absolventen beworben habe und mit "vergleichbar" angenommen/ eingestuft wurde. Diese Erfahrung haben hier auch andere Community-Mitglieder im Consulting-Bereich gemacht. Das Wichtigste ist einfach sich gut verkaufen zu können. Dann kannst Du als vergleichar anerkannt werden.
17. September 20178 j Hi Fragrschlumpf, 3 Monate bis zum DZE sind natĂŒrlich fĂŒr solche weitreichende Planungen extrem knapp. Gerade weil die Bw extrem viel zur Weiterqualifizierung anbietet (monetĂ€r und an LehrgĂ€ngen). Du schreibst ja schon einiges zur Spezialisierung auf bestimmte Themen. Davor kommt allerdings erst die "Grundausbildung" um mal im militĂ€rischen Duktus zu bleiben. Je qualifizierter diese ist, desto besser sind spĂ€ter die Chance seine WĂŒnsche und Vorstellungen zu verwirklichen. Insofern sollte ein Studium an erster Stelle stehen. Ja, ein Studium ist nicht fĂŒr jeden etwas und kein Zuckerschlecken. Aber es ist machbar! Auch an den Hochschulen wird nur mit Wasser gekocht. Mit verschĂŒttetem Realschul-Mathe wird es nicht leichter, aber auch das klappt! Hier wĂ€ren sicher die kostenlosen (!) und wĂ€hrend der Dienstzeit belegbaren Kurse des BFDs Gold wert gewesen. Ich wĂŒrde probieren auf jeden Fall noch einen zu belegen, sofern möglich und noch nicht geschehen (Mathe zur Studienvorbereitung, Meisterschule, etc.). Dann zum Thema DQR /EQR: 1. Das System ist fĂŒr die internationale Vergleichbarkeit von AbschlĂŒssen gedacht. FĂŒr den Arbeitsmarkt hat das kaum eine Relevanz. Im besten Fall kann man sich nach einem Abschluss auf Niveau 6 ein paar Credit Points fĂŒr ein Studium anrechnen lassen. 2. Ich bezweifle, dass der staatlich geprĂŒfte Wirtschaftsinformatiker auf Stufe 6 angesiedelt ist. Diese Stufe erreicht man erst nach (!) einer Erstausbildung + 1Jahr Praxiserfahrung. Möglicherweise wird dein alter Job durch den Wirtschaftsbezug angerechnet - aber lohnt sich das dann? Finden konnte ich die Bezeichnung beim DQR ĂŒbrigens nicht [1], nur den staatlich geprĂŒften Informatiker. Der rangiert auf DQR Stufe 4 und somit unterhalb der FI Ausbildung mit Stufe 5. Aber wie gesagt, das ist eh fĂŒr Arbeitgeber unspannend.  Mein Tipp: Nutze die Möglichkeiten des BFD maximal aus und gönne dir das Studium. So eine Chance kommt nie wieder.  [1] https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.dqr.de/media/content/2016_DQR_Liste%20der%20zugeordneten%20Qualifikationen_01.08.16.pdf&ved=0ahUKEwjLlcGKo6zWAhUPfFAKHTpLD8oQFgg5MAI&usg=AFQjCNH8va64iSgYCiTNOFIWMAiDtO7h0Q
17. September 20178 j Autor Hallo sylenz, vielen Dank fĂŒr deine nette und ausfĂŒhrliche Antwort. Es ist nun leider nicht so, wie von dir angedeutet, dass ich mir keine Gedanken ĂŒber meine Berufliche Zukunft etc. gemacht habe. Ganz im Gegenteil. Das Problem ist nur das ich einen festen Weg eingeplant hatte und nun ins wanken gerate, da ich kurz vor dem Ziel weitere Wege aufgezeigt bekommen habe dir mir vorher einfach nicht bekannt waren bzw. ich so nicht auf dem Schirm hatte. Zu der von dir angesprochenen "Grundausbildung" stimme ich dir vollkommen zu! Ich vermute aber mal das du das auf meine jetzige Zeit, vor Ende der Dienstzeit beziehst. Und auch hier habe ich schon einiges an MaĂnahmen hinter mir, nur irgendwie ist die Zeit die mir zur VerfĂŒgung steht auch begrenzt und "leider" hatte ich ein paar Jahre im Ausland verbringen dĂŒrfen was meine Möglichkeiten auf BFD MaĂnahmen ebenfalls limitiert hat. Ich habe immer stets versucht das rauszuholen was geht. Was man mir ankreiden könnte wĂ€re das ich keine Fernausbildung/ Studium gemacht habe, ich persönlich bin aber davon ĂŒberzeugt das mir das nicht liegt. Zum Thema DQR Jap, ich kann die Berufsbezeichnung auch nicht in dem von dir verlinkten Dokument finden. Leider ist es wie so oft, man hat es irgendwo gelesen und kann es nicht mehr finden. Ich kann selbst die Worte "...damit befindet sich der staat. geprĂŒfte Wirtschaftsinformatiker auf Bachelor Ebene" nicht mehr finden und ich bin mir zu 100% sicher das so gelesen zu haben! Werde es aber Nachreichen wenn ich es wieder finden sollte. Es ist aber in der Tat so das die Zugangsvoraussetzung fĂŒr diese Schule eine KaufmĂ€nnische oder im IT Bereich abgeschlossene Berufsausbildung, sowie min. 1 Jahr Berufserfahrung ist. Beides erfĂŒlle ich natĂŒrlich. Die Ausbildung zum "staat. geprĂŒften Wirtschaftsinformatiker" ist keine Erstausbildung sondern eine Fachweiterbildung. Es ist einfach nervig das es so viele Wege gibt. Warum kann es nicht wie in den USA sein? Bachelor/ Master - Ende. Und zu Fachbezogenen Dingen erwirbt man sich die Kenntnisse ĂŒber Zertifikate. Nein man braucht in Deutschland 7 Stufen mit wirren Abschlussbezeichnungen etc.    Â
17. September 20178 j vor 4 Stunden schrieb Frageschlumpf: Warum kann es nicht wie in den USA sein? Bachelor/ Master - Ende. Dann studiere doch einfach, dann hast du USA VerhÀltnisse. Die Eingangstests sind imo an den Unis recht moderat. Oft bieten die auch Vorkurse an. Es gibt auch Unis die ein normales Probestudium anbieten wo man eine moderate Anzahl von Credits in einem gewissen Zeitraum erreichen muss. Dann wÀhlst du einen normalen Informatik Studiengang und machst danach den Master IT Sicherheit an der RUB. Bearbeitet 17. September 20178 j von Graustein Informatik vergessen
17. September 20178 j vor 4 Stunden schrieb Frageschlumpf: "...damit befindet sich der staat. geprĂŒfte Wirtschaftsinformatiker auf Bachelor Ebene" BemĂŒh doch mal die Suche nach DQR in diesem Forum. Ist eigentlich alles zu gesagt worden ;-)
19. September 20178 j Am 17.9.2017 um 18:49 schrieb Frageschlumpf: Ich vermute aber mal das du das auf meine jetzige Zeit, vor Ende der Dienstzeit beziehst. Mit Grundausbildung meinte ich nicht die Vorbereitungskurse, sondern eine IT-Ausbildung. Selbst ein Bachelor-Studium vermittelt dir nur Grundlagen. Diese Grundlagen sind aber elementar wichtig fĂŒr das ganze weitere Berufsleben. Ich kenne das Curriculum des staatl. gepr. Wirt.-Inf. nicht, habe aber Bedenken, dass man in einer schulischen Mischweiterbildung (Wirtschaft, Informatik) nach 2 Jahren dicke Bretter bohren kann. Die Weiterleitung passt auch nicht so recht zu dem angestrebten TĂ€tigkeitsfeld "Security". Versteh mich nicht falsch: Möglich ist vieles mit genug Eigeninitiative, aber der Weg sollte möglichst geradlinig zum Ziel fĂŒhren, sonst braucht man entsprechend lĂ€nger - oder verirrt sich. Lass dich nicht von dem DQR blenden, entscheidend sind die Skills.Â
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