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  1. Sobald es in Richtung SCRUM-Teams oder ähnliches geht, ist ohne soziale Kompetenzen aus die Maus. Wir hatten bei uns eine Zeit lang Leute in Projekten, die selbst mit einem einfachen "Hallo" morgens Probleme hatten. Ich sag es mal so, diese Leute haben es in der modernen IT sehr schwer... Niemand braucht einen verklemmten Entwickler, der acht Stunden einsam in seinem Kämmerchen sitzt bis die Finger bluten...sorry, aber diese Zeiten sind vorbei...oder haben niemals existiert
  2. Das Buch deckt eigentlich alle Neuerungen + Grundlagen + alles Wissenswerte rund um C# ab. Ist am 26. Juli 2019 erschienen und im deutschen Raum wohl das umfangreichste zum Thema C#. Als Buch oder eBook verfügbar, Qualität kostet allerdings auch ihren Preis. https://www.rheinwerk-verlag.de/c-8-mit-visual-studio-2019_4699/
  3. Ich fühle mich persönlich mit 27 Jahren und zwei Jahren Berufserfahrung als FIAE schon recht alt und sehe mich als Spätzünder. Ich war mit Anfang 25 mit meiner dreijährigen Ausbildung fertig und hatte davor ein paar Semester Wirtschaftsinformatik studiert. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man dann den ersten Job hat und gerade in der Anfangszeit von einem ausgelernten 20 jährigen Mitarbeiter alles gezeigt bekommt und der dann teilweise deinen Sourcecode verbessert. Mittlerweile bin ich auch "angekommen im Programmier-Alltag", trotz dessen lernt man natürlich täglich dazu. Was du vielleicht auch nicht vergessen solltest, ist dass du nach der Ausbildung, unabhängig vom Alter, natürlich mit einem Einstiegsgehalt anfängst und deine "Karriere" dann erst wirklich los geht. Das richtige Lernen fängt erst nach der Ausbildung / Studium an, wenn du die ersten Kundenprojekte etc. hast. Mit deinem / meinem Alter gibt es halt Leute, die bereits zehn oder mehr Jahre Berufserfahrung in diesem Beruf haben und ordentlich Referenzen auf dem Buckel haben. Ich habe eine Zeit lang mit mir gerungen, bis ich das akzeptiert habe, dass es bei mir etwas länger gedauert hat - was ja auch nicht schlimm ist. Wenn ich noch mal auf meinen Vorredner eingehen darf, ich kenne persönlich Leute, die ebenfalls nach einer langen Zeit bei der Bundeswehr in die IT gewechselt sind: "weil es dort ja gut Geld gibt". Die haben aber schon in der Ausbildung gemerkt, dass es ohne wirkliches Interesse an der IT sehr langatmig und trocken werden kann. Wenn man sich zu Hause nie hinsetzt zum entwickeln / testen / nachschlagen beispielsweise, wird es sehr schwer als Entwickler Fuß zu fassen. Vor allem, wenn man gewisse Jahresgehälter anstrebt...
  4. Du hast eine Vorgabe, wann der späteste Abgabetermin ist von deinem Abschlussprojekt / Dokumentation. Mir wurde geraten, dass ich diesen Zeitraum auch möglichst voll ausnutzen soll, selbst wenn ich schneller fertig bin. Gib am besten die gesamte Spanne als Zeitraum für dein Projekt an. Damit hat man genug Puffer, falls etwas nicht klappt wie erwartet. Außerdem ist eine Angabe von beispielsweise drei Tage für das gesamte Projekt + Dokumentation unrealistisch, setzt dich selbst nicht mit falschen Angaben unter Druck. Hier noch weitere Informationen zum Durchführungszeitraum des Abschlussprojekts: https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/durchfuehrungszeitraum-des-abschlussprojekts/
  5. Ich hatte mir für die FIAE Abschlussprüfung der IHK auch vorgefertigte Karteikarten zum lernen gekauft (glaube 15 - 20 €) zu allen Wissensgebieten. Ich kann dazu nur sagen, dass die Karteikarten rausgeworfenes Geld sind. Die Fragen sind viel zu allgemein, genau wie die Antworten. Investiere deine Zeit lieber darin, dass du alte Prüfungen durcharbeitest und gezielt deine "Schwächen" nachliest zu bestimmten Themengebieten, das bringt deutlich mehr Erfolg. Wenn du bereits alle Fragen der alten Prüfungen kannst, dann stell die Fragen einfach um und versuche alle möglichen Aspekte abzudecken. Die Karteikarten hatte ich damals von Amazon gekauft, die kann man dort auch sehr günstig gebraucht kaufen.
  6. Ich war auch sehr unzufrieden in meiner Ausbildung als FIAE, da ich ebenfalls so gut wie kaum programmiert habe und die Ausbilder in meinem damaligen Unternehmen gefühlt selbst sehr wenig Ahnung von der Softwareentwicklung hatten. Ebenfalls kam es mir so vor, dass deren Wissen vor 10 - 15 Jahren einfach stehengeblieben ist und man keine Lust auf neue Technologien hatte in dem Unternehmen. Letztendlich habe ich mich von dem Gedanken verabschiedet, dass mir jemand alles 100% erklärt und mich quasi jemand an die Hand nimmt auf dem Weg zum guten Entwickler. Ich habe dann während der Ausbildung und abends nach der Arbeit selbst programmiert und es mir so gesehen neben der Ausbildung angeeignet durch verschiedene Unterlagen (Bücher, VIdeo-Trainings etc.). Die Ausbildung habe ich damals mit sehr guten Noten bestanden und den Betrieb natürlich sofort gewechselt. An meinem jetzigen Arbeitsplatz interessiert es niemanden, woher ich mein Wissen habe oder was ich dafür getan habe, damit ich programmieren kann - also mach dich nicht so verrückt. Meine Sicht auf die Dinge war in der Ausbildung auch sehr eingeengt, das meiste lernst du sowieso erst nach der Ausbildung bei der täglichen Arbeit. Wichtig ist auch zu verstehen, dass dieses sogenannte "Lebenslange Lernen" in diesem Berufsbild sehr stark vorhanden ist und man sich eigentlich stetig weiterentwickelt. Ich betrachte jeden Arbeitstag so, dass ich mich persönlich als Entwickler steigere. EDIT: Gerade am Anfang habe ich mich sehr oft erschlagen gefühlt und wenig verstanden, dabei habe ich mich dann immer unnötig verrückt gemacht (und hatte angeblich eine negative Aura, laut Mitmenschen, glaube war ein Irrglaube ihrerseits). Neben dem ganzen Entwicklergedöns braucht man unbedingt einen Ausgleich (Sport, Sport, SPORT), damit man nicht vollkommen Banane im Kopf wird - so zumindest meine Erfahrungen. Edit28: Ich hatte auch den Tipp, dass ich die IHK einschalten soll und meinem Betrieb die Situation klar machen soll. War damals Anfang des dritten Lehrjahres und hatte ich nicht versucht, daher keine Erfahrung damit. Persönlich halte ich diesen Weg für fragwürdig und mit zu viel Stress / Aufwand verbunden. Die IHK habe ich in meiner Ausbildung auch eher als Gurkentruppe wahrgenommen (bezogen auf Richtlinien, Termine, Kompetenz) Ich hatte damals eine ähnliche Topic im Internet gestellt und nach Hilfe gesucht, da hatte ich solche Antworten wie: "Dass die Ausbildung suuuuuuper geregelt ist und mein Betrieb die absolute Ausnahme sein muss". Dafür lese ich hier im Forum gefühlt alle zwei Tage irgendwelche Beschwerden über die Betriebe... 🙄
  7. Wieder ein klassischer Fall von, ich möchte sehr viel, aber will sehr wenig zahlen - so läuft das aber nicht in der IT. UND DANN beschweren, dass man keine Leute findet. Man kennt es zu genüge... Wäre eigentlich eine Schande, wenn du tatsächlich so jemanden finden würdest...
  8. Kann ich bestätigen, ich habe eine Ausbildung als FIAE hinter mir und mir wurde klar kommuniziert , dass man mich genommen hat, da ich schon ein paar Semester Informatik / Programmierung auf dem Buckelt hatte (kleiner Betrieb, circa 50 Mitarbeiter). Man hätte zuvor fünf frische Abiturienten abgelehnt, da diese keine Vorkenntnisse für die Ausbildung hatten und somit bei Null starten würden. Die Ausbildung war an sich am unteren Rande des Vertretbaren und generell konnte ich die Tage an einer Hand abzählen, wo mir länger als eine halbe Stunde wirklich etwas ausbildungsrelevantes erklärt wurde - auf drei Jahre gerechnet. Durchgezogen habe ich die Ausbildung trotzdem und auch sehr gut bestanden, hat allerdings sehr viel Eigeninitiative nach der eigentlichen "Arbeit" gefordert. Heute arbeite ich anderswo, mit dem Wissen, welches ich mir in den drei Jahren Ausbildung selbst beigebracht habe.
  9. Keine Ahnung wie ich mit Felern umgehe, ich mache nie welche 😉
  10. Das Gehalt mag passe, da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Mir ging es mehr darum, wie das ganze Zustande gekommen ist und wie ich damit umgehen soll - ich habe im Bezug auf Verhandlungen keinerlei Erfahrungen und kann das nur schwer einschätzen...
  11. Die Arbeit finde ich an sich gut, allerdings habe ich mir das "Verhandeln" über einen Arbeitsvertrag immer ganz anders vorgestellt...
  12. Nach meiner Ausbildung als FIAE hatte ich einen Jahresvertrag in einer neuen Firma bekommen, da ich vom Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wurde. Der Vertrag neigt sich dem Ende -> Ich habe einen Jahresvertrag der am 31.07. vorbei ist, jetzt habe ich ein Blatt Papier bekommen, auf dem draufsteht, dass mein Vertrag unbefristet fortgeführt wird und ich in etwa 25% mehr Gehalt verdiene ab dem 01.08 - ohne jemals die Chance bestand mit dem Chef über den Vertrag / Gehalt etc. zu verhandeln. Alle Termine wurden vom Chef nicht wahrgenommen. Es ist mein erstes richtiger Arbeitsvertrag und ich habe noch nie groß Verhandelt über einen Vertrag, allerdings finde ich das ganze Verhalten sehr suspekt von der Unternehmensseite. Der Verdienst ist auch nicht wirklich gut für einen FIAE mit einer 40 Stunden Woche (2000 Netto). Ich besitze fortgeschrittenen Kenntnissen in benötigten Programmiersprachen / Frameworks im Unternehmen, und würde nicht sagen, dass ich unbedingt als "Neuling" einzustufen bin. Allerdings werde ich vom Chef permanent so behandelt, als ob ich in der Ausbildung wäre und meine Leistung kleinzureden wäre. Ebenfalls gibt es sehr viel "Projekthopping" im Unternehmen, ständig neue Anforderungen, was mich einfach am Gehalt zweifeln lässt. Was mich persönlich sehr stört, ist, dass der "neue" Vertrag erst am 01.08 startet und der Jahresvertrag voll ausgenutzt wird und ich für sehr wenig Geld voll arbeiten soll diese restlichen zwei Monate. Wie soll ich mich am besten Verhalten in der Situation? Ich habe leider keine Alternative bis jetzt, da es immer hieß, dass ich übernommen wurde und bis dato keine Angaben über einen neuen Vertrag hatte...
  13. Will ja nichts sagen, aber irgendwie hat hier jeder Zweite eine 5 in seinen Fachqualifikationen GA1... Wäre ich jetzt nicht so froh drüber, in dem Gebiet sollte man ja eigentlich "Spezialist" sein... 🤨
  14. Ich würde immer noch Verstehen über auswendig Lernen stellen, dieser "Tipp" kann auch schnell nach hinten losgehen... Genau wie in der Fahrprüfung, wenn einem die Frage bekannt vorkommt, denkt man weiger darüber nach.

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