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Suche dringend Rat - Duales Studium oder Vollzeit Studieren?


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Hallo alle miteinander,

ich stehe vor einer schwierigen Situation und suche neben dem Rat meiner Mutter und meines Bruders nun auch euren.

Zur Geschichte: Ich bin letztes Jahr mit der FISI-Ausbildung fertig geworden und arbeite seitdem vollzeit als Sysadmin. Ich bin seit dem 15.03 in eine Wohnung gezogen (welche noch nicht fertig ist) und stehe nun vor einem Dilemma. Ich habe bevor wir die Wohnung bekommen haben eine Bewerbung für ein Duales Informatik Studium mit Praxis Schwerpunkt auf die IT-Sicherheit bei einem riesigen (und auch bekannten/renommierten) Beratungsunternehmen abgeschickt. Während des Umzugs hatte ich 2 Vorstellungsgespräche, das letztere erst anfang der Woche. Das Unternehmen war von mir anscheinend so begeistert das sie mir noch auf der Stelle gesagt haben das sie mich gerne nehmen würden. Dazu kommt das wohl nur 2 Stellen zur Verfügung standen und ich eben einen bekommen habe. Mein eigentlicher Plan war aber, weiter an meinem jetzigen Standort ab dem Wintersemester Vollzeit zu Studieren, deshalb der Umzug.

Jetzt das Problem: das Unternehmen liegt in Frankfurt, ich wohne bisher um die 6 Stunden entfernt. Für mich würde dies also einen Standortwechsel bedeuten, was ja an sich nicht schlimm wäre, hätten wir nicht die Wohnung gerade bezogen (was mit viel Zeit-und Geldaufwand verbunden war) und eine mindest-wohnlaufzeit von 6 Monaten beträgt. Mein Bruder sagt mir zwar dass dies bei so einer gelegenheit an sich nicht so schlimm wäre, aber blöd ist es natürlich trotzdem. Wichtig wäre auch noch, dass die Wohnung wirklich in einer sehr guten Lage ist und wir dafür noch günstig weggekommen sind. Mein Brüder müsste sich also neu umschauen (wobei es eig. immer teurer werden wird) oder sich jemand fremdes reinholen.

Dies ist aber eigentlich nicht der Hauptgrund. Der Hauptgrund ist nämlich, dass ich leider selber nicht weiß, ob ich bereit für ein Duales Studium bin. Ich habe zwar eine FISI-Ausbildung und arbeite vollzeit im IT-Bereich, weshalb die mich auch glaube ich echt toll fanden, aber ich hatte im Fachabi grundkurs mathe nur eine 3- mit damaligen großen Lernaufwand für die Abschlussprüfung. Ich hätte zwar vollzeit Informatik Ende des Jahres angefangen, aber immerhin ohne den Hintergrund ein Unternehmen im Nacken zu haben was genau darauf achtet was für Noten ich schreibe. Der Druck wurde mir auch direkt sanft mitgeteilt, beziehungsweise dass es eben einen Notenspiegel gibt der am besten eingehalten werden sollte. Soviel dazu.

Zweitens kommt da natürlich der Punkt des Studentenlebens mit rein. Ich habe eine pro und Contra liste angefertigt, was für und gegen das Duale Studium spricht:

Pro:

- Praxisphasen im Bereich der IT-Sicherheit

- "Prestige" des Unternehmens

-bereits gutes Netzwerken gegeben

-Sehr gut auf dem Lebenslauf

-Hoher Erfahrungsschatz der Mitarbeiter -> Viel neues Wissen

-Neue Menschen kennenlernen/neues Arbeitsumfeld

-Geregeltes Einkommen

Contra:

-Sehr wenig Freizeit

-Hoher Druck weil Duales Studium

-Hoher Druck wegen dem Notenspiegel

-Kostenaufwand falls es doch schief gehen sollte

-Ähnliches Gehalt wie nach normalen Info Bachelor Studium (laut Internet, FALLS ich eine Stufe überspringe wären es + 5000 Euro im Jahr) -> für mich  ist Gehalt nicht soo wichtig

- Gleiches Gehalt Dual wie als wenn ich Vollzeit Studium +Bafög + 450-Euro Job machen würde

-Druck wegen Sehr guten Leistungen (Theoretisch als auch Praxisbezogen)

Was ich noch als pro und contra für beides habe: Komfortzone verlassen und an sich von neu beginnen.

 

Das hier wird eine riesen Wall of Text und es tut mir sehr leid, aber ich weiß nicht so ganz wohin mit mir. Ein sehr großes Problem von mir selber ist, dass ich selber gar nicht weiß, ob Informatik 100%ig das ist, was ich die nächsten 40 Jahre machen möchte. Ich habe zwar schon die Ausbildung hinter mir, aber genau wissen weiß ich es immer noch nicht. Ist dies nicht eigentlich schon ein Zeichen, dass es eig. falsch ist? Ich habe leider auch sonst keine Ahnung, was ich machen möchte. Informiert habe ich mich schon über sehr viele Bereiche, aber kein Bereich fand ich wirklich interessant, bzw. möchte ich UMBEDINGT machen.

Dazu kommt, dass ich eigentlich immer positiv gegenüber dem Studentenleben war. Ich muss noch +- 40 Jahre Arbeiten, da möchte ich eigentlich gerade in meinen Jungen Jahren viel ausprobieren. Beim Dualen Studium glaube ich, wäre dies nicht wirklich gegeben. Andererseits würden viele sich verdammt glücklich schätzen, solch eine Stelle zum Dualen Studium zugesagt zu bekommen.

Könnt ihr mir hier vielleicht eure Meinung dazu sagen? wart ihr eventuell in einer ähnlichen Situation, hättet ihr Rückblickend gerne ein Duales Studium gemacht oder gefiel euch ein Normales Studium besser?

Entschuldigt nochmal diesen riesiglangen Text und ich danke euch für alle Antworten!

p.s: mein Bruder ist für das Duale Studium, meine Mutter sagt ich solle eher ein normales Studium durchziehen. Hier gibt es also auch keine klare Antwort. :P

Bearbeitet von Infinity246
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vor 25 Minuten schrieb Infinity246:

-Ähnliches Gehalt wie nach normalen Info Bachelor Studium (laut Internet, FALLS ich eine Stufe überspringe wären es + 5000 Euro im Jahr) -> für mich  ist Gehalt nicht soo wichtig

Wenn die Info von Kununu stammt, dann kann man davon ausgehen dass die Zahlen falsch sind.
Die Zahlen dort sind immer ein gutes Stück tiefer als in der Realität.

Bearbeitet von alex123321
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Warum hast du dich denn darauf beworben und die ganzen Interviews gemacht? Muss ja anscheinend eine Motivation gegeben haben das zu machen.

Für mich wäre die Entscheidung klar: duales Studium. Warum? Die Chance hast vielleicht nur einmal (bei einem renomierten Unternehmen inkl. Netzwerk) und später ärgert es dich die Gelegenheit nicht wahrgenommen zu haben. Ein normales Studium kannst jederzeit danach auch anfangen, selbst wenn das duale Studium nicht klappt (und kannst ggf. Semester anrechnen lassen). 

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6h müsste jenseits der Achse Hamburg-Berlin sein und du hast dennoch Zeit und Geld in den Bewerbungsprozess gesteckt.

Ich verstehe nicht, warum man 2 so widersprüchliche Themen gleichzeitig angeht.

 

Warum willst du jetzt nicht weit weg ziehen? Soziales Umfeld (temporär) aufgeben vs. berufliche Chance...

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vor 16 Stunden schrieb Infinity246:

Ich hätte zwar vollzeit Informatik Ende des Jahres angefangen, aber immerhin ohne den Hintergrund ein Unternehmen im Nacken zu haben was genau darauf achtet was für Noten ich schreibe. Der Druck wurde mir auch direkt sanft mitgeteilt, beziehungsweise dass es eben einen Notenspiegel gibt der am besten eingehalten werden sollte.

Ich zieh mir mal den Mathepart raus:

Egal wie gut oder schlecht du in der Schule warst, wie viel kannst du von dem Zeug überhaupt noch? Kannst du dir Mathe selbst beibringen oder brauchst du einen Lehrer? Wenn du vor hättest an einer Uni zu studieren kann ich dir sagen: dort juckt es keine S*u ob du mitkommst oder nicht, ob du bestehst oder nicht. Viele Proffs sind immer noch stolz darauf eine Durchfallquote von 70% oder mehr im Erstversuch zu haben.

Die duale Hochschule ist mehr "Schule", es gibt mehr  so was wie einen Klassenverbund und mit einem Unternehmen im Rücken dass für die ganze Party bezahlt, strengen sich die Dozenten auch eher an ihren Stoff verständlich rüberzubringen. Und du hast auch einen Ansprechpartner wenn es darum geht "Hey Chef ich hab in Modul/Thema XY Probleme, haben wir da jemanden an der Hand der ggf. Unterstützen kann (Nachhilfe)."

Vorschlag: Klär erstmal ab wo die Hochschule wäre, ggf ist das die bei dir um die Ecke. Der Freund meiner Cousine hat sein duales Studium bei BMW gemacht, und war nur für die Praxisphasen in München, den Theorieteil hat er bei der DHBW beim Heimatort gemacht.

D.h. du bräuchtest "nur" für die Praxisphasen eine Unterkunft in FFM, das kann dann ja auch ein Zimmer, eine Ferienwohnung etc sein. Ggf hat der AG sogar Firmenunterkünfte. Kann man alles im Vorfeld erfragen, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Hi zusammen,

 

vielen Dank für eure Antworten, ich versuche mal auf alles einzugehen.

vor 18 Stunden schrieb be98:

Vermiete dich deinen Teil der Wohnung für ein halbes Jahr zwischen. Und guck mal ob es geht in Frankfurt. Wenn nicht, gehst zurück 

Das wäre eine Idee, würde aber wenn gerne eine Entscheidung fällen bei der ich dann auch bleibe. Sprich durchziehen oder eben normales Studium anfangen.

vor 18 Stunden schrieb alex123321:

Wenn die Info von Kununu stammt, dann kann man davon ausgehen dass die Zahlen falsch sind.
Die Zahlen dort sind immer ein gutes Stück tiefer als in der Realität.

Einerseits von Kununu aber auch von etlichen Foren, wo dieser Arbeitgeber sehr genau besprochen wurde. Da teilten etliche MAs ihr Gehalt mit, bzw. hat die Firma gewisse Stufen, welche halt immer das gleiche/ähnliches Gehalt zahlen.

 

vor 18 Stunden schrieb bigvic:

Warum hast du dich denn darauf beworben und die ganzen Interviews gemacht? Muss ja anscheinend eine Motivation gegeben haben das zu machen.

Für mich wäre die Entscheidung klar: duales Studium. Warum? Die Chance hast vielleicht nur einmal (bei einem renomierten Unternehmen inkl. Netzwerk) und später ärgert es dich die Gelegenheit nicht wahrgenommen zu haben. Ein normales Studium kannst jederzeit danach auch anfangen, selbst wenn das duale Studium nicht klappt (und kannst ggf. Semester anrechnen lassen). 

Ich habe mich darauf beworben, weil ich die Stelle am Anfang sehr interessant fand. Bzgl. der Chance hast du natürlich vollkommen Recht, ich werde so eine Chance sehr wahrscheinlich nicht nochmal bekommen, zumindest nicht bei dem Arbeitgeber. Meine Bange ist eben der Mathe-Anteil und der AG im Nacken. Darauf gehe ich gleich bei Maniskas Aussage drauf ein.

vor 3 Stunden schrieb allesweg:

6h müsste jenseits der Achse Hamburg-Berlin sein und du hast dennoch Zeit und Geld in den Bewerbungsprozess gesteckt.

Ich verstehe nicht, warum man 2 so widersprüchliche Themen gleichzeitig angeht.

 

Warum willst du jetzt nicht weit weg ziehen? Soziales Umfeld (temporär) aufgeben vs. berufliche Chance...

Die Gespräche waren alle Online, es hat mich also nichts gekostet. Der Firma hat es natürlich evtl. Geld gekostet, da sie ja Zeit für die Interviews aufbringen mussten (und es auch keine normalen MAs waren sondern leute auf sehr hohen Positionen).

Das Soziale Umfeld ist nicht der Punkt, viele meine Freunde sind bereits in anderen Städten. Mir geht es hauptsächlich um den Druck/Stress im gegensatz zu einem normalen Studium + meinen nicht gerade perfekten Matheskills. Ohne Dual wäre es halt "angenehmer", weil ich mehr Zeit pro Semester hätte.

 

vor 1 Stunde schrieb Maniska:

Vorschlag: Klär erstmal ab wo die Hochschule wäre, ggf ist das die bei dir um die Ecke. Der Freund meiner Cousine hat sein duales Studium bei BMW gemacht, und war nur für die Praxisphasen in München, den Theorieteil hat er bei der DHBW beim Heimatort gemacht.

Ich habe mich diesbezüglich schon informiert, habe ich leider vergessen, in meinem Haupttext zu packen. Die Hochschule ist keine Duale Hochschule wie DHBW/FOM, sondern eine normale FH mit dualen Studiengängen. Ich hatte die Auswahl zwischen Standort Köln oder Frankfurt, weshalb nur Frankfurt in Erwägung kam, da dort in der Nähe auch die Uni ist (welche man nicht wechseln konnte). Alle 3 Monate Pendeln ist halt nicht so geil (+ natürlich die Kosten). :D

Bzgl. dem Matheteil gebe ich dir Recht, habe auch schon sehr oft gehört, dass die Dozenten einfach nichts drauf geben und es gut finden, wenn ihre Klausur so schwer ist. Ich bin 4 Jahre raus aus der Schule (außer Berufsschule, aber die zählen wir mal nicht mit :D) und deshalb natürlich sehr eingerostet. Ich habe mir aber schon vorgenommen so oder so bald, bzw. spätestens Mai/Juni den Stoff des Abis nochmal durchzunehmen als auch erste Versuche mit den Themen in der Uni.

Ich versuche mir selbst nur den Mehrwert in der Firma vorzustellen. Eventuell übertreibe ich auch selber mit dem Dualen Studiengang und sehe dies zu streng an. Andererseits bekommt man zurzeit (und wahrscheinlich auch in 3-4 Jahren) sehr gute Jobs mit einem Informatik Bachelor.

Ich danke euch aber für eure ganzen Antworten, ich muss es mir bis Sonntag überlegen, bzw. hab ich mir dieses Ziel gesetzt, da mein Bruder natürlich auch bzgl. der Wohnung auf eine Antwort wartet wegen den ganzen Verträgen etc.. Eventuell weiß ich es besser bis Sonntag und gebe euch gerne nochmal bescheid.

Falls ihr aber noch weitere Meinungen etc. habt gerne her damit! :)

Bearbeitet von Infinity246
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Ich finde ne gewisse Beständigkeit auch ganz gut, aber ich habe jedenfalls im Laufe des Lebens festgestellt dass man Dinge ausprobieren muss. Manche Sachen passen, andere aus verschiedenen Gründen nicht. Das heisst ein Studium anzufangen, sollte nicht bedeuten dass man es auch mit Gewalt beendet.  Ich finde so Testphasen immer ganz gut.

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Ich habe gerade mit meinem Chef über die Situation gesprochen und ihm mitgeteilt, dass ich Mitte-Ende des Jahres gehe (ich wusste ja, dass ich entweder vollzeit oder dual Studieren werde, und ich ihm somit genug Zeit für einen neuen MA geben wollte).

Daraufhin sagte er mir, da ich dies ja schon als Azubi angesprochen habe er dies bereits berfürchtet hat. Er sagte mir nun, dass ich wohl im derzeitigen Unternehmen ebenfalls ein Duales Studium anfangen könnte und dann am Ende des Studiums seinen Posten, bzw. 1-2 Jahre danach übernehmen kann, sozusagen als Leiter für alle Kunden und der Internen IT. Er geht nämlich in den nächsten 2 Jahren auf 28h runter und will immer weniger machen, weshalb jemand seinen Posten übernehmen möchte. Dies spielt also auch nochmal mit rein.

Allerdings ist dies natürlich erstmal nur mündlich besprochen und steht ja noch in den Sternen, ob dieser Fall dann wirklich so Eintritt.

Ich habe also nun 3 Optionen:

- Vollzeit Studieren

- Duales Studium bei großer Firma

- Duales (Berufsbegleitendes) Studium in meiner jetzigen Firma.

Dies soll einfach nur ein kleines Update sein, ich würde mich dann nochmal melden, falls ich mich entschieden habe.

Bearbeitet von Infinity246
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vor 2 Stunden schrieb Infinity246:

Andererseits bekommt man zurzeit (und wahrscheinlich auch in 3-4 Jahren) sehr gute Jobs mit einem Informatik Bachelor.

Du bist im dualen Studium genau so schnell fertig wie im "normalen" Studium, hast in beiden Fällen einen Informatik Bachelor, nur dass du als dualer Student während des Studiums in Vollzeit nicht auch noch einen Nebenjob halten und in den Semesterferien arbeiten musst. Zusätzlich baust du dir über deinen großen AG ein Netzwerk von Kontakten auf.

Dieses Netzwerk sollte man niemals unterschätzen: ein Netzwerk schadet nur dem, der keins hat.

Edit: Wie würdest du dir ein Vollzeitstudium denn eigentlich finanzieren wollen? Unterhalt ist nicht, Kindergeld könnte auch schwierig werden... Wie wolltest du deinen Bruder bei der Meite unterstützen? Alleine kann er wohl nicht wenn er zwingend einen Mitbewohner braucht.

Was macht ihr, wenn dein Bruder auch ein "einmal im Leben" Angebot bekommt? Soll er dann auch absagen weil du ja wegen ihm darauf verzichtet hast?

Was das "Angebot" deines AG angeht, willst du das überhaupt? VOr allem willst du dich nach dem Studium nochmal X Jahre an das Unternehmen binden? So eine Kette wäre durchaus im Bereich des Möglichen.

Was deine Contrapunkte angeht:

- Sehr wenig Freizeit -> Nicht mehr oder weniger als in jedem anderen sinnvoll verfolgten Bachelor-Studiengang. Das geile Studentenleben aus der Diplomzeit ist so nicht mehr

-Hoher Druck weil Duales Studium -> Nicht höher als bei einem normalen Studium, es gibt genau so viele/weniger Versuche für eine Prüfung, wenn eine endgültig nicht Bestanden wurde ist es in beiden Fällen aus

-Hoher Druck wegen dem Notenspiegel -> Was soll passieren? Wenn du nur mit 4 Gewinnt durchkommst, dann hast du zwar vielleicht keine Übernahme in der Tasche, aber das Netzwerk und die Praxis sind trotzdem da. Das nimmt dir keiner. Plus, bei anderen AGs stehst du besser da weil du auch schon mal gearbeitet hast und nicht nur studiert.

-Kostenaufwand falls es doch schief gehen sollte -> Welche Kosten? Bitte genauer...

-Ähnliches Gehalt wie nach normalen Info Bachelor Studium (laut Internet, FALLS ich eine Stufe überspringe wären es + 5000 Euro im Jahr) - für mich  ist Gehalt nicht soo wichtig  -> Im Internet steht viel

- Gleiches Gehalt Dual wie als wenn ich Vollzeit Studium +Bafög + 450-Euro Job machen würde -> Bafög muss man zurück zahlen und ein Nebenjob kostet zusätzliche Zeit, die du ansonsten zum Lernen aufwenden könntest.

-Druck wegen Sehr guten Leistungen (Theoretisch als auch Praxisbezogen) -> Durch wen? Keiner wird dir kündigen wenn du die Prüfungen einfach nur bestehst. Was wird im Praxisteil erwartet das du nicht jetzt schon können solltest als FiSi, oder dir zumindest schnell aneignen können solltest?

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Unabhängig von wo oder wie du das Studium machen willst: Wo siehst du dich denn nach deinem Studium? Hättest du überhaupt Lust auf den Posten deines Chefs? Willst du lieber was anderes machen? Würde dich da die andere Firma weiterbringen?

 

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vor 45 Minuten schrieb Maniska:

Hoher Druck weil Duales Studium -> Nicht höher als bei einem normalen Studium, es gibt genau so viele/weniger Versuche für eine Prüfung, wenn eine endgültig nicht Bestanden wurde ist es in beiden Fällen aus

Du betrachtest hier nur die Situation im Bezug auf die Prüfung ... natürlich ist der Druck im dualen Studium höher, wenn du im Hintergrund ein Unternehmen hast, dass das Studium finanziert.

Falls du mal nicht so vorankommst wie gedacht, musst du das nicht nur mit dir selbst ausmachen - wie es im normalen Studium der Fall wäre -  sondern auch vor dem Unternehmen rechtfertigen ... nur mal als eins von vielen Beispielen ^^

Bearbeitet von OkiDoki
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Dafür wird an anderen Stellen (gerade im Finanziellen) der Druck komplett rausgenommen. Bei einem 450€Job zum Mindestlohn arbeitet man im Schnitt ~10 Stunden die Woche. Die Zeit muss man auch erst mal noch haben. Damit kann man jeden Tag alleine durch die reine "ich müsste jetzt arbeiten" Zeit 2h mehr lernen. Fahrzeit nicht mit eingerechnet.

Falls man nicht so vorankommt wie gedacht hat man aber auch einen Haufen erfahrener Kollegen in der Hinterhand die einem etwas erklären/zeigen können.

Ja, wenn die einzige Erklärung für eine nicht, oder gerade so bestanden Prüfung ist "sorry, ich hab nur rumgepimmelt" ist das im dualen Studium peinlicher weil man muss es sich selbst und anderen gegenüber eingestehen. Andererseits ist aber auch die Möglichkeit der Unterstützung bei Lern- oder Verständnissproblemen deutlich größer.

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vor 13 Minuten schrieb Maniska:

(gerade im Finanziellen) der Druck komplett rausgenommen

Was die monatliche Belastung während des Studiums angeht klar ... wenn du aber einen Vertrag mit Rückzahlungsklausel vorliegen hast und das Studium am besten noch an einer teuren Privathochschule ist, dann ist insbesondere der finanzielle Leistungsdruck sehr viel höher.

Macht halt kein Spaß im Zweifel einen fünfstelligen Betrag zurückzuzahlen weil man etwas verkackt. Und gerade bei einem dualen Studium an einer privaten Hochschule können da schnell sehr viel größere Beträge als nur das Bafög zusammen kommen...

Bearbeitet von OkiDoki
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vor 4 Minuten schrieb OkiDoki:

wenn du aber einen Vertrag mit Rückzahlungsklausel vorliegen hast und das Studium am besten noch an einer teuren Privathochschule ist,

2x wenn.

Von einer Rückzahlungsklausel war bis jetzt nicht die Rede. Aber selbst WENN:

Bei Antritt des dualen Studiums bzw. der Ausbildung besteht keine Garantie für dessen erfolgreichen Abschluss. Wird das Studium oder die Ausbildung abgebrochen, hat der Arbeitgeber jedoch bereits Investitionen in das Studium getätigt. Auch für diese Fälle sind Rückzahlungsvereinbarungen grundsätzlich zulässig. Dem Studenten ist allerdings eine gewisse Orientierungsphase zuzugestehen, innerhalb derer eine Beendigung der Ausbildung bzw. der Abbruch des Studiums ohne Rückzahlungspflicht vollzogen werden kann. Als Richtwert kann eine Orientierungsphase von sechs Monaten angemessen sein. Eine Rückzahlungsverpflichtung für den Fall des Nichtbestehens der Abschlussprüfung aufgrund intellektueller Überforderung des Studenten soll indes nicht vereinbart werden können (vgl. LAG Niedersachsen vom 29. Oktober 2014 – 17 Sa 274/14). Quelle

Sprich, in der Probezeit, bzw im ersten Semester passiert in der Hinsicht schon mal gar nichts. Danach muss es wirksam vereinbart sein, und selbst dann darf man später noch feststellen, dass man eigentlich zu doof ist zum Studieren.

Was die Privathochschule angeht, laut TE ist es "eine normale FH mit dualen Studiengängen", also sollten die Studiengebühren da überschaubar sein.

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vor 14 Minuten schrieb Maniska:

2x wenn.

Na jetzt werden wir aber kleinlich nachdem du selbst aber einfach voraussetzt, dass man natürlich einen Haufen erfahrene Kollegen hat die einem bei Problemen helfen ... Liest man hier häufig genug wie das trotz Verpflichtung nicht mal bei Azubis klappt ^^

vor 15 Minuten schrieb Maniska:

Sprich, in der Probezeit, bzw im ersten Semester passiert in der Hinsicht schon mal gar nichts. Danach muss es wirksam vereinbart sein, und selbst dann darf man später noch feststellen, dass man eigentlich zu doof ist zum Studieren.

Es kommt halt aber nicht selten vor, dass Studenten ihr Studium erst sehr viel später abbrechen. Das man zu doof war muss man auch erstmal beweisen können.

vor 17 Minuten schrieb Maniska:

Was die Privathochschule angeht, laut TE ist es "eine normale FH mit dualen Studiengängen", also sollten die Studiengebühren da überschaubar sein.

Die Info haben wir nur zu seiner Eingangsoption ... zum Angebot des dualen Studiums über sein jetziges Unternehmen hat er nichts geschrieben. Wäre für mich aber durchaus etwas, dass man sowohl von der Qualität des Studiums als auch den möglichen finanziellen Verpflichtungen aufjedenfall in die Entscheidung mit einbeziehen sollte.

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vor 20 Minuten schrieb OkiDoki:

Na jetzt werden wir aber kleinlich nachdem du selbst aber einfach voraussetzt, dass man natürlich einen Haufen erfahrene Kollegen hat die einem bei Problemen helfen ... Liest man hier häufig genug wie das trotz Verpflichtung nicht mal bei Azubis klappt ^^

Die erfahrenden Kollegen wird es geben, die einem helfen könnten, ob sie es tun ist eine andere Geschichte, da geb ich dir recht.

Beim normalen Studium gibt es so was aber gar nicht, also noch nicht mal in der Theorie. Oder würdest du zu einer rein schulischen Ausbildung raten, weil man an einen Betrieb kommen könnte in dem man nicht gut ausgebildet wird?

vor 23 Minuten schrieb OkiDoki:

Es kommt halt aber nicht selten vor, dass Studenten ihr Studium erst sehr viel später abbrechen. Das man zu doof war muss man auch erstmal beweisen können.

W00t? Nö! Der AG will was, also muss er mir beweisen dass ich nicht zu doof sondern zu faul war. Wird ihm im Regelfall nicht gelingen. Außer ich poste in den 2 Wochen vor den Prüfungen munter Saufbilder von Malle. Das dürfte aber schon fast wieder die Kriterien für "zu doof" erfüllen.

vor 28 Minuten schrieb OkiDoki:

Die Info haben wir nur zu seiner Eingangsoption ... zum Angebot des dualen Studiums über sein jetziges Unternehmen hat er nichts geschrieben. Wäre für mich aber durchaus etwas, dass man sowohl von der Qualität des Studiums als auch den möglichen finanziellen Verpflichtungen aufjedenfall in die Entscheidung mit einbeziehen sollte.

Bis jetzt konnte ich noch an keiner Stelle rauslesen, dass das für ihn wirklich eine Option, bzw ob das überhaupt ein konkretes Angebot ist. Zumal das Ziel für den Betrieb dann auch wäre, einen Nachfolger heranzuziehen. Also Führung und Orga statt selbst Hand anlegen und damit noch weiter weg von IT-Security.

 

 

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vor 49 Minuten schrieb Maniska:

Beim normalen Studium gibt es so was aber gar nicht, also noch nicht mal in der Theorie. Oder würdest du zu einer rein schulischen Ausbildung raten, weil man an einen Betrieb kommen könnte in dem man nicht gut ausgebildet wird?

Nö, mir gings nur darum, dass du dich auf der einen Seiten so kleinlich anstellst und auf der anderen Seite Dinge voraussetzt die nicht gegeben sein müssen. Denn Hilfe bekommst du nur wenn die Kollegen auch Zeit und Lust dazu haben. Ach huch 2x wenn ^^ 

vor 49 Minuten schrieb Maniska:

W00t? Nö! Der AG will was, also muss er mir beweisen dass ich nicht zu doof sondern zu faul war. Wird ihm im Regelfall nicht gelingen. Außer ich poste in den 2 Wochen vor den Prüfungen munter Saufbilder von Malle. Das dürfte aber schon fast wieder die Kriterien für "zu doof" erfüllen

Wenn du deinen Vertragsbestandteil nicht erfüllen willst, dann musst du ja wohl auch sauber und schlüssig darlegen warum. Da reicht ein "ja sorry, war zu dumm" nicht aus.

vor 49 Minuten schrieb Maniska:

Bis jetzt konnte ich noch an keiner Stelle rauslesen, dass das für ihn wirklich eine Option

Das ist natürlich sinnvoll Teile aus einer Diskussion rauszulassen obwohl sie genannt wurden, nur weil es für dich nicht deutlich genug war...

Bearbeitet von OkiDoki
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Ich kann das nur sehr bedingt nachvollziehen mit der "Angst" vor dem AG. Man hat den ja immer "im Nacken" - egal ob bei einer Ausbildung, duales Studium, Angestellter, usw. usf. ... eben ein ganz normales Angestelltenverhältnis, wie es jeder kennt der nicht Selbstständig ist (der hat halt Kunden, Lieferanten, etc. "im Nacken"). Das ist für mich daher keine nachvollziehbare und konstruierte Angst und somit als Argument gegen das duale Studium vernachlässigbar.

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Ich stand vor Jahren vor der selben Entscheidung, deshalb erzähl ich einfach mal, wie und warum ich mich entschieden habe.

Nach der Ausbildung hatte ich die Möglichkeit, bei meinem Ausbildungsbetrieb dual zu studieren. Letzendlich habe ich es abgelhent, da ich a) durch die Ausbildung das IT-Arbeitsleben kennen gelernt hatte und b) mich fachlich innerhalb der IT verändern wollte. Der Vorteil war dann durch ein reguläres Studium, dass ich durch verschiedene Stellen als Werkstudent mehrere Firmen kennen lernen konnte. Das erweitert den Horizont auch nochmal etwas. Die Unabhängigkeit vom Arbeitgeber ist also ein Vorteil von einem regulären Studium und vor allem in der IT findet man immer einen Job. Also es ist nicht so, dass man dann einen fachfremden Job machen muss wie viele bei anderen Studiengängen. Der Nachteil ist aber, dass man auch ein Unternehmen finden muss, das gut bezahlt. Ich glaube von Mindestlohn bis 25€ die Stunde war bei mir und meinen Kommilitonen alles dabei. Da ist einfach ein festes Gehalt ein Vorteil vom dualen Studium. Wenn man auch nicht derjenige ist, der gerne ein gutes Gehalt verhandelt oder allgemein nicht gerne bewirbt, ist das natürlich von Nachteil. Ich denke mal im Bachelor so 12€ die Stunde ist gar kein Problem, diejenigen die an den 20€ kratzen sind dann natürlich auch eher die IT-Begeisterten und arbeiten dann auch bei (ich sage mal) angesehneren Unternehmen statt kleine Unternehmen, aber es gibt auch kleine Unternehmen die mehr zahlen.

Vom Studentenleben ist natürlich eine reguläre Hochschule oder Uni vielleicht etwas näher dran am Studentenleben, aber auch duale Hochschulstudenten kommen auf die entsprechenden Parties oder haben eigene. Der Unterschied ist halt, dass man bei einem regulären Studium ach mal die Nacht durchmachen kann und am nächsten Tag die Vorlesungen sausen lassen kann. Das ist vielleicht für den einen oder anderen ein Vorteil, aber für diejenigen, die keine Selbstdisziplin haben, ist das wieder zum Nachteil. Wer dann lieber feiert statt zu lernen oder lieber zockt statt Vorlesungen besucht, wird es irgendwann schwer haben (nicht sofort, aber nach ein paar Semestern ist es schwer, wieder aufzuholen). Ich würde sogar sagen, die meisten die ein Studium nicht packen haben zu wenig Disziplin als dass es intellektuell nicht pass (oder sie merken dass sie lieber was anderes machen wollen). Ist auch alles ok in meinen Augen. Bei einem dualen Studium ist es aber soweit ich weiß mit Anwesenheitspflicht verbunden (korrigiert mich falls ich falsch liege).

Dann möchte ich noch den fachlichen Bereich ansprechen. In meinem Studium war es so, dass ich viel frei belegen konnte, also auch in Bereiche reinschnuppern konnte, die ich interessant fand. Kommt aber auch immer auf die Hochschule drauf an, bei mir gab es halt viele Wahlmöglichkeiten. Ich denke, bei einem dualen Studium gibt es vielleicht ein paar Richtungen, aber auch dann sind dort die Module vorgegeben. Aber auch bei einer Auswahl muss hat man halt sich selbst gegenüber wieder die Verantwortung weil keiner einem die Wahl abnimmt. Ich kann nur sagen, ich hab das genommen was mich interessiert hat. Man kann aber auch (ich sage mal) strategischer wählen.

Abschluss: ich könnte mir zwar vorstellen, dass die Wirtschaft jemandem mit dualem Studium vorzieht, weil der ja auch etwas Berufserfahrung mitbringt und oft auch namenhafte Unternehmen ein duales Studium anbieten. Aber ich habe jetzt nicht gesehen, dass irgendwer nach dem Studium sonderlich Probleme hatte einen Job zu finden. Eigentlich alle direkt im Anschluss. Von dem her... Neutral, denn letztendlich zählt der Abschluss, die Kenntnisse und die Motivation. Und das Argument macht man dann ja auch mit den ersten Jahren Berufserfahrung wett.

Warum ist die Wahl eigentlich so schwer zu treffen? Weil beides gleich gut ist! Beides hat ebenso viele Vor- als auch Nachteile. Von dem her könnte man sagen: "es ist egal, was man macht" und man muss auch ein wenig auf sein Bauchgefühl hören. Aber eine endgültige Lösung "Duales Studium ist besser" oder "Nein, ein normales Studium ist besser" wird niemand sagen können, weil beides super ist ;) Deshalb suche das aus, was zum Bauchgefühl und zu den Lebensumständen passt.

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Es gibt hier viele, die für das duale Studium des "Prestige"-Unternehmens sind. Ich bin eher für deine jetzige Firma, falls das alles stimmt, was du hier geschrieben hast.

Aber unterliegt der Name des Unternehmens seit Neuestem dem Datenschutz? Nenn doch mal einfach, was für ein Unternehmen so viel Prestige hat? Frag doch mal bei LinkedIn oder Facebook bei anderen Studenten, wie es eigentlich ist, dort beschäftigt zu sein.

Am 25.3.2022 um 11:24 schrieb Infinity246:

Er sagte mir nun, dass ich wohl im derzeitigen Unternehmen ebenfalls ein Duales Studium anfangen könnte und dann am Ende des Studiums seinen Posten, bzw. 1-2 Jahre danach übernehmen kann, sozusagen als Leiter für alle Kunden und der Internen IT.

Der weise Informatiker sagt "never touch a running system". Und es schein ja für dich in der Firma zu laufen. Wo bekommst du so früh eine Führungsposition ? Wie es tatsächlich ist, im Unternehmen zu arbeiten, kannst nur du wissen.

Am 25.3.2022 um 09:41 schrieb Infinity246:

meinen nicht gerade perfekten Matheskills

Die ersten 3 Semester wird über Mathe-Fächer aussortiert, danach wirst du nie wieder Mathe sehen. Und die Mathematik ist nicht seit gestern erst in den Fächern, sondern es gibt schon Tausende Klausuren, die andere Studierende vor dir gemacht haben. Extrem viel Unterschied wird da nicht sein und Mathe-Studium ist es eh nicht, deswegen würd ich mir keine Sorgen machen.

Am 24.3.2022 um 15:12 schrieb Infinity246:

Gleiches Gehalt Dual wie als wenn ich Vollzeit Studium +Bafög + 450-Euro Job machen würde

"Der BAföG-Höchstsatz für Studierende liegt seit Wintersemester 2020/21 bei, sofern nicht bei den Eltern gewohnt wird und keine Familienversicherung mehr möglich ist."

Erkundige dich mal lieber, was die Miete warm + Strom in Raum Frankfurt kostet. Das kommt schon sehr nah dem  BAföG-Höchstsatz + 450€ Job. Auf BAföG würd ich eh nicht rechnen, die genehmigen es und dann nach Lust und Laune sagen die "NE" gib mal alles zurück. Ein kleiner Tipp für dich: Hab nicht zu viel Geld auf deinem Konto, falls ja, dann übertrage es an deine Familienmitglieder, sonst kannst du BAföG vergessen.  363,30 Euro ist der Semesterbeitrag bei der FH-Frankfurt.

Am 24.3.2022 um 15:12 schrieb Infinity246:

Ähnliches Gehalt wie nach normalen Info Bachelor Studium (laut Internet, FALLS ich eine Stufe überspringe wären es + 5000 Euro im Jahr) -> für mich  ist Gehalt nicht soo wichtig

Schön und gut, dass für dich das Gehalt nicht so wichtig ist, aber erkundige dich mal nach den Kosten, bevor du sagst, dass es nicht wichtig ist. Die Unternehmen wollen billige Arbeitskräfte und Werkstudenten sind die billigsten.

Am 24.3.2022 um 15:12 schrieb Infinity246:

-Geregeltes Einkommen

Hast du das nicht schon bei deiner jetzigen Firma ?

Am 24.3.2022 um 15:12 schrieb Infinity246:

- Praxisphasen im Bereich der IT-Sicherheit

- "Prestige" des Unternehmens

-bereits gutes Netzwerken gegeben

-Sehr gut auf dem Lebenslauf

-Hoher Erfahrungsschatz der Mitarbeiter -> Viel neues Wissen

Darauf würde ich nicht wetten, Berater sind  selten Macher. Die kaufen das Wissen und Lösungen eher extern ein als welches zu haben. Es kommt immer auf das Unternehmen an. Die Zertifikate auf deinem Lebenslauf sind bei Unternehmen mehr wert als ein Zeugnis eines angeblichen "Prestige-Unternehmen."

 

 

Bearbeitet von ihkaka
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Am 26.3.2022 um 22:47 schrieb ihkaka:

Es gibt hier viele, die für das duale Studium des "Prestige"-Unternehmens sind. Ich bin eher für deine jetzige Firma, falls das alles stimmt, was du hier geschrieben hast.

Bis jetzt ist das "Angebot" des aktuellen AG aber laut Aussage des TE noch im Stadium "müdlich artikulierter Hirnfurz seines direkten Vorgesetzten".  "Allerdings ist dies natürlich erstmal nur mündlich besprochen und steht ja noch in den Sternen, ob dieser Fall dann wirklich so Eintritt."

Und natürlich bietet sein AG das nun auch an. Wer will nicht seinen Sysadmin zum BA-Studentengehalt halten? Das böse Erwachen könnte dann eben kommen wenn auch in der Theoriephase die Anrufe kommen mit "kannst du mal kurz gucken...?"

Wenn BA, dann bei dem namhaften Unternehmen im Wunschtätigkeitsbereich. Wenn einfach nur "Hauptsache studiert" ist es absolut egal. Ich würde aber trotzdem nochmal meine Beweggründe für die damalige Bewerbung erörtern und schauen was sich, außer der Tatsache dass ich mich jetzt auch entscheiden muss - grundlegend geändert hat.

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  • 1 Monat später...

Hallo zusammen,

erstmal wollte ich mich entschuldigen, dass ich trotz der vielen guten Hinweise nicht geantwortet habe. Ich habe tatsächlich erst diese Woche das Angebot zugeschickt bekommen, da dass HR wohl einen "Fehler im System" hatte. :D

Ich werde mich für das Duale Studium entscheiden, auch wenn es für mich extrem schwer viel. Ich wohne momentan in einer der besten Studentenstädte Deutschlands, weshalb ich mir halt dachte, dass Frankfurt/Darmstadt was das angeht halt echt schlecht ist. Ich hatte ja auch nun 2 Monate+ überlegungszeit. Ich habe eure Kommentare alle natürlich schon vorher gelesen und mir auch viele Gedanken darum gemacht. Ein Punkt von be98 fand ich auch sehr gut:

Am 25.3.2022 um 10:24 schrieb be98:

Ich finde ne gewisse Beständigkeit auch ganz gut, aber ich habe jedenfalls im Laufe des Lebens festgestellt dass man Dinge ausprobieren muss

Ich glaube, ich habe mir zu viele Gedanken gemacht. Selbst wenn es dann schief geht und ich merke, dass es doch nichts für mich ist, habe ich zwar die Zeit verloren (was natürlich echt bescheiden ist), aber ich kann sagen, dass ich es versucht habe. Und wenn ich z.B nach einem Jahr aufhöre, wäre ich 25, womit ich immernoch alles anfangen kann was ich möchte, habe ja immerhin noch 40+ Jahre zu Arbeiten (wahrscheinlich).

Am 26.3.2022 um 22:47 schrieb ihkaka:

Aber unterliegt der Name des Unternehmens seit Neuestem dem Datenschutz? Nenn doch mal einfach, was für ein Unternehmen so viel Prestige hat?

Die Firma ist KPMG. Ich weiß zwar, dass die was IT-Beratung angeht nicht die größten sind, aber ist immerhin ein riesiger Konzern. Vielleicht habe ich auch ein wenig übertrieben, ist halt nicht Airbus oder Cisco, aber würde ich trotzdem als "Big Player" bezeichnen. :P

Und riesigen Dank an @pr0gg3r, deine Story hat mir ebenfalls gut weitergeholfen.

Letzten endes habe ich halt für mich überlegt, wohin ich möchte. Ich fand IT-Sicherheit schon immer interessant, und nun habe ich die Chance auf ein Kooperativen Studiengang der IT-Sicherheit, besser geht es eigentlich nicht.

Und ich habe mich mal ausgiebig informiert: der Studiengang ist auch nicht 3 Monate Praxis+ 3 Monate Theorie, wobei dies dann 1 Semester wäre. Ich habe tatsächlich die ersten 2 Semester vollzeit Uni, und dass dritte Semester ist dann meine erste Praxisphase im Unternehmen. Somit ist also der Stress von Mathe, bzw. den anderen Modulen weitaus geringer, weil ich für diese eben die gleiche Zeit wie in einem normalen Studium habe.

Bezüglich meines jetzigen AGs: natürlich wäre dies sogar wahrscheinlich die beste entscheidung gewesen im Sinne von Gehalt + Uni, da ich nicht wegziehen müsste. Doch ich bin meinen AG einfach leid, wir sind ein 2-man-show für alles, da ist ein Tapetenwechsel für mich einfach die beste wahl momentan, da ich auch die Tätigkeiten mittlerweile nicht mehr spannend finde.

 

Danke nochmal an alle die mir wichtige Tipps gegeben haben. Falls ich wen übersprungen haben sollte oder ihr noch Fragen habt, könnt ihr die gerne stellen. :D

 

Beste grüße

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