Alle Beiträge von 0x00
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Noch ein Umschüler mit Anfängerfragen (leider viele davon)
Guter Code dokumentiert sich selber! (SCNR)
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Cloud Engineer Studium?
Ich stehe zu meiner Aussage, ein Cloud Engineer braucht kein Studium. Trotzdem ist was du hier schreibst Käse. Das Ziel eines Studiums ist nicht AWS oder sonst irgendeine Public Cloud zu lernen. Für einen guten Cloud Engineer ist es aber enorm wichtig zu verstehen, wie das ganze "under the hood" funktioniert - um gute, fundierte Entscheidungen treffen zu können. Und ich rede nicht davon den Unterschied zwischen SNS und SQS erklären zu können, abzuwägen ob man Fargate oder EC2 nimmt, oder eine Lambda anzulegen. Mir geht es um viel feingranularere Unterschiede. Wenn du zum Beispiel einen neuen Data Store brauchst, dann kann es Sinn machen die Performance verschiedener Produkte zu vergleichen. Testing ist sicher ein wichtiger Teil davon, ebenso wichtig ist aber zu wissen, wo die Stärken und Schwächen des gewählten Produkts liegen. Hier ist es definitv hilfreich wenn man die zugrundeliegenden Algorithmen & Datenstrukturen für den entsprechenden Data Store kennt. Zudem du dich ja immer im AWS Universum befindest, wenn du AWS lernst. Vielleicht ist AWS aber gar nicht die beste Lösung? Vielleicht kommt AWS an der ein oder anderen Stelle schon an seine Grenzen? Oder du arbeitest in Projekten mit Leuten von AWS ProServ zusammen und musst mit denen auf Augenhöhe diskutieren und deren Lösungen fundiert hinterfragen können? Woher weißt du, dass AWS dir nicht nur irgendwas verkaufen will, obwohl es bessere Alternativen gibt? Wie willst du das herausfinden, ohne zu wissen, wie das ganze tief drin funktioniert? Um das ganze zu lernen braucht man kein Studium, sicher nicht. Aber es kann ein guter Weg dahin sein, kontraproduktiv ist es in keinem Fall. Praxiserfahrung ist auch wichtig, klar, aber nur Praxis kommt irgendwann an seine Grenzen. Ein paar AWS Services in IaC anlegen kann jeder drittklassige Entwickler.
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TECH-BRANCHE : Wir arbeiten nicht. Null.
Zum installieren? Ja. Hinterher selbstverständlich nicht mehr.
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TECH-BRANCHE : Wir arbeiten nicht. Null.
Für Windows empfehle ich die "Awake" Funktion der Microsoft PowerToys.
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TECH-BRANCHE : Wir arbeiten nicht. Null.
Wenn man unbedingt Schätzungen abgeben muss, dann bin ich ein Fan von drei verschiedenen Schätzungen: Best, worst und average case. Die drei können auch identisch sein, aber ein "Wenn X passiert, dann brauchen wir Y Manntage" ist realistischer anstatt pauschal eine Zahl zuzuweisen. Witzigerweise habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass man sich für eine Deadline (unterbewusst?) mehr reinhängt, einem Task mehr Zeit zuzuweisen resultiert i.d.R. darin, dass er auch länger braucht. Ich glaube bei den meisten ist das noch nicht einmal Absicht, das ist einfach die menschliche Natur. Erlebe ich bei mir selbst auch immer wieder so. Wie @bigvic schon sagte: "Work expands so as to fill the time available for its completion". Es ist aber auch nicht so, als das man dann bis zur letzten Stunde nichts tut und dann auf einmal alles hektisch abarbeitet, ich zumindest versuche Sachen sauberer/besser zu machen, wenn ich weiß, dass ich mehr Zeit habe. Vielleicht refactored man dann mal den anliegenden Code, der einem schon immer ein Dorn im Auge war, anstatt nur die benötigte Funktionalität einzubauen, wenn man zwei Tage mehr Zeit hat. Das ist so nicht richtig: Das wiederrum ist völlig richtig: Habe ich auch so schon ähnlich erlebt. Da waren es keine Selbstständigen, sondern externe Dienstleiser, aber trotzdem. Mein Kollege ist seit fast einem Jahr in einem Kundenprojekt (großes, börsennotiertes deutsches Unternehmen) und laut eigener Aussage hätte er seine gesamte Arbeit in einer Woche erledigen können. Natürlich hat er auch anfangs nachgehakt ob das wirklich notwendig ist, wieso so wenig passiert, wieso alles überschätzt wird, wieso sie dauernd das Rad neu erfinden und zudem am User vorbeientwickeln, das ganze Paket halt. Aber wenn die (vokale) Mehrheit (inkl. Management) das anders sieht, dann hörst du irgendwann auf diese Fragen zu stellen. Es gibt halt sinnvolleres als jedes Mal wieder gegen die gleiche Wand zu rennen. Dennoch ist das ganze auch für ihn sehr frustrierend, er will ja was machen. Stattdessen gibt es einen Haufen überschätzter Bullshit-Tasks. Kein Wunder, dass er mit dem Gedanken spielt die Kündigung einzureichen. Was eigentlich eine gute Überleitung zu den Punkten von @bigvic ist: Ich (und viele meiner Kollegen) träumen davon spannende Aufgaben zu lösen. Wenn ich das nicht haben kann, dann will ich wirklich fürs Nichtstun bezahlt werden. Heißt ich brauche gar nicht aufzukreuzen und kann irgendwas machen. So zu tun, als würde man arbeiten, ist definitv einfach nur extrem frustrierend und wahnsinnig kräftezehrend. Geht oft mit dem ersten Punkt einher und korrelliert stark mit der Anzahl der Meetings. Also ja, definitv. Erstens vielleicht das - je nachdem wie rebellisch man selber ist. Aber selbst der Rebellischste hört irgendwann auf, weil es nichts bringt und einen selbst nur zermürbt. "Love it" oder "Leave it" ist oft einfacher als "Change it". Könnte sein, keine Ahnung. Oft sind das Problem aber auch die Geschäftsleute (sprich Management) selbst. Diese sind ja für einen Großteil der Meetings verantwortlich und damit einer der größten Zeitfresser. Auch kann von der Seite extrem viel Motivation gekillt werden, wenn das Management versucht den Technikern die Technik zu erklären, unnötige Requirements stellt und Micromanagement betreibt. In allen mir bekannten Fällen ist das Management der Hauptverursacher des Problems. Weiß ich nicht. Kommt denke ich ganz stark auf die Person und deren aktuelle Lebenssituation drauf an. Ich kenne mehrere Leute, die nicht lange gefackelt und dann auch gewechselt haben, als sie gemerkt haben, dass sie hier nichts ändern können. Ich kenne aber auch Leute, die immer noch den selben (laut eigener Aussage unnötigen) Job machen oder lange gezögert haben. Kann man so pauschal nicht sagen, aber 100k bei langweiligen oder unnötigen Aufgaben ist halt oft attraktiver als 70k und dafür Bleeding Edge Themen in einem motivierten Team. Wie gesagt, ich habe das Problem zum Glück (aktuell) nicht, kenne aber leider Einige, die genau damit kämpfen. Manchmal kann man etwas ändern, manchmal hilft aber auch nur ein Team- oder Projektwechsel. Wenn es hart auf hart kommt, muss man aber leider Gottes oft zur Kündigung greifen. Das ist oft so tief im Mindset der entscheidenden Personen verankert, da trifft man auf unbewegliche Fronten. "Change it" ist da selten eine Option, bleibt also nur "Love it" oder "Leave it". Und wenn genug Personen "Leave it" wählen, vielleicht findet dann auch irgendwann ein Change statt. Hey, man wird ja noch träumen dürfen...
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TECH-BRANCHE : Wir arbeiten nicht. Null.
Nachdem ich das Original gelesen habe muss ich sagen, ich stimme in weiten Teilen zu. Vor allem der Punkt, dass in kleinen Firmen mehr Arbeit getan wird als in Großen würde ich so zu 100% unterschreiben. Je größer das Umfeld, desto einfacher ist es sich hinter der Arbeit anderer Leute zu verstecken. Ebenso fügen die zig Ebenen an Managern über den eigentlichen Arbeitern eher überschaubaren Wert hinzu. Auch wenn alles was @pr0gg3rsagt in der Theorie richtig ist sagt mir meine persönliche Erfahrung etwas anderes. Da wird dann ewig geschätzt, geplant und refined und das immer mit dem ganzen Team, auch wenn das vielleicht nur 2 bis 3 Leute betrifft und der Rest nur zuhört. Und ich frage mich immer warum? Warum ist es wichtig zu wissen wann was fertig ist und wie viel wir noch in den Sprint packen können? Am Besten finde ich da noch SAFe, da werden dann die nächsten zwei Monate geplant und spätestens ab Sprint 2 schießt eh irgendwas quer. Und Gott bewahre den, der dringend was vom SAFe Team braucht. Da muss dann erst ein Task erstellt, geschätzt und priorisiert werden und der wird dann auch allerfrühestens im nächsten Sprint abgearbeitet. Mir gefällt der Kanban Approach den wir mittlerweile fahren besser: Wir ziehen genug Sachen aufs Board, damit alle was zu tun haben und arbeiten einfach nach Prio von oben nach unten. Und wenn nicht mehr genug auf dem Board ist, ziehen wir einfach neue Sachen rein - ganz unabhängig davon welchen Tag wir haben. Refined wird regelmäßig gemeinsam, allerdings wird nur ein kleiner Task Breakdown gemacht, Aufwand wird nicht geschätzt. "It's done when it's done". Was würde ein Aufwand ändern? Wir arbeiten eh nach Prio immer am Wichtigsten. Und wenn was Wichtiges gemacht werden muss, dann wird halt auch mal neu priorisiert. Über Dailies lässt sich meiner Meinung nach streiten, was uns geholfen hat ist zu schauen, dass wir wirklich immer on Topic bleiben und ggf. Diskussionen auf nach dem Daily verschieben. Retros hingegen finde ich super wertvoll, wenn man offen reden kann und die Probleme dann auch angegangen werden. Bei uns hat sich dadurch schon einiges gebessert. Ich bin mittlerweile ganz glücklich in meinem Team, ich kenne aber auch ganz andere Beispiele. Wichtig ist, dass die Teammitglieder Bock auf das haben was sie tun, Entscheidungen gemeinsam getroffen werden (was nicht heißt, dass immer alle d'accord sein müssen) und nicht am User vorbei entwickelt wird. Wenn die letzten zwei Punkte nicht erfüllt sind, dann geht es ganz schnell bergab - erst Recht in Kombination. Tendenziell gilt auch je mehr Management involviert ist, desto schlechter. Management ist dafür da Ablenkungen von außen abzuwehren und dafür zu sorgen, dass das Team richtig arbeiten kann. Sobald es anfängt reinzureden wie gearbeitet werden soll wird's schwierig. Vor allem wenn das Management versucht die Techies zu überstimmen, das killt auch enorm viel Vertrauen und Motivation. Der letzte Punkt von mir ist noch die Teamgröße. Zu viele Köche verderben die Suppe. Ich finde Teams von im Optimalfall 4, maximal 6 Entwicklern gut. Bei allem darüber arbeiten die Leute nicht mehr an den gleichen Sachen, was zur Folge hat, dass man nicht weiß wovon der Andere spricht - gerade für Meetings ist das fatal, weil die eine Hälfte immer schläft. Was ich noch ganz interessant finde sind die Parallelen zu https://medium.com/@pravse/the-maze-is-in-the-mouse-980c57cfd61a
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Cloud Engineer Studium?
Willst du studieren? Wenn ja, warum? Warum will dein Arbeitgeber, dass du studierst? Ein Cloud Engineer braucht erstmal kein Studium, falls du doch studieren willst würde ich (angewandte) Informatik wählen.
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Berufswechsel Künstliche Intelligenz/ Maschinelles Lernen
Ich stimme vielem Gesagten hier zu, allerdings fehlt mir bis jetzt eine Option: Quereinstieg als Consultant für Business Intelligence/Data Analytics/Data Engineering. Viele Consultingfirmen suchen händeringend Personal und mit ein wenig Vorbildung (z.B. private Projekte) könnte es sein, dass der Quereinstieg als Trainee klappt. Dir sollte nur klar sein, dass du dann mit "KI" relativ wenig zu tun hast, auch wenn besagte Firmen gerne alles als KI labeln - insbesondere die Recruiter. Lass dir an der Stelle nichts verkaufen. Ich bin mir aber auch nicht sicher inwiefern du überhaupt wirklich was mit KI machen willst bzw dir im Klaren bist, was das bedeutet. Wenn du dich selbst aber eher in die Kategorie "Labertasche" stecken würdest könnte das ganz gut passen. Dass das Ganze finanziell nicht sinnvoll ist sollte aber klar sein. Solltest du es trotzdem durchziehen wollen kenne ich zumindest eine Firma, die für dieses Vorhaben vielleicht eine ganz gute Anlaufstelle ist. Bei ernsthaftem Interesse gerne PN an mich - auch wenn ich persönlich ebenfalls davon abraten würde.
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Praktikum FIAE für der Raum BS/WOB/GF
Machst du in deiner Bewerbung klar worum es hier geht? Also das es eben kein Schülerpraktikum ist, sondern 6 Monate geht und du bald danach eine ausgelernte Fachkraft bist? Vielen Firmen dürfte das Konzept eines Umschulungspraktikums schlicht unbekannt sein.
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Bewerbung unter Angabe des Gehaltswunsches
Alternativ dann direkt die 5k nennen. Zwölf mal gibt es das ja in jeder Firma und sollte noch was oben drauf kommen - umso besser!
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Vorurteile gegen Umschulungen - berechtigt oder nicht?
Und werden die Professoren anhand ihrer Forschung oder ihrer Vorlesungen bewertet? Weil die Forschung deines Professors dürfte für die allermeisten Bachelor- und auch Masterstudenten relativ egal sein. Ist fast wie bei der Berufsschule: Hier (zumindest im Bachelor) geht es darum Grundlagen spannend zu vermitteln. Und ein guter Forscher ist noch lange kein guter Lehrer. Ich bin mal so dreist und stelle die Aussage auf, dass die Uni für deinen Bachelor vollkommen egal ist. Sind eh nur Grundlagen...
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Kommt in etwa hin. Ich bekomme nur ~60% mehr als der Rechner ausspuckt!
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IT-Markt zur Zeit
Bin ich der einzige, der Leute, die Wörter wie "Lowperformer", "Highperformer" und "High-Potentials" unironisch verwenden, nicht ernst nehmen kann?
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IT-Markt zur Zeit
Oh, da wäre ich mir nicht so sicher. Von unbezahlten Überstunden bis hin zu Weiterbildung in der Freizeit ist mir auch so Einiges aus anderen Berufen bekannt.
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Welche Optionen habe ich mit einer Ausbildung zum FIAE?
Grundsätzlich steht dir alles offen wofür man keinen akademischen Hintergrund braucht. Hier mal ein paar Ideen die alle mehr oder weniger mit Softwareentwicklung zu tun haben: - Weiter Webentwicklung (kann auch spannend sein) - Embedded Engineering - DevOps/SRE oder einfach nur Entwickler mit Schwerpunkt Cloud - Data Engineering oder Softwareentwickler mit Schwerpunkt "Big Data" oder IoT Zeugs - Softwareentwickler mit Spezialisierung auf bestimmte Frameworks oder Sprachen, z.B. Rust, Erlang, Akka usw Schau doch einfach mal die Stellenanzeigen bei dir in der Gegend an und bewirb dich auf das was interessant klingt.
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Welche Optionen habe ich mit einer Ausbildung zum FIAE?
Was willst du denn machen? Zwei bis drei große Themen plus kleine Tickets ist halt maximal nichtssagend. Wenn du weiter Softwareentwicklung machen willst (was ich jetzt so rauslese), als was denn? Eine Umschulung halte ich für Unfug und wenn Studium raus ist, dann bleibt meiner Meinung nach nur Praxiserfahrung sammeln. Die Frage ist nur: Wo soll die Reise denn hingehen?
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IT-Markt zur Zeit
Ganz, ganz wichtiger Punkt. Bei dem ganzen "Lernen tu ich nur auf Arbeitszeit" Getue fehlt mir oft der Fakt, dass man nicht immer nur für seinen aktuellen Job lernt, sondern auch für neue Jobs, oder um einfach mal über den Tellerrand zu blicken. Ein ganzheitliches Bild seines Fachbereichs zu haben kann nicht schaden, allerdings reicht dafür meine Arbeitszeit schlicht nicht. Den ganzen Tag lernen ging vielleicht noch während der Ausbildung, aber jetzt ist es doch eher schwierig sich 2 Wochen nur mit Weiterbildung zu beschäftigen - zumal diese Weiterbildung ja allerhöchstens am Rande für meinen aktuellen Job interessant, langfristig aber dennoch wichtig für mich und meine "Karriere" ist. Nur weil etwas für meinen aktuellen Job nicht oder nur teilweise relevant ist (und mein AG dementsprechend nicht dafür bezahlen will), heißt das noch lange nicht, dass ich nicht davon profitieren würde. Dementsprechend muss halt auch ein bisschen was in der Freizeit passieren. Nun zu der Grundlagenvermittlung: Ob du Grundlagen kannst, ob diese in der Berufsschule und/oder dem Ausbildungsbetrieb vermittelt wurden und was überhaupt alles als Grundlagen zählt hängt wohl ganz von der eigenen Meinung ab. Aber wenn man mit ansehen muss, wie die Mitschüler aus der Berufsschule an den wirklich einfach IHK Aufgaben zu zweidimensionalen Arrays und SQL Queries scheitern, dann kann von Grundlagenvermittlung durch Berufsschule und Betrieb wohl nicht die Rede sein. Und da sind wir noch nicht bei grundlegenden Datenstrukturen, Groß O-Notation, Stack und Heap und Grundprinzipien der Nebenläufigkeit. Aber auch das alles gehört meiner Meinung nach zu den Grundlagen eines Softwareentwicklers. Aber wenn's schon an mancher IHK Prüfungsaufgabe scheitert... Hier könnte man auch einfach nach 4 Augen Prinzip verfahren und die Leute so aufschlauen. Ob man den Dienstleister einkaufen will um ihn dann aufzuschlauen ist wieder ein anderes Thema... Dennoch, irgendwie muss man ja auch den (internen) Nachwuchs an die Systeme gewöhnen. Wenn man allerdings einen Dienstleister einkauft würde ich zumindest erwarten, dass er das auch alles kann. Wenn die sich erst groß einarbeiten müssen, dann kann ich das auch selber machen.
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SI vs AE
Könntest du den Punkt mit der Cloud noch ein wenig weiter ausführen? Ob ich einen FIAE outsourcen kann (und will) hat doch nichts mit der Cloud zu tun? Wenn überhaupt macht es die Cloud doch einfacher Sachen outzusourcen...
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Wie ist in "eurem" Unternehmen ...
Ah ja. Normal traut man den Mitarbeitern nicht zu zu Hause zu arbeiten, aber bevor sie ganz ausfallen...
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Wie ist in "eurem" Unternehmen ...
Wie oft habt ihr Abstimmungsmeetings (bzw. Dailymeetings) und wann fangen eure Meetings frühestens an? Kommt alles ein bisschen aufs Projekt an. In den meisten Projekten arbeiten wir in agilen Teams, d.h. Dailys. Und diese gibt es... täglich. Das Früheste ist glaube ich unser Daily um 8:40, alle anderen von denen ich weiß fangen frühestens um 9 Uhr an. Nach Absprache und wenns wirklich wichtig ist gibt es auch mal früher ein Meeting. Ist mir aber erst 1x passiert seitdem ich hier angefangen habe und da hätte ich auch die Option gehabt abzusagen. Meeting bedingt durch Ausnahmezustände (z.B. Log4J) mal ausgenommen. Wieviel Urlaubstage verplant der AG ? (Brückentage, Weinachtszeit, ... ) 0. Weihnachten und Neujahr halt, aber wir bekommen trotzdem 30 Urlaubstage, die wir aufs restliche Jahr verplanen können. Also 30 Urlaubstage + Weihnachten + Silvester. Könnt ihr Überstunden aufbauen und ganze Tage frei nehmen? Neuerdings ja. Allerdings sind 8 Überstunden pro Monat mit dem Gehalt abgegolten und Reisezeiten zählen nicht fürs Überstundenkonto. Wieivel Urlaub müsst ihr 24.12 und 31.12 nehmen (wenn ihr da frei haben wollt)? Gar keine, da hat die komplette Firma zu. 30 Urlaubstage, die man frei aufs restliche Jahr verteilen kann gibt es trotzdem. Wie oft dürft ihr im Home Office arbeiten? Kommt auch aufs Projekt drauf an, aber annähernd 100%. Abgesehen von Plannings (ca. alle 2 Monate) und Team Events (3x im Jahr vor Ort) gibt es keine Einschränkungen.
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IT-Markt zur Zeit
Ja, verstehe ich. Allerdings sollte man auch anmerken, dass Virtualisierung und Remote Access hier auch viel ermöglichen. Und selbst wenn das alles keine Optionen sind: Es schadet ja auch nicht, sich nicht nur die Themen anzuschauen an denen man eh schon arbeitet, sondern auch die rechts und links davon. Man weiß nie, wann man davon profitieren kann. Und gelegentlich schadet Theorie auch nicht, man könnte auch zur Abwechslung mal ein Buch lesen. Optionen gibt es genug, man muss nur Lust (und Zeit) dafür haben.
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IT-Markt zur Zeit
Selbst wenn man nach der Arbeit noch Bock hat sich mit den Themen auseinanderzusetzen ist Zeit ja auch immer ein Thema. Wenn man Anfang 20 und Single ist hat man die noch am ehesten, aber auch diese Art von Person hat ggf. noch andere Hobbies. Und wenn man eh schon 40h/Woche IT macht, dann priorisiert man ggf. auch die anderen Sachen über noch mehr IT. Spannender wird es dann aber, wenn man Nachwuchs hat, dann wird es mit der Zeit nämlich sehr eng. Ist man ab da kein richtiger ITler mehr, selbst wenn man es vorher war? Was ist denn ein "richtiger" ITler überhaupt? Ist das das gleiche wie ein guter ITler? Oder doch das gleiche wie jemand, der für sein Thema brennt? Oder beides? So what? Das gilt für Arbeitnehmer genauso wie Arbeitgeber und gerade die aktuelle Situation spielt den Arbeitnehmern voll in die Karte. Und wenn KI uns alle ersetzt? Dann macht man halt was Anderes. Ist dein USP dein Fachwissen über Cisco Switches und Java Compiler, oder doch eher deine Problemlösungsfähigkeit? Ich sags nur ungern, aber gerade bei den Mechanikern (und nein, nicht nur KFZ!) schrauben und tüfteln die Besten auch viel in der Freizeit. Natürlich führt Übung zu Fortschritt und durch mehr Übung wirst du - ganz generell gesprochen - besser. Und Freizeit ist halt auch potentielle Übung. Aber dann die ITler in "richtige" und "unechte" ITler zu unterteilen erscheint mir ein wenig... willkürlich. Natürlich unterhalte ich mich auch lieber mit Leuten (über Fachthemen), wenn diese selbst ein gewisses Fachwissen mitbringen. Aber deswegen unterteile ich die Leute doch noch lange nicht in Gruppen. Zumal jeder mal anfängt und mit etwas Glück wird die Person, die dir gerade gegenübersitzt, und der du was erklärst, dir in 5 Jahren was erklären... Ist alles ein Geben und Nehmen. Auch wenn natürlich Personen unterschiedlich schnell lernen und garantiert nicht jede Person an einer Gratislektion interessiert ist Ganz ehrlich: Ich habe auch ein Problem mit Quereinsteigern, aber das hat eher damit zu tun, dass gewisse Leute der Meinung sind mit 2 Juniors kann man einen Senior ersetzen und damit ganze Projekte wuppen... Aber das ist ein anderes Thema. Und da können ja die Quereinsteiger am wenigsten von allen für.
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Berufsschule - FISI
Aber auch nur auf'm Gymnasium. FOS und BOS sind ein Witz, selbst das allgemeine Abitur dort. So zumindest meine Erfahrung.
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Jobwechsel Pentesting Extern/Intern
Rein aus Interesse: Könntest du den Punkt noch ein wenig weiter ausführen? Würde mich sehr interessieren
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Gehaltseinschätzung IT-Techniker im Außendienst
Für Hessen (ist das richtig?): Jahresgehalt ~61k brutto, als Beamter bleiben davon aber fast 47k übrig (also fast 4k im Monat!). Über das Gehalt lässt sich streiten, aber Freitags frei und ausschließlich Klassen, die seinen Interessen entsprechen ist halt utopisch...