Alle Beiträge von Kwaiken
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Wie sieht Eurer Meinung nach ein attraktives Verhältnis zu potentiellen Arbeitgebern aus?
Glaube das nennt sich "Kontrollfragen". Da wird bei zwei (nur evtl. anders formulierten) Fragen das Gleiche gefragt und wenn die Antworten unterschiedlich ausfallen, schließt man auf unsinniges Ausfüllen des Fragebogens und verwirft diesen um die Datenbasis sauber zu halten. Nach Gräf und Stangl sollten die Fragebögen maximal 15 - 25 Fragen umfassen und 10 Minuten nicht überschreiten. Da die Herren ihre Aussagen aber 1999 / 2000 getätigt haben, würde ich mittlerweile von max. 15 Fragen bei 5 Min Aufwand ausgehen. Alles drüber führt oft zum Abbruch.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ist ein gutes Mittel Autos an den Mann zu bringen, die sonst nicht gekauft werden würden. Wurde bei den GT-Modellen von BMW vor kurzem gemacht und glaube auch damals bei einem Renault auch. Finanzierungs- und Leasingrate ganz weit in Richtung Bodensatz. Und siehe da: mehr unförmige 3er und 5er GTs auf deutschen Straßen. Bin ich froh, dass man das nicht beim Fiat Multipla gemacht hat ... *schauder*
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Vor einigen Jahren war es noch möglich, Bar-Rabatte auszuhandeln. Vor allem bei Gebrauchtwagen. Mittlerweile ist den Händlern das egal. Von wem sie die Summe bekommen, spielt für sie keine Rolle. Ähnliches gilt sicherlich eingeschränkt auch bei Elektronik oder auch anderen Konsumgütern. Meine grundsätzliche Meinung (ich gehe jetzt von Konsum aus, nicht von Zwangskrediten wie z. B. Auto, um zur Arbeit zu kommen, Immobilien oder Reparatur): Verfügt man über genügend Barmittel, es gibt aber keinen Bar-Rabatt, dafür jedoch die Möglichkeit einer Finanzierung, so ist dagegen nichts einzuwenden. Mit den Prozenten erkauft man sich Liquidität. Ob es einem das wert ist, kann man ja schnell kalkulieren (5.000 EUR über ein Jahr bei 1,5% macht 75 EUR Zinsen - das wäre es mir z. B. wert). Verfügt man nicht über genügend Barmittel, sollte man sich für Konsumgut (!) auch keine Finanzierung ans Bein binden. Ist vielleicht etwas radikal, aber ich halte es persönlich für fatal über seine Verhältnisse zu leben. Das senkt zum einen die Hemmschwelle, zum anderen gewöhnt man sich mit der Zeit an einen gewissen Standard, den man ohne einen Kredit nicht hätte halten können. Geld für Dinge auszugeben, ohne die man auskommen würde solle man nur dann, wenn man sein Geld ausgibt und nicht das der Bank.
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Studium Wirtschaftsinformatik über 30 ohne Abi
Dass man das beim Wechsel von staatlicher BSc-FH zu staatlicher MSc-FH muss, ist selten. Im falle der FOM jedoch nicht, da reichen die Mathemodule des Bachelors der FOM z. B. selbst für den Master in Sankt Augustin (und das ist keine Hochschule vom Schlage der RWTH) nicht. Das Studium an der FOM ist so ausgelegt, dass möglichst viele bestehen; d. h. so wenig Mathe wie möglich. Das rächt sich später. Und das sollten die Studenten wissen. Ähnliches gilt im übrigen für die Promotionsgeschichte. Nicht umsonst kooperiert die FOM mit keiner deutschen Hochschule für ihre Master-Absolventen, sondern mit einer privaten Institution in Spanien, der https://en.wikipedia.org/wiki/Universidad_Católica_San_Antonio_de_Murcia - warum wohl? Was das "würde gehen" angeht: Offensichtlich ist das in der Fall, denn sonst hätte das ja schon längst jemand gemacht. Aber wir können das gerne lassen. Wie gesagt: mein Ziel ist erreicht. Die Leser hier haben nun zwei Meinungen und werden mittels einer einzigen, undifferenzierten Aussage nicht gebiased. Mit den Stichworten kann man nun googlen, sich selbst eine Meinung bilden und dann informiert entscheiden, ohne aufgrund von Fehlinformationen ("Told you so") später eine Überraschung zu erleben.
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Studium Wirtschaftsinformatik über 30 ohne Abi
Wurden schon genug Diskussionen darüber geführt, dass man selbst mit 20 Prüfungsterminen im Semester so etwas nicht an einer staatlichen FH hätte schaffen können. Müssen wir nicht von vorne mit anfangen. Mir ging es darum, dass wenn Leute diesen Thread lesen und eine undifferenzierte Meinung zur den Studienzeiten der FOM, dies für bare Münze nehmen. Später folgt dann ein böses Erwachen (Stichwort: Mathe-ECTS für Master an staatlicher FH nach Bachelor an FOM, etc.). Nun hat man zwei Seiten der Medaille und die Erfahrungsberichte zum Thema FOM lassen sich problemlos ergooglen. Ich mache mir um meinen Job keine Gedanken, aber danke der Nachfrage. Und ich habe bewusst die FOM nicht als meine Alma Mater gewählt, daher erübrigt sich das mit dem Nachmachen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Heute morgen auf N24: - "Geiles Bike!" - "Hab auch viel Arbeit reingesteckt!" - "Ich nehme es!" - "Hast Du denn überhaupt Geld?" - "Ich nicht..." *künstlerische Pause* "... aber die!" *am Horizont tauchen tausende von Menschen auf* - *süffisanter Sprecher* "Hol Dir dein Geld, auf a*money.de!" Der Azubi unserer Dorfbäckerei hat vor kurzem seine Lehre beendet und fährt jetzt mit einem 2012er Mercedes GL durch die Gegend. Beim nächsten Bremsscheibenwechsel gibt es ein böses Erwachen; das ist kein VW Polo mehr. Sein Vater schüttelt nur noch den Kopf ...
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Was meiner Meinung Meinung nach ein großer Fehler ist. Es gibt z. B. für "normale" Entwickler-Positionen keinen Grund, warum man 3 Jahre Berufserfahrung (ja, ich zähle eine gute Ausbildung in einem Betrieb zur Programmiererfahrung des Azubis) zu Gunsten von drei Jahren Schulbank - und davon vielleicht 10% an Softwareentwicklung - verschmähen sollte. Programmiersprachen kann man zu 80% lernen. Die anderen 20%, an die man nur durch Erfahrung kommt, sind jedoch am Ende der Unterschied zwischen "Get work done" und "Awesome!"
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Studium Wirtschaftsinformatik über 30 ohne Abi
Richtig. Deswegen meine angegebene Zeitspanne von 7.5 - 10 Jahren (4.5 = 9 Semester für Bachelor + 3 = 6 Semester für Master bis eben Regelstudienzeit in TZ). Eben, das ist der Knackpunkt: Das man mit einem Studium unbedingt mehr Geld verdient, ist so sicher wie die Teilnahme der Niederlande an der nächsten EM. Es darf nie der Hauptgrund dafür sein, dass man studieren geht. Ein netter Nebeneffekt, ja. Aber der Wissenserwerb und die intrinsische Motivation sollten ganz oben auf der Motivationsliste stehen. Sonst geht es schief. Ganz sicher. Und PS: auch ohne Studium kann man gut Geld verdienen. Hier im Gehaltsthread hat jemand über 130.000 EUR ohne einen Hörsaal von Innen gesehen zu haben. Volle Zustimmung!
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Studium Wirtschaftsinformatik über 30 ohne Abi
Ich würde hier lieber eine staatliche FH / Uni zum Zeitenvergleich heranziehen. Regelstudienzeit an der FU z. B. sind in Teilzeit bei 15 ECTS / Semester 6 Jahre für Bachelor und 4 Jahre für Master. Warum nicht FOM? Weil es an der FOM z. B. auch möglich ist, in Teilzeit Bachelor und Master in 4 Semestern zu machen. Daher möchte ich die dort angegebenen Zeiten für keine Vergleiche mit anderen Hochschulen heranziehen. Die FOM hat hier einen gewissen "Sonderstatus", wenn man das so sagen darf ...
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Studium Wirtschaftsinformatik über 30 ohne Abi
Anhand des Diskussionsverlaufs merke ich gerade, dass es Dir eig. nicht ums Studium geht, sondern primär darum einen schnellen Weg zu finden, an ein höheres Gehalt zu kommen. Stell Dir daher zwei Fragen: Würde ich studieren, wenn ich auch ohne Studium mehr Geld bekommen würde? Würde ich auch studieren, wenn das Studium keinerlei Auswirkung auf mein Gehalt hätte? Wenn Du eines davon mit "Nein" beantwortest, solltest Du es mit dem Studium sein lassen und sich über Zertifikate / Weiterbildungen und regelmäßige Jobwechsel die Karriereleiter hoch hangeln. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass a) der Outcome eines Studiums in Bezug auf Zeitaufwand / Bildungsrendite relativ gering ist und b) alleine das Geld als Hauptmotivator für einen Zusatzaufwand von ~10 - 20h / Woche über 7,5 - 10 Jahre nicht ausreicht!
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Studium Wirtschaftsinformatik über 30 ohne Abi
@Gurki Etwa später kommt der spannende Stoff. Durch die Grundlagen musst Du dich aber noch durchbeißen :-) Tipp: Business / IT Alignment belegen. Falls Du Infos zu anderen empfehlenswerten Kursen haben möchtest, PM mich einfach an. @Somebody Das Mathe, was Du für WiInf benötigst, kannst Du dir gezielter im Studium holen, als beim Nachholen des Abi. Du bist jetzt 30 - wenn Du dich auf den Hosenboden setzt, hast Du mit ~34 dein Bachelor und mit 37 deinen Master. Dazu dann auch noch 18 Jahre Berufserfahrung. Keine schlechte Kombi. Aber Du solltest das wirklich mit deiner Frau besprechen, denn die wird in den Lernphasen die Hauptlast mit euren zwei Kleinen zu tragen haben.
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Studium Wirtschaftsinformatik über 30 ohne Abi
A) Du brauchst keine Hochschulreife für das Studium, wenn Du abgeschlossene Berufsausbildung + 3 Jahre Berufserfahrung hast. 1. Ja 2. Definiere "Weiterkommen" - wenn Du auf ewig Admin bleiben möchtest, brauchst kein Studium. Willst Du in Richtung Führungskraft oder Solutions Architect, wäre es definitiv von Vorteil. Wenn Du in den ÖD willst, sowieso. 3. „In der Informatik geht es genauso wenig um Computer wie in der Astronomie um Teleskope." (Edsger Wybe Dijkstra) - Programmieren macht im Studium kaum 5% aus, 4. Ich leider nicht, da ich selbst an der staatlichen FernUni Hagen studiert. Was wesentlich günstiger ist, aber im Allgemeinen auch als etwas schwerer angesehen wird. 5. Siehe A) Edit: sehe bigvic hat schon geantwortet. Doppelt gemoppelt.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ich bin Arbeiterkind und weit weg von irgendeiner Form von Erbe. Starke Schultern sind nicht ohne Training stark geworden (selbst wenn der Vater trainiert und gute Gene vererbt hat). Es gibt Leute, die während andere ins Kino sind, gelernt haben. Und das über Jahre neben Beruf und Familie. Während andere sich einfache Jobs mit geringen Arbeitszeiten suchten, habe sie auch mal bis in die Puppen gearbeitet, damit etwas läuft. Aus welchem Grund sollte jemand, der sich für ein steinigen Erwerbsweg mit dafür höherem Ertrag entschieden hat, den Leuten, die sich hingegen für ein entspannteres Leben entschieden haben, ihr Lebensmodell mitfinanzieren? Sozialstaat schön und gut: er ist da für die Bedürftigen, die ohne eigenes Verschulden in Misslage geraten sind zu helfen. Aber nicht um durch wenige, hart arbeitende Menschen mit der Aussage "Du hast ja starke Schultern, Du kannst mehr tragen" den bequemen Lebensstil zu finanzieren.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
@Graustein Okay, jetzt muss ich doch mal. Es juckt mich in den Fingern. Vom Ende des Studiums bis zum Oberarzt (wohlgemerkt: es gibt wenig Oberarzt-Stellen) vergehen 12 Jahre bis Facharzt. Nehmen wir an, man steigt dann wirklich immer an Ende der Stufen ohne Wartezeit auf, so bist Du nach 6 Jahren Facharzt ein Oberarzt. Für einen leitenden Oberarzt müsstest Du dann noch einmal 3 Jahre arbeiten. Wir hätten damit dann jemanden im verantwortungsvollen Job nach 12 + 6 + 3 = 21 Jahren Berufserfahrung mit einem Gehalt von 100.000 EUR. In der IT-Branche ist das Gehalt den allgemeinen Statistiken nach bereits nach 12 - 15 Jahren erreichbar.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Brauchbarere Zinssatz? Geparkt? Die 200 Mio. sind nicht initial vom Himmel gefallen, sondern wurden mit Spitzensteuersatz besteuert, während die Generationen vorher sie erarbeitet haben. Dass der letzte nun Nutznießer ist, ist seiner Familie zu verdanken. Und wenn er bereit ist, Dir das Geld zu leihen, hat er auch eine Gegenleistung verdient und nicht eine stetige Verringerung seines bereits längst erarbeiteten und besteuerten Kapitals. Wenn er nach diesem Plan nämlich das Kapital einfach liegen lässt und nichts damit anfängt, wird es dennoch besteuert. D. h. der Staat greift sich einfach ohne jegliche Gegenleistung x% von vorhandenem (und nochmal: bereits versteuertem!) Geld und dezimiert so einfach vorhandenes (und nochmal: vorher erarbeitetes!) Geld. Am Ende wird das Kapital nämlich einfach nur weniger, der Staat (und damit Du) dann ohne jegliches Zutun - das Gegenteil, was bei der Besteuerung deines Einkommens passiert, denn Du erhälst in Form der Sozialabsicherung eine Gegenleistung - reicher.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
@Graustein Jetzt sind es nicht mehr die kommunalen, sondern nur noch die Unikliniken? Und dann maximum nach soundsoviel Jahren? Ich glaube wir lassen das Thema mal, wie beide. Auf einen gründen Zweig kommt man so nicht. @Errraddicator Kommunismus ist solange schön, solange man auf der Nehmer-Seite ist. Nehmen wir an, ich habe mein Leben lang als Angestellter gearbeitet, brav den Spitzensteuersatz entrichtet und am Ende meines Erwerbslebens ein Kapital vom 1.000.000 EUR angespart. Das vererbe ich natürlich meinem Kind, damit es die Früchte von 50 Jahren meiner Arbeit erntet. Das geht dann - mit Glück - einige Generationen so weiter, alle haben brav gearbeitet und ihre Steuern gezahlt und dann hat der letzte Sprössling 200 Mio. Barvermögen, dass er für 100.00 EUR Zinsen p. a. einsetzt. Mit welchem Grund soll der Zinsertrag mit 50% besteuert werden? Die 26% ohne soziale Gegenleistung sind schon Steuern genug. Das eingesetzte Kapital wurde mit 50% Steuern durch Generationen vorher aufgebaut und der Zinsertrag wird nun in der letzten Generation auch noch mit 26% besteuert, obwohl der Staat für die 26% keinerlei Leistung mehr erbringt. Aus welchem Grund soll für die bereits versteuerten 200 Mio auch noch Steuern gezahlt werden?!
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
@Hellspawn304 Sei mir nicht böse, aber ich glaube Du überschaust diesen Kapitalisten / Arbeiter - Klassenkampf nicht ganz. Wenn jemand beim derzeitigen Kurs von 0,054% der deutschen Staatsanleihen 100.000 EUR p. a. an Zinsen einstreicht, der hat ca. 200.000.000 EUR in den deutschen Staat auf 10 Jahre gepumpt. Finde ich einen sehr guten Tausch! Du hast gar nichts mitfinanziert. Er hat Dir 200 Millionen EUR für 10 Jahre zur Verfügung gestellt und Du zahlst brav deine (äußerst niedrigen!) Zinsen, wie Du es auch bei einer Bank tun würdest, sofern sie Dir einen Kredit gewährt. Und sogar auf diese Zinsen zahlt der Kapitalist Dir wieder, in Form von 26% Steuern auf seinen Ertrag, was in deinen Säckel. Und wenn Du arbeitslos wirst, bekommst Du vom Sozialsystem auch etwas zurück. Der böse Kapitalist bekommt? Nichts. Als ob Du dein Auto Vollkasko versicherst und dich beschwerst, dass dein Nachbar am Ende des Jahres mehr Geld übrig hat, weil er sein Fahrzeug das Jahr über nur mit Haftpflicht fährt. Vielleicht solltest Du den Aluhut gelegentlich mal abnehmen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Ja, aber deine Behauptung ist, dass 90% der Bevölkerung nun die 10% finanzieren? Wie das?
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Belastung geht einher nicht nur mit Schichten, sondern auch mit Verantwortung. Ich bin lieber für eine geclusterte Datenbank mit einem Backup-Prozess verantwortlich, als für eine Falschdiagnose, die evtl. Menschenleben kostet. Und ein Facharzt in der Klinik verdient lt. TVÖD nach 3 Jahren (also insg. 10 Jahre BE) keine 90.000 EUR, sondern EG2 / 3 mit 5.755 EUR genau 69.060 EUR. Für 10 Jahren Berufserfahrung. Finde ich relativ wenig. Ich habe - ehrlich gesagt - keinerlei Ahnung, woher Du die Zahlen hast. Du nennst nicht eine Quelle in deinen Postings. @Hellspawn304: Bitte genauer erläutern, was Du damit meinst.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Schaue ich in die TVÖD für die kommunalen Krankenhäuser, komme ich auf EG1 4.023 EUR (48.276 EUR / Jahr). Nach 6 Jahren hat der Assistenzarzt dann die letzte Stufe mit 5.171 EUR erklommen. Macht einen Verdienst von 62.052 EUR / Jahr. Schichtzulagen lasse ich mal raus, da ich mit IT-Berufen vergleiche, wo sie auch nicht üblich sind und in die Berechnung fallen. Schaut man in die IT Gehälter 2015 von Robert Half, komme ich bei einem Softwarearchitekten auf eine Spanne von 45.000 - 51.000 EUR / Jahr. Nach 6 Jahren auf 58.000 EUR bis 72.000 EUR. Ein Softwareentwickler liegt leicht drunter. Ein Berater gut drüber. Die Verdienste ähneln sich sehr. Auch wenn der Arzt ein vielfaches der Verantwortung trägt. Ich sehe hier keinerlei Grund für irgendwelche Neiddebatten zu Lasten der Ärzte. Wäre auch bereit einen höheren KV-Beitrag zu zahlen, wenn davon mehr Ärzte eingestellt werden würden oder die Ärzte in strukturschwachen Regionen einen finanziellen Anreiz bekommen dort zu praktizieren, statt in der Stadt noch mehr Praxen zu eröffnen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
@urghss Letzten Endes weißt Du nicht, ob wir in 20 - 25 Jahren überhaupt noch Rente bekommen werden. Und dass Kinder kriegen nichts Leichtes ist, stimme ich Dir zu. Aber genauso sollte die Allgemeinheit private Wünsche, was ein Kinderwunsch letztendlich ist, nicht über die Maßen alimentieren. Folge einer übermäßigen Kinder-Subventionierung ist, dass in einkommensschwachen Kreisen Kinder vorwiegend als bequeme Einnahmequelle für staatliche Leistungen gesehen werden. Sozial-technisch betrachtet haben wir "weiter oben" einen Geburtenrückgang, während wir "weiter unten" einen Geburtenzuwachs haben. Sozialforscher würden politisch inkorrekt sagen "Die falsche Schicht vermehrt sich". Was hier meiner Meinung nach getan werden muss, ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und keine pauschale Alimentierung des Reproduktionsprozesses. Was die Elternzeit angeht: auch als Mann weiß man nicht, ob man gegangen wird. Das ist kein rein frauliches Problem, wie Du zu suggerieren versuchst. Männer haben es in Wirklichkeit viel schwerer Elternzeit zu bekommen. Zum Thema Ärzte: Medizin ist mit das anspruchsvollste Studium in Deutschland. Es ist nicht nur teuer für den Steuerzahler, einen Mediziner auszubilden. Auch ist die Belastung im Studium nicht ohne. Diese setzt sich dann fort im Beruf. Mit 36.000 EUR in den ersten Berufsjahren und 78.000 EUR nach 10 Jahren Berufserfahrung verdienen Klinikärzte nicht schlecht, aber auch nicht übermäßig gut (Praxisärzte als Selbstständige betrachte ich nicht - hier ist jeder seines Glückes Schmied und nicht jeder hat eine gut laufende Orthopädiepraxis oder ein Dentallabor, genauso wie nicht jeder Informatiker eine eigene Firma hat). Diese Summe ist auch in vielen anderen Berufen - auch ohne lange Schichten und Bereitschaft - problemlos erreichbar. Mit Verlaub, Ich finde das alles andere als "meckern auf hohem Niveau" ...
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Oder sie lassen sich hier an den guten Unis für wenig Geld ausbilden und wandern dann ab, z. B. in die Schweiz. Da sprichst Du im letzten Satz direkt das Problem an. Noch schlimmer sieht die Sache bei Ärzten aus. Sehr teure Ausbildung auf höchstem Niveau und danach ein Leben mit 24h-Schichten, miserabler Bezahlung und schlechteren Arbeitsbedingungen als anderswo. Kein Wunder, dass viele junge Ärzte auch das Weite suchen. Pauschal zu sagen, dass das Kind die Renten in Deutschland finanzieren wird, halte daher ich für mindestens fragwürdig. Ob sie das in 20-25 überhaupt tun werden steht mehr als nur in den Sternen.
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Bemüht man die aktuellen Statistiken und Studien zum Thema Gender Pay Gap und schaut sich die um die sozialen Faktoren bereinigten Zahlen an, ergibt sich ein anderes Bild. Von 2 - 8% ist die Rede, selbst beim statistischen Bundesamt spricht man richtigerweise plötzlich von bereinigten 8% im Jahr 2015, nachdem man vorab die 25%-Sau durchs Dorf getrieben hat. Und diese 2 bis 7 Prozent lassen sich dann recht einfach mit den Geschlechter-spezifischen Eigenheiten von Mann und Frau erklären: "Schuld ist der Risikoaufschlag". Ansonsten müsste man sich einfach Eines vor Augen führen: wenn irgendjemand - Mann, Frau, schwarz, weiß, jung oder alt, egal - den gleichen Job in gleicher Qualität für 25% weniger Lohn abliefern würde, würden die Regeln des Kapitalismus unverzüglich greifen und hauptsächlich diese Personengruppe eingestellt werden. Ist es denn der Fall? Nein, ist es nicht.
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Frage zur Zugangsvorraussetzung (Studium)
Möchtest Du an eine FH? Muss es Präsenz sein? Wenn nicht, kannst mal in meine Signatur schauen. Vielleicht ist das was für dich...
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Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Kennst Du ein Berufsfeld mit Zukunftschancen, wo man sich nicht weiterbilden muss? Ich nicht. Selbst als Altenpfleger musst Du neue Dinge lernen. Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist. In deiner Position war ich vor einigen Jahren auch. Im (für die IT) fortgeschrittenen Alter habe ich irgendwann mit 5-10 Jahre jüngeren kokurriert. Und für die Stellen, die zu meinem Alter und meiner Erfahrung passen wurde ich aufgrund des fehlenden Studiums nicht in Betracht gezogen. Also entweder auf der Stelle verharren und hoffen, dass ich nicht zu Gunsten eines ausgelernten Kollegen irgendwann in den Wind geschossen werde oder mich weiterbilden. Ich erhebe nicht den Anspruch, dass das der Königsweg ist. Ist er sicher nicht. Und bestimmt gibt es effizientere Wege zum Glück. Aber wenn man sich nicht einmal ein Lottolos kauft, ist die Wahrscheinlichkeit doch recht gering, mal im Lotto zu gewinnen.