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Kränkliches Jahr - Schlechtes Gefühl auf der Arbeit

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Hallo zusammen,

mein Jahr war gesundheitlich für meine Verhältnisse nicht besonders gut.
Verhunzte Zahn-OP, mit nachfolgenden "Rettungs-Zahn-OPs, nicht verschuldeter Autounfall und allgemein öfter Krank gewesen, sei es Mandelentzündung, Magendarm Infekte etc. Die Zahn-OPs und der Autounfall machen in Summe bereits knapp über einen Monat Abwesenheit. Info, ich bin seit Februar erst bei der Firma angestellt.
2018 kann gerne zu Ende gehen. Seitdem ich hier arbeite hat mich das Pech heimgesucht..

Der Autounfall war neulich und ich habe Glück gehabt. "Nur" Rippen, Knie geprellt und Schleudertrauma. Mit Physio für den Rücken/Nacken und 2 wöchiger Erholung zuhause geht es wieder gut. Was mich seitdem aber wurmt ist die Aussage meines AG.
Nach meinem Anruf dass ich einen Autounfall hatte kam kein "gute Besserung oder alles gut?", sondern der Vermerk, dass meine "Statistik" ja darunter leidet. Ich nehme an man mein meine Krankheitsstatistik, die dieses Jahr wirklich Sch*** ist. 

Ich fühle mich seitdem echt nicht mehr Wohl zur Arbeit zu gehen und habe das Gefühl unten durch zu sein bzw. von oben nicht mehr geschätzt zu werden.
Ich habe seitdem ich mich wieder anständig bewegen kann aus Reaktion darauf sofort die Stellenanzeigen durchsucht und zwei Bewerbungsgespräche eingeholt. Eins habe ich morgen, das andere Donnerstag. Die Gehälter um 10K mehr als hier (44k->55k).
Die Teamleitung hat noch nichts bzgl. einer Kündigung o.Ä. wegen meiner Statistik angemerkt, aber ich bin alleine aufgrund des aktuellen Gefühls und des Kommentars entschlossen zu wechseln. 

Denkt Ihr dass das eine "zu übertriebene" Reaktion auf den Satz mit der Statistik ist oder würdet Ihr ähnlich handeln.
Vielleicht gehe ich da zu emotional ran. Aber so bin ich eben gestrickt. 
Vielleicht möchte ich das auch nur mal loswerden, wer weiß :) 

 

Danke für kommende Kommentare!

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Ob das jetzt eine "Überreaktion" deinerseits ist kann ich nicht beurteilen, ich persönlich fände einen derartigen Spruch auch nicht gerade toll. Probezeit scheint ja rum zu sein, und wegen den verschiedenen unverschuldeten Krankheiten (nichts Chronisch, einfach nur Pech gehabt) sehe ich auch bei einer verletzungsbedingten (wegen Krankheit) Kündigung wenig Aussicht auf Erfolg.

Ich würde die anderen Gespräche alleine schon wegen dem deutlichen Gehaltssprung ernsthaft in Erwägung ziehen.

Die Situation beim aktuellen AG würde ich relativ aggressiv in Angriff nehmen und zu einem klärenden Gespräch bitten. Je nachdem was dabei raus kommt, wie gerne man dort bleiben möchte und was die anderen Gespräche ergeben haben Konsequenzen ziehen.

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Gerade eben schrieb Maniska:

wegen den verschiedenen unverschuldeten Krankheiten (nichts Chronisch, einfach nur Pech gehabt) sehe ich auch bei einer verletzungsbedingten (wegen Krankheit) Kündigung wenig Aussicht auf Erfolg.

Eine normale Kündigung mit Frist "ein Monat zum Monatsende" kann er trotzdem wirken. Die ist Standard bei uns.
Macht mir ebenso mehr Sorgen, da man dann nur einen Monat Zeit hat, sich zu bewerben.

Danke für Deine Einschätzung!

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Du: "Ich liege auf der Intensivstation"
AG "das habe ich nicht gefragt sondern ob Sie nächste Woche wieder da sind"

so hört sich das für mich an. Und wäre es so würde ich mich schleunigst verkrümmeln und dem Laden keiner müden Träne hinterherweinen.
Den Spruch mit der Statistik kann man dann nach ein paar Tagen oder so mal lassen, aber nicht just in dem Moment wo der geschädigte (du) grade größere Probleme (Ärzte, Versicherungen.......) hat als die Arbeit.

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vor 6 Minuten schrieb t0pi:

Du: "Ich liege auf der Intensivstation"
AG "das habe ich nicht gefragt sondern ob Sie nächste Woche wieder da sind"

Es war mehr: 
Ich: Hey, ich hatte eben einen Autofunfall und liege jetzt in der ZNA. Schleudertrauma und Rippenprellungen sind schon mal diagnostiziert worden. Ich denke nicht dass ich die nächsten Tage zur Arbeit komme, aber ggf. kann ich HomeOffice machen.
Chef: Nein, wenn Du krank Homeoffice machst, würde jeder kommen um das zu machen, anstatt sich einen Zettel zu holen. Das sieht für deine Statistik weiterhin nicht gut aus.
Habs dann abgejaht und wurde weiter behandelt.

bearbeitet von Nopp

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das klingt doch sehr menschlich... entweder du bist krank, oder du kannst arbeiten... aber krank sein und homeoffice zu machen...davon halte ich auch nichts und wenn dein chef das so sagt spricht das ja für einen sehr menschlichen chef... und das mit der statistik einfach nur als info (kommt auch menschlich rüber damit du weisst wie die firma (nicht er selbst) dazu steht.

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Wenn du ohnehin schon lukrativere Positionen in Aussicht hast, dann weg da. Es sei denn, es sprechen wesentliche Argumente für diesen Job. Dann hast du dieses Jahr eben mal ein wenig Mist am Schuh gehabt, das kann passieren und bei der nächsten Station, wird es dann wieder besser.

Wenn du nicht aus Gründen irgendwie an diesem Arbeitgeber hängst, würde ich mir gar nicht so große Gedanken um Überreaktion oder nicht machen, sondern das Weite suchen. Die Reaktion des Arbeitgebers ist echt unschön.

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Letzten Endes musst du trotzdem entscheiden, ob du bleiben willst oder nicht, zudem die Bewerbungen mit (viel) mehr Gehalt evtl. interessant für dich sind?

Am Anfang hab ich gedacht "ok lieber gehen", jz dank t0pi "ok kannst bleiben" :D
Nicht sehr hilfreich - aber es ist nunmal deine Entscheidung

Und gute Besserung :x Hoffe 2019 wird nicht so schlimm für dich :)

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Ich glaube weniger dass das zu

vor 4 Minuten schrieb t0pi:

wenn dein chef das so sagt spricht das ja für einen sehr menschlichen chef... und das mit der statistik einfach nur als info (kommt auch menschlich rüber damit du weisst wie die firma (nicht er selbst) dazu steht.

Ich denke weniger, dass er es aus menschlichen Gründen getan hat, sondern aus Gründen der weniger möglichen Kontrolle der Arbeitsleistung der MA zu Hause.
Sprich die MA machen wegen jedem Pupsschnupfen HomeOffice und arbeiten ggf. zuhause einfach weniger oder Larifari, wenn du verstehst was ich meine.
So hat sich das eher angehört.

bearbeitet von Nopp

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vor 16 Minuten schrieb Nopp:

Eine normale Kündigung mit Frist "ein Monat zum Monatsende" kann er trotzdem wirken. Die ist Standard bei uns.
Macht mir ebenso mehr Sorgen, da man dann nur einen Monat Zeit hat, sich zu bewerben.

Ohne Kündigungsgrund kann er dich nicht kündigen, wir sind nicht in den USA! (Hierbei gehe ich von einer Betriebsgröße > 10 MA aus).

Lass dir wegen so was nicht die Laune verhageln, so einfach wird man in D einen AN nicht los. :)

HO ist HO, damit arbeiten und krank ist krank, soweit bin ich bei deinem Chef, da kommt es jetzt sehr darauf an WIE es gesagt wurde, ebenso der Punkt mit der Statistik.

Wenn du eh Stellen mit 10k mehr in Aussicht hast, warum diesem Job nach heulen? Es kann ja nur besser werden. :)

Und da ich es vorher vergessen habe: Gute Besserung auch von mir.

 

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vor 8 Minuten schrieb Nopp:

Ich denke weniger, dass er es aus menschlichen Gründen getan hat, sondern aus Gründen der weniger möglichen Kontrolle der Arbeitsleistung der MA zu Hause.
Sprich die MA machen wegen jedem Pupsschnupfen HomeOffice und arbeiten ggf. zuhause einfach weniger oder Larifari, wenn du verstehst was ich meine.
So hat sich das eher angehört. 

dann wäre meine Entscheidung schon gefallen. Und zwar nicht für den aktuellen.

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Der AG darf außerhalb der Probezeit mit einer ordentlicher Kündigungsfrist nicht jeden Mitarbeiter ohne Angabe eines Grundes kündigen?
Ich dachte grade dafür sind die Fristen da. Eben um die Arbeitslosigkeit abzufedern...

Der einzige Punkt warum ich es hier mag/mochte sind die anderen Kollegen.
Die meisten sind sehr nett, aber sowas kann man auch bei anderen Firmen bekommen.

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Ich würde auch, allein schon wegen dem Gehaltssprung weiter schauen.

Und dann in der Firma deutlich nachhaken wie man das ganze zu verstehen habe.

 

Bei mir wars eher andersrum:

Bekomme nen Anruf das der Große sich beim Trampolinspringen was getan hat und der Rettungsdienst ihn grad auf die ZNA bringt.

Die einzige Reaktion meines Vorgesetzten war: "Meld dich wenn du mehr weist wann du wieder kommst."

Allerdings nicht mit dem Unterton, ob heute oder morgen. Sondern ob noch diese Woche oder nächste. War dann so das der Große sich die Wirbelsäule angebrochen hatte und es bis Mitte der Folge Woche  dauerte. Reaktion auf den Anruf war dann: "Oh Shit, wünsch ihm Gute Besserung und passt." Und nie wieder was von gehört so von wegen nicht da und so.

bearbeitet von Enno

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vor 4 Minuten schrieb Nopp:

Der AG darf außerhalb der Probezeit mit einer ordentlicher Kündigungsfrist nicht jeden Mitarbeiter ohne Angabe eines Grundes kündigen?
Ich dachte grade dafür sind die Fristen da. Eben um die Arbeitslosigkeit abzufedern...
 

Aehm, nein. Der AG muss nen Grund haben. Wäre ja noch schöner, wir sind hier nicht in den USA wo Hire and Fire gilt.

In der Probezeit geht das ganze ohne Angabe von Gründen.

bearbeitet von Enno

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vor 5 Minuten schrieb Enno:

Bei mir wars eher andersrum...

Ja, sowas hört sich passend an. Eine tolle Reaktion.
Es kann sein, dass es wegen meiner Vorbelastung war.
Also die Krankheitstage der OPs etc.
Das war auch so eine Sache:

Meine ehemalige Ärztin hat eine Kanalwurzelbehandlung versaut und ich hatte übelste Schmerzen. Die Bakterien haben sich hoch zu meinem Weisheitszahn gefressen und ich musste 2 mal operiert werden.
Als Reaktion kam darauf, dass sie auch schon eine Wurzelbehandlung hatten und das doch alles nicht so schlimm war und man am nächsten Tag mit Ibu arbeiten konnte. :D 
Da konnte ich tatsächlich aber nur schmunzeln, weil das wirklich die schlimmsten Schmerzen waren, die ich bis dahin hatte. Wenn die Betäubung der Spritze aufgrund der starken Entzündung nicht ordentlich wirkt... Wünsche ich niemandem.

bearbeitet von Nopp

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Nach mittlerweile 58 Krankheitstagen dieses Jahr war dann auch bei mir mal die Reaktion, das man ein Gespräch wünsche.

Allerdings, ich muss dich enttäuschen. Nein nix mix du du du oder so. Nein, man fragte mich direkt als erstes was man tun könne damit ich die Chance habe wieder vollständig zu genesen. Okay bei mir waren 6 Wochen nach der Augen Thrombose mit Einblutungen die ziemlich sicher Stress induziert ist.

Aber ja es geht zum Glück anders. ;)

 

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Bei mir würden sie ähnlich reagieren wie bei Enno. In meinen Augen zeigt soetwas ob die Firma loyal und vernünftig zu ihren Mitarbeitern sind oder Mitarbeiter einfach nur Verschleißmaterial sind.
Aber die die so denken wie letztere zahlen auch entsprechend schlecht

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Nun erstmal wäre für mich die Frage, wie wohl du dich ansonsten allgemein dort fühlst und ob ein anderes Angebot, auch mit dem mehr an Gehalt letztlich passend wäre.

Wegen den Krankheitszeiten würde mich mir persönlich keine großen Gedanken machen. Du hast halt Pech gehabt und wenn du neu in dem Laden bist, kennt man es von dir eben noch nicht anders. Da kann man schnell vermuten, dass das irgendwie an dir liegt und du jemand bist, der schnell mal eine Männergrippe kriegt. Denke so ein Bild kann sich aber auch schnell wieder rauswachsen und dann lacht man über das Unglück im ersten Jahr. Würde die aktuelle Krankheitssituation bei der Entscheidung gar nicht als so wichtig ansehen.

Ansonsten sehe ich persönlich sowas nur bei Kollegen. Habe Gottseidank bis dato Glück was die Gesundheit angeht. Hier und da höre ich mal ein Spruch übern Flur bzgl. Krankheit und Stundenzahlen im Vergleich zu Kollegen. Ich weiß aber auch wie mein "Chef" sowas dann meint und dass das eher gut gemeint ist, weil bei uns die Weihnachtsgeld bzw. die Sonderzahlung an Sachen wie Überstunden und Krankheit hängen. Da ist dann die Frage ob man das persönlich und als Angriff nimmt ala ja, ja du A.. als kann ich da was für oder als Hinweis darauf, dass in dem Fall die Kohle ggf. flach fällt, man darauf vorbereitet ist oder im Zweifel probiert noch gegen zu steuern, wenn man drauf angewiesen ist.

Darüber hinaus gute Besserung. Wie gesagt wenn es dir in deiner Firma gefällt, ich glaube dieses Jahr ist nächstes Jahr vergessen, ist halt echt nur nen blöder Start. Ansonsten eben eines der anderen Angebote wahrnehmen.

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Ja, so eine Reaktion wäre willkommen gewesen.
Ich denke ebenfalls ein großes Problem ist, dass ich hier eine One-Man-Show bin.
Es gibt zwei Dienstleister die ich noch koordiniere, wenn ich Urlaub habe, aber ich kann alleine nicht alles zu 100% dokumentieren, also kommen hier auch nachfragen.

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Gerade eben schrieb Nopp:

Der AG darf außerhalb der Probezeit mit einer ordentlicher Kündigungsfrist nicht jeden Mitarbeiter ohne Angabe eines Grundes kündigen?
Ich dachte grade dafür sind die Fristen da. Eben um die Arbeitslosigkeit abzufedern...

Der AG darf, sobald der Kündigungsschutz greift (>= 6 Monate Betriebszugehörigkeit (hat nichts mit der Probezeit zu tun, auch bei 3 Monaten Probezeit greift der gesetzliche Schutz erst nach 6 Monaten) und 10+ fest angestellt MA) nur mit sehr guten Gründen kündigen:

  • Betriebsbedingt nach Sozialauswahl
  • Verhaltensbedingt
  • Außerordentlich

Nichts davon sehe ich bei dir als gegeben an, also durchatmen und zurück lehnen. Wenn doch was kommt, ab zum Arbeitsgericht und Kündigungsschutzklage einreichen.

Mit der Probezeit hat das Ganze im Übrigen nichts zu tun, rein aus Kündigungssicht ist eine Probezeit überhaupt nicht notwendig. In den erste 6 Monaten hat man sowieso keinen Kündigungsschutz, egal ob man das nun Probezeit nennt oder nicht. Man kann eine Probezeit auch kürzer vereinbaren, hat aber trotzdem erst nach 6 Monaten vollen Kündigungsschutz. Oft wird ja an das Ende der Probezeit auch eine Gehaltserhöhung gekoppelt o.Ä.

 

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vor 2 Minuten schrieb Velicity:

...

Geld an Anwesenheitstage zu zählen finde ich persönlich mega daneben, aber naja...

Es ist für mich ein zweischneidiges Schwert, da ich die Kollegen mag und zu schätzen weiß. Ebenso plagt mich das Gewissen aus einer Krankheit heraus zu kündigen.
Ich weiß, ich persönlich komme zuerst, egal was mein AG denkt, aber trotzdem.
Alles in allem fühle ich mich wegen meinen Ausfällen beim jetzigen AG leider nicht mehr wohl, auch wenn ich es anders wünschte.

 

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Es hindert dich niemand daran ein Gespräch zu suchen und deine Befindlichkeiten (bitte wertungsfrei lesen) auf den Tisch zu legen.

Wenn der AG blöd kommt, weißt du das du dort falsch bist. Nicht wegen der Krankheit, sondern wegen dem Umgang. Oder es findet sich eine Lösung, du hast die Sache mit der Statistik nur in den falschen Hals bekommen und alles ist gut. So oder so weißt du woran du bist.

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vor einer Stunde schrieb Nopp:

Der Autounfall war neulich und ich habe Glück gehabt. "Nur" Rippen, Knie geprellt und Schleudertrauma. Mit Physio für den Rücken/Nacken und 2 wöchiger Erholung zuhause geht es wieder gut. Was mich seitdem aber wurmt ist die Aussage meines AG.

Nach meinem Anruf dass ich einen Autounfall hatte kam kein "gute Besserung oder alles gut?", sondern der Vermerk, dass meine "Statistik" ja darunter leidet. Ich nehme an man mein meine Krankheitsstatistik, die dieses Jahr wirklich Sch*** ist. 

Wenn ich sowas lese kriege ich eine richtige Krawatte. Als ob man etwas für seine Krankheit könnte? Aber das zeigt auch meist das Gesicht des Unternehmes. Es interessieren nur die Zahlen und nicht der Mensch dahinter. Was bringt dir ein demotivierter Mitarbeiter, der sich krank zur Arbeit schleppt, eventuell sogar etwas verschleppt, und dadurch wochen/monatelang nur 60% seiner Arbeitsleistung bringt? Ein glücklicher, motivierter Arbeiter, der auch mal seine 5 Tage Krankheit ohne Angst auskurieren kann, ist im Endeffekt viel mehr Wert. Statistik hin oder her.

Unabhängig davon können sie dich nicht kündigen. Solange du unter 30 Arbeitstage im Jahr krank bist, können sie dir absolut gar nichts. Wenn es andauernd ohne Aussicht auf Verbesserung über 30 Krankheitstage im Jahr sind, kann man über eine krankheitsbedingte Kündigung sprechen. Sonst nicht!

Ich habe dieses Jahr auch meine 22 Krankheitstage zusammen. Wenig? Wahrscheinlich nicht. Zu viel? Auf keinen Fall. Ich bin halt jemand mit einem schlechten Immunsystem, der öfter mal im Jahr krankliegt. Trotzdem verrichte ich meine Arbeit gewissenhaft und lasse nichts liegen. Das weiß mein Chef und deshalb bekomme ich auch nur ein "gute Besserung und melde dich wenn du dich wieder vollkommen auskuriert hast", statt irgendwelche Vermerke auf meine Statistik zu hören.

bearbeitet von Gottlike

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