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Sind Unternehmen wie Handelshof, Lidl ect gut für eine Ausbildung ?


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Gast Interrupt

Hi,

grundsätzlich kann man schon eine gute IT-Ausbildung im Einzelhandel machen. Besonders durch die Corona Pandemie hat die Digitalisierung in dieser Branche stark zugenommen. Viele Händler betreiben beispielsweise nun auch ihren eigenen Online Shop.

Allerdings ist es auch immer Abhängig von dem jeweiligen Unternehmen. Besonders kleinere Einzelhandelsunternehmen werden ihre IT eher an IT-Dienstleistern auslagern, als eine eigene IT-Abteilung einzuführen. Von daher würde ich wenn dann eher große Ketten für eine Ausbildung in betracht ziehen, beispielsweise REWE Digital.

MfG

Bearbeitet von Interrupt
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Das ist schlicht und einfach die falsche Frage. Gut aus Sicht von Bildung ist die Frage nach dem Niveau. Aus Sicht des Niveaus gibt es unterschiedliche "Klassen". Es ist z.B. ein Unterschied, ob jemand etwas in einem sehr langen Zeitraum "lernt" oder in einem eher kurzen Zeitraum.

Verglichen mit einem Studium ist eine Ausbildung ein kurzer Zeitraum. Das ist an dieser Stelle keine Abwertung der Ausbildung aber es ist natürlich wesentlich weniger, als jemand der einen akademischen Bildungsweg komplett durchlaufen hat. Dies kann man z.B. auch an großen Softwareprojekten "messen" zu denen schon Studenten eine entsprechende Arbeit geliefert haben.

Sofern also ein "Unternehmen" und dabei ist der Namen des Unternehmens völlig wurscht - "Arbeiten" ermöglicht, die auf einem entsprechendem Skill-Level stattfinden, würde ich das Unternehmen auch anders bewerten, als ein Unternehmen, welches "nur" auf niedrigerem Niveau tätig ist. Das ist eben so. Wenn ein Unternehmen "nur" Kisten schiebt und keine wissenschaftliche Forschung aktiv betreibt oder sich daran beteiligt, kann es kaum auf vergleichbarem Niveau "bemessen" werden, wie andere Unternehmen, die genau dass eben tun.

Im Umkehrschluss bedeutet dies jetzt natürlich nicht, dass man solche Unternehmen deswegen abwerten sollte. Aber es wäre auf jeden Fall ein Bemessungskriterium. Wenn mein Ziel wäre, an der "Erforschung" von etwas mitzuarbeiten, komme ich bei der Wahl eines Unternehmens, welches sich an Wissenschaft und Forschung nicht aktiv auf hohem Niveau beschäftigt - vermutlich weniger weiter, als wenn ich ein Unternehmen wähle, was hier aktiv ist und auch ein entsprechendes Bildungsangebot aufgesetzt hat.

Bearbeitet von tkreutz2
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ich würde bei einem Unternehmen erstmal erfragen, ob sie einen vernünftigen Plan haben, wie sie ihre Azubis ausbilden. Und, das ist bei Großunternehmen auch wichtig, ob sie wirklich für den eigenen Bedarf ausbilden oder eher aus gesellschaftlicher Verantwortung.
Das kann schon einiges beim Engagement des Betriebes bedeuten.

Ich kenne ein Großunternehmen mit viel IT, bei dem die Azubis weitestgehend selbst entscheiden, wo sie ihre Einsätze absolvieren. Dabei entstehen sich viele Azubis für den leichten Weg und und gehen in Abteilungen, wo es "schön" ist ... und es bleiben dann Lücken.

Andere Großunternehmen haben Abteilungen, bei denen man verpflichtend vorbei muss ... man lernt dabei wirklich die wichtigsten Ecken im Betrieb kennen.

Bei nicht-IT-Buden würde ich nachfragen, was sie selbst machen. Oft sind viele Bereiche outgesourced, da kann man dann nicht mehr mitarbeiten ... und man lernt ja nicht nur in der Berufsschule.
Und selbst wenn das Unternehmen das noch selbst macht ... ist es für den Azubi möglich, dort ein Praktikum zu machen? Der Point of Production kann ja im Ausland liegen ... und Azubis werden selten für ein paar Monate nach Indien oder Russland gelassen.

(und bei kleineren Systemhäusern wichtig: wie ist das Verhältnis technische Mitarbeiter/Azubis ... 1:1 ist nicht gut. Man lernt zwar theoretisch viel, aber praktisch mangelt es zu oft an einer vernünftigen Einführung inkl. Erklärung der technischen Hintergründe.)

 

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@tkreutz2 :

die Anzahl forschender Unternehmen mit Ausbildung für Fachinformatiker ist ziemlich gering. Und wenn, dann forschen sie in anderen Richtungen. Die Informatik-Fachrichtungen und RZs beschäftigen lieber Studies, meiner Erfahrung nach.
Im gefühlten Vergleich zwischen Azubis von den Unis in München und normalen Unternehmen, bei denen Azubis nicht nur als billige Hilfskräfte eingesetzt werden, kann ich keinen Unterschied erkennen.
Eher sind diese Uni-Azubis mit Mittelständlern vergleichbar, die ihre eigene IT haben ... und hier kommt es vor allem auf die Persönlichkeit des Azubis und des zuständigen Ausbilders an.

 

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vor 20 Stunden schrieb tkreutz2:

Verglichen mit einem Studium ist eine Ausbildung ein kurzer Zeitraum.

Auf was für einem Studium beziehst du dich? Der Bachelor an einer FH (und auch an vielen Unis) ist normalerweise auf 6 Semester ausgelegt, max. 7. D.h. im Vergleich zur FI-Ausbildung genauso lange. Und die Vorlesungszeiten liegen i.d.R. weit unter den 40 Arbeitsstunden eines Azubis, von der vorlesungsfreien Zeit ganz zu schweigen. Die selbstorganisierte Lernzeit und Werkstudententätigkeiten mal außen vor gelassen natürlich - da muss jeder Student selbst schauen, wie viel er investieren muss/möchte. Dass viele Studenten länger studieren, liegt eher daran, dass sie sich anfangs erst einmal an das Lehrniveau gewöhnen müssen und die Freiheit haben, selber zu entscheiden, wann sie welchen Kurs belegen und wann sie an Prüfungen teilnehmen - sich also selber ein wenig Stress und Zeitdruck aus dem Studium rausnehmen.

@Play4YourLi4e was sind denn für dich "mehr spezialisierte IT-Unternehmen"?

Auch wenn Firmen nicht direkt in der IT-Branche tätig sind, nutzen sie i.d.R. eine umfangreiche IT-Landschaft und brauchen entsprechende Mitarbeiter. Und gerade bei größeren Einzelhandelsketten ist diese nicht gerade klein. Wie meine Vorredner schon gesagt haben, hilft es auch immer sich mal den Alltag der IT-Mitarbeitet zeigen zu lassen bzw. ein Praktikum zu machen. Eine FI-Ausbildung kann in der Zentrale einer Firma auch noch mal ganz anders sein, als in einer einzelnen Niederlassung.

 

Bearbeitet von Rienne
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Welchen Bezug hat diese Studiums-Diskussion zur Ausgangsfrage?

Was bringt einem Azubi eine eventuelle Forschungstätigkeit des Unternehmens?

Was bringt einem FISI ein spezialisiertes IT-Unternehmen, wenn es sich auf Softwareentwicklung spezialisiert hat?

Was bringt einem Hamburger der Hinweis, dass man bei "Handeslhof, Real, Lidl, Rewe ect." eine tolle IT-Ausbildung bekommt? Die findet nicht in den Filialen statt sondern in Köln, Düsseldorf (wenn überhaupt noch), Neckarsulm, Köln etc. statt.

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Die großen Einzelhandelsunternehmen wie Edeka, REWE oder Aldi sind große Konzerne mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Das Kerngeschäft ist nicht im IT-Sektor verortet, trotzdem findet eine Menge Entwicklung von Software zum Eigenbedarf statt, es gibt eigene Abteilungen für Big Data und BI, die Infrastruktur der Märkte muss aufrecht erhalten werden, es gibt interne Consultants für Spezialthemen etc. Die Edeka Digital GmbH hat z.B. knapp 600 Mitarbeiter, die REWE Digital GmbH ebenfalls, die REWE Systems GmbH hat mehr als 1.000 Mitarbeiter und auch Aldi hat eine große IT.

Alle diese Unternehmen bilden aus und bieten ein relativ großes Spektrum an Themen aus der IT. Dadurch ist eine Spezialisierung  nach der Ausbildung möglich und meistens auch erwünscht. Wenn du es schaffst bei einem der Unternehmen als Auszubildender unterzukommen (gerade ALDI ist bekannt für's Aussieben), wirst du sicherlich einiges an Wissen und Themen für dich mitnehmen.

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Ich denke ebenfalls, dass solche Unternehmen eine gute Ausbildung (und vermutlich auch gute Arbeitsatmosphäre generell) bieten. Zumindest, wenn Du in der Zentrale arbeitest. In einer Zweigniederlassung mit wenigen Mitarbeitern mag das wieder anders aussehen. Dort dürften aber auch keine Fachinformatiker ausgebildet werden.

Von daher würde ich mir dort keine Sorgen machen. Im Gegenteil eher Chancen ausrechnen. Dort dürften Atmosphäre und Qualität der Ausbildung deutlich über dem liegen, was viele kleine bis mittleren Unternehmen bieten (können).

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Am 1.7.2021 um 08:17 schrieb TooMuchCoffeeMan:

Die großen Einzelhandelsunternehmen wie Edeka, REWE oder Aldi sind große Konzerne mit mehr als 100.000 Mitarbeitern.

Alle diese Unternehmen bilden aus 

 


(gerade ALDI ist bekannt für's Aussieben)

 

Der gesamte REWE Konzern bietet derzeit genau 1 Stelle im Job Portal im Funktionsbereich IT an s. Karriere REWE Group:

https://karriere.rewe-group.com/konzernzentrale/job/Köln-Werkstudent-(mwd)-Agile-Projekte-Digitale-Transformation-Nord-51063/671160401/?feedId=172701&utm_source=careersite&utm_campaign=rewe

Sicher gibt es auch ein eigenes Ausbildungsprogramm. Dazu wird man aber nicht umhin kommen, in Kontakt mit dem Konzern zu treten, um dies in Erfahrung zu bringen.

Einige Stellen sind auch in den IHK Lehrstellenbörsen zu finden.

Ich stelle immer mehr fest, dass immer weniger Stellen ohne wenigstens dualem Studium angeboten werden. Von daher gehe ich auch mal davon aus, dass die Großkonzerne hier deutlich sieben.

Sofern Kandidaten sich zu einer regulären Ausbildung entschließen, muss es schon deutliche Gründe für den Kandidaten geben (z.B. hervorragende Abschlußschulnoten).

Aber, um die Ausgangsfrage zu beantworten. Alles was einer möglichen Karriere förderlich ist, dürfte gut sein. Von daher - einfach mal bewerben.

Bearbeitet von tkreutz2
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Gast Interrupt
Zitat

Der gesamte REWE Konzern bietet derzeit genau 1 Stelle im Job Portal im Funktionsbereich IT an s. Karriere REWE Group:

Also ich finde da deutlich mehr Stellen, darunter auch Ausbildungsplätze zum FISI.

Zitat

Ich stelle immer mehr fest, dass immer weniger Stellen ohne wenigstens dualem Studium angeboten werden. Von daher gehe ich auch mal davon aus, dass die Großkonzerne hier deutlich sieben.

Naja, dass die Anforderungen in einer Stellenanzeige meistens deutlich überzogen sind ist ja nun kein Geheimnis mehr. Man kann sich dennoch für solch eine Stelle bewerben. Wenn man sich gut verkaufen kann und genügend Berufserfahrung in diesem gesuchten Gebiet aufweißen kann, dann ist es meistens egal, ob man vorher Studiert oder eine IHK Ausbildung im IT-Bereich gemacht hat.

Und klar, Großkonzerne bekommen halt deutlich mehr Bewerbungen als gegenüber kleineren, unbekannten Firmen. Entsprechend wird bei Großkonzernen auch deutlich stärker gesiebt.

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Gast Interrupt
vor 1 Stunde schrieb tkreutz2:

Wo findest Du diese denn ? Im Karriereportal von Rewe ?

Genau. Die Fragen bzw. Felder mit "Welchen Job suchen Sie?" und "Wo suchen Sie?" hab ich leer gelassen. Bei Funktionsbereich noch "Informationstechnologie" auswählen. Dann werden dir alle IT-Jobs in der REWE Group angezeigt. 😉

 

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vor 14 Stunden schrieb Interrupt:

Genau. Die Fragen bzw. Felder mit "Welchen Job suchen Sie?" und "Wo suchen Sie?" hab ich leer gelassen. Bei Funktionsbereich noch "Informationstechnologie" auswählen. Dann werden dir alle IT-Jobs in der REWE Group angezeigt. 😉

 

Super - Danke für den Hinweis und die Ergänzung.

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vor 21 Stunden schrieb tkreutz2:

Der gesamte REWE Konzern bietet derzeit genau 1 Stelle im Job Portal im Funktionsbereich IT an s. Karriere REWE Group:

Anscheinend hat sich die Frage schon geklärt. Trotzdem noch für andere Leser: Stellen in der IT sucht man bei der REWE Group am besten direkt über die REWE Systems GmbH (https://karriere.rewe-group.com/rewe_systems/search) oder über die REWE Digital GmbH (https://www.rewe-digital.com/stellenangebote.html). 

Als Konzern hat die REWE Group viele IT Einheiten. Die REWE Systems und die REWE Digital sind die größten IT "Abteilungen" im Konzern. Darüber hinaus haben DER Touristik, Toom Baumarkt und REWE International noch einigermaßen große IT Abteilungen. Die REWE International sitzt allerdings in Wien.

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