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Erfahrungen als Softwareentwickler mit FERCHAU?

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Grüßt euch,
durch dumme, nicht selbst verschuldete, umstände bin ich ab mitte Oktober ein arbeitsloser Softwareentwickler.
Ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch bei der Firma FERCHAU welches sich soweit sehr interessant angehört hat. Vor allem das man nur Projektbezogen eingesetzt wird und somit die Möglichkeit hat mehrere unterschiedliche Branchen kennenzulernen.

Allerdings weiß ich noch nicht so recht was ich davon halten soll.
Aktuell hätten Sie wohl drei Projekte in denen sie mich einsetzen möchten oder sich vorstellen können.
Meine Gehaltsvorstellung wurde nach kurzem hin-und her auch abgenickt.
Die Tage soll ich einen unbefristeten Mustervertrag zugesendet bekommen.

Hat jemand bereits praktische Erfahrungen mit FERCHAU machen können und kann ein wenig berichten? Geht man mit 6 Jahren Berufserfahrungen überhaupt zu so einem Dienstleister?
Für mich hat das ganze irgendwie den Leiharbeitsfirma (negativ) Beigeschmack.

bearbeitet von eminenz

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Ferchau ist ein Ingenieurdienstleister und damit so etwas wie ein Personaldienstleister für Ingenieure, der sein Spektrum auch auf Facharbeiter ausgeweitet hat. Ich habe meine Fachinformatiker-Ausbildung bei einem kleinen Ingenieurdienstleister absolviert und war dort gar nicht glücklich...

Seitdem sag ich: Finger weg von Ingenieurdienstleistern (wenn möglich)!

Die meisten Leute dort haben das Ziel irgendwann von den Unternehmen, wo sie eingesetzt werden, übernommen zu werden. Ferchau hat vor 3 Jahren noch mit dem IGMetall-Tarif für das Personal gelockt, während andere das nicht machten. Ich wurde kurz vor meinem Ausbildungsabschluss auch von denen angesprochen. Ich habe aber freundlich abgelehnt...

Schau, ob Du nicht direkt woanders unterkommen kannst. Das ist viel besser für Dich.

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vor einer Stunde schrieb SaJu:

Ich habe meine Fachinformatiker-Ausbildung bei einem kleinen Ingenieurdienstleister absolviert und war dort gar nicht glücklich...

Soso... und weil DU vor etwa 8 Jahren unglücklich bei einem derartigen Dienstleister warst müssen heute alle anderen Menschen bei  allen anderen Dienstleistern in der genannten Branche auch unglücklich sein?

Diese Logik muss ich nicht verstehen, oder?

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Ich muss nicht sagen, dass heute alle bei Ingenieurdienstleistern unglücklich sein müssen. Hier wird nach Erfahrungen bei solchen Unternehmen gefragt und ich bin eine Person, die dazu eine eigene Meinung/ Empfehlungen weitergeben kann. Ich habe extra gesagt, dass das schon eine Zeit lang her ist.

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Ingenieurdienstleister sind für mich Personaldienstleister für Ingenieure. Dort gehen Leute hin, die nach dem Studium nicht wissen, was sie genau machen wollen, oder bei ihrem Wunsch-Industrieunternehmen nicht sofort genommen wurden. So war das jedenfalls bei uns. Ferchau hat mir das auf einer Messe auch so gesagt. Sie haben super Kontakte zur Industrie und wenn ich sage, wo ich gerne hin will, würden sie mich dort hin verleihen. Der Vorteil bei Berufsanfängern ist dann, dass man Einblick in unterschiedliche Bereiche/ Branchen erhält.

Ich habe aber damals schon gewusst, was ich nach der Ausbildung werden will und habe bei der Ablehnung von meinen "schlechten" Erfahrungen als Grund erzählt. Sie haben das akzeptiert und gemeint, dass das überall passieren kann. Aber sie verstehen mich, dass ich dann nicht mehr in dieser Branche arbeiten will.

 

Wollen wir jetzt dem TE mit Erfahrungen helfen oder nicht? Wenn Du Erfahrungen mit Ingenieurdienstleistern hast, kannst Du auch davon berichten. Wir sind schließlich ein Forum.

bearbeitet von SaJu

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Hmmm.... das ist scheinbar komplizierter als ich gedacht habe. Mein Problem ist eben das ich weniger als einen Monat Zeit habe mir einen neuen Job zu suchen ansonsten lande ich in der Arbeitslosigkeit. Bei Ferchau würde ich bspw 12k / p.a. Mehr verdienen als aktuell. 

An sich hört sich das ganze auch nicht schlecht an. Wobei Theorie und Praxis immer weit auseinander gehen. Die Frage ist was an diesen Dienstleistern so negativ ist bzw schlechter im Vergleich zu was?

Ich bin / war in einer 25 Mann Bude die auch "Dienstleister" sind. Also nicht in dem Sinne wie Ferchau aber ich war bspw auch 5 Jahre bei ein und dem selben Kunden. Das ganze aber Projektbezogen ohne Arbeitnehmerüberlassung.  Klar man hatte seine Homebase aber vom Prinzip ist es doch das gleiche oder vertue ich mich da gerade?

Die meisten Software Buden sind doch meist nur Dienstleister die Projektbezogen arbeiten. 

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vor 7 Minuten schrieb eminenz:

Die Frage ist was an diesen Dienstleistern so negativ ist bzw schlechter im Vergleich zu was?

Du kannst auch bei hanseatischen Buden, die auf fast 100 Jahre Tradition aufbauen, gnadenlos rausgeschmissen werden.

Meine Meinung: viele Personaldienstleister sind auch Vermittler und suchen im Auftrag Personal für ihre Kunden. Daran sehe ich nichts verkehrtes. Zudem ist der von dir erwähnte Gehaltssprung doch ein ziemlicher Anreiz. Musst dir halt nur bewusst sein, dass du dann öfter im Hotel lebst.

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vor 2 Minuten schrieb Chief Wiggum:

Musst dir halt nur bewusst sein, dass du dann öfter im Hotel lebst.

Deren Aussage und meine Bedingung war das die Fahrzeit maximal 30-40 Minuten beträgt. Das wäre 1:1 wie aktuell. Allerdings liest man eben oft das so ein Dienstleister im CV zu haben sich negativ auswirkt. Deshalb die Frage was oder im Vergleich zu was solche Dienstleister eben schlecht oder negativ sind. Das ist mir noch nicht ganz bewusst oder ganz klar. 

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Diese Aussage wurde mir gegenüber auch getätigt und ich vermute in Ballungsgebieten hat man da weniger ein Problem. 

Ich habe mich vor ein paar Monaten auch kurzzeitig für Ferchau interessiert und ein paar interessante Projekte in der Region bei Konzernen vorgeschlagen bekommen. Vom Gehalt her war es auch das was ich mir vorgestellt habe. Meine Wahl fiel dann aber doch auf eine andere Firma. 

Für Leute, die projektbezogen arbeiten wollen stelle ich mir das aber durchaus interessant vor. 

Der Haken an deiner Situation: Du kriegst erst einen Vertrag bei Ferchau, wenn Du Dich für Dein erstes Projekt entschieden hast. Aufgrund der knappen Zeit leidet da evtl. die Auswahl. 

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Eigentlich sollte die Nummer doch ganz klar sein. Mitte Oktober war es das mit deinem jetzigen Job. Nun musst du dir folgende Fragen stellen:

1. Kannst du es dir erlauben, eventuell 3-4 Monate arbeitsuchend zu sein?

2. Ist dir eine solche Lücke im Lebenslauf die Absage bei einem großen Dienstleister (und somit auch bekanntem Namen) wert?

3. Hast du noch andere Angebote, die ebenfalls in einer solch fortgeschrittenen Phase sind?

Mal ehrlich: Nimm das Ding an! Weißt du wie viele gute Leute über so etwas zu ihrem AG kommen? Wer sagt denn, dass ein guter Projektpartner nicht von dir begeistert ist? Oder wer verbietet es dir, in einem solchen Unternehmen, in dem du schon Eindruck schinden durftest, eine Bewerbung zu lassen? Hier gibt es mehr Chancen als Risiken, besonders wenn man bedenkt, dass ab Mitte Oktober die Alternative ALG1 wäre. Mach das! Und Wenn es dir nicht gefällt, zieh ein Jahr durch und such dir ganz entspannt aus einem Job herraus was neues, ohne eine Deadline zu haben.

Viel Erfolg!

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Ich hatte auch schon mal ein Gespräch bei Ferchau. Da wurden sehr viele Versprechungen gemacht. Und von Projekten gesprochen, etc. Und am Ende haben sie sich nie wieder gemeldet. Finde ich ne Sauerei. Zuerst erzählen sie mir, dass sie mir einen Vertrag schicken wollen und sowas und dann kommt selbst nach mehrmaligen Nachfragen einfach keine Reaktion mehr.

Das ist meine Erfahrung dazu. Mehr kann ich nicht sagen. Ob das bei dir auch so laufen kann, weiß ich nicht. Aber für mich ist zumindest der Dienstleister damit raus. Weil ich der Meinung bin, dass man zumindest absagen kann.

Ich hatte zwar zu dem Zeitpunkt dann auch schon was anderes (was Ferchau nicht wusste), aber trotzdem ist es ärgerlich, wenn man keine Antwort bekommt. Vor allem wenn ein Vertrag versprochen wurde.

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vor 45 Minuten schrieb neinal:

Ich hatte auch schon mal ein Gespräch bei Ferchau. Da wurden sehr viele Versprechungen gemacht. Und von Projekten gesprochen, etc. Und am Ende haben sie sich nie wieder gemeldet. Finde ich ne Sauerei. Zuerst erzählen sie mir, dass sie mir einen Vertrag schicken wollen und sowas und dann kommt selbst nach mehrmaligen Nachfragen einfach keine Reaktion mehr.

Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Dann hieß es, Gehalt kein Problem, im Vertragsangebot war das Gehalt dann deutlich geringer. Deswegen ist Ferchau auch bei mir unten durch.

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vor 2 Stunden schrieb SebastianB.:

1. Kannst du es dir erlauben, eventuell 3-4 Monate arbeitsuchend zu sein?

Nein. Möchte ich vor allem auch nicht. Der Vertrag mit FERCHAU würde allerdings auch erst zum 1. November beginnen, also wäre ich 1/2 Monat arbeitslos.

vor 2 Stunden schrieb SebastianB.:

2. Ist dir eine solche Lücke im Lebenslauf die Absage bei einem großen Dienstleister (und somit auch bekanntem Namen) wert?

Nein.

vor 2 Stunden schrieb SebastianB.:

3. Hast du noch andere Angebote, die ebenfalls in einer solch fortgeschrittenen Phase sind?

 

Leider nicht, zumal ich auch etwas unter zugzwang stehe da mich die Botschaft das ich "doch nicht beschäftigt werden kann" erst letzte Woche erreichte. Das ist allerdings auch der Punkt welcher mich skeptisch werden lässt: FERCHAU hat sich innerhalb von 5 Stunden nach Versenden der Bewerbungsunterlagen telefonisch bei mir gemeldet. Direkt nach dem Gespräch hat mich auch ein Kollege von der Dame angerufen um mit mir zu sprechen. Wirkt ziemlich, na ja, komisch.

vor 3 Stunden schrieb SebastianB.:

Mal ehrlich: Nimm das Ding an! Weißt du wie viele gute Leute über so etwas zu ihrem AG kommen? Wer sagt denn, dass ein guter Projektpartner nicht von dir begeistert ist? Oder wer verbietet es dir, in einem solchen Unternehmen, in dem du schon Eindruck schinden durftest, eine Bewerbung zu lassen? Hier gibt es mehr Chancen als Risiken, besonders wenn man bedenkt, dass ab Mitte Oktober die Alternative ALG1 wäre. Mach das! Und Wenn es dir nicht gefällt, zieh ein Jahr durch und such dir ganz entspannt aus einem Job herraus was neues, ohne eine Deadline zu haben.

Letztendlich bleibt mir aktuell auch nichts anderes übrig. Klar, ich bin da nicht lebenslang gebunden. Allerdings bin ich Momentan allem etwas skeptisch gegenüber eingestellt. Nur zum Verständis: Mein neuer AG hat mir paar Wochen vor beginn des Arbeitsverhältnisses mitgeteilg das man mich doch nicht beschäftigen könnte. Das obowhl man im Vorfeld so sehr um mich bemüht war. Bspw.: Einladungen zu Firmenfeiern, Nachfragen nach dem aktuellem Stand, Fragen ob man nicht eher anfangen kann. Momentan bin ich in einer ziemlich kack Situation. Mir macht der Punkt oder Begriff "Arbeitnehmerüberlassung" etwas Bauchschmerzen.

vor 2 Stunden schrieb neinal:

Zuerst erzählen sie mir, dass sie mir einen Vertrag schicken wollen und sowas und dann kommt selbst nach mehrmaligen Nachfragen einfach keine Reaktion mehr.

 

Ich bin mal gespannt ob überhaupt was kommt und wenn wie die Konditionen im Vertrag sind.

vor einer Stunde schrieb Alex_winf01:

Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Dann hieß es, Gehalt kein Problem, im Vertragsangebot war das Gehalt dann deutlich geringer. Deswegen ist Ferchau auch bei mir unten durch.

Wie gesagt, das sehe ich dann ja. Erst mal muss etwas kommen.

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Arbeitnehmerüberlassung = Zeitarbeit, d. h. du bis über Ferchau an eine andere Firma verliehen.
Aber bevor du gar nichts hast ... un dann, wie schon von den Vorpostern gesagt, weiter bewerben.
Habe ich auch schon hinter mir (allerdings bei einem Systemhaus).

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vor 6 Minuten schrieb mapr:

Arbeitnehmerüberlassung = Zeitarbeit, d. h. du bis über Ferchau an eine andere Firma verliehen.

Dessen bin ich mir bewusst. Allerdings ist mir der unterschied zu meiner aktuellen Situation nicht klar. Aktuell arbeite ich auch für eine andere Firma / einen Kunden und bin über meinen eigentlichen Arbeitgeber angestellt. Irgendwie fehlt mir dort die Abgrenzung oder die vorteile / nachteile wenn welche existieren.

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vor 1 Stunde schrieb Alex_winf01:

 Deswegen ist Ferchau auch bei mir unten durch.

Und jetzt werden Personaldienstleister und Consultant Buden wieder nieder gemacht. - Versteht mich nicht falsch, wenn ich selber die Erfahrung in dem Bereich machen würde, wäre Unternehmen X oder Y auch bei mir keine Option mehr. Aber solche Bewerbungsprobleme passieren bei fast allen großen Consultant Häusern. Gesetzt den Fall, dass der Bewerbungsprozess erfolgreich verlaufen ist, sollten wir ihm helfen was er danach noch zu beachten hat. 

------------

Ich stimme zu, dass es Firmen gibt, wie Ferchau, die Bodyleasing betreiben. - Wie viele andere Consultant Unternehmen auch. 

Du wirst als Person innerhalb von Projekten an konkrete Unternehmen verkauft. Aus direkten Erfahrungen im engeren Bekanntenkreis kann ich sagen:

- Wie bei vielen Consultant Unternehmen, Ferchau erhält pro Monat einen nicht unerheblichen Betrag. >> Die internen Kollegen des Kunden werden vielleicht denken, dass du einen Löwenanteil bekommst. (Neid und Konflikte)

- Es fühlt sich anscheinend so an, als ob du beim Kunden angestellt bist, denn du hast so gut wie keinen Kontakt zu den Ferchau Kollegen. Es gibt so gut wie keine Tage, wo du statt zum Kunden in ein Ferchau Büro fährst. Und wenn du da bist, sind die anderen Kollegen meist in Ihren Projekten.

- Dennoch sind deine Arbeitskonditionen von Ferchau festgelegt, dass macht es dann kompliziert, wenn die Arbeitsstunden und Anforderungen von Kunde und Ferchau unterschiedlich sind. 

- Wenn ein Projekt über z.B. 1 Jahr geht, gibt es häufig Übernahmeangebote der Kunden nach Projektabschluss. 

- Wie bei vielen Consultant Unternehmen, viel Bürokratie. > Rückmeldungen beim Kunden pflegen, Rückmeldungen im Ferchau System pflegen doppelt gegenzeichnen lassen, usw. (das ist aber wirklich nicht nur bei denen so!).

 

bearbeitet von kylt

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vor 1 Minute schrieb kylt:

Und jetzt werden Personaldienstleister und Consultant Buden wieder nieder gemacht. - Versteht mich nicht falsch, wenn ich selber die Erfahrung in dem Bereich machen würde, wäre Unternehmen X oder Y auch bei mir keine Option mehr. Aber solche Bewerbungsprobleme passieren bei fast allen großen Consultant Häusern. Gesetzt den Fall, dass der Bewerbungsprozess erfolgreich verlaufen ist, sollten wir ihm helfen was er danach noch zu beachten hat.

Wer macht hier Personaldienstleister und Consulting Buden nieder?

Es geht um eine bestimmte Firma. Und um einen konkreten Fall der erlebt wurde. Wenn nach ner Meinung gefragt wird, kann man die ja wohl äußern.

Und als jemand der seit der Ausbildung als Consultant arbeitet, empfinde ich Personaldienstleister und Beratungshäuser nicht als das gleiche.

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vor 7 Minuten schrieb neinal:

Wer macht hier Personaldienstleister und Consulting Buden nieder?

Ich habe es vielleicht leicht etwas übertrieben hart Formuliert, aber Aussagen wie "Unternehmen XY ist bei mir unten durch" lassen den TO eher negativ vorbelastet in das Gespräch gehen, als "Du hast aktuell ja keine Wahl. Bei mir war der Bewerbungsprozess aber sehr Chaotisch verlaufen".

Es ist nicht die beste Option. Aber auch nicht die allgemein schlechteste.

vor 15 Minuten schrieb neinal:

Und als jemand der seit der Ausbildung als Consultant arbeitet, empfinde ich Personaldienstleister und Beratungshäuser nicht als das gleiche.

Die Bürokratie ist ähnlich und wenn du zu 100% beim Kunden (mit 120% Auslastung) eingesetzt wirst, dann ist es egal wie du das Kind nennst. Da gibt es meiner Meinung nach nur geringfügige Unterschiede.

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Gerade eben schrieb kylt:

Ich habe es vielleicht leicht etwas übertrieben hart Formuliert, aber Aussagen wie "Unternehmen XY ist bei mir unten durch" lassen den TO eher negativ vorbelastet in das Gespräch gehen, als "Du hast aktuell ja keine Wahl. Bei mir war der Bewerbungsprozess aber sehr Chaotisch verlaufen".

Am Ende ist das mit Erfahrungen und Meinungen immer so. Nur weil ich zum Beispiel an dem Standort an dem ich war eine schlechte Erfahrung gemacht habe, heißt es nicht dass es immer so läuft. Für mich ist das auch hier rauszulesen. Aber vielleicht ist die Formulierung wirklich etwas blöd gewählt. Am Ende weiß man aber nie, wie es in einem konkreten Fall für Person XY aussehen wird.

Dazu kommt, dass Erfahrungen auch sehr subjektiv wahrgenommen werden. Vielleicht war eine Erfahrung auch gar nicht so schlecht, wie sie sich angefühlt hat?

Gerade eben schrieb kylt:

Die Bürokratie ist ähnlich und wenn du zu 100% beim Kunden (mit 120% Auslastung) eingesetzt wirst, dann ist es egal wie du das Kind nennst. Da gibt es meiner Meinung nach nur geringfügige Unterschiede.

Das sehe ich ein bisschen anders. Aber das tut hier ja auch nicht unbedingt was zur Sache.

Am Ende muss jeder für sich entschiedne, ob für ihn so eine Anstellung in Frage kommt.

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Auch, wenn das bei einigen hier auf Widerstand stößt, bin ich sehr wohl der Meinung, dass in unserer Branche Personaldienstleister jeglicher Art klar der Notstopfen sein sollten. Somit und nach Möglichkeit kategorisch abzulehnen.

Leiharbeit und Co. sind - im heutigen Ausmaß - eine Unsitte der neoliberalen Agenda 2010 und haben sich ihren schlechten Ruf (aus Arbeitnehmersicht) redlich verdient. Das nützt nur den beauftragenden Unternehmen und generell dazu, Löhne zu drücken. Nicht umsonst hat Deutschland (sinngemäßer O-Ton Schröder:) "den besten und tollsten Niedriglohnsektor Europas".

Wir können froh sein, dass solche Konzepte in unserer Branche noch nicht so flächendeckend vertreten sind, wie in anderen. Wir täten gut daran, uns mit Händen und Füßen gegen solche Konzepte zu wehren. Auch, wenn das bedeutet, ein vordergründig gutes Angebot auszuschlagen. Noch haben wir die Macht uns dagegen zu wehren. Wenn wir das Spiel erst einmal mitmachen, stellt sich die Frage, wie lange noch.

Wäre die Leiharbeit ordentlich reglementiert (teurer und komplizierter für die Beauftragenden Unternehmen, so wie das meines Wissens nach in Frankreich noch der Fall ist, aber keine Sorge: Heilsbringer Macron wird es aber schon richten ;) ), wäre das anders. Leiharbeit per se ist nicht schlecht. Aber die Schröder´schen Form der Leiharbeit definitiv. Die braucht kein Mensch und das sollten wir nicht unterstützen. Am Ende fällt uns das allen auf die Füße.

Nicht jedes Pauschalurteil muss schlecht sein. Es muss nur gut begründet sein.

bearbeitet von Errraddicator

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Na super, dass klingt hier natürlich alles andere als beruhigend.
Eine super kack Situation in der ich gerade stecke... man man man.

Bislang habe ich noch nicht wirklich etwas handfestes, lediglich "Eingangsbestätigungen". Bei manchen noch nicht mal das.
Echt zum Kotzen und zum Heulen. Die eigentliche Intention war es sich weiter zu entwickeln. Nun mache ich gefühlt zwei oder drei Schritte zurück.

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Oh man... die sind auch ziemlich fix unterwegs.
Ich soll am Dienstag schon zu einem Kunden zum "Vorstellungsgespräch" ca. 25 Minuten Fahrzeit. Innerhalb von 6 Monaten kann es auch zu einem Auslandseinsatz von 2 - 6 Woche kommen.
Irgendwie macht mir das ganze schon ein wenig Angst.

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