Reputationsaktivität
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Mein verrücktestes Erlebnis war bei meinem aktuellen Arbeitgeber. Wir mussten bei einem Kunden, in der Woche vor der Umstellung auf SAP, ein SAP System neu installieren. Anschließend haben wir unser Customizing nicht mehr ins System bekommen. An dem Tag war ich von 7h morgens bis 7h früh am nächsten Tag im Büro. Ich bin dann direkt vom Büro ins Hotel, habe geduscht, meinen Koffer geholt und ab zum Bahnhof um nach Hause zu fahren. Insgesamt hatte ich dadurch einen knapp 30 Stunden Tag.
Nicht ganz so verrückt war das Erlebnis, als ich auf einer SAP Messe einen Vortrag halten sollte um von unseren Erfahrungen zu berichten. Nachdem ich gefragt wurde, ob ich das mache, habe ich zugesagt. Als ich aber vor ca. 70 Leuten am Rednerpult stand, war dies schon ein komisches Gefühl. Dann hat aber alles gut geklappt.
Vg,
smite
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neinal hat eine Reaktion von JimTheLion in LuxusproblemDann erstmal Glückwunsch dazu
Ich bin der Meinung, dass man dem Gedanken zu wechseln nachgehen sollte. Man hat so einen Gedanken ja auch nicht ohne Grund. Und viele Dinge passieren auch unterbewusst.
Vom Gehalt würde ich einen Wechsel nur sehr selten abhängig machen (Das müsste dann schon sehr viel mehr sein). Da meiner Meinung nach viel mehr als nur das Geld eine Rolle spielt.... Mir ist die persönliche Weiterentwicklung, etc. deutlich wichtiger. Wenn man abschätzen kann, dass es beim derzeitigen AG keine neuen Herausforderungen mehr gibt und man mehr möchte, muss man wechseln.
Klar gibt es immer ein Risiko. Aber auch in anderen Unternehmen arbeiten nette Menschen mit denen man sich gut versteht. Und Falls es ein Fehlgriff sein sollte, gibt es immer noch Auswege
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neinal hat auf Kwaiken in Job annehmen oder Master@vioQ Ich kann deinen Unmut verstehen und nachvollziehen. Ich hänge mich mal ein bisschen aus dem Fenster und würde auch behaupten wollen, dass Du aufgrund deiner Erfahrung die bessere Wahl für die Arbeit wärst. Aber darum geht es bei McK nicht.
Obwohl die Beratungen vom Schlage McK selbst Diversität propagieren, leben sie sie in der Regel nicht. Für die Einstiegspositionen bei den großen Beratungen werden nicht Leute mit Erfahrung gesucht, sondern formbare, intelligente und schnell arbeitende Fleißbienchen. Die mangelnde Berufserfahrung ist hier als Vorteil zu sehen. Die Leute sind noch formbar und willig ihre Stunden zu schieben, ohne sie auf das Projekt zu buchen, damit es für den Manager nicht rot wird. So beißt sich die Katze in den Schwanz: der Manager wird am Projekterfolg gemessen, während er und seine Manager-Kollegen, die die Assistenten für die Projekte buchen, die Assistenten jährlich bewerten...
Die jungen Kollegen wissen mangels fehlender Berufserfahrung nicht, dass es auch anders geht und es andere, weniger ausbeuterische Arbeitsmodelle für Einsteiger gibt. Aber Hauptsache Big4: Und jedes Jahr bekommen sie Nachschub von jungen, motivierten Absolventen, die den PwC / Deloitte / E&Y / McK-Stempel in ihrem Lebenslauf haben möchten und / oder sich von großen Namen die große Karriere versprechen. Der Nachteil einer Mitarbeiter-Pyramide ist jedoch die sich nach oben verjüngende Form.
Daher bitte nicht falsch verstehen: ich habe Dir nicht die Qualitäten für McK abgesprochen, nur passt Du einfach nicht in deren Beuteschema für Einsteiger. Und mangels Erfahrung auch nicht in das Raster für den direkten Quereinsteiger in die Manager-Position.
Mit deinem Wissen, deiner offensichtlichen intrinsischen Motivation, deinen Weiterbildungen und deiner akademischen Laufbahn passt Du viel besser in den Mittelstand der Strategie- oder Systemberatungen. Was Dich auch gehaltstechnisch deutlich besser stellen sollte, als eine Einstiegsposition z. B. bei McK. Und nach einigen Jahren befähigt dich deine Erfahrung dann evtl. direkt zu einem Wechsel zum Hersteller - in eine entsprechende Position. Mit den entsprechenden Vorteilen.
Nichts würde mich hier weniger stören, als dass mein Lebenslauf durch das Big4-Sieb fällt ;-)
Wünsche Dir daher viel Erfolg bei deinem neuen Job. Gute Wahl.
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Ich sehe das ebenfalls nicht so eng. Einzig den Dubai-Spam nehme ich bei LinkedIn nicht an ;-)
Bitte aber bedenken, dass man bei entsprechender Profil-Einstellung auch seinem AG mitteilt, dass man sich gerade mit einem Recruiter vernetzt hat. Das Signal, welches man damit sendet fällt je nach besetzter Stelle dann doch recht unterschiedlich aus: Von "Er ist gefragt, wir müssen ihn unbedingt halten, zieht das Gehaltsband breiter!" bis "Er sucht sich schon was neues, zukünftige Schulungen kann er sich abschminken" kann alles dabei sein.
Ansonsten gibt es wohl kaum was bequemeres, um ich einen Überblick zu verschaffen. Vor einigen Jahren musste man dafür noch zu "Probe-VGs" gehen und Zeit aufwenden, um seinen Marktwert schätzen zu können.
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neinal hat eine Reaktion von Panawr in LuxusproblemDann erstmal Glückwunsch dazu
Ich bin der Meinung, dass man dem Gedanken zu wechseln nachgehen sollte. Man hat so einen Gedanken ja auch nicht ohne Grund. Und viele Dinge passieren auch unterbewusst.
Vom Gehalt würde ich einen Wechsel nur sehr selten abhängig machen (Das müsste dann schon sehr viel mehr sein). Da meiner Meinung nach viel mehr als nur das Geld eine Rolle spielt.... Mir ist die persönliche Weiterentwicklung, etc. deutlich wichtiger. Wenn man abschätzen kann, dass es beim derzeitigen AG keine neuen Herausforderungen mehr gibt und man mehr möchte, muss man wechseln.
Klar gibt es immer ein Risiko. Aber auch in anderen Unternehmen arbeiten nette Menschen mit denen man sich gut versteht. Und Falls es ein Fehlgriff sein sollte, gibt es immer noch Auswege
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Ja so einen hatte ich auch in meiner Liste, bis ich ihn gelöscht habe. 8x am Tag angerufen (bzw. versucht). Gut das man bei dem iPhone die Nummer sperren kann. Vor allem kann ich schlecht während meiner Arbeitszeit über neue Jobangebote sprechen.