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1st line dsl-support und weitere Möglichkeiten

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Hallo zusammen,

seit einem halben Jahr arbeite ich als eine Kundenbetreuerin /1st line dsl-support/ und habe vor, mich in der Richtung weiterzubilden. Bis jetzt habe ich eine Ausbildung als technische Assistentin für Informatik in 2014 abgeschlossen. Leider habe ich mich für etwas Anderes nach meinem Abschluss entschieden und "so viel" kann ich über meine Karriere in IT-Branche erzählen.

Da ich in der Branche aufsteigen (oder "in die Branche wieder einsteigen") möchte, überlege ich mir eine zusätzliche Weiterbildung oder ein Studium. // Netzwerktechniker/in LAN oder IT-Sicherheit in Rechnersystemen und -netzwerken. //

Und jetzt meine Fragen: 

  1. Hat jemand von Euch als 1st line support/analyst/manager gearbeitet? Welche Aufgaben hattet ihr und welche Einstellungen (positiv/negativ) hattet ihr bei der Arbeit?
  2. Wie lange habt ihr da gearbeitet? Und was habt ihr danach gemacht?
  3. Habt ihr, aufgrund der Arbeit, eine Weiterbildung oder ein Studium absolviert?
  4. Was hat sich nach der Weiterbildung/dem Studium geändert?

Gruß, P.

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Was macht denn eine " Kundenbetreuerin /1st line dsl-support"?

Sind das die Leute die den Kunden am Telefon erklären wie sie ein LAN Kabel in den Router stecken?

Warum stellst Du eigentlich so eine kleine Schrift ein? Hast Du das extra gemacht?

Ein Studium brauchst Du für Aufgaben in der Art ganz sicher nicht. Und 1. Level bei einem Telefon/DSL Provider hat für mich persönlich rein gar nichts mit IT zu tun. Du sprichst sehr unterschiedliche Sparten an. "IT-Sicherheit" ist ein großer Begriff und hat mit einem Netzwerktechniker nicht viel gemeinsam. Vielleicht wäre eine Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration etwas für dich. Zwischen einer Weiterbildung für eine Kundenbetreuerin und einem IT-Studium liegen für mich persönlich Welten.

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ITCS, danke für deine Antwort. Und ja, das sind die Leute... Für mich hat das auch rein mir IT zu tun.

Wie ich schon geschrieben habe, möchte ich eine Weiterbildung/ein Studium anfangen, damit ich in die IT-Branche noch einsteigen kann. Der Job war nur für einen Moment geplant und jetzt merke ich, dass ich etwas mehr brauche - sonst werde ich total unzufrieden mit mir selbst - also: ich will nicht mehr als Kundenbetreuerin am Telefon arbeiten, ich will aufsteigen. 

Da ich unbedingt wissen wollte, ob es jemand hier gibt, der auch mit 1st line support was zu tun hat/hatte, habe ich die 4 Fragen gestellt. Mich interessiert es, was die Leute sich nach dem Job aufgebaut haben. Die oben genannte Weiterbildungen sind für mich spannend und ich finde, dass ich durch die in meinem Leben weiter kommen könnte - oder denke ich falsch?

Und FI interessiert mich nicht so ganz.

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Die wenigsten Leute hier im Forum werden bei einem Telefon/DSL Provider im 1. Level Support arbeiten. Dazu sind sie einfach überqualifiziert.

Was meinst Du denn mit einer Weiterbildung? Wie ich schon mal geschrieben habe, liegen für mich zwischen einer Weiterbildung für einen Call Center Mitarbeiter und einem IT-Studium Welten.

Du möchtest gerne im Bereich Netzwerktechnik arbeiten, aber eine Fachinformatiker Ausbildung interessiert dich nicht? Das passt für mich irgendwie nicht zusammen. Ist dir die Fachinformatiker Ausbildung zu praktisch orientiert?

Ein Freund von mir arbeitet im 1. Level Technik Support für die Top 500 Firmenkunden bei einem großen deutschen Netzbetreiber. Dort ist er im Bereich komplexer Entstörung tätig. Die meisten Leute die dort arbeiten sind gelernte IT-Systemelektroniker oder Fachinformatiker. Das ist aber keine Kundenhotline. Die Firmenkunden können ihn nicht anrufen. Wenn überhaupt, ruft er den Kunden zurück wenn er Nachfragen hat. Dort wird sehr viel aus Shell-Ebene gearbeitet. Also etwas ganz anderes wie der 1. Level Support für DSL Kunden. Die Mitarbeiter dort bekommen interne Weiterbildungen. Aber Vorraussetzungen für die Arbeit dort sind entweder eine abgeschlossene Ausbildung zum IT-Systemelektroniker/Fachinformatiker (kein IT-Systemkaufmann/Informatikkaufmann) oder eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker. Ein Studium benötigt man dafür nicht.

Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich habe den Eindruck Du bringst hier viele Begriffe durcheinander.

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ITCS, ich habe nicht gemeint, dass FI schlecht, unnötig, etc ist... Du kannst vlt jetzt lachen, aber FI dauert für mich zu lang o. ist "zu teuer" - na klar, Studium kostet auch etwas, aber schließlich bezahle ich für Studium, das als FI höher steht... Jetzt kannst du vlt meine Logik nicht ganz verstehen, aber: ich habe TAI absolviert und ich möchte eine Weiterbildung dazu machen (die soll 1 Jahr dauern, höchsten 1,5 Jahr), damit ich weiter kommen. Findest du diese oben genannte Weiterbildung sinnlos oder ist meine Logik nicht passend?

Danke für deine Nachricht.

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Mir würde einfach keine Weiterbildung einfallen. Du kannst Microsoft Zertifikate machen, aber ob diese Zertifikate alleine etwas bringen ist fraglich.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann arbeitest Du aktuell im 1. Level Support für DSL Kunden. Das könnte ein externer Call Center Dienstleister sein. Darin sehe ich irgendwie keine Basis.

Wenn dir eine Ausbildung zu lange dauert, dann werden wir dir hier wohl nicht helfen können. Was für eine Weiterbildung stellst Du dir denn eigentlich so vor?

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Ich glaube das größte Problem ist auch wenn man die Zertifikate/Weiterbildungen selbst bezahlt fehlt bei die meisten erstmal die berufliche Erfahrung mit X Zertifikat/Weiterbildung.

Netzwerktechnick lernen, oder sogar CCNA? Schön steht auf dem Papier, hast du aber vl. deine Kenntnisse schon beruflich angewendet? Braindump etc. kann jeder und selbst wenn du es richtig gelernt hast brauchst du die Praxiserfahrung. Zuhause in einer Umgebung üben wäre sehr hilfreich und eine Ausbildung als FI erhälst du Theorie und Praxis.

In einem Bewerbungsgespräch kann "normalerweise" jeder IT-Leiter schnell feststellen mit einigen Fragen, ob du überhaupt Praxiserfahrung mit X hast.

Besonders in IT-Sicherheit wirst du nicht einfach so reinlanden ohne dabei X Jahre Erfahrung im Netzwerktechnik zu haben (es gibt ausnahmen).

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ITCS und Zaroc, ich danke Euch sehr für Eure Meinungen/Kommentare. Jetzt merke ich, dass es nicht so einfach sein wird... Die gewünschte Weiterbildung habe ich oben geschrieben:

vor 4 Stunden schrieb future_itwoman:

// Netzwerktechniker/in LAN oder IT-Sicherheit in Rechnersystemen und -netzwerken. //

Ich muss mir den FI noch überlegen.

Und jetzt wünsche ich Euch einen schönen Sonntag noch! : )

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Du kannst als Alternative zum Fachinformatiker auch den Techniker Informatik machen. Dafür gibt es auch staatliche Schulen. Du musst wissen, dass dieser Techniker nicht so bekannt ist wie der Elektrotechniker, weshalb die Absolventen oft ähnlich bezahlt werden wie FIs.

Mir wurde nach der FISI-Ausbildung auch die Option angeboten im 1st Level Support eines Rechenzentrums anzufangen. Ich habe mich aber mit meinen Linux-Kenntnissen lieber für eine richtige Admin-Stelle entschieden, was ich Dir auch empfehlen würde. Admin-Aufgaben sind die typischen FISI-Aufgaben, die sich mit Deinem Interessengebiet decken.

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Am ‎26‎.‎11‎.‎2017 um 14:32 schrieb future_itwoman:

ITCS, ich habe nicht gemeint, dass FI schlecht, unnötig, etc ist... Du kannst vlt jetzt lachen, aber FI dauert für mich zu lang o. ist "zu teuer" - na klar, Studium kostet auch etwas, aber schließlich bezahle ich für Studium, das als FI höher steht[...]

Seit wann bezahlt man für eine Ausbildung?!? Da bekommt man doch sogar Lohn (und das gar nicht mal schlecht). Im Schnitt im 1.LJ 790-870€, im 2.LJ 860-930€ und im 3.LJ 940-1020€.

Je nachdem, was für einen Abschluss du hast (z.B. beim Abitur - wie deine Ausbildung da reinzählt, weiß ich leider nicht), kannst du direkt um 1 Jahr verkürzen und dann noch einmal ein halbes Jahr vorziehen, falls die Noten in der BS stimmen. Somit KANN man die FIAE/FISI Ausbildung also durchaus auch in 1,5 Jahren durchziehen (man würde dann im 2.LJ einsteigen).
Die wenigsten machen das jedoch, oder würden es zeitlich schaffen, da das wirklich sehr knapp ist, wenn man bedenkt, dass man das Projekt ja in dem Zeitraum auch noch machen muss. MÖGLICH wäre es jedoch. Zuschüsse könnte man bekommen, falls es die Erstausbildung ist, wobei TAI (Technischer Assistent für Informatik) soweit ich weiß ja eine rein schulische Ausbildung ist und ich somit nicht weiß, wie dies zählt. Ansonsten könnte man jedoch auch schauen, dass man die Ausbildung als Umschulung / Weiterbildung bekommt übers Arbeitsamt o.ä.. 

Studium ist natürlich die Alternative, wobei halt immer die Frage ist, ob dir die Praxis oder die Theorie mehr liegt, sowie auch, wie deine mathematischen Kenntnisse / Auffassungsgabe so ist, denn ein recht hoher Teil eines Studiums in der IT beinhaltet im Normalfall (höhere) Mathematik. Mit einem Studium stehen einem mehr Türen offen, dauert jedoch auch mindestens 3 Jahre (für Bachelor) bzw. 5 Jahre (für Master).

Ich würde dir vorschlagen, du informierst dich mal im Berufsinformationszentrum deiner Stadt - da hast du dann auch direkt Ansprechpartner, die dir eventuell auch Fragen zu Zuschüssen beantworten können.

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vor 2 Minuten schrieb Crash2001:

Seit wann bezahlt man für eine Ausbildung?!? Da bekommt man doch sogar Lohn (und das gar nicht mal schlecht). Im Schnitt im 1.LJ 790-870€, im 2.LJ 860-930€ und im 3.LJ 940-1020€.

Moin,

ich glaube nicht, dass die Fragestellerin das so gemeint hat. 700-900 Euro sind halt doch deutlich weniger als es eine Vollzeitstelle als Callcenter-Operator hergibt. Die Gehaltseinbußen kommen der Fragestellerin zu teuer.

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Moin,

dann soll sie sich mal richtig ausdrücken. Dann können wir ihr auch bessere Tipps geben. Irgendwie passt das Ganze was sie schreibt für mich nicht so recht zusammen. Die Weiterbildung (was ist eigentlich genau eine Weiterbildung?) darf nur 1 Jahr, maximal 1,5 Jahre dauern. Ein IT-Studium kommt aber auch in Frage. Vielleicht sogar ein Studium im Bereich IT-Sicherheit. Das passt ja nicht zusammen.

Vielleicht drücke ich mich oft etwas zu direkt aus und bekomme dafür immer wieder Kritik hier im Forum: Hier handelt es sich um eine Dame die im Bereich 1. Level DSL Support bei einem Netzbetreiber oder Provider (oder vielleicht auch "nur" bei einem externen Call Center Dienstleister) tätig ist. Das sind die Leute, die dem Kunden erklären wo man das LAN Kabel in den Router steckt. Ich denke mal das einige von uns hier in dem Forum mit diesen Support Mitarbeitern schon Kontakt hatten und sich ihren Teil dazu denken können.

Für jemanden der aus dem Bereich kommt ist eine Ausbildung oder Umschulung im IT-Bereich meiner Meinung nach schon eine sehr gute Qualifikation, mit der man etwas anfangen kann und mit der man sich entwickeln kann.

Ein Studium im Bereich IT-Sicherheit ist sehr schwer, wenn man nicht die nötigen Grundlagen verfügt.

Ich würde in diesem Fall zu einer Fachinformatiker SI Ausbildung oder Umschulung raten. Das ganze muss sich die TE selber ausrechnen. Wir wissen ja nicht was die derzeit verdient und ob die überhaupt Vollzeit arbeitet. Wenn sich das ALG I auch nur im Bereich einer guten Ausbildungsvergütung bewegt, dann ist eine normale Ausbildung sicher die bessere Wahl. Einige Leute haben hier im Forum in den letzten Tagen ja einiges zu den Fördermöglichkeiten für Auszubildende geschrieben.
 

bearbeitet von ITCS

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vor 3 Stunden schrieb Chief Wiggum:

[...] 700-900 Euro sind halt doch deutlich weniger als es eine Vollzeitstelle als Callcenter-Operator hergibt. Die Gehaltseinbußen kommen der Fragestellerin zu teuer.

Im 1st Level? Da wird doch grad mal Mindestlohn gezahlt in den meisten Fällen.

Also maximal 2000€ vor Steuern. Soooo viel hat man bei Ausbildung dann auch nicht weniger und alternativ kann man mit einem 450€ Job am WE dann noch aufstocken und hat nicht viel weniger zur Verfügung.

Zudem gibt es eventuell auch noch die Möglichkeit, BAföG o.ä. zu beantragen, Kindergeld und/oder Unterhalt zu erhalten oder sonstiges.

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Am 26.11.2017 um 11:20 schrieb future_itwoman:

Hat jemand von Euch als 1st line support/analyst/manager gearbeitet? Welche Aufgaben hattet ihr und welche Einstellungen (positiv/negativ) hattet ihr bei der Arbeit?

1st level Support im Callcenter. Aufgabe waren die Anrufe der Kunden mit DSL-Problemen oder Fragen zu Verträgen zu bearbeiten. Manchmal Tickets.

Die Einarbeitung war gut, das war ein 6 wöchiger Crashkurs zum Thema Internet und DSL inkl. Rollenspiele in der Gruppe für den Umgang mit Kunden. Ein Coach für die Kommunikation war zwischendurch auch ein paar mal da.

Die Kollegen waren nett. Das Büro war, abgesehen von der Cubik-Farm, gut eingerichtet

Die Arbeitsbedingungen waren abartig. Startzeit des PCs und der Programme galten nicht als Arbeitszeit, die PCs waren mega langsam. Die meisten sind also an ihren Platz, haben den PC gestartet und sind 15 Minuten nach draußen gegangen um zu rauchen, oder um zu warten.

Der Lohn war schlecht. Am Arbeitsplatz war es durch die anderen >200 Telefonleute durchgehend  laut. Es wurde von oben sehr darauf geachtet, dass man seine Calls kurz hält.

[von anderen gehört]

Es wurde nicht so viel wert darauf gelegt, dass man zusätzlich zum Support auch noch die kostenpflichtigen Zusatzpakete verkauft. "Ich freue mich wenn ich Ihnen helfen konnte, vielleicht hilft Ihnen ja auch noch unser Anti...".

Es wird regelmäßig geprüft, dass man auch die Standardfloskeln im Gespräch unterbringt. "Wie darf ich Ihnen helfen", kA was da noch so drin war.

Der Job sorgt für sehr viel Erschöpfung. Mir wurde der Tipp gegeben meine Bewerbungen zu schreiben so lange nich nach der Arbeit noch eine weile wach bleiben kann.

Die Leute im internen Helpdesk oder second level Support haben es schon bedeutend besser, da hin zu kommen war auch das Ziel aller First Level Mitarbeiter mit denen ich geredet habe.

[/von anderen gehört]

Am 26.11.2017 um 11:20 schrieb future_itwoman:

Wie lange habt ihr da gearbeitet? Und was habt ihr danach gemacht?

7 Wochen. Nach dem Crashkurs hatte mir eine Woche von dem Zirkus gereicht.

Danach habe ich als Entwickler in einer anderen Firma angefangen.

Am 26.11.2017 um 11:20 schrieb future_itwoman:

Habt ihr, aufgrund der Arbeit, eine Weiterbildung oder ein Studium absolviert?

Nope. Aber ich habe die 7 Wochen genutzt um ein Portfolio für meine Kenntnisse in der Entwicklung aufzubauen.

 

@future_itwoman gefällt dir deine aktuelle Situation denn? Möchtest du Kundenbetreuer bleiben und aufsteigen oder lieber in eine andere Art von IT-Abteilung kommen?

Falls dein Ziel eher andere Stellen sind, kannst du auch Bewerbungen auf Junior-Stellen rausschicken.

bearbeitet von PVoss

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vor einer Stunde schrieb Crash2001:

Im 1st Level? Da wird doch grad mal Mindestlohn gezahlt in den meisten Fällen.

Also maximal 2000€ vor Steuern. Soooo viel hat man bei Ausbildung dann auch nicht weniger und alternativ kann man mit einem 450€ Job am WE dann noch aufstocken und hat nicht viel weniger zur Verfügung.

Zudem gibt es eventuell auch noch die Möglichkeit, BAföG o.ä. zu beantragen, Kindergeld und/oder Unterhalt zu erhalten oder sonstiges.

2000 € vor Steuern soll Mindestlohn sein? 
Was ist mit Friseuren und Co? Kenne da welche die haben Brutto 1300 € und gehen mit 850 € netto im Monat raus. 

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Mit Mindestlohn bei 40-Stunden-Woche und festem Gehalt (also nicht Stundenabhängig - dann wird mit im Schnitt 173,3 Stunden / Monat gerechnet) hat man aktuell afaik 8,84€/Std * 173,3Std = 1531,97€ vor Abzug der Steuern & Co. Dazu kommen dann aber eventuell auch noch Schichtzulagen, so dass man durchaus auf 2000€ landen kann bei vielen Nachtschichten oder Schichten an (z.B. auch nicht bundeseinheitlichen) Feiertagen oder Wochenenden.

@addi2113
Keine Ahnung, wie das bei den Friseuren z.B. genau ist, aber den Mindestlohn müssten auch sie eigentlich bezahlt bekommen.
Es kann aber sein, dass da bis Ende 2017 teils noch der Branchenmindestlohn gilt (Übergangszeit bis Ende 2017), der durchaus noch unter dem allgemeinen Mindestlohn sein darf bis Ende des Jahres.
Machen sie eventuell weniger Stunden? Schichtzulagen gibt es bei ihnen ja nicht wirklich im normalen Friseursalon. Bei einer 40-Stunden-Woche müssten sie aber auch im Schnitt aufs Jahr gesehen auf mindestens 1531,97€ vor Abzug der Steuern landen, es gilt noch der Branchenmindestlohn bis Ende 2017, sie werden nicht ordnungsgemäß entlohnt, oder aber es wird mit den Stunden geschummelt / beschi55en.

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@future_itwoman ich könnte dir nun raten die mal den IHK OP anzuschauen. Allerdings bin ich mir nicht sicher dir das was bringen würde. Ich weiß nicht so recht wie deine aktuellen Kenntnisse im IT Bereich sind, oder ob du eher jemand bist der bessere PC Kenntnisse hat. Also sprich ein wenig Windows bedienen, ein wenig Netzwerk etc. Also alles Themen die man auch mit etwas Allgemeinwissen hat.

Gefragt sind meistens Leute die eher Spezialwissen in einem Bereich haben. An deiner Stelle würde ich mal probieren, mich wo anderes zu bewerben und eventuell auch privat über Bücher etwas weiterzubilden und schauen das du irgendwo eine Chance bekommst.

Dann auf diese Stelle aufbauen und wenn du weißt wohin die Reise gehen soll, da mehr investieren. Blind irgendwas zu studieren, kann man zwar machen aber hinterher ist man leider auch nicht so viel schlauer als vorher.

Ich merke das immer bei unseren Absolventen hier die neu ins Unternehmen kommen. Die haben das Info oder Winfo studiert, aber kennen nicht mal Visual Basic. Oft können diese Leute auch die simpelsten Aufgaben nicht. Aber Sie kennen die Prinzipien von OOP! Ist auch viel Wert.

Hast du mal nach Stellen geschaut die dich interessieren und geschaut was verlangt wird und was du kannst? wie sieht es da aus?

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@future_itwoman


Ich kann die Unterforderung und teilweise auch Frustration, die aus so einem 1st Level Job im DSL-Bereich resultieren kann, durchaus nachvollziehen, sogar aus eigener Erfahrung. Ich habe insgesamt 1,5 Jahre dort gearbeitet und nach ca. einem halben Jahr das Gefühl gehabt, es kommt nichts Neues mehr. Außerdem sind die Möglichkeiten, eigeninitiativ zu arbeiten sehr beschränkt. In meinem Fall hat einem ein Programm meistens erzählt, was man tun soll, was man den Kunden fragen und ihm erzählen soll.
Die oben erwähnte Frustration ergab sich daraus, dass ich häufig wusste, was man hätte tun können, dies aber wegen der unternehmensseitig beschränkten Kompetenzen nicht durfte.


Eine Möglichkeit für dich wäre, zu schauen, ob es entweder bei deinem aktuellen Arbeitgeber oder woanders in der Branche etwas qualifiziertere Stellen gibt. Diese nennen sich meistens Backoffice, 2nd-/3rd-Level oder Ähnliches. Diese Bezeichnungen sind schwammig, je nachdem, wie die Kompetenzen im Unternehmen verteilt sind. Ich habe z.B. danach noch als Disponent für Servicetechniker gearbeitet, d.h. die Tickets, die im 1st Level aufgenommen wurden, weiter bearbeitet. Das war schon mal wesentlich spannender und auch herausfordernder. 


Allerdings hat das meiner Meinung nach immer noch nur begrenzt mit IT zu tun. Ich mache aktuell die schon erwähnte Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration und es ist nicht nur so, dass das natürlich wesentlich tiefer in die Materie geht, es ist auch grundsätzlich etwas Anderes, wie ich finde.


Der Alltag im DSL-Support besteht ja im technischen Sinne hauptsächlich aus Entstörung oder Installation, d.h. Messungen und die Weiterleitung der Ergebnisse und Verkabelung sowie Einrichtung der Hardware. Natürlich hat dies im weiteren Sinne mit IT zu tun und es ist bestimmt nicht hinderlich, hier Erfahrung zu haben. Allerdings würde ich mir mit den Kenntnissen von damals niemals zutrauen, in einem IT-Job zu arbeiten, auch mit kleineren Weiterbildungen nicht.
Ich empfehle dir daher, dich mit folgenden Fragen auseinander zu setzen:

Inwiefern möchtest du dich konkret weiterentwickeln, d.h. welche Kenntnisse möchtest du vertiefen und welche Tätigkeiten ausweiten? 
Welche Tätigkeiten im aktuellen Job liegen dir und inwieweit lassen sich diese in aktuellen Stellenprofilen aus der IT wiederfinden? 
Sind die Kenntnisse aus diesen Profilen tatsächlich mit kürzeren Weiterbildungen erreichbar, oder würde hier nicht doch eine Ausbildung/Umschulung Sinn machen?

Grundsätzlich wünsche ich Dir viel Erfolg bei deinen Bemühungen!
 

bearbeitet von Ma Lte

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Am 26.11.2017 um 11:20 schrieb future_itwoman:

Bis jetzt habe ich eine Ausbildung als technische Assistentin für Informatik in 2014 abgeschlossen.

Das ist ja jetzt nicht so weit weg vom Fachinformatiker (das haben evtl. einige überlesen)

Weiterbildung als Technikerin, Betriebswirtin oder Studium wären einige Möglichkeiten.

Aber warum nicht einfach mal auf ne Junior-Stelle auf Abschlussniveau bewerben?

 

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vor 8 Stunden schrieb RipperFox:

Das ist ja jetzt nicht so weit weg vom Fachinformatiker (das haben evtl. einige überlesen)

Weiterbildung als Technikerin, Betriebswirtin oder Studium wären einige Möglichkeiten.

So etwas habe ich auch schon vorgeschlagen...:rolleyes:

Am 26.11.2017 um 17:38 schrieb SaJu:

Du kannst als Alternative zum Fachinformatiker auch den Techniker Informatik machen. Dafür gibt es auch staatliche Schulen. Du musst wissen, dass dieser Techniker nicht so bekannt ist wie der Elektrotechniker, weshalb die Absolventen oft ähnlich bezahlt werden wie FIs.

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Der Informatiktechniker ist tatsächlich recht unbekannt und die Verbreitung ist aktuell eher rückläufig. 

Das Gehaltsniveau ist abhängig von den Vorkenntnissen. Es handelt sich ja um eine Weiterbildung und i.d.R. hat der Absolvent schon BE. Das Klientel ist recht heterogen. Vom FI über TAI bis zu völlig unterschiedlichen IT - Ausbildungen tummelt sich dort alles. 

Das Gehalt sollte also nach Abschluss definitiv über dem eines frischen FI stehen. 

Per DQR steht der Abschluss auf gleicher Ebene wie ein Bachelor. Darauf gibt die Wirtschaft zwar nichts, von der Einordnung her halte ich das aber für vertretbar. Wesentlich praxisbezogener als ein Studium und von der Theorie dafür wesentlich entspannter. Eben viel "Hands on". 

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