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Bewerbungsgespräch - Arbeitszeit

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Hallo ihr,

ich hatte vorgestern(Dienstag) um 14 Uhr ein Bewerbungsgespräch. Meinem Ausbilder hatte ich schon letzte Woche Donnerstag darauf hin gewiesen und er meinte, er würde noch schauen, ob das gesetzlich als Arbeitszeit laufen würde. Nun habe ich brav die Füße still gehalten und dann schließlich diese Woche Montag von ihm spät Vormittags die Information erhalten, dass dies möglich sei, ich aber meinen Chef und ggfs. die Personalabteilung davon in Kenntnis setzen sollte. Gut, bevor ich also unnötig zur Personalabteilung renne, habe ich den ganzen Tag noch über auf meinen Chef gewartet, den ich schließlich kurz vor Feierabend (habe ihm vorsichtshalber gleich nach dem Gespräch meines Ausbilders eine Mail geschrieben, dürfte Mittags gewesen sein) erwischt habe. Er meinte das geht klar und hat nichts weiter von sich lauten lassen. Das dies unvorzüglich von der Personalabteilung genehmigt werden müsste. (Das hat mir auch zu dem Zeitpunkt niemand so direkt gesagt, mein Ausbilder meinte ich solle Sie lediglich in Kenntnis setzen und gut ist). Ich musste dann schließlich am Dienstag um 12:45 Uhr schon los, wegen dem Anfahrtsweg. Das Gespräch ging mit einer Stunde am Arbeitsplatz sitzen, die Firma geziegt bekommen usw. gute 3 Stunden und ich war um 17:40 wieder schließlich in der Stadt meines aktuellen Arbeitgebers. Da ich dann am Dienstag so aufgeregt war und eben total beschäftigt war, habe ich es total verpeilt der Personalabteilung bescheid zu geben. Also habe ich dies eben am Mittwoch morgen gleich nach meiner Ankunft getan. Und heute eine Rückmeldung erhalten, dass eine Stunde als Arbeitszeit angesehen werden und der Rest nicht. Weil ich hätte es mir davor ja schließlich genehmigen lassen sollen. Ja aber mir hat von dem Genehmigen lassen nie jemand was gesagt. Klar Ungewissheit schützt nicht, verstehe ich auch. Nur habe ich es mir sowohl von meinem Ausbilder, wie auch von meinem Chef genehmigen lassen. Habe rechtzeitig Bescheid gegeben. (Muss sagen zu meinem Chef und meinem Ausbilder habe ich kein gutes Verhältnis) Mein Problem ist jetzt: Können die damit echt durch kommen? Ist das echt meine freie Zeit gewesen? Was kann ich dagegen tun?

Ich habe jetzt eine E-Mail an die Personalerin zurück geschickt in der ich ihr erklärt habe, dass ich davor schon jedem rechtzeitig bescheid gegeben habe und das Gespräch leider nicht außerhalb der Zeit legen konnte. (Sie meinte in der Mail an mich, dass Bewerbungsgespräche außerhalb der Arbeitszeit gelegt werden müssen) Und das das gesetzlich gesehen Arbeitszeit wäre.

 

Ich sehe ein, dass das nicht optimal Verlaufen ist.

Ich bin leicht am Verzweifeln und weiß echt nicht weiter.

 

Vielen Dank schonmal im Voraus.

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https://www.das.de/de/rechtsportal/arbeitsrecht/arbeitssuche/freistellung-arbeitssuche.aspx

Die Ansicht der Personalerin ist so nicht ganz korrekt. Sie darf aber im Zweifel Deine Fehlzeit vom Lohn abziehen. Da Du vermutlich Azubi bist tuts eh nicht weh ...

Meine Meinung: wenn der Laden sooo spiessig ist dass die Personalerin sich über den Chef stellt oder der an Alzheimer leidert dann RAUS da ;)

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versuch doch erstmal dass Du Dich "juristisch hast beraten lassen und der Chef mündlich zugesagt hat". Die Aussage dass Bewerbungsgespräche außerhalb zu liegen haben ist sachlich falsch, siehe meinen Link ;)

Ruf sie an, macht das nicht per Mail. Stell mal fest ob sie nur Recht haben will oder Dir den Euro vom Lohn kürzen will

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Dein Ausbildungsvertrag ist befristet, was bedeutet, dass das Anstellungsverhältnis automatisch mit Vertragsende endet, ohne verlängert zu werden. Bei Ausbildungen kommt sogar zusätzlich die Regelung, dass das Verhältnis als beendet gilt, so bald die Prüfung abgeschlossen ist, wenn diese vor Vertragsende erfolgreich absolviert wird.

Bei befirsteten Arbeitsverhältnissen sind solche Sachen wie Bewerbungsgespräche, Amtsgänge (Jobcenter usw.) vergütet zu genehmigen, ein paar Infos hier: https://www.das.de/de/rechtsportal/arbeitsrecht/arbeitssuche/freistellung-arbeitssuche.aspx

Auf jeden Fall würde ich mal die HR bei euch darauf hinweisen. Du hast scheinbar deinen AG rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt. Folglich zählt das meiner Interpretation als bezahlte! Arbeitszeit. Der AG kann allerdings einen Nachweise dafür verlangen, dass du tatsächlich eine solche Maßnahme unternommen hast.

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vor 11 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Ja deshalb das Vorstellungsgespräch (wo ich schon den Vertrag erhalten habe😍)

Darf ich mich dann Querstellen und sagen das ist alles Arbeitszeit oder wie verklickere ich ihr das dann?😅

wenn du eh einen Vertrag hast und du den annehmen willst, dann würd ich es einfach gut sein lassen, wenn sie dir 2 Stunden vom Lohn abziehen was beim Azubi ja wirklich nix ist, dann sollen sie halt, deshalb jetzt auf konfrontation zu gehen macht denke ich keinen Sinn.

Problem ist halt du wirst es nciht schriftlich haben und wenn der Ausbilder und Chef dich eh nicht so mögen kann da ja gern das "Nö hat er nicht" spiel gespielt werden

bearbeitet von Albi

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Das ist natürlich allesverständlich. Was die Personalerin aber jetzt mit mir gerade klärt, ist wie das als Arbeitszeit gewertet wird (weil wir das von Hand einpflegen) und meint, dass eine Stunde von der HR dazu gebucht werden würden (ich sollte Feierabend um 12:45 eintragen) und der Rest wäre meine Zeit. Ich werde morgen mal versuchen sie darauf anzusprechen, da ich jetzt gleich noch eine Besprechung habe. Mein Ausbilder ist auch in Kopie unserer Konversation und zeigt keine Regung, was absolut unverständlich ist.

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Nur mal kurze Zwischeninformation, falls es jemand interessiert. Habe heute mit meinem Chef mal davon in Kenntnis gesetzt, da die Personalerin ab heute für 14 Tage im Urlaub ist. Er meinte lächelnd zu mir, dass das doch bloß 4-5h (habe an dem Tag später angefangen zu arbeiten) nachzuholen wäre und ich eben jetzt mehr arbeiten soll dafür. 

Ich weiß ja, dass das nicht viel ist und alles, bloß finde ich es unterste Schublade wie hier mit mir Umgegangen wird. Und das dann solche Menschen wirklich damit durch kommen....

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vor einer Stunde schrieb Zweiundvierzig:

Ich weiß ja, dass das nicht viel ist und alles, bloß finde ich es unterste Schublade wie hier mit mir Umgegangen wird. Und das dann solche Menschen wirklich damit durch kommen....

Verstehe ich vollkommen, aber leider wirst du hier in den sauren Apfel beißen müssen, da du nichts schriftlich hast und der Chef ja wie man sieht das "Wie hab ich nie gesagt" Spiel spielt, steht es Aussage gegen Aussage und damit hast du eh verloren.

Ist keine tolle Situation, aber so is es halt.

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Ich würde die Stunden einfach ignorieren.

Entweder sie ziehen es dir vom Lohn ab (bescheuert, weil der Aufwand in der FiBu dürfte kostenmäßig den Betrag übersteigen der dir abgezogen wird), oder.. tja, was soll wirklich passieren?

Gibt es ein Zeitkonto? Dann hast du wahrscheinlich in der Ausbildung eh die ein oder andere Plusstunde angesammelt. Wenn nicht gibt's auch keine Minusstunden.

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Bei uns gibt es leider doch Minusstunden @Maniska. Mich hat jetzt eine andere Kollegin, vertretend für die Personalin, die gerade Kontakt mit mir zurück geschrieben. Ich habe nämlich letzte Woche meiner Personalerin eine Mail geschrieben und sie hat wohl eine Weiterleitung drinnen. Kurz um: Ich wurde gefragt welchen Paragraphen es gibt, der besagt, dass das Arbeitszeit ist. Habe ihr mal ein paar Links zu kommen lassen (danke @charmanta an dieser Stelle) und bin gespannt auf ihre Antwort, da sie mir einen besseren und belehrbareren Eindruck gemacht hat (sollte nicht hochnäsig rüber kommen, ich mein, hier arbeiten fast 600 Mitarbeiter und ich verstehe nicht, wie man davon noch nie etwas gehört haben kann. Dazu bin ich ja nicht der erste Azubi).

Mir wurde außerdem nochmals nahe gelegt Bewerbungsgespräche nicht während die Arbeitszeit zu legen. Ich werde evtl. noch demnächst eines haben und frage mich wie ich dass dann organisatorisch legen soll?

 

Hier sollte mir ja noch ein Arbeitszeugnis ausgestellt werden und ich möchte mir das durch diese Probleme nicht total verbauen....

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vor 1 Minute schrieb Zweiundvierzig:

Hier sollte mir ja noch ein Arbeitszeugnis ausgestellt werden und ich möchte mir das durch diese Probleme nicht total verbauen....

Da würde ich mir mal keine Sorgen machen. Sobald du einen neuen Arbeitgeber gefunden hast, kann dir das Zeugnis deines jetzigen Arbeitgebers relativ egal sein. 

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vor 1 Minute schrieb Zweiundvierzig:

Wollen die das nicht sehen? Oder evtl. das Unternehmen danach (wobei ich nicht vorhabe schnell zu wechseln)?

Wenn du bereits den Arbeitsvertrag hast, wird da im Nachhinein aufgrund des Zeugnisses nicht viel passieren. Und je nachdem wie lange du dann im Unternehmen bleibst, ist auch das Arbeitszeugnis aus deiner Ausbildung eher irrelevant.

Und sollte es nicht passen, hast du auch immernoch das Recht auf Nachbesserung zu pochen. Schließlich muss es ja wohlwollend sein.

Ich glaube die Personalabteilung hat nur schlichtweg keine Lust sich da Arbeit machen zu müssen, um deine Zeiten zu korrigieren.

vor 17 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

ich verstehe nicht, wie man davon noch nie etwas gehört haben kann. Dazu bin ich ja nicht der erste Azubi

Weil es sie einfach nicht interessiert oder sie es einfach nur behaupten. Musste meine Personalabteilung damals auch erst einmal "belehren", dass ich als Azubi einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung habe, wenn ich z.B. zuhause bleiben muss, weil mein Kind krank ist.

vor 19 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Mir wurde außerdem nochmals nahe gelegt Bewerbungsgespräche nicht während die Arbeitszeit zu legen. Ich werde evtl. noch demnächst eines haben und frage mich wie ich dass dann organisatorisch legen soll?

Nahe legen kann dir der Betrieb viel, solange du im Recht bist, kann er es dir aber nicht verbieten. Ich würde da an deiner Stelle auch gar nichts versuchen organisatorisch umzulegen. Wenn der Betrieb, bei dem du dich bewirbst, dir einen Termin vorschlägt, und der (außer, dass er in der Arbeitszeit liegt) passt, würde ich ihn auch entsprechend wahrnehmen. Egal was die Personalabteilung bei dir meint.

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vor 4 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Mir wurde außerdem nochmals nahe gelegt Bewerbungsgespräche nicht während die Arbeitszeit zu legen. Ich werde evtl. noch demnächst eines haben und frage mich wie ich dass dann organisatorisch legen soll?

So wie es dem Betrieb (also dem der einläd, nicht der Ausbildungsbetrieb) und dir am Besten passt.

Wenn das 15 Uhr ist, dann ist das eben 15 Uhr.

vor 7 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Bei uns gibt es leider doch Minusstunden

In welcher Form? Kannst du Plusstunden ansammeln? Wenn ja, ich welchem Rahmen undd wie genau ist das mit dem Zeitkonto (muss es dann geben) geregelt? Gibt es dazu eine Betriebesvereinbarung oder was im Arbeitsvertrag?

https://www.hensche.de/Minusstunden_Arbeitszeitkonto_Minusstunden_nur_bei_Arbeitszeitkonto-Vereinbarung_Minusstunden_LAG_Rheinland-Pfalz_3Sa493-11.html

Du wärst wahrscheinlich der erste Azubi der kurz vor Fertig ein negatives Stundenkonto hat :)

 

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Einige Arbeitgeber versuchen viel, um berechtigte Ansprüche zu verhindern. 

Falls ihr einen Betriebsrat habt: wende dich an diesen. 

Ich drücke dir die Daumen, dass dein Ausscheiden aus diesem Unternehmen so angenehm und schnell wie möglich abläuft.

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Danke für eure ganzen Antworten!


@Maniska ja kann ich ansammeln, genauso wie ich Minusstunden ansammeln kann. Wir haben ein Gleitzeitmodell. Das meinte ja mein Chef mit „Dann arbeitest du eben 4-5 Stunden eben mehr". Ja das ich aber Abendschule habe und in Prüfungen stecke, mit Bewerbungen bis oben hin zu tun habe weiß er auch ganz genau. Deshalb sind mir diese „paar Stunden“ auch so enorm wichtig.

Auch weil ich schon meinen Projektantrag am Wochenende mindestens 7 Stunden zusammenschreiben durfte, weil sich mein Ausbilder während der Arbeitszeit sich nicht darum gekümmert hat und meinte ich müsse ihn immer wieder überarbeiten. Wahrscheinlich wird das mit meiner Projektdokumentation nicht anders sein. Ich schicke ihm immer wieder Kapitel, wo ich der Meinung bin fertig zu sein und er liest es 3 Wochen später.

Zurück zur Topic: @Maniska Überstunden werden bei Azubis grundsätzlich ausgezahlt. Außer man ist im Vormonat im Minus und dann geht das scheinbar, dass wir tatsächlich Gleitzeit nehmen dürfen (das gibt hier regelmäßig Rechnerei, da wir hin und wieder auf Messen gehen, also sehr kompliziertes System). Da kommt aber direkt die nächste Frage auf: Kann ich tatsächlich mit einem Minuskonto die Ausbildung verlassen? Ich habe das zwar nicht vor, aber ich bin wie schon gesagt überall ausgelastet und dann noch in diesem Umfeld eine Stunde länger bleiben zu müssen ist echt kein blumiger Gedanke.

 

@allesweg das traurige ist zu dem bin ich gegangen (habe da eine gute Kollegin) und sie meinte, sie könne da auch nichts machen! Deshalb Frage ich euch. Die Möglichkeiten bin ich alle schon durch….

bearbeitet von Zweiundvierzig

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vor 4 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Auch weil ich schon meinen Projektantrag am Wochenende mindestens 7 Stunden zusammenschreiben durfte, weil sich mein Ausbilder während der Arbeitszeit sich nicht darum gekümmert hat und meinte ich müsse ihn immer wieder überarbeiten.

Ist Arbeitszeit, bzw sollte dann welche sein da angeordnet. Zumindest würde ich mich darauf berufen und die Stunden haben wollen.

vor 6 Minuten schrieb Zweiundvierzig:

Kann ich tatsächlich mit einem Minuskonto die Ausbildung verlassen?

Was spricht dagegen? Entweder werden dir die Stunden vom letzten Gehalt (Azubilgehalt, daher YOLO und vergessen) abgezogen oder eben nicht. Ob die Ausbildung beendet ist oder nicht entscheidet nicht der Betrieb. "Bestandenwisch" von der IHK und du bist raus

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Ein höchst sympatisches Unternehmen mit dazu passenden Azubi-Verwaltern und ohnmächtigem BR...

Am 16.5.2019 um 13:31 schrieb Zweiundvierzig:

Ja deshalb das Vorstellungsgespräch (wo ich schon den Vertrag erhalten habe😍)

 

Lächeln, winken, ... denken. 

Mach keine Überstunden mehr, notfalls Minusstunden um die Zeiten am WE rein zu holen. Rechne mal nach, wie viele Cent sie dir pro vermeintlicher Minusstunde abziehen wollen und ab wann es für dich spürbar würde.

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@allesweg ich glaub wenn ich die Stunden für das WE aufschreibe wäre hier die Hölle los. Schließlich sei das ja meine Schuld, da ich nicht früh genug angefangen habe oder noch wichtige Projekte nebenher laufen lasse. Das mein Ausbilder sich kaum um mich kümmert ist ja schließlich nichts Neues.

Kurz OT zu meiner Aussage, damit man den Hintergrund versteht: Mein Ausbilder hat meine ganze Ausbildung lang versucht mich klein zu halten. Ich habe größtenteils stinklangweilige Programmierübungen gemacht. Was ich ja verstehen kann, aber ich war völlig unterfordert und motivationslos, weil ich nicht produktiv eingesetzt worden bin. Und jetzt hab ich mir eben eigene Projekte gesucht und diese gefunden. Mein Ausbilder war, bzw. ist zwar strikt dagegen, aber ich sammle eben Erfahrungen. Und eben dieses Vorgehen ist scheinbar an vielem, bzw. allem Schuld, wenn ich mal irgendwo (seiner Meinung nach) hinterher hinke.... Ich glaube ihn nervt es einfach nur das ich bei ihm so motivationslos war und in anderen Abteilungen so groß gelobt werde, dabei hat man mir dort eben (so blöd es auch klingt) Arbeit gegeben.

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Nein das stimmt so nicht ganz, sie sind schon relevant. Ich habe mir Projekte gesucht, habe es an die Kollegen und den Chef getragen, mein Ausbilder war davon nicht begeistert, da ich nicht mehr das "Mädchen für alles war", sondern eben zum Beispiel im Marketing bei unserer Homepage mit geholfen habe, weil sie mich fördern wollten.  Mein Chef hatte damit aber nie Probleme und wusste scheinbar (als ich ihm bei unserem letzten Gespärch darauf hingewiesen habe) nichts davon, dass mein Ausbilder so gegen diese Projekte war.

Ich habe bis letztes Jahr November kein Stück Code zum Beispiel von unserer CRM Software gesehen, obwohl ich tagtäglich mit einem Kollegen zusammen in einem Büro sitze. Dann habe ich eben diesen besagten Kollegen und meinem Ausbilder mein Interesse dar gelegt, mein Ausbilder hat aber sofort gesagt, dass ich das nicht machen werde.

Ich dachte immer wieder, das mein Ausbilder schon einen Plan hat und mich einlernt, aber das hat er nie so wirklich, da er total überlastet war mit seinem Job und ich bin immer nebenher gelaufen. Dann hat damals eben mein Chef einfach entschieden, dass ich in die CRM Software eingelernt werde, da der Kollege mein Interesse weiter getragen hat an den Chef.

Hoffe das kam jetzt verstädnlicher rüber.

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Krasse Sache mit deinem Ausbildungsbetrieb. Schön, dass du da bald weg bist.

Wie schon mehrmals gesagt: Nur noch die Mindeststundenzahl arbeiten, Berichte in der Arbeitszeit schreiben und dich nen Sch*** kümmern.

Selbst wenn du Minusstunden hast: Wayne juckts, passieren kann dir da gar nichts, höchstens paar lächerliche Euros Abzug.

Wegen dem Arbeitszeugnis - keine Bange! Am besten du stellst das nach deiner Ausbildung mal hier rein, dann können auch erfahrenere Leute drüber schauen und dir da helfen, wie @Rienne schon geschrieben hat: Es muss wohlwollend sein und da kannst du dich auch gern mit deinem Ausbilder kloppen - würde ich im Übrigen auch machen.

Allerdings hast du vermutlich eh kaum Stress damit, da du bereits einen Arbeitsvertrag hast und da, auch wie bereits geschrieben, wohl ein mittelmäßiges Arbeitszeugnis nichts ändern wird.

Bleib weiterhin so stark und lass dich nicht kleinhalten! Ich glaube fast alle sind hier auf deiner Seite, hoffe wir können dir hier etwas Kraft geben.

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